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Grasmilben im Spätsommer

  • Isabel Scheu
  • 01.09.2026
  • Herbst

Grasmilben beim Hund im Spätsommer: Juckreiz, rote Pfoten und was Hundehalter in Stuttgart wissen sollten

Der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu, die Temperaturen bleiben angenehm warm und viele Hundehalter genießen jetzt ausgedehnte Spaziergänge durch Wiesen, Felder und Parks. Gerade der Spätsommer gehört zu den schönsten Zeiten für gemeinsame Ausflüge mit dem Hund. Gleichzeitig beginnt für viele Hunde eine Phase, in der plötzlich starker Juckreiz, rote Pfoten oder intensives Knabbern an den Beinen auffallen.

Eine mögliche Ursache sind sogenannte Grasmilben beziehungsweise Herbstgrasmilben. Für Hunde problematisch sind dabei nicht die erwachsenen Milben, sondern deren parasitisch lebende Larven. Sie können sich beim Aufenthalt in geeigneten Lebensräumen auf der Haut des Hundes ansiedeln und dort eine teils ausgeprägte Hautreaktion mit starkem Juckreiz auslösen. Die Erkrankung wird auch als Trombikulose bezeichnet. :contentReference[oaicite:0]{index=0}

Typisch sind Beschwerden an Körperstellen, die beim Laufen durch Gras oder beim Liegen auf dem Boden besonders leicht Kontakt zu den Larven haben. Dazu gehören beispielsweise Pfoten, Zwischenzehenbereiche, Beine, Bauch, Achseln oder Ohren. Manche Hunde zeigen nur eine leichte Reizung, andere lecken und kratzen sich so intensiv, dass zusätzliche Hautverletzungen entstehen.

Auch in Stuttgart und der umliegenden Region können Hunde im Spätsommer und Herbst auf geeigneten Wiesen, in Gärten oder an anderen bewachsenen Flächen mit Grasmilbenlarven in Kontakt kommen. Ob beim Spaziergang im Rotwildpark, auf Wiesen rund um den Max-Eyth-See, in Parks oder auf Feldwegen rund um Stuttgart: Entscheidend ist weniger ein bestimmter Ort als die jeweiligen Bedingungen vor Ort.

Starker Juckreiz sollte trotzdem nicht automatisch als Grasmilbenbefall eingeordnet werden. Auch Allergien, andere Parasiten, Hautinfektionen oder Fremdkörper können ähnliche Beschwerden verursachen. Weitere gesundheitliche Warnzeichen findest du in unserem Überblick zu Gefahren im Herbst.

Kurze Antwort: Grasmilben können bei Hunden besonders im Sommer und Herbst starken Juckreiz verursachen. Typisch sind gerötete Haut, kleine orangefarbene Larvenansammlungen und intensives Lecken oder Knabbern vor allem an Pfoten und anderen bodennahen Körperstellen. Die Larven werden beim Aufenthalt in geeigneter Vegetation aufgenommen. Bei starken oder anhaltenden Beschwerden sollte ein Tierarzt die Ursache abklären. :contentReference[oaicite:1]{index=1}

Was sind Grasmilben beim Hund?

Unter dem Begriff Grasmilben werden im Zusammenhang mit Hunden häufig Herbstgrasmilben beziehungsweise Erntemilben verstanden. In Europa spielt insbesondere Neotrombicula autumnalis eine Rolle. :contentReference[oaicite:2]{index=2}

Die erwachsenen Milben leben frei in der Umwelt. Parasitäre Probleme verursachen ausschließlich die Larvenstadien. Hunde nehmen diese Larven auf, wenn sie durch geeignete Vegetation laufen oder sich auf befallenen Flächen aufhalten. :contentReference[oaicite:3]{index=3}

Die Larven sammeln sich anschließend bevorzugt an geeigneten Hautbereichen und ernähren sich dort. Die dadurch ausgelöste Hautreaktion kann zu ausgeprägtem Juckreiz führen.

Wann haben Grasmilben Saison?

Trombikulose tritt saisonal auf. In gemäßigten Regionen werden Hunde und andere Tiere besonders während der wärmeren Monate beziehungsweise im Sommer und Herbst von den Larven befallen. :contentReference[oaicite:4]{index=4}

Deshalb fällt ein Grasmilbenbefall häufig im Spätsommer auf. Allerdings ist eine starre Monatsgrenze wenig sinnvoll, denn lokale Witterungsbedingungen und Mikroklima beeinflussen, wann und wo besonders viele Larven vorhanden sind.

Wenn dein Hund jedes Jahr ungefähr zur gleichen Jahreszeit nach bestimmten Spaziergängen starken Juckreiz entwickelt, kann dieser zeitliche Zusammenhang ein wichtiger Hinweis für die tierärztliche Diagnostik sein.

Wo kommen Grasmilben vor?

Grasmilbenlarven leben in geeigneten Außenbereichen und können Hunde beim Laufen oder Liegen auf dem Boden erreichen. :contentReference[oaicite:5]{index=5}

Deshalb können nicht nur ländliche Feldwege betroffen sein. Auch Gärten, Wiesen, Parks und andere bewachsene Flächen können geeignete Lebensräume bieten.

In Stuttgart bedeutet das: Ein Hund kann theoretisch sowohl auf einer Wiese am Stadtrand als auch in einer Grünanlage oder im eigenen Garten Kontakt mit den Larven bekommen.

Es wäre allerdings nicht seriös, einzelne Stuttgarter Parks pauschal als besonders „grasmilbenreich“ zu bezeichnen, solange für diese konkrete Fläche keine entsprechenden Daten vorliegen.

Wie gelangen Grasmilben auf den Hund?

Hunde nehmen Grasmilbenlarven aus ihrer Umgebung auf. Sie müssen sich dafür nicht mit einem anderen Hund anstecken. Trombikulose gilt als saisonale, nicht ansteckende parasitäre Hauterkrankung. :contentReference[oaicite:6]{index=6}

Bewegt sich dein Hund durch eine befallene Fläche oder liegt auf dem Boden, können Larven auf ihn übergehen.

Deshalb treten Veränderungen besonders häufig an den Körperregionen auf, die unmittelbar mit Vegetation oder Boden in Berührung kommen.

Welche Körperstellen sind bei Grasmilben häufig betroffen?

Typische Befallsstellen sind dünn behaarte und leicht zugängliche Hautbereiche. Gerade Pfoten und Zwischenzehenräume werden häufig genannt. Auch die Ohren können betroffen sein. :contentReference[oaicite:7]{index=7}

Pfoten und Zwischenzehen

Beim Laufen durch Gras haben die Pfoten besonders viel Kontakt mit dem Untergrund. Intensives Lecken und Knabbern zwischen den Zehen kann deshalb auffallen.

Bauch und Brust

Bodennahe und dünner behaarte Bereiche können ebenfalls betroffen sein, besonders wenn der Hund häufig im Gras liegt.

Beine und Achselbereiche

Auch hier können Rötungen, kleine Papeln und Juckreiz auftreten.

Ohren

Ansammlungen der auffällig orangefarbenen Larven können auch im Bereich der Ohren sichtbar werden. :contentReference[oaicite:8]{index=8}

Typische Symptome eines Grasmilbenbefalls beim Hund

Wie stark ein Hund reagiert, kann sehr unterschiedlich sein. Manche Tiere zeigen nur eine leichte Hautreaktion, andere leiden unter starkem Juckreiz.

Mögliche Anzeichen sind:

  • starker Juckreiz
  • intensives Lecken oder Knabbern an den Pfoten
  • häufiges Kratzen
  • gerötete Haut
  • kleine Papeln oder Krusten
  • orange bis rötliche Punkte beziehungsweise Larvenansammlungen
  • gereizte Haut zwischen den Zehen
  • Haarverlust durch wiederholtes Lecken oder Kratzen
  • sekundäre Hautentzündungen bei starkem Selbsttrauma

Hautreizungen und Juckreiz gehören zu den typischen Folgen einer Trombikulose. :contentReference[oaicite:9]{index=9}

Welche weiteren Veränderungen du nicht ignorieren solltest, erfährst du in unserem Beitrag über Symptome bei deinem Hund.

Warum leckt mein Hund im Spätsommer ständig seine Pfoten?

Starkes Pfotenlecken gehört zu den Beschwerden, bei denen viele Hundehalter erstmals an Grasmilben denken.

Tatsächlich kann ein Befall eine mögliche Ursache sein, insbesondere wenn der Juckreiz saisonal auftritt und der Hund viel auf Wiesen unterwegs war.

Trotzdem solltest du Pfotenlecken nicht automatisch mit Grasmilben gleichsetzen. Auch Allergien, Hefepilze, bakterielle Hautprobleme, Fremdkörper, kleine Verletzungen oder andere Parasiten können ähnliche Symptome auslösen.

Deshalb ist besonders bei länger anhaltenden Beschwerden eine saubere Diagnostik wichtiger als eine Behandlung auf Verdacht.

Kann man Grasmilben beim Hund sehen?

Die Larven sind sehr klein, können bei genauer Betrachtung aber teilweise als winzige orangefarbene Punkte oder Ansammlungen auf der Haut erkannt werden.

Besonders an wenig behaarten Körperstellen oder zwischen den Zehen können solche orangefarbenen Bereiche auffallen.

Das Fehlen sichtbarer Larven schließt einen Befall jedoch nicht zuverlässig aus. Gerade wenn sich der Hund bereits intensiv gekratzt oder geleckt hat, kann die Beurteilung schwieriger werden.

Grasmilben oder Zecken: Wo liegt der Unterschied?

Grasmilben und Zecken gehören beide zu den Spinnentieren, unterscheiden sich für Hundehalter im Alltag aber deutlich.

Grasmilben

Bei Grasmilben ist ausschließlich das Larvenstadium parasitisch. Häufig steht starker Juckreiz mit Hautreizungen im Vordergrund.

Zecken

Zecken heften sich an die Haut und nehmen Blut auf. Ein Zeckenstich verursacht beim Hund zunächst häufig keine auffälligen Beschwerden.

Mehr über Zecken und weitere Parasiten findest du in unserem Beitrag über Zecken, Mücken & Co..

Sind Grasmilben von Hund zu Hund ansteckend?

Nein. Trombikulose gilt als nicht ansteckend. Hunde nehmen die Larven direkt aus einer geeigneten Umgebung auf und nicht typischerweise von einem anderen Hund. :contentReference[oaicite:10]{index=10}

Wenn mehrere Hunde nach einem gemeinsamen Spaziergang Beschwerden entwickeln, kann deshalb derselbe Aufenthaltsort die gemeinsame Ursache sein.

Sind Grasmilben für Hunde gefährlich?

Das größte Problem bei einem Grasmilbenbefall ist in der Regel der ausgeprägte Juckreiz und die daraus entstehende Hautentzündung.

Durch permanentes Lecken, Knabbern und Kratzen kann die natürliche Hautbarriere beschädigt werden. Dadurch können sich kleine Wunden, Krusten und sekundäre Infektionen entwickeln.

Ein Befall sollte deshalb nicht allein deshalb ignoriert werden, weil die Parasiten nur vorübergehend auf dem Tier verbleiben.

Übertragen Grasmilben Krankheiten auf Hunde?

Im Gegensatz zu Zecken stehen bei der europäischen Herbstgrasmilbe vor allem die lokale Hautreaktion und der Juckreiz im Vordergrund. Die gängigen veterinärmedizinischen Übersichten zur Trombikulose bei Hunden beschreiben die Erkrankung als parasitäre Hauterkrankung und nicht als typische vektorübertragene Infektionskrankheit. :contentReference[oaicite:11]{index=11}

Das bedeutet jedoch nicht, dass starke Hautreaktionen harmlos sind. Die Folgen intensiven Kratzens können für den Hund sehr belastend werden.

Wie stellt der Tierarzt Grasmilben fest?

Die Diagnose basiert auf dem typischen Erscheinungsbild, der Jahreszeit, den betroffenen Körperstellen und gegebenenfalls dem direkten Nachweis der Larven.

Gleichzeitig muss berücksichtigt werden, dass andere Hauterkrankungen nahezu identische Beschwerden hervorrufen können.

Deshalb ist besonders bei starkem oder immer wiederkehrendem Juckreiz eine tierärztliche Untersuchung sinnvoll.

Was hilft gegen Grasmilben beim Hund?

Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt davon ab, wie stark der Hund betroffen ist und ob bereits eine Hautentzündung entstanden ist.

ESCCAP nennt verschiedene Wirkstoffe, die zur Bekämpfung von Herbstgrasmilben eingesetzt werden können. Die konkrete Auswahl und Anwendung sollte jedoch passend zum individuellen Hund und mit veterinärmedizinischer Beratung erfolgen. :contentReference[oaicite:12]{index=12}

Gleichzeitig kann es notwendig sein, ausgeprägten Juckreiz und sekundäre Hautprobleme gezielt zu behandeln.

Verwende deshalb nicht eigenständig beliebige Antiparasitika oder Hausmittel, nur weil du Grasmilben vermutest.

Pfoten nach dem Spaziergang abspülen – ist das sinnvoll?

Nach Aufenthalten auf möglicherweise belasteten Wiesen kann es praktisch sein, Pfoten, Beine und bodennahe Fellbereiche mit klarem Wasser abzuspülen und anschließend gut abzutrocknen.

Das ersetzt keine Behandlung eines bestehenden starken Befalls, bietet dir aber gleichzeitig die Möglichkeit, Pfoten und Haut auf Auffälligkeiten, Fremdkörper oder kleine Verletzungen zu kontrollieren.

Mehr zur täglichen Routine findest du in unserem Beitrag über Pfotenpflege beim Hund.

Fellkontrolle nach Wiesen und Feldwegen

Gerade während der saisonal typischen Monate lohnt es sich, nach Spaziergängen kurz einen Blick auf die Haut und das Fell zu werfen.

Das muss keine lange Untersuchung sein. Achte besonders auf Stellen, an denen dein Hund auffällig leckt oder kratzt.

Eine regelmäßige Fellpflege hilft dir zusätzlich dabei, Veränderungen an Haut und Fell früher zu bemerken.

Kann man Grasmilben vorbeugen?

Einen vollständigen Schutz vor Kontakt mit Grasmilbenlarven gibt es bei einem Hund, der regelmäßig draußen unterwegs ist, kaum.

Wenn dein Hund jedoch nach bestimmten Wiesen oder Flächen immer wieder Beschwerden entwickelt, kann es sinnvoll sein, diese während der problematischen Jahreszeit zeitweise zu meiden.

Auch eine regelmäßige Kontrolle nach Spaziergängen hilft dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Bei Hunden mit wiederkehrenden starken Beschwerden kannst du mit deiner Tierarztpraxis besprechen, ob und welche vorbeugenden antiparasitären Maßnahmen sinnvoll sind.

Grasmilben im eigenen Garten

Nicht jeder betroffene Hund hat sich die Larven auf einem langen Wald- oder Wiesenspaziergang eingefangen. Auch geeignete Bereiche im eigenen Garten können eine mögliche Quelle darstellen.

Ein Hinweis kann sein, wenn die Beschwerden wiederholt auftreten, obwohl der Hund kaum außerhalb des Grundstücks unterwegs war.

Besonders interessant ist der Vergleich: Entwickelt dein Hund den Juckreiz nach Aufenthalt in bestimmten Gartenbereichen immer wieder, kann diese Beobachtung für die weitere Einschätzung hilfreich sein.

Grasmilben beim Hund in Stuttgart: Worauf solltest du achten?

Stuttgart bietet mit seinen Parks, Wiesen, Waldgebieten und dem grünen Umland zahlreiche Möglichkeiten für Spaziergänge. Diese Vielfalt ist für Hunde großartig, bedeutet aber auch regelmäßigen Kontakt mit unterschiedlichen Pflanzen- und Bodenbereichen.

Ob Rotwildpark, Max-Eyth-See, Rosensteinpark, Schlossgarten oder Feld- und Wiesenwege rund um Stuttgart: Nach einer Runde durch Vegetation kannst du besonders während der typischen Saison einen kurzen Pfoten- und Hautcheck einbauen.

Wenn du feststellst, dass dein Hund nach einer bestimmten Strecke regelmäßig starken Juckreiz entwickelt, notiere dir ruhig Ort und Zeitpunkt. Solche wiederkehrenden Muster können bei der späteren Einschätzung sehr hilfreich sein.

Wann sollte dein Hund mit Juckreiz zum Tierarzt?

Leichter, kurzfristiger Juckreiz muss nicht immer sofort ein Notfall sein. Bestimmte Veränderungen solltest du jedoch nicht über mehrere Tage beobachten, ohne sie abklären zu lassen.

Eine tierärztliche Untersuchung ist besonders sinnvoll bei:

  • starkem oder anhaltendem Juckreiz
  • offenen Hautstellen
  • nässenden oder eitrigen Veränderungen
  • deutlichen Schwellungen
  • starkem Pfotenlecken über längere Zeit
  • ausgeprägtem Haarverlust
  • Schmerzen beim Berühren der Pfoten
  • wiederkehrenden Beschwerden ohne klare Ursache
  • deutlicher Verschlechterung des Allgemeinzustands

Weitere Orientierung findest du in unserem Beitrag Wann zum Tierarzt?.

Diese Fehler solltest du bei Verdacht auf Grasmilben vermeiden

Jedes Pfotenlecken als Grasmilbenbefall ansehen

Pfotenlecken hat viele mögliche Ursachen. Besonders bei länger anhaltenden Beschwerden sollte die Ursache gezielt abgeklärt werden.

Starken Juckreiz einfach aussitzen

Dauerndes Kratzen und Lecken kann die Haut erheblich schädigen und zusätzliche Entzündungen begünstigen.

Beliebige Hausmittel auf gereizte Haut auftragen

Ätherische Öle, aggressive Desinfektionsmittel oder andere ungeeignete Produkte können gereizte Haut zusätzlich belasten.

Antiparasitika auf Verdacht anwenden

Nicht jedes Präparat ist für jeden Hund oder jeden Parasiten geeignet. Bei deutlichen Beschwerden sollte die Behandlung gezielt ausgewählt werden.

Nur die Pfoten kontrollieren

Auch Bauch, Achseln, Beine, Leistenbereich und Ohren können betroffen sein. Schau bei Juckreiz deshalb den gesamten Hund an.

Checkliste: Grasmilben beim Hund im Spätsommer

Das kannst du dir merken:

  • Grasmilben treten saisonal besonders im Sommer und Herbst auf
  • für Hunde problematisch sind die Larven
  • typisch ist starker Juckreiz
  • Pfoten und Zwischenzehenbereiche sind häufig betroffen
  • orangefarbene Larven können teilweise sichtbar sein
  • der Befall wird aus der Umwelt aufgenommen
  • Grasmilben werden nicht typischerweise von Hund zu Hund übertragen
  • nach Wiesenspaziergängen Pfoten und Haut kontrollieren
  • Pfoten bei Bedarf mit klarem Wasser abspülen und gut trocknen
  • bei starken oder anhaltenden Beschwerden tierärztlich abklären lassen

FAQ – Grasmilben beim Hund

Wie erkenne ich Grasmilben beim Hund?

Typisch sind saisonal auftretender starker Juckreiz, gerötete Haut und intensives Lecken oder Knabbern an Pfoten und anderen bodennahen Hautstellen. Teilweise sind winzige orangefarbene Larvenansammlungen sichtbar.

Wann treten Grasmilben beim Hund auf?

In gemäßigten Regionen treten Befälle besonders während der wärmeren Monate und im Herbst auf. Die genaue Saison hängt von den lokalen Bedingungen ab. :contentReference[oaicite:13]{index=13}

Warum leckt mein Hund wegen Grasmilben seine Pfoten?

Pfoten und Zwischenzehenräume haben beim Laufen durch Gras viel Kontakt mit der Umgebung und gehören deshalb zu den häufig betroffenen Körperstellen. Der ausgelöste Juckreiz führt dann zum Lecken und Knabbern.

Sind Grasmilben von Hund zu Hund ansteckend?

Nein. Hunde nehmen die Larven aus der Umgebung auf. Trombikulose gilt als nicht ansteckende parasitäre Erkrankung. :contentReference[oaicite:14]{index=14}

Können Menschen sich beim Hund mit Grasmilben anstecken?

Der Hund ist normalerweise nicht die eigentliche Infektionsquelle. Menschen und Hunde können unabhängig voneinander Larven aus derselben Umwelt aufnehmen. Die Milbenlarven können verschiedene Säugetiere und auch Menschen befallen. :contentReference[oaicite:15]{index=15}

Kann ich Grasmilben beim Hund mit bloßem Auge sehen?

Die Larven sind sehr klein, können aber bei genauem Hinsehen teilweise als winzige orange bis rötliche Punkte beziehungsweise Ansammlungen erkannt werden.

Was hilft gegen Grasmilben beim Hund?

Bei einem ausgeprägten Befall können antiparasitäre Wirkstoffe und eine Behandlung des Juckreizes beziehungsweise der Hautentzündung notwendig werden. Welches Präparat geeignet ist, sollte mit der Tierarztpraxis abgestimmt werden. ESCCAP beschreibt verschiedene wirksame Wirkstoffe gegen Herbstgrasmilben. :contentReference[oaicite:16]{index=16}

Hilft Pfotenwaschen gegen Grasmilben?

Das Abspülen von Pfoten und Beinen nach dem Aufenthalt auf Wiesen kann als praktische Pflegeroutine sinnvoll sein. Bei bereits starkem Juckreiz ersetzt es jedoch keine tierärztliche Diagnose und gegebenenfalls notwendige Behandlung.

Sind Grasmilben gefährlich für Hunde?

Das Hauptproblem ist meist der starke Juckreiz. Durch intensives Lecken und Kratzen kann die Haut verletzt werden und sich zusätzlich entzünden.

Wann muss mein Hund wegen Grasmilben zum Tierarzt?

Bei starkem oder anhaltendem Juckreiz, offenen beziehungsweise nässenden Hautstellen, Schmerzen, deutlichen Schwellungen oder wiederkehrenden Beschwerden solltest du deinen Hund tierärztlich untersuchen lassen.

Gibt es Grasmilben auch in Stuttgart?

Grasmilben beziehungsweise Herbstgrasmilben kommen in Europa vor und Hunde können ihre Larven auf geeigneten Außenflächen aufnehmen. Auch in Stuttgart solltest du deshalb bei saisonalem Juckreiz nach Aufenthalten auf Wiesen oder anderen bewachsenen Flächen an diese mögliche Ursache denken. :contentReference[oaicite:17]{index=17}

Fazit: Grasmilben beim Hund im Spätsommer früh erkennen

Grasmilben beim Hund gehören zu den typischen saisonalen Ursachen für starken Juckreiz im Spätsommer und Herbst. Für die Beschwerden verantwortlich sind die parasitischen Larven der Herbstgrasmilben, die Hunde beim Aufenthalt in geeigneten Außenbereichen aufnehmen können. :contentReference[oaicite:18]{index=18}

Besonders auffällig sind häufig rote und gereizte Pfoten, intensives Lecken zwischen den Zehen sowie Juckreiz an Beinen, Bauch oder Ohren. Teilweise können winzige orangefarbene Larvenansammlungen erkannt werden.

Gleichzeitig solltest du daran denken, dass nicht jeder juckende Hund automatisch Grasmilben hat. Allergien, andere Parasiten, Fremdkörper und Hautinfektionen können sehr ähnliche Beschwerden verursachen.

Gerade bei Spaziergängen durch Wiesen und Grünflächen rund um Stuttgart lohnt sich während der typischen Saison ein kurzer Blick auf Pfoten und Haut. Regelmäßige Kontrolle, eine gute Fellpflege und das Abspülen verschmutzter beziehungsweise stark mit Vegetation in Kontakt gekommener Pfoten können Teil einer einfachen Alltagsroutine sein.

Bleibt der Juckreiz bestehen oder verletzt sich dein Hund durch ständiges Lecken und Kratzen selbst, solltest du die Ursache tierärztlich abklären lassen. So können Grasmilben gezielt behandelt und andere Hauterkrankungen ausgeschlossen werden.

Entspannt unterwegs – auch wenn draußen viele Reize warten

Dein Hund ist auf Wiesen, Feldwegen und Spaziergängen ständig mit der Nase am Boden und lässt sich draußen nur schwer von spannenden Stellen lösen?

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Meine Empfehlung für Spaziergänge im Spätsommer

Grasmilben sind nicht die einzigen Parasiten, die im Spätsommer eine Rolle spielen. Gerade nach Spaziergängen durch Wiesen und Vegetation lohnt sich deshalb auch weiterhin ein gründlicher Blick auf Zecken.

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