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Futterrhythmus übernehmen

  • Isabel Scheu
  • 18.03.2026
  • Welpenfütterung

Futterrhythmus beim Welpen übernehmen: So gelingt die Fütterung nach dem Einzug

Der erste Tag mit deinem Welpen ist voller Emotionen, neuer Eindrücke und vieler kleiner Entscheidungen. Eine davon betrifft fast alle neuen Hundehalter sofort: Wann soll mein Welpe fressen? Wie oft braucht er Futter? Sollte ich die bisherigen Fütterungszeiten übernehmen? Und darf ich direkt auf ein anderes Welpenfutter umstellen?

Gerade nach dem Einzug möchten viele Menschen möglichst schnell alles „richtig“ machen und beginnen deshalb sofort, Futter, Fütterungszeiten oder Portionsgrößen zu verändern. Doch genau in dieser sensiblen Phase kann es für deinen Welpen hilfreich sein, zunächst so viel Vertrautes wie möglich beizubehalten. Der bisherige Futterrhythmus ist dabei mehr als nur eine Gewohnheit: Wiederkehrende Abläufe können deinem jungen Hund Orientierung geben und ihm helfen, sein neues Zuhause besser einzuordnen.

Besonders im Alltag mit einem Welpen in Stuttgart kommen ohnehin viele neue Eindrücke zusammen. Neue Räume, Straßenverkehr, fremde Geräusche, andere Menschen und erste Spaziergänge müssen verarbeitet werden. Deshalb gilt auch bei der Fütterung häufig: Nicht alles gleichzeitig verändern. In diesem Beitrag erfährst du, warum du den bisherigen Futterrhythmus deines Welpen zunächst übernehmen solltest, wie häufig Welpen gefüttert werden, wann eine Futterumstellung sinnvoll sein kann und woran du erkennst, dass dein Welpe das neue Futter möglicherweise nicht gut verträgt.

Wichtiger Hinweis:

Futtermenge, Anzahl der Mahlzeiten und der geeignete Zeitpunkt für eine Futterumstellung hängen unter anderem von Alter, Rasse, Größe, Entwicklungsstand, Gesundheitszustand und dem verwendeten Futtermittel ab. Die Angaben in diesem Beitrag dienen deshalb als Orientierung und ersetzen keine individuelle tierärztliche oder ernährungsmedizinische Beratung. Zeigt dein Welpe anhaltenden Durchfall, wiederholtes Erbrechen, starke Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust oder ein deutlich verändertes Allgemeinbefinden, sollte eine Tierarztpraxis hinzugezogen werden.

Sollte ich den Futterrhythmus meines Welpen nach dem Einzug übernehmen?

Ja. In den ersten Tagen nach dem Einzug ist es häufig sinnvoll, sowohl das bisherige Futter als auch den bekannten Fütterungsrhythmus zunächst beizubehalten. Vertraute Abläufe können deinem Welpen Orientierung geben und verhindern, dass neben Umzug, neuer Umgebung und neuen Bezugspersonen gleichzeitig auch noch die Ernährung verändert wird. Anpassungen sollten anschließend schrittweise und passend zum individuellen Welpen erfolgen.

Warum der gewohnte Futterrhythmus deinem Welpen Sicherheit geben kann

Für deinen Welpen verändert sich mit dem Einzug nahezu alles. Er verlässt die Mutterhündin und seine Geschwister, verliert vertraute Gerüche und Geräusche und muss sich plötzlich in einem vollkommen neuen Alltag zurechtfinden. Was für dich das lange erwartete neue Zuhause ist, bedeutet für deinen Hund zunächst eine große Umstellung.

In dieser Situation können bekannte Abläufe wertvoll sein. Dazu gehört neben Schlafrhythmus und Futterart auch der bisherige Zeitpunkt der Mahlzeiten. Wenn dein Welpe beispielsweise daran gewöhnt ist, morgens, mittags, nachmittags und abends zu fressen, musst du diese Struktur nicht bereits am ersten Tag vollständig verändern.

Gerade in den ersten Tagen und Nächten kann Vertrautheit helfen, die Menge an Veränderungen überschaubar zu halten.

Warum du das gewohnte Welpenfutter zunächst beibehalten solltest

Nicht nur die Uhrzeit, sondern auch das Futter selbst sollte nach Möglichkeit zunächst bekannt bleiben. Der Umzug in das neue Zuhause ist bereits eine große Veränderung. Kommt gleichzeitig eine komplette Futterumstellung hinzu, verändert sich noch ein weiterer wichtiger Bestandteil des Alltags.

Außerdem reagiert das Verdauungssystem eines Welpen auf Veränderungen teilweise empfindlich. Ein abrupter Futterwechsel kann unter anderem zu weicherem Kot, Blähungen, Durchfall oder einer verminderten Futteraufnahme beitragen.

Deshalb lohnt es sich, bereits vor der Abholung nachzufragen, welches Futter dein Welpe bisher bekommen hat. Idealerweise erhältst du vom Züchter oder von der Pflegestelle ausreichend Futter für die erste Zeit mit nach Hause.

Diese Informationen solltest du vor dem Einzug vom Züchter übernehmen

Je genauer du weißt, wie dein Welpe bisher gefüttert wurde, desto einfacher kannst du die ersten Tage gestalten. Frage deshalb nach:

  • Futtersorte: Welche Marke und welche genaue Sorte bekommt der Welpe?
  • Futterart: Trockenfutter, Nassfutter, Rohfütterung oder eine Kombination?
  • Tagesmenge: Wie viel Futter erhält der Welpe insgesamt pro Tag?
  • Portionsgröße: Wie viel bekommt er pro Mahlzeit?
  • Fütterungszeiten: Zu welchen Uhrzeiten wird gefüttert?
  • Zubereitung: Wird Trockenfutter eingeweicht oder mit Wasser angeboten?
  • Zusätze: Gibt es Öle, Mineralstoffe oder andere Ergänzungen?
  • Leckerlis: Welche Snacks kennt und verträgt dein Welpe bereits?

Diese Informationen helfen dir nicht nur bei der Fütterung. Sie können auch wichtig sein, wenn später Verdauungsprobleme auftreten und du nachvollziehen möchtest, was sich verändert hat.

So übernimmst du den bisherigen Futterrhythmus deines Welpen

Versuche, die bisherigen Abläufe zunächst möglichst ähnlich fortzuführen. Hat dein Welpe beispielsweise vier Mahlzeiten erhalten, solltest du nicht direkt auf zwei große Portionen wechseln.

Der Beitrag Futterrhythmus beim Welpen übernehmen gehört deshalb zu den wichtigen Grundlagen für die ersten Tage nach dem Einzug.

Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Mahlzeit auf die Minute genau stattfinden muss. Ein Futterrhythmus darf Struktur geben, ohne dass daraus ein vollkommen starres System entsteht. Kleine Verschiebungen gehören zum normalen Alltag.

Wie oft sollte ein Welpe am Tag gefüttert werden?

Welpen erhalten üblicherweise mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt. Wie viele Mahlzeiten sinnvoll sind, hängt vom Alter, der Körpergröße, dem Futter und der individuellen Entwicklung ab.

Als grobe Orientierung wird häufig mit folgenden Bereichen gearbeitet:

  • Junge Welpen bis etwa 12 Wochen: häufig vier kleinere Mahlzeiten pro Tag.
  • Ab etwa dem 3. bis 5. Monat: häufig drei Mahlzeiten pro Tag.
  • Mit zunehmendem Alter: schrittweise Übergang auf zwei Mahlzeiten pro Tag.

Diese Einteilung ist kein starrer Stundenplan. Große und kleine Rassen können unterschiedliche Bedürfnisse haben. Auch individuelle gesundheitliche Besonderheiten müssen berücksichtigt werden.

Eine ausführliche Einordnung findest du in unserem Beitrag Wie oft sollte ein Welpe fressen?.

Mein Welpe frisst zu den gewohnten Zeiten plötzlich nicht

Auch wenn du Futter und Fütterungszeiten exakt übernommen hast, kann dein Welpe nach dem Einzug zunächst weniger Appetit zeigen. Die neue Umgebung, die Trennung von Mutter und Geschwistern und die vielen ungewohnten Eindrücke können das Fressverhalten beeinflussen.

Wichtig ist deshalb, nicht sofort hektisch verschiedene Futtersorten anzubieten. Beobachte zunächst den gesamten Hund: Trinkt dein Welpe? Ist er aufmerksam? Spielt und schläft er normal? Oder zeigt er zusätzlich Durchfall, Erbrechen, Schmerzen oder ungewöhnliche Müdigkeit?

Ausführliche Informationen dazu findest du im Beitrag Welpe frisst nichts – Ursachen und Warnzeichen.

Was passiert bei einer zu schnellen Futterumstellung beim Welpen?

Eine abrupte Futterumstellung beim Welpen kann den Magen-Darm-Trakt belasten. Besonders dann, wenn Zusammensetzung, Proteinquelle, Fettgehalt oder Futterart deutlich voneinander abweichen, muss sich die Verdauung an die neuen Bestandteile anpassen.

Mögliche Reaktionen nach einem schnellen Futterwechsel können sein:

  • weicher Kot
  • Durchfall
  • Blähungen
  • veränderte Kotmenge
  • Appetitverlust
  • Bauchgeräusche
  • Unwohlsein

Allerdings sollte Durchfall nicht automatisch auf das neue Futter geschoben werden. Gerade bei Welpen kommen auch Parasiten, Infektionen, Stress oder andere gesundheitliche Ursachen infrage.

Wann kannst du das Welpenfutter umstellen?

Es gibt keinen festen Tag, an dem jeder Welpe sein Futter wechseln sollte. Wenn dein Welpe das bisherige Futter gut verträgt und bedarfsgerecht versorgt wird, besteht nicht automatisch die Notwendigkeit, kurz nach dem Einzug eine neue Sorte einzuführen.

Möchtest oder musst du das Futter wechseln, kann es sinnvoll sein, zunächst die erste Eingewöhnungsphase abzuwarten. Sobald dein Welpe etwas angekommen ist und sein Verdauungssystem stabil wirkt, kann die Umstellung schrittweise erfolgen.

Häufig wird neues Futter über mehrere Tage zunehmend unter das bisherige Futter gemischt. Wie langsam die Umstellung erfolgen sollte, hängt jedoch auch davon ab, wie empfindlich dein Welpe reagiert und aus welchem Grund gewechselt wird.

Bei medizinisch notwendigen Futterumstellungen solltest du dich an die Empfehlung deiner Tierarztpraxis halten.

Wie viel Futter braucht mein Welpe?

Neben der Frage nach der Häufigkeit ist die Gesamtfuttermenge entscheidend. Welpen befinden sich im Wachstum und benötigen eine bedarfsgerechte Versorgung mit Energie und Nährstoffen. Zu viel Futter ist dabei nicht automatisch besser.

Die benötigte Menge richtet sich unter anderem nach:

  • Alter
  • aktuellem Körpergewicht
  • erwarteter Endgröße
  • Rasse oder Typ
  • Energiedichte des Futters
  • körperlicher Entwicklung
  • zusätzlich gefütterten Snacks und Kauartikeln

Die Herstellerangabe kann eine erste Orientierung bieten. Besonders während des Wachstums sind regelmäßige Gewichtskontrollen sinnvoll.

Leckerlis gehören zur täglichen Futtermenge

Gerade in der Welpenerziehung kommen schnell viele kleine Belohnungen zusammen. Ein Leckerli hier, ein Snack dort und vielleicht noch ein Kauartikel am Abend. Für einen kleinen Welpen kann das bereits einen erheblichen Anteil der täglichen Energieaufnahme ausmachen.

Deshalb sollten Trainingsleckerlis bei der Gesamtfuttermenge berücksichtigt werden. Wenn dein Welpe beim eigentlichen Napf regelmäßig keinen Hunger hat, lohnt sich ein Blick darauf, was er zwischen den Mahlzeiten bereits bekommen hat.

Der richtige Futterplatz für deinen Welpen

Neben Futtermenge und Rhythmus spielt auch die Umgebung eine Rolle. Dein Welpe sollte möglichst in Ruhe fressen können.

Ein geeigneter Futterplatz ist:

  • ruhig und nicht mitten im Durchgang,
  • für deinen Welpen gut erreichbar,
  • frei von ständigem Trubel,
  • nicht direkt neben einem anderen Hund, wenn dadurch Konkurrenz entsteht,
  • für den Welpen vorhersehbar und vertraut.

Gerade nach dem Einzug kann ein ruhiger Futterplatz dazu beitragen, dass dein Welpe sich beim Fressen sicherer fühlt.

Fütterung ist mehr als nur ein voller Napf

Fütterung gehört zu den wiederkehrenden Situationen des gemeinsamen Alltags. Dein Welpe erlebt dabei nicht nur das Futter, sondern auch dich: deine Ruhe, deine Bewegungen und die Struktur, die du ihm anbietest.

Deshalb muss eine Mahlzeit weder hektisch noch mit ständigem Eingreifen verbunden sein. Dein Welpe darf lernen, dass Fressen ein ruhiger und verlässlicher Bestandteil seines Tages ist.

Bleib dabei aufmerksam, ohne deinen Welpen permanent zu beobachten oder ihn beim Fressen anzufassen. Gerade ein unsicherer junger Hund kann von einem störungsfreien Futterplatz profitieren.

Fütterung nach der Fichtlmeier-Methode: Orientierung beginnt im Alltag

In unserer Arbeit bei Pfotenliebe Stuttgart nach der Methode von Anton Fichtlmeier betrachten wir auch die Fütterung als einen Bestandteil der Kommunikation zwischen Mensch und Hund.

Ein Welpe lernt nicht nur in klassischen Trainingseinheiten. Er lernt bei jedem wiederkehrenden Ablauf: beim Aufstehen, beim Spaziergang, beim Warten an einer Tür und auch beim Füttern.

Entscheidend ist dabei nicht, aus jeder Mahlzeit eine Gehorsamsübung zu machen. Viel wichtiger ist ein ruhiger und verständlicher Ablauf. Dein Welpe darf erleben, dass du Orientierung gibst und Situationen vorhersehbar gestaltest.

Kommunikation statt Konditionierung bedeutet für uns deshalb auch beim Füttern: den Hund wahrnehmen, verständlich handeln und den Alltag so gestalten, dass freiwillige Orientierung entstehen kann.

Wann solltest du bei Fütterungsproblemen zum Tierarzt?

Nicht jedes veränderte Fressverhalten ist automatisch ein medizinischer Notfall. Bei einem jungen Hund solltest du gesundheitliche Veränderungen jedoch aufmerksam beobachten.

Eine tierärztliche Rücksprache ist insbesondere sinnvoll, wenn dein Welpe:

  • anhaltenden oder starken Durchfall entwickelt,
  • wiederholt erbricht,
  • deutlich weniger oder gar nicht frisst,
  • nicht trinken möchte,
  • ungewöhnlich schwach oder apathisch wirkt,
  • Schmerzen zeigt,
  • Gewicht verliert oder nicht altersgerecht zunimmt.

Unsere Erfahrung aus dem Welpenalltag in Stuttgart

In unseren Welpenkursen in Stuttgart erleben wir regelmäßig, dass neue Hundehalter nach dem Einzug möglichst viele Dinge gleichzeitig optimieren möchten. Das gilt besonders für die Fütterung. Das bisherige Futter erscheint vielleicht nicht perfekt, die Fütterungszeiten passen noch nicht zum eigenen Alltag oder Freunde empfehlen bereits eine andere Ernährungsform.

Häufig profitieren junge Hunde jedoch davon, wenn zunächst etwas Ruhe in den Alltag kommt. Das vertraute Futter, ähnliche Fütterungszeiten und bekannte Abläufe können eine Konstante darstellen, während sich rundherum bereits sehr vieles verändert.

Sobald der Welpe angekommen ist, kann in Ruhe geprüft werden, ob langfristig Anpassungen sinnvoll sind. Dadurch lassen sich Veränderungen außerdem besser beurteilen: Wenn Futter, Tagesablauf und Umgebung nicht gleichzeitig wechseln, ist leichter nachvollziehbar, worauf ein Welpe möglicherweise reagiert.

Checkliste: Futterrhythmus nach dem Welpeneinzug

  • Welches Futter hat dein Welpe bisher bekommen?
  • Wie hoch war seine tägliche Futtermenge?
  • Wie viele Mahlzeiten erhielt er?
  • Zu welchen ungefähren Zeiten wurde gefüttert?
  • Wurde das Futter eingeweicht oder anders vorbereitet?
  • Welche Leckerlis und Kauartikel kennt er bereits?
  • Verträgt dein Welpe das bisherige Futter gut?
  • Hat er nach dem Einzug normalen Kot?
  • Trinkt er ausreichend?
  • Frisst er in einer ruhigen Umgebung besser?
  • Werden Leckerlis bei der Tagesration berücksichtigt?
  • Sind überhaupt Gründe für einen sofortigen Futterwechsel vorhanden?

FAQ – häufige Fragen zum Futterrhythmus beim Welpen

Sollte ich das Futter meines Welpen direkt nach dem Einzug wechseln?

Meist ist es sinnvoll, das bisherige Futter zunächst beizubehalten, sofern dein Welpe es gut verträgt und damit bedarfsgerecht versorgt wird. Der Einzug bedeutet bereits eine große Veränderung. Ein zusätzlicher sofortiger Futterwechsel ist häufig nicht notwendig.

Wie oft sollte ein Welpe am Tag gefüttert werden?

Junge Welpen erhalten üblicherweise mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt. Häufig sind zunächst drei bis vier Mahlzeiten sinnvoll. Mit zunehmendem Alter kann die Anzahl schrittweise reduziert werden. Der genaue Rhythmus hängt von Alter, Größe, Entwicklung und Futter ab.

Muss ich meinen Welpen jeden Tag exakt zur gleichen Uhrzeit füttern?

Nein. Ein wiederkehrender Rhythmus kann Orientierung geben, muss aber nicht auf die Minute genau eingehalten werden. Kleine zeitliche Abweichungen gehören zu einem normalen und alltagstauglichen Leben.

Mein Welpe frisst nach dem Einzug schlechter – ist das normal?

Aufregung und die neue Umgebung können den Appetit vorübergehend beeinflussen. Beobachte jedoch immer den Allgemeinzustand. Bei anhaltender Futterverweigerung oder zusätzlichen Beschwerden sollte eine Tierarztpraxis hinzugezogen werden.

Wann darf ich das Futter meines Welpen umstellen?

Wenn kein medizinischer Grund für einen sofortigen Wechsel besteht, kannst du zunächst abwarten, bis dein Welpe etwas im neuen Zuhause angekommen ist. Anschließend sollte die Umstellung in der Regel schrittweise erfolgen.

Wie lange dauert eine Futterumstellung beim Welpen?

Das hängt von der individuellen Verträglichkeit und den beteiligten Futtersorten ab. Häufig wird über mehrere Tage langsam mehr vom neuen und weniger vom bisherigen Futter gegeben. Empfindliche Welpen können eine langsamere Umstellung benötigen.

Was mache ich bei Durchfall nach einem Futterwechsel?

Leichte Verdauungsveränderungen können im Zusammenhang mit einem Futterwechsel auftreten. Starker oder anhaltender Durchfall sollte bei einem Welpen jedoch nicht einfach auf das Futter geschoben werden. Insbesondere bei weiteren Symptomen ist eine tierärztliche Abklärung wichtig.

Kann ich die Fütterungszeiten an meinen Alltag anpassen?

Ja. Langfristig soll der Fütterungsrhythmus natürlich auch zu deinem Alltag passen. Änderungen sollten jedoch nicht zwingend unmittelbar am ersten Tag erfolgen. Kleine Verschiebungen können nach und nach aufgebaut werden.

Soll das Futter für meinen Welpen den ganzen Tag stehen bleiben?

Viele Welpen profitieren von klaren Mahlzeiten statt ständig verfügbarem Futter. So lässt sich zudem besser beurteilen, wie viel der Hund tatsächlich frisst. Welche Fütterungsform sinnvoll ist, hängt jedoch auch vom individuellen Hund und gegebenenfalls von medizinischen Besonderheiten ab.

Wie erkenne ich, ob mein Welpe sein Futter verträgt?

Neben dem Appetit solltest du Kotbeschaffenheit, Verdauung, Haut und Fell, Körpergewicht und Allgemeinbefinden beobachten. Wiederkehrender Durchfall, Erbrechen oder andere Auffälligkeiten sollten tierärztlich abgeklärt werden.

Fazit: Vertraute Fütterungsabläufe geben deinem Welpen Orientierung

Nach dem Einzug muss dein Welpe nicht sofort einen vollkommen neuen Futterplan bekommen. Gerade in den ersten Tagen kann es sinnvoll sein, vertraute Abläufe zunächst zu erhalten. Das bisherige Futter, ähnliche Portionsgrößen und ein bekannter Fütterungsrhythmus reduzieren die Zahl der Veränderungen, die dein junger Hund gleichzeitig verarbeiten muss.

Später dürfen Fütterungszeiten natürlich an euren Alltag angepasst und bei Bedarf auch das Futter verändert werden. Entscheidend ist, Veränderungen bewusst und nicht hektisch vorzunehmen.

Auch hier gilt: Beobachte deinen Welpen und nicht nur den Futterplan. Verträglichkeit, Wachstum, Allgemeinbefinden und Verhalten zeigen dir wesentlich mehr als eine starre Tabelle.

Ein verlässlicher Alltag, eine ruhige Fütterung und verständliche Kommunikation schaffen eine gute Grundlage dafür, dass dein Welpe nicht nur körperlich versorgt wird, sondern sich auch zunehmend sicher in seinem neuen Zuhause fühlt.

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Bei Pfotenliebe Stuttgart arbeiten wir nach der Methode von Anton Fichtlmeier. Im Mittelpunkt stehen eine klare Kommunikation zwischen Mensch und Hund, freiwillige Orientierung und der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung.

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