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Was ist Trockenfutter

  • Isabel Scheu
  • 14.06.2026
  • Trockenfutter

Was ist Trockenfutter eigentlich? Herstellung, Arten & Unterschiede erklärt

Trockenfutter gehört zu den bekanntesten Formen der Hundeernährung. Es lässt sich einfach portionieren, vergleichsweise unkompliziert lagern und ist in unzähligen Rezepturen erhältlich. Doch was genau ist Trockenfutter eigentlich – und wie entstehen aus Fleisch, tierischen und pflanzlichen Rohstoffen, Fetten, Vitaminen und Mineralstoffen die bekannten Kroketten?

Spätestens beim Vergleich verschiedener Futtersorten tauchen Begriffe wie extrudiert, kaltgepresst oder gebacken auf. Hersteller werben teilweise intensiv mit dem jeweiligen Herstellungsverfahren. Dadurch entsteht schnell der Eindruck, eine bestimmte Methode sei grundsätzlich natürlicher, schonender oder gesünder als eine andere.

Auch in unserer Hundeschule in Stuttgart werden wir regelmäßig gefragt, ob kaltgepresstes Trockenfutter besser ist als extrudiertes Hundefutter oder ob die Herstellung tatsächlich einen entscheidenden Einfluss auf Verträglichkeit und Qualität hat.

Die Antwort ist differenzierter: Das Herstellungsverfahren ist nur ein Teil der Gesamtbewertung eines Hundefutters. Mindestens ebenso wichtig sind die Rezeptur, die Nährstoffversorgung, die Qualität und Verarbeitung der Rohstoffe, die Energiedichte und die individuelle Verträglichkeit.

In diesem ausführlichen Ratgeber erfährst du, wie Trockenfutter hergestellt wird, was Extrusion und Kaltpressung bedeuten, wie sich extrudiertes, kaltgepresstes und gebackenes Hundefutter unterscheiden und worauf du bei der Auswahl eines guten Trockenfutters wirklich achten solltest.

Kurze Antwort: Trockenfutter ist Hundefutter mit einem vergleichsweise niedrigen Feuchtigkeitsgehalt. Zu den bekannten Herstellungsverfahren gehören Extrusion, Pressung und Backen. Die Verfahren unterscheiden sich unter anderem hinsichtlich Temperatur, Druck, Formgebung und weiterer Verarbeitungsschritte. Daraus lässt sich jedoch nicht automatisch ableiten, welches Futter für einen Hund besser oder gesünder ist.

Was ist Trockenfutter für Hunde?

Als Trockenfutter werden Futtermittel bezeichnet, denen während der Herstellung ein großer Teil des Wassers entzogen wurde. Dadurch unterscheidet es sich deutlich von Nassfutter, das wesentlich mehr Feuchtigkeit enthält.

Trockenfutter kann aus unterschiedlichen tierischen und pflanzlichen Rohstoffen, Fetten und Ölen sowie zugesetzten Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und weiteren Bestandteilen zusammengesetzt sein.

Handelt es sich um ein Alleinfuttermittel , ist es dafür vorgesehen, bei bestimmungsgemäßer Fütterung den täglichen Nährstoffbedarf des Hundes zu decken.

Nicht jedes Trockenprodukt ist jedoch automatisch ein Alleinfuttermittel. Deshalb lohnt sich immer ein Blick auf die Kennzeichnung des Produkts.

Warum ist Trockenfutter so lange haltbar?

Einer der wesentlichen Unterschiede zu Nassfutter ist der geringe Wassergehalt. Weniger frei verfügbares Wasser erschwert das Wachstum vieler Mikroorganismen und trägt damit zur Haltbarkeit des Produkts bei.

Trotzdem ist Trockenfutter nicht unbegrenzt haltbar. Nach dem Öffnen können insbesondere Sauerstoff, Feuchtigkeit, Wärme und Licht die Qualität beeinflussen.

Deshalb sollte Trockenfutter entsprechend den Herstellerangaben trocken und geschützt aufbewahrt und innerhalb der empfohlenen Zeit verbraucht werden.

Wie wird Trockenfutter hergestellt?

Wie ein Trockenfutter genau hergestellt wird, hängt vom Hersteller und vom gewählten Verfahren ab. Trotzdem lassen sich einige typische Produktionsschritte unterscheiden.

Typische Schritte bei der Herstellung von Trockenfutter:

  • Auswahl und Vorbereitung der Rohstoffe
  • Zerkleinern oder Mahlen bestimmter Zutaten
  • Mischen der Rezepturbestandteile
  • Zugabe von Flüssigkeit, Fett oder weiteren Komponenten je nach Verfahren
  • Formgebung der späteren Kroketten
  • thermische und/oder mechanische Verarbeitung
  • Trocknung beziehungsweise Einstellung des gewünschten Feuchtigkeitsgehalts
  • je nach Produkt nachträgliche Beschichtung oder Zugabe weiterer Bestandteile
  • Abkühlung und Verpackung

Welche dieser Schritte stattfinden und in welcher Reihenfolge, hängt vom konkreten Produktionsverfahren ab.

Mehr über die Angaben auf einer Futterverpackung erfährst du in unserem Beitrag über Hundefutter-Etiketten und Deklarationen .

Welche Arten von Trockenfutter gibt es?

Trockenfutter lässt sich unter anderem danach unterscheiden, wie die Kroketten hergestellt und geformt werden. Besonders häufig begegnen Hundehaltern drei Begriffe: extrudiert, kaltgepresst und gebacken.

Extrudiertes Trockenfutter

Die vorbereitete Futtermischung wird in einem Extruder unter kontrollierten Bedingungen verarbeitet und anschließend geformt. Extrusion ist ein sehr verbreitetes Herstellungsverfahren.

Kaltgepresstes Trockenfutter

Die vorbereiteten Zutaten werden mechanisch zu Pellets beziehungsweise Kroketten gepresst. Die Bezeichnung „kaltgepresst“ bedeutet dabei nicht, dass sämtliche Zutaten während des gesamten Herstellungsprozesses roh oder vollkommen unerhitzt bleiben.

Gebackenes Trockenfutter

Bei gebackenem Hundefutter wird eine vorbereitete Futtermischung geformt und anschließend durch einen Backprozess verarbeitet.

Was ist extrudiertes Trockenfutter?

Extrudiertes Hundefutter gehört zu den am weitesten verbreiteten Formen von Trockenfutter. Bei der Extrusion wird die vorbereitete Futtermischung in einem sogenannten Extruder unter anderem durch Druck, Feuchtigkeit, mechanische Energie und Wärme verarbeitet.

Anschließend wird die Masse durch eine formgebende Öffnung geführt und auf die gewünschte Krokettenform zugeschnitten. Danach folgen weitere Schritte wie Trocknung und – abhängig vom Produkt – beispielsweise eine Oberflächenbeschichtung.

Temperatur und Prozessbedingungen können sich je nach Anlage, Rezeptur und Hersteller unterscheiden. Deshalb ist eine einzelne Temperaturangabe für „extrudiertes Trockenfutter“ wenig aussagekräftig.

Welche Vor- und Nachteile hat extrudiertes Hundefutter?

Mögliche Vorteile

Das Verfahren ermöglicht eine sehr kontrollierte und gleichmäßige Produktion. Form, Größe, Dichte und weitere Eigenschaften der Kroketten lassen sich gezielt beeinflussen.

Mögliche Nachteile

Die Verarbeitung kann bestimmte empfindliche Nährstoffe beeinflussen. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass das fertige Futter ernährungsphysiologisch minderwertig ist.

Entscheidend ist, wie die gesamte Rezeptur konzipiert wurde und welche Nährstoffgehalte das fertige Produkt liefert.

Was ist kaltgepresstes Trockenfutter?

Bei kaltgepresstem Hundefutter wird die vorbereitete Futtermischung mithilfe mechanischen Drucks durch eine entsprechende Form gepresst.

Dabei entstehen meist kompaktere Pellets, die optisch deutlich anders aussehen können als klassische extrudierte Kroketten.

Wichtig ist jedoch: „Kaltgepresst“ bedeutet nicht automatisch „roh“ oder „ungekocht“. Einzelne Rohstoffe können bereits vor dem eigentlichen Pressvorgang verarbeitet oder erhitzt worden sein.

Ist kaltgepresstes Trockenfutter besser als extrudiertes?

Diese Frage gehört zu den häufigsten rund um Trockenfutter. Eine allgemeingültige Antwort gibt es jedoch nicht.

Kaltpressung wird häufig als besonders schonend oder naturnah beworben. Daraus lässt sich aber nicht automatisch ableiten, dass ein kaltgepresstes Futter nährstoffreicher, besser verdaulich oder für jeden Hund verträglicher ist.

Ein hochwertig konzipiertes extrudiertes Alleinfuttermittel kann einem schlecht zusammengestellten kaltgepressten Futter überlegen sein – genauso wie der umgekehrte Fall möglich ist.

Deshalb sollte das Herstellungsverfahren immer gemeinsam mit Zusammensetzung, Nährstoffversorgung und Verträglichkeit beurteilt werden.

Was ist gebackenes Trockenfutter?

Bei gebackenem Hundefutter wird aus den vorbereiteten Zutaten eine formbare Mischung hergestellt, die anschließend durch einen Backprozess verarbeitet wird.

Auch beim Backen wirken Temperaturen auf die Zutaten ein. Deshalb sollte gebackenes Futter nicht automatisch als schonender oder nährstoffreicher eingestuft werden.

Wie bei allen Herstellungsverfahren entscheidet die Gesamtqualität des Produkts.

Extrudiert, kaltgepresst oder gebacken – was ist der Unterschied?

Extrudiert

Verarbeitung in einem Extruder unter kontrolliertem Zusammenspiel verschiedener Prozessfaktoren wie Druck, Feuchtigkeit, mechanischer Energie und Wärme.

Kaltgepresst

Mechanische Pressung einer vorbereiteten Futtermischung. Die entstehenden Pellets sind häufig kompakter als extrudierte Kroketten.

Gebacken

Formgebung und anschließende Verarbeitung durch einen Backprozess. Diese Variante ist im Markt weniger verbreitet als Extrusion.

Gehen bei der Herstellung von Trockenfutter Vitamine verloren?

Wärme, Sauerstoff, Feuchtigkeit und Verarbeitung können bestimmte Nährstoffe beeinflussen. Wie stark dieser Effekt ist, hängt jedoch vom jeweiligen Nährstoff und vom konkreten Herstellungsprozess ab.

Daraus folgt nicht automatisch, dass ein verarbeitetes Futter anschließend unzureichend mit Vitaminen versorgt ist. Bei der Entwicklung eines Alleinfuttermittels muss die Zusammensetzung des fertigen Produkts berücksichtigt werden.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: „Wurde das Futter erhitzt?“, sondern vielmehr: „Ist das fertige Produkt bedarfsgerecht zusammengesetzt?“

Warum enthält Trockenfutter häufig Stärke?

Stärkehaltige Zutaten können in Trockenfutter unterschiedliche Funktionen erfüllen. Sie liefern Energie und spielen bei bestimmten Herstellungsverfahren auch für Struktur und Form der Kroketten eine Rolle.

Stärke kann beispielsweise aus Getreide, Kartoffeln oder anderen pflanzlichen Rohstoffen stammen. Ein Getreideanteil im Hundefutter ist deshalb nicht automatisch ein Hinweis auf minderwertige Qualität.

Entscheidend sind die gesamte Rezeptur, die verwendeten Rohstoffe und die individuelle Verträglichkeit.

Quillt Trockenfutter im Magen auf?

Trockenfutter kann bei Kontakt mit Flüssigkeit Wasser aufnehmen und dadurch seine Konsistenz und sein Volumen verändern. Wie stark dies geschieht, unterscheidet sich zwischen verschiedenen Produkten.

Daraus sollte jedoch nicht automatisch geschlossen werden, dass ein bestimmtes Herstellungsverfahren allein Magenprobleme verursacht oder ein anderes Verfahren grundsätzlich besser für den Magen ist.

Bei Verdauungsbeschwerden spielen viele Faktoren eine Rolle, darunter Futtermenge, Rezeptur, Fressgeschwindigkeit, individuelle Verträglichkeit und gesundheitliche Ursachen.

Ist kaltgepresstes Trockenfutter leichter verdaulich?

Dass kaltgepresstes Futter grundsätzlich leichter verdaulich sei, lässt sich nicht pauschal auf jeden Hund übertragen.

Die Verdaulichkeit eines Futters wird nicht nur durch seine Form beeinflusst, sondern unter anderem durch die Rohstoffe, deren Verarbeitung, die Nährstoffzusammensetzung und den individuellen Hund.

Deshalb kann ein Hund mit einem extrudierten Futter hervorragend zurechtkommen, während ein anderer ein bestimmtes kaltgepresstes Produkt besser verträgt. Die individuelle Reaktion ist entscheidend.

Woran erkenne ich gutes Trockenfutter?

Statt dich ausschließlich auf Begriffe wie „kaltgepresst“, „schonend hergestellt“ oder „gebacken“ zu konzentrieren, solltest du das gesamte Produkt betrachten.

Darauf kannst du bei Trockenfutter achten:

  • Ist das Produkt als Alleinfuttermittel gekennzeichnet, wenn es die vollständige Tagesration darstellen soll?
  • Passt es zur Lebensphase deines Hundes?
  • Ist die Deklaration nachvollziehbar?
  • Welche tierischen und pflanzlichen Rohstoffe werden verwendet?
  • Wie hoch ist die Energiedichte?
  • Passt die empfohlene Futtermenge zum individuellen Energiebedarf?
  • Wie verträgt dein Hund das Futter?
  • Bleiben Körpergewicht und Körperkondition passend?

Mehr dazu findest du auch in unserem ausführlichen Beitrag über das richtige Lesen von Hundefutter-Etiketten .

Die häufigsten Mythen über Trockenfutter und seine Herstellung

„Kaltgepresst ist immer besser“

Nein. Das Herstellungsverfahren allein entscheidet nicht über die Qualität.

„Extrudiertes Futter ist minderwertig“

Nein. Auch mit Extrusion können bedarfsgerecht zusammengesetzte und hochwertige Futtermittel hergestellt werden.

„Kaltgepresst bedeutet roh“

Nein. Die Bezeichnung beschreibt den Pressvorgang und bedeutet nicht automatisch, dass sämtliche Zutaten unverarbeitet sind.

„Trockenfutter reinigt automatisch die Zähne“

Normale Kroketten ersetzen keine gezielte Zahnpflege.

„Getreide ist nur billiger Füllstoff“

Diese Aussage ist zu pauschal. Auch Getreide kann Bestandteil einer bedarfsgerechten Rezeptur sein.

„Hoher Fleischanteil bedeutet automatisch hohe Qualität“

Eine einzelne Prozentzahl reicht nicht aus, um die ernährungsphysiologische Qualität eines Futters zu beurteilen.

Futterwechsel zwischen verschiedenen Trockenfutter-Arten

Wenn du von einem extrudierten auf ein kaltgepresstes Futter oder auf eine andere Rezeptur wechselst, muss nicht allein das Herstellungsverfahren für mögliche Veränderungen bei der Verdauung verantwortlich sein.

Gleichzeitig ändern sich häufig Proteinquellen, Fettgehalt, Rohfaser, Kohlenhydratquellen, Energiedichte und zahlreiche weitere Bestandteile.

Gerade bei empfindlichen Hunden kann deshalb eine schrittweise Futterumstellung sinnvoll sein.

Trockenfutter für Hunde in Stuttgart – was passt zum Alltag?

Auch für Hundehalter in Stuttgart und der Region Stuttgart sollte nicht ein einzelnes Werbeversprechen über die Futterwahl entscheiden. Wichtig ist, dass das Futter zum individuellen Hund und zum gemeinsamen Alltag passt.

Wer beispielsweise regelmäßig längere Spaziergänge im Rotwildpark, rund um den Bärensee, durch den Schurwald oder die Stuttgarter Weinberge unternimmt, kann andere Anforderungen an Transport, Portionierung und Energieversorgung haben als ein Hund-Mensch-Team mit einem ruhigeren Alltag.

Trockenfutter kann unterwegs besonders praktisch sein. Ob extrudiert, kaltgepresst oder gebacken, sollte jedoch nicht allein nach Bequemlichkeit oder Marketing entschieden werden.

FAQ – häufige Fragen zu Trockenfutter und Herstellung

Was ist Trockenfutter?

Trockenfutter ist Hundefutter mit einem vergleichsweise niedrigen Feuchtigkeitsgehalt. Es kann durch unterschiedliche Verfahren wie Extrusion, Pressung oder Backen hergestellt werden.

Wie wird Trockenfutter hergestellt?

Die Rohstoffe werden entsprechend der Rezeptur vorbereitet und vermischt. Anschließend wird die Mischung abhängig vom Verfahren beispielsweise extrudiert, gepresst oder gebacken und auf einen niedrigen Feuchtigkeitsgehalt gebracht.

Was bedeutet extrudiertes Trockenfutter?

Bei der Extrusion wird eine vorbereitete Futtermischung in einem Extruder unter kontrollierten Prozessbedingungen verarbeitet, geformt und anschließend weiterbehandelt.

Was bedeutet kaltgepresstes Hundefutter?

Dabei wird eine vorbereitete Futtermischung mechanisch zu Pellets beziehungsweise Kroketten gepresst. Kaltgepresst bedeutet nicht automatisch roh.

Ist kaltgepresstes Trockenfutter besser?

Nicht grundsätzlich. Die Qualität hängt von der gesamten Rezeptur, Nährstoffversorgung, Rohstoffverarbeitung und individuellen Verträglichkeit ab.

Ist extrudiertes Trockenfutter schlecht?

Nein. Das Extrusionsverfahren allein macht ein Futter weder gut noch schlecht. Entscheidend ist das fertige Produkt.

Was ist besser – extrudiert oder kaltgepresst?

Keines der beiden Verfahren ist grundsätzlich überlegen. Wichtig ist, welches konkrete Futter bedarfsgerecht zusammengesetzt ist und von deinem Hund gut vertragen wird.

Ist gebackenes Hundefutter besser?

Auch gebackenes Futter ist nicht automatisch hochwertiger. Die Herstellung ist nur ein Faktor bei der Beurteilung.

Gehen beim Extrudieren Vitamine verloren?

Verarbeitung kann bestimmte empfindliche Nährstoffe beeinflussen. Entscheidend ist jedoch die Nährstoffversorgung des fertigen Futters.

Quillt Trockenfutter im Magen auf?

Trockenfutter kann Flüssigkeit aufnehmen und dadurch seine Konsistenz und sein Volumen verändern. Wie stark, hängt vom jeweiligen Produkt ab.

Ist kaltgepresstes Futter leichter verdaulich?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Die individuelle Verdaulichkeit hängt von zahlreichen Faktoren und nicht allein vom Herstellungsverfahren ab.

Woran erkenne ich hochwertiges Trockenfutter?

Achte unter anderem auf die Eignung als Alleinfuttermittel, die Deklaration, die Zusammensetzung, die Energiedichte, die Lebensphase deines Hundes und seine individuelle Verträglichkeit.

Fazit: Die Herstellung ist wichtig – aber sie entscheidet nicht allein über gutes Trockenfutter

Extrudiert, kaltgepresst oder gebacken: Hinter jeder Trockenfutter-Krokette steckt ein Herstellungsprozess, der Form, Struktur und verschiedene Eigenschaften des fertigen Produkts beeinflusst.

Trotzdem solltest du dich bei der Auswahl nicht von einem einzelnen Begriff auf der Verpackung leiten lassen. „Kaltgepresst“ ist kein automatisches Qualitätssiegel, genauso wenig bedeutet „extrudiert“, dass ein Futter minderwertig ist.

Viel wichtiger ist die Gesamtbetrachtung: Ist das Futter für die vorgesehene Verwendung geeignet? Passt die Zusammensetzung zu deinem Hund? Wie hoch ist die Energiedichte? Und vor allem: Wie gut verträgt dein Hund das konkrete Produkt?

Auch in unserer Hundeschule in Stuttgart zeigt sich immer wieder, dass Hunde sehr unterschiedlich auf verschiedene Futtermittel reagieren. Nicht das attraktivste Herstellungsversprechen entscheidet, sondern die Qualität des gesamten Futters und seine Eignung für den individuellen Hund.

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Bei Pfotenliebe Stuttgart betrachten wir jeden Hund individuell. Als lizenzierte Hundeschule nach Fichtlmeier stehen verständliche Kommunikation, Körpersprache, Vertrauen und ruhige, klare Führung im Mittelpunkt. Ziel ist eine stabile Mensch-Hund-Beziehung, in der Orientierung und Zusammenarbeit im gemeinsamen Alltag entstehen.

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Meine Trockenfutter-Empfehlungen zum Vergleichen

Wenn du verschiedene Trockenfutter vergleichen möchtest, solltest du nicht nur auf Begriffe wie „kaltgepresst“, „getreidefrei“ oder „schonend hergestellt“ achten. Entscheidend ist immer die gesamte Zusammensetzung und die Frage, ob das Futter zu deinem Hund passt. Hier findest du drei unterschiedliche Varianten, die du dir genauer ansehen kannst.

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