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Nebelfeuchtes Fell beim Hund

  • Isabel Scheu
  • 07.09.2026
  • Herbst

Nebelfeuchtes Fell beim Hund: Warum das Fell auch ohne Regen nass werden kann

Ein typischer Novembermorgen kann völlig trocken beginnen – zumindest scheinbar. Es regnet nicht, trotzdem kommt der Hund nach dem Spaziergang mit feuchtem Fell nach Hause. Der Grund ist oft dichter Nebel. Die feinen Wassertröpfchen in der Luft setzen sich auf Fell, Schnurrhaaren und Ausrüstung ab und können den Hund je nach Felltyp überraschend stark durchnässen.

Besonders bei längerem Aufenthalt im Nebel sammelt sich zunehmend Feuchtigkeit im Haarkleid. Kurzhaarige Hunde werden dabei oft direkt bis auf die Deckhaare feucht, während dichtes oder langes Fell zunächst nur oberflächlich nass wirkt. Gerade bei Hunden mit Unterwolle kann jedoch Feuchtigkeit tiefer ins Fell gelangen und deutlich länger dort bleiben, als man auf den ersten Blick vermutet.

Im Spätherbst trifft diese Feuchtigkeit häufig auf niedrige Temperaturen, Wind und lange Spaziergänge. Dadurch kann ein Hund schneller auskühlen als bei trockener Kälte. Wie stark ihn nebelfeuchtes Fell beeinträchtigt, hängt von Fellstruktur, Körperbau, Alter, Gesundheitszustand und Bewegung ab.

Auch in Stuttgart gehört Nebel im November regelmäßig zum Hundealltag. Besonders morgens und in feuchten Wald- oder Tallagen kann die Luft so gesättigt sein, dass Fell, Leine und Kleidung nach einer Runde deutlich feucht sind. Ein bewusster Umgang mit Trocknen, Wärme und Fellkontrolle ist deshalb auch dann sinnvoll, wenn es keinen einzigen Regentropfen gegeben hat.

Nebel macht wirklich nass

Feine Wassertröpfchen lagern sich am Fell an und können bei längeren Spaziergängen deutlich Feuchtigkeit hinterlassen.

Dichtes Fell trocknet langsamer

Bei Unterwolle kann Feuchtigkeit tiefer sitzen, obwohl die Oberfläche bereits fast trocken wirkt.

Nach der Runde gut trocknen

Pfoten, Beine, Bauch, Brust und Fell sollten nach einem feuchten Nebelspaziergang kontrolliert und abgetrocknet werden.

Wie kann Nebel das Fell nass machen, obwohl es nicht regnet?

Nebel besteht aus sehr kleinen Wassertröpfchen, die in der Luft schweben. Läuft ein Hund durch diese feuchte Luft, treffen die Tröpfchen kontinuierlich auf Fell und Körperoberfläche.

Ein einzelner Tropfen ist kaum wahrnehmbar. Über viele Minuten sammeln sich jedoch immer mehr kleine Feuchtigkeitsmengen an. Dadurch werden Deckhaar, Schnurrhaare, Ohren und je nach Fellstruktur auch tieferliegende Fellschichten feucht.

Besonders dichter Nebel kann deshalb ähnliche Effekte haben wie sehr feiner Nieselregen. Der Unterschied besteht vor allem darin, dass Menschen die Feuchtigkeit oft unterschätzen, weil kein sichtbarer Regen fällt.

Genau deshalb überrascht es viele Hundehalter, wenn der Hund nach einer scheinbar trockenen Runde deutlich feucht nach Hause kommt.

Welche Felltypen werden im Nebel besonders schnell feucht?

Wie stark Nebel im Fell hängen bleibt, hängt wesentlich von Felllänge, Dichte und Struktur ab. Langhaarige Hunde sammeln häufig besonders viele feine Tröpfchen an den äußeren Haaren.

Bei dichtem Doppelfell kann die Oberfläche zunächst nur leicht feucht wirken. Bleibt der Hund jedoch länger draußen, kann sich die Feuchtigkeit langsam tiefer verteilen.

Kurzhaarige Hunde werden ebenfalls schnell nass, besitzen aber teilweise weniger Fellmasse, in der sich Feuchtigkeit sammelt. Gleichzeitig fehlt ihnen häufig eine ausgeprägte Unterwolle, sodass Nässe und Kälte schneller am Körper ankommen können.

Es gibt deshalb keinen Felltyp, der grundsätzlich unproblematisch ist. Entscheidend ist immer, wie stark der Hund tatsächlich durchnässt und wie empfindlich er auf Kälte reagiert.

Warum nebelfeuchtes Fell bei Kälte unangenehm werden kann

Feuchtigkeit verändert die isolierende Wirkung des Fells. Ein trockenes Haarkleid kann Luft einschließen und dadurch vor Kälte schützen. Wird es feucht, funktioniert diese Isolation je nach Felltyp weniger effektiv.

Besonders bei niedrigen Temperaturen und Wind kann dadurch mehr Körperwärme verloren gehen. Ein Hund, der in Bewegung bleibt, kompensiert das oft gut. Bei längeren Pausen oder langsamer Bewegung kann die Feuchtigkeit jedoch deutlicher spürbar werden.

Nebel allein macht einen gesunden Hund nicht automatisch krank. Trotzdem sollte ein stark feuchter und frierender Hund nicht unnötig lange draußen bleiben.

Wie immer entscheidet das Zusammenspiel aus Wetter, Hund und Dauer.

Woran erkenne ich, dass meinem Hund mit feuchtem Fell kalt wird?

Zittern ist das bekannteste Zeichen, aber auch andere Veränderungen können auf Frieren oder Unwohlsein hinweisen.

Mögliche Hinweise sind:

  • Zittern oder sichtbare Muskelanspannung,
  • eine zusammengezogene Körperhaltung,
  • langsameres oder zögerliches Weitergehen,
  • häufiges Stehenbleiben,
  • starke Suche nach Nähe,
  • der erkennbare Wunsch, umzukehren,
  • deutlich verändertes Verhalten gegenüber trockenen Tagen.

Ein einzelnes Verhalten reicht nicht für eine sichere Einordnung. Entscheidend ist die Gesamtsituation aus Temperatur, Wind, Feuchtigkeit und Körpersprache.

Wie nass kann ein Hund im Nebel tatsächlich werden?

Das hängt stark von Nebeldichte und Aufenthaltsdauer ab. Bei leichtem Dunst bleibt das Fell häufig nur oberflächlich feucht. Bei dichtem Nebel über längere Zeit kann ein Hund dagegen deutlich nasser werden.

Besonders an hervorstehenden Bereichen wie Rücken, Kopf, Ohren und Rute sammeln sich Tropfen. Bei langem Fell können sie sichtbar zusammenlaufen.

Auch Bauch und Beine werden oft zusätzlich durch feuchtes Gras oder nasse Wege durchnässt. Der Eindruck „nur Nebel“ unterschätzt dann die tatsächliche Gesamtfeuchtigkeit.

Nach längeren Runden lohnt sich deshalb immer ein kurzer Griff ins Fell, statt nur die Oberfläche anzusehen.

Warum Unterwolle länger feucht bleiben kann

Bei Hunden mit dichtem Fell kann die äußere Schicht schon wieder trocken wirken, während tieferliegende Bereiche noch feucht sind. Besonders bei dichter Unterwolle dauert die vollständige Trocknung oft länger.

Das fällt vor allem an Hals, Brust, Achseln, Bauch und hinter den Ohren auf. Dort ist das Fell häufig dichter oder liegt enger am Körper.

Ein Handtuch entfernt vor allem oberflächliche Feuchtigkeit. Bei sehr dichtem Fell kann zusätzlich sanftes Durchtrocknen und ein warmer, zugfreier Liegeplatz helfen.

Heißes Föhnen direkt auf die Haut ist dagegen nicht nötig und kann unangenehm sein. Wenn ein Föhn verwendet wird, sollte er nur lauwarm, mit Abstand und bei einem daran gewöhnten Hund eingesetzt werden.

Welche Körperstellen werden bei Nebel besonders feucht?

Der Rücken bekommt durch die direkte Exposition besonders viel Feuchtigkeit ab. Auch Kopf, Ohren und Rute sammeln feine Tropfen.

Bei Bewegung durch feuchtes Gras oder niedrige Vegetation kommen zusätzlich Pfoten, Beine und Bauch hinzu. Kleine Hunde sind besonders stark betroffen, weil ihr Körper näher am Boden liegt.

Langhaarige Hunde sammeln außerdem Feuchtigkeit an Befederung, Brust und Rute.

Beim Abtrocknen sollten deshalb nicht nur Rücken und Pfoten berücksichtigt werden, sondern auch diese weniger offensichtlichen Bereiche.

Nach dem Nebelspaziergang: Hund richtig abtrocknen

Nach einer feuchten Runde reicht meist ein saugfähiges Hundehandtuch. Der Hund sollte nicht kräftig gerubbelt werden, besonders bei langem Fell. Sanftes Ausdrücken und Abtupfen ist angenehmer und verhindert unnötiges Verfilzen.

Besonders gründlich sollten Pfoten, Beine, Bauch, Brust und der Bereich hinter den Ohren getrocknet werden.

Bei dichtem Fell lohnt sich ein zusätzlicher Kontrollgriff bis zur Haut. Fühlt es sich dort noch deutlich feucht an, braucht der Hund etwas mehr Zeit zum Trocknen.

Danach genügt ein trockener, zugfreier Ruheplatz in normal temperierter Umgebung.

Muss ein nebelfeuchter Hund gebadet werden?

Nein. Nebelfeuchtigkeit allein ist kein Grund für ein Bad. Meist genügt gründliches Abtrocknen.

Sind Pfoten oder Bauch zusätzlich durch Schlamm verschmutzt, können diese Bereiche mit klarem oder lauwarmem Wasser gereinigt werden.

Shampoo ist nach einem normalen Nebelspaziergang in der Regel nicht notwendig. Häufiges Shampoonieren kann die natürliche Hautbarriere unnötig beanspruchen.

Die Pflege sollte immer so gering wie nötig und so passend wie möglich sein.

Kann nebelfeuchtes Fell Hautprobleme verursachen?

Vorübergehend feuchtes Fell ist für einen gesunden Hund normalerweise kein Problem. Bleibt dichtes Fell jedoch über längere Zeit feucht, kann dies empfindliche Haut stärker beanspruchen.

Besonders Hautfalten, Zwischenzehenbereiche und sehr dicht behaarte Körperstellen sollten gut trocknen können.

Rötungen, nässende Stellen, unangenehmer Geruch, starker Juckreiz oder anhaltendes Lecken sollten nicht einfach dem Wetter zugeschrieben werden.

Bei solchen Veränderungen ist eine tierärztliche Abklärung sinnvoll.

Nebelfeuchte Pfoten und Zwischenzehenbereiche

Auch ohne Pfützen werden die Pfoten im Nebel häufig feucht. Gras, Laub und feuchte Wege sorgen dafür, dass Wasser zwischen den Zehen hängen bleibt.

Nach längeren Runden lohnt sich deshalb, die Zwischenzehenbereiche kurz zu kontrollieren und zu trocknen.

Bei langem Fell können kleine Laubreste, Steinchen oder Matsch hängen bleiben. Diese sollten entfernt werden.

Zeigt der Hund nach dem Spaziergang auffälliges Lecken oder Schmerzen, sollte genauer kontrolliert werden.

Braucht mein Hund bei Nebel einen Regenmantel?

Nicht automatisch. Ein Regenmantel kann aber bei starkem Nebel, langer Aufenthaltsdauer und einem nässeempfindlichen Hund sinnvoll sein.

Besonders kurzhaarige Hunde, kleine Hunde, Senioren oder Tiere ohne ausgeprägte Unterwolle können von zusätzlichem Nässeschutz profitieren.

Für einen Hund mit dichtem, wetterfestem Fell ist ein Mantel häufig nicht notwendig.

Entscheidend ist auch hier, wie der individuelle Hund reagiert. Der Mantel ist eine Option, keine Pflicht.

Nebel und Wind: Eine besonders feuchte Kombination

Wind kann den Nebel kontinuierlich durch das Fell treiben und gleichzeitig den Wärmeverlust erhöhen. Dadurch kann sich ein feuchter Tag deutlich kälter anfühlen als ein windstiller.

Ein Hund mit nassem Fell und wenig Unterwolle reagiert darauf häufig schneller als ein Hund mit dichtem Fell.

Bei starkem Wind kann deshalb eine kürzere oder geschütztere Strecke sinnvoll sein.

Das bedeutet nicht, dass der Spaziergang ausfallen muss. Die Bedingungen werden lediglich angepasst.

Nebel und Dämmerung treten im November oft gemeinsam auf

Dichter Nebel reduziert nicht nur die Sicht, sondern macht auch das Fell feucht. Gleichzeitig findet ein großer Teil der Spaziergänge im November in Dunkelheit oder Dunkelheit statt.

Dadurch treffen mehrere Herausforderungen aufeinander: eingeschränkte Sicht, nasser Untergrund, frühe Dunkelheit und zunehmend feuchtes Fell.

Reflektierende oder leuchtende Elemente können helfen, Hund und Mensch besser sichtbar zu machen.

Auch der Radius des Hundes sollte an die Sichtweite angepasst werden. Je weniger du selbst erkennst, desto wichtiger ist ein überschaubarer Abstand.

Nebelfeuchtes Fell beim Welpen

Welpen dürfen selbstverständlich auch bei Nebel spazieren gehen. Unterschiedliche Wetterbedingungen gehören zur normalen Umweltgewöhnung.

Gerade kleine, kurzhaarige Welpen können jedoch schneller auskühlen, wenn ihr Fell feucht wird. Deshalb sollte die Runde zur individuellen Belastbarkeit passen.

Nach dem Spaziergang wird der Welpe gründlich getrocknet und bekommt ausreichend Ruhe.

Ein Welpe muss nicht lernen, möglichst lange im kalten Nebel auszuhalten. Kurze, ruhige Erfahrungen reichen vollkommen aus.

Nebelfeuchtes Fell beim Seniorhund

Seniorhunde können auf feucht-kaltes Wetter empfindlicher reagieren. Sie bewegen sich häufig langsamer und produzieren dadurch weniger Wärme während des Spaziergangs.

Auch bestehende Beschwerden des Bewegungsapparates können bei nasskalten Bedingungen deutlicher auffallen.

Für einen empfindlichen Senioren kann ein leichter Nässeschutz sinnvoll sein. Ebenso wichtig sind eine passende Dauer und gründliches Trocknen danach.

Deutliche Schmerzen, Lahmheit oder ungewöhnliche Veränderungen sollten jedoch nicht allein auf Nebel oder Feuchtigkeit geschoben werden.

Langhaarige Hunde: Verfilzungen nach feuchtem Wetter vermeiden

Feuchtigkeit kann langes Fell stärker zusammenlegen. Besonders an Brust, Achseln, hinter den Ohren und an der Rute entstehen dann leichter kleine Knoten.

Nach dem Trocknen kann eine passende Fellpflege helfen, das Fell wieder locker zu machen.

Es sollte jedoch nicht aggressiv durch nasses, verknotetes Fell gebürstet werden. Das kann unangenehm sein und Haare unnötig beschädigen.

Sanftes Trocknen und anschließende passende Fellpflege reichen meist aus.

Warum der Hund nach Nebel stärker riechen kann

Feuchtigkeit verstärkt häufig den typischen Fellgeruch. Das bedeutet nicht automatisch, dass der Hund schmutzig oder krank ist.

Nasses Fell verändert einfach die Freisetzung von Geruchsstoffen. Nach dem vollständigen Trocknen wird the Geruch meist wieder schwächer.

Bleibt jedoch ein ungewöhnlich starker, süßlicher oder unangenehmer Geruch bestehen, besonders zusammen mit Hautveränderungen, sollte genauer hingeschaut werden.

Auch Ohren und Hautfalten können dabei kontrolliert werden.

Was gehört bei Nebel im November in die Hundeausrüstung?

Für einen normalen Nebelspaziergang braucht es keine komplizierte Ausrüstung. Einige einfache Dinge können den Alltag jedoch angenehmer machen.

  • ein saugfähiges Hundehandtuch,
  • eine sichere Leine,
  • bei Dunkelheit ein sichtbares oder reflektierendes Element,
  • bei nässeempfindlichen Hunden gegebenenfalls ein Regenmantel,
  • eine trockene Unterlage im Auto,
  • ein trockener Ruheplatz nach dem Spaziergang.

Mehr braucht es häufig nicht. Entscheidend ist weniger die Menge der Ausrüstung als der Blick auf den individuellen Hund.

Nebelfeuchtes Fell und Autofahrten

Nach einem Nebelspaziergang sollte ein feuchter Hund nicht einfach über längere Zeit im kalten Auto liegen. Gerade bei niedrigen Außentemperaturen kann er dort schneller auskühlen.

Vor der Fahrt sollte möglichst viel Feuchtigkeit mit einem Handtuch entfernt werden. Eine trockene Unterlage hilft zusätzlich.

Während der Fahrt kann der Innenraum angenehm temperiert werden. Nach dem Abstellen sollte der Hund bei frostigen Bedingungen nicht unnötig lange im Fahrzeug warten.

Nasses Fell und kalte Wartezeiten sind eine besonders ungünstige Kombination.

Typische Fehler bei nebelfeuchtem Fell

Ein häufiger Fehler ist die Annahme, dass ein Hund nur dann nass wird, wenn es tatsächlich regnet. Dichter Nebel kann das Fell jedoch deutlich durchfeuchten.

Ebenso wird oft nur der Rücken kontrolliert. Bauch, Brust, Achseln und Zwischenzehenbereiche können wesentlich feuchter sein.

Weitere typische Fehler sind:

  • das Fell nur oberflächlich anzufassen,
  • dichte Unterwolle nicht vollständig trocknen zu lassen,
  • einen nassen Hund lange im kalten Auto warten zu lassen,
  • nach jeder feuchten Runde unnötig Shampoo zu verwenden,
  • einen nassen Mantel am Hund trocknen zu lassen,
  • deutliche Hautveränderungen ausschließlich dem Wetter zuzuschreiben.

Meist reichen Beobachtung, gründliches Trocknen und eine an das Wetter angepasste Runde vollkommen aus.

Nebelfeuchtes Fell mit Hund in Stuttgart

Im November können neblige Morgen und feuchte Abende in Stuttgart den Hundealltag deutlich prägen. Besonders in Waldgebieten, auf Grünflächen und in tiefer gelegenen Bereichen kann sich Feuchtigkeit lange halten.

Auch ohne sichtbaren Regen kommen Hunde dann häufig mit feuchtem Rücken, nassen Beinen und durchnässtem Bauch zurück. Je nach Felltyp kann die Feuchtigkeit noch lange nach dem Spaziergang im Fell sitzen.

Gerade deshalb lohnt es sich, ein Hundehandtuch bereits im Eingangsbereich oder im Auto griffbereit zu haben. Ein kurzer Trocknungsablauf nach der Runde wird schnell zur normalen Novemberroutine.

So bleibt Nebel vor allem das, was er auch sein kann: eine ruhige, besondere Herbststimmung – ohne dass feuchtes Fell danach unnötig lange am Hund bleibt.

Häufige Fragen zu nebelfeuchtem Fell beim Hund

Kann ein Hund durch Nebel wirklich nass werden?

Ja. Nebel besteht aus feinen Wassertröpfchen, die sich beim Spaziergang auf dem Fell ablagern und bei längerer Aufenthaltsdauer deutlich Feuchtigkeit hinterlassen können.

Warum ist mein Hund nass, obwohl es nicht geregnet hat?

Dichter Nebel, feuchtes Gras und nasse Wege können gemeinsam dafür sorgen, dass Fell, Bauch und Beine deutlich feucht werden, obwohl kein Regen fällt.

Muss ich meinen Hund nach einem Nebelspaziergang abtrocknen?

Ist das Fell deutlich feucht, ist Abtrocknen sinnvoll. Besonders Pfoten, Beine, Bauch, Brust und dicht behaarte Bereiche sollten kontrolliert werden.

Kann mein Hund mit feuchtem Fell frieren?

Ja. Feuchtigkeit kann die isolierende Wirkung des Fells verringern. Besonders bei Kälte und Wind können empfindliche Hunde dadurch schneller frieren.

Welche Hunde reagieren empfindlich auf nebelfeuchtes Fell?

Besonders kurzhaarige, kleine, sehr schlanke, ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Hunde können empfindlicher reagieren. Entscheidend ist immer der individuelle Hund.

Braucht mein Hund bei Nebel einen Regenmantel?

Nicht grundsätzlich. Bei dichtem Nebel, niedrigen Temperaturen und einem nässeempfindlichen Hund kann ein leichter Regenschutz jedoch sinnvoll sein.

Wie lange braucht dichtes Hundefell zum Trocknen?

Das ist abhängig von Felltyp, Feuchtigkeitsmenge, Raumtemperatur und Luftzirkulation. Dichte Unterwolle kann deutlich länger feucht bleiben als kurzes Fell.

Darf ich meinen Hund nach Nebel föhnen?

Wenn der Hund daran gewöhnt ist, kann ein Föhn auf niedriger beziehungsweise lauwarmer Stufe und mit ausreichendem Abstand unterstützend verwendet werden. Sehr heiße Luft direkt auf die Haut sollte vermieden werden.

Muss mein Hund nach Nebel gebadet werden?

Nein. Nebelfeuchtigkeit allein ist kein Grund für ein Bad. Meist genügt gründliches Abtrocknen und bei Bedarf das Abspülen verschmutzter Pfoten oder Bauchbereiche.

Kann feuchtes Fell Hautprobleme beim Hund verursachen?

Vorübergehend feuchtes Fell ist normalerweise unproblematisch. Bleibt dichtes Fell lange feucht oder treten Rötungen, Juckreiz oder nässende Stellen auf, sollte genauer hingeschaut werden.

Warum riecht mein Hund nach dem Nebel stärker?

Feuchtigkeit verstärkt häufig den typischen Fellgeruch. Nach vollständigem Trocknen wird the Geruch meist wieder deutlich schwächer.

Warum bleiben die Pfoten nach Nebel so lange nass?

Feuchte Wege, Gras und Laub halten kontinuierlich Wasser an Pfoten und Zwischenzehenbereichen. Besonders langes Fell speichert dort zusätzliche Feuchtigkeit.

Darf ein Welpen bei Nebel spazieren gehen?

Ja. Nebel gehört zur normalen Umweltgewöhnung. Kleine oder kurzhaarige Welpen sollten bei feucht-kaltem Wetter jedoch nicht unnötig lange draußen bleiben.

Ist Nebel für Seniorhunde problematisch?

Nebel selbst nicht unbedingt. Feuchtigkeit, Kälte, schlechte Sicht und langsameres Bewegungstempo können für ältere Hunde jedoch anspruchsvoller sein.

Soll ich langes Fell nach Nebel bürsten?

Nach dem Trocknen kann eine passende Fellpflege helfen, Knoten zu vermeiden. Stark nasses oder verfilztes Fell sollte nicht grob durchgebürstet werden.

Wie schütze ich meinen Hund bei feuchtem Novembernebel?

Passe Dauer und Strecke an deinen Hund an, trockne Fell und Pfoten nach der Runde gründlich und nutze bei einem nässeempfindlichen Hund gegebenenfalls einen gut sitzenden Regenschutz.

Fazit: Auch ohne Regen kann dein Hund im November deutlich nass werden

Nebel wirkt oft harmlos, weil kein sichtbarer Regen fällt. Die vielen kleinen Wassertröpfchen können sich jedoch über die gesamte Spaziergangsdauer am Fell sammeln und einen Hund deutlich durchfeuchten. Besonders bei langem, dichtem oder stark aufnahmefähigem Fell wird das schnell unterschätzt.

Bei niedrigen Temperaturen und Wind kann nebelfeuchtes Fell zusätzlich dazu beitragen, dass ein empfindlicher Hund schneller friert. Deshalb lohnt es sich, nicht nur auf die Wetter-App zu schauen, sondern den Hund selbst zu beobachten.

Nach dem Spaziergang reichen in den meisten Fällen ein saugfähiges Handtuch, eine kurze Kontrolle von Pfoten, Bauch und dichter Unterwolle sowie ein trockener, zugfreier Ruheplatz. Ein Regenmantel kann bei bestimmten Hunden sinnvoll sein, ist aber auch bei Nebel keine Pflichtausstattung für jeden.

So bleibt der neblige Novembermorgen vor allem eines: eine besondere, ruhige Atmosphäre für den gemeinsamen Spaziergang – mit dem kleinen Unterschied, dass danach vielleicht doch das Hundehandtuch gebraucht wird.

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