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Hundetraining Tipps & Wissen aus Stuttgart

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Hundetraining Blog Stuttgart – Tipps für Alltag, Welpen & Erziehung

In meinem Blog rund um Hundetraining in Stuttgart findest du praktische Tipps für den Alltag mit deinem Hund – von der Welpenerziehung über Leinenführigkeit bis zum sicheren Rückruf.

Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.

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Job und Welpe

  • Isabel Scheu
  • 31.03.2026
  • Welpe zieht ein

Job & Welpe: So gelingt der Start trotz Arbeit

Ein Welpe zieht ein – und plötzlich verändert sich der gesamte Alltag. Zwischen Stubenreinheit, Schlaf, Fütterung, Spaziergängen und Eingewöhnung läuft aber häufig auch das Berufsleben weiter. Deshalb stellen sich viele zukünftige Hundehalter:innen die Frage: Kann ich einen Welpen haben, obwohl ich arbeite?

Die gute Nachricht: Welpe und Beruf lassen sich grundsätzlich miteinander vereinbaren. Allerdings braucht ein junger Hund gerade am Anfang sehr viel Zeit, Betreuung und Verlässlichkeit. Ein Welpe kann nicht einziehen und wenige Tage später einen kompletten Arbeitstag alleine verbringen.

Besonders wichtig ist deshalb eine realistische Planung. Urlaub, Homeoffice, Unterstützung durch Familie oder Freunde, eine geeignete Betreuung und ein behutsamer Aufbau des Alleinbleibens können dabei entscheidende Bausteine sein.

In diesem Ratgeber erfährst du, wie du Welpe und Arbeit miteinander vereinbaren kannst, wie du die ersten Wochen planst, was bei einem Vollzeitjob wichtig ist und welche Möglichkeiten es gibt, wenn dein Welpe noch nicht alleine bleiben kann.

Kann man einen Welpen haben, wenn man arbeitet? Ja. Auch Berufstätige können einem Welpen ein gutes Zuhause bieten. Voraussetzung ist jedoch, dass besonders für die ersten Wochen ausreichend Zeit, Betreuung und Unterstützung eingeplant werden. Ein junger Welpe kann zunächst noch nicht mehrere Stunden alleine bleiben. Urlaub, Homeoffice, Familie, Freunde oder eine geeignete Betreuung können deshalb helfen, die Zeit zu überbrücken, bis das Alleinbleiben langsam aufgebaut wurde.

Welpe trotz Arbeit – die Planung beginnt vor dem Einzug

Wenn du berufstätig bist, sollte die Organisation nicht erst beginnen, wenn dein Welpe bereits bei dir eingezogen ist. Überlege dir vorher möglichst konkret, wie die ersten Wochen aussehen sollen.

  • Wie viel Urlaub kannst du rund um den Einzug nehmen?
  • Kannst du vorübergehend im Homeoffice arbeiten?
  • Darf dein Hund später mit ins Büro?
  • Wer kann deinen Welpen zuverlässig betreuen?
  • Gibt es Familie, Freunde oder andere vertraute Personen?
  • Welche Betreuungslösung gibt es für den Notfall?
  • Wie sieht dein langfristiger Arbeitsalltag mit Hund aus?
  • Welche zusätzlichen Betreuungskosten musst du einplanen?

Je genauer du diese Fragen vor dem Einzug beantwortest, desto weniger Druck entsteht später. Denn das Alleinbleiben sollte sich nach deinem Welpen richten – und nicht danach, wann dein Urlaub endet.

Warum dein Welpe am Anfang nicht einfach alleine bleiben kann

Mit dem Einzug verändert sich für deinen Welpen nahezu alles. Er verlässt seine Mutter, seine Geschwister und seine vertraute Umgebung und kommt in ein vollkommen neues Zuhause.

Er kennt weder deine Arbeitszeiten noch versteht er, warum du morgens plötzlich mehrere Stunden verschwindest. Zunächst braucht er Sicherheit, einen verlässlichen Rückzugsort und Orientierung .

Gleichzeitig muss das Alleinbleiben überhaupt erst gelernt werden. Für einen jungen Hund ist es deshalb keine Selbstverständlichkeit, mehrere Stunden ohne seine Bezugspersonen zu verbringen.

Mehr dazu erfährst du auch in unserem Ratgeber Welpen an das Alleinsein gewöhnen .

Wie viel Urlaub sollte ich für einen Welpen einplanen?

Eine pauschale Anzahl an Urlaubstagen, nach denen ein Welpe automatisch alleine bleiben kann, gibt es nicht. Trotzdem solltest du für die erste Zeit nach dem Einzug möglichst viel Freiraum schaffen.

Wenn es beruflich möglich ist, können mehrere Wochen Urlaub, Homeoffice oder eine Kombination aus beidem den Start deutlich erleichtern. Entscheidend ist jedoch nicht, nach welcher Kalenderwoche du wieder arbeitest, sondern ob anschließend eine passende Betreuung vorhanden ist.

Denn auch nach zwei oder drei Wochen kann ein Welpe möglicherweise noch nicht so lange alleine bleiben, wie dein Arbeitstag es erfordern würde.

Die ersten Wochen mit Welpe und Job sinnvoll planen

Die ersten Tage: Ankommen statt funktionieren

Direkt nach dem Einzug sollte dein Welpe zunächst sein neues Zuhause kennenlernen dürfen. Ruhe, Schlaf, Stubenreinheit, vertraute Abläufe und der Aufbau eurer Beziehung sind jetzt wichtiger als ein voller Terminkalender.

Danach: Alltag und Routinen entstehen lassen

Nach und nach entwickelt sich ein gemeinsamer Tagesablauf. Dein Welpe lernt, wann geschlafen, gefressen, gespielt und nach draußen gegangen wird.

Gerade diese verlässlichen Abläufe helfen ihm, sich zunehmend in seinem neuen Leben zurechtzufinden.

Alleinbleiben erst schrittweise aufbauen

Das Alleinbleiben beginnt nicht mit einem halben Arbeitstag. Zunächst entstehen kleine Distanzmomente im Alltag, später kurze Trennungen und erst danach tatsächliche Abwesenheiten.

Mehr über wiederkehrende Abläufe beim Abschied findest du im Beitrag Rituale zum Abschied .

Kann ich einen Welpen halten, wenn ich Vollzeit arbeite?

Ein Vollzeitjob schließt einen Welpen nicht grundsätzlich aus. Entscheidend ist vielmehr, wie der Hund während deiner Arbeitszeit betreut wird.

Wenn du beispielsweise acht Stunden arbeitest und zusätzlich Fahrtzeiten hast, kann ein Welpe diese gesamte Zeit nicht einfach von Anfang an alleine verbringen. Deshalb brauchst du zumindest für die Übergangszeit eine verlässliche Betreuungslösung.

Auch langfristig sollte der Alltag so organisiert sein, dass die Bedürfnisse deines Hundes berücksichtigt werden. Ein Hund benötigt nicht nur Möglichkeiten zum Lösen, sondern auch soziale Nähe, Bewegung, Ruhe und gemeinsame Zeit.

Wer betreut meinen Welpen, während ich arbeite?

Kannst du nicht dauerhaft zu Hause bleiben, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Betreuung deines Welpen zu organisieren.

  • Partner oder Partnerin: Unterschiedliche Arbeitszeiten können die Betreuung erleichtern.
  • Familie: Vertraute Familienmitglieder können eine wertvolle Unterstützung sein.
  • Freunde oder Nachbarn: Auch hier sollte dein Welpe die Person vorher in Ruhe kennenlernen.
  • Hundesitter: Eine zuverlässige Einzelbetreuung kann gerade bei jungen Hunden hilfreich sein.
  • Professionelle Betreuung: Je nach Alter, Persönlichkeit und Betreuungskonzept kann später auch eine geeignete professionelle Lösung infrage kommen.

Wichtig ist, dass Betreuung nicht ständig durch vollkommen neue Personen erfolgt. Gerade ein junger Hund profitiert häufig von verlässlichen und vertrauten Bezugspersonen.

Ist eine Hundetagesstätte für einen Welpen geeignet?

Eine Hundetagesstätte kann später eine mögliche Betreuungslösung sein, ist aber nicht automatisch für jeden jungen Hund die beste Wahl.

Viele fremde Hunde, neue Menschen, Geräusche und dauerhaft soziale Situationen können gerade für einen Welpen sehr anstrengend sein. Deshalb solltest du genau darauf achten, wie die Betreuung organisiert ist, ob ausreichende Ruhezeiten vorgesehen sind und ob die Gruppenzusammensetzung zu deinem Hund passt.

Eine gute Betreuung bedeutet nicht, dass dein Welpe den ganzen Tag beschäftigt wird. Auch dort muss er ausreichend schlafen und zur Ruhe kommen können.

Welpe im Homeoffice – praktisch, aber nicht automatisch einfach

Homeoffice kann den Start mit einem Welpen erheblich erleichtern. Du bist verfügbar, kannst regelmäßige Lösemöglichkeiten anbieten und musst deinen jungen Hund nicht sofort alleine lassen.

Gleichzeitig entsteht dabei schnell ein anderes Problem: Dein Welpe gewöhnt sich möglicherweise daran, dass du ständig verfügbar bist.

Deshalb bedeutet Homeoffice nicht, dass du deinen Welpen den gesamten Arbeitstag beschäftigen solltest. Im Gegenteil: Er darf früh erleben, dass du zwar da bist, aber nicht permanent mit ihm interagierst.

  • einen festen Ruheplatz einrichten
  • Ruhephasen während der Arbeitszeit ermöglichen
  • nicht auf jede Kontaktaufnahme sofort reagieren
  • Arbeits- und Beschäftigungszeiten voneinander trennen
  • kleine natürliche Distanzen im Alltag zulassen

Kann ich meinen Welpen mit ins Büro nehmen?

Wenn dein Arbeitgeber Hunde erlaubt, kann ein hundefreundlicher Arbeitsplatz eine gute Möglichkeit sein, Beruf und Hund miteinander zu verbinden.

Allerdings sollte auch ein Büro nicht automatisch bedeuten, dass dein Welpe täglich acht Stunden mit Menschen, Geräuschen und Aufmerksamkeit konfrontiert wird.

Ein geeigneter Büroalltag braucht deshalb einen geschützten Ruheplatz, ausreichend Schlafmöglichkeiten, regelmäßige Lösepausen und Kolleg:innen, die akzeptieren, dass ein Welpe nicht ständig begrüßt, gestreichelt oder bespielt werden sollte.

Gewöhne deinen Welpen außerdem langsam an die neue Umgebung, anstatt direkt mit einem vollständigen Arbeitstag zu beginnen.

Wann kann mein Welpe während meiner Arbeit alleine bleiben?

Hier gibt es keine feste Altersgrenze. Das Alleinbleiben ist ein individueller Lernprozess.

Manche Hunde entwickeln relativ schnell Sicherheit bei kurzen Abwesenheiten, andere benötigen wesentlich mehr Zeit. Entscheidend ist, dass die Dauer nicht nach deinem Arbeitsplan, sondern nach dem tatsächlichen Trainingsstand des Hundes gesteigert wird.

Eine ausführliche Erklärung findest du in unserem Ratgeber Wie lange darf ein Hund alleine bleiben? .

Typische Fehler bei Welpe und Beruf

  • Zu wenig Zeit für die Eingewöhnung: Der Welpe soll wenige Tage nach dem Einzug bereits den normalen Arbeitsalltag bewältigen.
  • Alleinbleiben nach Kalender trainieren: Das Ende des Urlaubs bestimmt plötzlich die Trainingsdauer.
  • Keine Betreuung als Plan B: Funktioniert das Alleinbleiben noch nicht, gibt es keine Alternative.
  • Homeoffice mit Dauerbespaßung verwechseln: Der Welpe lernt nicht, auch in deiner Anwesenheit zur Ruhe zu kommen.
  • Zu viele wechselnde Betreuungspersonen: Gerade in der Eingewöhnung kann zusätzliche Unruhe entstehen.
  • Stresssignale übersehen: Nur weil ein Welpe nicht laut jault, bedeutet das nicht automatisch, dass er entspannt alleine bleibt.

Weitere typische Stolpersteine erklären wir im Beitrag 3 häufige Fehler beim Alleinbleib-Training .

Was tun, wenn der Arbeitsalltag plötzlich nicht mehr funktioniert?

Auch wenn dein Welpe bereits kurze Zeit alleine bleiben konnte, können später wieder schwierigere Phasen auftreten.

Entwicklungsphasen, Veränderungen im Tagesablauf, neue Betreuungspersonen oder besonders aufregende Erlebnisse können dazu führen, dass ein bisher funktionierender Ablauf vorübergehend nicht mehr passt.

Versuche dann nicht, die bisherige Dauer einfach durchzusetzen. Häufig ist es sinnvoller, vorübergehend wieder mehr Betreuung einzuplanen und das Training an den aktuellen Stand deines Hundes anzupassen.

Mehr dazu erfährst du im Beitrag Rückschritte im Training erkennen .

Welche zusätzlichen Kosten entstehen durch die Betreuung?

Wenn du einen Welpen trotz Berufstätigkeit aufnehmen möchtest, solltest du nicht nur Zeit, sondern auch mögliche Betreuungskosten berücksichtigen.

Hundesitter, individuelle Betreuung, Fahrdienste oder später eine geeignete Tagesbetreuung können regelmäßige zusätzliche Kosten verursachen. Diese Ausgaben gehören deshalb ebenso in die Planung wie Futter, Tierarzt, Versicherung und Hundeschule.

Gerade wenn dein beruflicher Alltag wenig flexibel ist, kann eine verlässliche Betreuung langfristig ein fester Bestandteil deiner Hundehaltung sein.

Checkliste: Passt ein Welpe zu meinem Berufsalltag?

  • Kann ich rund um den Einzug ausreichend Zeit einplanen?
  • Wer betreut meinen Welpen, wenn ich arbeiten muss?
  • Habe ich mindestens eine zuverlässige Alternative für Notfälle?
  • Kann ich meine Arbeitszeiten vorübergehend anpassen?
  • Ist Homeoffice zumindest teilweise möglich?
  • Darf mein Hund eventuell mit ins Büro?
  • Kann ich regelmäßige Betreuung finanziell einplanen?
  • Was passiert, wenn das Alleinbleiben länger dauert als erwartet?
  • Kann ich auch morgens, abends und am Wochenende ausreichend Zeit für meinen Hund aufbringen?
  • Passt ein Hund auch langfristig zu meiner beruflichen Situation?

Wenn du bei mehreren Punkten noch keine Lösung hast, bedeutet das nicht automatisch, dass du keinen Welpen halten kannst. Es zeigt dir aber, welche Fragen du vor dem Einzug noch klären solltest.

Wann kann professionelle Unterstützung sinnvoll sein?

Unterstützung kann bereits vor dem Welpenkauf sinnvoll sein, wenn du unsicher bist, ob und wie sich ein Hund mit deinem Berufsalltag vereinbaren lässt.

Auch nach dem Einzug kann eine individuelle Begleitung helfen, wenn dein Welpe beim Alleinbleiben starke Stressreaktionen zeigt, die Betreuungssituation schwierig wird oder du unsicher bist, wie du Homeoffice, Büro und Trainingsaufbau sinnvoll miteinander kombinierst.

Unsere Erfahrung aus der Welpenberatung in Stuttgart

In unseren Welpenkursen und Beratungen erleben wir regelmäßig, dass zukünftige Hundehalter:innen Sorge haben, Beruf und Welpe nicht miteinander vereinbaren zu können.

Die größte Herausforderung ist dabei häufig nicht die Berufstätigkeit selbst, sondern die Erwartung, dass sich ein junger Hund innerhalb weniger Wochen vollständig an einen bestehenden Arbeitsalltag anpassen muss.

Als lizenzierte Hundeschule nach Fichtlmeier in Stuttgart schauen wir deshalb bereits vor dem Einzug darauf, wie der tatsächliche Alltag aussehen wird: Wer übernimmt die Betreuung? Welche Ruhephasen sind möglich? Wie kann das Alleinbleiben aufgebaut werden? Und welche Lösung gibt es, wenn die Entwicklung länger dauert als geplant?

Eine gute Vorbereitung nimmt Druck aus den ersten Wochen und ermöglicht es, den Welpen in seinem eigenen Tempo in den späteren Berufsalltag hineinwachsen zu lassen.

FAQ – häufige Fragen zu Job und Welpe

Kann ich einen Welpen halten, wenn ich Vollzeit arbeite?

Ja, grundsätzlich ist das möglich. Allerdings brauchst du insbesondere in den ersten Wochen eine verlässliche Betreuung. Ein Welpe kann nicht direkt nach dem Einzug einen vollständigen Arbeitstag alleine verbringen. Urlaub, Homeoffice, Familie, Freunde oder eine geeignete Betreuung sollten deshalb vorab organisiert werden.

Wie viel Urlaub sollte ich für einen Welpen einplanen?

Je mehr Zeit du für die Eingewöhnung zur Verfügung hast, desto entspannter lässt sich der Start häufig gestalten. Mehrere Wochen Urlaub oder eine Kombination aus Urlaub und Homeoffice können hilfreich sein. Wichtig ist jedoch, dass nach dem Urlaub eine Betreuung vorhanden ist, falls dein Welpe noch nicht ausreichend lange alleine bleiben kann.

Kann ich nach zwei Wochen Urlaub wieder arbeiten gehen?

Das hängt davon ab, wie dein Arbeitsalltag anschließend organisiert ist. Zwei Wochen Urlaub bedeuten nicht automatisch, dass dein Welpe danach mehrere Stunden alleine bleiben kann. Wenn du wieder arbeiten musst, sollte deshalb eine geeignete Betreuung zur Verfügung stehen.

Kann ein Welpe mit ins Büro?

Ja, wenn Hunde am Arbeitsplatz erlaubt sind und die Bedingungen für deinen Welpen geeignet sind. Wichtig sind ein geschützter Ruheplatz, ausreichend Schlaf, regelmäßige Lösepausen und eine langsame Gewöhnung an die Büroumgebung.

Ist Homeoffice ideal für einen Welpen?

Homeoffice kann die Eingewöhnung erheblich erleichtern, weil dein Welpe nicht sofort alleine bleiben muss. Trotzdem sollte er lernen, auch während deiner Anwesenheit zu ruhen und nicht permanent Aufmerksamkeit einzufordern. Später können kurze Trennungen schrittweise aufgebaut werden.

Was mache ich, wenn ich keinen Hundesitter habe?

Dann solltest du bereits vor dem Einzug prüfen, welche Alternativen es gibt. Familie, Freunde, vertraute Nachbarn oder eine geeignete professionelle Betreuung können mögliche Lösungen sein. Wenn dein Welpe regelmäßig länger alleine bleiben müsste, obwohl er dazu noch nicht in der Lage ist, sollte die Betreuungssituation zunächst geklärt werden.

Wann kann ein Welpe mehrere Stunden alleine bleiben?

Dafür gibt es kein festes Alter. Alleinbleiben wird individuell aufgebaut. Erst wenn dein Welpe kürzere Abwesenheiten wiederholt entspannt bewältigt, kann die Dauer langsam gesteigert werden. Bei manchen Hunden geht dieser Prozess schneller, andere benötigen deutlich mehr Zeit.

Kann ich meinen Welpen jeden Tag zu einem Hundesitter bringen?

Eine regelmäßige Betreuung kann funktionieren, wenn dein Welpe die Betreuungsperson gut kennt, sich dort sicher fühlt und ausreichend Ruhe bekommt. Gerade bei jungen Hunden sollte darauf geachtet werden, dass Betreuung nicht automatisch permanente Beschäftigung, wechselnde Hundegruppen oder ständig neue Reize bedeutet.

Was kostet ein Welpe zusätzlich, wenn ich berufstätig bin?

Neben den normalen Kosten der Hundehaltung können zusätzliche Ausgaben für Hundesitter, individuelle Betreuung oder eine geeignete Tagesbetreuung entstehen. Wenn du regelmäßig auf externe Unterstützung angewiesen bist, solltest du diese Kosten bereits vor dem Einzug dauerhaft einplanen.

Ist ein Welpe geeignet, wenn ich jeden Tag acht Stunden außer Haus bin?

Wenn dein Welpe während dieser Zeit zuverlässig betreut wird, kann eine Hundehaltung grundsätzlich möglich sein. Nicht realistisch ist jedoch die Erwartung, dass ein frisch eingezogener Welpe von Beginn an einen kompletten Arbeitstag alleine zu Hause verbringt. Die Betreuung sollte deshalb vor dem Einzug verbindlich geklärt sein.

Fazit: Ein Welpe trotz Job ist möglich – aber nicht ohne Planung

Berufstätigkeit und Welpe schließen sich nicht gegenseitig aus. Entscheidend ist, dass du nicht erwartest, dass sich dein Welpe innerhalb weniger Tage vollständig an deinen bestehenden Arbeitsrhythmus anpasst.

Gerade am Anfang braucht er Zeit zum Ankommen, ausreichend Schlaf, regelmäßige Möglichkeiten zum Lösen, verlässliche Bezugspersonen und einen Alltag, den er Schritt für Schritt kennenlernen kann.

Urlaub und Homeoffice können dir den Einstieg erleichtern. Eine zuverlässige Betreuung bleibt aber wichtig, solange dein Welpe noch nicht entspannt alleine bleiben kann.

Plane deshalb nicht nur die ersten zwei Wochen mit deinem Welpen – plane auch den Alltag danach. Wer Betreuung, Arbeitszeiten und Trainingsaufbau realistisch organisiert, schafft eine wesentlich bessere Grundlage dafür, dass Beruf und Hund langfristig zusammenpassen.

Du überlegst, ob ein Welpe zu deinem Berufsalltag passt?

In unserer individuellen Kaufberatung bei Pfotenliebe Stuttgart schauen wir gemeinsam auf deine persönliche Situation: Arbeitszeiten, Betreuung, Alltag, Wohnsituation und die Anforderungen, die ein Welpe gerade in den ersten Wochen mit sich bringt.

So kannst du bereits vor dem Einzug realistisch einschätzen, wie sich ein Hund in dein Leben integrieren lässt und welche Vorbereitungen sinnvoll sind.

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Noch mehr Orientierung vor dem Einzug deines Welpen

Für noch mehr Orientierung empfehlen wir dir die Welpenfibel von Anton Fichtlmeier auf unserer Homepage. Sie enthält wertvolle Tipps rund um Vorbereitung, Transport, Eingewöhnung und die erste gemeinsame Zeit und hilft dir dabei, dich bereits vor dem Einzug auf deinen Welpen vorzubereiten.

Meine Empfehlung für die Welpenzeit

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Gerade wenn ein Welpe in einen bereits bestehenden Berufsalltag einzieht, sind Orientierung, Ruhe, verlässliche Abläufe und ein gutes Verständnis für seine Entwicklung besonders wichtig.

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