Pfotenliebe Blog

Hundetraining Tipps & Wissen aus Stuttgart

In meinem Blog teile ich Wissen rund um Hundetraining, Alltag mit Hund, Welpen, Gesundheit, Verhalten und ein entspanntes Zusammenleben zwischen Mensch und Hund.

Hundetraining Blog Stuttgart – Tipps für Alltag, Welpen & Erziehung

In meinem Blog rund um Hundetraining in Stuttgart findest du praktische Tipps für den Alltag mit deinem Hund – von der Welpenerziehung über Leinenführigkeit bis zum sicheren Rückruf.

Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.

Themen im Blog

Wissen rund um Hundetraining, Alltag und Gesundheit

Hier findest du hilfreiche Artikel zu Welpen, Junghunden, Leinenführigkeit, Rückruf, Gesundheit, Ernährung und einem entspannten Alltag mit Hund.

BLOG DURCHSUCHEN

Wonach suchst du?

Durchsuche den Pfotenliebe Blog nach Themen rund um Hundetraining, Welpen, Gesundheit, Ernährung, Verhalten und Alltag mit Hund.

Die Suche zeigt passende Beiträge aus dem Pfotenliebe Blog.

Wie oft Zähneputzen?

  • Isabel Scheu
  • 27.11.2025
  • Zähne

Wie oft solltest du deinem Hund wirklich die Zähne putzen?

Viele Hundehalter wissen inzwischen, dass Zähneputzen beim Hund wichtig ist. Doch spätestens beim Aufbau einer Zahnpflegeroutine stellt sich eine ganz praktische Frage: Wie oft sollte man einem Hund eigentlich die Zähne putzen? Reicht einmal pro Woche? Sind zwei- oder dreimal wöchentlich genug? Oder sollten die Zähne tatsächlich jeden Tag gereinigt werden?

Für eine möglichst wirksame Plaquekontrolle ist regelmäßiges – idealerweise tägliches – Zähneputzen besonders sinnvoll. Denn Zahnbelag bildet sich kontinuierlich neu. Wird er nicht regelmäßig mechanisch entfernt, kann er sich zunehmend festsetzen und die Entstehung von Zahnstein, Zahnfleischentzündungen und weiteren Zahnerkrankungen begünstigen.

Gleichzeitig bringt es wenig, deinen Hund plötzlich jeden Abend festzuhalten und ihm gegen seinen Widerstand die Zähne zu putzen. Eine gute Zahnpflegeroutine muss nicht nur wirksam sein, sondern auch so aufgebaut werden, dass dein Hund sie möglichst entspannt akzeptieren kann.

Auch in unserer Hundeschule in Stuttgart und Stuttgart-Ost zeigt sich bei vielen Alltagsthemen: Was regelmäßig und kleinschrittig aufgebaut wird, lässt sich langfristig meist deutlich leichter in den gemeinsamen Alltag integrieren. Genau das gilt auch für die Zahnpflege.

In diesem ausführlichen Beitrag erfährst du, wie oft du deinem Hund die Zähne putzen solltest, warum tägliche Zahnpflege besonders sinnvoll ist, welche Zähne du reinigen solltest, wie du deinen Hund an die Zahnbürste gewöhnst und welche Möglichkeiten das Zähneputzen sinnvoll ergänzen können.

Kurze Antwort: Für eine möglichst wirksame Plaquekontrolle solltest du deinem Hund idealerweise täglich die Zähne putzen. Wenn dein Hund noch nicht an die Zahnpflege gewöhnt ist, beginnst du zunächst mit kurzen Trainingseinheiten und steigerst die Routine schrittweise. Gelegentliches Zähneputzen ist besser als gar keine Zahnpflege, erreicht aber nicht dieselbe kontinuierliche Wirkung wie tägliches Putzen.

Warum regelmäßiges Zähneputzen beim Hund so wichtig ist

Auf den Zähnen deines Hundes bildet sich kontinuierlich ein weicher Belag aus Bakterien, Speichelbestandteilen und weiteren Ablagerungen. Dieser Zahnbelag wird als Plaque bezeichnet.

Solange Plaque noch weich ist, kann sie durch mechanisches Zähneputzen vergleichsweise gut entfernt werden. Bleibt sie dagegen längere Zeit auf den Zähnen, können sich Mineralien aus dem Speichel einlagern. Der weiche Belag verhärtet sich zunehmend zu Zahnstein .

Genau deshalb ist nicht die einzelne besonders gründliche Zahnreinigung entscheidend, sondern die Regelmäßigkeit.

Unzureichende Zahnpflege kann unter anderem folgende Probleme begünstigen:

  • Plaque und Zahnstein
  • Gingivitis – eine Entzündung des Zahnfleisches
  • Parodontitis – eine Erkrankung des Zahnhalteapparates
  • unangenehmen Mundgeruch
  • Schmerzen im Maul
  • Probleme beim Kauen oder Fressen
  • lockere oder verloren gegangene Zähne bei fortgeschrittenen Zahnerkrankungen

Warum Zahngesundheit nicht nur das Maul betrifft, erklären wir ausführlicher im Beitrag Zahnprobleme und ihre Auswirkungen auf den ganzen Körper .

Wie oft sollte man einem Hund die Zähne putzen?

Wenn du wissen möchtest, wie oft Zähneputzen beim Hund sinnvoll ist , lautet die wichtigste Empfehlung: so regelmäßig wie möglich – idealerweise täglich.

Der Grund ist einfach: Zahnbelag entsteht nicht nur einmal pro Woche, sondern bildet sich laufend neu. Je länger Plaque auf den Zahnoberflächen verbleibt, desto größer ist die Möglichkeit, dass sich daraus hartnäckigere Ablagerungen entwickeln.

  • Optimal: tägliches Zähneputzen
  • Während der Gewöhnung: zunächst kurze und entspannte Übungseinheiten
  • Langfristiges Ziel: eine möglichst tägliche Zahnpflegeroutine

Schaffst du es am Anfang noch nicht jeden Tag, ist das kein Grund, die Zahnpflege vollständig aufzugeben. Wichtiger ist, deinen Hund langsam an den Ablauf zu gewöhnen und die Häufigkeit schrittweise zu erhöhen.

Reicht einmal pro Woche Zähneputzen beim Hund?

Einmal wöchentliches Zähneputzen ist besser als gar keine Zahnpflege, bietet aber keine ebenso kontinuierliche Plaquekontrolle wie eine tägliche Reinigung.

Zwischen zwei weit auseinanderliegenden Putzterminen kann sich bereits wieder neuer Zahnbelag bilden. Deshalb solltest du dich langfristig nicht am niedrigstmöglichen Aufwand orientieren, sondern daran, eine Routine zu entwickeln, die regelmäßig funktioniert.

Gerade Hunde, die ohnehin schnell zu Zahnbelag und Zahnstein neigen, profitieren von einer besonders konsequenten Zahnpflege.

Sind zwei- bis dreimal Zähneputzen pro Woche genug?

Auch zwei oder drei Zahnreinigungen pro Woche sind regelmäßiger als nur gelegentliches Putzen. Trotzdem bleibt tägliches Zähneputzen das sinnvollere Ziel, wenn dein Hund es akzeptiert und du die Routine umsetzen kannst.

Gerade während der Gewöhnungsphase kann es vollkommen sinnvoll sein, zunächst nicht jeden Abend vollständig zu putzen.

Dann steht zunächst etwas anderes im Vordergrund: Dein Hund soll lernen, Berührungen am Fang, das Anheben der Lefzen und später die Zahnbürste ruhig zu akzeptieren.

Welche Zähne solltest du beim Hund besonders gründlich putzen?

Gerade am Anfang musst du nicht versuchen, jeden Zahn minutenlang von allen Seiten zu reinigen. Für viele Hunde wäre das viel zu viel.

Besonders wichtig sind die gut erreichbaren Außenflächen der Zähne und der Bereich entlang des Zahnfleischrandes.

Mit zunehmender Gewöhnung kannst du die Zahnreinigung nach und nach ausweiten. Dabei zählen kurze, regelmäßige und entspannte Einheiten mehr als eine seltene, sehr lange Zahnputzaktion.

Wie putzt man einem Hund richtig die Zähne?

Verwende eine geeignete Hundezahnbürste und führe sie mit sanften Bewegungen entlang der Zahnoberflächen. Besonders wichtig ist der Übergang zwischen Zahn und Zahnfleisch.

  1. Lefze vorsichtig anheben
  2. Zahnbürste ruhig ansetzen
  3. Außenflächen der Zähne mit sanften Bewegungen reinigen
  4. besonders den Zahnfleischrand berücksichtigen
  5. nicht stark drücken oder schrubben
  6. lieber kurz und regelmäßig als lange und unter Zwang putzen

Dein Hund muss beim Zähneputzen nicht zwingend das Maul weit öffnen. Viele wichtige Zahnflächen erreichst du bereits, indem du lediglich die Lefzen vorsichtig anhebst.

So gewöhnst du deinen Hund an das Zähneputzen

Nicht jeder Hund akzeptiert eine Zahnbürste sofort. Deshalb solltest du die Zahnpflege kleinschrittig aufbauen.

In unserer Hundeschule in Stuttgart achten wir auch bei anderen Körperpflege- und Alltagssituationen darauf, den Hund nicht einfach festzuhalten und „durchzumachen“. Ein ruhiger Aufbau schafft langfristig deutlich bessere Voraussetzungen.

  1. Berührungen am Fang üben: Schnauze und Lefzen kurz berühren.
  2. Lefzen anheben: Nur wenige Sekunden, ohne den Hund festzuhalten.
  3. Zähne kurz berühren: Zunächst mit dem Finger.
  4. Fingerzahnbürste kennenlernen: Eine Fingerzahnbürste kann für manche Hunde ein geeigneter Einstieg sein.
  5. Zahnbürste einführen: Zunächst nur wenige Zähne reinigen.
  6. Dauer langsam erhöhen: Nur wenn dein Hund entspannt bleibt.
  7. Routine entwickeln: Zahnpflege regelmäßig in den Alltag einbauen.

Gerade bei sensiblen Hunden können anfangs zehn entspannte Sekunden erfolgreicher sein als zwei Minuten Putzen unter Widerstand.

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Zähneputzen?

Es gibt keine Tageszeit, die für jeden Hund perfekt ist. Entscheidend ist, dass dein Hund möglichst ruhig ist und du selbst keinen Zeitdruck hast.

Für viele Mensch-Hund-Teams eignet sich der Abend, weil die Zahnpflege dann gut mit anderen ruhigen Routinen verbunden werden kann.

Andere integrieren das Zähneputzen beispielsweise in eine regelmäßige Fell- oder Körperpflege.

Ein möglichst gleicher Ablauf kann helfen: gleicher Ort, ähnliche Reihenfolge und eine ruhige Atmosphäre.

Welche Zahnbürste eignet sich für deinen Hund?

Welche Zahnbürste geeignet ist, hängt unter anderem von Größe, Maulform und individueller Akzeptanz ab.

  • klassische Hundezahnbürste
  • Fingerzahnbürste
  • kleiner Bürstenkopf für kleine Hunde
  • größere Hundezahnbürste für große Hunde
  • gegebenenfalls elektrische Zahnbürste bei entsprechend daran gewöhnten Hunden

Entscheidend ist weniger, welches Modell theoretisch am besten klingt, sondern ob du die Zähne deines Hundes damit gut erreichst und dein Hund die Anwendung akzeptiert.

Welche Zahnpasta darfst du beim Hund verwenden?

Verwende ausschließlich eine speziell für Hunde geeignete Zahnpasta.

Zahnpasta für Menschen ist nicht für Hunde vorgesehen. Hunde spucken Zahnpasta nach dem Putzen normalerweise nicht aus, sondern schlucken zumindest einen Teil davon herunter.

Hundezahnpasten sind deshalb speziell für diese Art der Anwendung entwickelt. Halte dich trotzdem immer an die jeweiligen Anwendungshinweise des Produktes.

Kannst du vorhandenen Zahnstein beim Hund wegputzen?

Nein, fest sitzender Zahnstein lässt sich mit einer normalen Zahnbürste in der Regel nicht zuverlässig beseitigen.

Genau deshalb sollte Zahnpflege möglichst beginnen, bevor starke Ablagerungen entstanden sind.

Sichtbarer Zahnstein, entzündetes Zahnfleisch oder andere Auffälligkeiten sollten tierärztlich beurteilt werden.

Mehr dazu findest du unter Zahnsteinentfernung beim Hund .

Ersetzen Kauartikel das Zähneputzen beim Hund?

Zahnpflege-Kauartikel können die Zahnpflege ergänzen, sollten aber nicht automatisch als vollständiger Ersatz für regelmäßiges Zähneputzen betrachtet werden.

Wie stark ein Kauartikel mechanisch wirkt, hängt unter anderem davon ab, wie lange und auf welchen Zähnen dein Hund tatsächlich kaut.

Außerdem ist nicht alles, was sehr hart ist, automatisch gut für Hundezähne. Extrem harte Kauartikel können das Risiko für Zahnverletzungen erhöhen.

Mehr dazu erklären wir im Beitrag Kauartikel zur Zahnpflege .

Welche Produkte können die Zahnpflege zusätzlich unterstützen?

Neben Zahnbürste und Zahnpasta gibt es weitere Produkte, die je nach Hund ergänzend eingesetzt werden können.

  • Zahnpflege-Kauartikel
  • für Hunde geeignete Zahnpflegegele
  • bestimmte Wasserzusätze
  • weitere speziell für Hunde entwickelte Zahnpflegeprodukte

Ergänzende Produkte ersetzen jedoch nicht automatisch die mechanische Reinigung mit einer Zahnbürste.

Woran erkennst du Zahnprobleme trotz regelmäßiger Zahnpflege?

Selbst bei guter Zahnpflege solltest du das Maul deines Hundes regelmäßig kontrollieren. Denn nicht jedes Zahnproblem lässt sich durch Zähneputzen verhindern.

Achte besonders auf:

  • starken oder plötzlich veränderten Mundgeruch
  • gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch
  • Zahnfleischbluten
  • gelbliche oder bräunliche Ablagerungen
  • lockere Zähne
  • abgebrochene oder beschädigte Zähne
  • verändertes Kauverhalten
  • Futter, das aus dem Maul fällt
  • Berührungsempfindlichkeit an Kopf oder Maul
  • ungewöhnlich starkes Speicheln

Bei solchen Anzeichen solltest du nicht einfach stärker oder häufiger putzen, sondern deinen Hund tierärztlich untersuchen lassen.

Wann eine Kontrolle sinnvoll ist, erfährst du auch unter Wann wegen Zahnproblemen zum Tierarzt? .

Ab wann solltest du deinem Hund die Zähne putzen?

Idealerweise beginnt die Gewöhnung bereits im jungen Alter. Dabei geht es zunächst noch nicht darum, jeden Zahn perfekt zu reinigen.

Viel wichtiger ist, dass dein Welpe oder Junghund lernt, Berührungen am Fang, das Anheben der Lefzen und später die Zahnbürste gelassen zu akzeptieren.

Gerade während des Zahnwechsels kann das Maul vorübergehend empfindlich sein. Die Gewöhnung sollte dann besonders sanft erfolgen.

Mehr dazu findest du im Beitrag Ab wann solltest du deinem Hund die Zähne putzen? .

Zahnpflege beim Hund im Alltag in Stuttgart

Zwischen Spaziergängen, Arbeit, Hundetraining und gemeinsamen Unternehmungen kann die Zahnpflege im Alltag schnell in Vergessenheit geraten.

Auch für Hundehalter in Stuttgart und Stuttgart-Ost ist deshalb weniger eine komplizierte Zahnpflegeroutine entscheidend als ein Ablauf, der zuverlässig in den normalen Alltag passt.

Ein fester Zeitpunkt am Tag kann helfen, das Zähneputzen genauso selbstverständlich werden zu lassen wie Geschirr anziehen, Pfoten kontrollieren oder Fellpflege.

Gleichzeitig übst du damit etwas, das weit über die Zahnpflege hinausgeht: Dein Hund lernt, kurze Berührungen und Untersuchungen am Körper ruhig zuzulassen.

Tipps für eine entspannte Zahnpflegeroutine

  • mit sehr kurzen Einheiten beginnen
  • zunächst Berührungen an Schnauze und Lefzen üben
  • Dauer nur langsam steigern
  • eine passende Hundezahnbürste verwenden
  • ausschließlich für Hunde geeignete Zahnpasta nutzen
  • langfristig möglichst tägliches Zähneputzen anstreben
  • Zähne und Zahnfleisch regelmäßig kontrollieren
  • auffällige Veränderungen tierärztlich untersuchen lassen
  • Kauartikel nur als Ergänzung betrachten
  • Zahnpflege nicht unter Zwang durchführen

FAQ – Wie oft Zähneputzen beim Hund?

Wie oft sollte ich meinem Hund die Zähne putzen?

Für eine möglichst wirksame Plaquekontrolle ist tägliches Zähneputzen die beste Routine. Ist dein Hund noch nicht daran gewöhnt, kannst du zunächst mit kurzen Übungseinheiten beginnen und die Häufigkeit schrittweise steigern.

Reicht zweimal pro Woche Zähneputzen beim Hund?

Zwei Zahnreinigungen pro Woche sind besser als gar keine Zahnpflege, bieten aber keine ebenso kontinuierliche Plaquekontrolle wie tägliches Putzen. Langfristiges Ziel sollte deshalb eine möglichst regelmäßige, idealerweise tägliche Routine sein.

Ist einmal pro Woche Zähneputzen beim Hund genug?

Einmal pro Woche ist für eine optimale Plaquekontrolle eher wenig, weil sich Zahnbelag kontinuierlich neu bildet. Je regelmäßiger weiche Beläge mechanisch entfernt werden, desto besser.

Kann ich meinem Hund jeden Tag die Zähne putzen?

Ja. Bei gesunden Zähnen und Zahnfleisch sowie geeigneter Bürste und Technik ist eine tägliche Zahnpflegeroutine sinnvoll. Bei Schmerzen oder entzündetem Zahnfleisch solltest du zuvor tierärztlichen Rat einholen.

Wie lange sollte ich meinem Hund die Zähne putzen?

Entscheidend ist weniger eine starre Zeitvorgabe als eine gründliche, aber entspannte Reinigung der erreichbaren Zahnflächen. Besonders während der Gewöhnung sind kurze Einheiten sinnvoll, die später schrittweise verlängert werden können.

Muss ich die Innenseiten der Hundezähne putzen?

Für viele Hundehalter sind zunächst vor allem die Außenflächen der Zähne gut erreichbar. Wichtig ist eine regelmäßige Reinigung der zugänglichen Zahnflächen und insbesondere des Bereichs entlang des Zahnfleischrandes.

Kann ich Zahnstein beim Hund selbst wegputzen?

Fest sitzender Zahnstein lässt sich mit einer normalen Zahnbürste normalerweise nicht zuverlässig entfernen. Sichtbare Ablagerungen sollten tierärztlich beurteilt werden.

Welche Zahnpasta darf ich für meinen Hund verwenden?

Verwende ausschließlich Zahnpasta, die ausdrücklich für Hunde geeignet ist. Zahnpasta für Menschen ist für Hunde nicht vorgesehen.

Ersetzen Zahnpflege-Kauartikel das Zähneputzen?

Nein. Kauartikel können die Zahnpflege ergänzen, ersetzen die regelmäßige mechanische Reinigung mit einer Zahnbürste aber nicht automatisch.

Was mache ich, wenn mein Hund keine Zahnbürste akzeptiert?

Beginne zunächst mit Berührungen an Schnauze und Lefzen. Danach kannst du die Zähne kurz mit dem Finger berühren und später einen Fingerling oder eine Zahnbürste einführen. Die einzelnen Schritte sollten langsam aufgebaut werden.

Ab wann sollte man einem Welpen die Zähne putzen?

Die Gewöhnung an Maulkontrolle und Zahnpflege kann bereits im Welpenalter beginnen. Während des Zahnwechsels sollte besonders sanft gearbeitet werden, weil das Zahnfleisch empfindlicher sein kann.

Was ist wichtiger: Zahnbürste oder Kauartikel?

Für die gezielte mechanische Entfernung von Plaque ist die Zahnbürste die wichtigste Maßnahme für die Zahnpflege zu Hause. Geeignete Kauartikel können ergänzend eingesetzt werden.

Fazit: Wie oft du deinem Hund die Zähne putzen solltest

Wenn du die Zähne deines Hundes möglichst wirksam vor weichem Zahnbelag schützen möchtest, solltest du eine möglichst tägliche Zahnpflegeroutine anstreben.

Dabei muss nicht vom ersten Tag an eine perfekte Zahnreinigung funktionieren. Viel wichtiger ist, deinen Hund Schritt für Schritt an Berührungen am Maul, die Zahnbürste und den gesamten Ablauf zu gewöhnen.

Regelmäßiges Zähneputzen hilft nicht nur dabei, Plaque zu entfernen. Du kontrollierst dabei gleichzeitig Zähne und Zahnfleisch und kannst Veränderungen möglicherweise deutlich früher erkennen.

Bereits vorhandener Zahnstein, Schmerzen, Zahnfleischentzündungen oder andere Auffälligkeiten gehören dagegen in tierärztliche Hände.

Wenn dein Hund Zähneputzen bisher noch gar nicht kennt, lies anschließend unseren Beitrag Ab wann solltest du mit dem Zähneputzen beim Hund beginnen? .

Meine Empfehlungen für die Zahnpflege

Praktische Helfer für die Zahnpflege deines Hundes

Regelmäßige Zahnpflege gehört auch beim Hund zur Gesundheitsvorsorge. Je nachdem, was dein Hund gut akzeptiert, können unterschiedliche Hilfsmittel sinnvoll sein. Hier findest du eine Auswahl an Produkten, die sich für die Zahnpflege zu Hause eignen können.

Hundezahnbürste & Fingerzahnbürste

Eine klassische Hundezahnbürste eignet sich für die regelmäßige mechanische Reinigung der Zähne. Fingerzahnbürsten können besonders für den Einstieg praktisch sein, wenn dein Hund zunächst langsam an die Zahnpflege gewöhnt werden soll.

Zahnbürsten-Set bei Amazon ansehen →

Elektrische Zahnbürste für Hunde

Eine elektrische Zahnbürste kann eine Alternative zur klassischen Hundezahnbürste sein. Wichtig ist, den Hund langsam und ohne Druck an die Zahnbürste und die ungewohnten Reize zu gewöhnen.

Elektrische Zahnbürste bei Amazon ansehen →

Zahnpasta für Hunde

Für das Zähneputzen beim Hund sollte eine speziell für Hunde geeignete Zahnpasta verwendet werden. Eine für Hunde entwickelte Zahnpasta lässt sich zusammen mit einer Hunde- oder Fingerzahnbürste in die regelmäßige Zahnpflegeroutine integrieren.

Hundezahnpasta bei Amazon ansehen →

Zahnpflege-Kauartikel für große Hunde

Zahnpflege-Kauartikel können die tägliche Zahnpflege ergänzen und bieten deinem Hund gleichzeitig eine Beschäftigung durch das Kauen. Sie ersetzen jedoch nicht die regelmäßige Kontrolle und Reinigung der Zähne.

DentaStix für große Hunde ansehen →

Zahnpflege-Kauartikel für kleine & mittelgroße Hunde

Für kleinere und mittelgroße Hunde gibt es entsprechend angepasste Varianten. Achte bei Kauartikeln darauf, eine zur Größe deines Hundes passende Variante auszuwählen.

DentaStix für kleine & mittelgroße Hunde ansehen →

Werbung | Affiliate-Links · Bei einem Kauf über einen dieser Links erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Körperpflege entspannt in den Alltag integrieren

Zähneputzen ist nicht nur Zahnpflege – es ist auch eine Alltagssituation, in der dein Hund lernen darf, kurze Berührungen und Untersuchungen ruhig zuzulassen.

Bei Pfotenliebe Stuttgart begleiten wir Mensch-Hund-Teams dabei, solche Alltagssituationen ruhig, verständlich und ohne unnötigen Druck aufzubauen.

Als lizenzierte Hundeschule nach Fichtlmeier stehen für uns Kommunikation, Orientierung, Vertrauen und eine stabile Mensch-Hund-Beziehung im Mittelpunkt.

Jetzt unverbindlich Kontakt aufnehmen

Top Neuigkeiten

Hundetraining Wissen aus Stuttgart

Im Pfotenliebe Blog findest du praktische Tipps rund um Hundetraining, Welpenzeit, Junghunde, Gesundheit und Alltag mit Hund.

Viele Themen entstehen direkt aus meiner Arbeit mit Mensch-Hund-Teams in Stuttgart. So bekommst du verständliche Impulse, die du im Alltag mit deinem Hund leichter umsetzen kannst.

Wenn du nicht nur lesen, sondern mit deinem Hund praktisch trainieren möchtest, findest du hier meine Kurse in Stuttgart, das Einzeltraining und die Welpenschule.