Trainingsplan für die letzten 10 Tage vor Silvester
Silvester kommt näher – aber du kannst jeden Tag nutzen
Du merkst es an deinem Hund: Die Knaller kommen näher, die Unruhe steigt – und du willst nicht wieder zusehen müssen, wie dein Hund zitternd in der Ecke liegt. Die gute Nachricht? Selbst in den letzten 10 Tage vor Silvester kannst du noch viel bewirken.
Mit diesem konkreten 10-Tage-Trainingsplan bereitest du deinen Hund Schritt für Schritt auf die stressigste Nacht des Jahres vor – mit gezielten Übungen, Alltagsanpassungen und emotionaler Stabilität.
Tag 10 – Geräusche kennenlernen
Starte mit leisem Soundtraining: Spiele Knaller- oder Feuerwerksgeräusche ganz leise ab, während dein Hund frisst oder spielt. Verknüpfe den Ton mit etwas Positivem (z. B. Lieblingsleckerlis).
Tag 9 – Rückzugsort einrichten
Richte einen festen, ruhigen Rückzugsort ein: Box, Höhle oder Raum. Lass deinen Hund dort fressen oder kuscheln. Der Ort soll mit Sicherheit und Ruhe verknüpft sein – kein Ort der Isolation, sondern Geborgenheit.
Tag 8 – Spaziergänge sicher gestalten
Teste Sicherheitsgeschirr, Doppelsicherung (Leine an Halsband + Brustgeschirr) und beginne, Spaziergänge auf ruhigere Zeiten (vor 16 Uhr) zu verlegen. Übe gezieltes, ruhiges Gehen an kurzer Leine.
Tag 7 – Entspannungsritual einführen
Beginne mit einem täglichen Abendritual (z. B. Musik, Kauartikel, Streicheleinheit, Entspannungsduft), das dein Hund mit Ruhe und Sicherheit verbindet. Wiederholung ist hier der Schlüssel!
Neue Zeckenkrankheiten beim Hund: Was die Forschung aktuell herausgefunden hat
Zecken sind als Überträger von Krankheiten wie Borreliose oder Anaplasmose bekannt. Doch durch den Klimawandel, neue Zeckenarten und veränderte Umweltbedingungen tauchen immer mehr bislang unbekannte oder seltene Zeckenkrankheiten auf. Die Wissenschaft erforscht kontinuierlich neue Krankheitserreger und deren Auswirkungen. In diesem Beitrag erfährst du, was die Forschung weiß und wie du deinen Hund in Stuttgart und Baden-Württemberg bestmöglich schützen kannst.
Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine tierärztliche Diagnose. Wenn dein Hund nach einem Zeckenstich Auffälligkeiten zeigt, solltest du zeitnah eine Tierarztpraxis aufsuchen.
Zu den wichtigsten neu erforschten Zeckenkrankheiten gehören Borrelia miyamotoi, Rickettsiosen, Neoerlichiose und Babesiose. Durch den Klimawandel werden diese Erreger zunehmend auch in Deutschland nachgewiesen.
Die wichtigsten neuen Zeckenkrankheiten beim Hund im Überblick:
- Borrelia miyamotoi
- Rickettsiosen
- Neoerlichiose
- Babesiose
- Weitere neu erforschte virale Erreger
Warum nicht jede Zecke Krankheiten überträgt
Zecken sind als gefährliche Krankheitsüberträger bekannt, da sie Erreger wie Borreliose, Anaplasmose oder Babesiose auf Hunde und Menschen übertragen können. Doch nicht jeder Zeckenbiss führt zwangsläufig zu einer Infektion. Tatsächlich trägt nur ein bestimmter Anteil der Zecken Krankheitserreger in sich. Doch warum ist das so? Welche Faktoren beeinflussen das Infektionsrisiko? In diesem Beitrag erfährst du, warum nicht jede Zecke Krankheiten überträgt und worauf du bei einem Zeckenbiss achten solltest.
Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Wenn dein Hund nach einem Zeckenstich gesundheitliche Auffälligkeiten zeigt, solltest du zeitnah eine Tierarztpraxis kontaktieren.
Überträgt jede Zecke Krankheiten?
Nein. Nicht jede Zecke trägt Krankheitserreger in sich. Ob eine Zecke Krankheiten überträgt, hängt von der Zeckenart, der Region, dem Infektionsstatus der Zecke und der Dauer des Saugvorgangs ab. Deshalb führt nicht jeder Zeckenstich automatisch zu einer Erkrankung.
Warum sind nicht alle Zecken infiziert?
Ob eine Zecke eine Krankheit überträgt oder nicht, hängt von mehreren Faktoren ab:
1. Nicht alle Zecken sind Träger von Krankheitserregern
Zecken werden nicht mit Krankheitserregern geboren – sie infizieren sich erst, wenn sie einen Wirt stechen, der bereits mit einem bestimmten Erreger infiziert ist. Das bedeutet:
- Eine frisch geschlüpfte Larve ist zunächst frei von Krankheitserregern.
- Wenn diese Larve ein infiziertes Tier (z. B. eine Maus) sticht, kann sie den Erreger aufnehmen.