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Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.

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Zahnbürste Hund

  • Isabel Scheu
  • 26.11.2025
  • Zähne

Welche Zahnbürste braucht dein Hund wirklich?

Regelmäßiges Zähneputzen beim Hund gehört zu den wichtigsten Maßnahmen der Zahnpflege zu Hause. Es hilft dabei, weiche Zahnbeläge regelmäßig mechanisch zu entfernen und damit der Entstehung von Zahnstein , Zahnfleischproblemen und weiteren Zahnerkrankungen vorzubeugen.

Doch spätestens beim Kauf der ersten Zahnbürste stellt sich eine neue Frage: Welche Zahnbürste ist für meinen Hund eigentlich die richtige? Im Handel findest du Fingerzahnbürsten, klassische Hundezahnbürsten mit Griff, Doppelkopfbürsten und elektrische beziehungsweise als Ultraschallzahnbürsten beworbene Modelle.

Die teuerste oder technisch aufwendigste Zahnbürste ist dabei nicht automatisch die beste Wahl. Entscheidend ist vielmehr, dass die Bürste zur Größe deines Hundes, zu seinem Maul, zu seiner bisherigen Gewöhnung und zu eurer Zahnpflegeroutine passt. Denn selbst eine hochwertige Zahnbürste hilft wenig, wenn dein Hund sie nicht akzeptiert oder du die hinteren Zähne damit kaum erreichst.

Auch im Alltag mit Hunden in Stuttgart und Stuttgart-Ost gilt: Körperpflege funktioniert langfristig am besten, wenn sie ruhig aufgebaut und selbstverständlich in den Alltag integriert wird. Genau deshalb sollte bei der Wahl der Hundezahnbürste nicht nur die Reinigungsleistung, sondern auch die praktische Anwendung berücksichtigt werden.

In diesem ausführlichen Ratgeber erfährst du, welche Zahnbürsten für Hunde es gibt, welche Vor- und Nachteile sie haben, welche Bürste sich für Welpen, kleine oder große Hunde eignet und worauf du beim Kauf einer Hundezahnbürste wirklich achten solltest.

Kurze Antwort: Für die meisten Hunde ist eine klassische Hundezahnbürste mit weichen Borsten und einem zur Maulgröße passenden Bürstenkopf eine gute Alltagslösung. Eine Fingerzahnbürste kann für die Gewöhnung hilfreich sein, erreicht die hinteren Zähne jedoch häufig schlechter. Doppelkopfbürsten und elektrische Zahnbürsten können je nach Hund ebenfalls funktionieren, sind aber nicht automatisch gründlicher oder besser geeignet.

Warum braucht dein Hund überhaupt eine geeignete Zahnbürste?

Auf den Zähnen deines Hundes bildet sich kontinuierlich Plaque. Dieser weiche bakterielle Belag lässt sich besonders gut durch mechanische Reinigung entfernen.

Bleibt Plaque längere Zeit bestehen, kann sie mineralisieren und sich zu Zahnstein entwickeln. Gleichzeitig kann der Zahnfleischrand zunehmend gereizt werden.

Eine passende Zahnbürste soll deshalb vor allem:

  • weiche Zahnbeläge mechanisch lösen
  • gut über die Außenflächen der Zähne geführt werden können
  • auch die hinteren Backenzähne möglichst gut erreichen
  • sanft genug für Zahnfleisch und Maulschleimhaut sein
  • zur Maulgröße des Hundes passen
  • von deinem Hund möglichst entspannt akzeptiert werden

Besonders wichtig ist die regelmäßige Anwendung. Wie häufig Zahnpflege sinnvoll ist, erklären wir ausführlich im Beitrag Wie oft solltest du deinem Hund wirklich die Zähne putzen? .

Fingerzahnbürste für Hunde – sinnvoll für den Einstieg?

Eine Fingerzahnbürste wird direkt über den Finger gezogen. Je nach Modell besteht sie aus Silikon, Kunststoff oder Stoff und besitzt kleine Borsten oder Noppen.

Dadurch befindet sich dein Finger sehr nah am Zahn und du kannst die Bewegung relativ fein kontrollieren.

Vorteile einer Fingerzahnbürste

  • leichter Einstieg in die Zahnpflege
  • direktes Gefühl für Position und Druck
  • häufig gut für kurze Gewöhnungseinheiten geeignet
  • klein und unkompliziert in der Anwendung
  • besonders bei jungen oder noch ungeübten Hunden praktisch

Nachteile einer Fingerzahnbürste

  • hintere Backenzähne können schwieriger erreichbar sein
  • bei sehr kleinen Mäulern kann der Finger bereits relativ viel Platz beanspruchen
  • bei unsicheren oder abwehrenden Hunden besteht ein Verletzungsrisiko für den Finger
  • für eine langfristig gründliche Zahnreinigung kann ein Modell mit Griff praktischer sein

Für wen geeignet? Besonders interessant kann die Fingerzahnbürste für die erste Gewöhnung sein. Gerade Welpen und Hunde, die bisher noch keine Zahnbürste kennen, können damit langsam an die Berührung der Zähne herangeführt werden.

Mehr zum schrittweisen Aufbau findest du unter Welpen und Hunde ans Zähneputzen gewöhnen .

Klassische Hundezahnbürste mit Griff – für viele Hunde die praktische Standardlösung

Die klassische Hundezahnbürste ähnelt grundsätzlich einer normalen Zahnbürste, ist jedoch auf die Zahnpflege bei Hunden ausgerichtet.

Sie besitzt meist einen längeren Griff und einen kleinen bis mittelgroßen Bürstenkopf mit relativ weichen Borsten.

Vorteile einer klassischen Hundezahnbürste

  • gute Reichweite bis zu den hinteren Zähnen
  • gezielte Führung entlang des Zahnfleischrandes
  • unterschiedliche Größen erhältlich
  • für regelmäßige Zahnpflege gut geeignet
  • Finger muss nicht tief ins Maul geführt werden

Nachteile einer klassischen Hundezahnbürste

  • der Hund muss an Bürste und Bürstenkopf gewöhnt werden
  • zu große Bürstenköpfe können bei kleinen Hunden unhandlich sein
  • zu harte Borsten können unangenehm sein

Für viele erwachsene Hunde ist diese Variante langfristig besonders praktikabel, weil du auch die hinteren Zahnflächen vergleichsweise gut erreichst.

Doppelkopfbürste für Hunde – praktisch oder unnötig?

Doppelkopfbürsten besitzen zwei gegenüberliegende Bürstenflächen. Sie sollen einen Zahn beziehungsweise eine Zahnreihe von mehreren Seiten umfassen.

Das klingt zunächst besonders effizient. Ob das im Alltag tatsächlich besser funktioniert, hängt jedoch stark von Maulgröße, Zahnstellung und Akzeptanz des Hundes ab.

Mögliche Vorteile

  • mehrere Zahnflächen können gleichzeitig erreicht werden
  • bei ausreichend großem Maul kann die Anwendung praktisch sein
  • einige Hundehalter empfinden die Führung als unkompliziert

Mögliche Nachteile

  • für kleine Hunde häufig zu groß oder unhandlich
  • kann sich im Maul ungewohnt anfühlen
  • nicht jede Zahnform lässt sich damit optimal erreichen
  • weniger flexible Führung als bei einer kleinen Einzelbürste möglich

Eine Doppelkopfbürste ist deshalb keine automatische „Turbo-Lösung“. Entscheidend bleibt, ob sie für deinen Hund wirklich gut funktioniert.

Elektrische Zahnbürste für Hunde – lohnt sich das?

Mittlerweile werden auch elektrische Zahnbürsten speziell für Hunde angeboten. Manche Modelle werden zusätzlich als Ultraschallzahnbürsten vermarktet.

Solche Systeme können für einzelne Hunde eine Alternative zur klassischen Handzahnbürste sein. Entscheidend ist jedoch nicht allein die Technik, sondern ob dein Hund die Berührung, das Gerät und eventuell vorhandene Geräusche oder Vibrationen entspannt akzeptiert.

Mögliche Vorteile

  • gleichmäßige Bürstenbewegung je nach Modell
  • für manche Halter angenehm in der Anwendung
  • verschiedene Bürstenköpfe erhältlich
  • kann bei gut daran gewöhnten Hunden Teil der täglichen Zahnpflege sein

Mögliche Nachteile

  • deutlich teurer als eine einfache Handzahnbürste
  • Geräusche oder Vibration können manche Hunde verunsichern
  • zusätzliche Gewöhnung erforderlich
  • technisch aufwendiger bedeutet nicht automatisch bessere Zahnpflege

Gerade bei sensiblen Hunden solltest du deshalb nicht davon ausgehen, dass eine elektrische Zahnbürste automatisch angenehmer oder geeigneter ist.

Was ist mit Ultraschallzahnbürsten für Hunde?

Unter dem Begriff „Ultraschallzahnbürste“ werden unterschiedliche Produkte angeboten. Deshalb solltest du Werbeaussagen einzelner Hersteller nicht automatisch mit einer grundsätzlich überlegenen Reinigungswirkung gleichsetzen.

Für die Zahnpflege zu Hause bleibt vor allem entscheidend, dass Plaque regelmäßig und möglichst gründlich von den erreichbaren Zahnflächen entfernt wird.

Wenn du eine elektrische oder als Ultraschallzahnbürste beworbene Variante einsetzen möchtest, solltest du darauf achten:

  • dass der Bürstenkopf zur Maulgröße passt
  • dass die Borsten beziehungsweise Aufsätze das Zahnfleisch nicht reizen
  • dass dein Hund das Gerät ruhig akzeptiert
  • dass du trotzdem alle wichtigen Zahnflächen erreichst
  • dass du dich nicht allein auf Herstellerwerbung verlässt

Welche Zahnbürste eignet sich für kleine Hunde?

Bei kleinen Hunden ist ein besonders kleiner Bürstenkopf wichtig. Eine zu große Bürste nimmt im Maul viel Platz ein und erschwert das gezielte Putzen.

Je nach Hund können geeignet sein:

  • kleine Hundezahnbürste mit Griff
  • sehr kleine Fingerzahnbürste für die Gewöhnung
  • Modelle mit schmalem Bürstenkopf

Gerade bei kleinen Hunden lohnt sich konsequente Zahnpflege, weil enge Zahnstellungen und kleine Kiefer die Reinigung zusätzlich erschweren können.

Welche Zahnbürste eignet sich für große Hunde?

Bei größeren Hunden darf auch der Bürstenkopf etwas größer sein, solange sich die hinteren Zähne weiterhin gut erreichen lassen.

Häufig praktisch sind:

  • klassische Hundezahnbürsten mit langem Griff
  • größere, aber weiterhin weiche Bürstenköpfe
  • gegebenenfalls Doppelkopfbürsten

Auch bei großen Hunden gilt jedoch: Größer ist nicht automatisch gründlicher. Die Bürste sollte sich kontrolliert führen lassen.

Welche Zahnbürste eignet sich für einen Welpen?

Bei einem Welpen steht zunächst die Gewöhnung im Vordergrund. Er muss nicht vom ersten Tag an eine vollständige Zahnreinigung akzeptieren.

Gerade in der ersten Phase können ein Fingerling, eine sehr kleine weiche Hundezahnbürste oder zunächst sogar nur vorsichtige Berührungen mit dem Finger sinnvoll sein.

Während des Zahnwechsels kann das Zahnfleisch vorübergehend empfindlicher sein. Deshalb solltest du hier besonders sanft vorgehen.

Mehr über den Aufbau erfährst du unter Gewöhnung ans Zähneputzen .

Welche Zahnbürste eignet sich für sensible oder unsichere Hunde?

Bei sensiblen Hunden ist nicht automatisch eine bestimmte Bürstenart die beste. Viel wichtiger ist die Frage, welche Reize dein Hund toleriert.

Manche Hunde finden eine Fingerzahnbürste angenehmer, weil sie sich weniger fremd anfühlt. Andere akzeptieren gerade eine kleine Bürste mit langem Griff besser, weil der Finger nicht direkt im Maul liegt.

Elektrische Modelle können dagegen durch Geräusche oder Vibrationen zusätzliche Reize erzeugen.

Deshalb gilt: Die beste Zahnbürste für einen sensiblen Hund ist die, die sich ruhig und ohne unnötigen Konflikt anwenden lässt und trotzdem eine sinnvolle Reinigung ermöglicht.

Wie weich sollten die Borsten einer Hundezahnbürste sein?

Eine Zahnbürste sollte das Zahnfleisch nicht unnötig reizen. Deshalb sind weiche beziehungsweise ausreichend sanfte Borsten für die regelmäßige Zahnpflege sinnvoll.

Sehr kräftiges Schrubben verbessert die Zahnpflege nicht automatisch. Viel wichtiger sind kontrollierte Bewegungen und regelmäßige Reinigung.

Blutet das Zahnfleisch bei der Zahnpflege wiederholt oder wirkt es stark gerötet, solltest du nicht einfach eine härtere oder weichere Bürste ausprobieren, sondern die Ursache tierärztlich abklären lassen.

Informationen über Zahnfleischentzündungen findest du unter Gingivitis beim Hund .

Wie groß sollte der Bürstenkopf sein?

Der Bürstenkopf sollte klein genug sein, damit du ihn kontrolliert im Maul bewegen und auch die hinteren Zähne erreichen kannst.

Ein zu großer Bürstenkopf kann:

  • die Beweglichkeit im Maul einschränken
  • die hinteren Zähne schlechter erreichbar machen
  • für kleine Hunde unangenehm sein
  • das Zahnfleisch unnötig berühren

Ein sehr kleiner Bürstenkopf braucht dagegen etwas mehr Zeit, ermöglicht aber häufig eine besonders präzise Führung.

Die richtige Zahnbürste hilft nur mit der richtigen Technik

Selbst die beste Hundezahnbürste kann ihre Aufgabe nur erfüllen, wenn du die Zahnflächen tatsächlich erreichst.

  1. Lefze vorsichtig anheben
  2. Bürste ruhig an den Zahn ansetzen
  3. Außenflächen sanft reinigen
  4. den Bereich am Zahnfleischrand berücksichtigen
  5. systematisch von vorne nach hinten arbeiten
  6. keinen unnötig starken Druck ausüben
  7. lieber regelmäßig kurz als selten unter Stress putzen

Dein Hund muss dafür nicht zwingend das Maul weit öffnen. Viele relevante Zahnflächen erreichst du bereits durch vorsichtiges Anheben der Lefzen.

Braucht dein Hund zusätzlich Zahnpasta?

Eine Hundezahnbürste kann zusammen mit einer speziell für Hunde entwickelten Zahnpasta verwendet werden.

Wichtig ist: Verwende keine gewöhnliche Zahnpasta für Menschen. Hunde spucken Zahnpasta normalerweise nicht aus und schlucken zumindest einen Teil davon herunter.

Nutze deshalb ausschließlich Produkte, die ausdrücklich für Hunde vorgesehen sind, und beachte die Anwendungshinweise des Herstellers.

Wie oft solltest du die Hundezahnbürste wechseln?

Eine Hundezahnbürste sollte regelmäßig kontrolliert und ersetzt werden, sobald die Borsten deutlich ausgefranst, verbogen oder beschädigt sind.

Wie schnell das passiert, hängt unter anderem davon ab, wie häufig du putzt, wie stark dein Hund auf die Bürste beißt und welches Modell du verwendest.

Eine stark abgenutzte Bürste lässt sich schlechter kontrollieren und kann die Zahnflächen weniger effektiv erreichen.

Wie reinigst du die Zahnbürste deines Hundes?

Nach der Verwendung solltest du die Zahnbürste gründlich mit sauberem Wasser ausspülen und anschließend gut trocknen lassen.

Bewahre sie möglichst so auf, dass sie trocknen kann und nicht dauerhaft feucht in einem geschlossenen Behälter liegt.

Verwende für jeden Hund nach Möglichkeit eine eigene Zahnbürste.

Häufige Fehler bei der Wahl einer Hundezahnbürste

  • Bürstenkopf ist deutlich zu groß
  • Borsten sind zu hart
  • die Bürste erreicht die hinteren Zähne kaum
  • technisch aufwendiges Modell wird gekauft, obwohl der Hund es nicht akzeptiert
  • Fingerzahnbürste wird trotz schlechter Reichweite dauerhaft als einzige Lösung verwendet
  • zu viel Druck beim Putzen
  • Zähneputzen wird erst begonnen, wenn bereits starker Zahnstein vorhanden ist
  • die Bürste wird über Monate trotz stark abgenutzter Borsten verwendet

Welche Zahnbürste passt zu deinem Hund?

  • Welpen: kleine, weiche Bürste oder Fingerzahnbürste zur Gewöhnung
  • Kleine Hunde: kleiner, schmaler Bürstenkopf
  • Mittlere Hunde: klassische Hundezahnbürste mit passender Kopfgröße
  • Große Hunde: längerer Griff und etwas größerer Bürstenkopf möglich
  • Ungeübte Hunde: zunächst möglichst einfache, gut kontrollierbare Lösung
  • Sensible Hunde: Reize individuell testen und besonders langsam aufbauen
  • An Zahnpflege gewöhnte Hunde: klassische oder gegebenenfalls elektrische Zahnbürste

Zahnpflege beim Hund im Alltag in Stuttgart

Die Wahl der richtigen Zahnbürste ist nur der erste Schritt. Entscheidend ist, dass Zahnpflege dauerhaft in euren Alltag passt.

Gerade zwischen Spaziergängen, Hundetraining, Arbeit und gemeinsamen Unternehmungen in Stuttgart und Stuttgart-Ost kann die Zahnpflege schnell nach hinten rutschen.

Ein fester, kurzer Ablauf hilft vielen Mensch-Hund-Teams: Bürste bereitlegen, Lefze anheben, wenige Zahnflächen reinigen und die Dauer mit zunehmender Gewöhnung langsam steigern.

Gleichzeitig trainierst du damit eine wichtige Alltagssituation: Dein Hund lernt, Berührungen im Kopf- und Maulbereich ruhig zuzulassen.

Checkliste: Darauf solltest du beim Kauf einer Hundezahnbürste achten

  • passender Bürstenkopf für die Maulgröße
  • ausreichend weiche Borsten
  • gute Erreichbarkeit der hinteren Zähne
  • kontrollierbare Handhabung
  • keine unnötig komplizierte Technik
  • Akzeptanz durch deinen Hund
  • leichte Reinigung der Zahnbürste
  • regelmäßiger Austausch bei Verschleiß
  • langsame Gewöhnung an jede neue Bürste
  • regelmäßige Anwendung statt Suche nach dem „perfekten“ Modell

FAQ – Zahnbürste für Hunde

Welche Zahnbürste ist für Hunde am besten?

Für viele Hunde ist eine klassische Hundezahnbürste mit weichen Borsten und einem zur Maulgröße passenden Bürstenkopf eine praktische Lösung. Entscheidend ist jedoch, dass du die Zähne gut erreichst und dein Hund die Bürste akzeptiert.

Ist eine Fingerzahnbürste für Hunde sinnvoll?

Eine Fingerzahnbürste kann besonders für die erste Gewöhnung hilfreich sein. Ihre Reichweite bis zu den hinteren Backenzähnen ist allerdings häufig geringer als bei einer Zahnbürste mit Griff.

Welche Zahnbürste eignet sich für einen Welpen?

Für Welpen eignen sich besonders kleine und weiche Bürsten beziehungsweise zunächst Fingerzahnbürsten. Wichtig ist vor allem eine langsame und positive Gewöhnung.

Welche Zahnbürste eignet sich für kleine Hunde?

Kleine Hunde profitieren meist von einem besonders kleinen und schmalen Bürstenkopf, damit auch die hinteren Zähne gut erreicht werden können.

Ist eine elektrische Zahnbürste für Hunde besser?

Nicht automatisch. Eine elektrische Zahnbürste kann funktionieren, wenn der Hund sie akzeptiert und die wichtigen Zahnflächen damit gut erreicht werden. Entscheidend bleiben regelmäßige Anwendung und eine gute Putztechnik.

Braucht mein Hund eine Ultraschallzahnbürste?

Eine als Ultraschallzahnbürste angebotene Zahnbürste ist keine Voraussetzung für gute Zahnpflege. Eine passende Handzahnbürste kann für die regelmäßige mechanische Plaqueentfernung vollkommen ausreichend sein.

Kann ich eine normale Zahnbürste für Menschen beim Hund verwenden?

Entscheidend sind ein passender kleiner Bürstenkopf und ausreichend weiche Borsten. Speziell für Hunde entwickelte Zahnbürsten sind häufig praktischer, weil Griff und Größe auf die Anwendung beim Hund abgestimmt sind.

Wie oft sollte ich mit der Hundezahnbürste putzen?

Für eine möglichst wirksame Plaquekontrolle ist eine regelmäßige, idealerweise tägliche Zahnpflegeroutine sinnvoll.

Wie oft muss eine Hundezahnbürste gewechselt werden?

Ersetze die Bürste spätestens dann, wenn die Borsten deutlich ausgefranst, verbogen oder beschädigt sind. Kontrolliere sie deshalb regelmäßig.

Was ist besser: Fingerzahnbürste oder Hundezahnbürste mit Griff?

Für die Gewöhnung kann ein Fingerling praktisch sein. Für eine langfristige gründliche Reinigung bietet eine Hundezahnbürste mit Griff häufig die bessere Reichweite, besonders bei den hinteren Zähnen.

Was mache ich, wenn mein Hund die Zahnbürste nicht akzeptiert?

Gehe einen Trainingsschritt zurück. Übe zunächst Berührungen an Schnauze und Lefzen, anschließend kurze Berührungen der Zähne und führe die Zahnbürste erst später ein.

Kann eine Zahnbürste Zahnstein beim Hund entfernen?

Eine Zahnbürste ist vor allem zur Entfernung weicher Plaque und zur Vorbeugung gedacht. Bereits fest sitzender Zahnstein sollte tierärztlich beurteilt werden.

Fazit: Die beste Hundezahnbürste ist die, die zu deinem Hund passt

Fingerzahnbürste, klassische Hundezahnbürste, Doppelkopfbürste oder elektrisches Modell: Es gibt nicht für jeden Hund dieselbe perfekte Zahnbürste.

Für viele Hunde ist eine klassische Zahnbürste mit weichen Borsten, passendem Bürstenkopf und gutem Griff eine besonders praktische Lösung. Fingerzahnbürsten können für den Einstieg hilfreich sein, während elektrische oder Doppelkopfmodelle je nach Hund ebenfalls funktionieren können.

Wichtiger als ein bestimmtes Modell ist jedoch, dass du die Zahnflächen gut erreichst, dein Hund die Bürste akzeptiert und die Zahnpflege regelmäßig stattfindet.

Die beste Zahnbürste ist deshalb nicht die teuerste, sondern diejenige, die du bei deinem Hund zuverlässig und entspannt anwenden kannst.

Wenn du jetzt wissen möchtest, wie häufig du die Zähne deines Hundes putzen solltest, lies anschließend: Wie oft solltest du deinem Hund wirklich die Zähne putzen?

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Praktische Helfer für die Zahnpflege deines Hundes

Regelmäßige Zahnpflege gehört auch beim Hund zur Gesundheitsvorsorge. Je nachdem, was dein Hund gut akzeptiert, können unterschiedliche Hilfsmittel sinnvoll sein. Hier findest du eine Auswahl an Produkten, die sich für die Zahnpflege zu Hause eignen können.

Hundezahnbürste & Fingerzahnbürste

Eine klassische Hundezahnbürste eignet sich für die regelmäßige mechanische Reinigung der Zähne. Fingerzahnbürsten können besonders für den Einstieg praktisch sein, wenn dein Hund zunächst langsam an die Zahnpflege gewöhnt werden soll.

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Elektrische Zahnbürste für Hunde

Eine elektrische Zahnbürste kann eine Alternative zur klassischen Hundezahnbürste sein. Wichtig ist, den Hund langsam und ohne Druck an die Zahnbürste und die ungewohnten Reize zu gewöhnen.

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Für das Zähneputzen beim Hund sollte eine speziell für Hunde geeignete Zahnpasta verwendet werden. Eine für Hunde entwickelte Zahnpasta lässt sich zusammen mit einer Hunde- oder Fingerzahnbürste in die regelmäßige Zahnpflegeroutine integrieren.

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