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In meinem Blog rund um Hundetraining in Stuttgart findest du praktische Tipps für den Alltag mit deinem Hund – von der Welpenerziehung über Leinenführigkeit bis zum sicheren Rückruf.

Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.

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Welpenpubertät verstehen

  • Isabel Scheu
  • 13.10.2025
  • Pubertät

Welpenpubertät: Wann sie beginnt und wie du deinen Welpen früh darauf vorbereitest

Gerade eben war dein Welpe noch klein, anhänglich und stark an dir orientiert – und plötzlich scheint sich etwas zu verändern. Andere Hunde werden interessanter, Gerüche wichtiger, bekannte Signale funktionieren nicht mehr in jeder Situation und dein junger Hund wirkt manchmal deutlich selbstständiger als noch wenige Wochen zuvor.

Viele Hundehalter sprechen dann von der Welpenpubertät. Genau genommen handelt es sich dabei um den Übergang vom Welpen zum Junghund und den allmählichen Beginn der Pubertät beim Hund .

Dieser Übergang kommt nicht von einem Tag auf den anderen. Körperliche Reifung, hormonelle Veränderungen, Gehirnentwicklung, zunehmende Selbstständigkeit und neue soziale Interessen greifen ineinander. Deshalb können sich erste Veränderungen bereits bemerkbar machen, bevor die Geschlechtsreife offensichtlich wird.

Für dich bedeutet das: Die Vorbereitung auf die Hundepubertät beginnt nicht erst, wenn dein Junghund plötzlich „nicht mehr hört“. Viele wichtige Grundlagen entstehen bereits während der Welpenzeit.

In diesem Ratgeber erfährst du, wann die Pubertät beim Hund ungefähr beginnt, woran du erste Anzeichen erkennen kannst, warum dein Welpe sich zunehmend verändert und welche Grundlagen du schon jetzt für Rückruf, Leinenführung, Orientierung, Ruhe und Impulskontrolle legen kannst.

Kurze Antwort: Wann die Pubertät beim Hund beginnt, lässt sich nicht auf einen bestimmten Lebensmonat festlegen. Kleinere Hunde entwickeln sich häufig früher, größere und sehr große Hunde teilweise später. Erste Veränderungen können sich bereits im Übergang vom Welpen zum Junghund zeigen. Deshalb lohnt es sich, schon während der Welpenzeit an Orientierung, Rückruf, Ruhe, Leinenführung, Frustrationstoleranz und verständlicher Kommunikation zu arbeiten.

Was bedeutet Welpenpubertät eigentlich?

Der Begriff Welpenpubertät wird im Alltag häufig verwendet, wenn sich ein älterer Welpe oder junger Junghund plötzlich verändert. Fachlich ist die Bezeichnung etwas ungenau, denn der Hund befindet sich jetzt zunehmend im Übergang zum Junghund und nähert sich seiner pubertären Entwicklungsphase.

Trotzdem beschreibt der Begriff sehr gut, was viele Hundehalter erleben: Der unkomplizierte kleine Welpe wird selbstständiger, seine Umwelt gewinnt an Bedeutung und bisherige Routinen fühlen sich plötzlich weniger selbstverständlich an.

Das bedeutet jedoch nicht, dass dein Hund seine Erziehung vergessen hat oder bewusst versucht, gegen dich zu arbeiten.

Dein Hund entwickelt sich weiter – und damit verändern sich auch die Anforderungen an euren gemeinsamen Alltag.

Wann beginnt die Pubertät beim Hund?

Eine der häufigsten Fragen lautet: Ab wann kommt mein Hund in die Pubertät?

Eine allgemeingültige Monatsangabe gibt es nicht. Die körperliche und sexuelle Reifung beginnt bei jedem Hund individuell. Tendenziell entwickeln sich kleine Hunde häufig früher, während große und sehr große Rassen länger brauchen können.

Als grobe Orientierung kann die pubertäre Entwicklung bei manchen Hunden bereits im ersten Lebenshalbjahr deutlicher werden, während sie bei anderen erst einige Monate später offensichtlich wird.

Auch innerhalb derselben Rasse können sich Hunde unterschiedlich schnell entwickeln.

Wichtiger als ein bestimmtes Alter ist deshalb, deinen eigenen Hund und seine Veränderungen aufmerksam zu beobachten.

Beginnt die Pubertät erst mit Läufigkeit oder Markieren?

Nein. Die erste Läufigkeit einer Hündin oder deutliches Markierverhalten eines Rüden sind sichtbare Zeichen der sexuellen Entwicklung, aber nicht der einzige Maßstab für den Beginn der Pubertät.

Die Entwicklung betrifft wesentlich mehr als Sexualverhalten. Auch Gehirn, Emotionen, Motivation, Sozialverhalten und Wahrnehmung verändern sich.

Deshalb können Hundehalter bereits vorher bemerken, dass sich Aufmerksamkeit, Erregbarkeit oder Verhalten ihres jungen Hundes verändern.

Erste Anzeichen: Woran erkennst du die beginnende Pubertät beim Hund?

Nicht jeder Hund zeigt dieselben Veränderungen. Außerdem bedeutet ein einzelnes Verhalten noch nicht automatisch, dass dein Hund jetzt mitten in der Pubertät steckt.

Typische Veränderungen können jedoch sein:

  • Umweltreize werden plötzlich interessanter.
  • Gerüche bekommen eine stärkere Bedeutung.
  • Andere Hunde ziehen mehr Aufmerksamkeit auf sich.
  • Der Rückruf funktioniert unter Ablenkung schlechter.
  • Dein Hund entfernt sich auf Spaziergängen möglicherweise weiter.
  • Er reagiert schneller auf bestimmte Reize.
  • Ruhe fällt zeitweise schwerer.
  • Hundebegegnungen verändern sich.
  • Spiel kann körperlicher oder intensiver werden.
  • Markieren kann zunehmen.
  • Sexuelles Interesse kann deutlicher werden.
  • Bekannte Signale wirken in manchen Situationen plötzlich weniger stabil.

Genau deshalb ist es hilfreich, nicht nur auf einzelne „Symptome“ zu schauen, sondern die gesamte Entwicklung deines Hundes zu betrachten.

Warum hört mein Welpe plötzlich schlechter?

Diese Frage verunsichert viele Hundehalter. Der Rückruf hat bereits gut funktioniert, dein Welpe war aufmerksam – und plötzlich scheint alles andere interessanter zu sein.

Das muss nicht bedeuten, dass dein Hund das Gelernte vergessen hat. Häufig haben sich vielmehr die Bedingungen verändert.

Ein Signal, das zu Hause oder in einer reizarmen Umgebung zuverlässig funktioniert, ist nicht automatisch unter hoher Ablenkung genauso stabil.

Wenn Gerüche, Artgenossen, Bewegungsreize und andere Umweltinformationen wichtiger werden, steigt die Schwierigkeit.

Genau dieses Phänomen kann später während der Pubertät noch deutlicher auftreten. Mehr dazu findest du im Beitrag Rückfall ins Welpenverhalten – warum Rückschritte normal sein können .

Warum solltest du deinen Welpen früh auf die Pubertät vorbereiten?

Vorbereitung bedeutet nicht, möglichst viele Kommandos in möglichst kurzer Zeit zu trainieren.

Viel wichtiger ist, dass dein Welpe grundlegende Erfahrungen sammelt, die ihm später Orientierung geben.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Orientierung am Menschen
  • freiwillige Kontaktaufnahme
  • Ruhe und Entspannung
  • ein verständlicher Rückruf
  • Grundlagen der Leinenführung
  • angemessener Umgang mit Frustration
  • Warten und Impulskontrolle
  • verlässliche Alltagsstrukturen
  • ruhige Hundebegegnungen
  • klare Kommunikation
  • ein sinnvoll aufgebautes Abbruchsignal
  • Vertrauen in seine Bezugsperson

Diese Grundlagen verhindern die Pubertät nicht. Sie geben euch aber Werkzeuge, auf die ihr während schwieriger Entwicklungsphasen zurückgreifen könnt.

Beziehung vor Perfektion: Was dein Welpe wirklich lernen sollte

Gerade in den ersten Lebensmonaten entsteht schnell der Wunsch, möglichst viele Signale aufzubauen: Sitz, Platz, Pfote, Bleib, Rückruf und vieles mehr.

Doch für den späteren Alltag ist nicht entscheidend, wie viele Übungen dein Welpe beherrscht.

Viel wichtiger ist, ob er gelernt hat, sich an dir zu orientieren, deine Kommunikation wahrzunehmen und dich in schwierigen Situationen einzubeziehen.

Ein Hund, der gelernt hat, mit seinem Menschen in Kontakt zu bleiben, hat eine wertvolle Grundlage für die Pubertät.

Mehr dazu findest du unter Bindung und Training während der Hundepubertät .

Rückruf schon beim Welpen aufbauen – bevor die Umwelt wichtiger wird

Ein guter Rückruf gehört zu den wichtigsten Grundlagen, die du bereits während der Welpenzeit aufbauen kannst.

Junge Welpen orientieren sich häufig noch stark an ihren Menschen. Genau diese Phase kannst du nutzen, um freiwillige Orientierung und zuverlässige Kontaktaufnahme zu fördern.

Mit zunehmender Entwicklung werden Gerüche, andere Hunde und die weitere Umgebung interessanter. Dann zeigt sich, wie stabil die bisherigen Grundlagen tatsächlich sind.

Deshalb gilt: Rückruf nicht erst dann trainieren, wenn dein Junghund bereits gelernt hat, dass die Umwelt spannender ist als du.

Leinenführung früh beginnen – damit die Leine später Nebensache werden kann

Auch die Grundlagen der Leinenführung beginnen im Welpenalter. Dabei geht es nicht darum, dass ein kleiner Welpe minutenlang perfekt neben deinem Bein läuft.

Vielmehr soll er lernen, auf deine Bewegungen zu achten, Richtungswechsel wahrzunehmen und sich auch an der Leine an dir zu orientieren.

Wird dein Hund größer, kräftiger und während der Pubertät gleichzeitig stärker von seiner Umwelt angezogen, werden diese Grundlagen besonders wertvoll.

Impulskontrolle beim Welpen – kleine Übungen mit großer Wirkung

Dein Welpe muss nicht sofort alles bekommen, was er gerade möchte. Kleine, angemessene Wartezeiten gehören zum Alltag und können helfen, Selbstregulation schrittweise zu entwickeln.

Das kann beispielsweise bedeuten:

  • kurz vor dem Futternapf warten
  • nicht sofort durch jede geöffnete Tür laufen
  • nicht zu jedem Hund hinlaufen
  • einen Moment innehalten, bevor etwas freigegeben wird
  • kurze Frustrationsmomente angemessen aushalten lernen

Wichtig ist dabei immer die Dosierung. Frustrationstoleranz entsteht nicht dadurch, einen Welpen möglichst lange warten zu lassen. Die Anforderungen müssen zu seinem Alter, seiner Belastbarkeit und der jeweiligen Situation passen.

Ruhe lernen – eine der wichtigsten Vorbereitungen auf die Pubertät

Ein häufiger Fehler besteht darin, Welpen möglichst viel bieten zu wollen. Hundekontakte, Ausflüge, Training, Beschäftigung, Besucher und ständig neue Umweltreize können schnell zu viel werden.

Dabei gehört Ruhe zu den wichtigsten Fähigkeiten, die ein junger Hund entwickeln darf.

Ein fester Ruheplatz, wiederkehrende Tagesstrukturen und Phasen ohne Beschäftigungsprogramm helfen deinem Welpen, nicht ständig neue Aktivität zu erwarten.

Diese Fähigkeit wird später besonders wertvoll, wenn dein Hund während der Pubertät schneller auf Umweltreize reagiert oder schlechter herunterfahren kann.

Sozialisierung bedeutet nicht möglichst viele Hundekontakte

Viele Hundehalter möchten ihrem Welpen möglichst viele Kontakte ermöglichen. Doch Qualität ist wichtiger als Quantität.

Dein Welpe muss nicht lernen, dass jeder fremde Hund automatisch Spiel bedeutet. Ebenso wichtig ist die Erfahrung, andere Hunde wahrzunehmen, ohne unmittelbar Kontakt aufnehmen zu müssen.

Gerade im Hinblick auf die Pubertät ist das wertvoll, denn Artgenossen können später erheblich interessanter werden.

Ein Hund, der bereits gelernt hat, dass Hundesichtung nicht automatisch Kontakt bedeutet, bringt dafür eine wichtige Grundlage mit.

Selbstständigkeit fördern, ohne deinen Welpen allein zu lassen

Selbstständigkeit bedeutet nicht, dass dein Welpe möglichst früh lange alleine bleiben muss.

Vielmehr geht es darum, dass er schrittweise lernen darf, nicht permanent beschäftigt zu werden und auch in deiner Anwesenheit zur Ruhe zu kommen.

Das tatsächliche Alleinbleiben sollte kleinschrittig und individuell aufgebaut werden. Kurze Trennungen werden erst dann gesteigert, wenn dein Hund damit gut zurechtkommt.

Diese Fehler können den Übergang zur Pubertät unnötig schwer machen

  • Der Welpe wird permanent beschäftigt.
  • Ruhe wird nicht bewusst aufgebaut.
  • Jeder fremde Hund darf begrüßt werden.
  • Der Rückruf wird erst bei starker Ablenkung ernsthaft trainiert.
  • Leinenführung wird auf später verschoben.
  • Regeln verändern sich ständig.
  • Unerwünschtes Verhalten wird beim kleinen Welpen noch belächelt.
  • Der Hund bekommt kaum Gelegenheit, Frustration angemessen auszuhalten.
  • Training konzentriert sich hauptsächlich auf Kommandos statt auf Orientierung.
  • Zu viele Umweltreize werden mit guter Sozialisierung verwechselt.

Das bedeutet nicht, dass ein einzelner Fehler später automatisch Probleme verursacht. Entscheidend ist das Gesamtbild eures Alltags und die Möglichkeit, Training jederzeit anzupassen.

Was tun, wenn dein Welpe plötzlich zum Junghund wird?

Wenn du erste Veränderungen bemerkst, musst du nicht sofort das gesamte Training umstellen.

Häufig hilft es vielmehr, bekannte Grundlagen weiterzuführen und die Anforderungen an die aktuelle Situation anzupassen.

  • Rückruf unter kontrollierten Bedingungen weiter festigen
  • bei Bedarf wieder mehr mit Schleppleine absichern
  • Hundebegegnungen bewusst auswählen
  • Orientierung weiterhin belohnen
  • Ruhephasen beibehalten
  • Training kleinschrittig gestalten
  • Ablenkungen langsam steigern
  • bekannte Übungen wieder vereinfachen, wenn nötig

Mehr dazu erfährst du im Beitrag Warum du während der Pubertät mit dem Training nicht aufhören solltest .

Vom Welpen zum Junghund – frühzeitig gute Grundlagen schaffen

Gerade im Stadtalltag werden junge Hunde mit vielen unterschiedlichen Umweltreizen konfrontiert: Menschen, Hunde, Fahrräder, Jogger, Straßenverkehr, öffentliche Verkehrsmittel und wechselnde Alltagssituationen.

In unserer Hundeschule Pfotenliebe Stuttgart ist uns deshalb bereits in der Welpenzeit wichtig, nicht möglichst viele Kommandos abzuarbeiten, sondern tragfähige Grundlagen für den späteren Alltag zu schaffen.

Im Welpentraining und Junghundetraining in Stuttgart und Stuttgart-Ost gehören dazu unter anderem Orientierung am Menschen, Ruhe, Blickkontakt, Grundlagen der Leinenführung, Rückruf, Impulskontrolle, strukturierte Sozialkontakte und der angemessene Umgang mit Umweltreizen.

Als lizenzierte Hundeschule nach der Methode von Anton Fichtlmeier betrachten wir dabei nicht nur, welches Kommando ein Hund bereits ausführen kann. Entscheidend ist, dass Mensch und Hund lernen, miteinander zu kommunizieren und der junge Hund seinen Menschen im Alltag als verlässliche Orientierung erlebt.

Checkliste: Ist dein Welpe gut auf die Pubertät vorbereitet?

  • Dein Welpe orientiert sich regelmäßig freiwillig an dir.
  • Ihr habt einen verständlichen Rückruf aufgebaut.
  • Leinenführung wird bereits kleinschrittig geübt.
  • Dein Welpe kennt Ruhezeiten.
  • Er hat einen festen Rückzugs- oder Ruheplatz.
  • Nicht jeder fremde Hund bedeutet automatisch Kontakt.
  • Kurzes Warten wird altersgerecht geübt.
  • Du förderst Blickkontakt und freiwillige Kontaktaufnahme.
  • Regeln sind für deinen Hund möglichst verständlich und vorhersehbar.
  • Umweltreize werden dosiert statt wahllos angeboten.
  • Training findet in kurzen, passenden Einheiten statt.
  • Du weißt, dass spätere Rückschritte kein vollständiger Trainingsverlust sein müssen.

FAQ zur Welpenpubertät und beginnenden Hundepubertät

Gibt es eine Welpenpubertät?

„Welpenpubertät“ ist ein häufig verwendeter Alltagsbegriff. Gemeint ist meist der Übergang vom Welpen zum Junghund beziehungsweise der beginnende Eintritt in die Pubertät.

Wann beginnt die Pubertät beim Hund?

Das ist individuell unterschiedlich. Kleine Hunde entwickeln sich tendenziell früher, große und sehr große Hunde häufig später. Ein bestimmter Lebensmonat gilt deshalb nicht für alle Hunde.

Kann ein Hund mit sechs Monaten schon in der Pubertät sein?

Ja, bei manchen Hunden können in diesem Alter bereits deutliche pubertäre Veränderungen erkennbar sein. Der individuelle Entwicklungsstand ist jedoch wichtiger als eine starre Altersgrenze.

Welche ersten Anzeichen der Pubertät gibt es?

Mögliche Anzeichen sind stärkeres Interesse an Umwelt und Artgenossen, intensiveres Schnüffeln, veränderte Aufmerksamkeit, zunehmende Selbstständigkeit, Markieren oder schwankende Ansprechbarkeit.

Warum hört mein Welpe plötzlich nicht mehr?

Häufig hat dein Welpe ein bekanntes Signal nicht wirklich vergessen. Mit zunehmender Entwicklung werden Umweltreize jedoch wichtiger und die Ablenkung steigt. Dadurch kann ein bisher bekanntes Verhalten schwieriger abrufbar sein.

Wird mein Welpe in der Pubertät plötzlich schwierig?

Nicht jeder Hund wird während der Pubertät „schwierig“. Viele Hunde zeigen jedoch zeitweise Veränderungen bei Aufmerksamkeit, Erregbarkeit, Sozialverhalten oder Orientierung.

Was sollte ein Welpe vor der Pubertät können?

Es gibt keine feste Liste von Kommandos, die ein Welpe beherrschen muss. Besonders hilfreich sind jedoch Grundlagen wie Orientierung, Rückruf, Ruhe, Leinenführung, angemessene Impulskontrolle und verständliche Alltagsregeln.

Sollte der Rückruf schon vor der Pubertät trainiert werden?

Ja. Die starke Orientierung vieler Welpen kann gut genutzt werden, um früh eine zuverlässige Kontaktaufnahme und einen Rückruf aufzubauen.

Wie bereite ich meinen Welpen auf die Pubertät vor?

Arbeite früh an Orientierung, klarer Kommunikation, Rückruf, Leinenführung, Ruhe, Frustrationstoleranz und kontrollierten Umwelt- und Sozialerfahrungen.

Muss mein Welpe zu jedem anderen Hund Kontakt haben?

Nein. Sozialisation bedeutet nicht, möglichst viele direkte Hundekontakte zu sammeln. Auch ruhiges Beobachten und Vorbeigehen sind wichtige Lernerfahrungen.

Warum ist Ruhe schon beim Welpen so wichtig?

Ruhe unterstützt Erholung und Reizverarbeitung. Außerdem kann ein Welpe lernen, dass nicht permanent Beschäftigung stattfinden muss. Diese Fähigkeit ist auch später im Junghundealter wertvoll.

Soll ich meinen Welpen auf Frustration vorbereiten?

Altersgerechte kleine Frustrationsmomente gehören zum Alltag. Wichtig ist, dass die Anforderungen bewältigbar bleiben und der Welpe nicht bewusst überfordert wird.

Warum funktioniert Training in der Pubertät plötzlich schlechter?

Höhere Ablenkung, veränderte Motivation, stärkere Umweltorientierung und emotionale Entwicklung können dazu führen, dass bekannte Fähigkeiten unter schwierigen Bedingungen weniger stabil wirken.

Kann ich die Pubertät meines Hundes durch gutes Welpentraining verhindern?

Nein. Pubertät ist ein normaler Teil der Entwicklung. Gute Grundlagen können euch jedoch helfen, mit Veränderungen und Rückschritten besser umzugehen.

Wann sollte ich mit meinem Welpen eine Hundeschule besuchen?

Sinnvolles Welpentraining kann bereits früh beginnen, sofern Alter, Gesundheitsstatus und individuelle Belastbarkeit berücksichtigt werden. Dabei sollte nicht möglichst viel Programm, sondern eine gute Grundlage für Alltag und Beziehung im Mittelpunkt stehen.

Fazit: Die Vorbereitung auf die Hundepubertät beginnt schon beim Welpen

Die Pubertät deines Hundes lässt sich nicht verhindern – und das soll sie auch nicht. Sie gehört zur normalen Entwicklung vom Welpen zum erwachsenen Hund.

Was du jedoch beeinflussen kannst, sind die Grundlagen, die dein Hund in diese Entwicklungsphase mitnimmt.

Orientierung, Kommunikation, Rückruf, Ruhe, Leinenführung, Impulskontrolle und verlässliche Alltagsstrukturen entstehen nicht erst, wenn dein Hund mitten in der Pubertät steckt.

Deshalb lohnt es sich, bereits während der Welpenzeit nicht nur an Kommandos zu denken, sondern vor allem an eure Beziehung und euren gemeinsamen Alltag.

Je verständlicher die Grundlagen sind, desto mehr habt ihr später, worauf ihr auch an schwierigen Pubertätstagen zurückgreifen könnt.

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Du möchtest deinen Welpen gut auf die Junghundezeit vorbereiten?

Du musst nicht warten, bis Rückruf, Leinenführung oder Hundebegegnungen plötzlich schwierig werden. Viele wichtige Grundlagen lassen sich bereits während der Welpenzeit kleinschrittig und alltagsnah aufbauen.

In der Welpenschule und im Junghundetraining bei Pfotenliebe Stuttgart arbeiten wir unter anderem an Orientierung, Ruhe, Blickkontakt, Leinenführung, Rückruf, Impulskontrolle und strukturierten Sozialkontakten.

Als lizenzierte Hundeschule nach der Methode von Anton Fichtlmeier steht dabei eine klare und verständliche Kommunikation zwischen Mensch und Hund im Mittelpunkt – damit aus frühen Grundlagen eine vertrauensvolle und tragfähige Mensch-Hund-Beziehung entstehen kann.

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