Hundetraining Blog Stuttgart – Tipps für Alltag, Welpen & Erziehung
In meinem Blog rund um Hundetraining in Stuttgart findest du praktische Tipps für den Alltag mit deinem Hund – von der Welpenerziehung über Leinenführigkeit bis zum sicheren Rückruf.
Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.
Themen im Blog
Wissen rund um Hundetraining, Alltag und Gesundheit
Hier findest du hilfreiche Artikel zu Welpen, Junghunden, Leinenführigkeit, Rückruf, Gesundheit, Ernährung und einem entspannten Alltag mit Hund.
BLOG DURCHSUCHEN
Wonach suchst du?
Durchsuche den Pfotenliebe Blog nach Themen rund um Hundetraining, Welpen, Gesundheit, Ernährung, Verhalten und Alltag mit Hund.
Die Suche zeigt passende Beiträge aus dem Pfotenliebe Blog.
Rückruf auffrischen
- Isabel Scheu
- 08.07.2026
- Training
Rückruf auffrischen: Warum der Herbst die beste Zeit ist, das „Hier“ wieder zuverlässig zu trainieren
Der Sommer ist vorbei, die Temperaturen werden angenehmer und viele Hundehalter genießen endlich wieder längere Spaziergänge durch Wälder, Parks und Felder. Gleichzeitig beginnt eine Jahreszeit, in der die Umwelt für Hunde besonders spannend wird. Feuchte Böden halten intensive Gerüche, Wildspuren werden interessanter, raschelndes Laub sorgt für zusätzliche Reize und auf beliebten Spazierwegen sind wieder mehr Menschen und Hunde unterwegs.
Genau jetzt zeigt sich häufig, wie zuverlässig der Rückruf wirklich funktioniert. Kommt dein Hund auch dann zu dir zurück, wenn er gerade eine spannende Spur verfolgt? Kannst du ihn ansprechen, bevor er vollständig in einer Ablenkung verschwindet? Und bedeutet dein Rückruf für ihn tatsächlich Orientierung zu dir – oder hört er das Signal hauptsächlich dann, wenn der Freilauf anschließend beendet wird?
Vielleicht hatte dein Hund während der heißen Sommerwochen weniger Freilauf, eure Spaziergänge waren kürzer oder der Tagesablauf hat sich durch Urlaub und Ferien verändert. Der Herbst ist deshalb ein guter Zeitpunkt, den Rückruf wieder bewusst in den Alltag einzubauen und vorhandene Grundlagen aufzufrischen.
Gerade rund um Stuttgart bieten Rotwildpark, Bärensee, Kräherwald, Rosensteinpark, Schönbuch und die Wege im Stuttgarter Umland abwechslungsreiche Möglichkeiten für das Rückruftraining. Gleichzeitig findest du dort genau die Ablenkungen, bei denen ein verlässlicher Rückruf besonders wichtig wird. Weitere saisonale Hinweise findest du in unserem Beitrag über Herbstspaziergänge mit Hund.
Kurze Antwort: Der Herbst eignet sich besonders gut, um den Rückruf beim Hund aufzufrischen. Angenehme Temperaturen ermöglichen konzentriertes Training, während Wildgerüche, andere Hunde und abwechslungsreiche Umgebungen realistische Ablenkungen bieten. Entscheidend sind ein klar aufgebautes Rückrufsignal, passende Distanzen, eine sinnvolle Absicherung mit der Schleppleine und viele Situationen, in denen es sich für deinen Hund lohnt, sich wieder an dir zu orientieren.
Warum ein zuverlässiger Rückruf so wichtig ist
Der Rückruf gehört zu den wichtigsten Fähigkeiten im Alltag mit Hund. Er ermöglicht deinem Hund nicht nur mehr Bewegungsfreiheit, sondern kann in kritischen Situationen entscheidend für seine Sicherheit sein.
Taucht plötzlich ein Radfahrer auf, nähert sich ein anderer Hund oder nimmt dein Hund eine Wildspur wahr, solltest du ihn möglichst früh wieder zu dir orientieren können.
Ein guter Rückruf bedeutet deshalb weit mehr als das Ausführen eines Kommandos. Er ist ein Bestandteil eurer gemeinsamen Kommunikation und kann deinem Hund ermöglichen, Freiheit zu bekommen, ohne dass du vollständig auf Einfluss und Orientierung verzichten musst.
Warum der Herbst besonders gute Bedingungen fürs Rückruftraining bietet
Angenehmere Temperaturen
Nach heißen Sommerwochen können sich viele Hunde bei moderateren Temperaturen wieder länger bewegen und besser konzentrieren.
Realistische Ablenkungen
Wildgerüche, Laub, andere Hunde und Spaziergänger bieten zahlreiche Möglichkeiten, den Rückruf unter echten Alltagsbedingungen zu festigen.
Längere Spaziergänge
Wenn die Hitze nachlässt, lassen sich kurze Trainingssequenzen wieder unkompliziert in längere Spaziergänge integrieren.
Abwechslungsreiche Umgebungen
Wald, Wiese, Park und offene Wege ermöglichen es, den Schwierigkeitsgrad des Trainings schrittweise zu verändern.
Hat dein Hund den Rückruf wirklich verstanden?
Viele Hunde kommen zuverlässig zurück, solange die Umgebung wenig Interessantes bietet. Im Garten, auf einer ruhigen Wiese oder ohne Ablenkung scheint der Rückruf perfekt zu funktionieren.
Taucht dagegen ein anderer Hund auf oder führt eine spannende Wildspur in den Wald, verändert sich die Situation plötzlich.
Das bedeutet nicht automatisch, dass dein Hund „ungehorsam“ ist. Häufig wurde das Signal einfach noch nicht ausreichend unter unterschiedlichen Bedingungen aufgebaut oder die aktuelle Ablenkung ist deutlich schwieriger als die bisherigen Trainingssituationen.
Der Rückruf beginnt nicht erst mit dem Wort „Hier“
Ein wichtiger Teil des Rückruftrainings findet bereits statt, bevor du überhaupt rufst. Beobachte deinen Hund während des Spaziergangs.
Wie weit entfernt er sich von dir? Schaut er zwischendurch nach dir? Bemerkt er, wenn du langsamer wirst oder die Richtung wechselst? Kommt er gelegentlich freiwillig zurück?
Diese freiwillige Orientierung ist eine wertvolle Grundlage. Ein Hund, der dich auch ohne ständige Ansprache im Blick behält, lässt sich in schwierigen Situationen häufig leichter erreichen als ein Hund, der den gesamten Spaziergang vollkommen unabhängig von seinem Menschen gestaltet.
Ein Rückrufsignal sollte eindeutig bleiben
Verwende für den eigentlichen Rückruf ein klar definiertes Signal. Das kann beispielsweise „Hier“ sein oder ein anderes Wort, das innerhalb der Familie einheitlich verwendet wird.
Problematisch wird es, wenn ständig unterschiedliche Worte benutzt werden oder das Signal mehrfach hintereinander gerufen wird: „Hier, hier, komm, jetzt komm doch!“
Je klarer die Bedeutung des Signals bleibt, desto leichter kann dein Hund verstehen, was von ihm erwartet wird.
Warum mehrfaches Rufen den Rückruf schwächen kann
Reagiert dein Hund auf den ersten Rückruf nicht und du wiederholst das Signal immer wieder, kann er lernen, dass eine unmittelbare Reaktion gar nicht notwendig ist.
Deshalb solltest du das Rückrufsignal möglichst nur dann einsetzen, wenn die Situation so gewählt ist, dass dein Hund eine realistische Chance hat, erfolgreich zu reagieren.
Ist die Ablenkung noch zu groß, musst du zunächst Distanz schaffen oder über Management verhindern, dass dein Hund Erfolg damit hat, sich vollständig zu entziehen.
Die Schleppleine schafft Sicherheit beim Rückruftraining
Eine Schleppleine ist besonders dann sinnvoll, wenn der Rückruf unter Ablenkung noch nicht zuverlässig funktioniert. Sie ermöglicht deinem Hund mehr Bewegungsfreiheit als eine kurze Führleine und verhindert gleichzeitig, dass er sich unkontrolliert entfernt.
Wichtig ist, die Schleppleine nicht als Ersatz für Kommunikation zu betrachten. Sie ist zunächst eine Absicherung, während dein Hund lernt, sich auch auf größere Distanz an dir zu orientieren.
Weitere Grundlagen rund um gemeinsames Bewegen an der Leine findest du in unserem Beitrag zur Leinenführung im Alltag.
Wie du die Schwierigkeit beim Rückruf sinnvoll steigerst
Ein sinnvoller Aufbau kann beispielsweise so aussehen:
- Rückruf zunächst in ruhiger Umgebung trainieren
- mit kurzen Distanzen beginnen
- nur rufen, wenn dein Hund noch ansprechbar ist
- Distanz langsam vergrößern
- leichte Ablenkungen hinzufügen
- unterschiedliche Spazierwege nutzen
- bei höherer Ablenkung wieder mehr Abstand schaffen
- Schleppleine als Absicherung einsetzen
- nicht mehrere Schwierigkeiten gleichzeitig erhöhen
- Training beenden, solange es noch gut funktioniert
Warum Wildgerüche den Rückruf im Herbst so schwierig machen können
Wald und Feld bieten im Herbst besonders intensive Geruchsinformationen. Dein Hund kann die Spur eines Wildtieres wahrnehmen, obwohl du selbst überhaupt kein Tier siehst.
Genau deshalb solltest du nicht erst reagieren, wenn dein Hund bereits einer Spur folgt. Starkes Wittern, eine veränderte Körperhaltung oder plötzlich zunehmende Zielstrebigkeit können frühe Hinweise sein.
Je früher du diese Veränderung wahrnimmst, desto größer ist die Chance, wieder Kontakt aufzunehmen. Mehr über verantwortungsvolles Verhalten in wildreichen Gebieten findest du in unserem Beitrag über Hund und Wildtiere im Herbst.
Orientierung statt ständiger Kontrolle
Rückruftraining bedeutet nicht, deinen Hund auf jedem Meter zu kontrollieren. Er darf schnüffeln, erkunden und sich bewegen.
Gleichzeitig sollte eine Verbindung zwischen euch bestehen bleiben. Dein Hund darf lernen, dass Freiheit und Orientierung am Menschen keinen Widerspruch darstellen.
Genau diese Form der Zusammenarbeit steht auch hinter unserem Ansatz von Bindung statt Dressur: erst Kommunikation und Verständnis, anschließend gezieltes Lernen.
Belohnung beim Rückruf: Sie muss für deinen Hund relevant sein
Kommt dein Hund zuverlässig zu dir zurück, sollte diese Entscheidung für ihn eine positive Erfahrung sein. Welche Belohnung geeignet ist, hängt vom einzelnen Hund und von der jeweiligen Situation ab.
Das kann Futter sein, gemeinsames Spiel, soziale Bestätigung oder die Möglichkeit, anschließend wieder weiterzulaufen und zu schnüffeln.
Gerade bei anspruchsvollen Ablenkungen können kleine, hochwertige Trainingsleckerlis praktisch sein. Wenn du dich grundsätzlich mit einer ausgewogenen Versorgung deines Hundes beschäftigen möchtest, findest du weitere Informationen in unserem Beitrag über die 6 Bausteine der Hundeernährung.
Rückruf bedeutet nicht automatisch Ende des Freilaufs
Wenn dein Hund ausschließlich dann zurückgerufen wird, wenn er anschließend angeleint wird und der spannende Teil des Spaziergangs endet, kann eine ungünstige Erwartung entstehen.
Rufe ihn deshalb auch zwischendurch zu dir, bestätige sein Kommen und gib ihm anschließend wieder die Möglichkeit, weiterzugehen oder zu schnüffeln.
So lernt dein Hund: Zu meinem Menschen zurückzukehren bedeutet nicht automatisch, dass meine Freiheit vorbei ist.
Freiwilliges Zurückkommen solltest du ebenfalls wahrnehmen
Manche Hunde kommen während des Spaziergangs von sich aus immer wieder zu ihrem Menschen zurück. Diese Momente sind ausgesprochen wertvoll.
Dein Hund entscheidet sich freiwillig dafür, Kontakt aufzunehmen. Nimm diese Orientierung wahr und bestätige sie.
Dadurch entsteht ein Spaziergang, bei dem du deinen Hund nicht permanent rufen musst, weil er gelernt hat, dich auch selbstständig im Blick zu behalten.
Der Rückruf sollte nicht nur auf dem gleichen Weg funktionieren
Hunde lernen stark situationsbezogen. Ein Rückruf, der auf einer bestimmten Wiese hervorragend funktioniert, muss deshalb nicht automatisch im Wald oder auf einem unbekannten Weg genauso sicher sein.
Sobald die Grundlage zuverlässig aufgebaut ist, solltest du deshalb unterschiedliche Orte und Situationen einbeziehen.
Verändere aber immer nur so viel, dass dein Hund weiterhin eine realistische Chance auf Erfolg hat.
Rückruftraining mit anderen Hunden als Ablenkung
Andere Hunde gehören für viele Vierbeiner zu den stärksten Ablenkungen. Genau deshalb solltest du nicht direkt versuchen, deinen Hund aus einer unmittelbaren Begegnung heraus abzurufen.
Beginne mit ausreichend Abstand. Kann dein Hund einen anderen Hund wahrnehmen und trotzdem noch Kontakt zu dir aufnehmen, hast du eine gute Ausgangssituation.
Erst mit zunehmender Sicherheit kann die Distanz schrittweise verändert werden. So bleibt das Training verständlich und dein Hund muss nicht gegen eine Ablenkung arbeiten, die für ihn noch viel zu schwierig ist.
Rückruftraining rund um Stuttgart
Stuttgart bietet mit seinen Parks, Waldgebieten und Grünflächen zahlreiche Möglichkeiten, Rückruf und Orientierung unter unterschiedlichen Bedingungen zu trainieren.
Breitere und übersichtliche Wege können für den Trainingsbeginn sinnvoll sein, weil du entgegenkommende Menschen, Hunde oder andere Ablenkungen frühzeitig erkennen kannst.
Im Rotwildpark, am Bärensee, im Kräherwald oder im Schönbuch solltest du dagegen besonders mit Wildgerüchen rechnen. Genau dort ist eine Schleppleine sinnvoll, solange der Rückruf unter dieser Ablenkung noch nicht zuverlässig funktioniert.
Der Rosensteinpark und andere stärker frequentierte Bereiche bieten wiederum andere Herausforderungen wie Spaziergänger, Hunde oder Radfahrer. So lässt sich der Schwierigkeitsgrad später abwechslungsreich gestalten.
Diese Fehler solltest du beim Rückruftraining vermeiden
Das Signal ständig wiederholen
Mehrfaches Rufen kann deinem Hund vermitteln, dass er nicht auf das erste Signal reagieren muss.
Zu schwierig trainieren
Ein Hund, der bereits vollständig einer Wildspur folgt, befindet sich in einer völlig anderen Trainingssituation als ein Hund, der die Spur gerade erst wahrnimmt.
Nach dem Kommen schimpfen
Selbst wenn dein Hund länger gebraucht hat: Kommt er schließlich zurück, sollte das Zurückkommen nicht mit Ärger verknüpft werden.
Immer sofort anleinen
Wird jeder Rückruf automatisch zum Ende der Freiheit, kann dein Hund beginnen, das Zurückkommen hinauszuzögern.
Zu früh ohne Sicherung trainieren
Funktioniert der Rückruf unter starker Ablenkung noch nicht, bietet die Schleppleine mehr Sicherheit und verhindert unkontrolliertes Weglaufen.
Nur den eigentlichen Rückruf trainieren
Freiwillige Orientierung, Radius und Aufmerksamkeit während des gesamten Spaziergangs sind wichtige Bestandteile eines verlässlichen Rückrufs.
Checkliste: So frischt du den Rückruf im Herbst wieder auf
Darauf kannst du beim Training achten:
- ein eindeutiges Rückrufsignal verwenden
- nicht mehrfach hintereinander rufen
- mit einfachen Situationen beginnen
- Distanz und Ablenkung langsam steigern
- bei Bedarf eine Schleppleine nutzen
- freiwillige Orientierung deines Hundes wahrnehmen
- das Zurückkommen positiv gestalten
- den Hund nach einem Rückruf auch wieder weiterlaufen lassen
- unter Wildreiz besonders vorausschauend handeln
- unterschiedliche Trainingsorte nutzen
- lieber wenige gute Wiederholungen als zu viele Übungen durchführen
- Training beenden, solange dein Hund noch motiviert und ansprechbar ist
FAQ – Rückruf beim Hund im Herbst auffrischen
Wie trainiere ich einen zuverlässigen Rückruf beim Hund?
Beginne in einer einfachen Umgebung mit wenig Ablenkung und kurzen Distanzen. Erst wenn dein Hund dort zuverlässig reagiert, werden Distanz, Umgebung und Ablenkungen schrittweise schwieriger.
Warum funktioniert der Rückruf ohne Ablenkung, aber nicht bei Wild?
Wildgerüche können für einen Hund eine wesentlich stärkere Motivation darstellen als eine ruhige Trainingssituation. Der Rückruf muss deshalb schrittweise auch unter schwierigeren Bedingungen aufgebaut werden.
Ist eine Schleppleine für das Rückruftraining sinnvoll?
Ja. Eine Schleppleine kann zusätzliche Sicherheit geben und gleichzeitig einen größeren Bewegungsradius ermöglichen, solange der Rückruf unter Ablenkung noch nicht zuverlässig funktioniert.
Wie oft sollte ich den Rückruf beim Spaziergang trainieren?
Wenige hochwertige Wiederholungen sind meist sinnvoller als ständiges Rufen. Der Rückruf sollte ein klares und relevantes Signal bleiben.
Soll ich meinen Hund jedes Mal mit Futter belohnen?
Futter kann eine sinnvolle Belohnung sein, ist aber nicht die einzige Möglichkeit. Je nach Hund können auch Spiel, soziale Bestätigung oder das anschließende Weiterlaufen wertvoll sein.
Was mache ich, wenn mein Hund den Rückruf ignoriert?
Prüfe, ob die Situation möglicherweise zu schwierig war. Statt das Signal mehrfach zu wiederholen, solltest du das Training beim nächsten Mal mit mehr Abstand oder geringerer Ablenkung aufbauen und bei Bedarf eine Schleppleine nutzen.
Soll ich meinen Hund schimpfen, wenn er erst spät zurückkommt?
Nein. Dein Hund würde den Ärger möglicherweise mit dem Zurückkommen zu dir verknüpfen. Analysiere stattdessen, warum der Rückruf in dieser Situation nicht früher funktioniert hat.
Warum soll ich meinen Hund nach dem Rückruf wieder laufen lassen?
Dadurch lernt dein Hund, dass ein Rückruf nicht automatisch das Ende des Freilaufs bedeutet. Das kann dazu beitragen, dass das Zurückkommen für ihn attraktiv bleibt.
Kann ich den Rückruf mit anderen Hunden als Ablenkung trainieren?
Ja, allerdings solltest du mit ausreichend Abstand beginnen. Dein Hund sollte den anderen Hund wahrnehmen können und trotzdem noch ansprechbar bleiben.
Warum ist freiwillige Orientierung beim Rückruf wichtig?
Ein Hund, der während des Spaziergangs regelmäßig selbstständig Kontakt zu seinem Menschen aufnimmt, muss häufig weniger aktiv zurückgerufen werden. Diese freiwillige Orientierung bildet eine wertvolle Grundlage.
Wo kann ich den Rückruf in Stuttgart trainieren?
Je nach Trainingsstand eignen sich zunächst übersichtliche und ruhige Bereiche. Später können beispielsweise Rotwildpark, Bärensee, Kräherwald, Rosensteinpark oder geeignete Wege im Stuttgarter Umland unterschiedliche Ablenkungen bieten. Beachte dabei immer örtliche Regelungen und sichere deinen Hund dort, wo ein Freilauf nicht angebracht ist.
Wie lange dauert es, bis ein Rückruf zuverlässig funktioniert?
Dafür gibt es keine feste Zeitspanne. Lernerfahrung, Alter, Motivation, Jagdinteresse und bisheriges Training spielen eine Rolle. Entscheidend sind ein sinnvoller Aufbau und regelmäßige erfolgreiche Wiederholungen.
Fazit: Ein guter Rückruf schenkt deinem Hund Freiheit und dir mehr Sicherheit
Der Rückruf beim Hund gehört zu den wichtigsten Grundlagen für einen entspannten gemeinsamen Alltag. Gerade im Herbst zeigt sich häufig, wie stabil das Signal wirklich aufgebaut ist. Intensive Wildgerüche, andere Hunde, Spaziergänger und abwechslungsreiche Umgebungen sorgen jetzt für zahlreiche Ablenkungen.
Genau deshalb eignet sich diese Jahreszeit hervorragend, um den Rückruf wieder bewusst aufzufrischen. Beginne dort, wo dein Hund erfolgreich sein kann, und steigere Distanz und Ablenkung schrittweise.
Eine Schleppleine sorgt während des Trainings für zusätzliche Sicherheit. Gleichzeitig solltest du nicht nur das eigentliche „Hier“ üben, sondern auch freiwillige Orientierung, einen angemessenen Bewegungsradius und die Kommunikation während des gesamten Spaziergangs fördern.
Gerade in Stuttgart bieten Parks, Wälder und Grünanlagen abwechslungsreiche Möglichkeiten, den Rückruf in unterschiedlichen Situationen zu festigen. Entscheidend ist dabei nicht, möglichst schnell ohne Leine unterwegs sein zu können. Entscheidend ist, dass dein Hund Freiheit bekommt, weil eure gemeinsame Kommunikation diese Freiheit zunehmend sicher möglich macht.
Ein zuverlässiger Rückruf schenkt deinem Hund damit nicht weniger, sondern langfristig mehr Freiheit – und euch beiden mehr Sicherheit im Alltag.
Der Rückruf funktioniert – bis etwas wirklich spannend wird?
Dein Hund kommt auf ruhigen Wegen zuverlässig, ist bei Wildgerüchen, anderen Hunden oder großer Ablenkung aber kaum noch ansprechbar?
Bei Pfotenliebe Stuttgart betrachten wir den Rückruf nicht isoliert. Orientierung, Körpersprache, Bewegungsradius und die Kommunikation zwischen Mensch und Hund bilden die Grundlage dafür, dass dein Hund sich auch auf Distanz wieder an dir orientieren kann.
Als lizenzierte Hundeschule nach der Methode von Anton Fichtlmeier arbeiten wir an einer verständlichen und alltagstauglichen Kommunikation – mit dem Ziel, deinem Hund zunehmend mehr Freiheit ermöglichen zu können, ohne dabei Sicherheit und Verbindung zu verlieren.
Praktisch fürs Rückruftraining
Meine Empfehlungen für das Rückruftraining mit deinem Hund
Beim Aufbau eines zuverlässigen Rückrufs sind Sicherheit und ein sinnvoll gewählter Trainingsrahmen besonders wichtig. Eine Schleppleine ermöglicht mehr Bewegungsfreiheit bei gleichzeitiger Absicherung. Kleine Trainingsleckerlis können zusätzlich eingesetzt werden, um einzelne besonders gute Rückrufmomente gezielt zu bestätigen.
XBEN Schleppleine für kontrollierte Freiheit
Eine Schleppleine ist beim Rückruftraining besonders hilfreich, solange dein Hund unter stärkerer Ablenkung noch nicht zuverlässig zurückkommt. Sie ermöglicht einen größeren Bewegungsradius und gibt dir gleichzeitig die Möglichkeit, das Training sicher aufzubauen.
XBEN Schleppleine bei Amazon ansehen →Werbung | Affiliate-Link · Bei einem Kauf über diesen Link erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.
Trainingsleckerlis für gezielte Belohnungsmomente
Kleine Trainingsleckerlis lassen sich unkompliziert mitnehmen und können eingesetzt werden, wenn du einen besonders guten Rückruf gezielt bestätigen möchtest. Wichtig ist, dass dein Hund nicht ausschließlich wegen ständig sichtbarem Futter zu dir kommt, sondern der Rückruf Teil eurer gemeinsamen Kommunikation bleibt.
Trainingsleckerlis bei Amazon ansehen →Werbung | Affiliate-Link · Bei einem Kauf über diesen Link erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.
Kategorien
Hundetraining Wissen aus Stuttgart
Im Pfotenliebe Blog findest du praktische Tipps rund um Hundetraining, Welpenzeit, Junghunde, Gesundheit und Alltag mit Hund.
Viele Themen entstehen direkt aus meiner Arbeit mit Mensch-Hund-Teams in Stuttgart. So bekommst du verständliche Impulse, die du im Alltag mit deinem Hund leichter umsetzen kannst.
Wenn du nicht nur lesen, sondern mit deinem Hund praktisch trainieren möchtest, findest du hier meine Kurse in Stuttgart, das Einzeltraining und die Welpenschule.