Pfotenliebe Blog

Hundetraining Tipps & Wissen aus Stuttgart

In meinem Blog teile ich Wissen rund um Hundetraining, Alltag mit Hund, Welpen, Gesundheit, Verhalten und ein entspanntes Zusammenleben zwischen Mensch und Hund.

Wachstumsschübe Welpe

  • Isabel Scheu
  • 29.04.2026
  • Welpenzeit allgemein

Wachstumsschübe & Verhalten beim Welpen – Hundeschule Stuttgart

In der Hundeschule Stuttgart erleben viele Welpenhalter, dass ihr Welpe in bestimmten Entwicklungsphasen plötzlich anders wirkt. Wachstumsschübe, Verhalten und Welpentraining Stuttgart gehören eng zusammen, wenn du deinen Welpen sicher und liebevoll begleiten möchtest.

Gestern war noch alles gut – heute ist dein Welpe plötzlich unruhig, anhänglich oder hört scheinbar gar nicht mehr? Vielleicht frisst er weniger, schläft mehr oder zeigt Verhaltensveränderungen, die du längst überwunden dachtest. Keine Sorge: Oft steckt hinter diesem „Rückschritt“ ein ganz natürlicher Schritt nach vorn – ein Wachstumsschub. In diesem Beitrag erfährst du, warum solche Phasen dazugehören, wie du sie erkennst und liebevoll begleitest.

Was passiert bei einem Wachstumsschub?

Wachstum beim Hund ist mehr als nur Längenzuwachs. Es ist ein komplexer Umbau im Körper – und im Gehirn. Während dein Welpe körperlich wächst, verändern sich auch Nervenverbindungen, Hormone und Wahrnehmung. Das kann zu vorübergehenden Verhaltensveränderungen führen wie:

Diese Phasen sind kein Rückfall – sondern Zeichen dafür, dass dein Hund gerade viel verarbeitet.

Typische sensible Entwicklungsphasen

Je nach Rasse, Typ und Individuum verläuft die Entwicklung unterschiedlich – doch bestimmte Zeiträume gelten als besonders sensibel:

  • ✓ 8.–12. Woche: Eingewöhnung, erste Bindung, Weltverstehen – alles ist neu.
  • ✓ 16.–20. Woche: Erste „Pubertätsanzeichen“: mehr Selbstständigkeit, „Taubheit“ auf Rückruf
  • ✓ 5.–6. Monat: Zahnwechsel & körperlicher Wachstumsschub – oft mit mehr Unruhe oder Kauverhalten
  • ✓ 6.–9. Monat: Übergang zur Junghundzeit – Grenzen austesten, emotionale Schwankungen

Gerade im Alltag mit deinem Hund in Stuttgart zeigt sich, wie wichtig dieses Thema wirklich ist.

Übungen / Tipps

  • ✓ Ruhe und Rückzug: Mehr Schlaf, weniger Programm – um zu verarbeiten, was sich im Körper verändert.
  • ✓ Nähe und Verlässlichkeit: Sicherheit durch Wiederholung und Rituale.
  • Geduld statt Bewertung: Ein Rückschritt ist kein Problem – sondern Teil des natürlichen Entwicklungsweges.

Fazit

Wenn dein Welpe plötzlich „anders“ ist, steckt dahinter oft ein inneres Wachstum, das du vielleicht nicht siehst – aber liebevoll begleiten kannst. Du musst nichts „korrigieren“, nichts neu trainieren – du darfst einfach da sein. Halte ihm die Welt ruhig, sicher und verständlich, während sich in ihm alles neu sortiert. Denn genau in diesen Phasen entsteht etwas Großes: innere Reife, emotionale Stärke – und ein Hund, der dir vertraut.

Du möchtest den Start mit deinem Welpen von Anfang an entspannt und sicher gestalten? Dann melde dich zu unserem Welpenkurs an. Ich begleite dich Schritt für Schritt – mit Erfahrung, Feingefühl und einem Blick für die wirklich wichtigen Themen.

Und für noch mehr Orientierung empfehlen wir dir die Welpenfibel von Anton Fichtlmeier auf unserer Homepage – mit wertvollen Tipps rund um Vorbereitung, Transport und Eingewöhnung.

Das könnte dich auch interessieren

Dein nächster Schritt

Du suchst Unterstützung durch eine Hundeschule in Stuttgart?

Welpenkurs in Stuttgart

Top Neuigkeiten

Rauchen und Hunde

Rauchen und Hunde: Wie...

Frühlingstoxine

Frühlingstoxine: Diese...