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Gewöhnung ans Zähneputzen

  • Isabel Scheu
  • 24.11.2025
  • Zähne

Hund ans Zähneputzen gewöhnen – so klappt es Schritt für Schritt

Zähneputzen beim Hund klingt für viele Hundehalter zunächst ungewöhnlich. Dabei gehört die regelmäßige Zahnpflege zu den wichtigsten Möglichkeiten, um Plaque zu reduzieren und der Entstehung von Zahnstein und daraus entstehenden Zahnproblemen vorzubeugen.

Auch Mundgeruch beim Hund kann ein Hinweis darauf sein, dass im Maul etwas nicht stimmt. Im fortgeschrittenen Verlauf können Zahnerkrankungen Schmerzen verursachen und letztlich sogar zum Zahnverlust führen.

Doch was tun, wenn dein Hund die Zahnbürste überhaupt nicht akzeptiert, den Kopf wegdreht, das Maul schließt oder schon beim Anheben der Lefzen unruhig wird?

Genau hier beginnt das eigentliche Training: Dein Hund muss das Zähneputzen erst kennenlernen. Statt die Zahnbürste einfach ins Maul zu schieben, solltest du Berührungen, Zahnpasta und Zahnbürste kleinschrittig aufbauen.

In diesem Ratgeber zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du deinen Hund ans Zähneputzen gewöhnst, welche Fehler du vermeiden solltest, wie lange die Gewöhnung dauern kann und was du tun kannst, wenn dein Hund die Zahnbürste nicht akzeptiert.

Kurze Antwort: Gewöhne deinen Hund nicht sofort an das vollständige Zähneputzen. Beginne zunächst mit kurzen Berührungen an Schnauze und Lefzen. Danach folgen das Anheben der Lefzen, Berührungen der Zähne, Hundezahnpasta und erst anschließend die Zahnbürste. Die einzelnen Schritte sollten so klein sein, dass dein Hund ruhig bleiben kann. Erst wenn ein Schritt zuverlässig funktioniert, wird die Schwierigkeit erhöht.

Warum Zähneputzen beim Hund so wichtig ist

Auf den Zahnoberflächen bildet sich fortlaufend Plaque . Dieser weiche bakterielle Biofilm kann sich mit der Zeit mineralisieren und zu Zahnstein entwickeln.

Bleiben Plaque und Zahnstein bestehen, können sie Entzündungen des Zahnfleisches und weitere Erkrankungen des Zahnhalteapparates begünstigen.

Eine Zahnfleischentzündung beim Hund sollte deshalb nicht als harmlose Begleiterscheinung abgetan werden.

Regelmäßiges mechanisches Zähneputzen hilft dabei, Plaque von den Zahnoberflächen zu entfernen, bevor sie sich weiter festsetzt.

Warum viele Hunde Zähneputzen zunächst nicht mögen

Für einen Hund ist es keineswegs selbstverständlich, dass ein Mensch seine Schnauze festhält, die Lefzen anhebt und anschließend mit einem fremden Gegenstand über seine Zähne fährt.

Hinzu kommen der Geschmack der Zahnpasta, die Bewegung der Zahnbürste und möglicherweise ungewohnter Druck auf Zähne und Zahnfleisch.

Wird ein Hund direkt festgehalten und die Zahnbürste gegen seinen Widerstand eingesetzt, kann er sehr schnell lernen: Zahnbürste bedeutet Stress.

Genau diese Verknüpfung wollen wir vermeiden. Deshalb beginnt gutes Zahnpflegetraining lange vor dem eigentlichen Putzen.

Was du für das Zähneputzen beim Hund brauchst

  • eine ruhige Umgebung
  • ausreichend Zeit ohne Zeitdruck
  • eine weiche Hundezahnbürste oder Fingerzahnbürste
  • eine speziell für Hunde geeignete Zahnpasta
  • kleine passende Belohnungen
  • Geduld für einen kleinschrittigen Trainingsaufbau

Welche Zahnbürste für deinen Hund geeignet ist, hängt unter anderem von seiner Größe, seinem Maul und davon ab, welche Form er gut akzeptiert.

Beginne in einer ruhigen Situation

Zahnpflegetraining sollte möglichst nicht beginnen, wenn dein Hund gerade aufgeregt ist, spielen möchte oder durch seine Umgebung stark abgelenkt wird.

Wähle einen Moment, in dem dein Hund bereits entspannt ist. Das kann beispielsweise nach einem ruhigen Spaziergang oder während einer entspannten Situation zu Hause sein.

Am Anfang reichen wenige Sekunden. Eine kurze erfolgreiche Übung ist wesentlich sinnvoller als eine lange Trainingseinheit, in der dein Hund zunehmend unruhig wird.

Gewöhne deinen Hund an Berührungen an Schnauze und Lefzen

Bevor die Zahnbürste überhaupt ins Spiel kommt, sollte dein Hund lernen, dass Berührungen im Bereich des Mauls nichts Ungewöhnliches sind.

  • Schnauze kurz seitlich berühren
  • Hand wieder entfernen
  • Lefze für einen Moment berühren
  • Lefze vorsichtig etwas anheben
  • kurz einen Zahn sichtbar machen
  • Übung ruhig beenden

Dein Ziel ist zunächst nicht, das gesamte Gebiss zu kontrollieren. Dein Hund soll lediglich lernen: Berührungen an meinem Maul sind vorhersehbar und kein Grund zur Sorge.

Berühre anschließend vorsichtig die Zähne

Kannst du die Lefzen deines Hundes entspannt anheben, kannst du im nächsten Schritt einen Zahn kurz mit dem Finger berühren.

Später kannst du mit einem weichen Tuch oder einem geeigneten Fingerling vorsichtig über einzelne Zahnoberflächen streichen.

Auch jetzt geht es noch nicht darum, sämtliche Zähne gründlich zu reinigen. Dein Hund lernt zunächst nur die neue Berührung kennen.

Gewöhne deinen Hund an Hundezahnpasta

Erst wenn die Berührungen gut funktionieren, kannst du eine geeignete Hundezahnpasta einführen.

Lass deinen Hund zunächst eine kleine Menge kennenlernen. Viele Produkte für Hunde besitzen einen für Hunde attraktiveren Geschmack als klassische Menschenzahnpasta.

Verwende ausschließlich eine Zahnpasta, die ausdrücklich für Hunde beziehungsweise Haustiere geeignet ist. Menschenzahnpasta ist nicht für das Verschlucken durch Hunde vorgesehen und kann ungeeignete oder gefährliche Inhaltsstoffe enthalten.

Jetzt kommt die Zahnbürste dazu

Im nächsten Schritt lernt dein Hund die Zahnbürste kennen. Zeige sie ihm zunächst, ohne sofort damit zu putzen.

Anschließend kannst du die Zahnbürste kurz an die Lefze und später an einen Zahn führen.

Für die ersten Versuche reichen wenige Sekunden vollkommen aus.

Wichtig ist, dass du nicht sofort versuchst, das komplette Gebiss zu reinigen. Der Trainingsaufbau und die eigentliche Zahnreinigung sind zunächst zwei unterschiedliche Ziele.

Putze zunächst nur wenige Zähne

Akzeptiert dein Hund die Zahnbürste, kannst du mit wenigen gut erreichbaren Zähnen beginnen.

Die Außenflächen sind für die häusliche Zahnpflege besonders relevant und meist leichter erreichbar als die Innenseiten.

Führe die Bürste sanft entlang der Zahnoberflächen und besonders im Bereich des Zahnfleischrandes. Vermeide starkes Schrubben oder unnötigen Druck.

Steigere die Dauer langsam

Sobald einige Zähne problemlos funktionieren, kannst du nach und nach weitere Bereiche einbeziehen.

Aus wenigen Sekunden werden langsam längere Sequenzen. Dabei solltest du immer beobachten, wie entspannt dein Hund bleibt.

Zeigt er deutliche Abwehr, war der Trainingsschritt möglicherweise zu groß. Dann ist es sinnvoller, wieder zu einem leichteren Schritt zurückzukehren.

Baue aus dem Zähneputzen eine feste Routine auf

Hunde profitieren von vorhersehbaren Abläufen. Deshalb kann es helfen, Zahnpflege immer zu einem ähnlichen Zeitpunkt und in einer ähnlichen Situation durchzuführen.

Beispielsweise kann das Zähneputzen Teil einer ruhigen Abendroutine werden.

Entscheidend ist weniger eine bestimmte Uhrzeit, sondern dass dein Hund den Ablauf kennt und möglichst entspannt damit umgehen kann.

Wie oft sollte man einem Hund die Zähne putzen?

Für eine möglichst effektive Plaquekontrolle ist tägliches Zähneputzen ideal.

Entscheidend ist die Regelmäßigkeit. Plaque bildet sich kontinuierlich neu und sollte deshalb möglichst regelmäßig mechanisch entfernt werden.

Ausführliche Informationen findest du in unserem Ratgeber Wie oft solltest du deinem Hund die Zähne putzen? .

Wie lange dauert es, einen Hund ans Zähneputzen zu gewöhnen?

Dafür gibt es keine feste Zeitspanne. Manche Hunde akzeptieren die einzelnen Schritte innerhalb weniger Tage, andere benötigen mehrere Wochen.

Entscheidend sind unter anderem bisherige Erfahrungen, Temperament, Alter, Berührungsempfindlichkeit und die Größe der einzelnen Trainingsschritte.

Orientiere dich deshalb nicht an einem festen Zeitplan, sondern am Verhalten deines Hundes.

Was tun, wenn dein Hund sich beim Zähneputzen wehrt?

Dreht dein Hund den Kopf weg, schließt das Maul, versucht aufzustehen oder wird zunehmend unruhig, solltest du nicht einfach stärker festhalten.

Überlege stattdessen, an welchem Punkt die Übung schwierig wird.

  • Ist bereits das Anfassen der Schnauze schwierig?
  • Stört ihn das Anheben der Lefzen?
  • Ist die Zahnbürste das Problem?
  • Mag er die Zahnpasta nicht?
  • Ist die Trainingseinheit zu lang?
  • Wird zu viel Druck ausgeübt?
  • Könnten Schmerzen im Maul vorhanden sein?

Wenn du herausfindest, an welcher Stelle die Abwehr beginnt, kannst du genau dort mit einem leichteren Trainingsschritt ansetzen.

Warum du deinen Hund beim Zähneputzen nicht einfach festhalten solltest

Natürlich muss ein Hund lernen, notwendige Pflege und Untersuchungen zu tolerieren. Das bedeutet aber nicht, dass Festhalten die beste Trainingsstrategie ist.

Wird ein Hund regelmäßig gegen seinen deutlichen Widerstand fixiert, kann seine Abwehr gegenüber Berührungen am Kopf oder Maul sogar zunehmen.

Ein kleinschrittiger Aufbau ist deshalb langfristig häufig erfolgreicher: Der Hund versteht den Ablauf und lernt, dass die Situation vorhersehbar und begrenzt ist.

Die häufigsten Fehler beim Gewöhnen an die Zahnbürste

  • sofort das komplette Gebiss putzen wollen
  • den Hund bei deutlicher Abwehr festhalten
  • zu lange Trainingseinheiten
  • zu schnelle Steigerungen
  • eine ungeeignete Zahnbürste verwenden
  • Menschenzahnpasta benutzen
  • Schmerzen oder Zahnprobleme übersehen
  • nur dann am Maul arbeiten, wenn Zähne geputzt werden
  • erst mit Zahnpflege beginnen, wenn bereits Zahnstein vorhanden ist

Welche Hilfsmittel erleichtern das Zähneputzen beim Hund?

Je nach Hund können unterschiedliche Hilfsmittel sinnvoll sein.

  • Fingerzahnbürste: kann den Einstieg erleichtern
  • weiche Hundezahnbürste: für die regelmäßige mechanische Reinigung
  • Hundezahnpasta: speziell für Hunde beziehungsweise Haustiere entwickelt
  • weiches Tuch: für erste Berührungsübungen
  • geeignete Belohnung: kann den Trainingsaufbau unterstützen

Auch Zahnpflege-Kauartikel können die Zahnpflege ergänzen. Sie ersetzen die regelmäßige mechanische Reinigung jedoch nicht automatisch.

Sollte man den Hund nach dem Zähneputzen belohnen?

Eine passende Belohnung kann beim Aufbau einer neuen Pflegeroutine hilfreich sein.

Wichtig ist dabei vor allem, dass der gesamte Ablauf ruhig, verständlich und vorhersehbar bleibt.

Dein Hund soll lernen, was von ihm erwartet wird und wann die Übung beendet ist.

Ab wann sollte ein Hund ans Zähneputzen gewöhnt werden?

Grundsätzlich lohnt es sich, einen Hund möglichst früh an Berührungen im Maulbereich und an eine Zahnpflegeroutine zu gewöhnen.

Dabei muss am Anfang noch keine perfekte Zahnreinigung stattfinden. Gerade bei jungen Hunden steht zunächst die ruhige Gewöhnung an Schnauze, Lefzen und Zahnbürste im Mittelpunkt.

Wie du dabei vorgehen kannst, erfährst du ausführlich unter Ab wann solltest du mit dem Zähneputzen beim Hund beginnen? .

Kann man auch einen erwachsenen Hund ans Zähneputzen gewöhnen?

Ja. Auch erwachsene Hunde können lernen, Zahnbürste und Zahnpflege zu tolerieren.

Hat ein Hund allerdings bereits schlechte Erfahrungen mit Berührungen am Kopf oder im Maul gemacht, kann der Aufbau mehr Zeit benötigen.

Besonders wichtig ist dann, nicht sofort das vollständige Putzen als Ziel zu verlangen, sondern zunächst wieder Vertrauen in einzelne Berührungen aufzubauen.

Was tun, wenn dein Hund bereits Zahnstein hat?

Regelmäßiges Zähneputzen eignet sich vor allem dazu, weiche Plaque zu entfernen und neuen Belägen vorzubeugen.

Bereits mineralisierter Zahnstein lässt sich mit einer normalen Zahnbürste in der Regel nicht einfach entfernen.

Bei deutlichem Zahnstein sollte deshalb geprüft werden, ob eine professionelle Zahnsteinentfernung beim Hund notwendig ist.

Zahnpflege als Teil des entspannten Hundealltags

Ob Pfoten kontrollieren, Ohren anschauen, Fellpflege oder Zähneputzen: Viele Pflegemaßnahmen werden deutlich leichter, wenn der Hund Berührungen nicht erst dann kennenlernt, wenn sie unbedingt notwendig sind.

Auch bei unserer Arbeit mit Mensch-Hund-Teams in Stuttgart und Stuttgart-Ost zeigt sich immer wieder, wie hilfreich ruhige, klare und kleinschrittige Abläufe im Alltag sind.

Bei Pfotenliebe Stuttgart geht es deshalb nicht darum, einen Hund möglichst schnell durch eine unangenehme Situation zu bringen. Er soll verstehen können, was passiert, und lernen, sich an seinem Menschen zu orientieren.

Checkliste: Hund richtig ans Zähneputzen gewöhnen

  • ruhigen Zeitpunkt wählen
  • zunächst nur Schnauze und Lefzen berühren
  • Lefzen kurz anheben
  • Zähne vorsichtig mit dem Finger berühren
  • Hundezahnpasta separat kennenlernen lassen
  • Zahnbürste zunächst nur kurz einsetzen
  • mit wenigen Zähnen beginnen
  • Dauer langsam steigern
  • bei deutlicher Abwehr einen Schritt zurückgehen
  • regelmäßige Routine entwickeln
  • Menschenzahnpasta vermeiden
  • bei Schmerzen oder auffälligen Zähnen tierärztlich abklären lassen

FAQ – häufige Fragen zum Zähneputzen beim Hund

Wie gewöhne ich meinen Hund ans Zähneputzen?

Beginne zunächst mit kurzen Berührungen an Schnauze und Lefzen. Danach folgen das Anheben der Lefzen, Berührungen der Zähne, Hundezahnpasta und schließlich die Zahnbürste. Steigere erst, wenn dein Hund beim vorherigen Schritt ruhig bleibt.

Was mache ich, wenn mein Hund keine Zahnbürste mag?

Gehe einen Trainingsschritt zurück. Übe zunächst Berührungen mit dem Finger oder einem weichen Tuch und führe die Zahnbürste anschließend erneut langsam ein.

Wie lange dauert die Gewöhnung ans Zähneputzen?

Das ist individuell. Manche Hunde benötigen nur wenige Tage, andere mehrere Wochen. Entscheidend ist, dass die einzelnen Schritte zum Hund passen.

Wie oft sollte ich meinem Hund die Zähne putzen?

Für eine möglichst wirksame Plaquekontrolle ist tägliches Zähneputzen ideal.

Kann ich meinen Hund beim Zähneputzen festhalten?

Starkes Festhalten gegen deutlichen Widerstand kann die Abwehr gegenüber Zahnpflege verstärken. Sinnvoller ist ein kleinschrittiger Trainingsaufbau, bei dem dein Hund die einzelnen Berührungen kennenlernt.

Kann ich einen älteren Hund noch ans Zähneputzen gewöhnen?

Ja. Auch erwachsene und ältere Hunde können eine Zahnpflegeroutine lernen. Bei bestehenden Zahnproblemen sollte das Maul vorher tierärztlich untersucht werden.

Welche Zahnbürste eignet sich für den Einstieg?

Eine weiche Hundezahnbürste oder Fingerzahnbürste kann geeignet sein. Entscheidend ist, dass Größe und Form zum Maul deines Hundes passen und er die Bürste gut akzeptiert.

Braucht mein Hund spezielle Zahnpasta?

Ja. Verwende ausschließlich Zahnpasta, die ausdrücklich für Hunde beziehungsweise Haustiere entwickelt und zum Verschlucken geeignet ist.

Reichen Kauartikel statt Zähneputzen?

Kauartikel können die Zahnpflege ergänzen, ersetzen eine regelmäßige mechanische Reinigung der Zähne jedoch nicht automatisch.

Warum lässt sich mein Hund plötzlich nicht mehr die Zähne putzen?

Plötzliche Abwehr kann unter anderem mit Schmerzen oder Veränderungen im Maul zusammenhängen. Besonders bei Zahnfleischbluten, starkem Mundgeruch, lockeren Zähnen oder sichtbaren Veränderungen sollte eine tierärztliche Untersuchung erfolgen.

Fazit: Beim Zähneputzen entscheidet der richtige Trainingsaufbau

Ein Hund muss nicht von Anfang an akzeptieren, dass ihm jemand mit einer Zahnbürste im Maul arbeitet. Zahnpflege ist eine Fähigkeit, die Schritt für Schritt aufgebaut werden kann.

Beginne mit einfachen Berührungen an Schnauze und Lefzen, arbeite dich langsam zu den Zähnen vor und führe erst anschließend Hundezahnpasta und Zahnbürste ein.

Je ruhiger, verständlicher und kleinschrittiger der Ablauf ist, desto größer ist die Chance, dass Zahnpflege zu einem normalen Bestandteil eures Alltags wird.

Regelmäßiges Zähneputzen hilft anschließend dabei, Plaque zu kontrollieren und damit einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Zahngesundheit deines Hundes zu leisten.

Meine Empfehlungen für die Zahnpflege

Praktische Helfer für die Zahnpflege deines Hundes

Regelmäßige Zahnpflege gehört auch beim Hund zur Gesundheitsvorsorge. Je nachdem, was dein Hund gut akzeptiert, können unterschiedliche Hilfsmittel sinnvoll sein. Hier findest du eine Auswahl an Produkten, die sich für die Zahnpflege zu Hause eignen können.

Hundezahnbürste & Fingerzahnbürste

Eine klassische Hundezahnbürste eignet sich für die regelmäßige mechanische Reinigung der Zähne. Fingerzahnbürsten können besonders für den Einstieg praktisch sein, wenn dein Hund zunächst langsam an die Zahnpflege gewöhnt werden soll.

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Elektrische Zahnbürste für Hunde

Eine elektrische Zahnbürste kann eine Alternative zur klassischen Hundezahnbürste sein. Wichtig ist, den Hund langsam und ohne Druck an die Zahnbürste und die ungewohnten Reize zu gewöhnen.

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Zahnpasta für Hunde

Für das Zähneputzen beim Hund sollte eine speziell für Hunde geeignete Zahnpasta verwendet werden. Eine für Hunde entwickelte Zahnpasta lässt sich zusammen mit einer Hunde- oder Fingerzahnbürste in die regelmäßige Zahnpflegeroutine integrieren.

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Zahnpflege-Kauartikel für große Hunde

Zahnpflege-Kauartikel können die tägliche Zahnpflege ergänzen und bieten deinem Hund gleichzeitig eine Beschäftigung durch das Kauen. Sie ersetzen jedoch nicht die regelmäßige Kontrolle und Reinigung der Zähne.

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Zahnpflege-Kauartikel für kleine & mittelgroße Hunde

Für kleinere und mittelgroße Hunde gibt es entsprechend angepasste Varianten. Achte bei Kauartikeln darauf, eine zur Größe deines Hundes passende Variante auszuwählen.

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Alltagspflege lässt sich trainieren

Dein Hund lässt sich nur ungern an Schnauze, Ohren oder Pfoten anfassen? Auch solche Alltagssituationen können kleinschrittig aufgebaut werden.

Bei Pfotenliebe Stuttgart arbeiten wir mit klarer Kommunikation, Orientierung und einem ruhigen Trainingsaufbau, damit dein Hund versteht, was von ihm erwartet wird.

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