Weihnachtsleckerlis für Hunde: Gesunde Rezepte für die Feiertage
In der Weihnachtszeit gehören Plätzchen, Gebäck und kleine Leckereien für viele Menschen einfach dazu. Auch deinem Hund kannst du im Advent oder an Weihnachten eine besondere Freude machen – allerdings sollten Hunde nicht von unseren klassischen Weihnachtsplätzchen naschen.
Schokolade, Rosinen, Xylit und einige andere typische Zutaten der Weihnachtsbäckerei können für Hunde gefährlich sein. Selbstgemachte Hundekekse haben deshalb einen großen Vorteil: Du bestimmst selbst, welche Zutaten hineinkommen, und kannst das Rezept an deinen individuellen Hund anpassen.
Trotzdem bedeutet „selbstgemacht“ nicht automatisch „gesund“ oder „unbegrenzt geeignet“. Auch Hundekekse liefern zusätzliche Energie und sollten bei der täglichen Futtermenge berücksichtigt werden. Besonders bei kleinen Hunden, Senioren, übergewichtigen Hunden oder Tieren mit Erkrankungen und Unverträglichkeiten ist die Menge entscheidend.
In diesem Beitrag findest du einfache Rezepte für Weihnachtsleckerlis für Hunde, erfährst, welche Zutaten geeignet sein können und welche Lebensmittel in Hundekeksen nichts zu suchen haben.
Zutaten prüfen
Verwende nur Lebensmittel, von denen du weißt, dass dein Hund sie verträgt und die für Hunde geeignet sind.
Kleine Portionen
Auch gesunde Hundekekse liefern zusätzliche Kalorien und sollten nicht unbegrenzt gefüttert werden.
Xylit vermeiden
Kontrolliere besonders Erdnussbutter und andere verarbeitete Produkte auf Xylit beziehungsweise Birkenzucker.
Warum solltest du Weihnachtsplätzchen nicht mit deinem Hund teilen?
Klassische Weihnachtsplätzchen sind für Menschen gedacht und enthalten häufig Zutaten, die für Hunde ungeeignet oder sogar giftig sein können.
Typische Beispiele sind:
- Schokolade und Kakao,
- Rosinen,
- bestimmte Nüsse,
- große Mengen Zucker,
- Xylit oder Birkenzucker,
- Alkohol,
- stark gewürzte Zutaten.
Backe deinem Hund deshalb besser eigene Hundekekse, deren Zutaten du genau kennst.
Welche Lebensmittel dürfen nicht in Weihnachtsleckerlis für Hunde?
Bevor du mit dem Backen beginnst, solltest du die wichtigsten problematischen Lebensmittel kennen.
Schokolade und Kakao
Schokolade enthält Theobromin und gehört grundsätzlich nicht in Hundekekse.
Das Risiko hängt unter anderem von Art und Menge der Schokolade sowie vom Körpergewicht des Hundes ab.
Ausführliche Informationen findest du unter Warum Schokolade für Hunde giftig ist.
Trauben und Rosinen
Rosinen finden sich in vielen weihnachtlichen Gebäcken wie Stollen, Früchtebrot oder Keksen. Für Hunde sind sie ungeeignet und können schwere gesundheitliche Folgen haben.
Mehr dazu findest du unter Warum Trauben und Rosinen für Hunde gefährlich sind.
Xylit beziehungsweise Birkenzucker
Xylit ist für Hunde besonders gefährlich und darf nicht in selbstgemachten Hundekeksen enthalten sein.
Kontrolliere deshalb Zutatenlisten von:
- Erdnussbutter,
- zuckerreduzierten Produkten,
- Backzutaten,
- fertigen Cremes und Aufstrichen.
Weitere Informationen findest du im Beitrag Warum Xylit für Hunde giftig ist.
Nüsse in Hundekeksen
Nicht jede Nuss ist für Hunde gleichermaßen problematisch. Macadamianüsse gehören jedoch keinesfalls in Hundeleckerlis.
Nüsse sind zudem oft sehr fettreich und können bei empfindlichen Hunden Verdauungsbeschwerden verursachen.
Einen ausführlicheren Überblick findest du unter Nüsse und Hund.
Zwiebeln und Knoblauch
Zwiebeln, Knoblauch und andere Vertreter der Lauchgewächse gehören ebenfalls nicht in selbstgemachte Hundekekse.
Mehr dazu findest du im Beitrag Warum Zwiebeln und Knoblauch für Hunde gefährlich sind.
Muskatnuss und Weihnachtsgewürze
Weihnachtsgebäck lebt für uns Menschen von Gewürzen. Für Hundekekse brauchst du diese jedoch nicht.
Verzichte insbesondere auf Muskatnuss und stark gewürzte Mischungen. Je einfacher das Rezept aufgebaut ist, desto leichter kannst du einschätzen, ob dein Hund die Zutaten verträgt.
Welche Zutaten eignen sich für Hundekekse?
Die Zutaten sollten vor allem zu deinem individuellen Hund passen.
Häufig verwendete Zutaten sind beispielsweise:
- Kürbispüree ohne Gewürze,
- gekochte Karotte,
- gekochte Süßkartoffel,
- Haferflocken oder Hafermehl,
- Eier, sofern vertragen,
- Erdnussbutter ohne Xylit,
- kleine Mengen geeigneter Fleischbestandteile.
Nur weil eine Zutat grundsätzlich für viele Hunde geeignet ist, muss dein eigener Hund sie nicht automatisch vertragen.
Rezept: Kürbis-Hafer-Kekse für Hunde
Diese einfachen Hundekekse kommen mit wenigen Zutaten aus.
Zutaten:
- 150 g ungewürztes Kürbispüree,
- 200 g Hafermehl,
- 1 Ei, sofern dein Hund Ei verträgt.
Zubereitung:
- Vermische Kürbispüree und Ei miteinander.
- Gib das Hafermehl nach und nach hinzu.
- Verarbeite alles zu einem formbaren Teig.
- Rolle den Teig aus und steche kleine Kekse aus.
- Backe sie bei etwa 170 °C Ober-/Unterhitze ungefähr 20 bis 25 Minuten.
- Lass die Hundekekse vollständig auskühlen.
Je kleiner du die Kekse ausstichst, desto leichter kannst du die Portion an deinen Hund anpassen.
Rezept: Karotten-Hafer-Hundekekse
Karotten lassen sich ebenfalls gut für einfache selbstgemachte Hundekekse verwenden.
Zutaten:
- 150 g fein geriebene Karotte,
- 200 g Hafermehl,
- 1 Ei,
- etwas Wasser nach Bedarf.
Zubereitung:
- Vermische die geriebene Karotte mit dem Ei.
- Arbeite anschließend das Hafermehl ein.
- Falls der Teig zu trocken ist, gib nur wenig Wasser hinzu.
- Forme kleine Taler oder steche den ausgerollten Teig aus.
- Backe die Kekse bei etwa 170 °C für ungefähr 20 bis 25 Minuten.
- Vor dem Füttern vollständig auskühlen lassen.
Rezept: Süßkartoffel-Hundekekse
Süßkartoffeln ergeben einen weichen Teig und eignen sich deshalb gut als Grundlage für Hundekekse.
Zutaten:
- 150 g gekochte und pürierte Süßkartoffel,
- 180 bis 220 g Hafermehl,
- 1 Ei, sofern vertragen.
Zubereitung:
- Lass die gekochte Süßkartoffel zunächst vollständig abkühlen.
- Vermische sie anschließend mit dem Ei.
- Gib nach und nach so viel Hafermehl hinzu, bis ein formbarer Teig entsteht.
- Forme kleine Kekse.
- Backe sie bei etwa 170 °C für ungefähr 20 bis 25 Minuten.
Besonders bei Hunden mit empfindlicher Verdauung solltest du neue Zutaten zunächst nur in kleinen Mengen testen.
Rezept: Erdnussbutter-Kürbis-Kekse für Hunde
Wenn dein Hund Erdnussbutter verträgt, kannst du sie in kleinen Mengen für Hundekekse verwenden.
Ganz wichtig: Die Erdnussbutter darf kein Xylit beziehungsweise keinen Birkenzucker enthalten.
Zutaten:
- 150 g ungewürztes Kürbispüree,
- 1 Esslöffel Erdnussbutter ohne Xylit,
- 200 bis 250 g Hafermehl.
Zubereitung:
- Vermische Kürbispüree und Erdnussbutter.
- Arbeite das Hafermehl portionsweise ein.
- Rolle den Teig aus.
- Steche kleine Weihnachtsformen aus.
- Backe die Kekse bei etwa 170 °C für ungefähr 20 bis 25 Minuten.
- Lass sie vollständig auskühlen.
Hundekekse ohne Mehl: Welche Alternativen gibt es?
Viele Hundehalter suchen nach Rezepten für Hundekekse ohne Mehl. Dabei ist zunächst wichtig zu unterscheiden, ob lediglich klassisches Weizenmehl vermieden werden soll oder ob dein Hund tatsächlich kein Getreide verträgt.
Möchtest du lediglich auf Weizenmehl verzichten, können je nach Rezept beispielsweise fein gemahlene Haferflocken beziehungsweise Hafermehl verwendet werden. Hafer zählt allerdings ebenfalls zu den Getreidearten und ist deshalb nicht automatisch für eine getreidefreie Ernährung geeignet.
Für einen formbaren Hundekeks braucht es normalerweise eine Zutat, die Feuchtigkeit bindet und dem Teig Stabilität gibt. Welche Alternative geeignet ist, hängt deshalb vom jeweiligen Rezept und von der Verträglichkeit deines Hundes ab.
Verwende nicht wahllos ungewöhnliche Mehlalternativen nur deshalb, weil sie als „getreidefrei“ vermarktet werden. Entscheidend ist immer, ob dein Hund die verwendeten Zutaten kennt und gut verträgt.
Getreidefreie Weihnachtsleckerlis für Hunde
Ein Hund benötigt nicht automatisch getreidefreie Hundekekse. Getreide ist nicht grundsätzlich ungeeignet für Hunde.
Besteht bei deinem Hund jedoch eine nachgewiesene Unverträglichkeit gegen eine bestimmte Getreideart oder wird aus medizinischen Gründen eine spezielle Fütterung eingehalten, solltest du Weihnachtsleckerlis entsprechend anpassen.
Besonders wichtig ist dann, nicht gleichzeitig mehrere neue Zutaten auszuprobieren. Je einfacher das Rezept aufgebaut ist, desto besser kannst du nachvollziehen, welche Bestandteile dein Hund verträgt.
Mehr zum Thema findest du im Beitrag Getreide im Hundefutter.
Weihnachtsleckerlis für Hunde mit empfindlichem Magen
Hat dein Hund einen empfindlichen Magen oder reagiert schnell mit weichem Kot, Durchfall, Blähungen oder Erbrechen auf neue Futtermittel, solltest du gerade an Weihnachten besonders zurückhaltend mit zusätzlichen Snacks sein.
Sinnvoll ist:
- nur bereits bekannte und gut verträgliche Zutaten zu verwenden,
- Rezepte mit wenigen Bestandteilen zu wählen,
- zunächst nur eine kleine Menge zu geben,
- sehr fettreiche Zutaten zu vermeiden,
- nicht mehrere neue Snacks gleichzeitig einzuführen.
Ein Hund mit empfindlicher Verdauung braucht an Weihnachten keine besonderen Zutaten. Häufig ist ein einfacher Keks aus bekannten Bestandteilen die bessere Wahl als ein aufwendiges Rezept mit vielen neuen Lebensmitteln.
Zeigt dein Hund wiederkehrende oder stärkere Magen-Darm-Beschwerden, sollte die Ursache tierärztlich abgeklärt werden, anstatt nur die Zutaten der Weihnachtsleckerlis zu wechseln.
Müssen selbstgemachte Hundekekse komplett hart sein?
Nein. Wie hart ein Hundekeks sein sollte, hängt auch von deinem Hund ab.
Für:
- Seniorhunde,
- Hunde mit Zahnproblemen,
- sehr kleine Hunde
können weichere beziehungsweise weniger stark getrocknete Kekse angenehmer sein.
Weichere Hundekekse sind allerdings weniger lange haltbar und sollten entsprechend kühl gelagert und schneller verbraucht werden.
Wie lange sind selbstgemachte Hundekekse haltbar?
Die Haltbarkeit hängt stark von Zutaten, Restfeuchtigkeit und Lagerung ab.
Grundsätzlich gilt:
- Je trockener der Keks, desto länger ist er meist haltbar.
- Feuchte Kekse sollten kühl gelagert und schnell verbraucht werden.
- Bewahre Kekse erst nach vollständigem Auskühlen auf.
- Bei Schimmel, ungewöhnlichem Geruch oder veränderter Konsistenz gehören sie entsorgt.
Größere Mengen kannst du portionsweise einfrieren, wenn sich das jeweilige Rezept dafür eignet.
Kann man selbstgemachte Hundekekse einfrieren?
Viele selbstgemachte Hundekekse lassen sich portionsweise einfrieren. Das kann besonders praktisch sein, wenn du eine größere Menge für die Advents- und Weihnachtszeit gebacken hast.
Lass die Kekse vor dem Einfrieren vollständig abkühlen und verpacke sie portionsweise. So musst du später nur die Menge auftauen, die du tatsächlich benötigst.
Nach dem Auftauen sollten die Kekse vollständig aufgetaut sein, bevor dein Hund sie bekommt. Wie gut sich ein Rezept einfrieren lässt, hängt von den verwendeten Zutaten und der Konsistenz ab.
Wie viele Weihnachtsleckerlis darf dein Hund bekommen?
Auch selbstgemachte Leckerlis sind zusätzliches Futter.
Wie viele Kekse geeignet sind, hängt unter anderem ab von:
- Körpergröße,
- Gewicht,
- Aktivität,
- Zusammensetzung der Kekse,
- normaler Tagesration,
- gesundheitlicher Situation.
Gerade während der Adventszeit summieren sich kleine Extras schnell: Adventskalender, Hundekekse, Kauartikel und kleine Stückchen vom Familienbesuch können zusammen deutlich mehr ausmachen als gedacht.
Dürfen Hunde jeden Tag Weihnachtsleckerlis bekommen?
Kleine passende Mengen können bei einem gesunden Hund Teil der Fütterung sein, wenn sie in die gesamte Tagesration einbezogen werden.
Dein Hund benötigt jedoch nicht jeden Tag zusätzliche besondere Snacks, nur weil Advent ist.
Ein Leckerli ist keine Voraussetzung dafür, dass dein Hund an Weihnachten teilhaben kann.
Weihnachtsleckerlis für Hunde mit Allergien
Bei Hunden mit bekannten Allergien oder Futterunverträglichkeiten solltest du nicht spontan neue Zutaten ausprobieren.
Nutze bevorzugt Zutaten, die dein Hund bereits kennt und verträgt.
Befindet sich dein Hund gerade in einer Ausschlussdiät, solltest du zusätzliche selbstgemachte Kekse vorher mit dem behandelnden Tierarzt oder einer qualifizierten Ernährungsberatung abstimmen.
Weihnachtsleckerlis für Seniorhunde
Ältere Hunde können Schwierigkeiten mit sehr harten Keksen haben. Besonders bei Zahnproblemen solltest du die Konsistenz anpassen.
Sinnvoll können:
- kleinere Kekse,
- weichere Konsistenzen,
- bekannte Zutaten,
- geringere Mengen
sein.
Informationen zur Fütterung älterer Hunde findest du unter Ernährung für Seniorhunde.
Weihnachtsleckerlis für Welpen
Auch bei Welpen gilt: Weniger ist mehr.
Die Hauptfütterung sollte auf Wachstum und Entwicklung abgestimmt sein. Zusätzliche Weihnachtskekse sollten deshalb nur kleine Mengen der Tagesration ausmachen.
Schneide beziehungsweise backe die Kekse außerdem passend zur Größe des Welpen.
Darf dein Hund Lebkuchen essen?
Klassischer Lebkuchen ist kein geeigneter Hundesnack.
Je nach Rezept können unter anderem:
- Schokolade,
- Zucker,
- Nüsse,
- Rosinen,
- Gewürzmischungen
enthalten sein.
Möchtest du deinem Hund etwas Festliches geben, backe besser spezielle Hundekekse aus wenigen geeigneten Zutaten.
Darf dein Hund Spekulatius oder Weihnachtsplätzchen essen?
Auch Spekulatius und klassische Weihnachtsplätzchen sind für Menschen hergestellt und keine geeigneten Hundeleckerlis.
Zucker, Fett, Gewürze und möglicherweise weitere problematische Zutaten sprechen dafür, deinem Hund lieber eigene Kekse zu backen.
Darf dein Hund Zimt bekommen?
Für gute Hundekekse ist Zimt nicht notwendig. Gerade bei selbstgemachten Leckerlis ist eine einfache Zutatenliste sinnvoller als der Versuch, menschliches Weihnachtsgebäck möglichst exakt nachzuahmen.
Verzichte deshalb einfach auf intensive Weihnachtsgewürzmischungen.
Gekaufte Weihnachtsleckerlis für Hunde: Worauf solltest du achten?
Du musst Hundekekse natürlich nicht selbst backen. Auch im Handel gibt es in der Adventszeit spezielle Hundesnacks.
Achte auf:
- eine nachvollziehbare Zusammensetzung,
- für deinen Hund bekannte Zutaten,
- passende Größe,
- Kaloriengehalt,
- gegebenenfalls bestehende Allergien oder Unverträglichkeiten.
Eine weihnachtliche Verpackung macht einen Snack nicht automatisch hochwertiger.
Grundlegende Hinweise zur Ernährung findest du unter Gesunde Ernährung für Hunde.
Adventskalender für Hunde: Snacks in die Futtermenge einrechnen
Ein Hunde-Adventskalender kann eine nette kleine Tradition in der Vorweihnachtszeit sein.
Öffnest du jeden Tag ein Türchen, solltest du die enthaltenen Snacks aber nicht einfach zusätzlich zur üblichen Fütterung geben.
Besonders bei kleinen Hunden kann ein täglicher Adventssnack gemessen am gesamten Energiebedarf deutlich stärker ins Gewicht fallen als bei einem großen Hund.
Weihnachtsleckerlis als Geschenk verpacken
Selbstgebackene Hundekekse können auch ein schönes Geschenk für einen bekannten Hund sein.
Informiere den Halter dabei unbedingt über:
- verwendete Zutaten,
- Herstellungsdatum,
- empfohlene Lagerung.
Verwende keine Verpackungen mit frei zugänglichen Bändern oder Kleinteilen, die der Hund verschlucken könnte.
Weihnachtsleckerlis für Hunde in Stuttgart
Auch im Weihnachtsalltag mit Hund in Stuttgart gilt: Adventskalender, Weihnachtsbesuche, Weihnachtsmarkt und Familienfeiern können dazu führen, dass dein Hund mehr Extras bekommt als sonst.
Besonders wenn verschiedene Familienmitglieder deinem Hund „nur ein kleines Stück“ geben, summieren sich zusätzliche Snacks schnell.
Sinnvoll ist deshalb:
- vorab festzulegen, was dein Hund bekommen darf,
- Weihnachtsgebäck für Menschen konsequent außer Reichweite zu halten,
- eigene Hundeleckerlis separat aufzubewahren,
- zusätzliche Snacks bei der Tagesration zu berücksichtigen.
So kann dein Hund die Weihnachtszeit genießen, ohne dass aus vielen kleinen Extras plötzlich eine große zusätzliche Mahlzeit wird.
Häufige Fragen zu Weihnachtsleckerlis für Hunde
Welche Weihnachtsleckerlis dürfen Hunde essen?
Geeignet sind speziell für Hunde zubereitete Leckerlis aus Zutaten, die dein Hund verträgt. Kürbis, Karotte, Süßkartoffel oder Hafer können beispielsweise verwendet werden.
Dürfen Hunde Weihnachtsplätzchen essen?
Klassische Weihnachtsplätzchen für Menschen sind keine geeigneten Hundesnacks. Sie können Zucker, Schokolade, Rosinen, Xylit, Gewürze oder andere problematische Zutaten enthalten.
Darf mein Hund Lebkuchen essen?
Klassischen Lebkuchen solltest du deinem Hund nicht geben. Backe stattdessen einfache Hundekekse aus wenigen geeigneten Zutaten.
Welche Zutaten sind für Hundekekse geeignet?
Je nach individueller Verträglichkeit können beispielsweise Kürbis, Karotte, Süßkartoffel, Hafer oder Ei verwendet werden.
Kann ich Hundekekse ohne Mehl backen?
Ja, je nach Rezept kannst du auf klassisches Weizenmehl verzichten. Fein gemahlene Haferflocken können beispielsweise als Alternative verwendet werden, zählen jedoch weiterhin zu Getreide. Bei einer echten Unverträglichkeit muss die Alternative zum individuellen Hund passen.
Braucht mein Hund getreidefreie Weihnachtsleckerlis?
Nicht automatisch. Getreidefreie Kekse sind vor allem dann relevant, wenn bei deinem Hund eine entsprechende Unverträglichkeit bekannt ist oder eine besondere Fütterung empfohlen wurde.
Welche Weihnachtsleckerlis eignen sich für Hunde mit empfindlichem Magen?
Verwende möglichst wenige, bereits bekannte und gut verträgliche Zutaten und gib zunächst nur kleine Mengen. Neue, sehr fettreiche oder besonders aufwendig zusammengesetzte Snacks sind für empfindliche Hunde weniger geeignet.
Darf Erdnussbutter in Hundekekse?
Kleine Mengen können verwendet werden, wenn dein Hund sie verträgt. Die Erdnussbutter darf keinesfalls Xylit beziehungsweise Birkenzucker enthalten.
Wie lange sind selbstgemachte Hundekekse haltbar?
Das hängt von Zutaten, Feuchtigkeitsgehalt und Lagerung ab. Weiche Kekse sind meist weniger lange haltbar als vollständig durchgetrocknete Varianten.
Kann ich selbstgemachte Hundekekse einfrieren?
Viele selbstgemachte Hundekekse können portionsweise eingefroren werden. Lass sie vor dem Einfrieren vollständig auskühlen und vor dem Füttern vollständig auftauen.
Wie viele selbstgemachte Hundekekse darf mein Hund bekommen?
Das hängt von Größe, Gewicht, Aktivität, Hauptfutter und Rezept ab. Auch selbstgemachte Leckerlis sollten bei der täglichen Futtermenge berücksichtigt werden.
Welche Weihnachtsleckerlis eignen sich für Seniorhunde?
Bei älteren Hunden können kleinere und weichere Kekse sinnvoll sein, insbesondere wenn Zahnprobleme bestehen. Verwende möglichst Zutaten, die der Hund bereits kennt und verträgt.
Ist ein Adventskalender für Hunde gesund?
Entscheidend sind Zusammensetzung und Menge der enthaltenen Snacks. Die täglichen Leckerlis sollten in die Gesamtfuttermenge eingerechnet werden.
Was mache ich, wenn mein Hund Schokolade oder Xylit gefressen hat?
Kontaktiere möglichst schnell eine Tierarztpraxis oder einen tierärztlichen Notdienst und warte nicht erst auf sichtbare Symptome.
Was sollte ich bei Weihnachtsleckerlis für meinen Hund in Stuttgart beachten?
Achte auch bei Weihnachtsbesuchen und Familienfeiern darauf, dass nicht mehrere Personen deinem Hund zusätzliche Snacks geben. Bewahre Menschengebäck und hundegeeignete Leckerlis getrennt auf.
Fazit: Weihnachtsleckerlis bewusst auswählen und genießen
Selbstgemachte Weihnachtsleckerlis können eine schöne kleine Aufmerksamkeit für deinen Hund sein. Besonders praktisch ist, dass du Zutaten und Größe der Kekse selbst bestimmen kannst.
Entscheidend ist jedoch nicht, dass ein Hundekeks möglichst weihnachtlich aussieht. Viel wichtiger sind geeignete Zutaten, gute Verträglichkeit und eine angemessene Menge.
Schokolade, Rosinen, Weintrauben, Xylit, Macadamianüsse, Zwiebeln und Knoblauch haben in Weihnachtsleckerlis für Hunde nichts verloren. Bei Allergien, empfindlicher Verdauung, chronischen Erkrankungen oder speziellen Diäten solltest du neue Rezepte zusätzlich individuell abstimmen.
Und auch an Weihnachten gilt: Dein Hund braucht keine große Menge an Snacks, um Teil der Festtage zu sein. Ein paar passende Leckerlis und gemeinsame Zeit reichen vollkommen aus.
Weihnachtliche Empfehlungen
Kleine Weihnachtsfreuden für deinen Hund
Auch unsere Hunde dürfen die Weihnachtszeit genießen. Ob ein kleiner Snack im Advent, ein neues Spielzeug oder ein festliches Accessoire – hier findest du einige Ideen, mit denen du deinem Hund eine kleine Freude machen kannst. Achte bei Spielzeug und Snacks immer darauf, dass sie zu deinem Hund passen und ihn nicht unbeaufsichtigt damit allein zu lassen.
Pets Deli Adventskalender für Hunde
Ein Adventskalender kann eine schöne Möglichkeit sein, deinen Hund in die Vorweihnachtszeit einzubeziehen. Die einzelnen Snacks können als kleine Aufmerksamkeit im Advent verwendet werden. Dabei solltest du die zusätzlichen Leckerli bei der täglichen Futtermenge berücksichtigen.
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Weihnachtliches Hundespielzeug
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Weihnachtliches Hundehalsband
Ein festliches Halsband kann für die Weihnachtszeit ein schönes Accessoire sein. Wichtig ist dabei, dass es deinem Hund gut passt, ihn nicht einschränkt und angenehm zu tragen ist. Für den täglichen Einsatz sollte immer der sichere und passende Sitz im Vordergrund stehen.
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Auch an Weihnachten gilt: Weniger ist oft mehr
Dein Hund braucht keine große Menge besonderer Weihnachtsleckerlis. Kleine, passende Snacks und ein möglichst entspannter gemeinsamer Alltag sind vollkommen ausreichend.
Bei Pfotenliebe Stuttgart unterstützen wir dich dabei, deinen Hund aufmerksam zu lesen und seinen Alltag so zu gestalten, dass Orientierung, Kommunikation und gemeinsame Zeit im Mittelpunkt stehen.