Hundetraining Blog Stuttgart – Tipps für Alltag, Welpen & Erziehung
In meinem Blog rund um Hundetraining in Stuttgart findest du praktische Tipps für den Alltag mit deinem Hund – von der Welpenerziehung über Leinenführigkeit bis zum sicheren Rückruf.
Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.
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Wissen rund um Hundetraining, Alltag und Gesundheit
Hier findest du hilfreiche Artikel zu Welpen, Junghunden, Leinenführigkeit, Rückruf, Gesundheit, Ernährung und einem entspannten Alltag mit Hund.
Die erste Nacht
- Isabel Scheu
- 17.03.2026
- Die ersten Tage mit einem Welpen
Die erste Nacht mit deinem Welpen – was hilft gegen Weinen und Unruhe?
Es ist still geworden. Der aufregende erste Tag mit deinem Welpen ist vorbei. Er hat gefressen, vielleicht ein wenig gespielt und erste Eindrücke gesammelt. Jetzt beginnt die erste Nacht. Doch anstatt ruhig zu schlafen, fiept dein Welpe, jault leise oder wirkt unruhig. Gerade im Alltag mit einem Welpen in Stuttgart erleben viele Hundehalter genau diesen Moment – emotional und oft verunsichernd.
Was tun? Trösten oder ignorieren? Nähe geben oder konsequent sein? In diesem Beitrag erfährst du, warum dein Welpe in der ersten Nacht weint – und wie du ihm helfen kannst, sich sicher und geborgen zu fühlen.
Was hilft, wenn mein Welpe in der ersten Nacht weint?
Wenn ein Welpe in der ersten Nacht weint oder unruhig ist, handelt es sich meist um ein normales Verhalten. Die Trennung von Mutter, Geschwistern und vertrauter Umgebung kann Unsicherheit auslösen. Nähe, Ruhe, ein Schlafplatz in deiner Nähe und verlässliche Begleitung helfen vielen Welpen dabei, sich schneller sicher zu fühlen.
Warum die erste Nacht für deinen Welpen so schwer ist
Dein Welpe hat gerade alles verloren, was ihm Sicherheit gegeben hat: seine Mutter, seine Geschwister und seine vertraute Umgebung. Stattdessen ist er jetzt in einer neuen Welt – mit unbekannten Gerüchen, Geräuschen und Menschen. Dass dein Welpe in der ersten Nacht weint, ist völlig normal. Es ist kein Trotz und kein Fehlverhalten – sondern ein Ausdruck von Einsamkeit und dem Bedürfnis nach Nähe. Besonders in einer neuen Umgebung wie deinem Zuhause in Stuttgart braucht dein Welpe jetzt Orientierung und Sicherheit.
Warum du deinen Welpen nicht allein lassen solltest
Viele denken, ein Welpe müsse von Anfang an lernen, allein zu schlafen. Doch das kann für ihn starken Stress auslösen. In dieser sensiblen Phase geht es nicht um Training – sondern um Vertrauen. Dein Welpe braucht jetzt Nähe. Du kannst ihn nicht „verwöhnen“, sondern nur stabilisieren. Genau das ist die Grundlage für eine sichere Bindung.
Sollte ich meinen Welpen nachts trösten?
Viele Halter haben Sorge, ihren Welpen durch Trost zu „verwöhnen“. In den ersten Nächten geht es jedoch nicht um Erziehung, sondern um Sicherheit. Ruhige Nähe und verlässliche Begleitung helfen vielen Welpen dabei, Vertrauen aufzubauen.
So hilfst du deinem Welpen durch die erste Nacht
- ✓ Schlafplatz in deiner Nähe: Dein Welpe sollte dich hören und riechen können. Ein Platz neben deinem Bett gibt ihm Sicherheit.
- ✓ Körperkontakt zulassen: Wenn dein Welpe Nähe sucht, darf er sie bekommen. Eine ruhige Hand kann viel bewirken.
- ✓ Ruhige Stimme: Sprich leise mit ihm, wenn er unruhig wird. Deine Stimme wirkt beruhigend und gibt Orientierung.
- ✓ Vertrauter Geruch: Eine Decke vom Züchter kann deinem Welpen helfen, sich schneller zu entspannen.
- ✓ Bedürfnisse ernst nehmen: Wenn dein Welpe weint, hat er einen Grund. Reagiere ruhig und verlässlich, statt ihn zu ignorieren.
Du bist unsicher, wie du deinem Welpen in den ersten Tagen Sicherheit geben kannst?
In unserer Kaufberatung in Stuttgart begleiten wir dich bereits vor dem Einzug und helfen dir dabei, typische Fehler zu vermeiden.
Wie lange weint ein Welpe in der ersten Nacht?
Manche Welpen schlafen überraschend ruhig, andere brauchen mehrere Nächte, um sich an die neue Situation zu gewöhnen. Wie lange ein Welpe weint, hängt von seinem Temperament, seinen Erfahrungen und der Unterstützung durch seine Bezugspersonen ab.
Wann solltest du genauer hinschauen?
Wenn dein Welpe über längere Zeit extrem unruhig bleibt, kaum schläft oder zusätzlich gesundheitliche Auffälligkeiten zeigt, sollte die Situation genauer beobachtet und gegebenenfalls tierärztlich abgeklärt werden.
Unsere Erfahrung aus dem Welpenalltag
In unseren Welpenkursen erleben wir regelmäßig, dass die erste Nacht für viele Menschen emotional belastender ist als für den Welpen selbst. Häufig entsteht Unsicherheit darüber, ob Nähe richtig oder falsch ist. Die entspanntesten Entwicklungen beobachten wir meist dort, wo Welpen in den ersten Nächten Sicherheit, Ruhe und Orientierung erhalten.
Fazit: Nähe gibt deinem Welpen Sicherheit
Die erste Nacht mit deinem Welpen ist intensiv – und oft auch anstrengend. Doch genau hier legst du den Grundstein für eure Beziehung. Wenn du deinem Welpen Sicherheit gibst, entsteht Vertrauen. Gerade in einer neuen Umgebung wie Stuttgart hilft deinem Welpen vor allem eines: deine ruhige Präsenz. Nähe ist kein Fehler – sie ist der Schlüssel für einen entspannten Start.
Du suchst Unterstützung beim Start mit deinem Welpen und möchtest von Anfang an alles richtig aufbauen? In unserer Hundeschule in Stuttgart begleiten wir dich Schritt für Schritt – individuell, ruhig und alltagstauglich. Mehr dazu findest du bei Pfotenliebe Stuttgart.
Und für noch mehr Orientierung empfehlen wir dir die Welpenfibel von Anton Fichtlmeier auf unserer Homepage – mit wertvollen Tipps rund um Vorbereitung und Eingewöhnung.
Häufige Fragen zur ersten Nacht
Ist es normal, dass mein Welpe in der ersten Nacht weint?
Ja, das ist vollkommen normal. Dein Welpe hat plötzlich seine gesamte gewohnte Welt verloren. Das Weinen ist ein Ausdruck von Einsamkeit und dem Bedürfnis nach Sicherheit. Mit deiner Nähe und Beruhigung hilfst du ihm, diese Unsicherheit schneller zu überwinden.
Wo sollte mein Welpe in der ersten Nacht schlafen?
Viele Welpen profitieren enorm davon, wenn sie direkt in der Nähe ihrer Bezugsperson schlafen dürfen – etwa in einer Box oder einem Körbchen neben deinem Bett. So hören und riechen sie dich, was ihnen das Gefühl von Sicherheit gibt, ohne dass sie sich isoliert fühlen müssen.
Wie oft muss ein Welpe nachts raus?
Das ist sehr individuell und hängt vom Alter des Welpen ab. Junge Welpen haben noch keine Blasenkontrolle und müssen oft ein- bis zweimal nachts ihr Geschäft erledigen. Gehe lieber einmal zu oft raus, um Missgeschicke und Stress zu vermeiden – nachts sollte der Gang nach draußen jedoch ruhig, kurz und ohne Spiel stattfinden.
Wann werden die Nächte ruhiger?
Das Tempo bestimmt dein Welpe. Viele Hunde finden schon nach wenigen Nächten mehr Sicherheit und schlafen ruhiger durch. Andere brauchen etwas länger, bis sie sich an die neuen Routinen gewöhnt haben. Beständigkeit und ein gelassener Umgang helfen ihm dabei, diesen Rhythmus sicher zu finden.
Sollte ich meinen Welpen nachts trösten?
Ja, ruhige Nähe und Orientierung sind in den ersten Nächten meist wichtiger als konsequentes Distanztraining. Viele Welpen profitieren davon, wenn ihre Bezugsperson verlässlich auf ihre Bedürfnisse reagiert und ihnen durch ihre Anwesenheit Sicherheit vermittelt.
Ist „Trösten“ in der ersten Nacht nicht gleichbedeutend mit „Verwöhnen“?
Nein, in den ersten Nächten ist Trösten keine Form der Erziehung, sondern eine wichtige Stabilisierung. Dein Welpe ist in einer emotionalen Ausnahmesituation. Ein leises Zureden oder eine ruhige Hand signalisieren ihm: „Du bist nicht allein, ich bin bei dir“, was die Grundlage für eine sichere Bindung legt.
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