Pfotenliebe Blog

Hundetraining Tipps & Wissen aus Stuttgart

In meinem Blog teile ich Wissen rund um Hundetraining, Alltag mit Hund, Welpen, Gesundheit, Verhalten und ein entspanntes Zusammenleben zwischen Mensch und Hund.

Hundetraining Blog Stuttgart – Tipps für Alltag, Welpen & Erziehung

In meinem Blog rund um Hundetraining in Stuttgart findest du praktische Tipps für den Alltag mit deinem Hund – von der Welpenerziehung über Leinenführigkeit bis zum sicheren Rückruf.

Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.

Themen im Blog

Wissen rund um Hundetraining, Alltag und Gesundheit

Hier findest du hilfreiche Artikel zu Welpen, Junghunden, Leinenführigkeit, Rückruf, Gesundheit, Ernährung und einem entspannten Alltag mit Hund.

BLOG DURCHSUCHEN

Wonach suchst du?

Durchsuche den Pfotenliebe Blog nach Themen rund um Hundetraining, Welpen, Gesundheit, Ernährung, Verhalten und Alltag mit Hund.

Die Suche zeigt passende Beiträge aus dem Pfotenliebe Blog.

Herbstliche Morgenluft

  • Isabel Scheu
  • 01.09.2026
  • Herbst

Herbstliche Morgenluft mit Hund: Warum frühe Spaziergänge jetzt besonders schön sind

Der Wecker klingelt, draußen liegt noch leichter Nebel über den Wiesen und die ersten Sonnenstrahlen tauchen die Landschaft langsam in warmes, goldenes Licht. Auf Gräsern und Blättern glitzert Morgentau, die Wege sind noch ruhig und die Luft fühlt sich angenehm frisch an. Gerade im Herbst haben frühe Spaziergänge mit Hund eine ganz besondere Atmosphäre.

Nach den oft heißen Sommermonaten beginnt für viele Hunde jetzt eine besonders angenehme Jahreszeit. Die Temperaturen sind morgens meist deutlich niedriger, intensive Gerüche laden zum Schnüffeln ein und stark frequentierte Spazierwege sind häufig noch wesentlich ruhiger als später am Tag. Dadurch können gemeinsame Morgenrunden nicht nur körperliche Bewegung bieten, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit für Orientierung, Nasenarbeit und einen entspannten Start in den Alltag sein.

Rund um Stuttgart gibt es dafür zahlreiche Möglichkeiten. Ob im Rotwildpark, rund um den Bärensee, im Kräherwald, im Schlossgarten, im Rosensteinpark, entlang des Max-Eyth-Sees oder auf Wegen im Schönbuch – viele beliebte Spaziergebiete zeigen sich in den frühen Herbststunden von einer besonders ruhigen Seite.

Gleichzeitig solltest du einige saisonale Besonderheiten berücksichtigen. Morgentau kann Wege rutschig machen, Wildtiere sind früh am Tag unterwegs, Zecken können weiterhin aktiv sein und je nach Uhrzeit startet die Runde noch in der Dämmerung. Weitere grundlegende Hinweise findest du in unserem Beitrag zur Herbstzeit mit Hund.

Kurze Antwort: Frühe Spaziergänge mit Hund sind im Herbst besonders angenehm, weil die Temperaturen meist moderat sind, viele Wege noch ruhig sind und feuchte Böden zahlreiche interessante Gerüche bereithalten. Gleichzeitig solltest du auf Morgentau, rutschiges Laub, Wildtiere, weiterhin aktive Zecken und schlechte Sicht in der Dämmerung achten. Mit einer passenden Route und ausreichend Zeit zum Schnüffeln kann die Morgenrunde zu einem besonders entspannten Start in den Tag werden.

Warum herbstliche Morgenluft für viele Hunde so angenehm ist

Während hohe Temperaturen viele Hunde im Sommer deutlich belasten können, bieten die kühleren Morgenstunden des Herbstes häufig angenehmere Bedingungen für Bewegung.

Hunde regulieren überschüssige Körperwärme hauptsächlich über das Hecheln. Bei moderateren Temperaturen muss der Organismus weniger Wärme abgeben und viele Hunde wirken dadurch wieder bewegungsfreudiger und ausdauernder.

Gleichzeitig verändert sich die gesamte Umgebung. Feuchtigkeit, kühlere Luft und die saisonale Vegetation sorgen dafür, dass bekannte Wege plötzlich wieder ganz neue Informationen für die Hundenase bereithalten.

Was macht einen Morgenspaziergang im Herbst so besonders?

Angenehme Temperaturen

Besonders im Frühherbst können die Nachmittage noch warm werden. Morgens herrschen häufig angenehmere Bedingungen für längere Spaziergänge.

Weniger Trubel

Viele Wege sind früh am Tag noch deutlich ruhiger. Das kann besonders für Hunde angenehm sein, die auf viele Begegnungen oder schnelle Bewegungsreize sensibel reagieren.

Intensive Gerüche

Morgentau und feuchte Böden schaffen eine besonders interessante Geruchswelt, die Hunde ausgiebig erkunden können.

Ruhiger Tagesbeginn

Ein Spaziergang ohne Zeitdruck kann auch für den Menschen eine angenehme Möglichkeit sein, bewusst und gemeinsam mit dem Hund in den Tag zu starten.

Warum dein Hund morgens besonders intensiv schnüffeln kann

Hunde nehmen ihre Umwelt zu einem großen Teil über den Geruchssinn wahr. Während wir Menschen vor allem das goldene Licht, die kühle Luft oder die herbstlichen Farben wahrnehmen, erhält dein Hund über seine Nase zahlreiche Informationen.

Feuchte Vegetation und nasser Boden können Geruchsspuren besonders interessant machen. Wildtiere, andere Hunde und zahlreiche kleine Tiere hinterlassen Duftinformationen, denen dein Hund möglicherweise ausgiebig nachgehen möchte.

Gib ihm dafür ruhig Zeit. Schnüffeln ist keine Unterbrechung des Spaziergangs, sondern ein wichtiger Bestandteil davon.

Nasenarbeit macht einen Spaziergang geistig anspruchsvoll

Ein guter Spaziergang muss nicht möglichst viele Kilometer enthalten. Wenn dein Hund intensiv schnüffelt, verarbeitet er zahlreiche Informationen aus seiner Umgebung.

Dadurch kann bereits eine kürzere Runde mit vielen Geruchseindrücken ausgesprochen abwechslungsreich sein.

Du kannst die natürliche Geruchswelt zusätzlich für kleine Suchaufgaben nutzen. Dabei sollte der Spaziergang allerdings nicht zu einer permanenten Trainingseinheit werden. Freies Erkunden und gemeinsame Ruhe haben genauso ihren Platz.

Weniger Begegnungen können sensiblen Hunden helfen

Früh am Morgen sind viele Parks, Waldwege und Grünanlagen noch weniger stark frequentiert. Es begegnen euch möglicherweise weniger Jogger, Radfahrer, Spaziergänger oder andere Hunde.

Für einen Hund, der bei vielen Umweltreizen schnell angespannt wird, kann diese ruhigere Atmosphäre hilfreich sein. Weniger Ablenkung bedeutet häufig, dass mehr Raum für Beobachtung, Orientierung und entspanntes Erkunden bleibt.

Wichtig ist allerdings, die Ruhe nicht ausschließlich zu nutzen, um schwierigen Situationen dauerhaft auszuweichen. Je nach Hund kann es sinnvoll sein, Begegnungen später kontrolliert und in einem passenden Schwierigkeitsgrad zu trainieren.

Herbstliche Morgenstunden eignen sich gut für alltagsnahes Training

Wenn weniger Ablenkung vorhanden ist, können kurze Trainingseinheiten leichter gelingen. Besonders Orientierung, Leinenführung und Rückruf lassen sich in ruhigen Situationen zunächst besser festigen.

Dabei geht es nicht darum, deinen Hund während der gesamten Runde mit Aufgaben zu beschäftigen. Oft reichen wenige gezielte Sequenzen.

Eine gute Leinenführung im Alltag bedeutet beispielsweise nicht, dass dein Hund permanent in einer bestimmten Position laufen muss. Viel wichtiger ist eine verständliche Kommunikation und die Fähigkeit, sich gemeinsam durch unterschiedliche Situationen zu bewegen.

Orientierung entsteht nicht durch ständige Ansprache

Gerade in einer ruhigen Umgebung kannst du gut beobachten, wie häufig dein Hund von sich aus Kontakt zu dir aufnimmt.

Bemerkt er, wenn du langsamer wirst? Orientiert er sich bei einem Richtungswechsel neu? Schaut er zwischendurch nach dir oder ist er vollständig mit der Umgebung beschäftigt?

Diese kleinen Momente können viel über eure Kommunikation verraten. Mehr über unsere Haltung zu Beziehung und Orientierung findest du in unserem Beitrag Bindung statt Dressur.

Morgentau macht Wiesen und Wege rutschiger

Die besondere Stimmung am frühen Morgen entsteht häufig durch Feuchtigkeit. Genau diese Feuchtigkeit kann allerdings auch zur Herausforderung werden.

Gras, Laub, Holzstege, Wurzeln und Pflastersteine können durch Morgentau überraschend glatt sein. Besonders bei schnellen Richtungswechseln oder auf abschüssigen Wegen steigt dadurch das Risiko auszurutschen.

Passe das Tempo deshalb an die tatsächlichen Bodenverhältnisse an und achte auch selbst auf geeignetes Schuhwerk.

Nasses Laub kann Unebenheiten verdecken

Eine geschlossene Laubschicht sieht häufig harmlos aus, kann aber Wurzeln, Steine, Löcher oder andere Unebenheiten verdecken.

Gerade auf Waldwegen solltest du deshalb nicht davon ausgehen, dass jeder Abschnitt unter dem Laub eben ist.

Ein ruhigeres Tempo kann helfen, problematische Stellen rechtzeitig wahrzunehmen.

Feuchte Pfoten nach der Morgenrunde kontrollieren

Läuft dein Hund durch taunasse Wiesen, sind Pfoten und häufig auch Beine oder Bauch anschließend feucht.

Nach der Rückkehr lohnt sich deshalb ein kurzer Blick auf Ballen und Zwischenzehenräume. Entferne kleine Pflanzenteile, Steinchen oder andere Fremdkörper und trockne stark nasse Bereiche bei Bedarf ab.

Weitere Hinweise findest du in unserem ausführlichen Beitrag zur Pfotenpflege beim Hund.

Zecken können auch an kühlen Herbstmorgen aktiv sein

Der Herbst bedeutet nicht automatisch das Ende der Zeckensaison. An milden Tagen können Zecken weiterhin aktiv sein – besonders in Gras, an Waldrändern und in niedriger Vegetation.

Kontrolliere deinen Hund deshalb auch nach herbstlichen Morgenrunden weiterhin regelmäßig.

Mehr zum Thema findest du in unserem Beitrag über Zecken, Mücken & Co..

Wildtiere sind am frühen Morgen besonders relevant

Die Ruhe am frühen Morgen hat auch eine andere Seite: Gerade jetzt kannst du in Wald- und Feldgebieten häufiger auf Wildtiere oder besonders frische Wildspuren treffen.

Rehe, Hasen, Füchse und andere Tiere können unterwegs sein, während viele Menschen noch schlafen. Dein Hund nimmt deren Witterung häufig wahr, lange bevor du selbst ein Tier erkennst.

Beobachte deshalb seine Körpersprache. Starkes Wittern, plötzlich erhöhte Körperspannung, Fixieren oder ein deutlich zielgerichteter Zug in eine bestimmte Richtung können Hinweise darauf sein, dass er etwas wahrgenommen hat.

Weitere Hinweise findest du in unserem Beitrag über Sicherheit bei Wildbegegnungen.

Schleppleine bei Wildgerüchen: Mehr Bewegungsraum mit Sicherung

Wenn dein Hund stark auf Wildgerüche reagiert oder der Rückruf unter Ablenkung noch nicht zuverlässig funktioniert, kann eine Schleppleine eine sinnvolle Absicherung sein.

Sie ermöglicht einen größeren Bewegungsradius, ohne dass dein Hund vollständig ungesichert unterwegs ist.

Die Schleppleine ersetzt allerdings kein Training. Sie schafft zunächst Management und Sicherheit, während Orientierung und Rückruf weiter aufgebaut werden können.

Dämmerung am Morgen: Sichtbarkeit nicht vergessen

Je weiter der Herbst fortschreitet, desto häufiger startet eine frühe Morgenrunde noch vor Sonnenaufgang oder in der Dämmerung.

Besonders an Straßen, Radwegen oder schlecht beleuchteten Wegen ist gute Sichtbarkeit wichtig. Reflektierende Elemente oder ein geeignetes Leuchthalsband können dazu beitragen, dass dein Hund von anderen Verkehrsteilnehmern früher wahrgenommen wird.

Auch du selbst solltest gut sichtbar sein. Weitere Tipps findest du in unserem Beitrag Sicher durch die dunkle Jahreszeit.

Herbstliche Morgenrunden mit Hund in Stuttgart

Rund um Stuttgart gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten für frühe Spaziergänge. Welche Strecke ideal ist, hängt von deinem Hund, der Uhrzeit und den jeweiligen Bedingungen ab.

Im Rotwildpark und rund um den Bärensee kannst du mit Wald- und Wildgerüchen rechnen. Schlossgarten und Rosensteinpark bieten andere Reize und werden mit zunehmender Uhrzeit schnell belebter. Am Max-Eyth-See treffen offene Bereiche, Wasser und Spazierwege aufeinander.

Auch Kräherwald und Schönbuch bieten viele Möglichkeiten für naturnahe Morgenrunden. Besonders dort solltest du jedoch Wildtiere und die eingeschränkte Sicht bei Dämmerung berücksichtigen.

Ein ruhiger Start in den Tag kann auch für den Menschen wertvoll sein

Ein früher Spaziergang bedeutet nicht nur Bewegung für den Hund. Er kann auch dazu beitragen, den eigenen Tag bewusster zu beginnen.

Statt bereits während der ersten Runde auf das Smartphone zu schauen oder den Spaziergang möglichst schnell „abzuarbeiten“, kannst du die ruhige Umgebung nutzen, deinen Hund zu beobachten und gemeinsam unterwegs zu sein.

Gerade diese unspektakulären gemeinsamen Momente können im Alltag besonders wertvoll sein.

Checkliste: Gut vorbereitet auf den herbstlichen Morgenspaziergang

Vor und nach der Morgenrunde kannst du auf Folgendes achten:

  • Wetter und Sichtverhältnisse prüfen
  • bei Dunkelheit für gute Sichtbarkeit sorgen
  • auf taunasses und rutschiges Laub achten
  • in wildreichen Gebieten den Bewegungsradius anpassen
  • bei Bedarf eine Schleppleine einsetzen
  • deinem Hund ausreichend Zeit zum Schnüffeln geben
  • Training nur in kurzen Sequenzen einbauen
  • Pfoten nach taunassen Wiesen kontrollieren
  • feuchte Beine und Bauch bei Bedarf abtrocknen
  • weiterhin nach Zecken suchen

Diese Fehler solltest du bei frühen Herbstspaziergängen vermeiden

Wildtiere unterschätzen

Nur weil kaum Menschen unterwegs sind, bedeutet das nicht, dass die Umgebung leer ist. Gerade früh am Morgen solltest du mit Wild rechnen.

Morgentau ignorieren

Feuchtes Gras, Laub und Holz können sehr rutschig sein. Passe Tempo und Route an die Bodenverhältnisse an.

Zu viel Training einbauen

Die ruhige Morgenrunde muss nicht vollständig zur Trainingseinheit werden. Dein Hund darf seine Umwelt auch einfach erkunden.

Sichtbarkeit vergessen

Bei Dämmerung reicht es nicht, dass du deinen Hund selbst sehen kannst. Auch andere Verkehrsteilnehmer sollten euch möglichst früh erkennen.

Jeden Spaziergang besonders lang machen

Intensive Nasenarbeit und viele Umweltinformationen können auch eine kürzere Runde abwechslungsreich und anspruchsvoll machen.

Feuchte Pfoten nicht kontrollieren

Kleine Pflanzenteile, Schmutz oder Fremdkörper können sich zwischen den Zehen sammeln. Ein kurzer Check nach der Rückkehr ist schnell erledigt.

FAQ – Herbstliche Morgenluft und frühe Spaziergänge mit Hund

Sind frühe Spaziergänge im Herbst gut für Hunde?

Für viele Hunde bieten die kühleren Morgenstunden angenehme Bedingungen für Bewegung und gemeinsames Erkunden. Wie lang und intensiv die Runde sein sollte, hängt jedoch vom individuellen Hund und den Wetterbedingungen ab.

Warum schnüffelt mein Hund morgens im Herbst besonders viel?

Feuchte Böden, Morgentau und zahlreiche frische Duftspuren liefern deinem Hund besonders viele Geruchsinformationen. Intensives Schnüffeln ist deshalb ein normaler Bestandteil herbstlicher Morgenrunden.

Ist Morgentau für Hundepfoten gefährlich?

Morgentau allein ist normalerweise kein Problem. Durch die Feuchtigkeit werden Pfoten jedoch nass und kleine Fremdkörper können leichter hängen bleiben. Ein kurzer Pfotencheck nach der Runde ist deshalb sinnvoll.

Warum sind Waldwege morgens im Herbst so rutschig?

Morgentau und hohe Luftfeuchtigkeit machen Laub, Holz, Gras und Wurzeln feucht. Dadurch kann der Untergrund deutlich glatter sein als später am Tag.

Sind Wildtiere morgens häufiger unterwegs?

In den frühen Morgenstunden kannst du in Wald- und Feldgebieten besonders gut auf Wildtiere oder frische Wildspuren treffen. Deshalb solltest du den Bewegungsradius deines Hundes an die Umgebung anpassen.

Ist eine Schleppleine am frühen Morgen sinnvoll?

Bei einem Hund mit starkem Jagdinteresse oder einem noch nicht zuverlässigen Rückruf kann eine Schleppleine in wildreichen Gebieten zusätzliche Sicherheit bieten.

Sind Zecken im Herbst morgens noch aktiv?

Auch im Herbst können Zecken an milden Tagen weiterhin aktiv sein. Kontrolliere deinen Hund deshalb nach Spaziergängen durch Gras, Wiesen und Wald weiterhin regelmäßig.

Kann ich morgens mit meinem Hund trainieren?

Ja. Ruhigere Wege können besonders für kurze Übungen zu Orientierung, Rückruf und Leinenführung geeignet sein. Der Spaziergang sollte jedoch nicht vollständig aus Training bestehen.

Braucht mein Hund am frühen Morgen ein Leuchthalsband?

Bei Dämmerung oder Dunkelheit kann ein Leuchthalsband die Sichtbarkeit verbessern. Besonders an Straßen und gemeinsam genutzten Wegen sind zusätzliche reflektierende oder leuchtende Elemente sinnvoll.

Muss ein Morgenspaziergang länger sein als eine normale Runde?

Nein. Die Qualität eines Spaziergangs hängt nicht allein von seiner Länge ab. Ausgiebiges Schnüffeln, ruhiges Erkunden und gemeinsame Orientierung können auch eine kürzere Runde wertvoll machen.

Wo kann ich morgens mit meinem Hund in Stuttgart spazieren gehen?

Je nach gewünschter Umgebung kommen beispielsweise Rotwildpark, Bärensee, Kräherwald, Schlossgarten, Rosensteinpark, Max-Eyth-See oder der Schönbuch infrage. Achte immer auf die örtlichen Bedingungen, Wildvorkommen und die aktuelle Sicht.

Sollte ich meinen Hund nach einer taunassen Morgenrunde abtrocknen?

Ist dein Hund deutlich nass geworden, kannst du insbesondere Pfoten, Beine und Bauch nach der Rückkehr abtrocknen. Bei langem oder dichtem Fell kann auch eine Kontrolle weiterer feuchter Bereiche sinnvoll sein.

Fazit: Herbstliche Morgenluft macht Spaziergänge mit Hund besonders reizvoll

Frühe Spaziergänge mit Hund im Herbst verbinden viele angenehme Dinge: kühlere Temperaturen, ruhige Wege, intensive Gerüche und eine ganz besondere Stimmung in der Natur.

Besonders für Hunde, die gerne ausgiebig schnüffeln oder sich in einer ruhigeren Umgebung leichter orientieren können, bieten die frühen Stunden viele Möglichkeiten. Dabei muss die Morgenrunde weder besonders lang noch mit zahlreichen Übungen gefüllt sein.

Gleichzeitig solltest du die typischen Besonderheiten der Jahreszeit berücksichtigen. Morgentau und nasses Laub können Wege rutschig machen, Wildtiere sind in Wald und Flur präsent, Zecken bleiben bei geeigneten Bedingungen aktiv und im späteren Herbst beginnt der Spaziergang häufig noch in der Dämmerung.

Gerade rund um Stuttgart bieten Rotwildpark, Bärensee, Kräherwald, Schlossgarten, Rosensteinpark, Max-Eyth-See und Schönbuch abwechslungsreiche Möglichkeiten für eine herbstliche Morgenrunde.

Wenn du Wetter, Strecke und Bewegungsradius an deinen Hund anpasst, kannst du diese besondere Tageszeit nutzen, um gemeinsam ruhig, aufmerksam und entspannt in den Tag zu starten.

Mehr Orientierung für entspannte Spaziergänge

Dein Hund verliert bei Wildgerüchen, spannenden Spuren oder anderen Umweltreizen schnell die Verbindung zu dir?

Bei Pfotenliebe Stuttgart arbeiten wir daran, dass dein Hund seine Umwelt wahrnehmen und erkunden darf und trotzdem mit dir in Verbindung bleibt. Nach der Methode von Anton Fichtlmeier stehen Körpersprache, klare Kommunikation, Vertrauen und Orientierung im Mittelpunkt.

Gerade bei Spaziergängen in Wald und Natur kann diese gemeinsame Kommunikation besonders wertvoll sein – nicht als permanente Kontrolle, sondern als verlässliche Orientierung im Alltag.

Jetzt unverbindlich Kontakt aufnehmen

Praktisch für frühe Herbstspaziergänge

Meine Empfehlungen für sichere und entspannte Morgenrunden

Dämmerung, Wildgerüche und taunasse Wiesen gehören im Herbst schnell zu einer frühen Gassirunde dazu. Ein Leuchthalsband kann die Sichtbarkeit verbessern, eine Schleppleine bietet bei Rückruf- und Wildthemen zusätzliche Sicherung und ein saugfähiges Hundehandtuch ist nach einer feuchten Runde besonders praktisch.

Leuchthalsband für bessere Sichtbarkeit am Morgen

Wenn deine Morgenrunde noch in der Dämmerung beginnt, kann ein Leuchthalsband dabei helfen, deinen Hund für andere Spaziergänger, Radfahrer und Verkehrsteilnehmer besser sichtbar zu machen. Besonders an Straßen und gemeinsam genutzten Wegen ist gute Sichtbarkeit ein wichtiger Sicherheitsfaktor.

Leuchthalsband bei Amazon ansehen →

Werbung | Affiliate-Link · Bei einem Kauf über diesen Link erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.

XBEN Schleppleine für mehr Sicherheit bei Wildgerüchen

Gerade am frühen Morgen können frische Wildspuren besonders spannend sein. Wenn der Rückruf deines Hundes unter Ablenkung noch nicht zuverlässig sitzt, kann eine Schleppleine einen größeren Bewegungsradius ermöglichen und gleichzeitig zusätzliche Sicherheit bieten.

XBEN Schleppleine bei Amazon ansehen →

Werbung | Affiliate-Link · Bei einem Kauf über diesen Link erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Mikrofaser-Handtuch für taunasse Pfoten und Fell

Morgentau sorgt schnell für nasse Pfoten, Beine und einen feuchten Bauch. Mit einem eigenen Hundehandtuch kannst du deinen Hund nach der Rückkehr unkompliziert abtrocknen und dabei gleichzeitig Pfoten und Fell kurz kontrollieren.

Hundehandtuch bei Amazon ansehen →

Werbung | Affiliate-Link · Bei einem Kauf über diesen Link erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Top Neuigkeiten

Hundetraining Wissen aus Stuttgart

Im Pfotenliebe Blog findest du praktische Tipps rund um Hundetraining, Welpenzeit, Junghunde, Gesundheit und Alltag mit Hund.

Viele Themen entstehen direkt aus meiner Arbeit mit Mensch-Hund-Teams in Stuttgart. So bekommst du verständliche Impulse, die du im Alltag mit deinem Hund leichter umsetzen kannst.

Wenn du nicht nur lesen, sondern mit deinem Hund praktisch trainieren möchtest, findest du hier meine Kurse in Stuttgart, das Einzeltraining und die Welpenschule.