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Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.

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Zecken, Mücken und Co

  • Isabel Scheu
  • 19.08.2025
  • Sommer

Parasiten beim Hund im Sommer: Zecken, Mücken, Flöhe und Milben erkennen und vorbeugen

Zecken, Mücken und Parasiten bei Hunden in Stuttgart

Gerade in Stuttgart und der Region Baden-Württemberg beginnt die Parasitensaison häufig bereits im Frühjahr und reicht oft bis weit in den Herbst hinein. In unserer Hundeschule in Stuttgart sprechen wir regelmäßig mit Hundehaltern über Zecken, Mücken, Flöhe, Milben und andere Parasiten, die Spaziergänge, Trainingseinheiten und Ausflüge begleiten können. Wir betreuen Hundehalter aus Stuttgart, Esslingen, Ludwigsburg, Böblingen, Sindelfingen und Leonberg.

Sommerzeit ist Ausflugszeit – aber auch Hochsaison für Parasiten. Während Mensch und Hund die warmen Tage genießen, lauern Zecken, Mücken und andere lästige Plagegeister in Wiesen, Wäldern und sogar im heimischen Garten. Diese Parasiten sind nicht nur lästig, sondern können auch gefährliche Krankheiten übertragen. In diesem Beitrag erfährst du, welche Parasiten im Sommer besonders aktiv sind, welche Risiken sie mit sich bringen und wie du deinen Hund wirksam schützt.

Veterinärmedizinischer Hinweis: Parasiten können bei Hunden ernsthafte Erkrankungen übertragen. Zeigt dein Hund Symptome wie Fieber, Mattigkeit, Lahmheit, Atemprobleme, starken Juckreiz, Hautveränderungen oder neurologische Auffälligkeiten, sollte er tierärztlich untersucht werden.

Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung.

Welche Parasiten sind im Sommer für Hunde besonders gefährlich?

Im Sommer sind vor allem Zecken, Mücken, Flöhe und Milben aktiv. Sie können Krankheiten wie Borreliose, Babesiose, Anaplasmose, Herzwurmerkrankungen oder Hauterkrankungen übertragen. Regelmäßige Parasitenprophylaxe, Fellkontrollen und ein frühzeitiges Erkennen von Symptomen helfen dabei, Hunde wirksam zu schützen.

⚠️ Parasiten-Notfall: Zeigt dein Hund nach einem Zeckenstich plötzlich Fieber, Lahmheit, starke Mattigkeit, Atemprobleme, Krampfanfälle oder neurologische Auffälligkeiten, solltest du umgehend eine Tierarztpraxis kontaktieren.

Parasiten beim Hund im Vergleich

Parasit Aktivität Risiko
ZeckenFrühjahr bis HerbstBorreliose, Babesiose, Anaplasmose
MückenSommerHerzwürmer, Leishmaniose
FlöheGanzjährigJuckreiz, Allergien
MilbenSommer bis HerbstHautentzündungen, Juckreiz

1. Zecken – Gefährliche Blutsauger

Zecken lauern im hohen Gras und Unterholz. Krankheiten wie Borreliose, Babesiose und FSME machen eine gute Zeckenprophylaxe essenziell. Welches Zeckenschutzmittel sollten geeignet ist, hängt von Alter, Gesundheitszustand, Lebensstil und Reisezielen des Hundes ab. Die Auswahl sollte gemeinsam mit dem Tierarzt erfolgen.

2. Mücken – Klein, aber gefährlich

Insbesondere die Sandmücke und Herzwürmer stellen bei Reisen in den Süden eine Gefahr dar.

3. Flöhe und Milben

Flöhe und Milben gehören zu den häufigsten äußeren Parasiten beim Hund. Während Flöhe das ganze Jahr über auftreten können, erreichen Grasmilben häufig im Spätsommer und Frühherbst ihren Höhepunkt.

  • Flöhe: verursachen starken Juckreiz, Hautentzündungen und können eine Flohspeichelallergie auslösen. Mehr zum Thema im Artikel über Flohbefall.
  • Grasmilben: befallen häufig Pfoten, Bauch und Ohren und führen zu starkem Juckreiz.
  • Ohrmilben: verursachen Juckreiz und dunkle Ablagerungen im Gehörgang.
  • Räudemilben: können Haarausfall und schwere Hautveränderungen verursachen.

So schützt du deinen Hund vor Parasiten

  • Hund nach Spaziergängen gründlich absuchen.
  • Regelmäßige Parasitenprophylaxe nach tierärztlicher Empfehlung nutzen.
  • Zecken möglichst früh entfernen.
  • Hundedecken und Liegeplätze regelmäßig reinigen.
  • Auf Reisen ins Ausland zusätzlichen Schutz gegen Mücken und Sandmücken einplanen.

Unsere Erfahrung aus dem Hundetraining

In unserer Hundeschule in Stuttgart sprechen wir besonders während der Sommermonate regelmäßig mit Hundehaltern über Zecken, Grasmilben und andere Parasiten. Viele Hundehalter entdecken Zecken erst Stunden nach dem Spaziergang oder unterschätzen die Bedeutung einer regelmäßigen Kontrolle. Besonders häufig beobachten wir dies nach Aufenthalten auf Wiesen, Feldern oder in Waldgebieten rund um Stuttgart. Deshalb empfehlen wir eine konsequente Parasitenprophylaxe und das Absuchen des Hundes nach jedem Spaziergang.

Warum Parasiten im Sommer häufiger auftreten

Warme Temperaturen und eine höhere Luftfeuchtigkeit schaffen ideale Bedingungen für viele Parasitenarten. Zecken werden bereits ab etwa 7 °C aktiv und können in milden Wintern sogar ganzjährig vorkommen. Auch Mücken, Flöhe und Milben profitieren von den sommerlichen Bedingungen und vermehren sich deutlich schneller als in den kalten Monaten.

Sicher durch die Parasitensaison in Stuttgart

Du möchtest wissen, wie du deinen Hund vor Zecken, Flöhen, Milben und anderen Sommerparasiten schützen kannst?

In unserer Hundeschule in Stuttgart unterstützen wir Hundehalter bei Alltagstraining, Gesundheitsvorsorge und einem sicheren Umgang mit typischen Risiken im Sommer.

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Häufige Fragen zu Parasiten beim Hund

Welche Parasiten sind im Sommer am häufigsten?
Die häufigsten Plagegeister sind Zecken, Mücken, Flöhe und Milben. Sie sind besonders bei hohen Temperaturen und einer hohen Luftfeuchtigkeit aktiv und suchen sich in Wiesen, Wäldern oder sogar im Garten aktiv ihre Wirte.

Sind Parasiten auch für Menschen gefährlich?
Ja. Einige durch Zecken oder Mücken übertragene Krankheiten (wie Borreliose) können auch den Menschen betreffen. Zudem können Flöhe bei starkem Befall auch den Menschen stechen. Ein guter Schutz für den Hund dient daher auch der Gesundheit der Familie.

Welche Hunde sind besonders gefährdet?
Besonders anfällig sind Welpen (wegen ihres noch nicht voll entwickelten Immunsystems), Senioren und Hunde mit einem generell geschwächten Immunsystem oder chronischen Vorerkrankungen. Diese Tiere sollten besonders konsequent vor Parasiten geschützt werden.

Wie erkenne ich einen Flohbefall?
Typische Anzeichen sind starker Juckreiz, häufiges Kratzen und kleine schwarze Partikel („Flohkot“) im Fell. Der Flohkamm-Test auf einem weißen Tuch liefert Klarheit: Wenn sich die Krümel bei Kontakt mit Wasser rötlich verfärben, handelt es sich um Blutrückstände des Floh-Kots.

Wann beginnt die Zeckensaison und wie lange dauert sie?
Zecken werden bereits ab Temperaturen von etwa 7 °C aktiv. Die Saison beginnt meist im März/April und kann bis weit in den späten Herbst hineinreichen. In milden Wintern können Zecken sogar ganzjährig aktiv sein.

Wie oft sollte ich meinen Hund auf Zecken kontrollieren?
Idealerweise nach jedem Spaziergang, besonders wenn ihr im hohen Gras, Gebüsch oder Wald unterwegs wart. Je schneller eine Zecke gefunden und entfernt wird, desto geringer ist das Risiko der Übertragung von Krankheiten.

Kann mein Hund trotz Zeckenschutz eine Zecke bekommen?
Ja. Kein Zeckenschutz bietet eine hundertprozentige Garantie. Die gängigen Präparate reduzieren das Risiko erheblich, aber eine gründliche Kontrolle nach jedem Spaziergang bleibt trotz Schutzmaßnahmen unverzichtbar.

Wie entferne ich eine Zecke beim Hund am sichersten?
Verwende eine Zeckenzange oder -karte. Greife die Zecke so hautnah wie möglich am Kopf und ziehe sie langsam und kontrolliert gerade heraus. Quetsche den Körper nicht, um zu verhindern, dass die Zecke ihren infektiösen Mageninhalt in den Hund entleert.

Wann sollte ich wegen eines Parasitenbefalls zum Tierarzt?
Suche einen Tierarzt auf, wenn dein Hund Symptome wie hohes Fieber, anhaltende Mattigkeit, Lahmheit, blasse Schleimhäute, starken Juckreiz oder großflächige Hautveränderungen zeigt.

Sind Mückenstiche für Hunde gefährlich?
In Deutschland sind sie meist nur lästig. Bei Reisen in den Süden (Mittelmeerraum) können sie jedoch gefährliche Krankheiten wie Leishmaniose oder Herzwürmer übertragen, weshalb bei Reisen eine spezielle Prophylaxe essenziell ist.

Was sind Grasmilben und warum jucken sie so stark?
Grasmilbenlarven treten besonders im Spätsommer auf. Der Speichel der Larven, die sich in Zehenzwischenräumen oder am Bauch festsetzen, löst eine allergische Reaktion aus, die zu extremem, quälendem Juckreiz führt.

Darf ich Zecken mit Öl oder Nagellack „ersticken“?
Auf keinen Fall! Diese Hausmittel sind veraltet und kontraproduktiv. Sie führen dazu, dass die Zecke im Todeskampf erst recht ihren infektiösen Mageninhalt in die Wunde abgibt, was das Infektionsrisiko drastisch erhöht.

Was bedeutet eine Rötung um die Einstichstelle?
Eine kleine Rötung unmittelbar nach dem Entfernen ist meist harmlos. Wenn die Rötung jedoch kreisförmig wandert, großflächig wird oder nicht abheilt, solltest du den Tierarzt aufsuchen, um eine Borreliose-Infektion auszuschließen.

Wie oft muss ich bei Flohbefall die Umgebung reinigen?
Sehr gründlich! Da sich nur etwa 5 % der Flöhe auf dem Hund befinden und 95 % (Eier, Larven) in der Umgebung (Teppiche, Körbchen, Sofa), musst du alles gründlich saugen und waschen sowie ggf. ein Umgebungsspray einsetzen.

Gibt es natürliche Mittel gegen Zecken?
Mittel wie Kokosöl (Laurinsäure) werden oft genannt, ihre wissenschaftlich belegte Wirkung bei hohem Zeckendruck ist jedoch begrenzt. Als alleiniger Schutz in Risikogebieten sind sie oft nicht ausreichend.

Warum sind Zecken im hohen Gras besonders aktiv?
Zecken warten an der Spitze von Grashalmen auf einen Wirt. Hohes Gras bietet ihnen die perfekte „Startrampe“ auf angenehmer Körperhöhe des Hundes, um sich beim Vorbeigehen abstreifen zu lassen.

Welche Körperstellen sollte ich nach Zecken absuchen?
Besonders häufig sitzen Zecken an Ohren, Hals, Achseln, Leisten, zwischen den Zehen und rund um die Augen.

Kann mein Hund mehrere Parasiten gleichzeitig haben?
Ja. Hunde können gleichzeitig von Zecken, Flöhen und Milben befallen sein.

Sind Zecken im Garten ein Problem?
Ja. Zecken kommen nicht nur im Wald vor, sondern auch in Gärten, Parks und Grünanlagen.

Fazit: Effektiver Schutz ist das A und O

Im Sommer sind Hunde zahlreichen Parasiten ausgesetzt, die nicht nur lästig, sondern auch gesundheitsgefährdend sein können. Vorbeugende Maßnahmen wie Spot-ons, Halsbänder und regelmäßige Fellkontrollen sind essenziell, um den Hund zu schützen. Welpen, Senioren, Hunde mit Vorerkrankungen sowie immungeschwächte Hunde können auf Parasitenbefall besonders empfindlich reagieren. Achte besonders in Risikogebieten auf eine umfassende Parasitenprophylaxe. So bleibt dein Vierbeiner auch im Sommer sicher und gesund!

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