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Hundetraining Tipps & Wissen aus Stuttgart

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Hundetraining Blog Stuttgart – Tipps für Alltag, Welpen & Erziehung

In meinem Blog rund um Hundetraining in Stuttgart findest du praktische Tipps für den Alltag mit deinem Hund – von der Welpenerziehung über Leinenführigkeit bis zum sicheren Rückruf.

Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.

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Welpenpflege

  • Isabel Scheu
  • 10.04.2026
  • Welpengesundheit & Pflege

Welpenpflege leicht gemacht – Ohren, Zähne, Krallen und Fell richtig pflegen

Die richtige Welpenpflege beginnt nicht erst dann, wenn die Krallen zu lang sind, die Ohren kontrolliert werden müssen oder die erste Zahnbürste zum Einsatz kommt. Schon in den ersten Wochen nach dem Einzug kannst du deinen Welpen behutsam daran gewöhnen, dass Pfoten, Ohren, Maul, Fell und Körper berührt und untersucht werden.

Gerade in der sensiblen Welpenzeit geht es dabei zunächst weniger um perfekte Pflege als um Vertrauen und Gewöhnung. Dein Welpe soll lernen: Berührungen gehören zum Alltag und ich kann mich dabei an meinem Menschen orientieren.

Das erleichtert später nicht nur die Pflege zu Hause, sondern kann auch beim Tierarztbesuch mit deinem Welpen , beim Hundefriseur oder bei notwendigen Untersuchungen hilfreich sein.

Gerade im Alltag in Stuttgart gehören außerdem Asphalt, Waldwege, Stadtparks, Schmutz, Nässe und unterschiedliche Untergründe schnell zum Leben eines jungen Hundes. Regelmäßige kleine Kontrollen helfen dir, Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen.

In diesem Ratgeber erfährst du, wie du Ohren, Zähne, Krallen, Pfoten und Fell deines Welpen pflegst, wie oft Kontrollen sinnvoll sind und wie du Körperhandling ohne unnötigen Druck aufbaust.

Wie pflegt man einen Welpen richtig? Welpen sollten früh und schrittweise an die Kontrolle von Ohren, Zähnen, Pfoten, Krallen und Fell gewöhnt werden. Anfangs reichen wenige Sekunden Körperhandling: eine Pfote aufnehmen, kurz ins Ohr schauen, eine Lefze anheben oder das Fell kontrollieren. Pflege sollte ruhig, vorhersehbar und an den individuellen Hund angepasst erfolgen. Ziel ist nicht, dass der Welpe alles einfach erträgt, sondern dass sich mit der Zeit eine vertraute Pflegeroutine entwickelt.

Warum Welpenpflege von Anfang an wichtig ist

Ein Welpe muss erst lernen, was es bedeutet, wenn ein Mensch seine Pfoten hält, seine Ohren betrachtet oder seine Lefzen anhebt. Was für uns wie eine harmlose Kontrolle aussieht, kann für einen jungen Hund zunächst völlig ungewohnt sein.

Deshalb lohnt es sich, Pflegeroutinen bereits früh in kleinen Schritten aufzubauen. Dabei geht es nicht nur um Sauberkeit.

  • Veränderungen am Körper können früher auffallen
  • der Welpe lernt Berührungen an verschiedenen Körperstellen kennen
  • spätere Pflege kann leichter werden
  • tierärztliche Untersuchungen werden vorbereitet
  • du lernst den Körper und die Körpersprache deines Welpen besser kennen

Körperhandling beim Welpen – die Grundlage jeder Pflege

Bevor du über Krallenschneider, Zahnbürste oder Ohrenpflege nachdenkst, sollte dein Welpe zunächst einfache Berührungen kennenlernen.

Beginne beispielsweise damit, während eines ruhigen Moments kurz über ein Bein zu streichen. Später kannst du eine Pfote für einen Moment aufnehmen, ein Ohr vorsichtig anschauen oder kurz eine Lefze anheben.

Solche Übungen sind gleichzeitig eine einfache Form des Medical Trainings mit dem Welpen. Sie bereiten ihn auf Situationen vor, in denen sein Körper später untersucht oder behandelt werden muss.

  • mit sehr kurzen Berührungen beginnen
  • ruhige Situationen auswählen
  • nicht alle Körperbereiche gleichzeitig trainieren
  • Körpersprache des Welpen beobachten
  • Schwierigkeit langsam steigern
  • Übungen möglichst beenden, bevor deutlicher Stress entsteht

Ohrenpflege beim Welpen – kontrollieren statt unnötig reinigen

Die Ohren deines Welpen solltest du regelmäßig anschauen. Das bedeutet jedoch nicht, dass gesunde Hundeohren ständig gereinigt werden müssen.

Gewöhne deinen Welpen zunächst daran, dass du die Ohrmuschel vorsichtig berührst, anhebst und den sichtbaren Bereich kontrollierst.

Ausführliche Informationen findest du auch in unserem Ratgeber zur Ohrenpflege beim Hund .

  • Ohrmuschel regelmäßig ansehen
  • auf Rötungen oder Schwellungen achten
  • auffälligen Geruch wahrnehmen
  • auf ungewöhnlich viel Ohrenschmalz oder Sekret achten
  • verstärktes Kratzen oder Kopfschütteln ernst nehmen

Wichtig: Wattestäbchen oder andere Gegenstände gehören nicht tief in den Gehörgang. Bei auffälligen Ohren sollte nicht einfach auf Verdacht gereinigt werden. Lass zunächst tierärztlich klären, was hinter der Veränderung steckt.

Zahnpflege beim Welpen – früh an Maul und Zahnbürste gewöhnen

Auch wenn die Milchzähne deines Welpen später ausfallen, ist das Welpenalter ideal, um das Maulhandling kennenzulernen.

Zunächst reicht es, die Lefze für einen kurzen Moment anzuheben. Später kannst du einen Zahn berühren und anschließend schrittweise eine geeignete Hundezahnbürste einführen.

Wie du diese Gewöhnung konkret aufbaust, erklären wir ausführlich im Beitrag Gewöhnung ans Zähneputzen beim Welpen .

  • zunächst Lefzen kurz anheben
  • später einzelne Zähne berühren
  • weiche, geeignete Hundezahnbürste verwenden
  • ausschließlich für Hunde geeignete Zahnpasta benutzen
  • kurze Einheiten statt langer Putzversuche
  • während des Zahnwechsels besonders behutsam vorgehen

Mehr zur Zahngesundheit findest du außerdem unter Zahnpflege beim Welpen .

Krallenpflege beim Welpen – wann müssen Krallen gekürzt werden?

Wie schnell sich die Krallen deines Welpen abnutzen, hängt unter anderem von Bewegung, Untergrund, Körperbau und individueller Krallenstellung ab. Deshalb gibt es kein festes Intervall, das für jeden Welpen passt.

Entscheidend ist, die Krallen regelmäßig zu kontrollieren. Zu lange Krallen können die Stellung der Pfoten und den Bewegungsablauf beeinträchtigen.

Ein Klickgeräusch auf hartem Boden kann ein Hinweis auf längere Krallen sein, ist allein aber kein zuverlässiges Kriterium dafür, dass sie zwingend gekürzt werden müssen. Pfotenform, Zehenstellung und Untergrund spielen ebenfalls eine Rolle.

Ausführliche Informationen findest du unter Krallenpflege beim Hund .

Welpen an das Krallenschneiden gewöhnen

Du musst nicht beim ersten Training tatsächlich eine Kralle schneiden. Zunächst darf dein Welpe lernen, dass seine Pfote gehalten und einzelne Zehen berührt werden.

  • Pfote kurz aufnehmen und wieder absetzen
  • einzelne Zehen vorsichtig berühren
  • Krallen anschauen
  • Krallenschneider zunächst nur zeigen
  • später das Werkzeug an die Pfote heranführen
  • erst dann einzelne Krallen fachgerecht kürzen

In jeder Kralle befindet sich durchblutetes und empfindliches Gewebe. Bei hellen Krallen lässt sich dieser Bereich häufig besser erkennen als bei dunklen Krallen. Wenn du unsicher bist, lass dir das Kürzen zunächst von deiner Tierarztpraxis oder einer fachkundigen Person zeigen.

Pfotenpflege beim Welpen – Ballen und Zwischenräume kontrollieren

Zur Welpenpflege gehören nicht nur die Krallen. Auch Ballen und Zehenzwischenräume solltest du regelmäßig anschauen.

Gerade nach Spaziergängen können sich kleine Steinchen, Pflanzenteile, Schmutz oder andere Fremdkörper zwischen den Zehen befinden. Im Winter können zusätzlich Streusalz und Splitt die Pfoten belasten.

  • Ballen auf kleine Verletzungen kontrollieren
  • Zwischenräume zwischen den Zehen anschauen
  • Fremdkörper vorsichtig entfernen, sofern problemlos möglich
  • Pfoten nach Bedarf mit klarem Wasser säubern
  • bei Verletzungen oder anhaltendem Lecken tierärztlich abklären lassen

Mehr dazu findest du in unserem ausführlichen Ratgeber zur Pfotenpflege beim Hund .

Fellpflege beim Welpen – Bürsten früh kennenlernen

Wie viel Fellpflege dein Welpe benötigt, hängt stark von Felltyp, Haarlänge und Rasse ab. Ein kurzhaariger Hund benötigt eine andere Pflegeroutine als ein Welpe mit langem, dichtem oder lockigem Fell.

Unabhängig davon lohnt es sich, Bürste oder Kamm bereits früh kennenzulernen. Beginne mit wenigen ruhigen Bürstenstrichen an einer Körperstelle, an der dein Welpe Berührungen gut akzeptiert.

  • Pflegewerkzeug passend zum Felltyp auswählen
  • mit sehr kurzen Einheiten beginnen
  • nicht an Knoten oder Verfilzungen reißen
  • empfindliche Körperstellen langsam einbeziehen
  • Haut während der Fellpflege mitkontrollieren

Auch Bauch, Beine und Körper regelmäßig anschauen

Eine kurze Körperkontrolle ist besonders nach Spaziergängen sinnvoll. Dabei kannst du deinen Welpen ruhig mit den Händen abtasten und beispielsweise auf kleine Verletzungen, Schwellungen oder Fremdkörper achten.

Gleichzeitig lernt dein Hund, dass Berührungen nicht nur beim Kuscheln stattfinden, sondern manchmal auch dazu dienen, seinen Körper genauer anzuschauen.

Nach Spaziergängen Fell und Haut kontrollieren

Besonders nach Spaziergängen durch hohes Gras, Wiesen oder Waldgebiete solltest du Fell und Haut deines Welpen auch auf Zecken und andere Auffälligkeiten kontrollieren.

Gerade rund um Stuttgart bieten Waldwege, Wiesen und Grünflächen viele schöne Möglichkeiten für kurze Welpenspaziergänge. Die anschließende Körperkontrolle kann dabei ganz selbstverständlich zum gemeinsamen Alltag gehören.

Welpenpflege ohne unnötigen Zwang – aber mit klarer Begleitung

Pflege sollte nicht bedeuten, einen Welpen grundsätzlich festzuhalten, bis er „aufgibt“. Gleichzeitig bedeutet ein vertrauensvoller Umgang nicht, dass jede notwendige Pflegemaßnahme sofort beendet werden muss, sobald der Welpe eine Bewegung macht.

Entscheidend ist, die Situation angemessen einzuschätzen. Beim Training kannst du sehr kleinschrittig vorgehen und Pausen einbauen. Ist eine Maßnahme aus gesundheitlichen Gründen notwendig, muss sie gegebenenfalls trotzdem durchgeführt werden.

Vertrauen bedeutet nicht Grenzenlosigkeit. Es bedeutet, dass dein Welpe dich als ruhig, verständlich und verlässlich erlebt.

Welpenpflege nach Fichtlmeier – Beziehung und Kommunikation im Alltag

Bei Pfotenliebe Stuttgart arbeiten wir nach der Methode von Anton Fichtlmeier. Auch bei Pflegeroutinen steht deshalb nicht das bloße Funktionieren des Hundes im Mittelpunkt.

Wir beobachten seine Körpersprache, führen ihn ruhig durch die Situation und bauen neue Anforderungen schrittweise auf.

Eine Belohnung kann dabei durchaus sinnvoll sein. Sie ersetzt jedoch nicht die Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Dein Welpe soll nicht nur auf das nächste Leckerli warten, sondern lernen, sich auch in ungewohnten Situationen an dir zu orientieren.

5 häufige Fehler bei der Welpenpflege

  • Zu viel auf einmal: Ohren, Pfoten, Zähne und Bürsten müssen nicht in einer Einheit geübt werden.
  • Erst beginnen, wenn Pflege notwendig wird: Gewöhnung ist leichter, solange noch kein Zeitdruck besteht.
  • Den Welpen stark festhalten: Dadurch kann die Situation unnötig belastend werden.
  • Pflegeprodukte wahllos einsetzen: Nicht jedes Produkt ist für jeden Hund oder jedes Problem geeignet.
  • Körpersprache übersehen: Wegdrehen, Erstarren oder deutliches Ausweichen können Hinweise auf Stress sein.

Welpenpflege im Überblick – was solltest du regelmäßig kontrollieren?

  • Ohren: auf Rötung, Geruch, Sekret und Veränderungen achten
  • Zähne: Maul und Zahnwechsel beobachten, Zahnpflege aufbauen
  • Krallen: Länge und Zustand regelmäßig kontrollieren
  • Pfoten: Ballen und Zehenzwischenräume anschauen
  • Fell: je nach Felltyp bürsten und auf Verfilzungen achten
  • Haut: auf Verletzungen, Rötungen oder andere Veränderungen achten
  • Körper: nach Spaziergängen auf Zecken und Fremdkörper kontrollieren

Wie häufig einzelne Pflegemaßnahmen tatsächlich notwendig sind, hängt von deinem Welpen, seinem Felltyp, seiner Rasse, seinem Gesundheitszustand und seinem Alltag ab.

Unsere Erfahrung aus dem Welpentraining in Stuttgart

In unseren Welpenkursen erleben wir regelmäßig, dass die Bedeutung von Körperhandling zunächst unterschätzt wird. Viele denken bei Welpenerziehung zuerst an Sitz, Rückruf oder Leinenführung.

Im Alltag kann es jedoch mindestens genauso wichtig sein, dass ein Hund seine Pfote untersuchen lässt, eine Zecke entfernt werden kann oder die Tierärztin einen Blick ins Maul werfen darf.

Deshalb gehören solche Alltagssituationen für uns zu einer umfassenden Welpenbegleitung. Kleine, gut aufgebaute Erfahrungen sind dabei meist sinnvoller als lange Pflegesitzungen.

Als lizenzierte Hundeschule nach Fichtlmeier in Stuttgart stehen für uns Körpersprache, Orientierung und eine verständliche Kommunikation zwischen Mensch und Hund im Mittelpunkt.

FAQ – häufige Fragen zur Welpenpflege

Ab wann sollte ich mit der Welpenpflege beginnen?

Bereits nach dem Einzug kannst du deinen Welpen in sehr kurzen Einheiten an Berührungen, Pfotenkontrolle, Ohrenkontrolle, Maulhandling und Fellpflege gewöhnen. Anfangs steht die Gewöhnung im Vordergrund, nicht eine umfangreiche Pflegesitzung.

Wie oft sollte ich die Ohren meines Welpen reinigen?

Gesunde Hundeohren müssen nicht automatisch regelmäßig gereinigt werden. Kontrolliere sie stattdessen regelmäßig. Bei Rötung, starkem Geruch, Sekret, häufigem Kopfschütteln oder Kratzen sollte eine Tierarztpraxis die Ursache abklären.

Muss ich meinem Welpen die Zähne putzen?

Regelmäßiges Zähneputzen ist eine wichtige Maßnahme zur Vorbeugung von Zahnbelag und daraus entstehenden Zahnproblemen. Das Welpenalter eignet sich besonders gut, um Maulhandling und Zahnbürste schrittweise kennenzulernen.

Welche Zahnpasta darf ich für meinen Welpen verwenden?

Verwende ausschließlich Zahnpasta, die ausdrücklich für Hunde geeignet ist. Zahnpasta für Menschen ist für Hunde nicht geeignet und sollte nicht verwendet werden.

Wann müssen die Krallen eines Welpen geschnitten werden?

Dafür gibt es kein allgemeingültiges Zeitintervall. Wie stark sich Krallen abnutzen, hängt unter anderem von Bewegung, Untergrund und individueller Pfotenstellung ab. Kontrolliere die Krallen regelmäßig und lass dir bei Unsicherheit die richtige Länge und Schneidetechnik fachkundig zeigen.

Muss ich meinen Welpen regelmäßig bürsten?

Das hängt stark vom Felltyp ab. Langhaarige, lockige oder sehr dichte Felltypen benötigen meist eine andere und häufig intensivere Pflege als kurzes, glattes Fell. Die Gewöhnung an Bürste und Kamm sollte jedoch unabhängig vom Felltyp früh beginnen.

Wie gewöhne ich meinen Welpen an das Krallenschneiden?

Beginne zunächst nur mit dem Berühren und kurzen Halten der Pfoten. Später kannst du einzelne Zehen und Krallen anschauen und den Krallenschneider schrittweise einführen. Erst wenn diese Schritte vertrauter sind, wird tatsächlich eine Kralle gekürzt.

Was mache ich, wenn mein Welpe Pflege nicht mag?

Reduziere zunächst Dauer und Schwierigkeit. Prüfe außerdem, ob dein Welpe Schmerzen haben könnte oder eine bestimmte Berührung unangenehm findet. Aufbauübungen sollten möglichst kleinschrittig erfolgen. Bei plötzlich auftretender oder starker Abwehr sollte auch eine gesundheitliche Ursache ausgeschlossen werden.

Was ist Medical Training beim Welpen?

Medical Training bereitet deinen Welpen schrittweise auf Untersuchungen und Pflegemaßnahmen vor. Dazu gehören beispielsweise Pfotenhalten, Ohren anschauen, Lefzen anheben, Körper abtasten oder das Kennenlernen von Pflegewerkzeugen.

Wie oft sollte ich meinen Welpen pflegen?

Ein festes Intervall für alle Pflegemaßnahmen gibt es nicht. Kurze Körperkontrollen können regelmäßig in den Alltag integriert werden. Bürsten, Krallenkürzen, Zahnpflege und andere Maßnahmen richten sich nach Felltyp, Alter, individueller Entwicklung und tatsächlichem Bedarf.

Fazit: Welpenpflege beginnt mit Vertrauen und guter Gewöhnung

Gute Welpenpflege bedeutet weit mehr als Bürsten, Krallenschneiden oder Ohrenkontrolle. Dein Welpe lernt dabei gleichzeitig, dass sein Körper berührt, angeschaut und manchmal auch gepflegt werden muss.

Beginne deshalb früh, aber nicht mit möglichst vielen Pflegemaßnahmen gleichzeitig. Wenige Sekunden Körperhandling, eine kurz gehaltene Pfote oder ein vorsichtiger Blick ins Ohr können am Anfang vollkommen ausreichen.

Je verständlicher und vorhersehbarer du solche Situationen gestaltest, desto eher kann aus einer ungewohnten Berührung eine selbstverständliche Alltagsroutine werden.

Gleichzeitig gilt: Pflege ersetzt keine medizinische Diagnostik. Wenn dir an Ohren, Zähnen, Haut, Fell oder Pfoten etwas ungewöhnlich vorkommt, sollte eine Tierarztpraxis die Ursache beurteilen.

Du möchtest deinen Welpen sicher durch die ersten Monate begleiten?

Körperhandling, Ruhe, Orientierung und der Umgang mit neuen Alltagssituationen gehören zu den wichtigen Grundlagen der Welpenzeit. Im Welpenkurs bei Pfotenliebe Stuttgart lernst du, die Körpersprache deines Welpen besser zu verstehen und ihn verständlich durch neue Situationen zu begleiten.

Als lizenzierte Hundeschule nach Fichtlmeier in Stuttgart legen wir besonderen Wert auf Beziehung, Orientierung und klare Kommunikation zwischen Mensch und Hund.

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