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In meinem Blog rund um Hundetraining in Stuttgart findest du praktische Tipps für den Alltag mit deinem Hund – von der Welpenerziehung über Leinenführigkeit bis zum sicheren Rückruf.

Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.

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Hilfe Pubertät

  • Isabel Scheu
  • 19.10.2025
  • Pubertät

Hund in der Pubertät plötzlich anders – warum du deinen Junghund kaum wiedererkennst

Gestern war dein Hund aufmerksam, ansprechbar und scheinbar zuverlässig – und plötzlich fühlt es sich an, als würde ein völlig anderer Hund neben dir laufen. Der Rückruf funktioniert schlechter, an der Leine wird gezogen, andere Hunde sind plötzlich enorm wichtig und selbst vertraute Situationen können neue Reaktionen auslösen.

Manche Junghunde werden während dieser Zeit aufgedrehter, impulsiver oder schneller frustriert. Andere wirken plötzlich ängstlicher oder unsicherer , ziehen sich zurück oder reagieren auf Dinge, die ihnen vorher vollkommen egal waren.

Für Hundehalter kann das ausgesprochen irritierend sein. Schließlich hast du bereits viel trainiert, Regeln aufgebaut und dachtest vielleicht, dass bestimmte Themen längst erledigt seien.

Dann beginnt die Pubertät beim Hund – eine normale Entwicklungsphase, in der sich körperliche Reifung, hormonelle Prozesse, Motivation, Wahrnehmung, Sozialverhalten und Lernerfahrungen gegenseitig beeinflussen.

In diesem Ratgeber erfährst du, warum sich dein Hund während der Pubertät plötzlich verändert, welche Verhaltensänderungen typisch sein können, warum bekannte Signale schlechter funktionieren, weshalb Unsicherheit oder Leinenpöbeln auftreten können, wann Rückschritte normal sind und bei welchen Veränderungen du genauer hinschauen solltest.

Kurze Antwort: Während der Pubertät verändert sich dein Hund körperlich und emotional weiter. Hormone, Umweltreize, soziale Interessen, Motivation und die fortschreitende Entwicklung des Nervensystems können dazu führen, dass bereits Gelerntes unter Ablenkung schlechter abrufbar ist. Deshalb kann dein Junghund vorübergehend impulsiver, unsicherer, unabhängiger oder schlechter ansprechbar wirken, ohne dass eure bisherige Erziehung verloren gegangen ist.

Warum verändert sich dein Hund während der Pubertät so stark?

Die Pubertät ist nicht nur eine Phase, in der Geschlechtshormone wichtiger werden. Dein Hund befindet sich insgesamt in einer weiteren Reifungsphase.

Dabei spielen unter anderem hormonelle Veränderungen , körperliche Entwicklung, Lernen, Umweltreize und soziale Erfahrungen zusammen.

Dinge, die vor wenigen Wochen noch unwichtig waren, können plötzlich enorme Bedeutung bekommen: Gerüche, andere Hunde, Wildspuren, Bewegungen, fremde Menschen oder sexuelle Reize.

  • größeres Interesse an anderen Hunden
  • stärkere Reaktion auf Gerüche
  • mehr Interesse an der Umgebung
  • größere Distanz zum Menschen möglich
  • stärkere emotionale Reaktionen
  • mehr Impulsivität
  • vorübergehend stärkere Unsicherheit
  • schlechtere Ansprechbarkeit unter Ablenkung

Was passiert im Gehirn eines pubertierenden Hundes?

Häufig wird vereinfacht davon gesprochen, dass das Gehirn während der Pubertät „umgebaut“ wird.

Treffender ist: Das Nervensystem entwickelt und reift weiter. Gleichzeitig verändern sich Motivation, emotionale Bewertung und die Verarbeitung unterschiedlicher Reize.

Deshalb kann dein Hund in einer aufregenden Situation schlechter auf bereits Bekanntes zurückgreifen.

Mehr zu diesem Zusammenhang findest du auch unter Was passiert im Hundekopf?

Sind die Hormone schuld, wenn dein Hund plötzlich anders ist?

Hormone beeinflussen Verhalten, aber sie erklären nicht alles.

Auch Schlaf, Stress, Erfahrungen, Training, Umgebung, Temperament und aktuelle Motivation spielen eine wichtige Rolle.

Deshalb ist weder „Das sind nur die Hormone“ noch „Der macht das absichtlich“ eine ausreichend genaue Erklärung.

Warum wirkt es, als hätte dein Hund plötzlich alles vergessen?

Das ist wahrscheinlich eine der häufigsten Erfahrungen während der Hundepubertät.

Ein Signal, das zu Hause problemlos funktioniert, scheint draußen plötzlich nicht mehr zu existieren.

Dein Hund hat das Gelernte jedoch nicht zwangsläufig vergessen. Viel häufiger ist die jeweilige Situation momentan schwieriger als zuvor.

Genau darum geht es auch im Beitrag Warum verlernt der Hund in der Pubertät scheinbar alles?

Mehr Ablenkung, mehr Motivation für andere Dinge und ein höheres Erregungsniveau können die zuverlässige Ausführung erschweren.

Typische Verhaltensänderungen während der Hundepubertät

Die Veränderungen unterscheiden sich von Hund zu Hund. Einen ausführlichen Überblick findest du auch unter Verhaltensveränderungen in der Pubertät .

  • Rückruf funktioniert schlechter
  • Leinenführung wird schwieriger
  • andere Hunde werden wichtiger
  • Jagdverhalten kann deutlicher werden
  • sexuelles Interesse nimmt zu
  • Frustration wird schneller sichtbar
  • Unsicherheit kann auftreten
  • Ruhe fällt schwerer
  • bekannte Regeln werden weniger zuverlässig umgesetzt
  • Aufmerksamkeit liegt stärker auf der Umwelt

Warum funktioniert der Rückruf plötzlich nicht mehr?

Gerade der Rückruf gehört zu den Bereichen, bei denen viele Hundehalter während der Pubertät einen deutlichen Unterschied bemerken.

Andere Hunde, Wildgeruch, Spuren und Bewegungsreize können momentan einen enorm hohen Wert haben.

Deshalb solltest du den Rückruf nicht ständig in Situationen wiederholen, in denen dein Hund ohnehin kaum reagieren kann.

Management, passende Distanz und gut gewählte Trainingssituationen schützen das Signal und vermeiden unnötige Konflikte.

Warum zieht dein Junghund plötzlich wieder an der Leine?

Auch eine bereits gute Leinenführung kann während der Pubertät vorübergehend schlechter werden.

Das liegt häufig nicht daran, dass dein Hund plötzlich „respektlos“ geworden ist. Seine Umwelt ist schlicht viel interessanter.

Andere Hunde, intensive Gerüche, Menschen, Verkehr oder Wild können seine Aufmerksamkeit stärker beanspruchen.

Deshalb werden Orientierung, Körpersprache, verständliche Kommunikation und sinnvolles Distanzmanagement jetzt besonders wichtig.

Warum wird dein Hund in der Pubertät plötzlich ängstlich?

Nicht jeder Junghund wird während der Pubertät mutiger. Manche Hunde reagieren zeitweise vorsichtiger oder sensibler als zuvor.

Plötzlich können Mülltonnen, Menschen, Geräusche, Gegenstände oder bestimmte Situationen Unsicherheit auslösen.

Wichtig ist jetzt, deinen Hund nicht einfach in die Situation hineinzudrängen. Gib ihm ausreichend Distanz und beobachte seine Körpersprache.

Ist dein pubertierender Hund plötzlich dominant?

Gerade während der Pubertät wird sehr schnell von Dominanz gesprochen.

Doch Verhalten, das nach außen selbstbewusst oder fordernd wirkt, kann auch mit Unsicherheit, Frustration, hoher Erregung oder mangelnder Erfahrung zusammenhängen.

Mehr dazu findest du unter Dominanz oder Verunsicherung?

Kann ein Hund in der Pubertät plötzlich aggressiver wirken?

Reaktionen gegenüber Menschen oder anderen Hunden können sich während der Entwicklung verändern.

Knurren, Bellen, Distanzvergrößerung oder heftige Leinenreaktionen sollten jedoch nicht einfach mit „Das ist eben Pubertät“ abgetan werden.

Hinter solchen Reaktionen können unter anderem Unsicherheit, Frustration, Schmerzen, schlechte Erfahrungen oder eine zu geringe Distanz stehen.

Je stärker das Verhalten wird, desto wichtiger ist eine individuelle Einordnung.

Warum werden Hundebegegnungen in der Pubertät schwieriger?

Soziale Begegnungen können während der Pubertät eine neue Bedeutung bekommen.

  • größeres Interesse an Artgenossen
  • sexuelle Motivation
  • Unsicherheit
  • Frustration durch die Leine
  • stärkere Erregung
  • weniger passende Distanz

Ein Hund, der jetzt an der Leine pöbelt, versucht deshalb nicht automatisch, andere Hunde zu dominieren.

Warum wird Jagdverhalten während der Pubertät plötzlich stärker?

Auch Jagdverhalten kann in dieser Entwicklungsphase deutlicher sichtbar werden.

Dein Hund wird selbstständiger, seine Umwelt gewinnt an Bedeutung und bestimmte Bewegungs- oder Geruchsreize können besonders spannend sein.

Gerade jetzt solltest du den Freilauf nicht nur danach beurteilen, wie zuverlässig der Rückruf vor einigen Monaten funktioniert hat.

Sicherheit und Management haben Vorrang.

Warum verändert sich das Sexualverhalten während der Pubertät?

Mit zunehmender Geschlechtsreife können Urinmarkierungen, intensiveres Schnüffeln, Interesse an anderen Hunden oder Aufreiten häufiger auftreten.

Auch hier gilt: Nicht jedes Verhalten lässt sich ausschließlich durch Hormone erklären. Situation, Erregung und Lernerfahrung spielen ebenfalls eine Rolle.

Kann das Alleinbleiben während der Pubertät plötzlich schlechter werden?

Ja, bereits stabile Alltagsthemen können vorübergehend wieder unsicherer wirken.

Wenn dein Hund plötzlich schlechter alleine bleiben kann , solltest du nicht einfach die bisherige Dauer erzwingen.

Prüfe zunächst, ob sich etwas im Alltag verändert hat und wie dein Hund während der Abwesenheit tatsächlich reagiert.

Ist ein Rückschritt bei der Stubenreinheit in der Pubertät normal?

Einzelne Rückschritte können vorkommen. Wiederholte oder plötzlich deutliche Unsauberkeit sollte jedoch nicht automatisch als Pubertätsproblem eingeordnet werden.

Auch gesundheitliche Ursachen, Stress, veränderte Abläufe oder zu lange Intervalle können eine Rolle spielen.

Warum zeigt dein Junghund plötzlich wieder Welpenverhalten?

Manche junge Hunde wirken phasenweise wieder anhänglicher, unsicherer, unruhiger oder weniger selbstständig.

Ein solcher Rückfall ins Welpenverhalten bedeutet nicht, dass eure bisherige Arbeit verloren ist.

Manchmal braucht dein Hund vorübergehend wieder einfachere Situationen, mehr Orientierung und bekannte Strukturen.

Warum Ruhe während der Pubertät besonders wichtig ist

Wenn dein Hund plötzlich aufgedreht wirkt, liegt der Gedanke nahe, ihn stärker auszulasten.

Doch mehr Beschäftigung ist nicht automatisch die Lösung. Ein Alltag mit zu vielen Reizen kann Regulation sogar zusätzlich erschweren.

Deshalb sind ausreichende Ruhephasen während der Pubertät genauso wichtig wie Training, Bewegung und gemeinsame Aktivität.

Was dein pubertierender Hund jetzt wirklich braucht

In dieser Phase helfen nicht ständig neue Kommandos, sondern vor allem tragfähige Grundlagen.

  • klare Kommunikation
  • verlässliche Regeln
  • ruhige Führung
  • ausreichende Erholung
  • realistische Trainingsziele
  • angepasste Reizsituationen
  • vorausschauendes Management
  • Wiederholung bekannter Grundlagen

Musst du während der Pubertät alle Reize reduzieren?

Nicht pauschal.

Dein Hund muss weiterhin Erfahrungen sammeln und Alltagssituationen kennenlernen.

Entscheidend ist die Dosierung. Wenn dein Hund nach jedem Spaziergang völlig überdreht ist, kaum schlafen kann oder auf immer kleinere Auslöser reagiert, kann weniger tatsächlich mehr sein.

Wie solltest du während der Pubertät trainieren?

Training bleibt wichtig. Deine Anforderungen dürfen sich jedoch verändern.

  • kurze Einheiten
  • wenige Wiederholungen
  • bekannte Grundlagen
  • passende Ablenkung
  • frühzeitig Pause machen
  • gute Kooperation wahrnehmen
  • nicht ständig testen, was schon funktioniert

Sind Rückschritte während der Hundepubertät normal?

Rückschritte können während dieser Entwicklungsphase auftreten. Das bedeutet jedoch nicht, dass du sie grundsätzlich ignorieren solltest.

Sie zeigen dir, dass dein Hund momentan vielleicht wieder mehr Unterstützung oder einfachere Bedingungen braucht.

Deshalb gilt: Schwierigkeit anpassen statt immer mehr Druck machen.

Verändert die Pubertät eure Beziehung?

Dein Hund fühlt sich vielleicht zeitweise fremder an. Eure bisherige Beziehung ist deshalb aber nicht verschwunden.

Gerade jetzt kann sich zeigen, wie tragfähig Kommunikation, Vertrauen und Orientierung auch in schwierigen Situationen sind.

Mehr dazu findest du im Beitrag 5 Dinge, die du während der Pubertät beachten solltest .

Wie lange dauert es, bis dein Hund wieder „normal“ wird?

Diese Frage lässt sich nicht mit einem festen Datum beantworten.

Die Entwicklung verläuft individuell und hängt unter anderem von Größe, Rasse, Geschlecht und persönlicher Reifung ab.

Veränderungen treten zudem nicht immer gleichmäßig auf. Gute und schwierige Phasen können sich abwechseln.

Einen Überblick über den möglichen Verlauf findest du unter Die drei Phasen der Hundepubertät .

Wann ist es nicht mehr „nur Pubertät“?

Gerade weil dein Hund im passenden Alter ist, besteht die Gefahr, jede Veränderung mit Pubertät zu erklären.

Bei folgenden Veränderungen solltest du genauer hinschauen:

  • plötzlich starke Aggressivität
  • Berührungsempfindlichkeit
  • Schmerzen oder Lahmheit
  • deutlicher Rückzug
  • ungewöhnliche Müdigkeit
  • starke Appetitveränderungen
  • extreme Ängstlichkeit
  • plötzlich stark verändertes Bewegungsverhalten

Bei solchen Veränderungen kann eine tierärztliche Abklärung sinnvoll sein.

Wann solltest du dir beim pubertierenden Hund Unterstützung holen?

Du musst nicht warten, bis der Alltag vollständig eskaliert.

  • Hundebegegnungen sind kaum noch kontrollierbar
  • Rückruf funktioniert praktisch nicht mehr
  • dein Hund bedroht Menschen oder Hunde
  • Beißvorfälle treten auf
  • starke Ängste nehmen zu
  • dein Hund kommt kaum noch zur Ruhe
  • du vermeidest immer mehr Alltagssituationen
  • du fühlst dich im Umgang unsicher oder überfordert

Pubertierende Hunde im Alltag sicher begleiten

Gerade in einer Stadt wie Stuttgart treffen Junghunde täglich auf zahlreiche Reize: andere Hunde, Fahrräder, Jogger, Kinder, Straßenverkehr, enge Gehwege, Stadtparks und wechselnde Alltagssituationen.

Auch bei unserer Arbeit mit Junghunden in Stuttgart und Stuttgart-Ost erleben wir regelmäßig, dass bereits bekannte Themen wie Rückruf, Leinenführung, Hundebegegnungen oder Ruhe während der Pubertät vorübergehend schwieriger werden.

Im Junghundetraining bei Pfotenliebe Stuttgart betrachten wir deshalb nicht nur das sichtbare Verhalten. Wir achten auch auf Körpersprache, Erregungsniveau, Umweltreize, Trainingsstand und die Kommunikation zwischen Mensch und Hund.

Checkliste: Dein Hund ist in der Pubertät plötzlich anders – was jetzt?

  • Veränderungen zunächst genau beobachten
  • nicht jedes Verhalten als Dominanz bewerten
  • Trainingsanforderungen überprüfen
  • bekannte Grundlagen wiederholen
  • Rückruf nicht unnötig testen
  • Leinenführung wieder einfacher aufbauen
  • Ruhephasen ermöglichen
  • Umweltreize sinnvoll dosieren
  • Rückschritte einkalkulieren
  • Körpersprache beobachten
  • plötzliche starke Veränderungen gesundheitlich abklären
  • bei anhaltenden Problemen Unterstützung suchen

FAQ – Verhaltensänderungen beim Hund in der Pubertät

Warum ist mein Hund in der Pubertät plötzlich so anders?

Körperliche Reifung, Hormone, Umweltreize, Motivation und fortschreitende Entwicklung können sein Verhalten verändern. Deshalb kann dein Hund zeitweise impulsiver, unabhängiger oder unsicherer wirken.

Warum hört mein Hund in der Pubertät plötzlich nicht mehr?

Häufig sind Ablenkung, Motivation und Erregung stärker als zuvor. Bekannte Signale können dadurch unter schwierigen Bedingungen schlechter abrufbar sein.

Hat mein Hund in der Pubertät wirklich alles vergessen?

Meist nicht. Häufig funktioniert Gelerntes unter stärkerer Ablenkung einfach weniger zuverlässig.

Warum wird mein Junghund plötzlich ängstlich?

Während der Entwicklung kann sich die Bewertung von Situationen verändern. Manche Junghunde reagieren vorübergehend sensibler oder unsicherer.

Warum wird mein Hund in der Pubertät aggressiv?

Stärkere Reaktionen können unter anderem mit Unsicherheit, Frustration, hoher Erregung, Schmerzen oder sozialen Situationen zusammenhängen. Deutliche Aggression sollte individuell eingeschätzt werden.

Warum funktioniert der Rückruf in der Pubertät schlechter?

Andere Hunde, Wildgerüche, Spuren und Bewegungsreize können momentan wichtiger sein. Der Rückruf sollte unter passenden Bedingungen weiter gefestigt werden.

Warum zieht mein Hund plötzlich wieder an der Leine?

Umweltreize können während der Pubertät deutlich interessanter werden. Dadurch wird Orientierung am Menschen schwieriger.

Warum pöbelt mein Junghund plötzlich andere Hunde an?

Mögliche Ursachen sind Unsicherheit, Frustration, soziale Motivation, hohe Erregung oder eine zu geringe Distanz.

Kann das Alleinbleiben in der Pubertät wieder schlechter werden?

Ja. Bereits stabile Alltagsthemen können vorübergehend schwanken. Dann sollte die aktuelle Belastungsgrenze erneut betrachtet werden.

Sind Rückschritte in der Pubertät normal?

Sie können vorkommen. Häufig helfen einfachere Trainingsbedingungen, bekannte Strukturen und etwas mehr Unterstützung.

Muss ich in der Pubertät strenger werden?

Nein. Klare Regeln und Orientierung sind wichtig, aber Härte ist dafür nicht notwendig.

Wie lange dauert die schwierige Pubertätsphase?

Das ist individuell. Größe, Rasse, Geschlecht und persönliche Entwicklung beeinflussen den Verlauf.

Ist mein Hund nach der Pubertät wieder wie vorher?

Dein Hund entwickelt sich zum erwachsenen Hund weiter. Deshalb geht es nicht darum, exakt zum Welpen- oder Junghundverhalten zurückzukehren, sondern neue Stabilität im Erwachsenenalter zu entwickeln.

Kann ich während der Pubertät weiter trainieren?

Ja. Training bleibt wichtig. Schwierigkeit, Ablenkung und Dauer sollten jedoch an den aktuellen Entwicklungsstand angepasst werden.

Wann sollte ich wegen einer Verhaltensänderung Hilfe holen?

Bei deutlicher Aggression, starken Ängsten, Beißvorfällen, zunehmender Überforderung oder plötzlich sehr starken Veränderungen ist fachliche Unterstützung sinnvoll.

Fazit: Dein Hund ist nicht plötzlich ein anderer – er entwickelt sich weiter

Wenn du deinen Junghund während der Pubertät kaum wiedererkennst, bedeutet das nicht, dass eure bisherige Arbeit umsonst war.

Dein Hund befindet sich in einer intensiven Entwicklungsphase. Motivation, Hormone, Umweltreize, emotionale Reaktionen und Lernerfahrungen verändern sich.

Deshalb können bekannte Themen plötzlich wieder schwieriger werden.

Eure Beziehung ist dadurch nicht verschwunden.

Mit klarer Kommunikation, Ruhe, verlässlichen Strukturen, einem angepassten Trainingsniveau und dem Blick auf das, was dein Hund gerade tatsächlich leisten kann, könnt ihr gemeinsam durch diese Phase wachsen.

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Du erkennst deinen Junghund gerade kaum wieder?

Wenn Rückruf, Leinenführung, Hundebegegnungen, Unsicherheit, Jagdverhalten oder Ruhe plötzlich schwieriger werden, lohnt sich ein genauer Blick auf den aktuellen Entwicklungsstand.

Bei Pfotenliebe Stuttgart begleiten wir Mensch-Hund-Teams durch die Pubertät und schauen gemeinsam darauf, was hinter den Verhaltensveränderungen steckt und wie dein Hund wieder mehr Orientierung im Alltag bekommt.

Als lizenzierte Hundeschule nach Fichtlmeier stehen Kommunikation, klare Führung, Orientierung, Vertrauen und die individuelle Mensch-Hund-Beziehung im Mittelpunkt.

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