Hundetraining Blog Stuttgart – Tipps für Alltag, Welpen & Erziehung
In meinem Blog rund um Hundetraining in Stuttgart findest du praktische Tipps für den Alltag mit deinem Hund – von der Welpenerziehung über Leinenführigkeit bis zum sicheren Rückruf.
Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.
Themen im Blog
Wissen rund um Hundetraining, Alltag und Gesundheit
Hier findest du hilfreiche Artikel zu Welpen, Junghunden, Leinenführigkeit, Rückruf, Gesundheit, Ernährung und einem entspannten Alltag mit Hund.
Welpen füttern
- Isabel Scheu
- 16.04.2026
- Welpenzeit
Wie oft sollte ein Welpe fressen? Fütterung, Rhythmus und Tipps
Die ersten Tage mit deinem Welpen sind aufregend – auch in Sachen Fütterung. Vielleicht hast du Fragen wie: Wie oft muss mein Welpe fressen? Welches Futter ist das richtige? Und wie gelingt der Übergang vom Züchterfutter zu meiner eigenen Wahl? Gerade im Alltag – zum Beispiel in einer Umgebung wie Stuttgart – ist eine ruhige, klare Fütterungsstruktur besonders wichtig. In diesem Beitrag erfährst du, was ein junger Hund braucht, wie oft du füttern solltest und warum Ruhe, Routine und Achtsamkeit dabei so wichtig sind.
Welpen benötigen mehrere kleine Mahlzeiten pro Tag. Bis zur 12. Lebenswoche sind meist vier Mahlzeiten sinnvoll, ab der 13. Woche häufig drei Mahlzeiten. Mit zunehmendem Alter erfolgt schrittweise der Übergang auf zwei Mahlzeiten täglich. Die genaue Fütterung hängt von Alter, Rasse, Entwicklung und individuellem Bedarf ab.
Wie oft sollte ein Welpe am Tag fressen?
Welpen haben einen kleinen Magen und einen hohen Energiebedarf – deshalb ist es wichtig, mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag zu verteilen:
- Bis zur 12. Woche: Viele Welpen profitieren von 4 Mahlzeiten täglich.
- Ab der 13. Woche: Häufig reichen 3 Mahlzeiten täglich aus.
- Ab dem 6. Monat: langsamer Übergang auf 2 Mahlzeiten (je nach Rasse und individueller Entwicklung)
Die Fütterungszeiten sollten möglichst gleich bleiben – das hilft bei der Verdauung und gibt Sicherheit im Alltag.
Was sollte ein Welpe fressen?
In den ersten Wochen nach dem Einzug solltest du unbedingt das gewohnte Futter vom Züchter weitergeben – zumindest für die ersten 1–2 Wochen. Danach kannst du, falls gewünscht, langsam umstellen:
- ✓ Hochwertiges Welpenfutter: speziell auf Wachstum, Nährstoffe und leicht verdauliche Zutaten abgestimmt
- ✓ Keine Experimente: Eine Rohfütterung (BARF) sollte bei Welpen nur mit fundierter Ernährungsplanung oder fachlicher Beratung erfolgen. Keine Leckereien vom Tisch, keine plötzlichen Futterwechsel.
- ✓ Langsame Umstellung: Über 7–10 Tage mit steigendem Anteil des neuen Futters mischen
Wie viel Futter braucht mein Welpe?
Die richtige Menge hängt von Alter, Gewicht, Rasse und Aktivitätslevel ab. Auf der Verpackung findest du meist Richtwerte – besser ist es jedoch, sich nicht nur an Grammzahlen zu orientieren, sondern am Hund selbst:
- ✓ Wirkt dein Welpe agil und zufrieden?
- ✓ Hat er weder zu viel noch zu wenig auf den Rippen?
- ✓ Bleibt das Output (Kot) in Form und Menge normal?
Regelmäßige Gewichtskontrollen und die Einschätzung durch Tierarzt oder Ernährungsberatung können zusätzlich helfen, die Futtermenge anzupassen. Wenn du unsicher bist, sprich mit einem erfahrenen Tierarzt oder im Welpenkurs.
Was tun, wenn mein Welpe nicht frisst?
Manche Welpen fressen nach dem Umzug vorübergehend schlechter. Neue Umgebung, Stress oder ungewohnte Abläufe können eine Rolle spielen. Wenn dein Welpe dauerhaft schlecht frisst, Gewicht verliert, erbricht oder Durchfall zeigt, solltest du jedoch tierärztlichen Rat einholen.
Unsere Erfahrung aus dem Welpenalltag
In unseren Welpenkursen erleben wir regelmäßig, dass viele Halter bei der Fütterung verunsichert sind. Oft liegt der Fokus zunächst auf der perfekten Futtersorte. Für viele Welpen sind jedoch vor allem Ruhe, Routine und eine langsame Umstellung entscheidend. Ein klarer Fütterungsrhythmus hilft vielen jungen Hunden dabei, sich im neuen Zuhause schneller einzuleben.
Fazit: Fütterung ist Fürsorge – und braucht Gefühl
Mit einem klaren Fütterungsrhythmus, hochwertigem Futter und einem aufmerksamen Blick auf deinen Hund sorgst du nicht nur für seine Gesundheit – sondern auch für Sicherheit und emotionale Stabilität. Lass dir und deinem Welpen Zeit, euch aufeinander einzuspielen. Und vergiss nicht: Liebe geht zwar nicht nur durch den Magen – aber sie beginnt oft genau dort.
Du möchtest den Start mit deinem Welpen von Anfang an entspannt und sicher gestalten? Dann melde dich zu unserem Welpenkurs in Stuttgart an. Als Hundeschule in Stuttgart begleite ich dich Schritt für Schritt – mit Erfahrung, Feingefühl und einem Blick für die wirklich wichtigen Themen.
Und für noch mehr Orientierung empfehlen wir dir die Welpenfibel von Anton Fichtlmeier auf unserer Homepage – mit wertvollen Tipps rund um Vorbereitung, Transport und Eingewöhnung.
Häufige Fragen zur Welpenfütterung
Muss ein Welpe immer zur gleichen Zeit fressen?
Feste Fütterungszeiten bieten dem Welpen Orientierung und unterstützen einen stabilen Verdauungsrhythmus. Kleine zeitliche Abweichungen im Alltag sind jedoch völlig unproblematisch.
Darf ein Welpe zwischen den Mahlzeiten Hunger haben?
Kurze Hungerphasen zwischen den Mahlzeiten sind völlig normal. Wichtig ist, dass die gesamte Tagesration so aufgeteilt ist, dass dein Welpe ausreichend Energie für seine Entwicklung erhält.
Sollte das Futter immer verfügbar sein?
Nein. Viele Welpen profitieren davon, wenn das Futter zu festgelegten Zeiten angeboten wird. Dies unterstützt die Lernbereitschaft, hilft bei der Stubenreinheit und verhindert, dass der Welpe durch ein Überangebot an Futter die Freude am Fressen verliert.
Wann kann ein Welpe auf zwei Mahlzeiten umgestellt werden?
Die Umstellung erfolgt bei den meisten Hunden schrittweise ab dem sechsten Lebensmonat. Der optimale Zeitpunkt hängt jedoch stark von der individuellen Entwicklung, der Rasse und der Größe deines Hundes ab.
Woran erkenne ich, ob mein Welpe genug frisst?
Ein gesund entwickelter Welpe ist agil, interessiert an seiner Umwelt und hält ein altersgemäß angemessenes Körpergewicht. Wenn dein Welpe aufmerksam ist und die Rippen bei sanftem Druck gut tastbar (aber nicht sichtbar) sind, ist er meist gut versorgt.
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