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Trockenfutter bei Allergien

  • Isabel Scheu
  • 26.06.2026
  • Trockenfutter

Trockenfutter bei Futtermittelallergie beim Hund: Welches Futter ist geeignet?

Dein Hund kratzt sich häufig, leckt ständig an seinen Pfoten, hat wiederkehrende Ohrenprobleme oder leidet immer wieder unter Durchfall? Dann kommt schnell die Frage auf: Kann das Trockenfutter die Ursache sein? Eine Futtermittelallergie beim Hund ist möglich, aber nicht jede Haut- oder Verdauungsbeschwerde wird durch das Futter verursacht.

Gerade die Suche nach dem richtigen Trockenfutter bei Futtermittelallergie ist deshalb schwieriger, als Begriffe wie „hypoallergen“, „Sensitive“, „Monoprotein“ oder „getreidefrei“ auf den ersten Blick vermuten lassen. Entscheidend sind die individuelle Futtergeschichte deines Hundes, die konkrete Zusammensetzung und eine saubere diagnostische Vorgehensweise.

Auch für Hundehalter in Stuttgart und Umgebung ist das Thema relevant: Wer im Alltag verschiedene Futtersorten, Leckerlis, Kauartikel und andere Extras gibt, verliert schnell den Überblick darüber, welche Proteinquellen der Hund tatsächlich regelmäßig aufnimmt.

Kurze Antwort: Das beste Trockenfutter bei Futtermittelallergie gibt es nicht für jeden Hund. Bei einem begründeten Allergieverdacht wird die Diagnose in der Regel über eine konsequent durchgeführte Eliminationsdiät mit anschließender kontrollierter Futterprovokation abgesichert. Dafür kommen je nach Futtergeschichte häufig eine geeignete neue Proteinquelle oder ein hydrolysiertes Protein infrage. Ein normales Monoprotein- oder getreidefreies Trockenfutter ist dagegen nicht automatisch ein therapeutisches Allergiefutter.

Futtermittelallergie oder Futtermittelunverträglichkeit – wo liegt der Unterschied?

Die Begriffe Futtermittelallergie und Futtermittelunverträglichkeit werden im Alltag häufig gleich verwendet. Fachlich ist die Unterscheidung jedoch wichtig. Bei einer echten Futtermittelallergie reagiert das Immunsystem auf einen Bestandteil der Nahrung, häufig auf bestimmte Proteine. Eine Futtermittelunverträglichkeit muss dagegen keine allergische Immunreaktion sein.

Beide Reaktionen können sich teilweise ähnlich zeigen. Deshalb lässt sich allein anhand von Juckreiz oder Durchfall nicht sicher sagen, ob eine Allergie vorliegt. Eine genaue Futteranamnese und die tierärztliche Abklärung sind wesentlich.

Futtermittelallergie

Das Immunsystem reagiert auf einen Bestandteil des Futters. Häufig stehen bestimmte Proteine im Mittelpunkt. Möglich sind Haut- und Ohrenprobleme sowie bei manchen Hunden zusätzlich Magen-Darm-Beschwerden.

Futtermittelunverträglichkeit

Eine unerwünschte Reaktion auf Nahrung muss nicht immunologisch bedingt sein. Auch hier können Verdauungsprobleme oder andere Beschwerden auftreten. Die Ursache sollte individuell eingegrenzt werden.

Welche Symptome kann eine Futtermittelallergie beim Hund verursachen?

Eine Futtermittelallergie kann bei Hunden unterschiedliche Beschwerden auslösen. Besonders häufig fällt ein anhaltender oder wiederkehrender Juckreiz auf. Auch Haut- und Ohrenprobleme können dazugehören. Bei manchen Hunden treten gleichzeitig oder zusätzlich Verdauungsbeschwerden auf.

Mögliche Anzeichen sind:

  • anhaltender oder wiederkehrender Juckreiz
  • gerötete oder entzündete Haut
  • wiederkehrende Ohrenentzündungen
  • starkes Lecken oder Knabbern an den Pfoten
  • Fellverlust durch häufiges Kratzen oder Lecken
  • wiederkehrender Durchfall oder weicher Kot
  • Blähungen
  • Erbrechen

Wichtig ist dabei: Diese Symptome sind nicht spezifisch für eine Futtermittelallergie. Gerade Juckreiz kann beispielsweise auch durch Umweltallergien, Flohallergie, Parasiten oder sekundäre Haut- und Ohrinfektionen entstehen. Deshalb ist eine strukturierte Abklärung wichtiger als ein spontaner Futterwechsel.

Welche Bestandteile im Trockenfutter können eine Futtermittelallergie auslösen?

Bei Hunden können grundsätzlich verschiedene Proteine aus der Nahrung allergische Reaktionen auslösen. Häufig genannte Auslöser sind beispielsweise Rind, Milchprodukte, Huhn, Weizen, Ei oder Lamm. Daraus folgt aber nicht, dass diese Zutaten grundsätzlich schlecht oder für jeden Hund unverträglich sind.

Entscheidend ist vielmehr, was dein Hund bisher regelmäßig gefressen hat. Bei der Auswahl einer geeigneten Eliminationsdiät muss die bisherige Futtergeschichte möglichst genau berücksichtigt werden. Eine Proteinquelle, die dein Hund bereits über Jahre in Trockenfutter, Nassfutter, Leckerlis oder Kauartikeln aufgenommen hat, ist nicht automatisch eine geeignete neue Proteinquelle für eine diagnostische Diät.

Mehr über die grundlegenden Bestandteile einer ausgewogenen Ernährung findest du auch in unserem Beitrag Die 6 Bausteine der Hundeernährung .

Ist getreidefreies Trockenfutter bei Futtermittelallergie besser?

Nein, getreidefrei bedeutet nicht automatisch hypoallergen. Ein Trockenfutter kann vollständig ohne Getreide auskommen und trotzdem eine Proteinquelle enthalten, auf die dein Hund reagiert.

Wenn beispielsweise Rind die problematische Proteinquelle ist, hilft ein getreidefreies Trockenfutter mit Rind nicht dabei, diese Proteinquelle auszuschließen. Deshalb sollte bei einem Allergieverdacht nicht nur die Aufschrift „getreidefrei“ betrachtet werden.

Wenn du mehr über dieses Thema erfahren möchtest, findest du bei Pfotenliebe auch den Beitrag Getreidefrei – sinnvoll oder nur Marketing?

Welches Trockenfutter bei Futtermittelallergie ist wirklich geeignet?

Die Frage „Welches Trockenfutter bei Futtermittelallergie?“ lässt sich nicht mit einer einzigen Marke oder Sorte beantworten. Bei einer diagnostischen Ausschlussdiät geht es nicht darum, möglichst schnell ein als „hypoallergen“ beworbenes Produkt zu finden. Viel wichtiger ist, dass die ausgewählte Diät zur bisherigen Futtergeschichte des Hundes passt und konsequent gefüttert werden kann.

Je nach Situation kommen eine geeignete neue Proteinquelle oder ein hydrolysiertes Protein infrage. Bei einer echten diagnostischen Diät werden tierärztlich ausgewählte Diäten bevorzugt, weil die Zusammensetzung und mögliche nicht deklarierte Proteinquellen eine entscheidende Rolle spielen.

Ein handelsübliches Trockenfutter kann deshalb für die normale Fütterung eines Hundes sinnvoll sein, ohne gleichzeitig für eine diagnostische Ausschlussdiät geeignet zu sein. Diese beiden Fragen sollten nicht miteinander verwechselt werden.

Monoprotein-Trockenfutter bei Futtermittelallergie – wann kann es sinnvoll sein?

Ein Monoprotein-Trockenfutter enthält eine definierte tierische Proteinquelle. Das kann die Futterauswahl übersichtlicher machen und für die alltägliche Ernährung eines Hundes interessant sein.

Monoprotein bedeutet aber nicht automatisch hypoallergen. Wenn dein Hund genau auf diese Proteinquelle reagiert, ist auch ein Monoprotein-Futter mit diesem Protein nicht geeignet.

Für eine Ausschlussdiät muss außerdem berücksichtigt werden, welche Proteine dein Hund bereits früher gefressen hat. Deshalb ist die bisherige Futtergeschichte wichtiger als die bloße Aufschrift „Monoprotein“.

Hydrolysiertes Trockenfutter für Hunde – was bedeutet das?

Bei hydrolysierten Futtermitteln werden Proteine in kleinere Bestandteile aufgespalten. Dadurch sollen die Proteinstrukturen so verändert werden, dass sie vom Immunsystem weniger leicht als ursprünglicher Auslöser erkannt werden.

Hydrolysierte Diäten werden häufig im Rahmen einer tierärztlich begleiteten Eliminationsdiät eingesetzt. Dabei gibt es unterschiedliche Grade der Hydrolyse, sodass nicht jedes als hydrolysiert bezeichnete Futter für jeden Hund mit einer vermuteten Futtermittelallergie gleichermaßen geeignet ist.

Deshalb sollte die Auswahl eines hydrolysierten Futters bei einem konkreten Allergieverdacht mit der behandelnden Tierarztpraxis abgestimmt werden.

Ausschlussdiät beim Hund – warum ein normaler Futterwechsel nicht genügt

Wenn eine Futtermittelallergie vermutet wird, reicht es normalerweise nicht, einfach eine beliebige andere Sorte Trockenfutter auszuprobieren. Eine diagnostische Eliminationsdiät verfolgt ein anderes Ziel: Sie soll möglichst zuverlässig klären, ob bestimmte Bestandteile der Nahrung für die Beschwerden verantwortlich sind.

Dafür erhält der Hund über einen definierten Zeitraum ausschließlich die ausgewählte Diät. Je nach bisheriger Futtergeschichte kann eine geeignete neue Proteinquelle oder ein hydrolysiertes Protein verwendet werden.

Bei Hautsymptomen kann ein Diätversuch mehrere Wochen dauern. Die im Ausgangsbeitrag herangezogenen AAHA-Leitlinien nennen für eine diagnostische Diät bei allergischen Hauterkrankungen einen Zeitraum von etwa 4 bis 12 Wochen; bei vielen Hunden können ungefähr acht Wochen notwendig sein. Anschließend sollte eine kontrollierte Futterprovokation erfolgen, wenn die Beschwerden deutlich zurückgegangen sind.

Mehr über die praktische Durchführung erfährst du auch in unserem Beitrag Ausschlussdiät richtig gemacht .

Was darf während einer Ausschlussdiät nicht zusätzlich gefüttert werden?

Eine Ausschlussdiät funktioniert nur, wenn sie konsequent durchgeführt wird. Genau hier entstehen im Alltag besonders häufig Fehler. Nicht nur das Hauptfutter zählt, sondern alles, was dein Hund oral aufnimmt.

  • keine normalen Leckerlis
  • keine ungeprüften Kauartikel
  • keine Tischreste
  • keine zusätzlichen Futtermittel
  • keine ungeprüften Nahrungsergänzungsmittel
  • aromatisierte Medikamente und Ergänzungen mit der Tierarztpraxis abstimmen
  • auch Familienmitglieder und Betreuungspersonen informieren

Auch kleine Mengen eines anderen Futtermittels können die Aussagekraft einer diagnostischen Diät beeinträchtigen. Deshalb müssen auch Leckerlis, Tischfutter, Kauartikel, Ergänzungen und aromatisierte Medikamente berücksichtigt werden.

Kann man eine Futtermittelallergie beim Hund mit einem Allergietest feststellen?

Im Internet werden Blut-, Speichel- oder Haartests zur Erkennung von Futtermittelallergien angeboten. Solche Tests sollten jedoch nicht als Ersatz für eine korrekt durchgeführte Eliminationsdiät mit anschließender Provokation betrachtet werden.

Wenn der Verdacht auf eine Futtermittelallergie besteht, sollte die Diagnostik deshalb mit einer Tierarztpraxis besprochen werden. Eine strukturierte Futteranamnese und die kontrollierte Diät sind wesentlich aussagekräftiger als ein beliebiger kommerzieller Test.

Trockenfutter bei Futtermittelunverträglichkeit – worauf solltest du achten?

Nicht jede unerwünschte Reaktion auf Futter ist eine Allergie. Manche Hunde reagieren beispielsweise mit Verdauungsproblemen auf bestimmte Bestandteile, während andere Beschwerden nach einem sehr schnellen Futterwechsel entwickeln.

Wenn dein Hund ein bestimmtes Trockenfutter nicht gut verträgt, kann eine nachvollziehbare Zusammensetzung helfen, die Fütterung besser zu überblicken. Neue Futtersorten sollten nicht ständig gewechselt werden, wenn gleichzeitig versucht wird, die Ursache der Beschwerden herauszufinden.

Bei einem normalen Futterwechsel ist eine schrittweise Umstellung sinnvoll. Dazu findest du bei Pfotenliebe Stuttgart auch den Beitrag Futterumstellung beim Hund .

Futtertagebuch beim Hund – warum es bei Allergieverdacht hilfreich sein kann

Wenn dein Hund immer wieder Haut- oder Verdauungsprobleme zeigt, kann ein Futtertagebuch dabei helfen, die bisherige Futtergeschichte übersichtlich festzuhalten. Das ist besonders hilfreich, wenn viele verschiedene Produkte im Alltag eingesetzt werden.

  • Trocken- und Nassfutter mit den jeweiligen Proteinquellen
  • Leckerlis und Trainingsbelohnungen
  • Kauartikel
  • Nahrungsergänzungsmittel
  • Medikamente und gegebenenfalls aromatisierte Präparate
  • Beginn und Stärke von Juckreiz oder Hautveränderungen
  • Durchfall, Erbrechen oder andere Verdauungsbeschwerden
  • Veränderungen nach einem Futterwechsel

Ein Futtertagebuch ersetzt keine tierärztliche Diagnose, kann aber eine gute Grundlage für das Gespräch mit deiner Tierarztpraxis sein.

Diese Fehler solltest du bei Verdacht auf Futtermittelallergie vermeiden

Zu häufiges Futterwechseln

Wenn ständig neue Proteinquellen ausprobiert werden, wird die bisherige Futtergeschichte unübersichtlicher. Bei einem Allergieverdacht sollte die Auswahl deshalb möglichst geplant erfolgen.

„Getreidefrei“ mit „hypoallergen“ gleichsetzen

Ein getreidefreies Futter kann weiterhin eine Proteinquelle enthalten, auf die dein Hund reagiert. Getreidefrei beschreibt nicht automatisch eine therapeutische Eignung.

Monoprotein automatisch für geeignet halten

Eine einzige Proteinquelle ist nicht automatisch eine neue Proteinquelle für deinen Hund. Entscheidend ist, was er in der Vergangenheit bereits gefressen hat.

Leckerlis und Kauartikel vergessen

Bei einer diagnostischen Ausschlussdiät kann auch ein kleiner zusätzlicher Snack das Ergebnis verfälschen. Alle Beteiligten müssen wissen, was der Hund während der Diät bekommen darf.

Trockenfutter bei Futtermittelallergie in Stuttgart und Umgebung

Auch in Stuttgart und Umgebung stehen Hundehalter vor einer sehr großen Auswahl an Trockenfutter. Ob beim Einkauf im Fachhandel, online oder bei der Suche nach einem passenden Futter für einen empfindlichen Hund: Die Verpackungen vermitteln schnell den Eindruck, dass Begriffe wie „Sensitive“, „Natural“, „getreidefrei“ oder „hypoallergen“ allein über die Eignung entscheiden.

Das ist bei einem Allergieverdacht zu kurz gedacht. Gerade wenn dein Hund beispielsweise im Rotwildpark, im Kräherwald, im Schlossgarten oder auf Spazierwegen rund um Stuttgart zusätzlich Umweltreizen ausgesetzt ist, sollte Juckreiz nicht automatisch auf das Futter zurückgeführt werden. Umweltallergien und andere Ursachen können ähnliche Beschwerden verursachen.

Deshalb ist es sinnvoll, gesundheitliche Veränderungen zunächst sauber zu beobachten und fachlich abklären zu lassen, bevor immer neue Futtersorten ausprobiert werden.

Wann solltest du mit deinem Hund zum Tierarzt?

Bei anhaltenden oder starken Beschwerden solltest du nicht einfach immer wieder ein anderes Trockenfutter ausprobieren. Besonders bei deutlichem Juckreiz, wiederkehrenden Ohrenproblemen oder länger anhaltenden Verdauungsbeschwerden sollte die Ursache fachlich abgeklärt werden.

  • starkem oder anhaltendem Juckreiz
  • wiederkehrenden Ohrenentzündungen
  • entzündeter oder stark geröteter Haut
  • wiederkehrendem oder länger anhaltendem Durchfall
  • häufigem Erbrechen
  • deutlichem Gewichtsverlust
  • einer deutlichen Verschlechterung des Allgemeinzustands

Checkliste: Das richtige Vorgehen bei Verdacht auf Futtermittelallergie

  • Beschwerden und Verlauf dokumentieren.
  • Bisherige Futterquellen und Proteinquellen zusammentragen.
  • Leckerlis, Kauartikel und Ergänzungen mit berücksichtigen.
  • Andere mögliche Ursachen tierärztlich abklären lassen.
  • Bei Verdacht eine geeignete Eliminationsdiät mit der Tierarztpraxis planen.
  • Während der Diät wirklich nur die vereinbarte Fütterung geben.
  • Veränderungen von Haut, Ohren und Verdauung beobachten.
  • Bei deutlicher Besserung die kontrollierte Provokation mit der Tierarztpraxis besprechen.

Weitere Empfehlungen rund um Hundefutter, Leckerlis und Kauartikel

Auch beim Thema Ernährung setzen wir auf Qualität und Vertrauen: Auf unserer Website findest du eine Übersicht unserer ausgewählten Kooperationspartner für Hundefutter sowie Leckerlis und Kauartikel.

Bei Verdacht auf eine Futtermittelallergie gilt jedoch: Befindet sich dein Hund in einer diagnostischen Ausschlussdiät, sollte ausschließlich die mit der Tierarztpraxis vereinbarte Fütterung gegeben werden. Allgemeine Produktempfehlungen ersetzen keine therapeutische Diät.

Mehr findest du im Bereich Hundefutter sowie unter Leckerlis & Kauartikel .

FAQ – häufige Fragen zu Trockenfutter bei Futtermittelallergie

Welches Trockenfutter eignet sich bei Futtermittelallergie beim Hund?

Bei einer diagnostischen Ausschlussdiät kommen je nach bisheriger Futtergeschichte häufig eine geeignete neue Proteinquelle oder ein hydrolysiertes Protein infrage. Welche Diät geeignet ist, sollte mit der behandelnden Tierarztpraxis abgestimmt werden.

Was ist das beste Trockenfutter bei Futtermittelallergie?

Das eine beste Trockenfutter für alle allergischen Hunde gibt es nicht. Entscheidend sind die konkrete Zusammensetzung, die bisherige Futtergeschichte und die diagnostische Situation.

Ist Monoprotein-Trockenfutter bei Futtermittelallergie besser?

Monoprotein kann die Zusammensetzung übersichtlicher machen, ist aber nicht automatisch hypoallergen. Auch eine einzelne Proteinquelle kann bei einem Hund eine allergische Reaktion auslösen.

Ist getreidefreies Trockenfutter bei einer Futtermittelallergie besser?

Nicht automatisch. Eine Futtermittelallergie kann sich gegen verschiedene Bestandteile richten. Getreidefrei bedeutet daher nicht automatisch allergikergeeignet.

Was bedeutet hydrolysiertes Protein im Hundefutter?

Bei hydrolysierten Futtermitteln werden Proteine in kleinere Bestandteile aufgespalten. Solche Diäten werden häufig bei tierärztlich begleiteten Eliminationsdiäten eingesetzt.

Wie lange dauert eine Ausschlussdiät beim Hund?

Je nach Beschwerden und Vorgehen dauert eine diagnostische Diät mehrere Wochen. Im Ausgangsbeitrag werden bei allergischen Hauterkrankungen etwa vier bis zwölf Wochen genannt; bei vielen Hunden können ungefähr acht Wochen notwendig sein.

Darf mein Hund während einer Ausschlussdiät Leckerlis bekommen?

Bei einer diagnostischen Ausschlussdiät sollten keine ungeprüften zusätzlichen Futtermittel gegeben werden. Auch Leckerlis, Kauartikel, Tischreste und bestimmte aromatisierte Medikamente können das Ergebnis beeinflussen.

Kann Trockenfutter Durchfall beim Hund verursachen?

Einzelne Hunde können auf bestimmte Futterbestandteile oder Futterumstellungen mit Verdauungsproblemen reagieren. Wiederkehrender oder länger anhaltender Durchfall sollte jedoch tierärztlich abgeklärt werden.

Kann ein Hund plötzlich eine Futtermittelallergie entwickeln?

Eine Futtermittelallergie kann auch bei einem Hund auftreten, der ein bestimmtes Futter zuvor vertragen hat. Bei neuen Beschwerden sollte die Ursache gezielt untersucht werden.

Kann man eine Futtermittelallergie mit einem Bluttest feststellen?

Blut-, Speichel- oder Haartests ersetzen keine korrekt durchgeführte Eliminationsdiät mit anschließender kontrollierter Provokation. Bei Verdacht sollte die Diagnostik mit einer Tierarztpraxis besprochen werden.

Wann sollte ich mit meinem Hund zum Tierarzt?

Bei starkem oder anhaltendem Juckreiz, wiederkehrenden Ohrenentzündungen, entzündeter Haut, länger anhaltendem Durchfall, häufigem Erbrechen, Gewichtsverlust oder einer deutlichen Verschlechterung des Allgemeinzustands sollte dein Hund tierärztlich untersucht werden.

Was muss ich bei einer Futtermittelallergie in Stuttgart beachten?

Die diagnostischen Grundsätze unterscheiden sich nicht dadurch, dass du in Stuttgart wohnst. Wichtig ist, gesundheitliche Beschwerden nicht vorschnell dem Futter zuzuschreiben und bei Bedarf eine tierärztlich begleitete Abklärung durchzuführen.

Fazit: Welches Trockenfutter bei Futtermittelallergie beim Hund?

Das passende Trockenfutter bei Futtermittelallergie lässt sich nicht allein anhand von Marken, Preis, der Aufschrift „hypoallergen“ oder dem Hinweis „getreidefrei“ bestimmen. Entscheidend ist zunächst, ob tatsächlich eine Futtermittelallergie vorliegt und welche Bestandteile dein Hund bisher aufgenommen hat.

Bei einem begründeten Verdacht ist eine konsequente Eliminationsdiät mit anschließender kontrollierter Provokation der wichtige diagnostische Weg. Monoprotein kann bei der normalen Futterauswahl sinnvoll sein, ist aber nicht automatisch hypoallergen. Auch hydrolysiertes Futter sollte im diagnostischen Zusammenhang gezielt ausgewählt werden.

Gerade wenn dein Hund in Stuttgart und Umgebung regelmäßig unterwegs ist und zusätzlich unterschiedliche Leckerlis, Kauartikel oder Ergänzungen erhält, lohnt es sich, die gesamte Futtergeschichte im Blick zu behalten. So wird die Suche nach der Ursache übersichtlicher und eine sinnvolle tierärztliche Abklärung wird erleichtert.

Gesundheit beginnt mit guter Beobachtung

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Bei Pfotenliebe Stuttgart steht eine vertrauensvolle Mensch-Hund-Beziehung im Mittelpunkt. Als lizenzierte Hundeschule nach Fichtlmeier arbeiten wir mit klarer Kommunikation, Orientierung, Körpersprache und einer ruhigen, verständlichen Führung. Gesundheitliche Beschwerden gehören dabei in die Hände einer Tierarztpraxis – im Alltag unterstützen wir dich dabei, deinen Hund aufmerksam zu beobachten, seine Signale besser zu verstehen und gemeinsam Sicherheit aufzubauen.

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Trockenfutter ist praktisch zu portionieren, gut aufzubewahren und in zahlreichen unterschiedlichen Rezepturen erhältlich. Welches Trockenfutter zu deinem Hund passt, hängt unter anderem von Alter, Aktivität, Verträglichkeit und individuellen Bedürfnissen ab.

Wichtig bei Verdacht auf eine Futtermittelallergie: Die folgenden Produkte sind allgemeine Empfehlungen und keine individuelle medizinische Futterempfehlung. Befindet sich dein Hund in einer tierärztlich begleiteten Ausschlussdiät, solltest du ausschließlich das dafür ausgewählte Futter geben und keine anderen Produkte auf eigene Faust ergänzen.

FRED Trockenfutter

Das Trockenfutter von FRED ist eine Möglichkeit für Hundehalter, die nach einem getreidefreien Trockenfutter suchen. Bei der Auswahl solltest du insbesondere die konkrete Zusammensetzung, die Proteinquelle und den individuellen Bedarf deines Hundes berücksichtigen.

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Das Trockenfleisch-Menü von Lakefields bietet eine weitere Möglichkeit für die tägliche Fütterung ausgewachsener Hunde. Bei einem Hund mit vermuteter oder diagnostizierter Futtermittelallergie sollte die konkrete Zusammensetzung vor der Verwendung besonders sorgfältig geprüft werden.

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GranataPet Natural Taste Trockenfutter

GranataPet Natural Taste bietet eine weitere Trockenfutter-Variante für Hunde. Unterschiedliche Rezepturen und Proteinquellen können bei der Futterauswahl eine Rolle spielen. Bei einer vermuteten oder diagnostizierten Futtermittelallergie sollte die konkrete Rezeptur besonders sorgfältig geprüft werden.

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