Hundetraining Blog Stuttgart – Tipps für Alltag, Welpen & Erziehung
In meinem Blog rund um Hundetraining in Stuttgart findest du praktische Tipps für den Alltag mit deinem Hund – von der Welpenerziehung über Leinenführigkeit bis zum sicheren Rückruf.
Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.
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Rassehund oder Mischling
- Isabel Scheu
- 30.01.2026
- Welpenkauf & Züchter
Rassehund oder Mischling? – Welche Wahl passt wirklich zu dir?
Rassehund oder Mischling – diese Frage stellen sich viele zukünftige Hundehalter. Die richtige Entscheidung hängt nicht allein von Optik oder Herkunft ab, sondern davon, welcher Hund mit seinem Wesen, seinen Bedürfnissen und seiner Vorgeschichte wirklich zu deinem Leben passt.
Du möchtest einen Hund aufnehmen, bist dir aber noch unsicher, ob es ein Rassehund oder ein Mischling werden soll? Vielleicht hast du bereits eine bestimmte Rasse im Kopf. Vielleicht möchtest du bewusst einen Hund aus dem Tierschutz aufnehmen. Oder du hoffst, dass ein Mischling gesundheitlich robuster und unkomplizierter ist.
Genau hier lohnt es sich, genauer hinzusehen. Denn viele Vorstellungen rund um Rassehunde und Mischlinge sind stark vereinfacht. Ein Rassehund ist nicht automatisch planbar, gesund oder leicht zu erziehen. Ein Mischling ist nicht automatisch robuster, unkomplizierter oder schwieriger einzuschätzen.
In unserer Hundeschule in Stuttgart erleben wir immer wieder, wie wichtig es ist, den einzelnen Hund in den Mittelpunkt zu stellen. In diesem Beitrag erfährst du deshalb, welche Unterschiede tatsächlich eine Rolle spielen, welche Vor- und Nachteile beide Möglichkeiten haben können und wie du herausfindest, welcher Hund besser zu deinem Alltag passt.
Kurze Antwort: Ein Rassehund kann sinnvoll sein, wenn du dich bewusst für bestimmte genetisch geprägte Eigenschaften entscheidest und einen verantwortungsvollen Züchter findest. Ein Mischling kann hervorragend passen, wenn du offen für eine individuellere Mischung von Eigenschaften bist und der konkrete Hund gut zu deinem Alltag passt. Entscheidend ist nicht „Rasse oder Mischung“, sondern die tatsächliche Passung zwischen Mensch und Hund.
Warum Rasse oder Mischung allein wenig über einen Hund aussagt
Viele Menschen wünschen sich möglichst viel Sicherheit bei der Hundeauswahl. Größe, Aktivitätsniveau, Fell, Wesen und spätere Bedürfnisse sollen möglichst gut vorhersehbar sein.
Genau deshalb wirken Rassehunde auf den ersten Blick planbarer. Bei einem verantwortungsvoll gezüchteten Rassehund gibt es Informationen über Abstammung, Elterntiere und typische Eigenschaften der Rasse.
Bei einem Mischling können dagegen mehrere genetische Einflüsse zusammenkommen – teilweise sind sie bekannt, teilweise nicht.
Trotzdem gilt: Rassetypische Eigenschaften sind Wahrscheinlichkeiten und Tendenzen, keine Garantie. Auch innerhalb einer Rasse gibt es große individuelle Unterschiede.
Ebenso kann ein Mischling durchaus Eigenschaften zeigen, die sich aufgrund seiner Herkunft oder seines Erscheinungsbildes gut einordnen lassen.
Der Rassehund – bekannte Herkunft und gezielte Zucht
Ein Rassehund stammt aus einer über Generationen gezielt aufgebauten Population mit bestimmten körperlichen und verhaltensbezogenen Merkmalen.
Das kann ein Vorteil sein, wenn du dich intensiv mit einer Rasse beschäftigt hast und ihre typischen Bedürfnisse zu deinem Leben passen.
Ein Border Collie bringt beispielsweise andere genetische Anlagen mit als ein Labrador Retriever, ein Dackel andere als ein Herdenschutzhund. Solche Unterschiede sollten bei der Auswahl ernst genommen werden.
Wenn du noch nicht weißt, welche Rasse zu deinem Alltag passen könnte, findest du weitere Informationen in unserem Beitrag „Welche Hunderasse passt zu mir?“.
Welche Vorteile kann ein Rassehund haben?
Bei einem verantwortungsvoll gezüchteten Rassehund können unter anderem besser nachvollziehbar sein
- Abstammung und Elterntiere
- zu erwartende Körpergröße
- Felltyp und Pflegeaufwand
- bestimmte rassetypische Anlagen
- ursprüngliche Arbeits- oder Verwendungszwecke
- rassespezifische Gesundheitsuntersuchungen
- Aufzuchtbedingungen
Besonders wertvoll ist nicht nur die Rasse selbst, sondern die Qualität der Zucht. Ein verantwortungsvoller Züchter kennt seine Linien, achtet auf Gesundheit und Wesen und kann häufig auch einschätzen, welcher Welpe zu welcher Lebenssituation passen könnte.
Ein Rassehund ist trotzdem nicht vollständig planbar
Auch bei sorgfältiger Auswahl bleiben individuelle Unterschiede.
Ein Labrador muss nicht automatisch unkompliziert sein. Ein Golden Retriever muss nicht jeden Menschen lieben. Ein Pudel ist nicht automatisch leicht zu erziehen. Und ein Hütehund zeigt nicht bei jedem Individuum dieselbe Intensität bestimmter Anlagen.
Ebenso wenig lässt sich aus einer Ahnentafel garantieren, wie sich ein Hund später in jeder einzelnen Alltagssituation verhalten wird.
Zucht kann bestimmte Voraussetzungen und Wahrscheinlichkeiten beeinflussen – Persönlichkeit bleibt trotzdem individuell.
Gesundheit beim Rassehund – nicht nur auf die Rasse schauen
Bei manchen Rassen treten bestimmte erbliche Erkrankungen häufiger auf. Genau deshalb sind verantwortungsvolle Gesundheitsuntersuchungen bei Zuchttieren so wichtig.
Je nach Rasse können beispielsweise Untersuchungen auf Hüft- oder Ellenbogendysplasie, Augenerkrankungen, Herzprobleme oder bestimmte genetische Veränderungen sinnvoll beziehungsweise vorgeschrieben sein.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur: „Welche Rasse ist gesund?“ Sondern: Wie verantwortungsvoll wird innerhalb dieser Rasse gezüchtet?
Worauf du dabei achten solltest, erfährst du auch in unserem Beitrag „Gesunde Elterntiere“.
Bei manchen Rassen solltest du besonders kritisch hinschauen
Nicht jedes äußerlich gewünschte Rassemerkmal ist automatisch mit einem gesunden Hundeleben vereinbar.
Extreme Körperformen, stark verkürzte Schnauzen, übermäßige Hautfalten, besonders kurze Beine oder andere sehr ausgeprägte Merkmale können mit gesundheitlichen Problemen verbunden sein.
Deshalb sollte deine Entscheidung niemals ausschließlich danach getroffen werden, welche Optik dir besonders gut gefällt.
Gesundheit und Funktionalität sollten immer wichtiger sein als ein extremer Rassestandard.
Der Mischling – individuell statt einheitlich
Mischlinge entstehen durch die Verpaarung von Hunden unterschiedlicher genetischer Herkunft. Dabei kann es sich um eine bekannte Mischung aus zwei Rassen handeln, um mehrere Generationen verschiedener Einflüsse oder um Hunde, deren genaue Abstammung überhaupt nicht bekannt ist.
Deshalb ist auch der Begriff „Mischling“ ausgesprochen breit.
Ein sogenannter Designer-Mix aus zwei gezielt verpaarten Rassehunden ist etwas völlig anderes als ein erwachsener Straßenhund unbekannter Abstammung oder ein Mischling aus einem privaten Haushalt.
Auch hier gilt deshalb: Der einzelne Hund ist wichtiger als das Etikett Mischling.
Welche Vorteile kann ein Mischling haben?
Mischlinge können sehr unterschiedliche Kombinationen körperlicher und charakterlicher Eigenschaften mitbringen.
Gerade bei einem erwachsenen Mischling kann das sogar ein Vorteil sein, weil Größe, Fell, Aktivitätsniveau und viele Verhaltenseigenschaften bereits gut sichtbar sind.
Je nach Hund können Vorteile sein
- individuelle Kombination verschiedener Eigenschaften
- bei erwachsenen Hunden häufig bereits gut erkennbare Körpergröße
- Persönlichkeit kann bei längerer Beobachtung gut eingeschätzt werden
- große Auswahl an sehr unterschiedlichen Hunden im Tierschutz
- keine Bindung an einen bestimmten Rassestandard
Sind Mischlinge automatisch gesünder?
Diese Aussage hört man häufig – sie ist in dieser Pauschalität jedoch nicht richtig.
Eine größere genetische Vielfalt kann bei bestimmten Verpaarungen Vorteile haben. Daraus folgt jedoch nicht, dass jeder Mischling automatisch gesünder ist als jeder Rassehund.
Auch Mischlinge können genetische Erkrankungen erben. Sind die beteiligten Rassen beispielsweise für dieselbe Erkrankung prädisponiert, verschwindet dieses Risiko durch die Mischung nicht automatisch.
Zusätzlich können Mischlinge unabhängig von erblichen Erkrankungen genauso orthopädische, internistische, allergische oder andere gesundheitliche Probleme entwickeln.
„Mischling = gesund“ und „Rassehund = krank“ sind deshalb beide zu einfache Vorstellungen.
Designer Dogs sind ebenfalls Mischlinge – und nicht automatisch gesünder
Labradoodle, Goldendoodle, Cockapoo und andere gezielt erzeugte Mischungen werden häufig mit bestimmten Versprechen beworben – beispielsweise besonders familienfreundlich, allergikergeeignet oder gesund zu sein.
Solche Eigenschaften lassen sich durch die Kombination zweier Rassen jedoch nicht zuverlässig garantieren.
Auch Fellstruktur, Größe, Temperament und gesundheitliche Risiken können innerhalb eines Wurfs unterschiedlich ausfallen.
Wenn du dich für einen solchen Hund interessierst, solltest du deshalb genauso kritisch auf Elterntiere, Gesundheitsuntersuchungen und Aufzucht achten wie bei jeder anderen Verpaarung.
Bei Mischlingen kann die Herkunft sehr unterschiedlich sein
Mischlinge stammen nicht automatisch aus dem Tierschutz. Ebenso ist nicht jeder Tierschutzhund ein Mischling.
Mischlinge können aus privaten Würfen, ungeplanten Verpaarungen, gezielten Kreuzungen oder aus dem Tierschutz stammen.
Deshalb solltest du auch bei einem Mischlingswelpen genau fragen, woher er stammt und unter welchen Bedingungen er aufgewachsen ist.
Herkunft und Aufzucht sind für die Entwicklung eines Welpen wesentlich wichtiger als die romantische Vorstellung, ein Mischling sei automatisch „natürlicher“.
Ein Mischling aus dem Tierschutz ist nicht automatisch traumatisiert
Ebenso häufig ist die gegenteilige Annahme: Mischlinge aus dem Tierschutz hätten grundsätzlich eine schwierige Vergangenheit.
Auch das stimmt nicht.
Manche Hunde haben tatsächlich belastende Erfahrungen gemacht. Andere wurden aufgrund einer veränderten Lebenssituation ihrer Halter abgegeben und haben zuvor jahrelang in einem normalen Haushalt gelebt.
Wieder andere sind jung und haben noch vergleichsweise wenig erlebt.
Deshalb sollte niemals allein aus der Bezeichnung „Tierschutzhund“ auf Trauma, Angst oder besondere Erziehungsprobleme geschlossen werden.
Ist ein Rassehund leichter zu erziehen als ein Mischling?
Auch diese Vorstellung greift zu kurz.
Bei einem Rassehund können bestimmte genetisch geprägte Verhaltensweisen besser vorhersehbar sein. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass diese Eigenschaften den Alltag leichter machen.
Ein Jagdhund mit ausgeprägtem Jagdverhalten kann hervorragend gezüchtet und trotzdem anspruchsvoll im Freilauf sein. Ein selbstständig arbeitender Hund kann andere Anforderungen an Kommunikation stellen als ein stark kooperationsorientierter Hund.
Bei einem Mischling können mehrere Anlagen zusammenkommen. Auch daraus folgt jedoch nicht automatisch eine schwierigere Erziehung.
Wie gut das Zusammenleben funktioniert, hängt wesentlich stärker von Hund, Mensch, Kommunikation und Alltag ab als von der Bezeichnung Rassehund oder Mischling.
Wie planbar sind Größe, Fell und Verhalten wirklich?
Bei einem verantwortungsvoll gezüchteten Rassewelpen lassen sich Körpergröße, Felltyp und bestimmte Bedürfnisse häufig besser abschätzen.
Bei einem Mischlingswelpen unbekannter Abstammung kann es dagegen Überraschungen geben.
Besonders Größe und Fell können sich anders entwickeln als zunächst erwartet.
Bei einem erwachsenen Mischling spielen diese Unsicherheiten dagegen kaum noch eine Rolle: Körpergröße, Fell und viele Eigenschaften sind dann bereits sichtbar.
Deshalb kann ein erwachsener Mischling für Menschen, die möglichst wenig Überraschung bei Größe und Temperament möchten, durchaus eine sehr interessante Wahl sein.
Rassehund oder Mischling – die wichtigsten Unterschiede im Überblick
| Kriterium | Rassehund | Mischling |
|---|---|---|
| Abstammung | Bei seriöser Zucht nachvollziehbar | Je nach Herkunft bekannt, teilweise bekannt oder unbekannt |
| Endgröße | Bei Welpen meist vergleichsweise gut abschätzbar | Bei Welpen teilweise schwerer abzuschätzen |
| Fell | Typ meist gut vorhersehbar | Je nach Mischung variabler |
| Verhalten | Rassetypische Tendenzen bekannt, individuelles Wesen bleibt entscheidend | Abhängig von genetischer Mischung und individuellem Wesen |
| Gesundheit | Rassespezifische Risiken können bekannt und untersucht sein | Nicht automatisch gesünder; genetische Risiken hängen von der Abstammung ab |
| Aufzucht | Bei seriösem Züchter gut nachvollziehbar | Je nach Herkunft sehr unterschiedlich |
| Persönlichkeit | Individuell | Individuell |
| Erziehungsaufwand | Abhängig vom einzelnen Hund | Abhängig vom einzelnen Hund |
Die Frage Welpe oder erwachsener Hund kann wichtiger sein als Rasse oder Mischling
Häufig konzentriert sich die Entscheidung sehr stark auf Rassehund oder Mischling. Für den späteren Alltag kann jedoch eine andere Frage mindestens genauso wichtig sein: Welpe oder erwachsener Hund?
Bei einem Welpen – egal ob Rassehund oder Mischling – entwickelt sich vieles erst. Persönlichkeit, Aktivitätsniveau und bestimmte Verhaltenstendenzen werden erst im Laufe der Entwicklung deutlicher.
Bei einem erwachsenen Hund kann dagegen bereits wesentlich mehr beobachtet werden.
Wenn du hier noch unsicher bist, hilft dir unser Beitrag „Welpe, Junghund oder Senior?“ bei der weiteren Entscheidung.
Rassehund oder Mischling ist nicht dasselbe wie Züchter oder Tierschutz
Diese beiden Entscheidungen werden häufig miteinander vermischt.
Auch im Tierschutz findest du Rassehunde. Und nicht jeder Mischling stammt aus einem Tierheim.
Deshalb solltest du Herkunft und genetische Einordnung getrennt betrachten.
Wenn du noch unsicher bist, welcher Weg zu dir passt, findest du weitere Informationen in unserem Beitrag „Tierschutz oder Züchter?“.
Rassehund oder Mischling in Stuttgart – was ist im Stadtalltag wichtig?
Ob dein Hund reinrassig oder ein Mischling ist, sagt zunächst wenig darüber aus, wie gut er mit dem Alltag in Stuttgart zurechtkommt.
Je nach Wohnlage gehören Straßenverkehr, Bus und Stadtbahn, Fahrräder, Jogger, Menschenmengen, andere Hunde und enge Begegnungen zum täglichen Leben.
Gleichzeitig bieten die Waldebene Ost, der Rotwildpark, die Stuttgarter Weinberge und die umliegenden Waldgebiete viele Möglichkeiten für Spaziergänge außerhalb dichter Bebauung.
Bei der Auswahl deines Hundes solltest du deshalb weniger darauf schauen, ob auf seinen Papieren eine Rasse steht, sondern darauf, ob sein Wesen und seine Bedürfnisse zu deiner konkreten Wohn- und Lebenssituation passen.
Nach der Fichtlmeier-Methode: Das Wesen steht vor dem Etikett
Bei Pfotenliebe Stuttgart arbeiten wir als lizenzierte Hundeschule nach der Methode von Anton Fichtlmeier.
Für uns ist deshalb entscheidend, zunächst das Wesen des einzelnen Hundes zu erfassen. Natürlich spielen genetische Anlagen und rassetypische Eigenschaften eine Rolle. Trotzdem begegnen wir keinem Hund ausschließlich als „Labrador“, „Dackel“, „Schäferhund“ oder „Mischling“.
Wir schauen darauf, wie dieser konkrete Hund kommuniziert, wie er auf seine Umwelt reagiert, welche Bedürfnisse er mitbringt und welche Orientierung er von seinem Menschen benötigt.
Kommunikation statt Konditionierung, Beziehung statt Bestechung und Führung statt Kontrolle bedeutet deshalb auch, den Hund nicht auf Herkunft oder Rasse zu reduzieren.
Rassehund oder Mischling? Der ehrliche Selbstcheck
Bevor du dich entscheidest, solltest du deine Erwartungen möglichst konkret formulieren.
Frag dich
- Wie wichtig ist mir eine möglichst vorhersehbare Körpergröße?
- Wie wichtig ist mir ein bestimmter Felltyp?
- Gibt es Eigenschaften, die ich bewusst suche?
- Bin ich bereit, mich intensiv mit rassetypischen Anlagen auseinanderzusetzen?
- Muss es überhaupt eine bestimmte Rasse sein?
- Bin ich offen für einen erwachsenen Hund?
- Wie wichtig ist mir eine vollständig nachvollziehbare Herkunft?
- Wie aktiv bin ich tatsächlich?
- Wie sieht mein Berufsalltag aus?
- Wie wohne ich?
- Wie viel Erfahrung habe ich mit Hunden?
- Welche Eigenschaften wären für meinen Alltag schwierig?
- Wähle ich gerade hauptsächlich nach Optik?
- Bin ich offen dafür, dass mein Hund anders sein kann als erwartet?
Je konkreter du deine eigenen Möglichkeiten kennst, desto weniger wichtig wird die pauschale Frage „Rasse oder Mischling?“ – und desto wichtiger wird der Hund, der tatsächlich vor dir steht.
FAQ – häufige Fragen zu Rassehund oder Mischling
Sind Mischlinge gesünder als Rassehunde?
Nicht automatisch. Eine größere genetische Vielfalt kann Vorteile haben, Mischlinge können jedoch ebenfalls erbliche und erworbene Erkrankungen entwickeln. Entscheidend sind die genetische Herkunft und der individuelle Hund.
Sind Rassehunde leichter zu erziehen?
Nein. Rassetypische Anlagen können zwar besser bekannt sein, sie machen einen Hund aber nicht automatisch leichter. Erziehungs- und Alltagsanforderungen hängen vom individuellen Hund und seinen genetischen Eigenschaften ab.
Kann ich bei einem Rassehund den Charakter vorhersehen?
Nur begrenzt. Rasse, Elterntiere und Aufzucht können Hinweise geben. Der individuelle Charakter eines Hundes lässt sich jedoch nicht vollständig vorhersagen.
Ist ein Mischling immer eine Überraschung?
Nein. Bei einem erwachsenen Mischling sind Größe, Fell, Aktivitätsniveau und viele Verhaltenseigenschaften bereits gut erkennbar. Besonders bei Mischlingswelpen unbekannter Abstammung können dagegen mehr Unsicherheiten bestehen.
Sind Designer Dogs gesünder als Rassehunde?
Nicht automatisch. Auch gezielte Kreuzungen können gesundheitliche Risiken beider Ausgangsrassen tragen. Deshalb sind Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere auch hier wichtig.
Was ist für Anfänger besser – Rassehund oder Mischling?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Für Anfänger ist vor allem ein Hund wichtig, dessen Wesen und Bedürfnisse gut zum eigenen Alltag passen und der kompetent eingeschätzt wurde.
Fazit: Nicht Rassehund oder Mischling entscheidet – sondern der passende Hund
Rassehund oder Mischling – beide können wunderbare Begleiter sein. Beide können gesundheitliche Herausforderungen entwickeln. Beide können leicht oder anspruchsvoll im Alltag sein. Und bei beiden entscheidet letztlich das individuelle Wesen darüber, wie gut Hund und Mensch zusammenpassen.
Ein Rassehund kann dir mehr Informationen über Abstammung, Größe, Fell und genetische Anlagen bieten. Diese Informationen sind wertvoll, wenn du sie richtig einordnest. Sie sind jedoch keine Garantie für einen bestimmten Charakter.
Ein Mischling kann eine einzigartige Kombination verschiedener Eigenschaften mitbringen. Das bedeutet nicht automatisch mehr Unsicherheit – besonders bei erwachsenen Hunden können viele relevante Eigenschaften bereits sehr gut eingeschätzt werden.
Deshalb lautet die wichtigste Frage nicht: „Soll ich einen Rassehund oder einen Mischling nehmen?“
Viel wichtiger ist: „Welcher konkrete Hund passt mit seinem Wesen, seinen Bedürfnissen, seiner Gesundheit und seinen Anlagen zu meinem tatsächlichen Leben?“
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Noch unsicher, welcher Hund zu dir passt?
Du schwankst zwischen Rassehund, Mischling, Züchter oder Tierschutz und möchtest eine fundierte Entscheidung treffen?
Bei Pfotenliebe Stuttgart schauen wir gemeinsam auf deine Lebenssituation, deine Erwartungen, deine Erfahrung und die tatsächlichen Bedürfnisse des zukünftigen Hundes. So entsteht eine Entscheidung, die nicht nur nach Optik oder Herkunft getroffen wird.
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