Hundetraining Blog Stuttgart – Tipps für Alltag, Welpen & Erziehung
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Impfplan Welpe
- Isabel Scheu
- 13.04.2026
- Welpengesundheit & Pflege
Welche Impfungen braucht mein Welpe? Impfplan, Grundimmunisierung & wichtige Infos
Wenn ein Welpe bei dir einzieht, gehören Tierarzttermine und Impfungen schon bald zu den wichtigen Gesundheitsthemen der ersten Monate. Viele neue Hundehalter:innen fragen sich: Welche Impfungen braucht mein Welpe? Wann muss er geimpft werden? Was gehört zur Grundimmunisierung? Und darf ein noch nicht vollständig grundimmunisierter Welpe bereits andere Hunde treffen?
Gerade bei Welpen ist ein gut geplanter Impfschutz wichtig. In den ersten Lebenswochen können maternale Antikörper der Mutter zunächst einen gewissen Schutz vermitteln. Gleichzeitig können genau diese Antikörper die Wirkung einzelner Impfungen beeinflussen. Deshalb besteht die Grundimmunisierung aus mehreren aufeinander abgestimmten Impfzeitpunkten.
Nach der aktuellen Leitlinie der Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) zählen beim Hund Impfungen gegen Staupe, Parvovirose und Leptospirose zu den Core-Impfungen. Das bedeutet: Gegen diese Erkrankungen sollte grundsätzlich ein ausreichender Impfschutz bestehen.
Daneben gibt es sogenannte Non-Core-Impfungen, deren Einsatz sich nach Lebensweise, Reiseplänen, Haltung und individuellem Infektionsrisiko richtet. Dazu gehören beispielsweise Impfungen gegen bestimmte Erreger des Atemwegskomplexes, Borreliose oder Leishmaniose.
In diesem Ratgeber bekommst du einen verständlichen Überblick über den Impfplan für Welpen, die Grundimmunisierung, Core- und Non-Core-Impfungen, Tollwut, mögliche Impfreaktionen sowie den Umgang mit Hundekontakten vor Abschluss der Grundimmunisierung.
Welche Impfungen braucht ein Welpe? Nach der aktuellen StIKo-Vet-Leitlinie gelten beim Hund Impfungen gegen Staupe, Parvovirose und Leptospirose als Core-Impfungen. Für Staupe und Parvovirose werden im Welpenalter Impfungen in der 8., 12. und 16. Lebenswoche empfohlen. Leptospirose wird bei der Grundimmunisierung üblicherweise in der 8. und 12. Lebenswoche geimpft. Eine weitere Impfung gegen Staupe, Parvovirose und Leptospirose mit etwa 15 Lebensmonaten schließt die Grundimmunisierung ab. Weitere Impfungen werden individuell nach Risiko und Lebensweise geplant.
Warum sind Impfungen für Welpen so wichtig?
Impfungen gehören zu den wichtigsten Möglichkeiten, bestimmte schwere Infektionskrankheiten beim Hund zu verhindern oder ihr Auftreten deutlich zu reduzieren.
Gerade bei jungen Hunden können Erkrankungen wie Staupe oder Parvovirose schwer verlaufen.
Bei der Impfplanung gilt jedoch nicht: möglichst häufig und möglichst viel. Auch die aktuelle Impfleitlinie formuliert sinngemäß den Grundgedanken, das einzelne Tier nur so häufig wie nötig zu impfen und gleichzeitig einen ausreichenden Schutz der Tierpopulation anzustreben.
Deshalb wird heute zwischen Core-Impfungen und Non-Core-Impfungen unterschieden.
Nestschutz beim Welpen – warum mehrere Impfungen notwendig sind
Nach der Geburt erhält ein Welpe über das Kolostrum, also die erste Milch der Mutterhündin, maternale Antikörper. Diese können ihn in der ersten Lebenszeit gegen bestimmte Erreger schützen.
Dieser Nestschutz nimmt jedoch allmählich ab. Wie lange ausreichend maternale Antikörper vorhanden sind, lässt sich beim einzelnen Welpen nicht pauschal bestimmen.
Gleichzeitig können vorhandene maternale Antikörper bestimmte Impfbestandteile neutralisieren und damit verhindern, dass eine Impfung bereits zuverlässig eine eigene Immunantwort erzeugt.
Genau deshalb werden Impfungen in den ersten Monaten wiederholt. Ziel ist, das Zeitfenster zwischen nachlassendem mütterlichem Schutz und eigener aktiver Immunität möglichst klein zu halten.
Mehr über die Bedeutung der Grundimmunisierung findest du unter Warum Impfen beim Hund wichtig ist .
Welche Impfungen gelten beim Hund als Core-Impfungen?
Nach der aktuellen StIKo-Vet-Leitlinie gehören beim Hund drei Erkrankungen zu den Core-Komponenten:
Staupe
Die Staupe ist eine ansteckende Virusinfektion, die unter anderem Atemwege, Verdauungstrakt und Nervensystem betreffen kann.
Parvovirose
Die Parvovirose kann besonders bei jungen Hunden schwerwiegende Magen-Darm-Symptome verursachen.
Leptospirose
Die Leptospirose ist eine bakterielle Infektionskrankheit. Die aktuelle StIKo Vet empfiehlt die Verwendung eines tetravalenten Leptospirenimpfstoffs.
Impfplan für Welpen – Grundimmunisierung nach aktueller StIKo Vet
Der folgende Plan zeigt die aktuellen grundsätzlichen Empfehlungen für die Core-Impfungen beim Hund. Der konkrete Impfplan kann je nach verwendetem Präparat und individuellem Hund abweichen.
| Alter | Staupe | Parvovirose | Leptospirose |
|---|---|---|---|
| 8. Lebenswoche | ✓ | ✓ | ✓ |
| 12. Lebenswoche | ✓ | ✓ | ✓ |
| 16. Lebenswoche | ✓ | ✓ | – |
| 15. Lebensmonat | ✓ | ✓ | ✓ |
Mit der Impfung im Alter von ungefähr 15 Lebensmonaten wird die Grundimmunisierung gegen diese Core-Komponenten abgeschlossen.
Anschließend richten sich die Wiederholungsintervalle nach Erkrankung, verwendetem Impfstoff und dessen Zulassung. Deshalb ist die Aussage „Jede Impfung muss jährlich wiederholt werden“ genauso wenig korrekt wie „Nach der Welpenzeit muss nie wieder geimpft werden“.
Tollwutimpfung beim Welpen – wann ist sie wichtig?
Die Tollwutimpfung nimmt eine besondere Stellung ein.
Da die terrestrische Tollwut in Deutschland als getilgt gilt, wird die Tollwutimpfung nach der aktuellen StIKo Vet nicht mehr als Core-Impfung für jeden Hund eingestuft.
Trotzdem kann sie sehr wichtig sein. Besonders bei Reisen über Landesgrenzen gelten konkrete rechtliche Vorschriften. Für Reisen innerhalb der EU muss ein Hund grundsätzlich über eine gültige Tollwutimpfung verfügen.
Für eine gültige Erstimpfung im Zusammenhang mit EU-Reisen gilt: Der Hund muss zum Zeitpunkt der Tollwutimpfung mindestens 12 Wochen alt sein und bereits entsprechend den Vorgaben gekennzeichnet sein.
Nach der ersten gültigen Tollwutimpfung muss grundsätzlich eine Wartezeit von mindestens 21 Tagen eingehalten werden, bevor eine reguläre grenzüberschreitende Reise innerhalb der EU möglich ist. Für einzelne Länder und besondere Situationen können zusätzliche beziehungsweise abweichende Bestimmungen gelten.
Zusätzliche Impfungen beim Hund – wann sind sie sinnvoll?
Neben den Core-Impfungen gibt es Impfungen, die nicht pauschal für jeden Hund erforderlich sind. Ob sie sinnvoll sind, hängt vom individuellen Infektionsrisiko ab.
Atemwegskomplex / „Zwingerhusten“
Impfungen gegen bestimmte Erreger des Canine Infectious Respiratory Disease Complex können bei Hunden mit vielen Kontakten zu Artgenossen relevant sein. Mehr dazu findest du unter Zwingerhusten beim Hund .
Borreliose
Ob eine Borreliose-Impfung sinnvoll ist, sollte anhand des individuellen Risikos und gemeinsam mit der Tierarztpraxis entschieden werden.
Leishmaniose
Eine Impfung gegen Leishmaniose kann insbesondere im Zusammenhang mit Reisen beziehungsweise Aufenthalten in entsprechenden Risikogebieten ein Thema sein. Sie ersetzt jedoch nicht weitere Schutzmaßnahmen gegen Sandmücken.
Welche Non-Core-Impfung zu deinem Hund passt, lässt sich deshalb nicht allein anhand seines Alters entscheiden. Lebensweise, Aufenthaltsorte und Reisepläne gehören immer mit in die Beurteilung.
Was ist mit Hepatitis contagiosa canis – HCC?
In älteren Impfplänen findet sich häufig noch die ansteckende Leberentzündung des Hundes, Hepatitis contagiosa canis (HCC) als separat aufgeführte Standardkomponente.
In der aktuellen StIKo-Vet-Leitlinie von 2025 werden als Core-Impfungen beim Hund ausdrücklich Staupe, Parvovirose und Leptospirose genannt.
Impfstoffe werden in der Praxis allerdings häufig als Kombinationspräparate angeboten. Deshalb solltest du dir von deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt erklären lassen, welche Komponenten im konkret verwendeten Impfstoff enthalten sind.
Was sollte vor einer Welpenimpfung beachtet werden?
Eine Impfung sollte nicht einfach losgelöst vom Gesundheitszustand des Welpen erfolgen. Vor der Impfung beurteilt die Tierarztpraxis, ob der junge Hund aktuell impffähig ist.
Informiere deine Tierärztin oder deinen Tierarzt deshalb, wenn dein Welpe beispielsweise:
- Durchfall oder Erbrechen hat,
- ungewöhnlich matt wirkt,
- Fieber oder andere Krankheitssymptome zeigt,
- bereits auf eine frühere Impfung auffällig reagiert hat,
- Medikamente bekommt oder wegen einer Erkrankung behandelt wird.
Nach der Impfung – was ist beim Welpen normal?
Manche Welpen sind nach einer Impfung vorübergehend etwas ruhiger oder müder als sonst. Auch eine lokale Empfindlichkeit im Bereich der Einstichstelle kann auftreten.
Plane nach dem Impftermin deshalb keinen besonders aufregenden Tagesablauf. Dein Welpe braucht weder direkt im Anschluss einen langen Spaziergang noch ein großes Sozialprogramm.
Ein ruhiger restlicher Tag gibt dir außerdem die Möglichkeit, deinen jungen Hund gut zu beobachten.
Wann solltest du nach einer Impfung die Tierarztpraxis kontaktieren?
Bei deutlichen oder sich schnell entwickelnden Beschwerden solltest du nicht abwarten, sondern tierärztlichen Rat einholen.
Das gilt insbesondere bei auffälligen Reaktionen wie starken Schwellungen, wiederholtem Erbrechen, Kreislaufproblemen, ausgeprägter Schwäche oder Atemproblemen.
Wenn du unsicher bist, ob eine Reaktion noch im erwartbaren Bereich liegt, ist ein Anruf in der behandelnden Praxis sinnvoller, als selbst abzuwarten oder zu behandeln.
Darf mein Welpe vor Abschluss der Grundimmunisierung andere Hunde treffen?
Diese Frage beschäftigt besonders viele neue Welpenhalter:innen. Einerseits befindet sich dein Welpe in einer wichtigen sozialen Entwicklungsphase. Andererseits besteht vor Abschluss der Grundimmunisierung noch kein vollständig aufgebauter Impfschutz.
Eine vollständige soziale Isolation bis zur letzten Impfung ist deshalb nicht automatisch die beste Lösung. Gleichzeitig sollte ein junger Welpe nicht unkontrolliert mit beliebig vielen unbekannten Hunden oder in Bereichen mit hohem Infektionsrisiko zusammengebracht werden.
Sinnvoll sind bewusst ausgewählte Kontakte zu gesunden, sozial passenden und bekannten Hunden sowie eine individuelle Einschätzung des Infektionsrisikos gemeinsam mit der behandelnden Tierarztpraxis.
Auch beim Thema Sozialisation gilt: Qualität ist wichtiger als Quantität.
Welpenkurs und Impfstatus – was solltest du beachten?
Bevor dein Welpe an einer Hundeschule oder einem Welpenkurs teilnimmt, solltest du dich über die dort geltenden Voraussetzungen informieren.
Ein verantwortungsvoll geführter Welpenkurs berücksichtigt sowohl die wichtige soziale Entwicklung der jungen Hunde als auch deren gesundheitlichen Schutz.
Bei Unsicherheit darüber, ob der bisherige Impfstatus deines Welpen für eine Teilnahme geeignet ist, solltest du die Situation mit deiner Tierarztpraxis abstimmen.
Tierarztbesuch mit Welpe – ruhig begleiten statt unnötig aufregen
Der Impftermin ist nicht nur eine medizinische Situation. Für deinen Welpen bedeutet der Tierarztbesuch möglicherweise eine neue Umgebung, fremde Gerüche, andere Tiere, ungewohnte Berührungen und eine Untersuchung.
Nach der Fichtlmeier-Methode ist es auch hier hilfreich, dass du selbst ruhig und klar bleibst. Dein Welpe soll nicht das Gefühl bekommen, eine unbekannte Situation allein bewältigen zu müssen.
Gleichzeitig musst du den Tierarztbesuch nicht mit permanenten Leckerlis, Spiel oder Ablenkung überfrachten. Dein Hund darf die Situation wahrnehmen und erleben, dass du ihn ruhig und selbstverständlich begleitest.
Orientierung entsteht nicht dadurch, dass jede unangenehme Situation verschwinden muss, sondern dadurch, dass dein Welpe einen verlässlichen Menschen an seiner Seite erlebt.
Welpenimpfung in Stuttgart – Alltag, Hundekontakte und Stadtleben zusammendenken
Ein Welpe in Stuttgart kann bereits früh vielen Hunden und unterschiedlichen Umweltreizen begegnen. Parks, Grünflächen, Wohngebiete, Hundeschulen und stark frequentierte Spazierwege gehören schnell zum Alltag.
Gerade deshalb lohnt es sich, Gesundheitsvorsorge und Sozialisation nicht getrennt voneinander zu betrachten.
Dein Welpe braucht einerseits angemessene soziale Erfahrungen, andererseits sollte unnötiger Kontakt mit möglicherweise infektiösen Tieren oder stark frequentierten Bereichen vermieden werden, solange sein Schutz noch aufgebaut wird.
Im Welpenkurs in Stuttgart erleben wir regelmäßig, dass genau diese Abwägung viele neue Hundehalter:innen beschäftigt. Deshalb ist eine individuelle Abstimmung mit der behandelnden Tierarztpraxis besonders hilfreich.
Checkliste: Impfungen beim Welpen – daran solltest du denken
- Impfpass beziehungsweise EU-Heimtierausweis kontrollieren
- bisherige Impfungen vom Züchter oder Vorbesitzer prüfen
- Tierarzttermin für den individuellen Impfplan vereinbaren
- Core- und Non-Core-Impfungen unterscheiden
- Lebensweise und Reisepläne berücksichtigen
- bei Auslandsreisen Tollwut- und Einreisebestimmungen frühzeitig prüfen
- vor einer Impfung aktuelle Krankheitssymptome mitteilen
- nach der Impfung einen ruhigen Tagesablauf planen
- den Welpen anschließend aufmerksam beobachten
- bei auffälligen Reaktionen tierärztlichen Rat einholen
FAQ – häufige Fragen zu Impfungen beim Welpen
Welche Impfungen braucht ein Welpe?
Nach der aktuellen StIKo-Vet-Leitlinie gelten Impfungen gegen Staupe, Parvovirose und Leptospirose beim Hund als Core-Impfungen. Weitere Impfungen werden entsprechend dem individuellen Infektionsrisiko und der Lebensweise ausgewählt.
Wann bekommt ein Welpe seine erste Impfung?
Im üblichen Schema für die Core-Impfungen beginnt die Grundimmunisierung ungefähr in der 8. Lebenswoche. Viele Welpen haben deshalb bereits vor dem Einzug in ihre neue Familie erste Impfungen erhalten. Der vorhandene Impfpass sollte beim ersten Tierarzttermin gemeinsam überprüft werden.
Wann wird ein Welpe in der 8., 12. und 16. Woche geimpft?
Nach der aktuellen StIKo-Vet-Empfehlung werden Staupe und Parvovirose in der 8., 12. und 16. Lebenswoche geimpft. Leptospirose wird im regulären Schema in der 8. und 12. Lebenswoche verabreicht. Mit etwa 15 Lebensmonaten folgt eine weitere Impfung gegen Staupe, Parvovirose und Leptospirose.
Wann ist die Grundimmunisierung beim Welpen abgeschlossen?
Im Sinne der aktuellen Impfempfehlung gehört auch die Impfung im Alter von ungefähr 15 Lebensmonaten zur Grundimmunisierung. Erst danach ist diese Impfserie abgeschlossen.
Ist die Tollwutimpfung beim Welpen Pflicht?
In Deutschland besteht keine allgemeine Verpflichtung, jeden Hund gegen Tollwut zu impfen. Für grenzüberschreitende Reisen gelten jedoch rechtliche Vorschriften. Für reguläre Reisen innerhalb der EU ist ein gültiger Tollwutimpfschutz erforderlich.
Ab wann kann ein Welpe gültig gegen Tollwut geimpft werden?
Für die für EU-Reisen relevante Erstimpfung muss der Hund mindestens 12 Wochen alt sein. Nach einer gültigen Erstimpfung beginnt der Impfschutz für reguläre Reisen grundsätzlich frühestens nach einer Wartefrist von 21 Tagen.
Darf mein Welpe vor der vollständigen Grundimmunisierung andere Hunde treffen?
Eine vollständige soziale Isolation ist nicht automatisch sinnvoll. Gleichzeitig sollte das Infektionsrisiko berücksichtigt werden. Bewusst ausgewählte Kontakte zu gesunden und passenden Hunden können sinnvoll sein. Besprich das individuelle Risiko mit deiner Tierarztpraxis.
Kann ein Welpe nach einer Impfung müde sein?
Vorübergehende Müdigkeit oder eine lokale Empfindlichkeit können nach einer Impfung auftreten. Bei starken, zunehmenden oder ungewöhnlichen Beschwerden solltest du jedoch deine Tierarztpraxis kontaktieren.
Wie oft muss ein Hund später geimpft werden?
Das hängt von der jeweiligen Impfkomponente und dem verwendeten Impfstoff ab. Nicht jede Impfung hat dasselbe Wiederholungsintervall. Deshalb sollte der weitere Impfplan anhand der Impfstoffzulassung und des individuellen Risikos gemeinsam mit der Tierarztpraxis festgelegt werden.
Braucht mein Welpe Zwingerhusten, Borreliose oder Leishmaniose als Impfung?
Diese Impfungen gehören nicht pauschal für jeden Hund zu den Core-Impfungen. Ob sie sinnvoll sind, hängt von Exposition, Lebensweise und Reiseplänen ab. Eine individuelle Risiko-Nutzen-Abwägung mit der Tierarztpraxis ist deshalb sinnvoll.
Fazit: Der Impfplan deines Welpen sollte Schutz und individuelles Risiko verbinden
Impfungen sind ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge deines Welpen. Gleichzeitig sollte ein moderner Impfplan nicht nach dem Prinzip „möglichst viel“ funktionieren.
Die aktuellen Empfehlungen unterscheiden deshalb zwischen Core-Impfungen, die grundsätzlich einen wichtigen Schutz darstellen, und Non-Core-Impfungen, die sich nach dem individuellen Risiko richten.
Für Welpen stehen bei den Core-Impfungen insbesondere Staupe, Parvovirose und Leptospirose im Mittelpunkt. Tollwut spielt vor allem bei Reisen und bestimmten rechtlichen Situationen eine wichtige Rolle.
Lass deshalb den vorhandenen Impfstatus deines Welpen frühzeitig von deiner Tierarztpraxis prüfen und erstellt gemeinsam einen Plan, der zu Gesundheit, Lebensweise und euren späteren Aktivitäten passt.
Und auch beim Tierarzt gilt: Dein Welpe muss die Situation nicht perfekt meistern. Deine Aufgabe ist es, ruhig zu bleiben, Orientierung zu geben und ihn Schritt für Schritt durch diese neue Erfahrung zu begleiten.
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