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5 Dinge bei Trockenfutter beachten
- Isabel Scheu
- 01.07.2026
- Trockenfutter
Gutes Trockenfutter erkennen – worauf du bei Zutaten, Deklaration & Nährstoffen wirklich achten solltest
Trockenfutter ist praktisch, lange haltbar, leicht zu portionieren und in unzähligen Varianten erhältlich. Genau diese große Auswahl macht die Entscheidung für viele Hundehalter jedoch schwierig: Woran erkennt man gutes Trockenfutter für Hunde? Wie hoch sollte der Fleischanteil sein? Sind Getreide, Fleischmehl oder tierische Nebenerzeugnisse automatisch schlecht? Und was sagen Begriffe wie „Premium“, „getreidefrei“ oder „hoher Fleischanteil“ wirklich aus?
Viele Hundehalter schauen beim Kauf zunächst auf den Preis oder auf die Vorderseite der Verpackung. Doch eine hochwertige Gestaltung, Fleischbilder oder Begriffe wie „natürlich“ und „Premium“ sagen noch wenig darüber aus, ob ein Trockenfutter tatsächlich bedarfsgerecht zusammengesetzt ist. Entscheidend sind vielmehr die gesamte Rezeptur, die Nährstoffversorgung, die Deklaration, der Energiegehalt und die individuelle Verträglichkeit.
Auch in unserer Hundeschule in Stuttgart werden wir regelmäßig gefragt, welches Trockenfutter wirklich gut ist und worauf man beim Kauf achten sollte. Besonders häufig geht es dabei um Fleischanteil, Getreide, Zusatzstoffe, Proteinquellen, Kohlenhydrate und die Frage, ob teures Trockenfutter automatisch besser ist.
In diesem ausführlichen Ratgeber erfährst du, wie du gutes Trockenfutter erkennst, wie du die Zutatenliste richtig liest, warum Frischfleisch und Trockenfleisch unterschiedlich bewertet werden müssen, welche Rolle Protein, Fett, Kohlenhydrate, Mineralstoffe und Vitamine spielen, woran du ein Alleinfuttermittel erkennst und wie du beurteilst, ob das Futter tatsächlich zu deinem Hund passt.
Kurze Antwort: Ein gutes Trockenfutter sollte als Alleinfuttermittel bedarfsgerecht zusammengesetzt sein, eine nachvollziehbare Deklaration besitzen, geeignete Protein- und Energiequellen enthalten und zur Lebensphase, Aktivität und Körperkondition deines Hundes passen. Wichtig ist außerdem, dass dein Hund das Futter gut verträgt.
Gutes Trockenfutter erkennen – die wichtigsten Kriterien auf einen Blick
Futterart
Als Hauptfutter sollte das Produkt als Alleinfuttermittel für die entsprechende Lebensphase geeignet sein.
Deklaration
Die verwendeten Zutaten sollten möglichst nachvollziehbar angegeben sein.
Proteinquelle
Tierische und gegebenenfalls pflanzliche Proteinquellen sollten erkennbar sein.
Energiegehalt
Die Energiedichte muss zum individuellen Bedarf deines Hundes passen.
Fettgehalt
Fett sollte abhängig von Aktivität, Lebensphase und Körperkondition beurteilt werden.
Kohlenhydrate
Entscheidend sind nachvollziehbare und gut verträgliche Quellen.
Mineralstoffe & Vitamine
Die gesamte Nährstoffversorgung sollte bedarfsgerecht aufgebaut sein.
Verträglichkeit
Auch ein auf dem Papier gutes Futter muss zum individuellen Hund passen.
Die Deklaration – wichtiger als die Vorderseite der Verpackung
Die Zutatenliste ist eine der wichtigsten Informationsquellen auf einer Trockenfutterverpackung. Sie zeigt dir, welche Rohstoffe für die Rezeptur verwendet wurden.
Viele Hundehalter lassen sich von Aussagen wie „mit frischem Huhn“, „Premium“, „natürlich“ oder „mit viel Fleisch“ leiten. Solche Angaben können interessant sein, ersetzen aber nicht den Blick auf die tatsächliche Zusammensetzung.
Mehr dazu erfährst du im Beitrag Trockenfutter richtig lesen – das Etikett verstehen .
Wie liest man die Zutatenliste von Trockenfutter richtig?
Zutaten werden grundsätzlich nach ihrem Gewichtsanteil zum Zeitpunkt der Verarbeitung aufgeführt. Das bedeutet: Eine Zutat, die an erster Stelle steht, wurde mengenmäßig in größerem Anteil eingesetzt als weiter hinten aufgeführte Zutaten.
Allerdings ist gerade beim Vergleich von frischem Fleisch und getrockneten Zutaten Vorsicht nötig. Frisches Fleisch enthält viel Wasser. Wird es während der Herstellung getrocknet, sinkt sein Gewicht deutlich. Deshalb kann eine hohe Frischfleischangabe auf der Zutatenliste nach der Verarbeitung einen deutlich kleineren Anteil an der Trockenmasse ausmachen.
Frischfleisch im Trockenfutter – automatisch hochwertiger?
„Mit frischem Fleisch“ klingt für viele Hundehalter besonders hochwertig. Frischfleisch kann selbstverständlich eine sinnvolle Zutat sein, die Angabe sollte aber richtig eingeordnet werden.
Frisches Fleisch enthält einen hohen Wasseranteil. Während der Herstellung von Trockenfutter wird ein großer Teil dieser Feuchtigkeit entzogen. Dadurch verändert sich sein tatsächlicher Anteil am fertigen Produkt.
Deshalb ist die Aussage „Frischfleisch an erster Stelle“ allein kein zuverlässiger Beweis dafür, dass das fertige Trockenfutter einen besonders hohen Anteil tierischer Proteine enthält.
Trockenfleisch und Fleischmehl – minderwertig oder sinnvoll?
Getrocknetes Fleisch oder Fleischmehl wird häufig kritischer gesehen als Frischfleisch. Auch diese Bewertung ist zu pauschal.
Durch den geringeren Wasseranteil ist getrocknetes tierisches Material konzentrierter. Entscheidend ist deshalb nicht allein, ob ein Hersteller Frischfleisch oder Trockenfleisch verwendet, sondern welche Rohstoffe eingesetzt werden, wie sie verarbeitet wurden und wie die gesamte Nährstoffversorgung aussieht.
Wie hoch sollte der Fleischanteil bei Trockenfutter sein?
Viele Hundehalter suchen nach einer festen Prozentzahl: 50 %, 60 %, 70 % Fleisch? Eine allgemeingültige Mindestzahl, ab der Trockenfutter automatisch hochwertig ist, gibt es jedoch nicht.
Der Fleischanteil allein sagt wenig darüber aus, ob ein Futter bedarfsgerecht zusammengesetzt ist. Entscheidend sind Qualität und Art der Proteinquellen, die Aminosäureversorgung, der Energiegehalt sowie die gesamte Rezeptur.
Proteine – warum nicht nur der Rohproteinwert zählt
Proteine liefern Aminosäuren, die unter anderem für Muskeln, Organe, Enzyme und zahlreiche Stoffwechselprozesse benötigt werden. Auf dem Etikett findest du den Wert als „Rohprotein“.
Ein hoher Rohproteinwert ist jedoch nicht automatisch besser. Entscheidend ist, aus welchen Proteinquellen das Eiweiß stammt und wie gut deren Aminosäuremuster und Verdaulichkeit zum Hund passen.
Auch der individuelle Bedarf unterscheidet sich. Hunde in unterschiedlichen Lebensphasen sowie sehr aktive oder eher ruhige Hunde benötigen nicht zwangsläufig dieselbe Energiedichte und Nährstoffzusammensetzung.
Tierische Nebenerzeugnisse – grundsätzlich schlecht?
Der Begriff „tierische Nebenerzeugnisse“ wird häufig automatisch mit minderwertigen Zutaten verbunden. Das ist zu pauschal.
Auch ernährungsphysiologisch wertvolle Organe und andere tierische Bestandteile können unter entsprechende Kategorien fallen. Für Hundehalter ist deshalb besonders interessant, wie transparent ein Hersteller die verwendeten Rohstoffe beschreibt.
Je genauer die Angaben, desto leichter lässt sich beurteilen, welche Tierarten und Bestandteile tatsächlich enthalten sind.
Kohlenhydrate im Trockenfutter – notwendig oder nur Füllstoff?
Trockenfutter enthält häufig Kohlenhydratquellen wie Reis, Hafer, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Mais oder andere stärkehaltige Zutaten. Diese liefern Energie und beeinflussen außerdem die technische Herstellung der Kroketten.
Kohlenhydrate sind nicht automatisch „Füllstoffe“. Entscheidend sind Menge, Verarbeitung, Gesamtzusammensetzung und individuelle Verträglichkeit.
Getreidefrei – sinnvoll oder nur Marketing?
Getreidefreies Trockenfutter ist seit Jahren sehr beliebt. Trotzdem bedeutet „getreidefrei“ nicht automatisch „hochwertig“.
Viele Hunde vertragen Reis, Hafer, Mais oder andere Getreidesorten problemlos. Bei einer tatsächlich diagnostizierten Unverträglichkeit kann der Verzicht sinnvoll sein. Ohne entsprechenden Grund ist Getreidefreiheit jedoch kein Qualitätsbeweis.
Mehr dazu findest du im Beitrag Getreidefrei – sinnvoll oder nur Marketing? .
Fettgehalt – entscheidend für Energie und Futtermenge
Fett ist ein besonders energiereicher Nährstoff. Deshalb beeinflusst der Fettgehalt eines Trockenfutters erheblich, wie viele Kalorien eine bestimmte Futtermenge liefert.
Ein sehr aktiver Hund kann von einer höheren Energiedichte profitieren, während bei einem übergewichtigen oder wenig aktiven Hund eine andere Zusammensetzung sinnvoll sein kann.
Deshalb sollte der Fettgehalt niemals isoliert als „gut“ oder „schlecht“ bewertet werden.
Omega-3 und Omega-6 – welche Rolle spielen Fettsäuren?
Bestimmte Fettsäuren sind für Haut, Fell und zahlreiche Stoffwechselprozesse wichtig. Sie können über tierische Fette, Fischöle oder pflanzliche Öle bereitgestellt werden.
Entscheidend ist nicht, dass möglichst viele verschiedene Öle auf der Zutatenliste stehen, sondern dass die gesamte Fettsäureversorgung bedarfsgerecht aufgebaut ist.
Vitamine und Mineralstoffe – Zusatzstoffe sind nicht automatisch schlecht
Ein Trockenfutter muss alle notwendigen Nährstoffe in geeigneter Menge liefern. Dazu gehören unter anderem Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.
Deshalb ist es nicht automatisch negativ, wenn ein Hersteller bestimmte Nährstoffe als ernährungsphysiologische Zusatzstoffe ergänzt. Gerade bei einem Alleinfuttermittel können solche Ergänzungen notwendig sein, um eine bedarfsgerechte Versorgung sicherzustellen.
Was bedeutet Rohasche im Trockenfutter?
Der Begriff „Rohasche“ klingt für viele Hundehalter zunächst problematisch. Er bedeutet jedoch nicht, dass dem Futter tatsächlich Asche zugesetzt wird.
Rohasche beschreibt vereinfacht den Anteil an mineralischen Bestandteilen, der nach einer standardisierten Verbrennung des Futters zurückbleiben würde. Dazu gehören beispielsweise Calcium, Phosphor und andere Mineralstoffe.
Rohfaser und Ballaststoffe – wichtig für Verdauung und Sättigung
Ballaststoffe können die Verdauung, Kotkonsistenz und Sättigung beeinflussen. Unterschiedliche Faserquellen erfüllen dabei verschiedene Funktionen.
Ein möglichst niedriger Rohfaserwert ist deshalb nicht automatisch besser. Entscheidend ist, wie die gesamte Rezeptur aufgebaut ist und wie der individuelle Hund darauf reagiert.
Feuchtigkeitsgehalt – warum Trockenfutter so energiedicht ist
Trockenfutter besitzt einen deutlich geringeren Wassergehalt als Nassfutter. Dadurch ist es pro 100 Gramm meist wesentlich energiedichter.
Deshalb benötigt ein Hund mengenmäßig oft deutlich weniger Trockenfutter als Nassfutter. Das macht Trockenfutter praktisch, erhöht aber gleichzeitig die Bedeutung einer exakten Portionierung.
Energiedichte – einer der wichtigsten Werte beim Trockenfutter
Zwei Trockenfuttersorten können ähnlich aussehen und trotzdem sehr unterschiedliche Kalorienmengen liefern.
Deshalb sollte nicht nur nach Gramm gefüttert werden. Der Energiegehalt muss zum individuellen Bedarf des Hundes passen.
Besonders bei kleinen Hunden kann bereits eine relativ geringe Abweichung der Portion einen erheblichen Unterschied bei der täglichen Energieaufnahme verursachen.
Wie viel Trockenfutter braucht mein Hund pro Tag?
Eine pauschale Grammangabe nach Körpergewicht ist nur begrenzt sinnvoll. Die benötigte Menge hängt vom Energiegehalt des Futters und vom tatsächlichen Energiebedarf deines Hundes ab.
Lebensphase, Aktivität, Körpergewicht, Körperkondition, Kastrationsstatus und individuelle Stoffwechsellage können den Bedarf beeinflussen.
Mehr dazu findest du unter Wie viel Trockenfutter braucht dein Hund wirklich? .
Alleinfuttermittel oder Ergänzungsfuttermittel – unbedingt prüfen
Wenn du ein Trockenfutter dauerhaft als Hauptfutter verwendest, sollte es für den jeweiligen Hund als Alleinfuttermittel geeignet sein.
Ein Alleinfuttermittel ist darauf ausgelegt, bei bestimmungsgemäßer Fütterung den Nährstoffbedarf der angegebenen Zielgruppe zu decken.
Ergänzungsfuttermittel dagegen sind nicht automatisch für die alleinige Dauerfütterung gedacht.
Besonders in Wachstumsphasen oder bei veränderten Anforderungen im Laufe des Hundelebens sollte die Rezeptur zur jeweiligen Lebensphase passen. Energie, Protein, Mineralstoffe und weitere Nährstoffe dürfen deshalb nicht isoliert, sondern müssen immer im Zusammenhang mit dem individuellen Hund betrachtet werden.
Kleine Hunde – warum Krokettengröße und Energiedichte wichtig sind
Bei kleinen Hunden kann die Größe der Kroketten eine Rolle spielen. Gleichzeitig ist Trockenfutter sehr energiedicht, sodass bereits kleine Mengen relativ viele Kalorien liefern können.
Deshalb sollte bei kleinen Hunden besonders genau portioniert werden.
Große Hunde und große Rassen
Bei großen Hunden spielen nicht nur die Größe der Kroketten, sondern auch Energiegehalt und Futtermenge eine Rolle.
Besonders während des Wachstums großer Rassen ist eine bedarfsgerechte Versorgung wichtig, damit das Wachstum nicht unnötig beschleunigt wird.
Verträglichkeit – das beste Trockenfutter muss zu deinem Hund passen
Selbst ein auf dem Papier hochwertiges Futter ist nicht automatisch für jeden Hund geeignet.
Beobachte deshalb unter anderem Kotkonsistenz, Körpergewicht, Haut und Fell, Futterakzeptanz und allgemeines Wohlbefinden.
Anhaltender Durchfall, Erbrechen, Gewichtsverlust, starker Juckreiz oder andere gesundheitliche Auffälligkeiten sollten allerdings tierärztlich abgeklärt werden.
Trockenfutter bei Allergien und Unverträglichkeiten
Bei bekannten Futtermittelunverträglichkeiten kann eine klar deklarierte Rezeptur besonders hilfreich sein.
Entscheidend ist jedoch nicht, ob ein Futter „hypoallergen“, „getreidefrei“ oder „Monoprotein“ auf der Vorderseite trägt, sondern welche Zutaten tatsächlich enthalten sind.
Eine diagnostische Ausschlussdiät sollte fachlich begleitet werden.
Zusatzstoffe – sinnvoll oder überflüssig?
Zusatzstoffe sollten nicht grundsätzlich negativ bewertet werden. Manche Stoffe werden eingesetzt, um die Nährstoffversorgung zu sichern, die Haltbarkeit zu unterstützen oder technologische Funktionen zu erfüllen.
Entscheidend ist, um welche Stoffe es sich handelt und welche Funktion sie im Produkt erfüllen.
Zucker im Trockenfutter – notwendig?
Zugesetzter Zucker ist für eine bedarfsgerechte Ernährung nicht erforderlich. Trotzdem sollte die Qualität eines Futters nicht ausschließlich an der Aussage „ohne Zuckerzusatz“ festgemacht werden.
Entscheidend bleibt die gesamte Rezeptur.
Ist teures Trockenfutter automatisch besser?
Nein. Der Verkaufspreis wird durch Rohstoffe, Produktion, Verpackung, Vertrieb, Marketing und Markenpositionierung beeinflusst.
Ein teures Trockenfutter kann hochwertig sein, muss aber nicht automatisch besser zu deinem Hund passen. Umgekehrt kann auch ein günstigeres Alleinfuttermittel bedarfsgerecht zusammengesetzt sein.
Premium, natürlich, getreidefrei – Marketing richtig einordnen
Viele Begriffe auf Futterverpackungen sollen Qualität vermitteln. Begriffe wie „Premium“, „Super Premium“, „natürlich“ oder „artgerecht“ sollten jedoch nicht stärker gewichtet werden als die tatsächliche Produktdeklaration.
Die wichtigste Frage lautet nicht: „Wie klingt die Vorderseite?“, sondern: „Was steht tatsächlich in der Zusammensetzung?“
Checkliste: So erkennst du gutes Trockenfutter
- Ist das Produkt als Alleinfuttermittel geeignet?
- Sind die wichtigsten Zutaten nachvollziehbar deklariert?
- Welche Proteinquellen werden verwendet?
- Wie hoch sind Rohprotein und Rohfett?
- Welche Kohlenhydratquellen sind enthalten?
- Wie hoch ist der Energiegehalt?
- Passt die Rezeptur zur Lebensphase?
- Passt die Futtermenge zum individuellen Bedarf?
- Wie gut verträgt dein Hund das Futter?
- Wie entwickeln sich Gewicht und Körperkondition?
Häufige Fehler beim Trockenfutterkauf
Nur auf den Fleischanteil schauen
Die Gesamtzusammensetzung ist wichtiger als eine einzelne Prozentzahl.
Frischfleisch automatisch höher bewerten
Der Wasserverlust während der Herstellung muss berücksichtigt werden.
Getreide grundsätzlich ablehnen
Viele Hunde vertragen geeignete Getreidequellen problemlos.
Teuer mit hochwertig gleichsetzen
Der Preis allein ist kein Qualitätsmerkmal.
Zusatzstoffe pauschal negativ bewerten
Manche sind für die bedarfsgerechte Nährstoffversorgung notwendig.
Die Energiedichte übersehen
Trockenfutter kann bereits in kleinen Mengen viele Kalorien liefern.
Leckerlis nicht einrechnen
Trainingssnacks und Kauartikel gehören zur täglichen Energiezufuhr.
Gutes Trockenfutter für Hunde in Stuttgart auswählen
Hundehalter in Stuttgart, Stuttgart-Ost, Fellbach, Esslingen, Waiblingen, Ludwigsburg und der Region Stuttgart haben heute eine enorme Auswahl an Trockenfutter – im Fachhandel, online und direkt bei Herstellern.
Auch bei uns in der Hundeschule in Stuttgart erleben wir regelmäßig, dass die Entscheidung zwischen verschiedenen Marken schwerfällt. Besonders wichtig ist deshalb, nicht ausschließlich nach Preis, Verpackung oder bekannten Markennamen zu entscheiden.
Ein aktiver Hund, der regelmäßig längere Spaziergänge oder Trainingseinheiten absolviert, kann einen anderen Energiebedarf haben als ein deutlich ruhigerer Hund. Deshalb muss auch hochwertiges Trockenfutter immer zum individuellen Alltag passen.
Weitere Empfehlungen rund um Hundefutter, Leckerlis und Kauartikel
Auch beim Thema Ernährung setzen wir auf Qualität und Vertrauen: Auf unserer Website findest du eine Übersicht unserer sorgfältig ausgewählten Kooperationspartner für Hundefutter sowie Leckerlis und Kauartikel.
Mehr findest du im Bereich Hundefutter sowie unter Leckerlis & Kauartikel .
FAQ – häufige Fragen zu gutem Trockenfutter
Woran erkennt man gutes Trockenfutter?
An einer bedarfsgerechten Gesamtzusammensetzung, einer nachvollziehbaren Deklaration, geeigneten Protein- und Energiequellen und daran, dass das Futter zum individuellen Hund passt.
Wie hoch sollte der Fleischanteil im Trockenfutter sein?
Eine allgemeingültige Mindestprozentzahl gibt es nicht. Die Qualität der Proteinquellen und die gesamte Nährstoffversorgung sind wichtiger als eine einzelne Fleischprozentzahl.
Ist Frischfleisch im Trockenfutter besser?
Nicht automatisch. Frischfleisch enthält viel Wasser, das bei der Herstellung weitgehend entzogen wird. Deshalb muss der deklarierte Anteil richtig eingeordnet werden.
Ist Fleischmehl schlecht?
Nicht grundsätzlich. Getrocknete tierische Zutaten können hochwertige Proteinquellen sein. Entscheidend sind Rohstoffqualität und Gesamtzusammensetzung.
Ist getreidefreies Trockenfutter besser?
Nein. Getreidefreiheit kann bei bestimmten Unverträglichkeiten sinnvoll sein, ist aber kein allgemeines Qualitätsmerkmal.
Sind tierische Nebenerzeugnisse minderwertig?
Nicht automatisch. Auch wertvolle tierische Bestandteile können darunter fallen. Eine transparente Deklaration erleichtert die Beurteilung.
Was bedeutet Rohasche?
Rohasche bezeichnet den mineralischen Anteil des Futters und bedeutet nicht, dass tatsächlich Asche zugesetzt wurde.
Wie wichtig ist Rohprotein?
Der Wert liefert eine Orientierung, sagt allein aber nichts über Qualität und Herkunft des Proteins aus.
Ist teures Trockenfutter besser?
Nicht automatisch. Der Preis wird durch Rohstoffe, Herstellung, Marke, Vertrieb und Marketing beeinflusst.
Kann günstiges Trockenfutter gut sein?
Ja. Entscheidend ist, ob das konkrete Produkt bedarfsgerecht zusammengesetzt und für den jeweiligen Hund geeignet ist.
Wie viel Trockenfutter braucht mein Hund?
Die Menge hängt vom Energiegehalt des Futters und vom individuellen Energiebedarf deines Hundes ab.
Kann ich meinen Hund ausschließlich mit Trockenfutter ernähren?
Ja, wenn es sich um ein geeignetes Alleinfuttermittel handelt und ausreichend frisches Trinkwasser zur Verfügung steht.
Fazit: Gutes Trockenfutter erkennst du an der Gesamtrezeptur
Gutes Trockenfutter lässt sich nicht an einem einzigen Merkmal erkennen. Ein hoher Fleischanteil, Frischfleisch an erster Stelle, Getreidefreiheit oder ein hoher Verkaufspreis garantieren nicht automatisch eine hochwertige Ernährung.
Entscheidend sind eine nachvollziehbare Deklaration, geeignete Protein- und Energiequellen, eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung, ein zur Lebensphase passender Energiegehalt und die individuelle Verträglichkeit.
Wer diese Faktoren gemeinsam betrachtet, kann Trockenfutter deutlich sachlicher vergleichen und die Fütterung besser an den eigenen Hund anpassen.
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Praktische Empfehlungen
Meine Trockenfutter-Empfehlungen für deinen Hund
Trockenfutter ist praktisch zu portionieren, gut aufzubewahren und in zahlreichen unterschiedlichen Rezepturen erhältlich. Welches Trockenfutter zu deinem Hund passt, hängt unter anderem von Alter, Aktivität, Verträglichkeit und individuellen Bedürfnissen ab. Hier findest du drei unterschiedliche Möglichkeiten, die du dir genauer ansehen kannst.
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Das Trockenfutter von FRED ist eine Möglichkeit für Hundehalter, die nach einem getreidefreien Trockenfutter suchen. Wie bei jedem Hundefutter solltest du bei der Auswahl darauf achten, ob Zusammensetzung, Energiegehalt und Portionsgröße zu deinem Hund und seinem individuellen Bedarf passen.
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GranataPet Natural Taste Trockenfutter
GranataPet Natural Taste bietet eine weitere Trockenfutter-Variante für Hunde. Unterschiedliche Rezepturen und Proteinquellen können bei der Futterauswahl eine Rolle spielen. Entscheidend ist letztlich immer, dass das gewählte Futter zum individuellen Bedarf deines Hundes passt und von ihm gut vertragen wird.
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