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Hundetraining Tipps & Wissen aus Stuttgart

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Hundetraining Blog Stuttgart – Tipps für Alltag, Welpen & Erziehung

In meinem Blog rund um Hundetraining in Stuttgart findest du praktische Tipps für den Alltag mit deinem Hund – von der Welpenerziehung über Leinenführigkeit bis zum sicheren Rückruf.

Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.

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Ersten Tage mit einem Welpen

  • Isabel Scheu
  • 15.03.2026
  • Welpe zieht ein

Die ersten Tage mit Welpe in Stuttgart: Was dich wirklich erwartet

Du hast lange geplant, gelesen, eingekauft – und jetzt ist er endlich da: dein Welpe. Ein kleiner Hund voller Neugier, Unsicherheit und neuer Bedürfnisse. Die Freude ist riesig. Gleichzeitig können die ersten Tage mit einem Welpen deutlich anstrengender sein, als viele zukünftige Hundehalter erwarten. Plötzlich dreht sich der Alltag um Schlaf, Futter, nächtliches Aufstehen, Stubenreinheit, Beißen, Ruhe und die Frage: Mache ich eigentlich alles richtig?

Gerade wenn ein Welpe in Stuttgart einzieht, prasseln viele neue Eindrücke auf ihn ein. Straßenverkehr, Menschen, andere Hunde, Geräusche im Mehrfamilienhaus, Aufzüge, Straßenbahnen und die vielen Gerüche einer Stadt können für einen jungen Hund enorm viel sein. Deshalb geht es in den ersten Tagen nicht darum, deinem Welpen möglichst schnell Stuttgart zu zeigen. Es geht darum, ihm Sicherheit zu geben und ihn in seinem Tempo ankommen zu lassen.

In diesem Ratgeber erfährst du, was dich in den ersten Tagen mit deinem Welpen wirklich erwartet, was zunächst völlig normal ist, wie du Überforderung erkennst und warum Ruhe, Orientierung und eine verlässliche Bezugsperson jetzt wichtiger sind als ein voller Trainingsplan.

Wichtiger Hinweis:

Die ersten Tage sind keine Prüfung dafür, ob du ein guter Hundehalter bist. Dein Welpe muss noch nicht perfekt schlafen, stubenrein sein, alleine bleiben oder Kommandos beherrschen. Gib euch beiden Zeit. Entscheidend sind zunächst Sicherheit, Ruhe, Orientierung und ein verlässlicher Alltag. Zeigt dein Welpe jedoch gesundheitliche Auffälligkeiten wie anhaltende Appetitlosigkeit, wiederholtes Erbrechen, starken oder anhaltenden Durchfall, deutliche Schwäche, Schmerzen oder einen auffällig veränderten Allgemeinzustand, sollte dies tierärztlich abgeklärt werden.

Was erwartet mich in den ersten Tagen mit einem Welpen?

Die ersten Tage mit einem Welpen sind häufig aufregend, emotional und anstrengend zugleich. Viele Welpen schlafen sehr viel, sind nachts unruhig, müssen häufig nach draußen, beißen in Hände oder Kleidung und brauchen Zeit, um sich an ihre neue Umgebung zu gewöhnen. Ruhe, verlässliche Abläufe, ausreichend Schlaf und realistische Erwartungen helfen dabei, die Eingewöhnung möglichst entspannt zu gestalten.

Welpeneinzug in Stuttgart: Warum plötzlich alles anders ist

Für dich beginnt mit dem Einzug deines Welpen ein wunderschöner neuer Lebensabschnitt. Für deinen Welpen bedeutet dieser Tag gleichzeitig eine enorme Veränderung. Bis vor Kurzem lebte er mit seiner Mutter, seinen Geschwistern und vertrauten Menschen zusammen. Er kannte die Gerüche, Geräusche und Tagesabläufe seiner bisherigen Umgebung.

Dann verändert sich innerhalb weniger Stunden seine gesamte Welt. Neue Menschen, ein neues Zuhause, unbekannte Räume, fremde Geräusche und andere Gerüche müssen verarbeitet werden. Alles ist fremd.

Deshalb reagieren Welpen nach dem Einzug sehr unterschiedlich. Manche erkunden sofort neugierig jeden Winkel. Andere schlafen beinahe ununterbrochen. Einige fiepen, suchen viel Körperkontakt oder laufen ihrer neuen Bezugsperson überall hinterher. Wieder andere wirken zunächst auffallend ruhig und zurückhaltend.

All diese Reaktionen können Teil der Eingewöhnung sein. Dein Welpe muss nicht bereits am ersten Tag zeigen, wie er später tatsächlich sein wird. Häufig verändert sich das Verhalten deutlich, sobald ein junger Hund mehr Sicherheit gewonnen hat.

Die ersten Stunden mit deinem Welpen: Ankommen statt Programm

Wenn dein Welpe zum ersten Mal dein Zuhause betritt, musst du ihm nicht sofort jeden Raum zeigen. Auch Spielzeug, Besucher und erste Trainingseinheiten können warten. Lass ihn zunächst in Ruhe ankommen und einen überschaubaren Bereich kennenlernen.

Zeige ihm seinen Schlafplatz, Wasser und den Bereich, in dem er sich zunächst bewegen darf. Beobachte ihn dabei, ohne ihn ständig anzusprechen oder anzufassen. Manche Welpen möchten ihre Umgebung erkunden, andere suchen sofort Ruhe oder Nähe.

Gerade hier beginnt bereits eure Kommunikation: Beobachte deinen Welpen, statt permanent etwas von ihm zu verlangen. Was sucht er? Wann wird er müde? Wo fühlt er sich sicher? Wann braucht er Abstand? Diese Beobachtungen helfen dir später enorm dabei, deinen Hund wirklich zu verstehen.

Wie lange braucht ein Welpe, um sich einzugewöhnen?

Eine feste Zeitspanne für die Eingewöhnung gibt es nicht. Manche Welpen bewegen sich bereits nach wenigen Tagen selbstverständlich durch ihr neues Zuhause. Andere benötigen mehrere Wochen, bis sie sich wirklich sicher fühlen.

Auch ein Welpe, der nach zwei oder drei Tagen bereits ausgelassen spielt, ist deshalb nicht automatisch vollständig angekommen. Häufig zeigen junge Hunde erst nach und nach mehr von ihrem tatsächlichen Verhalten. Mit wachsender Sicherheit werden sie mutiger, aktiver und manchmal auch deutlich herausfordernder.

Das bedeutet nicht, dass sich dein Welpe plötzlich „verschlechtert“. Oft ist sogar das Gegenteil der Fall: Er fühlt sich sicher genug, mehr Verhalten zu zeigen.

Welpe schläft nachts schlecht: Warum Schlafmangel am Anfang dazugehört

Du wirst wahrscheinlich müde sein. Vielleicht sogar sehr müde. Denn dein Welpe kann in den ersten Tagen und besonders nachts immer wieder unruhig werden.

Er muss sich lösen, vermisst möglicherweise die Nähe seiner Geschwister oder wacht auf und weiß für einen Moment nicht, wo er ist. Einige Welpen fiepen oder suchen Körperkontakt. Andere werden unruhig und laufen herum.

Plane deshalb möglichst keine besonders anstrengenden Tage direkt nach dem Einzug. Auch du brauchst Ruhe und Energie, um gelassen reagieren zu können.

Wie viel Schlaf braucht dein Welpe in den ersten Tagen?

Welpen benötigen sehr viel Schlaf und Ruhe. Viele Welpen verbringen insgesamt etwa 18 bis 20 Stunden innerhalb von 24 Stunden mit Schlaf, Dösen und ruhigen Ruhephasen. Der individuelle Bedarf kann jedoch unterschiedlich sein.

Gerade nach dem Einzug ist die neue Umgebung bereits Beschäftigung genug. Dein Welpe muss nicht zusätzlich permanent bespielt oder trainiert werden. Während der Ruhephasen verarbeitet sein Nervensystem die vielen neuen Eindrücke, während gleichzeitig wichtige körperliche Entwicklungsprozesse stattfinden.

Ein Welpe, der viel schläft, ist deshalb nicht automatisch gelangweilt. Häufig ist genau diese Ruhe das, was er für eine gesunde Entwicklung und eine gute Verarbeitung der neuen Erlebnisse benötigt.

Welpe zieht ein: Warum die ersten Tage emotional sein können

Viele Menschen stellen sich die ersten Tage mit ihrem Welpen vor allem wunderschön vor: kuscheln, spielen, kleine Spaziergänge und jede Menge Glücksgefühle. Die Realität kann deutlich widersprüchlicher sein.

Du kannst deinen Welpen unglaublich liebhaben und gleichzeitig erschöpft sein. Du kannst dich lange auf ihn gefreut haben und trotzdem plötzlich zweifeln. Vielleicht fragst du dich, ob du genügend Schlaf bekommst, ob du sein Verhalten richtig verstehst oder ob du dieser Verantwortung wirklich gerecht wirst.

Diese Umstellung ist groß. Dein bisheriger Tagesablauf verändert sich innerhalb kürzester Zeit. Deshalb solltest du nicht erwarten, dass sich vom ersten Tag an alles selbstverständlich anfühlt.

Ist es normal, dass ich mich mit meinem Welpen überfordert fühle?

Viele neue Hundehalter erleben in den ersten Tagen Unsicherheit, Müdigkeit oder Zweifel. Manchmal wird dafür auch der Begriff „Welpen-Blues“ verwendet. Die Verantwortung für ein junges Lebewesen, Schlafmangel und die permanente Aufmerksamkeit können emotional belastend sein.

Versuche deshalb nicht, jeden einzelnen Moment zu analysieren oder jeden vermeintlichen Fehler sofort korrigieren zu wollen. Du und dein Welpe müsst euch gegenseitig erst kennenlernen. Mit den ersten Routinen entsteht meist auch für dich zunehmend Sicherheit.

Stubenreinheit: Warum du jetzt besonders häufig nach draußen musst

Einer der größten Unterschiede zum bisherigen Alltag ist wahrscheinlich die Häufigkeit, mit der du plötzlich vor die Tür gehst. Junge Welpen können ihre Blase noch nicht zuverlässig kontrollieren.

Besonders häufig solltest du deinem Welpen eine Möglichkeit zum Lösen geben:

  • nach dem Aufwachen,
  • nach dem Fressen,
  • nach dem Trinken,
  • nach dem Spielen,
  • bei auffälliger Unruhe oder Suchverhalten
  • und zunächst gegebenenfalls auch während der Nacht.

Passiert trotzdem ein Missgeschick in der Wohnung, ist das kein Ungehorsam. Dein Welpe befindet sich mitten in einem körperlichen Lern- und Entwicklungsprozess. Ruhe und gutes Timing helfen wesentlich mehr als Ärger oder Strafe.

Welpenverhalten verstehen: Beißen, Kauen und plötzliches Herumrennen

Dein Welpe wird möglicherweise Dinge anknabbern, in deine Hände beißen, an Hosenbeinen hängen, fiepen oder plötzlich wie verrückt durch die Wohnung rennen. Gerade unerfahrene Hundehalter interpretieren solches Verhalten schnell als erstes „Erziehungsproblem“.

Dabei gehören viele dieser Verhaltensweisen zur normalen Entwicklung eines jungen Hundes. Gleichzeitig können starkes Beißen und hektisches Verhalten darauf hinweisen, dass dein Welpe müde oder von den Eindrücken des Tages überfordert ist.

Bevor du deshalb zusätzliche Beschäftigung anbietest, frage dich zunächst: Wann hat mein Welpe zuletzt geschlafen? Was hat er heute bereits erlebt? Könnte ihm gerade alles zu viel sein?

Was sollte ich in den ersten Tagen mit meinem Welpen vermeiden?

Gerade weil die Freude über den neuen Hund so groß ist, möchten viele Familien ihrem Welpen sofort möglichst viel bieten. Für den jungen Hund kann genau das schnell zu viel werden.

  • Zu viele Besucher: Freunde und Familie können deinen Welpen auch später kennenlernen.
  • Große Ausflüge: Innenstadt, Einkaufszentrum, Café und volle Parks müssen nicht in den ersten Tagen auf dem Programm stehen.
  • Ständige Beschäftigung: Dein Welpe muss nicht permanent spielen oder lernen.
  • Zu viele neue Orte: Vertraute Abläufe und bekannte Bereiche schaffen zunächst Orientierung.
  • Ständiges Anfassen: Gib deinem Welpen die Möglichkeit, selbst Nähe zu suchen.
  • Hohe Erwartungen: Stubenreinheit, Leinenführung, Rückruf und Alleinbleiben entstehen nicht innerhalb weniger Tage.

Welpe in Stuttgart: Warum weniger Reize besonders wichtig sein können

Das Leben mit einem Welpen in Stuttgart bietet später viele Möglichkeiten für eine gute Alltagsgewöhnung. Straßenbahnen, Busse, Fahrräder, Jogger, Kinder, andere Hunde, Cafés und unterschiedliche Untergründe gehören zum Stadtleben. Doch dein Welpe muss diese Dinge nicht gleichzeitig kennenlernen.

Gerade in den ersten Tagen solltest du neue Umweltreize bewusst dosieren. Ein kurzer Aufenthalt vor dem Haus kann für einen jungen Hund bereits eine intensive Erfahrung sein. Er hört Autos, riecht fremde Hunde, sieht Menschen und nimmt Bewegungen wahr, die er möglicherweise noch nie erlebt hat.

Sozialisation bedeutet deshalb nicht, möglichst viele Erfahrungen in möglichst kurzer Zeit zu sammeln. Entscheidend ist, dass dein Welpe neue Situationen in einem Rahmen erlebt, den er bewältigen kann.

Besuch nach dem Welpeneinzug: Muss wirklich jeder sofort vorbeikommen?

Natürlich möchten Familie und Freunde den neuen Welpen kennenlernen. Trotzdem kann es sinnvoll sein, Besuche zunächst deutlich zu reduzieren. Dein Welpe muss bereits seine neue Bezugsperson, das Zuhause und völlig neue Tagesabläufe verarbeiten.

Wenn Besuch kommt, sollte daraus möglichst kein großes Ereignis entstehen. Dein Welpe muss nicht von jedem begrüßt, angefasst oder auf den Arm genommen werden. Er darf beobachten, Abstand halten oder schlafen.

Die ersten Tage nach der Fichtlmeier-Methode: Erst verstehen, dann erziehen

Bei Pfotenliebe Stuttgart arbeiten wir nach der Methode von Anton Fichtlmeier. Ein wesentlicher Gedanke dabei ist, den Hund zunächst in seinem Wesen wahrzunehmen und Kommunikation nicht auf das Ausführen von Kommandos zu reduzieren.

Gerade die ersten Tage mit deinem Welpen bieten dafür eine wertvolle Gelegenheit. Beobachte ihn. Wie nimmt er Kontakt zu dir auf? Wann sucht er Orientierung? Wie zeigt er Unsicherheit? Wann braucht er Ruhe? Welche Situationen bewältigt er bereits gut und wann benötigt er deine Unterstützung?

Dein Welpe muss nicht möglichst schnell „funktionieren“. Viel wichtiger ist, dass ihr beginnt, euch gegenseitig zu verstehen. Erst kommunizieren – dann konditionieren. So entsteht eine Grundlage, auf der später Erziehung, Orientierung und Zusammenarbeit aufgebaut werden können.

Tipps für die ersten Tage mit Welpe: So gelingt der Start

  • Struktur statt Perfektion: Wiederkehrende Abläufe bei Fütterung, Ruhe und kurzen Löserunden helfen deinem Welpen, seinen neuen Alltag einzuschätzen.
  • Nähe statt Dauerbeschäftigung: Du musst deinen Welpen nicht unterhalten. Sei verfügbar, ohne permanent mit ihm zu interagieren.
  • Schlaf schützen: Wenn dein Welpe schläft, sollte er möglichst ungestört bleiben.
  • Rückzug ermöglichen: Gib deinem Welpen einen ruhigen Platz, an dem nicht ständig jemand vorbeiläuft oder ihn berührt.
  • Beobachten statt überfordern: Lerne seine Körpersprache kennen und passe euren Alltag an seine Belastbarkeit an.
  • Hilfe annehmen: Wenn du unsicher bist, kann eine fachkundige Begleitung helfen, Verhalten frühzeitig richtig einzuordnen.

Ist es normal, dass mein Welpe nach dem Einzug ruhig wirkt?

Viele Welpen wirken nach dem Einzug zunächst ungewöhnlich ruhig. Sie schlafen viel, beobachten ihre Umgebung oder bleiben eng bei ihrer neuen Bezugsperson. Das bedeutet nicht automatisch, dass dein Welpe traurig oder unglücklich ist.

Die Verarbeitung der vielen neuen Eindrücke benötigt viel Energie. Außerdem zeigen manche Welpen in einer unbekannten Umgebung zunächst weniger Verhalten und werden erst aktiver, wenn sie sich sicherer fühlen.

Wann wird der Alltag mit einem Welpen einfacher?

Diese Frage stellen sich besonders während schlafloser Nächte wahrscheinlich viele neue Welpenhalter. Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Meist wird der Alltag Schritt für Schritt leichter, sobald sich Routinen entwickeln und du deinen Welpen besser lesen kannst.

Du erkennst irgendwann schneller, wann er sich lösen muss. Du weißt, wann er müde wird. Du lernst, welches Verhalten Aufregung bedeutet und wann dein Welpe Unterstützung braucht. Gleichzeitig lernt dein Welpe dich kennen und beginnt, sich an deinen Abläufen zu orientieren.

Es gibt deshalb selten den einen Tag, an dem plötzlich alles einfach ist. Vielmehr entstehen nach und nach immer mehr kleine Momente, in denen ihr euch versteht.

Wann solltest du dir Unterstützung holen?

Unsicherheit gehört gerade beim ersten Welpen dazu. Trotzdem musst du nicht warten, bis aus kleinen Fragen große Probleme entstehen. Eine individuelle Beratung kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn dein Welpe dauerhaft kaum zur Ruhe kommt, sehr stark auf Umweltreize reagiert, du sein Verhalten nicht einschätzen kannst oder der Alltag zunehmend belastend wird.

Bei gesundheitlichen Auffälligkeiten ist dagegen die Tierarztpraxis der richtige Ansprechpartner. Dazu gehören beispielsweise anhaltende Appetitlosigkeit, wiederholtes Erbrechen, starker oder anhaltender Durchfall, deutliche Schwäche, Schmerzen oder ein auffällig veränderter Allgemeinzustand.

Unsere Erfahrung aus dem Welpentraining in Stuttgart

In unseren Welpenkursen bei Pfotenliebe Stuttgart erleben wir regelmäßig, dass Menschen bestens vorbereitet sind und sich trotzdem von den ersten Tagen überrascht fühlen. Sie haben Bücher gelesen, Videos angeschaut, die Wohnung vorbereitet und möchten ihrem Welpen einen perfekten Start ermöglichen.

Häufig liegt genau darin der größte Druck: Es soll sofort alles richtig laufen. Dabei beobachten wir immer wieder, dass Welpen besonders davon profitieren, wenn ihre Menschen das Tempo reduzieren. Weniger Programm, mehr Beobachtung. Weniger Erwartungen, mehr Orientierung. Weniger Perfektion, mehr gemeinsames Lernen.

Gerade im städtischen Alltag rund um Stuttgart ist es nicht notwendig, einen Welpen innerhalb weniger Tage mit jeder denkbaren Alltagssituation vertraut zu machen. Eine stabile Beziehung und ein sicherer Ausgangspunkt helfen später dabei, neue Situationen gemeinsam und schrittweise zu bewältigen.

FAQ – häufige Fragen zu den ersten Tagen mit einem Welpen

Was erwartet mich in den ersten Tagen mit meinem Welpen konkret?

Die ersten Tage sind eine intensive Umstellungsphase. Dein Welpe muss sein neues Zuhause kennenlernen, benötigt viel Schlaf und muss häufig zum Lösen nach draußen. Gleichzeitig kann er nachts unruhig sein, fiepen, beißen oder ungewöhnlich viel Nähe suchen. Auch für dich können Schlafmangel und die neue Verantwortung zunächst anstrengend sein.

Wie lange braucht ein Welpe, um sich im neuen Zuhause einzugewöhnen?

Das ist individuell. Manche Welpen wirken bereits nach wenigen Tagen sehr sicher, andere benötigen mehrere Wochen. Auch wenn ein Welpe schnell spielt und neugierig wirkt, bedeutet das nicht automatisch, dass die Eingewöhnung bereits abgeschlossen ist.

Ist es normal, dass ich mich mit meinem Welpen überfordert fühle?

Ja. Die Umstellung auf den Alltag mit einem jungen Hund kann sehr groß sein. Schlafmangel, permanente Aufmerksamkeit und die Sorge, etwas falsch zu machen, führen bei manchen Menschen zum sogenannten Welpen-Blues. Meist wird der Alltag leichter, sobald sich Routinen entwickeln und Mensch und Hund einander besser kennenlernen.

Warum schläft mein Welpe in den ersten Tagen so viel?

Schlaf und Ruhe sind für die körperliche und geistige Entwicklung eines Welpen besonders wichtig. Gleichzeitig muss dein Welpe nach dem Einzug sehr viele neue Eindrücke verarbeiten. Ein hoher Ruhebedarf ist deshalb zunächst nicht ungewöhnlich.

Warum schläft mein Welpe nachts noch nicht durch?

Junge Welpen müssen sich häufig noch während der Nacht lösen und sind gleichzeitig an die Nähe ihrer Mutter und Geschwister gewöhnt. Eine fremde Schlafumgebung kann zusätzlich Unsicherheit verursachen. Mit zunehmender Sicherheit und körperlicher Entwicklung werden die Schlafphasen meist länger.

Wie oft muss ich mit meinem Welpen zum Lösen nach draußen?

Besonders nach dem Schlafen, Fressen, Trinken und Spielen solltest du deinem Welpen eine Möglichkeit zum Lösen geben. Zusätzlich können Unruhe, intensives Schnüffeln oder Suchverhalten Hinweise darauf sein, dass er nach draußen muss.

Warum beißt mein Welpe plötzlich in Hände und Hosenbeine?

Das Maul spielt für Welpen bei Erkundung und sozialer Interaktion eine wichtige Rolle. Starkes Beißen kann zusätzlich durch Aufregung, Müdigkeit, Überforderung oder später den Zahnwechsel verstärkt werden. Deshalb sollte immer die gesamte Situation betrachtet werden.

Wann darf Besuch kommen, nachdem mein Welpe eingezogen ist?

Es gibt keinen festen Zeitpunkt, der für jeden Welpen gilt. In den ersten Tagen kann es jedoch sinnvoll sein, Besuche deutlich zu reduzieren. Wenn dein Welpe sicherer geworden ist, können einzelne ruhige Besucher schrittweise hinzukommen.

Sollte ich meinen Welpen in den ersten Tagen schon trainieren?

Orientierung und Lernen beginnen natürlich bereits mit dem ersten gemeinsamen Tag. Trotzdem braucht dein Welpe nicht sofort ein umfangreiches Trainingsprogramm. Verlässliche Abläufe, Kommunikation, Stubenreinheit, Ruhe und das gegenseitige Kennenlernen haben zunächst einen besonders hohen Stellenwert.

Wann sollte ich mit meinem Welpen eine Hundeschule in Stuttgart besuchen?

Eine gute Welpenbegleitung kann bereits früh sinnvoll sein. Entscheidend ist jedoch, dass die Inhalte altersgerecht gestaltet sind und dein Welpe nicht mit zu vielen Reizen oder Anforderungen konfrontiert wird. Bei Pfotenliebe Stuttgart stehen Orientierung, Kommunikation, Ruhe und eine vertrauensvolle Mensch-Hund-Beziehung im Mittelpunkt.

Wann sollte ich mit meinem Welpen zum Tierarzt?

Bei anhaltender Appetitlosigkeit, wiederholtem Erbrechen, starkem oder anhaltendem Durchfall, deutlicher Schwäche, Schmerzen, Fieber oder einem auffällig veränderten Allgemeinzustand solltest du tierärztlichen Rat einholen. Gerade bei jungen Welpen sollte bei gesundheitlichen Auffälligkeiten lieber frühzeitig abgeklärt werden, was dahintersteckt.

Fazit: Die ersten Tage mit Welpe in Stuttgart entspannt meistern

Die ersten Tage mit deinem Welpen sind ein Ausnahmezustand. Sie sind wunderschön, intensiv, manchmal chaotisch und wahrscheinlich ganz anders, als du sie dir vorgestellt hast. Dein Welpe wird vielleicht nachts fiepen, in deine Hände beißen, in die Wohnung machen, plötzlich herumrennen und wenige Minuten später tief schlafen.

Du musst in dieser Zeit nicht alles perfekt machen. Viel wichtiger ist, dass dein Welpe erlebt: Bei dir bin ich sicher. Du siehst mich. Du gibst mir Orientierung und lässt mir gleichzeitig Zeit.

Genau daraus kann Vertrauen entstehen. Und dieses Vertrauen ist die Grundlage für euren gesamten gemeinsamen Weg.

Welpenkurs in Stuttgart – von Anfang an sicher begleitet

Du möchtest deinen Welpen von Anfang an verstehen und sicher durch die ersten Wochen begleiten? In unserem Welpenkurs in Stuttgart beschäftigen wir uns mit Ruhe, Orientierung, Körpersprache, Stubenreinheit, ersten Spaziergängen, Umweltreizen und einer verständlichen Kommunikation zwischen Mensch und Hund.

Bei Pfotenliebe Stuttgart arbeiten wir nach der Methode von Anton Fichtlmeier. Im Mittelpunkt stehen Vertrauen, Verbindung und eine Führung, die deinem Welpen Orientierung gibt – statt möglichst früh möglichst viele Kommandos abzuarbeiten.

Wenn dein Welpe noch nicht eingezogen ist, kannst du dich außerdem in unserer Kaufberatung für Welpen in Stuttgart auf die ersten gemeinsamen Tage vorbereiten.

Für zusätzliche Orientierung rund um Vorbereitung, Transport und Eingewöhnung findest du außerdem die Welpenfibel von Anton Fichtlmeier auf unserer Homepage.

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