Pfotenliebe Blog

Hundetraining Tipps & Wissen aus Stuttgart

In meinem Blog teile ich Wissen rund um Hundetraining, Alltag mit Hund, Welpen, Gesundheit, Verhalten und ein entspanntes Zusammenleben zwischen Mensch und Hund.

Hundetraining Blog Stuttgart – Tipps für Alltag, Welpen & Erziehung

In meinem Blog rund um Hundetraining in Stuttgart findest du praktische Tipps für den Alltag mit deinem Hund – von der Welpenerziehung über Leinenführigkeit bis zum sicheren Rückruf.

Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.

Themen im Blog

Wissen rund um Hundetraining, Alltag und Gesundheit

Hier findest du hilfreiche Artikel zu Welpen, Junghunden, Leinenführigkeit, Rückruf, Gesundheit, Ernährung und einem entspannten Alltag mit Hund.

BLOG DURCHSUCHEN

Wonach suchst du?

Durchsuche den Pfotenliebe Blog nach Themen rund um Hundetraining, Welpen, Gesundheit, Ernährung, Verhalten und Alltag mit Hund.

Die Suche zeigt passende Beiträge aus dem Pfotenliebe Blog.

Was ist die Pubertät beim Hund?

  • Isabel Scheu
  • 04.10.2025
  • Pubertät

Pubertät beim Hund – Beginn, Dauer, Anzeichen und richtiges Verhalten

Dein Hund ist plötzlich wie ausgewechselt? Der Rückruf funktioniert schlechter, draußen scheint jeder Geruch interessanter zu sein, dein Junghund zieht wieder stärker an der Leine oder reagiert plötzlich unsicher auf Dinge, die vorher völlig normal waren?

Dann kann es sein, dass dein Hund mitten in der Pubertät beim Hund angekommen ist. Diese Entwicklungsphase betrifft nicht nur den Körper. Auch Gehirn, Hormonsystem, Sozialverhalten, Motivation und emotionale Regulation verändern sich weiter.

Was vor wenigen Wochen noch selbstverständlich funktioniert hat, kann plötzlich wieder schwieriger werden. Der Hund wirkt selbstständiger, reagiert stärker auf Umweltreize, interessiert sich mehr für Artgenossen oder zeigt Verhaltensweisen, die du aus der Welpenzeit längst überwunden geglaubt hast.

Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass dein Hund „schlecht erzogen“, stur oder dominant geworden ist. Viele Veränderungen sind Teil eines normalen Reifungsprozesses.

In diesem Ratgeber erfährst du, was die Pubertät beim Hund ist, wann sie beginnt, wie lange sie dauert, welche Anzeichen typisch sind, warum dein Hund plötzlich schlechter hört und wie du ihn sinnvoll durch diese intensive Entwicklungsphase begleitest.

Kurz erklärt: Die Pubertät beim Hund ist eine Entwicklungsphase auf dem Weg zur Geschlechtsreife und zum erwachsenen Hund. Während dieser Zeit verändern sich Hormone, Gehirn, Verhalten und Sozialverhalten. Beginn und Dauer unterscheiden sich je nach Rasse, Größe, Geschlecht und individueller Entwicklung. Typisch sind unter anderem schwankende Aufmerksamkeit, stärkeres Interesse an anderen Hunden, mehr Eigenständigkeit, Unsicherheit, schlechter abrufbare Signale und verändertes Sexualverhalten.

Was ist die Pubertät beim Hund?

Die Pubertät ist ein Teil der körperlichen und verhaltensbezogenen Reifung deines Hundes. In dieser Zeit entwickelt sich das Fortpflanzungssystem weiter, Sexualhormone gewinnen an Bedeutung und gleichzeitig reift das Gehirn weiter.

Dabei verändert sich nicht nur der Körper. Auch Wahrnehmung, Motivation, Sozialverhalten und die Verarbeitung von Umweltreizen können sich deutlich verschieben.

Ein junger Hund, der als Welpe automatisch hinter seinem Menschen herlief, beginnt seine Umwelt zunehmend selbstständiger zu erkunden. Andere Hunde, Gerüche, Bewegungsreize oder Wildspuren können plötzlich wesentlich interessanter werden.

Gleichzeitig müssen bereits gelernte Fähigkeiten nun unter schwierigeren Bedingungen funktionieren.

Pubertät bedeutet deshalb nicht, dass dein Hund alles neu lernen muss. Sie zeigt häufig vielmehr, wie stabil bereits Gelerntes unter zunehmender Ablenkung und wachsender Selbstständigkeit ist.

Ist die Pubertät beim Hund ein zweites Sozialisierungsfenster?

Nein, die Pubertät sollte nicht als „zweites Sozialisierungsfenster“ mit der frühen Sozialisierungsphase eines Welpen gleichgesetzt werden.

Die frühe Sozialisierung beim Hund findet in einer besonders sensiblen Entwicklungsphase statt. Während der Pubertät sammelt dein Hund zwar weiterhin wichtige Erfahrungen und bewertet seine Umwelt teilweise neu, aber es handelt sich um eine andere Entwicklungsphase.

Gute Erfahrungen bleiben trotzdem wichtig. Ein Junghund sollte weder dauerhaft abgeschirmt noch wahllos möglichst vielen Reizen ausgesetzt werden. Entscheidend sind Situationen, die er bewältigen und sinnvoll verarbeiten kann.

Wann beginnt die Pubertät beim Hund?

Einen exakten Lebensmonat, in dem jeder Hund in die Pubertät kommt, gibt es nicht. Beginn und Verlauf hängen unter anderem von Rasse, Körpergröße, Geschlecht, Genetik und individueller Entwicklung ab.

Kleine Hunde entwickeln sich häufig früher, während große und sehr große Rassen mehr Zeit benötigen. Die Unterschiede innerhalb einer Rasse können jedoch ebenfalls erheblich sein.

Erste sichtbare Hinweise können beispielsweise sein:

  • intensiveres Interesse an Gerüchen
  • häufigeres Markieren beim Rüden
  • erste Läufigkeit bei der Hündin
  • stärkeres Interesse an Artgenossen
  • größerer Erkundungsradius
  • schwankende Aufmerksamkeit
  • veränderte Reaktionen in sozialen Situationen

Wichtig ist: Die Geschlechtsreife ist nicht gleichbedeutend mit vollständiger körperlicher, emotionaler oder sozialer Reife.

Wie lange dauert die Pubertät beim Hund?

Auch die Dauer lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten. Pubertät und anschließende Reifung gehen fließend ineinander über.

Manche Hunde wirken relativ früh erwachsener, während andere deutlich länger jugendliches Verhalten zeigen. Besonders bei größeren und spät reifenden Rassen kann die weitere soziale und emotionale Entwicklung über einen längeren Zeitraum stattfinden.

Deshalb ist die Aussage „Mit zwei Jahren ist jeder Hund fertig entwickelt“ zu pauschal.

Einen ausführlichen Überblick findest du im Beitrag über die drei Phasen der Hundepubertät .

Typische Anzeichen der Pubertät beim Hund

Pubertät sieht bei jedem Hund etwas anders aus. Dennoch treten einige Veränderungen besonders häufig auf.

  • Rückruf funktioniert unter Ablenkung schlechter.
  • Der Hund zieht wieder stärker an der Leine.
  • Gerüche werden draußen besonders interessant.
  • Andere Hunde gewinnen an Bedeutung.
  • Der Hund wird selbstständiger.
  • Aufmerksamkeit schwankt stärker.
  • Frustration wird schneller sichtbar.
  • Unsicherheiten können zeitweise auftreten.
  • Jagdverhalten wird deutlicher sichtbar.
  • Markier- und Sexualverhalten verändern sich.
  • Hundebegegnungen können schwieriger werden.
  • Ruhe und Konzentration schwanken.

Wichtig ist, einzelne Verhaltensweisen immer im Zusammenhang zu betrachten. Ein Hund, der plötzlich an der Leine zieht, „testet“ deshalb nicht automatisch seine Bezugsperson.

Warum hört mein Hund in der Pubertät plötzlich schlechter?

Besonders häufig berichten Halter, dass ihr Hund in der Pubertät scheinbar bekannte Signale ignoriert.

Der Rückruf funktioniert nicht mehr zuverlässig, „Sitz“ scheint vergessen und draußen ist die Aufmerksamkeit überall – nur nicht beim Menschen.

Das bedeutet nicht automatisch, dass dein Hund bewusst ungehorsam ist. Andere Hunde, Gerüche, Wildspuren und Bewegungsreize können während dieser Entwicklungsphase eine deutlich größere Bedeutung bekommen.

Ein bekanntes Signal muss deshalb unter zunehmender Ablenkung weiter gefestigt werden.

Warum wird die Leinenführigkeit in der Pubertät wieder schwieriger?

Auch Probleme mit der Leinenführigkeit treten während der Pubertät häufig deutlicher hervor.

Dein Hund kennt möglicherweise längst, wie lockeres Gehen funktioniert. Gleichzeitig richtet sich seine Aufmerksamkeit nun stärker nach außen.

Gerüche, Hunde und andere Umweltreize können interessanter werden, sodass Orientierung schwieriger wird.

Dann hilft es, bekannte Grundlagen unter einfacheren Bedingungen wieder zu festigen und die Ablenkung schrittweise zu steigern.

Testet ein Hund in der Pubertät wirklich seine Grenzen?

„Der testet dich gerade“ gehört zu den häufigsten Erklärungen für pubertierendes Verhalten.

Natürlich lernen Hunde weiterhin, welches Verhalten welche Konsequenzen hat. Die Vorstellung eines bewussten Machtkampfes greift jedoch häufig zu kurz.

Was wie Grenzen testen aussieht, kann ebenso mit Ablenkung, Frustration, höherer Motivation, mangelnder Impulskontrolle oder einer zu schwierigen Situation zusammenhängen.

Dein Hund braucht deshalb weiterhin klare Regeln. Aber Klarheit bedeutet nicht, jedes Verhalten als Respektproblem zu interpretieren.

Welche Rolle spielen Hormone während der Hundepubertät?

Mit der Geschlechtsreife verändert sich auch das hormonelle Geschehen. Bei Rüden spielen unter anderem Androgene wie Testosteron eine Rolle, bei Hündinnen verändert sich der hormonelle Zyklus rund um Läufigkeit und Fortpflanzung.

Hormone können Motivation, Sexualverhalten und soziale Interessen beeinflussen. Sie erklären jedoch nicht jedes Verhalten.

Lernerfahrungen, Umwelt, Persönlichkeit, Stress, Tagesform und bisheriges Training spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

Wie verändert sich das Sozialverhalten in der Pubertät?

Der verspielte Welpe, der jeden Hund toll fand, muss nicht automatisch zu einem erwachsenen Hund werden, der jeden Artgenossen begrüßen möchte.

Mit zunehmender sozialer Reife können Hunde selektiver werden. Manche Kontakte werden interessanter, andere unangenehmer oder weniger wichtig.

Auch Unsicherheit, Frustration oder sexuelle Motivation können Hundebegegnungen verändern.

Deshalb ist nicht möglichst viel Hundekontakt das Ziel, sondern passende, gut ausgewählte soziale Erfahrungen.

Warum Impulskontrolle in der Pubertät schwieriger werden kann

Einen Reiz wahrzunehmen und nicht sofort darauf zu reagieren, verlangt Selbstregulation.

Gerade während der Entwicklung kann diese Fähigkeit situationsabhängig deutlich schwanken.

Deshalb sind kleine Übungen zur Impulskontrolle beim Hund sinnvoll.

Wichtig ist jedoch, deinen Hund dabei nicht permanent künstlich zu frustrieren. Er soll lernen, angemessene Herausforderungen auszuhalten – nicht ständig an seiner Belastungsgrenze arbeiten.

Warum Ruhe während der Pubertät so wichtig ist

Wenn ein Junghund überdreht wirkt, versuchen viele Halter zunächst, ihn noch stärker auszulasten.

Doch mehr Spaziergänge, mehr Beschäftigung und mehr Training sind nicht automatisch die Lösung.

Ein junger Hund braucht auch ausreichend Möglichkeiten, Erlebtes zu verarbeiten und sein Erregungsniveau wieder zu senken.

Gezielte Ruheübungen und verlässliche Ruhezeiten können deshalb besonders wertvoll sein.

Wie sollte man einen Hund in der Pubertät trainieren?

Pubertät ist kein Grund, das Training vollständig einzustellen. Gleichzeitig ist sie auch kein Grund, deinen Hund mit immer mehr Übungen zu überfordern.

Besonders wichtig sind jetzt alltagsrelevante Grundlagen:

  • Orientierung am Menschen
  • Rückruf
  • Leinenführung
  • Ruhe
  • Impulskontrolle
  • Frustrationstoleranz
  • verständliche Grenzen
  • Alltagssicherheit

Training sollte kurz, nachvollziehbar und dem aktuellen Leistungsvermögen angepasst sein. Wenn eine Übung nicht funktioniert, lohnt es sich häufig, die Schwierigkeit zu reduzieren statt den Druck zu erhöhen.

Warum Beziehung und Orientierung jetzt besonders wichtig sind

Die zunehmende Selbstständigkeit deines Junghundes bedeutet nicht, dass eure Bindung plötzlich schlechter wird.

Eine stabile Mensch-Hund-Beziehung zeigt sich nicht darin, dass dein Hund permanent neben dir läuft oder dich ständig anschaut.

Sie zeigt sich darin, dass Kommunikation möglich bleibt, dein Hund sich an dir orientieren kann und du ihm in schwierigen Situationen einen verlässlichen Rahmen gibst.

Rückschritte in der Pubertät – warum sie nicht automatisch ein Problem sind

Gerade während der Pubertät können bereits bekannte Fähigkeiten vorübergehend weniger zuverlässig wirken.

Mehr dazu findest du im Beitrag über Rückschritte im Hundetraining .

Entscheidend ist, einen Rückschritt nicht sofort als komplettes Scheitern zu bewerten. Prüfe stattdessen, ob dein Hund die Aufgabe unter einfacheren Bedingungen noch bewältigen kann.

Oft muss Gelerntes lediglich unter den neuen Anforderungen des Junghundealters weiter gefestigt werden.

Was ist während der Pubertät beim Hund besonders wichtig?

  • Bleib geduldig: Entwicklung verläuft nicht jeden Tag gleich.
  • Bleib klar: Verlässliche Regeln geben Orientierung.
  • Trainiere weiter: Festige wichtige Grundlagen.
  • Passe Anforderungen an: Nicht jede Situation muss sofort bewältigt werden.
  • Nutze Management: Verhindere unnötige Überforderung.
  • Plane Ruhe ein: Dauerbeschäftigung ist nicht automatisch hilfreich.
  • Beobachte Körpersprache: Reagiere möglichst vor einer Eskalation.
  • Hole Hilfe: Warte bei zunehmenden Problemen nicht unnötig lange.

Pubertät beim Hund in Stuttgart – Junghunde sicher durch den Alltag begleiten

Gerade ein abwechslungsreicher Alltag in Stuttgart stellt pubertierende Hunde vor viele Herausforderungen. Straßenverkehr, Fahrräder, Jogger, Menschen, andere Hunde und zahlreiche Gerüche konkurrieren gleichzeitig um die Aufmerksamkeit des Junghundes.

Deshalb kann ein Signal, das zu Hause hervorragend funktioniert, draußen plötzlich deutlich schwieriger abrufbar sein.

In unserer Hundeschule Pfotenliebe Stuttgart erleben wir regelmäßig genau diese Themen: Rückruf funktioniert plötzlich schlechter, Leinenführung wird schwieriger, Hundebegegnungen verändern sich oder der Junghund wirkt draußen kaum noch ansprechbar.

Im Junghundetraining in Stuttgart und Stuttgart-Ost arbeiten wir deshalb unter anderem an Orientierung, Leinenführung, Rückruf, Ruhe, Impulskontrolle, Frustrationstoleranz und einem sicheren gemeinsamen Alltag.

Als lizenzierte Hundeschule nach der Methode von Anton Fichtlmeier stehen dabei Körpersprache, verständliche Kommunikation, Führung und eine vertrauensvolle Mensch-Hund-Beziehung im Mittelpunkt.

Checkliste: Ist mein Hund gerade in der Pubertät?

Einzelne Veränderungen beweisen noch keine Pubertät. Treffen jedoch mehrere Punkte bei einem jungen Hund zusammen, können sie gut zur aktuellen Entwicklungsphase passen.

  • Mein Hund hört unter Ablenkung schlechter.
  • Der Rückruf funktioniert nicht mehr so zuverlässig.
  • Andere Hunde werden deutlich interessanter.
  • Gerüche beschäftigen meinen Hund intensiver.
  • Mein Rüde markiert häufiger.
  • Meine Hündin wird erstmals läufig.
  • Der Aktionsradius meines Hundes wird größer.
  • Leinenführung wird schwieriger.
  • Mein Hund wirkt zeitweise unsicherer.
  • Frustration fällt ihm schwerer.
  • Ruhe und Konzentration schwanken stärker.
  • Sein Sozialverhalten verändert sich.

FAQ – häufige Fragen zur Pubertät beim Hund

Was ist die Pubertät beim Hund?

Die Pubertät ist eine Entwicklungsphase auf dem Weg zur Geschlechtsreife und zum erwachsenen Hund. Dabei verändern sich unter anderem Hormonsystem, Gehirnentwicklung, Sozialverhalten und Motivation.

Wann beginnt die Pubertät beim Hund?

Das ist individuell. Kleine Hunde entwickeln sich häufig früher, große und sehr große Rassen oft später. Rasse, Geschlecht und individuelle Entwicklung spielen eine wichtige Rolle.

Wie lange dauert die Pubertät beim Hund?

Eine feste Dauer gibt es nicht. Pubertät und weitere körperliche, emotionale und soziale Reifung gehen fließend ineinander über. Besonders große Hunde können länger benötigen, bis sie vollständig erwachsen wirken.

Woran erkenne ich, dass mein Hund in der Pubertät ist?

Hinweise können schwankende Aufmerksamkeit, stärkeres Interesse an Gerüchen und anderen Hunden, verändertes Sexualverhalten, mehr Eigenständigkeit, schlechter abrufbare Signale und Veränderungen im Sozialverhalten sein.

Warum hört mein Hund in der Pubertät plötzlich nicht mehr?

Häufig hat dein Hund das Gelernte nicht vergessen. Stärkere Ablenkung, neue Interessen und hohe Erregung können jedoch dazu führen, dass bekannte Signale weniger zuverlässig abrufbar sind.

Testet mein Hund während der Pubertät seine Grenzen?

Hunde lernen weiterhin, welche Konsequenzen ihr Verhalten hat. Schwierigkeiten sollten jedoch nicht automatisch als Machtkampf interpretiert werden. Ablenkung, Frustration, Motivation, Erregung und Trainingsstand spielen ebenfalls eine Rolle.

Werden Hunde in der Pubertät aggressiver?

Pubertät führt nicht automatisch zu Aggression. Sozialverhalten, Unsicherheit, Erregung und Frustration können sich jedoch verändern. Deutlich zunehmendes aggressives Verhalten sollte individuell eingeschätzt werden.

Sollte man während der Pubertät weiter trainieren?

Ja. Besonders alltagsrelevante Grundlagen sollten weiter gefestigt werden. Training sollte jedoch an Ablenkung, Tagesform und Entwicklungsstand des Hundes angepasst werden.

Welche Übungen sind in der Hundepubertät besonders wichtig?

Rückruf, Leinenführung, Orientierung, Ruhe, Impulskontrolle, Frustrationstoleranz und verständliche Grenzen gehören zu den wichtigsten Alltagsthemen.

Wann ist die Pubertät beim Hund vorbei?

Es gibt keinen festen Stichtag. Geschlechtsreife und vollständige soziale beziehungsweise emotionale Reife sind nicht dasselbe. Manche Hunde wirken früher erwachsen, andere entwickeln sich über einen längeren Zeitraum weiter.

Wann sollte ich mir Hilfe holen?

Unterstützung kann sinnvoll sein, wenn Rückruf, Leinenführung, Hundebegegnungen, Unsicherheit oder Frustration zunehmend schwierig werden oder du nicht mehr weißt, wie du sinnvoll weitertrainieren sollst. Plötzliche starke Verhaltensänderungen sollten gegebenenfalls zusätzlich tierärztlich abgeklärt werden.

Fazit: Pubertät beim Hund ist Entwicklung – kein Erziehungsversagen

Wenn dein Hund während der Pubertät plötzlich anders reagiert, schlechter hört oder selbstständiger wird, bedeutet das nicht automatisch, dass eure bisherige Erziehung gescheitert ist.

Dein Junghund befindet sich mitten in einem komplexen Reifungsprozess. Hormone verändern sich, das Gehirn entwickelt sich weiter und die Umwelt bekommt eine neue Bedeutung.

Rückschritte gehören deshalb häufig dazu. Entscheidend ist, nicht mit unnötiger Härte zu reagieren, sondern Training und Alltag an den aktuellen Entwicklungsstand anzupassen.

Mit Geduld, klarer Kommunikation, ausreichender Ruhe und einer stabilen Mensch-Hund-Beziehung kannst du deinen Hund sicher durch diese intensive Zeit begleiten.

Die Pubertät ist kein Test, den dein Hund bestehen muss. Sie ist eine Entwicklungsphase, in der er deine Orientierung besonders gut gebrauchen kann.

Meine Empfehlungen für die Hundeerziehung

Bücher für eine vertrauensvolle Mensch-Hund-Beziehung

Gerade in der Pubertät zeigt sich häufig, wie wichtig eine gute Grundlage in der Erziehung und Kommunikation ist. Diese beiden Bücher von Anton Fichtlmeier beschäftigen sich mit unterschiedlichen Aspekten der Mensch-Hund-Beziehung und können dich dabei begleiten, deinen Hund besser zu verstehen und im Alltag klar zu führen.

Grunderziehung für Welpen – Die erfolgreiche Fichtlmeier-Methode

Grunderziehung für Welpen

Eine gute Grundlage aus der Welpenzeit bleibt auch in der Pubertät wichtig. Dieses Buch beschäftigt sich mit der Grunderziehung und der erfolgreichen Fichtlmeier-Methode.

Welpenbuch bei Amazon ansehen →

Werbung | Affiliate-Link · Bei einem Kauf über diesen Link erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Hund an der Leine – Kommunikationshilfe und Signalübermittlung

Hund an der Leine

Das Buch beschäftigt sich mit der Leine als Kommunikationshilfe und der Signalübermittlung zwischen Mensch und Hund. Gerade in der Pubertät kann ein klarer und verständlicher Umgang im Alltag besonders wertvoll sein.

Buch bei Amazon ansehen →

Werbung | Affiliate-Link · Bei einem Kauf über diesen Link erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Dein Hund steckt mitten in der Pubertät?

Rückruf, Leinenführung oder Hundebegegnungen funktionieren plötzlich nicht mehr so zuverlässig wie zuvor? Dein Junghund wirkt selbstständiger, schneller abgelenkt oder draußen kaum noch ansprechbar?

Im Junghundetraining bei Pfotenliebe Stuttgart arbeiten wir an Orientierung, Leinenführung, Rückruf, Ruhe, Impulskontrolle, Frustrationstoleranz und einem sicheren gemeinsamen Alltag.

Als lizenzierte Hundeschule nach der Methode von Anton Fichtlmeier stehen Körpersprache, verständliche Kommunikation, Führung und eine vertrauensvolle Mensch-Hund-Beziehung im Mittelpunkt unseres Trainings.

Jetzt unverbindlich Kontakt aufnehmen

Top Neuigkeiten

Hundetraining Wissen aus Stuttgart

Im Pfotenliebe Blog findest du praktische Tipps rund um Hundetraining, Welpenzeit, Junghunde, Gesundheit und Alltag mit Hund.

Viele Themen entstehen direkt aus meiner Arbeit mit Mensch-Hund-Teams in Stuttgart. So bekommst du verständliche Impulse, die du im Alltag mit deinem Hund leichter umsetzen kannst.

Wenn du nicht nur lesen, sondern mit deinem Hund praktisch trainieren möchtest, findest du hier meine Kurse in Stuttgart, das Einzeltraining und die Welpenschule.