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Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.

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Welpen füttern

  • Isabel Scheu
  • 16.04.2026
  • Welpenfütterung

Wie oft sollte ein Welpe fressen? Mahlzeiten, Futtermenge & richtiger Rhythmus

Die ersten Tage mit deinem Welpen sind aufregend – und gerade beim Thema Fütterung entstehen schnell viele Fragen. Wie oft sollte ein Welpe am Tag fressen? Braucht er drei oder vier Mahlzeiten? Wie groß dürfen die Portionen sein? Wann kann auf zwei Mahlzeiten umgestellt werden? Und sollte das Futter immer zur Verfügung stehen?

Welpen befinden sich in einer intensiven Wachstumsphase. Ihr Energie- und Nährstoffbedarf unterscheidet sich deutlich von dem eines ausgewachsenen Hundes. Gleichzeitig ist ihr Magen noch relativ klein. Deshalb wird die tägliche Futtermenge im Welpenalter in der Regel auf mehrere Mahlzeiten verteilt.

Eine starre Regel, die für jeden Welpen gleichermaßen passt, gibt es jedoch nicht. Alter, Rasse, erwartete Endgröße, körperliche Entwicklung, verwendetes Futter und individuelle Verträglichkeit spielen eine wichtige Rolle.

Gerade nach dem Einzug sollte außerdem nicht gleichzeitig an allen Stellschrauben gedreht werden. Neue Umgebung, Trennung von der bisherigen Familie und veränderte Tagesabläufe sind für einen jungen Hund bereits eine große Umstellung. Deshalb ist es häufig sinnvoll, zunächst den bisherigen Futterplan vom Züchter beziehungsweise der bisherigen Aufzuchtstelle zu übernehmen.

In diesem Ratgeber erfährst du, wie oft ein Welpe fressen sollte, wie du die Tagesration sinnvoll aufteilst, wann du von vier auf drei und später auf zwei Mahlzeiten umstellen kannst, welches Futter im Wachstum wichtig ist und woran du erkennst, ob dein Welpe ausreichend versorgt wird.

Wie oft sollte ein Welpe fressen? Als allgemeine Orientierung können Welpen zwischen etwa 6 und 12 Wochen vier Mahlzeiten täglich bekommen. Zwischen ungefähr 3 und 6 Monaten werden häufig drei Mahlzeiten gefüttert. Ab etwa 6 Monaten kann bei vielen Hunden schrittweise auf zwei Mahlzeiten täglich umgestellt werden. Kleine Rassen oder einzelne Welpen können häufiger kleinere Mahlzeiten benötigen. Entscheidend sind immer individuelle Entwicklung, Futtermenge und Verträglichkeit.

Warum brauchen Welpen mehrere Mahlzeiten am Tag?

Welpen wachsen besonders in den ersten Lebensmonaten schnell. Für die Entwicklung von Muskeln, Organen, Knochen und Nervensystem benötigt ihr Körper ausreichend Energie und eine bedarfsgerechte Versorgung mit Nährstoffen.

Gleichzeitig kann ein junger Hund nicht einfach seine gesamte Tagesration auf einmal aufnehmen. Mehrere kleinere Mahlzeiten erleichtern es, die notwendige Futtermenge über den Tag zu verteilen.

Bei einem sehr jungen Welpen kann ein regelmäßiger Mahlzeitenrhythmus außerdem den Tagesablauf übersichtlicher machen. Fressen, Lösen, Aktivität und Ruhe lassen sich dadurch leichter beobachten und strukturieren.

Wie oft Welpen füttern? Orientierung nach Alter

Die folgende Übersicht ist keine starre Vorgabe, sondern eine praktische Orientierung für gesunde Welpen:

Alter des Welpen Mahlzeiten pro Tag Orientierung
ca. 6–12 Wochen meist 4 kleinere Portionen über den Tag verteilt
ca. 3–6 Monate meist 3 Tagesration weiterhin gleichmäßig verteilen
ca. 6–12 Monate häufig 2 abhängig von Größe und Entwicklung
ausgewachsener Hund häufig 1–2 individuell nach Hund und Fütterung

Besonders kleine Welpen können unter Umständen länger von mehreren kleinen Mahlzeiten profitieren. Bei großen und sehr großen Rassen wiederum spielt neben der Anzahl der Mahlzeiten vor allem ein kontrolliertes, gleichmäßiges Wachstum eine wichtige Rolle.

Wann kann ein Welpe von vier auf drei Mahlzeiten umgestellt werden?

Häufig erfolgt die erste Reduktion der Mahlzeiten ungefähr ab dem dritten Lebensmonat. Entscheidend ist jedoch nicht ein einzelner Geburtstag.

Die Umstellung darf schrittweise erfolgen. Dabei wird die bisherige Tagesration nicht einfach reduziert, sondern lediglich anders über den Tag verteilt.

Hat dein Welpe beispielsweise bisher vier Portionen bekommen, kannst du die Gesamtmenge anschließend auf drei passende Mahlzeiten verteilen.

Beobachte dabei Verdauung, Hunger, Verhalten und Gewichtsentwicklung. Verträgt dein Welpe die neue Einteilung gut, kann der Rhythmus beibehalten werden.

Wann kann ein Welpe auf zwei Mahlzeiten am Tag umgestellt werden?

Bei vielen Hunden kann ungefähr ab dem sechsten Lebensmonat langsam der Übergang auf zwei Mahlzeiten täglich beginnen.

Aber auch hier gibt es keine Pflicht, an einem bestimmten Tag umzustellen. Gerade Rasse, Körpergröße, Stoffwechsel und individuelle Entwicklung können den passenden Zeitpunkt beeinflussen.

Kleine Hunde entwickeln sich häufig schneller als große oder sehr große Rassen. Große und sogenannte Giant Breeds können deutlich länger körperlich wachsen und benötigen entsprechend lange ein für das Wachstum geeignetes Futter.

Was sollte ein Welpe fressen?

Mindestens genauso wichtig wie die Anzahl der Mahlzeiten ist die Zusammensetzung der gesamten Tagesration.

Welpen benötigen ein Futter, das für Wachstum beziehungsweise die entsprechende Lebensphase geeignet und vollständig zusammengesetzt ist.

Ein Wachstumsfutter enthält Nährstoffe in einer Zusammensetzung, die auf die besonderen Anforderungen eines jungen Hundes abgestimmt ist. Dazu gehören unter anderem Protein, Energie sowie Mineralstoffe und Vitamine in einem passenden Verhältnis.

Besonders bei großen und sehr großen Hunderassen muss das Futter ausdrücklich für deren Wachstum geeignet sein. Zu schnelles Wachstum und eine übermäßige Energieversorgung sind nicht das Ziel.

Nach dem Einzug zunächst das gewohnte Futter weitergeben

Wenn dein Welpe gerade erst bei dir eingezogen ist, würde ich nicht automatisch am ersten Tag das Futter wechseln.

Dein Hund muss sich bereits an neue Menschen, neue Gerüche, einen anderen Schlafplatz und einen vollkommen veränderten Alltag gewöhnen.

Ein zusätzlicher abrupter Futterwechsel kann die Verdauung unnötig belasten.

Deshalb ist es häufig sinnvoll, zunächst den Futterplan vom Züchter zu übernehmen und Veränderungen erst vorzunehmen, wenn dein Welpe etwas angekommen ist.

Futterwechsel beim Welpen – lieber langsam als abrupt

Möchtest du später auf ein anderes Welpenfutter umstellen, sollte die Umstellung in vielen Fällen schrittweise erfolgen.

Dabei wird über mehrere Tage ein zunehmend größerer Anteil des neuen Futters mit einem entsprechend kleineren Anteil des bisherigen Futters kombiniert.

Wie schnell diese Umstellung erfolgen kann, hängt auch vom individuellen Welpen ab. Ein empfindlicher Hund kann mehr Zeit benötigen.

Mehr über Futterwechsel und gewohnte Ernährung findest du in unserem weiterführenden Ratgeber.

Wie viel Futter braucht ein Welpe am Tag?

Die richtige Futtermenge lässt sich nicht allein anhand des aktuellen Körpergewichts bestimmen.

Eine Rolle spielen unter anderem:

  • Alter des Welpen
  • aktuelles Körpergewicht
  • erwartetes Endgewicht
  • Rasse beziehungsweise Körpergröße
  • Energiedichte des Futters
  • individuelle Wachstumsgeschwindigkeit
  • Körperkondition
  • Gesundheitszustand

Die Fütterungsempfehlung auf der Verpackung ist deshalb ein Ausgangspunkt, keine unveränderliche Vorgabe.

Regelmäßige Gewichtskontrollen und die Beurteilung der Körperkondition helfen dabei, die Menge anzupassen.

Allgemeine Grundlagen zur gesunden Hundeernährung findest du ebenfalls in unserem Blog.

Warum zu viel Futter beim Welpen nicht automatisch besser ist

Ein Welpe sollte selbstverständlich ausreichend ernährt werden. Das Ziel ist jedoch nicht, dass er möglichst schnell wächst.

Eine übermäßige Energiezufuhr kann ein zu schnelles Wachstum fördern. Besonders bei größeren Hunden ist ein gleichmäßiges, kontrolliertes Wachstum wichtig für eine gesunde Entwicklung.

Deshalb ist die Vorstellung „Ein Welpe darf so viel fressen, wie er möchte, weil er wächst“ problematisch.

Die tägliche Futtermenge sollte kontrolliert und regelmäßig an die tatsächliche Entwicklung angepasst werden.

Woran erkenne ich, ob mein Welpe genug Futter bekommt?

Der leere Napf ist kein zuverlässiger Hinweis darauf, ob dein Welpe zu wenig Futter bekommt. Viele Hunde würden deutlich mehr fressen, als ihr Körper tatsächlich benötigt.

Wichtiger sind Entwicklung und Körperkondition. Bei einem angemessen ernährten Hund sollten die Rippen in der Regel gut tastbar sein, ohne unter einer dicken Fettschicht zu verschwinden. Gleichzeitig sollte dein Welpe nicht stark abgemagert wirken.

Besonders während des Wachstums empfiehlt es sich, das Gewicht regelmäßig zu kontrollieren und Veränderungen über mehrere Wochen zu beobachten.

Sollte Welpenfutter den ganzen Tag zur Verfügung stehen?

Für die meisten Welpen ist eine kontrollierte Fütterung mit abgemessenen Tagesportionen sinnvoller als ein ständig gefüllter Napf.

So kannst du besser nachvollziehen, wie viel dein Welpe tatsächlich frisst und ob sich sein Appetit verändert.

Außerdem erleichtern definierte Mahlzeiten die Beobachtung von Verdauung und Ausscheidung.

Gerade im Wachstum ist es zudem wichtig, eine unkontrollierte Energieaufnahme zu vermeiden.

Muss ein Welpe immer zur gleichen Uhrzeit gefüttert werden?

Ein nachvollziehbarer Tagesrhythmus kann deinem Welpen Orientierung geben. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Mahlzeit auf die Minute genau stattfinden muss.

Kleine zeitliche Verschiebungen sind im Alltag vollkommen normal. Ein Hund sollte langfristig auch lernen können, dass Futter nicht sekundengenau zu einer bestimmten Uhrzeit erscheint.

Sinnvoll ist deshalb ein verlässlicher Rahmen, aber keine starre Uhrzeitabhängigkeit.

Mehr über einen passenden Fütterungsrhythmus beim Welpen findest du in unserem weiterführenden Beitrag.

Ruhe rund um die Mahlzeiten

Dein Welpe sollte sein Futter an einem ruhigen Platz aufnehmen können, ohne ständig gestört oder bedrängt zu werden.

Besonders in einem Haushalt mit mehreren Tieren oder kleinen Kindern sollte darauf geachtet werden, dass der junge Hund seine Mahlzeit ungestört fressen kann.

Auch direkt nach dem Fressen braucht es kein wildes Spielprogramm. Eine ruhige Phase passt häufig besser in einen gut strukturierten Welpenalltag.

Mehr dazu findest du unter Ruhe statt Stress beim Welpen .

Fütterung nach Fichtlmeier – der Futternapf kann Kommunikation unterstützen

Bei Pfotenliebe Stuttgart arbeiten wir nach der Methode von Anton Fichtlmeier. Auch die Fütterung kann dabei ein Bestandteil der Kommunikation zwischen Mensch und Hund sein.

Der Futternapf muss nicht einfach kommentarlos auf den Boden gestellt werden, während der Welpe bereits aufgeregt hineinspringt. Gleichzeitig geht es nicht darum, den Hund unnötig lange warten zu lassen oder Futter als Machtinstrument einzusetzen.

Vielmehr kann eine ruhige Fütterungssituation dazu beitragen, dass dein Welpe lernt, seinen Menschen wahrzunehmen und sich an ihm zu orientieren.

In unserer Arbeit kann beispielsweise der Blickkontakt vor der Freigabe des Futters schrittweise aufgebaut werden. Entscheidend bleibt: erst verständliche Kommunikation – dann entsteht daraus ein gemeinsamer Ablauf.

Leckerlis bei der Tagesration des Welpen mitrechnen

Ein häufiger Fehler besteht darin, ausschließlich die Menge im Futternapf zu betrachten.

Trainingssnacks, Kauartikel und andere essbare Belohnungen liefern ebenfalls Energie. Gerade bei einem kleinen Welpen können viele kleine Snacks über den Tag schnell einen erheblichen Anteil der Tagesration ausmachen.

Deshalb sollte nicht automatisch zu jeder Mahlzeit die volle empfohlene Futtermenge gegeben werden, wenn gleichzeitig viele zusätzliche Kalorien hinzukommen.

Bei vollständigem Welpenfutter ist außerdem wichtig, dass nicht ein großer Anteil der ausgewogenen Hauptnahrung durch ernährungsphysiologisch unvollständige Snacks ersetzt wird.

BARF oder selbstgekochtes Futter beim Welpen

Bei einem ausgewachsenen Hund kann eine unausgewogene Ration bereits problematisch sein. Im Wachstum sind Fehler bei der Nährstoffversorgung besonders kritisch.

Wenn du deinen Welpen roh oder selbstgekocht ernähren möchtest, sollte die Ration deshalb fachkundig berechnet und regelmäßig an seine Entwicklung angepasst werden.

Besonders Calcium, Phosphor, Energie und weitere Nährstoffe dürfen nicht einfach nach Gefühl ergänzt werden.

Mehr zu diesem Thema findest du in unserem Beitrag BARF beim Hund .

Was tun, wenn mein Welpe nicht frisst?

Direkt nach dem Einzug kann es vorkommen, dass ein Welpe zunächst weniger Appetit zeigt. Neue Umgebung, Aufregung, ungewohnte Abläufe oder Stress können vorübergehend Einfluss auf das Fressverhalten haben.

Trotzdem sollte Futterverweigerung bei einem sehr jungen Hund nicht einfach über längere Zeit beobachtet werden.

Besonders wenn zusätzliche Symptome auftreten, solltest du tierärztlichen Rat einholen.

  • wiederholtes Erbrechen
  • anhaltender oder starker Durchfall
  • auffällige Müdigkeit oder Schwäche
  • Schmerzen
  • deutlich reduzierte Wasseraufnahme
  • Gewichtsverlust
  • vollständige Futterverweigerung

Wenn du gesundheitliche Auffälligkeiten bemerkst, ist eine Tierarztpraxis die richtige Anlaufstelle. Mehr über den Tierarztbesuch mit Welpe findest du ebenfalls in unserem Blog.

Welpenfütterung und Verdauung – was der Kot verraten kann

Die Verdauung kann dir Hinweise darauf geben, wie dein Welpe mit einer Fütterung zurechtkommt.

Allerdings bedeutet ein einzelner weicher Kotabsatz nicht automatisch, dass das Futter ungeeignet ist. Stress, Aufregung, neue Leckerlis, ein Futterwechsel oder auch gesundheitliche Ursachen können die Verdauung beeinflussen.

Wiederkehrender Durchfall oder andere anhaltende Veränderungen gehören deshalb nicht allein über eine Futterumstellung behandelt, sondern gegebenenfalls tierärztlich abgeklärt.

Mehr dazu erfährst du unter Welpenfütterung und Verdauung .

Welpenfütterung im Alltag – Erfahrungen aus unserem Welpenkurs in Stuttgart

In unseren Welpenkursen in Stuttgart erleben wir regelmäßig, dass neue Hundehalter:innen beim Thema Fütterung besonders viele widersprüchliche Empfehlungen bekommen.

Drei Mahlzeiten oder vier? Trockenfutter oder Nassfutter? Direkt umstellen oder das bisherige Futter behalten? Futternapf stehen lassen oder wieder wegnehmen?

Häufig hilft es zunächst, die Situation deutlich einfacher zu betrachten: Was hat der Welpe bisher bekommen, verträgt er es, entwickelt er sich gut und gibt es überhaupt einen Grund, sofort etwas zu verändern?

Gerade in den ersten Tagen nach dem Einzug sind vertraute Abläufe häufig wertvoller als der Versuch, sofort die vermeintlich perfekte Fütterung umzusetzen.

Im Welpentraining bei Pfotenliebe Stuttgart betrachten wir deshalb Ernährung immer im Zusammenhang mit Alltag, Ruhe, Entwicklung und Verhalten des individuellen Hundes.

Checkliste: Welpen richtig füttern

  • ein für Wachstum geeignetes Alleinfuttermittel auswählen
  • bei großen Rassen auf geeignete Wachstumsrezeptur achten
  • nach dem Einzug zunächst bisherigen Futterplan berücksichtigen
  • Tagesration abmessen statt unbegrenzt nachzufüllen
  • Tagesration auf mehrere Mahlzeiten verteilen
  • Mahlzeitenzahl schrittweise mit zunehmendem Alter reduzieren
  • Fütterungsempfehlung als Ausgangspunkt betrachten
  • Gewicht und Körperkondition regelmäßig kontrollieren
  • Leckerlis und Kauartikel mit berücksichtigen
  • Futterumstellungen langsam durchführen
  • ständig frisches Wasser bereitstellen
  • bei auffälligem Wachstum oder Verdauungsproblemen fachlichen Rat einholen

FAQ – häufige Fragen zur Welpenfütterung

Wie oft sollte ein Welpe am Tag fressen?

Als allgemeine Orientierung werden Welpen zwischen etwa sechs und zwölf Wochen häufig viermal täglich gefüttert. Zwischen drei und sechs Monaten sind oft drei Mahlzeiten sinnvoll. Ab ungefähr sechs Monaten können viele Hunde schrittweise auf zwei Mahlzeiten täglich umgestellt werden. Der individuelle Bedarf kann davon abweichen.

Wann sollte ein Welpe von vier auf drei Mahlzeiten umgestellt werden?

Häufig erfolgt die Umstellung ungefähr ab dem dritten Lebensmonat. Entscheidend sind jedoch Entwicklung, Größe und Verträglichkeit deines Welpen. Die gesamte Tagesration wird dabei lediglich anders aufgeteilt und nicht automatisch reduziert.

Wann kann ein Welpe zweimal am Tag gefüttert werden?

Bei vielen Hunden kann ungefähr ab dem sechsten Lebensmonat schrittweise auf zwei Mahlzeiten täglich umgestellt werden. Kleine, große oder besonders sensible Hunde können einen individuell anderen Rhythmus benötigen.

Wie viel Futter braucht mein Welpe?

Die Futtermenge hängt unter anderem von Alter, aktuellem Gewicht, erwarteter Endgröße, Wachstumsphase und Energiedichte des Futters ab. Die Herstellerempfehlung ist ein Ausgangspunkt. Gewicht und Körperkondition sollten anschließend regelmäßig kontrolliert und die Menge angepasst werden.

Muss ein Welpe immer zur gleichen Zeit fressen?

Ein regelmäßiger Tagesrahmen kann Orientierung geben, eine minutengenaue Fütterungszeit ist jedoch nicht notwendig. Kleine zeitliche Abweichungen gehören zum normalen Alltag.

Sollte Welpenfutter den ganzen Tag stehen bleiben?

Für viele Welpen ist eine abgemessene Tagesration, die auf mehrere Mahlzeiten verteilt wird, sinnvoller. Dadurch lassen sich Futteraufnahme, Wachstum und Veränderungen des Appetits besser beobachten.

Sollte ich nach dem Einzug sofort das Welpenfutter wechseln?

Wenn dein Welpe sein bisheriges Futter gut verträgt, besteht häufig kein Grund für einen sofortigen Wechsel. Die neue Umgebung ist bereits eine große Veränderung. Soll später umgestellt werden, empfiehlt sich häufig eine schrittweise Futterumstellung.

Darf ein Welpe zwischen den Mahlzeiten Hunger haben?

Ein Welpe muss nicht permanent satt sein oder ständig Zugang zu Futter haben. Entscheidend ist, dass seine gesamte Tagesration seinen Energie- und Nährstoffbedarf deckt und er sich gesund entwickelt.

Was mache ich, wenn mein Welpe nicht frisst?

Nach dem Einzug kann der Appetit durch Aufregung kurzfristig reduziert sein. Bei anhaltender Futterverweigerung, Gewichtsverlust, Erbrechen, Durchfall, Schwäche oder anderen Auffälligkeiten sollte jedoch zeitnah eine Tierarztpraxis kontaktiert werden.

Wie lange muss ein Hund Welpenfutter bekommen?

Ein Wachstumsfutter sollte grundsätzlich so lange gefüttert werden, wie der Hund sich noch in der entsprechenden Wachstumsphase befindet. Kleine und mittelgroße Hunde erreichen ihre körperliche Reife häufig früher als große oder sehr große Rassen. Der richtige Zeitpunkt für den Wechsel auf Adultfutter sollte deshalb individuell beurteilt werden.

Fazit: Wie oft dein Welpe fressen sollte, hängt auch von seiner Entwicklung ab

Welpen brauchen in den ersten Lebensmonaten mehrere kleinere Mahlzeiten. Eine sinnvolle Orientierung sind zunächst vier, später drei und schließlich zwei Mahlzeiten täglich.

Trotzdem solltest du dich nicht ausschließlich an einer Alterszahl im Kalender orientieren.

Entscheidend sind Alter, Rasse, Größe, Wachstumsphase, Energiedichte des Futters und die individuelle Entwicklung deines Welpen.

Gerade nach dem Einzug muss außerdem nicht sofort alles verändert werden. Ein bekanntes Futter, ein nachvollziehbarer Tagesablauf und eine kontrollierte Tagesration können deinem Welpen zunächst mehr helfen als ständige Futterexperimente.

Und auch beim Füttern gilt: Ruhe, Orientierung und eine verständliche Kommunikation sind wertvoller als starre Rituale oder permanentes Beschäftigen über Futter.

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