Die Fichtlmeier Methode
Hundetraining über Körpersprache, Klarheit und Vertrauen
Im Mittelpunkt steht nicht das bloße Ausführen von Befehlen, sondern eine verständliche und faire Kommunikation zwischen Mensch und Hund.
Die Fichtlmeier Methode richtet sich an der natürlichen Ausdrucksweise des Hundes aus. Sie arbeitet mit Körpersprache, klaren Signalen und einer ruhigen Führung, die dem Hund Orientierung und Sicherheit gibt.
Grundhaltung
„Der Hund ist ein denkendes beseeltes Wesen auf vier Pfoten“
Kommunikation
Körpersprache statt gesprochener Signale
In der Fichtlmeier Methode findet die Kommunikation mit Hunden nicht über viele gesprochene Kommandos statt, sondern vor allem über Körpersprache. Der Mensch lädt den Hund durch klare, deutliche und freundliche Gesten ein, ihn zu begleiten. Dadurch entsteht eine Form der Verständigung, die näher an der natürlichen Sprache des Hundes liegt und für ihn leichter nachvollziehbar ist.
Binäres System
Ja und Nein als klare Sprache
Ein zentrales Element der Fichtlmeier Methode ist die klare Unterscheidung zwischen Zustimmung und Ablehnung. Der Hund erlebt dadurch eine verständliche und faire Kommunikation, die ihm Orientierung und Sicherheit gibt.
Ja
Alles, was du tust, ist richtig
Das „Ja“ zeigt sich durch positive innere Gestimmtheit, freundliche Laute und offene, einladende Gesten. Der Hund erlebt Sicherheit und Orientierung.
Nein
Hör sofort damit auf
Das „Nein“ wird durch Missmut, deutliche Ablehnung und Gesten des Missfallens ausgedrückt. Wichtig ist die klare und schnelle Unterscheidung zwischen Zustimmung und Ablehnung.
Hunde kommunizieren untereinander nach einem ähnlichen Prinzip. Genau deshalb können sie diese Form der Kommunikation besonders gut lesen und verstehen. Der Mensch muss dafür in der Lage sein, deutlich und stimmig zwischen „so bist du brav“ und „pfui, das ist falsch“ zu wechseln.
Der Mensch, der führt
Der Mensch braucht einen klaren Führungsanspruch. Nur so kann er dem Hund Orientierung, Sicherheit und Ruhe vermitteln. Fehlt diese Führung, entsteht häufig ein gestresster und desorientierter Hund, der sich an seinem Menschen nicht mehr wirklich orientieren kann.
Erziehung ohne Hilfsmittel
Im Mittelpunkt stehen weder Clicker, Halti, Trainingshalsbänder noch ständige Sprachbefehle wie „Sitz“ oder „Bleib“. Die Leine gilt als Symbol der Entspannung und Sicherheit. Ziehen, Rucken und künstliche Erregung durch Zerrspiele oder Quitschspielzeug werden vermieden.
In meiner Arbeit mit Hunden in Stuttgart orientiere ich mich an diesem Ansatz, um eine klare, ruhige und alltagstaugliche Verständigung zwischen Mensch und Hund aufzubauen.
Bücher
Einblicke in Bücher und Inhalte
Die Bücher von Anton und Gila Fichtlmeier geben Einblicke in die Grundlagen, die Haltung und die praktische Anwendung der Methode.
(c) Alle Bilder der Bücher: Gila Fichtlmeier
Die Methode im Alltag umsetzen
Du möchtest diese Form der Kommunikation mit deinem Hund aufbauen?
Gerne unterstütze ich dich dabei, die Fichtlmeier Methode Schritt für Schritt in euren Alltag zu integrieren – ruhig, klar und verständlich.
Unverbindlich und persönlich