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Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.

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Herbstanfang mit Hund

  • Isabel Scheu
  • 01.09.2026
  • Herbst

Herbstanfang mit Hund: Gemeinsam die goldene Jahreszeit in Stuttgart genießen

Wenn die Tage langsam kürzer werden, die Luft morgens frischer riecht und sich die ersten Blätter in warme Gelb-, Orange- und Rottöne färben, beginnt für viele Hundehalter eine der schönsten Zeiten des Jahres: der Herbst. Nach heißen Sommertagen sorgen angenehmere Temperaturen dafür, dass längere Spaziergänge, gemeinsame Ausflüge und abwechslungsreiche Aktivitäten mit dem Hund wieder deutlich entspannter möglich sind.

Auch für Hunde verändert sich mit dem Herbstanfang die Umwelt spürbar. Feuchter Waldboden, raschelndes Laub, intensive Wildspuren und zahlreiche neue Gerüche machen selbst bekannte Spazierwege wieder besonders spannend. Gleichzeitig bringt die goldene Jahreszeit einige typische Herausforderungen mit sich. Rutschiges Laub, Schlamm, Pilze, Eicheln, Kastanien, weiterhin aktive Zecken und die früher einsetzende Dunkelheit solltest du jetzt stärker im Blick behalten.

Gerade in Stuttgart und der Umgebung bietet der Herbst zahlreiche Möglichkeiten für gemeinsame Naturerlebnisse. Ob Rotwildpark, Bärensee, Kräherwald, Schönbuch, Rosensteinpark, Schlossgarten oder die Weinberge rund um Rotenberg und Uhlbach – überall warten abwechslungsreiche Spazierwege auf dich und deinen Hund.

Mit der richtigen Vorbereitung kannst du die Vorteile dieser Jahreszeit voll auskosten und gleichzeitig typische Herbstgefahren vermeiden. Wenn dein Hund ungewöhnliche gesundheitliche Veränderungen zeigt, findest du ergänzend wichtige Hinweise in unserem Beitrag Wann zum Tierarzt?.

Kurze Antwort: Der Herbst ist für viele Hunde eine besonders angenehme Jahreszeit. Kühlere Temperaturen ermöglichen wieder längere Spaziergänge, während die intensive Geruchswelt für zusätzliche geistige Auslastung sorgt. Gleichzeitig solltest du auf rutschiges Laub, Schlamm, Pilze, Eicheln und Kastanien, weiterhin aktive Zecken, Wildtiere und die früher einsetzende Dunkelheit achten. Mit guter Vorbereitung wird der Herbst zu einer sicheren und abwechslungsreichen Jahreszeit für dich und deinen Hund.

Warum der Herbst für viele Hunde so angenehm ist

Nach heißen Sommertagen empfinden viele Hunde die sinkenden Temperaturen als Erleichterung. Spaziergänge können wieder länger ausfallen und körperliche Aktivität ist häufig angenehmer als während großer Hitze.

Manche Hunde zeigen jetzt deutlich mehr Energie, laufen freudiger und erkunden ihre Umgebung intensiver. Besonders Hunde, die hohe Temperaturen schlecht vertragen, profitieren häufig von den moderateren Bedingungen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass jeder Herbsttag automatisch kühl ist. Gerade im September können weiterhin ungewöhnlich warme Tage auftreten. Passe Spaziergangsdauer und Aktivität deshalb immer an die tatsächlichen Wetterbedingungen und deinen Hund an.

Was verändert sich für deinen Hund mit dem Herbstanfang?

Kühlere Temperaturen

Viele Hunde können sich wieder länger und entspannter bewegen als während großer Sommerhitze.

Intensivere Gerüche

Feuchte Luft und feuchter Boden sorgen für eine besonders interessante Geruchswelt und machen Spaziergänge für die Hundenase spannend.

Neue Untergründe

Nasses Laub, Schlamm, feuchte Wiesen und Waldwege verändern die Bodenverhältnisse und verlangen teilweise ein angepasstes Tempo.

Frühere Dunkelheit

Morgen- und Abendrunden finden zunehmend bei Dämmerung oder Dunkelheit statt. Sichtbarkeit wird deshalb wieder wichtiger.

Herbstspaziergänge sind mehr als nur Bewegung

Ein Spaziergang im Herbst muss nicht daran gemessen werden, wie viele Kilometer ihr zurücklegt. Für deinen Hund ist bereits das Erkunden der veränderten Umwelt eine intensive Beschäftigung.

Feuchter Waldboden, neue Wildspuren, Laub und andere saisonale Gerüche sorgen dafür, dass bekannte Wege plötzlich wieder ganz neue Informationen bereithalten.

Gib deinem Hund deshalb ausreichend Zeit zum Schnüffeln und Beobachten. Ein ruhiger Spaziergang mit vielen Geruchseindrücken kann geistig ausgesprochen anspruchsvoll sein.

Herbstspaziergänge mit Hund in Stuttgart

Stuttgart bietet im Herbst besonders abwechslungsreiche Spaziermöglichkeiten. Der Rotwildpark mit dem Bärensee gehört ebenso dazu wie der Kräherwald, der Rosensteinpark, der Schlossgarten oder die Wege im Stuttgarter Umland.

Auch die Weinberge rund um Rotenberg, Uhlbach und Untertürkheim bieten im Herbst eine besondere Atmosphäre. Gerade während der Weinlese solltest du dort allerdings auf landwirtschaftliche Arbeiten und heruntergefallene Trauben achten.

Wer längere Waldtouren bevorzugt, findet im Schönbuch zahlreiche Möglichkeiten. Passe deine Route jedoch immer an Wetter, Bodenverhältnisse, Sicht und die Bedürfnisse deines Hundes an.

Nasses Laub und schlammige Wege nicht unterschätzen

Eine der typischsten Veränderungen im Herbst liegt direkt unter euren Füßen. Regen, Morgentau und feuchtes Laub können selbst bekannte Wege plötzlich rutschig machen.

Unter einer dichten Laubschicht können sich außerdem Wurzeln, Steine, Löcher oder andere Unebenheiten verbergen. Besonders auf Waldwegen solltest du deshalb dein Tempo den Bodenverhältnissen anpassen.

Nach stärkeren Regenfällen werden viele Wege zusätzlich matschig. Weitere Hinweise findest du in unserem Beitrag über schlammige Spaziergänge.

Pilze gehören zu den wichtigsten Herbstgefahren

Nach feuchten Tagen wachsen in Wäldern, Parks und auf Wiesen zahlreiche Pilze. Für Hundehalter besteht die Schwierigkeit darin, dass sich harmlose und problematische Arten nicht immer zuverlässig unterscheiden lassen.

Deshalb sollte dein Hund unterwegs grundsätzlich keine unbekannten Pilze aufnehmen oder daran knabbern.

Besonders neugierige Hunde solltest du in pilzreichen Gebieten aufmerksam begleiten. Weitere Informationen findest du in unserem ausführlichen Beitrag über Pilze im Wald und Hunde.

Eicheln und Kastanien: Harmlos aussehend, aber nicht zum Spielen gedacht

Im Herbst liegen Eicheln und Kastanien auf vielen Wegen. Für Hunde können sie wie natürliche Spielzeuge wirken: Sie rollen, lassen sich ins Maul nehmen und riechen interessant.

Trotzdem sollte dein Hund sie weder fressen noch zum Kauen benutzen. Neben möglichen Unverträglichkeiten können größere Früchte oder Teile davon als Fremdkörper problematisch werden.

Was du dabei beachten solltest, erfährst du ausführlich in unserem Beitrag über Eicheln und Kastanien beim Hund.

„Lass es“ und Orientierung werden im Herbst besonders wertvoll

Wenn der Boden voller spannender Fundstücke liegt, wird deutlich, wie wichtig eine gute Kommunikation zwischen Mensch und Hund sein kann.

Dein Hund muss nicht den gesamten Spaziergang kontrolliert werden. Er sollte seine Umwelt erkunden dürfen. Gleichzeitig ist es sinnvoll, wenn er sich von einem interessanten oder ungeeigneten Gegenstand lösen und wieder an dir orientieren kann.

Mehr zu diesem Ansatz findest du in unserem Beitrag Bindung statt Dressur.

Zecken bleiben auch im Herbst ein Thema

Mit dem Ende des Sommers verschwindet die Zeckengefahr nicht automatisch. Gerade an milden Herbsttagen können Zecken weiterhin aktiv sein.

Kontrolliere deinen Hund deshalb nach Spaziergängen durch Gras, Wiesen und Wald weiterhin regelmäßig. Besonders Kopf, Ohren, Hals, Achseln, Bauch und Zwischenzehenbereiche verdienen Aufmerksamkeit.

Weitere Hinweise zum Thema findest du in unserem Beitrag über Zecken, Mücken & Co..

Wildtiere und intensive Wildspuren im Herbst

Wald und Feld sind im Herbst voller interessanter Wildspuren. Dein Hund kann Tiere und deren Witterung häufig viel früher wahrnehmen als du.

Ein plötzliches intensives Wittern, erhöhte Körperspannung oder ein starker Blick in eine bestimmte Richtung können Hinweise darauf sein, dass dein Hund etwas wahrgenommen hat.

Gerade in wildreichen Gebieten sollte der Bewegungsradius deines Hundes deshalb zur Situation passen. Weitere Informationen findest du in unserem Beitrag über Hund und Wildtiere im Herbst.

Früher dunkel: Sichtbarkeit wird wieder wichtiger

Schon wenige Wochen nach dem Sommer finden immer mehr Spaziergänge morgens oder abends in der Dämmerung statt.

Gerade in Stuttgart mit seinem dichten Straßenverkehr, zahlreichen Radwegen und gemeinsam genutzten Wegen solltest du darauf achten, dass dein Hund und du von anderen Verkehrsteilnehmern möglichst früh wahrgenommen werden.

Reflektierende Elemente oder geeignete Leuchtmittel können die Sichtbarkeit verbessern. Weitere Tipps findest du in unserem Beitrag Sicher durch die dunkle Jahreszeit.

Fellwechsel im Herbst

Für viele Hunde beginnt mit dem Herbst auch wieder der saisonale Fellwechsel. Lose Haare werden abgestoßen und das Fell passt sich zunehmend an die kühlere Jahreszeit an.

Regelmäßiges Bürsten kann dabei helfen, lose Haare zu entfernen und gleichzeitig Haut und Fell genauer zu kontrollieren.

Ausführliche Informationen dazu findest du in unserem Beitrag über den Fellwechsel im Herbst.

Pfotenpflege wird bei Nässe wieder wichtiger

Feuchter Waldboden, Schlamm, nasses Gras und kleine Pflanzenteile bleiben im Herbst besonders leicht an Pfoten und Fell hängen.

Nach dem Spaziergang lohnt sich deshalb ein kurzer Blick auf Ballen und Zwischenzehenräume. Entferne Steinchen, kleine Äste oder andere Fremdkörper und trockne stark nasse Pfoten bei Bedarf gründlich ab.

Weitere Hinweise findest du in unserer Pfotenpflege.

Nach einem nassen Herbstspaziergang richtig trocknen

Besonders bei längerem oder dichtem Fell kann Feuchtigkeit lange im Haarkleid bleiben. Nach einer nassen Runde solltest du deinen Hund deshalb je nach Felltyp gründlich abtrocknen.

Achte besonders auf Bauch, Beine und Pfoten. Ein saugfähiges Hundehandtuch kann dabei praktisch sein.

Gleichzeitig bietet dieser kurze Check eine gute Gelegenheit, Fell und Haut auf kleine Verletzungen, Zecken oder Fremdkörper zu kontrollieren.

Herbstzeit ist auch Trainingszeit

Die angenehmeren Temperaturen machen den Herbst zu einer guten Jahreszeit, um wieder mehr gemeinsame Trainingssequenzen in den Alltag einzubauen.

Rückruf, Leinenführung, Orientierung und ruhiges Verhalten unter Ablenkung lassen sich direkt während eines normalen Spaziergangs üben.

Gerade die zahlreichen Umweltreize des Herbstes bieten dafür wertvolle Alltagssituationen. Wichtig ist, den Schwierigkeitsgrad so zu wählen, dass dein Hund die Aufgabe noch verstehen und bewältigen kann.

Beschäftigungsideen für graue Herbsttage

Nicht jeder Herbsttag lädt zu einer langen Tour ein. An besonders stürmischen oder regnerischen Tagen kannst du Beschäftigung auch nach drinnen verlagern.

Apportieraufgaben

Ein Dummy kann gesucht, aufgenommen und zurückgebracht werden. Dabei steht die Zusammenarbeit im Mittelpunkt.

Ruheübungen

Nicht jeder Regentag muss mit maximaler Beschäftigung gefüllt werden. Auch entspanntes Ruhen gehört zu einem ausgeglichenen Alltag.

Kurze Trainingseinheiten

Wenige konzentrierte Minuten können ausreichen, um Orientierung und Kommunikation zu vertiefen.

Den Herbst bewusst gemeinsam genießen

Bei all den Sicherheitstipps sollte eines nicht verloren gehen: Der Herbst ist vor allem eine wunderschöne Jahreszeit für gemeinsame Erlebnisse.

Nicht jeder Spaziergang muss Training, Auslastung oder ein besonderes Abenteuer sein. Manchmal ist ein ruhiger Waldweg, gemeinsames Schnüffeln und ein gemütlicher Abend zu Hause genau das Richtige.

Je genauer du deinen Hund beobachtest und seine individuellen Bedürfnisse wahrnimmst, desto leichter kannst du Spaziergänge und Aktivitäten passend gestalten.

Checkliste: Gut vorbereitet in den Herbst mit Hund

Darauf kannst du jetzt besonders achten:

  • Spaziergänge an Wetter und Bodenverhältnisse anpassen
  • nasses und rutschiges Laub nicht unterschätzen
  • keine unbekannten Pilze aufnehmen lassen
  • Eicheln und Kastanien nicht als Hundespielzeug verwenden
  • weiterhin regelmäßig auf Zecken kontrollieren
  • Wildtiere und Wildspuren im Blick behalten
  • bei Dämmerung auf gute Sichtbarkeit achten
  • Pfoten nach nassen oder schlammigen Runden kontrollieren
  • nasses Fell bei Bedarf gründlich abtrocknen
  • Fellwechsel durch passende Pflege begleiten
  • ruhige und aktive Tage miteinander abwechseln
  • die Herbstzeit bewusst gemeinsam genießen

Diese Fehler solltest du im Herbst mit Hund vermeiden

Herbstgefahren unterschätzen

Pilze, Eicheln, Kastanien oder verdorbenes Fallobst können auf vielen Wegen liegen. Ein aufmerksamer Blick auf die Umgebung ist jetzt besonders wichtig.

Zeckenschutz zu früh beenden

Milde Herbsttage können weiterhin Bedingungen bieten, unter denen Zecken aktiv sind. Kontrollen bleiben deshalb sinnvoll.

Dunkelheit unterschätzen

Besonders im Straßenverkehr kann schlechte Sicht schnell problematisch werden. Sorge dafür, dass ihr beide gut wahrgenommen werden könnt.

Nasse Pfoten ignorieren

Schlamm und Feuchtigkeit bleiben leicht zwischen den Zehen hängen. Ein kurzer Check nach dem Spaziergang kann kleine Probleme früh sichtbar machen.

Jeden Spaziergang maximal auslasten

Mehr Beschäftigung ist nicht automatisch besser. Schnüffeln, Beobachten und Ruhe gehören ebenfalls zu einem guten Herbstalltag.

Wildgerüche ignorieren

Dein Hund kann Wild deutlich früher wahrnehmen als du. Veränderungen in Körpersprache und Aufmerksamkeit solltest du deshalb ernst nehmen.

FAQ – Herbstanfang mit Hund

Ist der Herbst eine gute Jahreszeit für Hunde?

Für viele Hunde sind die moderateren Temperaturen sehr angenehm. Spaziergänge können wieder länger ausfallen und die abwechslungsreiche Geruchswelt sorgt für zusätzliche geistige Beschäftigung.

Welche Gefahren gibt es für Hunde im Herbst?

Typische Herbstthemen sind unter anderem Pilze, Eicheln, Kastanien, verdorbenes Fallobst, rutschiges Laub, weiterhin aktive Zecken, Wildtiere und die früher einsetzende Dunkelheit.

Sind Zecken im Herbst noch aktiv?

Ja, an milden Herbsttagen können Zecken weiterhin aktiv sein. Kontrolliere deinen Hund deshalb auch nach dem Sommer regelmäßig nach Spaziergängen durch Gras, Wiesen und Wälder.

Darf mein Hund mit Kastanien spielen?

Kastanien sind kein geeignetes Hundespielzeug. Besonders beim Kauen oder Verschlucken größerer Stücke können gesundheitliche Probleme entstehen. Verwende besser dafür vorgesehenes Hundespielzeug.

Darf mein Hund Pilze im Wald fressen?

Dein Hund sollte unterwegs grundsätzlich keine unbekannten Pilze aufnehmen. Die sichere Bestimmung verschiedener Pilzarten kann schwierig sein und einzelne Arten können problematisch sein.

Warum schnüffelt mein Hund im Herbst so viel?

Die Umwelt verändert sich im Herbst stark. Feuchte Böden, Wildspuren und zahlreiche neue Gerüche liefern deinem Hund viele Informationen. Intensives Schnüffeln ist deshalb ein normaler Bestandteil des Spaziergangs.

Muss ich meinen Hund nach jedem Herbstspaziergang abtrocknen?

Das hängt davon ab, wie nass dein Hund geworden ist und welchen Felltyp er hat. Stark nasses Fell, Bauch, Beine und Pfoten solltest du bei Bedarf gründlich abtrocknen.

Warum ist Pfotenpflege im Herbst wichtig?

Schlamm, Feuchtigkeit, kleine Steinchen und Pflanzenreste können sich zwischen den Zehen sammeln. Ein kurzer Pfotencheck nach dem Spaziergang hilft dabei, Fremdkörper oder kleine Verletzungen früh zu entdecken.

Braucht mein Hund im Herbst ein Leuchthalsband?

Ein Leuchthalsband ist nicht zwingend erforderlich, kann die Sichtbarkeit bei Dämmerung, Dunkelheit oder schlechtem Wetter jedoch verbessern. Besonders im Straßenverkehr können zusätzliche reflektierende oder leuchtende Elemente sinnvoll sein.

Ist der Herbst gut für Hundetraining?

Die häufig angenehmeren Temperaturen und zahlreichen natürlichen Umweltreize bieten sehr gute Möglichkeiten für alltagsnahes Training. Rückruf, Orientierung und Leinenführung lassen sich jetzt gut in normale Spaziergänge integrieren.

Wo kann ich mit meinem Hund im Herbst in Stuttgart spazieren gehen?

Rund um Stuttgart bieten sich beispielsweise Rotwildpark, Bärensee, Kräherwald, Rosensteinpark, Schlossgarten, Schönbuch sowie die Weinberge rund um Rotenberg und Uhlbach an. Welche Strecke geeignet ist, hängt von Wetter, Bodenverhältnissen und deinem Hund ab.

Fazit: Der Herbstanfang mit Hund ist etwas ganz Besonderes

Der Herbstanfang mit Hund ist eine wunderbare Gelegenheit, die Natur neu zu entdecken und wieder mehr gemeinsame Zeit draußen zu verbringen. Angenehmere Temperaturen, farbenfrohe Landschaften und intensive Gerüche machen Spaziergänge für viele Hunde besonders interessant.

Gleichzeitig solltest du die typischen Veränderungen der Jahreszeit berücksichtigen. Pilze, Eicheln und Kastanien, rutschiges Laub, Schlamm, Wildtiere, Zecken und die früher einsetzende Dunkelheit gehören jetzt wieder stärker zum Hundealltag.

Gute Vorbereitung bedeutet dabei nicht, den Hund auf jedem Schritt kontrollieren zu müssen. Viel wichtiger ist, seine Umgebung aufmerksam wahrzunehmen, deinen Hund zu beobachten und ihm Orientierung zu geben, wenn eine Situation schwierig wird.

Gerade in Stuttgart bieten Rotwildpark, Bärensee, Kräherwald, Schönbuch, Parks und Weinberge wunderschöne Möglichkeiten, die goldene Jahreszeit gemeinsam zu genießen.

Mit etwas Aufmerksamkeit, passender Pflege und einer klaren Kommunikation wird der Herbst zu einer abwechslungsreichen Jahreszeit voller gemeinsamer Erlebnisse.

Gemeinsam sicher und entspannt durch den Herbst

Dein Hund ist draußen schnell abgelenkt, reagiert stark auf Wildgerüche oder verliert bei spannenden Umweltreizen die Orientierung an dir?

Bei Pfotenliebe Stuttgart arbeiten wir daran, dass dein Hund seine Umwelt wahrnehmen und erkunden darf und trotzdem mit dir in Verbindung bleibt. Nach der Methode von Anton Fichtlmeier stehen klare Körpersprache, Kommunikation, Vertrauen und eine ruhige gemeinsame Führung im Mittelpunkt.

Dabei geht es nicht um permanente Kontrolle oder darum, jeden Reiz zu verbieten. Ziel ist eine verständliche Kommunikation, die euch auch bei Wildspuren, Hundebegegnungen und anderen Herausforderungen des Alltags Orientierung gibt.

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Praktisch für die goldene Jahreszeit

Meine Empfehlungen für Herbstspaziergänge mit Hund

Dunklere Morgenstunden, Regen und nasses Fell gehören im Herbst schnell zum Hundealltag. Mit einigen praktischen Helfern kannst du euren Spaziergang angenehmer gestalten und deinen Hund bei schlechten Lichtverhältnissen besser sichtbar machen beziehungsweise nach einer nassen Runde schneller trocknen.

Leuchthalsband für bessere Sichtbarkeit

Wenn die Tage kürzer werden, finden viele Spaziergänge wieder in der Dämmerung oder Dunkelheit statt. Ein Leuchthalsband kann dazu beitragen, dass dein Hund auf Wegen und im Straßenverkehr früher wahrgenommen wird.

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Hunderegenmantel für nasse Herbsttage

Nicht jeder Hund benötigt einen Regenmantel. Für Hunde mit kurzem Fell, wenig Unterwolle oder einer höheren Empfindlichkeit gegenüber Nässe und Kälte kann ein gut sitzender Mantel jedoch hilfreich sein. Wichtig sind ausreichend Bewegungsfreiheit und eine passende Größe.

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Mikrofaser-Handtuch für nasses Fell

Nach Regen, Morgentau oder einer schlammigen Waldrunde ist ein eigenes Hundehandtuch besonders praktisch. Damit kannst du Pfoten, Beine, Bauch und Fell direkt nach der Rückkehr abtrocknen.

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