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Warum Du jetzt mit dem Training nicht aufhören solltest

  • Isabel Scheu
  • 10.10.2025
  • Pubertät

Training in der Hundepubertät – warum du jetzt nicht aufhören solltest

Dein Hund ist mitten in der Pubertät und plötzlich scheint im Training nichts mehr zu funktionieren? Der Rückruf klappt nicht mehr zuverlässig, an der Leine wird wieder gezogen, bekannte Signale werden scheinbar ignoriert und bei Hundebegegnungen ist dein Junghund kaum noch ansprechbar. Vielleicht fragst du dich inzwischen: Warum soll ich überhaupt weitertrainieren, wenn mein Hund gerade sowieso nicht hört?

Genau dieses Gefühl kennen viele Hundehalter während der Pubertät beim Hund . Was vor wenigen Wochen noch selbstverständlich funktioniert hat, scheint plötzlich wieder schwierig zu sein. Manche Hunde werden selbstständiger, andere reagieren schneller auf Umweltreize, sind emotionaler oder wirken zeitweise deutlich weniger konzentriert.

Die Versuchung ist groß, das Training während der Hundepubertät einfach für einige Monate ruhen zu lassen und darauf zu hoffen, dass sich nach der Pubertät alles wieder von selbst einpendelt.

Doch sinnvoller ist meist ein anderer Weg: Nicht mit dem Training aufhören – sondern das Training an die aktuelle Entwicklungsphase deines Hundes anpassen. Denn dein Junghund braucht jetzt weder permanent neue Übungen noch besonders viel Druck. Er braucht verständliche Kommunikation, verlässliche Strukturen, Wiederholung bekannter Grundlagen, passende Anforderungen und ausreichend Ruhe.

In diesem Ratgeber erfährst du, warum Training in der Pubertät weiterhin wichtig ist, weshalb dein Hund bekannte Signale plötzlich schlechter ausführt, welche Übungen jetzt wirklich sinnvoll sind, wann weniger Training mehr bringt und wie du Rückruf, Leinenführung, Orientierung und Impulskontrolle während der Pubertät weiter festigst.

Kurze Antwort: Auch wenn dein Hund in der Pubertät scheinbar vieles vergessen hat, solltest du das Training nicht vollständig einstellen. Bekannte Grundlagen wie Rückruf, Leinenführung, Orientierung, Ruhe und Impulskontrolle dürfen weiterhin gefestigt werden. Entscheidend ist jedoch, die Anforderungen an die aktuelle Belastbarkeit deines Junghundes anzupassen: lieber kurze und erfolgreiche Einheiten als dauerhaftes Training unter zu hoher Ablenkung.

Warum funktioniert Training in der Hundepubertät plötzlich schlechter?

Wenn dein Hund plötzlich schlechter hört, bedeutet das nicht automatisch, dass er bekannte Übungen vollständig verlernt hat.

Während der Pubertät verändert sich viel. Dein Hund entwickelt sich körperlich, hormonell, neurologisch und sozial weiter. Gleichzeitig werden Dinge interessant, die während der Welpenzeit möglicherweise noch keine große Bedeutung hatten.

Gerüche, andere Hunde, Wildspuren, Bewegungsreize oder soziale Situationen können plötzlich deutlich wichtiger werden.

Ein Signal, das dein Hund in einer ruhigen Umgebung zuverlässig ausführt, muss deshalb unter stärkerer Ablenkung nicht automatisch genauso sicher funktionieren.

Genau diese scheinbaren Rückschritte während der Hundepubertät führen häufig zu dem Eindruck: Mein Hund hat alles verlernt.

Tatsächlich zeigt sich jetzt häufig, wie stabil eine Fähigkeit unter veränderten Bedingungen bereits abrufbar ist.

Was passiert während der Pubertät im Gehirn deines Hundes?

Die Pubertät ist eine wichtige Reifungsphase. Das Gehirn deines Hundes entwickelt sich weiter, Erfahrungen werden verarbeitet und neuronale Verbindungen verändern sich.

Gleichzeitig sind Bereiche, die unter anderem an Impulskontrolle, Entscheidungsfindung und emotionaler Regulation beteiligt sind, noch nicht vollständig ausgereift.

Das kann dazu beitragen, dass dein Junghund in emotional aufregenden Situationen schneller impulsiv reagiert oder bekannte Verhaltensweisen weniger zuverlässig zeigt.

Deshalb ist jetzt nicht unbedingt der richtige Zeitpunkt, ständig neue Anforderungen aufzubauen.

Bekannte Grundlagen unter passenden Bedingungen zu festigen, kann wesentlich wertvoller sein.

Warum Training während der Hundepubertät weiterhin wichtig ist

Training schafft einen gemeinsamen Rahmen. Dein Hund weiß, welche Signale gelten, wie bestimmte Alltagssituationen ablaufen und woran er sich orientieren kann.

Gerade wenn die Umwelt plötzlich spannender wird, können vertraute Abläufe deinem Hund Orientierung geben.

Dabei geht es nicht darum, deinen Hund permanent zu kontrollieren. Vielmehr geht es darum, Kommunikation und bereits bekannte Grundlagen im Alltag weiterzuführen.

Ein ruhiger Rückruf, eine bekannte Orientierung an der Leine, ein verlässlicher Ruheplatz oder eine verständliche Grenze können deinem Hund helfen, sich auch in dieser bewegten Entwicklungsphase zurechtzufinden.

Was passiert, wenn du während der Pubertät gar nicht mehr trainierst?

Einige Hundehalter hoffen, dass Schwierigkeiten nach der Pubertät automatisch verschwinden. Bei manchen entwicklungsbedingten Schwankungen kann sich tatsächlich vieles wieder stabilisieren.

Trotzdem lernt dein Hund auch dann weiter, wenn du gerade nicht bewusst trainierst.

Wenn Ziehen an der Leine regelmäßig zum gewünschten Ziel führt, kann dieses Verhalten für deinen Hund erfolgreich sein. Wenn Rückrufe häufig erfolgen, obwohl dein Hund in der jeweiligen Situation noch nicht reagieren kann, verliert das Signal möglicherweise an Verlässlichkeit.

Deshalb ist es sinnvoll, schwierige Situationen nicht einfach laufen zu lassen, sondern sie so zu gestalten, dass dein Hund möglichst häufig angemessen handeln kann.

Das ist ebenso Training wie eine bewusst geplante Übungseinheit.

Training oder Management – was braucht dein pubertierender Hund?

Nicht jede schwierige Situation muss unmittelbar trainiert werden. Manchmal ist gutes Management die bessere Entscheidung.

Wenn dein Hund beispielsweise bei einem entgegenkommenden Artgenossen bereits so aufgeregt ist, dass er kaum noch ansprechbar ist, muss genau in diesem Moment nicht unbedingt eine perfekte Übung stattfinden.

Abstand zu vergrößern, einen ruhigeren Weg zu wählen oder die Situation frühzeitig zu verlassen, kann sinnvoller sein.

Training findet anschließend unter Bedingungen statt, unter denen dein Hund tatsächlich noch lernen kann.

Welche Grundlagen solltest du in der Pubertät weiter trainieren?

Statt ständig neue Tricks oder Signale aufzubauen, lohnt es sich jetzt besonders, alltagsrelevante Grundlagen zu festigen.

  • Orientierung am Menschen
  • verlässlicher Rückruf
  • lockeres Gehen an der Leine
  • ruhiges Warten
  • Abbruch und Grenzen akzeptieren
  • Impulskontrolle
  • Frustrationstoleranz
  • Ruhe und Entspannung
  • Hundebegegnungen
  • Aufmerksamkeit unter Ablenkung
  • Alltagssicherheit

Dabei gilt: Nicht alles muss gleichzeitig trainiert werden. Wähle die Themen, die für euren Alltag momentan wirklich wichtig sind.

Rückruf in der Pubertät – warum du ihn jetzt weiter festigen solltest

Der Rückruf gehört zu den Bereichen, bei denen viele Hundehalter während der Pubertät deutliche Veränderungen bemerken.

Dein Hund entfernt sich möglicherweise weiter, untersucht Gerüche intensiver oder reagiert stärker auf andere Hunde und Wildspuren.

Genau deshalb sollte der Rückruf nicht einfach aufgegeben werden. Stattdessen kann es notwendig sein, wieder einen Schritt zurückzugehen.

  • unter geringer Ablenkung üben
  • Distanz zunächst reduzieren
  • Rückruf nicht unnötig wiederholen
  • Schwierigkeit langsam steigern
  • bei Bedarf mit geeigneter Sicherung arbeiten
  • Erfolg wahrscheinlicher machen, bevor du rufst

So verhinderst du, dass aus einem eigentlich bekannten Signal ein ständig wiederholtes Hintergrundgeräusch wird.

Leinenführung beim Junghund – warum bekannte Regeln plötzlich wieder wackeln

Auch die Leinenführung wird in der Pubertät häufig schwieriger. Nicht unbedingt, weil dein Hund vergessen hat, wie lockeres Gehen funktioniert, sondern weil seine Aufmerksamkeit stärker nach außen wandert.

Andere Hunde, Gerüche, Bewegungsreize oder unbekannte Situationen konkurrieren plötzlich stärker mit dir.

Jetzt hilft es, Orientierung erneut unter einfachen Bedingungen aufzubauen und die Schwierigkeit anschließend langsam zu steigern.

Impulskontrolle in der Pubertät weiter trainieren

Warten, obwohl etwas Spannendes passiert. Nicht sofort zu einem anderen Hund laufen. Einen Reiz wahrnehmen, ohne direkt darauf zu reagieren.

Solche Fähigkeiten stellen für viele pubertierende Hunde eine große Herausforderung dar.

Kleine Übungen im Alltag können helfen, die Orientierung und Klarheit in der Pubertät weiterzuentwickeln.

Wichtig ist jedoch, Frustration nicht künstlich immer weiter zu erhöhen. Dein Hund soll lernen, mit angemessenen Herausforderungen umzugehen – nicht permanent an seiner Belastungsgrenze arbeiten.

Wie lange sollte man mit einem pubertierenden Hund trainieren?

Für sinnvolles Hundetraining gibt es keine starre Minutenregel. Entscheidend ist weniger die Uhr als die Qualität der Einheit.

Häufig sind kurze, konzentrierte Trainingselemente im Alltag sinnvoller als lange Einheiten, in denen Konzentration und Motivation zunehmend nachlassen.

Zwei oder drei gut gelungene Wiederholungen können wertvoller sein als zwanzig Wiederholungen, bei denen dein Hund zunehmend unkonzentriert wird.

Beende eine Übung lieber nach einem guten Moment, statt immer weiterzumachen, bis nichts mehr funktioniert.

Warum Ruhe genauso wichtig ist wie Training

Training ist wichtig. Aber ebenso wichtig ist die Fähigkeit, nach aufregenden Situationen wieder herunterzufahren.

Ein Junghund, der ständig beschäftigt, trainiert und neuen Reizen ausgesetzt wird, wird dadurch nicht automatisch ausgeglichener.

Gerade während der Pubertät können bewusste Ruhephasen für pubertierende Hunde helfen, Erlebtes zu verarbeiten und das Erregungsniveau wieder zu senken.

Deshalb gehören Training und Ruhe zusammen. Nach einem anspruchsvollen Spaziergang muss nicht noch ein Beschäftigungsprogramm folgen.

Was tun, wenn beim Training plötzlich gar nichts funktioniert?

Es wird Tage geben, an denen dein Hund scheinbar überhaupt nicht erreichbar ist.

Dann musst du nicht beweisen, dass eine Übung trotzdem funktioniert.

Frage dich stattdessen:

  • Ist die Umgebung gerade zu schwierig?
  • Ist mein Hund müde oder überreizt?
  • Gab es heute bereits viele aufregende Situationen?
  • Ist die Distanz zum Reiz zu gering?
  • Versteht mein Hund meine Erwartung?
  • Ist die Übung momentan zu schwierig?
  • Kann ich die Situation vereinfachen?

Manchmal ist die beste Trainingseinheit diejenige, die du rechtzeitig vereinfachst oder beendest.

Diese Trainingsfehler solltest du während der Hundepubertät vermeiden

  • Signale immer wieder wiederholen
  • zu schnell zu viel Ablenkung verlangen
  • jeden Spaziergang zur Trainingseinheit machen
  • schlechte Tage als Ungehorsam interpretieren
  • den Hund ständig beschäftigen
  • Ruhe und Schlaf unterschätzen
  • bei Schwierigkeiten sofort mehr Druck einsetzen
  • bekannte Grundlagen zu schnell als selbstverständlich ansehen
  • den eigenen Hund permanent mit anderen Junghunden vergleichen

Wie gemeinsames Training eure Beziehung in der Pubertät stärken kann

Pubertät bedeutet nicht, dass dein Hund eure Beziehung plötzlich infrage stellt. Er entwickelt sich weiter, wird selbstständiger und entdeckt seine Umwelt neu.

Gemeinsames Training kann dabei helfen, Orientierung und Kommunikation weiterzuentwickeln.

Besonders wertvoll sind Situationen, in denen dein Hund erlebt: Mein Mensch ist verständlich, vorhersehbar und hilft mir dabei, schwierige Situationen zu bewältigen.

Genau daraus kann langfristig eine stabile Zusammenarbeit entstehen.

Junghundetraining in Stuttgart – Pubertät alltagstauglich begleiten

Gerade im Alltag in Stuttgart begegnen Junghunden viele unterschiedliche Reize: andere Hunde, Fahrräder, Jogger, Straßenverkehr, Menschen, enge Wege und wechselnde Umgebungen.

Was auf einer ruhigen Wiese bereits gut funktioniert, kann unter diesen Bedingungen plötzlich deutlich schwieriger werden.

In unserer Hundeschule Pfotenliebe Stuttgart erleben wir regelmäßig, dass Hundehalter während der Pubertät glauben, ihr Junghund habe bereits Gelerntes wieder vergessen.

Im Junghundetraining in Stuttgart und Stuttgart-Ost geht es deshalb nicht darum, immer mehr Übungen aufzubauen. Wir schauen vielmehr, wie Orientierung, Leinenführung, Rückruf, Ruhe, Kommunikation und Alltagssicherheit unter realistischen Bedingungen weiterentwickelt werden können.

Als lizenzierte Hundeschule nach der Methode von Anton Fichtlmeier legen wir besonderen Wert auf Körpersprache, verständliche Kommunikation, Orientierung am Menschen und eine vertrauensvolle Mensch-Hund-Beziehung.

Checkliste: So trainierst du deinen Hund sinnvoll durch die Pubertät

  • Bekannte Grundlagen weiter festigen.
  • Training an die Tagesform anpassen.
  • Schwierigkeit bei Rückschritten reduzieren.
  • Kurze und erfolgreiche Einheiten bevorzugen.
  • Rückruf nicht unnötig oft wiederholen.
  • Leinenführung unter leichteren Bedingungen festigen.
  • Impulskontrolle in kleinen Schritten üben.
  • Ruhezeiten bewusst einplanen.
  • Management nutzen, wenn eine Situation noch zu schwierig ist.
  • Erwartungen realistisch halten.
  • Schlechte Tage nicht überbewerten.
  • Bei anhaltenden Schwierigkeiten Unterstützung holen.

FAQ – Training während der Hundepubertät

Sollte man während der Hundepubertät weiter trainieren?

Ja. Bekannte und alltagsrelevante Grundlagen sollten weiterhin gefestigt werden. Das Training sollte jedoch an Konzentration, Erregungsniveau und Entwicklungsstand des Hundes angepasst werden.

Warum hört mein Hund in der Pubertät plötzlich nicht mehr?

Häufig sind Umweltreize, neue Interessen, Erregung und entwicklungsbedingte Veränderungen dafür verantwortlich, dass bekannte Signale unter Ablenkung weniger zuverlässig abrufbar sind.

Hat mein Hund in der Pubertät wirklich alles verlernt?

Meist nicht. Vieles ist weiterhin vorhanden, funktioniert aber unter schwierigeren Bedingungen nicht mehr so zuverlässig. Dann sollte das Training zunächst wieder vereinfacht werden.

Welche Übungen sind in der Pubertät besonders wichtig?

Besonders alltagsrelevant sind Orientierung, Rückruf, Leinenführung, Ruhe, Impulskontrolle, Frustrationstoleranz und ein verständlicher Umgang mit Grenzen.

Wie lange sollte ich mit einem Junghund trainieren?

Es gibt keine feste Minutenregel. Kurze, konzentrierte Einheiten mit guten Wiederholungen sind häufig sinnvoller als langes Training bis zur Erschöpfung.

Soll ich Grundkommandos in der Pubertät neu trainieren?

Häufig müssen sie nicht vollständig neu aufgebaut, sondern unter unterschiedlichen Bedingungen weiter gefestigt werden. Bei Schwierigkeiten lohnt es sich, zunächst wieder mit weniger Ablenkung zu arbeiten.

Warum funktioniert der Rückruf in der Pubertät nicht mehr?

Mit zunehmender Selbstständigkeit werden andere Hunde, Gerüche, Wildspuren und die Umwelt häufig interessanter. Dadurch steigt die Schwierigkeit des Rückrufs deutlich.

Warum zieht mein Junghund plötzlich wieder an der Leine?

Stärkere Umweltorientierung, Erregung und neue Interessen können dazu führen, dass die Orientierung am Menschen zeitweise schlechter funktioniert. Leinenführung sollte dann wieder unter einfacheren Bedingungen gefestigt werden.

Muss ich während der Pubertät konsequenter werden?

Verlässlichkeit bleibt wichtig. Konsequenz bedeutet jedoch nicht Härte, sondern verständliche Regeln und vorhersehbare Reaktionen.

Braucht mein pubertierender Hund mehr Training?

Nicht automatisch. Manchmal braucht er weniger Training, weniger Reize und mehr Ruhe. Entscheidend sind Qualität und passende Anforderungen, nicht möglichst viele Übungen.

Ist Ruhe oder Training in der Pubertät wichtiger?

Beides gehört zusammen. Training vermittelt Orientierung und alltagsrelevante Fähigkeiten, während ausreichende Ruhe dabei hilft, Erlebnisse zu verarbeiten und das Erregungsniveau zu regulieren.

Was mache ich an Tagen, an denen mein Hund gar nicht hört?

Reduziere Anforderungen und Ablenkung. Manchmal ist es sinnvoller, einen ruhigen Spaziergang zu machen und eine schwierige Trainingseinheit auf einen geeigneteren Zeitpunkt zu verschieben.

Kann zu viel Training einen Junghund überfordern?

Ja. Zu viele Übungen, Reize und Anforderungen können Erregung und Stress erhöhen. Deshalb sind Regeneration und ausreichend Ruhe wichtige Bestandteile des Trainings.

Wann sollte ich mit meinem pubertierenden Hund eine Hundeschule besuchen?

Unterstützung kann sinnvoll sein, wenn Rückruf, Leinenführung, Hundebegegnungen, Frustration oder andere Alltagsthemen zunehmend schwierig werden oder du unsicher bist, wie du sinnvoll weiterarbeiten sollst.

Fazit: In der Pubertät nicht aufhören – sondern Training sinnvoll anpassen

Wenn dein Hund während der Pubertät scheinbar alles vergessen hat, bedeutet das nicht, dass eure bisherige Arbeit umsonst war.

Vielmehr verändert sich gerade der Rahmen, in dem dein Hund bereits Gelerntes anwenden muss. Die Umwelt wird interessanter, Emotionen können intensiver werden und manche Situationen sind plötzlich deutlich schwieriger.

Genau deshalb lohnt es sich, bekannte Grundlagen weiterzuführen. Nicht mit mehr Druck, nicht mit endlosen Wiederholungen und nicht mit dem Anspruch, dass jeden Tag alles perfekt funktionieren muss.

Trainiere passend zur Situation, reduziere Anforderungen bei Bedarf, nutze gutes Management und gib deinem Hund genügend Ruhe.

So wird Training während der Hundepubertät nicht zum täglichen Kräftemessen, sondern zu einem verlässlichen Rahmen, an dem sich dein Junghund während seiner Entwicklung orientieren kann.

Meine Empfehlungen für die Hundeerziehung

Bücher für eine vertrauensvolle Mensch-Hund-Beziehung

Gerade wenn während der Pubertät bekannte Grundlagen plötzlich wieder schwieriger werden, lohnt es sich, Kommunikation und Erziehung noch einmal bewusst zu betrachten. Diese Bücher von Anton Fichtlmeier beschäftigen sich mit wichtigen Grundlagen für das Zusammenleben und die Kommunikation zwischen Mensch und Hund.

Grunderziehung für Welpen – Die erfolgreiche Fichtlmeier-Methode

Grunderziehung für Welpen

Auch wenn dein Hund längst kein kleiner Welpe mehr ist, werden viele Grundlagen aus der frühen Erziehung während der Pubertät erneut wichtig. Das Buch beschäftigt sich mit der Grunderziehung nach der Fichtlmeier-Methode und kann dabei helfen, zentrale Grundlagen noch einmal bewusst aufzugreifen.

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Hund an der Leine – Kommunikationshilfe und Signalübermittlung

Hund an der Leine

Wenn Leinenführung und Orientierung während der Pubertät plötzlich wieder schwieriger werden, lohnt sich ein genauer Blick auf die Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Dieses Buch beschäftigt sich mit der Leine als Kommunikationshilfe und mit verständlicher Signalübermittlung.

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Dein Junghund hört plötzlich nicht mehr wie früher?

Wenn Rückruf, Leinenführung, Orientierung, Hundebegegnungen oder Impulskontrolle während der Pubertät plötzlich wieder schwierig werden, musst du nicht einfach warten, bis diese Phase vorbei ist.

Im Junghundetraining bei Pfotenliebe Stuttgart schauen wir gemeinsam, welche Grundlagen dein Hund bereits sicher beherrscht, wo die Anforderungen momentan zu hoch sind und wie du sinnvoll weiterarbeiten kannst.

Als lizenzierte Hundeschule nach der Methode von Anton Fichtlmeier stehen dabei klare Kommunikation, Körpersprache, Orientierung am Menschen und eine vertrauensvolle Mensch-Hund-Beziehung im Mittelpunkt.

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