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Soundtraining

  • Isabel Scheu
  • 07.12.2025
  • Silvester

Soundtraining mit Hund – Geräuschangst in kleinen Schritten trainieren

Dein Hund zuckt bei jedem Knall zusammen, flüchtet bei Donner oder zeigt schon beim ersten Silvesterkracher deutliche Angst? Dann kann ein gezielt aufgebautes Soundtraining sinnvoll sein. Denn Geräuschangst ist kein Zeichen von Schwäche oder Ungehorsam. Sie kann Ausdruck eines überforderten Nervensystems sein.

Die gute Nachricht: Viele Hunde können lernen, Geräusche besser einzuordnen und gelassener mit ihnen umzugehen. Dafür braucht es allerdings keinen schnellen „Abhärtungsversuch“, sondern ein sehr kontrolliertes Training unterhalb der individuellen Stressgrenze.

In diesem Beitrag erfährst du Schritt für Schritt, wie Soundtraining und Geräuschdesensibilisierung beim Hund aufgebaut werden können, wie leise du beginnen solltest, wann eine Steigerung sinnvoll ist, woran du Überforderung erkennst und weshalb Geduld wichtiger ist als Lautstärke.

Kurze Antwort: Beim Soundtraining werden problematische Geräusche zunächst so leise abgespielt, dass dein Hund entspannt bleibt. Gleichzeitig können angenehme Erfahrungen wie Futter, ruhiges Spiel oder andere vertraute Situationen entstehen. Erst wenn dein Hund auf diesem Niveau sicher und entspannt bleibt, werden Dauer oder Lautstärke sehr langsam verändert.

Was ist Soundtraining beim Hund?

Soundtraining ist ein kontrollierter Trainingsansatz für Hunde, die empfindlich auf bestimmte Geräusche reagieren. Dabei werden beispielsweise Feuerwerk, Donner, Sirenen oder andere problematische Töne in einer Intensität abgespielt, die der Hund noch gut verarbeiten kann.

Ziel ist nicht, dass dein Hund die Geräusche „aushalten muss“. Vielmehr soll er lernen, dass ein bestimmter Ton nicht automatisch Gefahr bedeutet.

Die im ursprünglichen Beitrag beschriebene Desensibilisierung bedeutet deshalb vor allem: Der Hund wird dem Geräusch nur in einer Intensität ausgesetzt, die keine starke Reaktion hervorruft. :contentReference[oaicite:0]{index=0}

Geräuschdesensibilisierung und positive Verknüpfung – was ist der Unterschied?

Beim Geräuschtraining werden häufig zwei Prinzipien miteinander kombiniert.

Desensibilisierung

Das Geräusch wird zunächst so schwach präsentiert, dass dein Hund noch entspannt bleiben kann. Die Intensität wird nur sehr langsam gesteigert.

Positive Verknüpfung

Gleichzeitig kann das Geräusch mit etwas Angenehmem verbunden werden – beispielsweise Futter oder einer vertrauten Beschäftigung.

Dein ursprünglicher Beitrag beschreibt diese Verbindung ebenfalls: Das Geräusch wird in sicherem Rahmen wiederholt und mit positiver Verstärkung kombiniert. :contentReference[oaicite:1]{index=1}

Entscheidend bleibt jedoch immer: Der Hund muss noch in der Lage sein, die Situation zu verarbeiten. Ist er bereits stark angespannt oder panisch, ist die Trainingsintensität zu hoch.

Was du für ein gutes Soundtraining brauchst

Für das Training brauchst du keine komplizierte Ausstattung. Viel wichtiger ist, dass du die Lautstärke präzise kontrollieren und deinen Hund während der gesamten Einheit beobachten kannst.

Diese Dinge sind sinnvoll

  • Geräuschquelle: beispielsweise Audioaufnahme, App oder Video mit Feuerwerk, Donner, Sirenen oder anderen relevanten Geräuschen
  • Abspielgerät: Lautsprecher mit fein regulierbarer Lautstärke
  • Belohnungen: geeignete Lieblingsleckerlis, vertraute Kauartikel oder ruhiges Spiel
  • Ruhige Trainingsumgebung ohne unnötige zusätzliche Reize
  • Zeit und Geduld: Geräuschtraining ist ein Prozess und kein Sprint

Genau diese Grundausstattung bildet auch im ursprünglichen Beitrag die Basis des Trainings. :contentReference[oaicite:2]{index=2}

Beginne so leise, dass dein Hund entspannt bleiben kann

Der wichtigste Schritt beim Soundtraining ist gleichzeitig derjenige, bei dem die meisten Fehler passieren: die Wahl der Lautstärke.

Beginne mit dem Geräusch auf sehr niedriger Lautstärke. Im Idealfall nimmt dein Hund den Ton zwar wahr, zeigt aber keine deutliche Anspannung.

Gutes Trainingsniveau

Dein Hund bleibt locker, kann Futter annehmen, sich bewegen oder das Geräusch sogar ignorieren.

Zu hohe Intensität

Dein Hund erschrickt deutlich, wird unruhig, möchte fliehen oder zeigt andere Stresssignale.

Wird dein Hund unruhig oder erschrickt, solltest du die Lautstärke sofort reduzieren. Auf Stressanzeichen sollte nicht mit „noch ein bisschen weitermachen“ reagiert werden. Dein ursprünglicher Beitrag formuliert deshalb passend: Es geht nicht um Reiz, sondern um Vertrauen. :contentReference[oaicite:3]{index=3}

Diese Stresssignale solltest du beim Soundtraining ernst nehmen

Überforderung zeigt sich nicht erst dann, wenn ein Hund zitternd aus dem Raum flieht. Häufig beginnt Stress wesentlich früher.

  • plötzliches Erstarren
  • deutlich erhöhte Körperspannung
  • hektisches Umherlaufen
  • starkes Hecheln ohne körperliche Belastung
  • häufiges Lippenlecken oder Gähnen
  • angespannte Gesichtszüge
  • Rückzug oder Verstecken
  • Fluchtversuche
  • Futter wird plötzlich verweigert
  • deutlich erschrockener Blick zur Geräuschquelle

Je früher du solche Signale erkennst, desto besser kannst du verhindern, dass aus einer kontrollierten Trainingssituation eine erneute negative Erfahrung wird.

Positive Verknüpfung aufbauen – Geräusch kündigt etwas Angenehmes an

Bleibt dein Hund bei der gewählten Lautstärke entspannt, kannst du beginnen, das Geräusch mit etwas Positivem zu verbinden.

Im ursprünglichen Trainingsaufbau werden dabei beispielsweise Leckerlis oder gemeinsames Spiel eingesetzt. Die Idee dahinter: Das Geräusch erscheint in einem sicheren Kontext und kündigt etwas Angenehmes an. :contentReference[oaicite:4]{index=4}

Mögliche positive Begleitung

  • kleine hochwertige Futterstücke
  • ruhiges Suchspiel
  • bekannte gemeinsame Beschäftigung
  • entspannte Ruhe auf einer vertrauten Decke
  • körperliche Nähe, wenn dein Hund diese freiwillig sucht

Welche Belohnung passend ist, hängt vom individuellen Hund ab. Ein hochdrehendes Spiel ist für einen ohnehin leicht erregbaren Hund möglicherweise weniger geeignet als eine ruhige Futter- oder Schnüffelaufgabe.

Lautstärke und Dauer nur sehr langsam steigern

Bleibt dein Hund über mehrere Trainingssituationen hinweg wirklich entspannt, kannst du eine minimale Veränderung vornehmen.

Wichtig ist: Verändere nicht gleichzeitig alles. Erhöhe beispielsweise zunächst nur leicht die Lautstärke und lasse Dauer sowie Trainingsumgebung unverändert.

Dein ursprünglicher Beitrag empfiehlt ebenfalls, jede Steigerung erst nach mehreren erfolgreichen Wiederholungen vorzunehmen und Trainingseinheiten eher kurz zu halten. :contentReference[oaicite:5]{index=5}

Eine Steigerung ist erst sinnvoll, wenn dein Hund

  • eine lockere Körperhaltung zeigt
  • weiterhin Futter annehmen kann
  • nicht dauerhaft zur Geräuschquelle schaut
  • keinen Rückzug sucht
  • sich nach der Einheit problemlos entspannen kann

Lieber zu langsam als zu schnell. Ein einzelner zu großer Trainingsschritt kann mehrere erfolgreiche Einheiten wieder erschweren.

Wie lange sollte eine Soundtraining-Einheit dauern?

Lange Trainingseinheiten sind nicht automatisch besser. Entscheidend ist die Qualität der Erfahrung.

Dein ursprünglicher Beitrag nennt etwa fünf bis zehn Minuten pro Einheit als Orientierung. :contentReference[oaicite:6]{index=6}

Je nach Hund kann jedoch auch eine wesentlich kürzere Einheit sinnvoll sein. Beende das Training lieber nach wenigen gelungenen Wiederholungen, als so lange weiterzumachen, bis dein Hund müde oder angespannt wird.

Merke: Der perfekte Zeitpunkt zum Aufhören ist häufig dann, wenn das Training gerade gut läuft – nicht erst dann, wenn dein Hund nicht mehr kann.

Verschiedene Geräusche erst nach und nach integrieren

Nur weil dein Hund eine bestimmte Feuerwerksaufnahme entspannt toleriert, bedeutet das nicht automatisch, dass er auf jedes andere Geräusch ebenso reagiert.

Deshalb kannst du später weitere Geräusche integrieren – beispielsweise Donner, Sirenen oder Applaus. Auch dein ursprünglicher Trainingsplan sieht diesen schrittweisen Aufbau vor. :contentReference[oaicite:7]{index=7}

Bei jedem neuen Geräusch gilt jedoch wieder: zurück auf eine sehr niedrige Intensität. Ein neues Geräusch ist ein neuer Trainingsreiz.

Soundtraining in den Alltag übertragen

Hat dein Hund die Geräusche in der klassischen Trainingssituation gut kennengelernt, kannst du sie später vorsichtig in alltägliche Situationen integrieren.

Dein ursprünglicher Beitrag schlägt beispielsweise vor, die Geräusche während vertrauter Aktivitäten abzuspielen. :contentReference[oaicite:8]{index=8}

  • während einer entspannten Fütterung
  • beim ruhigen Liegen auf der Decke
  • während einer vertrauten Beschäftigung
  • in unterschiedlichen Räumen
  • zu verschiedenen Tageszeiten

Auch hier sollte nicht alles gleichzeitig verändert werden. Wenn du Ort, Geräusch, Lautstärke und Beschäftigung auf einmal wechselst, lässt sich schwer beurteilen, welche Veränderung für deinen Hund eventuell zu viel war.

Warum aufgenommenes Feuerwerk nicht dasselbe ist wie echtes Silvester

Dieser Punkt ist besonders wichtig: Eine Tonaufnahme kann viele Bestandteile eines echten Feuerwerks nicht vollständig abbilden.

An Silvester kommen zusätzlich Lichtblitze, Vibrationen, Gerüche, unvorhersehbare Abstände zwischen den Knallgeräuschen und häufig eine veränderte Stimmung in der Umgebung hinzu.

Tonaufnahme

Lautstärke und Dauer lassen sich kontrollieren und jederzeit stoppen.

Echtes Feuerwerk

Geräusche treten unvorhersehbar auf und werden von Licht, Geruch und weiteren Umweltreizen begleitet.

Soundtraining kann deshalb eine wichtige Vorbereitung sein, ist aber keine Garantie dafür, dass ein Hund an Silvester automatisch vollkommen entspannt bleibt.

Was tun, wenn dein Hund beim Soundtraining Rückschritte zeigt?

Rückschritte sind kein Beweis dafür, dass das gesamte Training nicht funktioniert. Tagesform, vorherige Belastung und andere Stressfaktoren können beeinflussen, wie gut dein Hund ein Geräusch verarbeitet.

Der ursprüngliche Beitrag enthält dafür eine sehr wichtige Regel: Nicht weiter steigern, sondern zum letzten erfolgreichen Trainingsniveau zurückkehren. :contentReference[oaicite:9]{index=9}

  • Training nicht erzwingen
  • Lautstärke wieder reduzieren
  • gegebenenfalls eine Trainingspause einlegen
  • vorherige Stressfaktoren berücksichtigen
  • mit ruhiger, positiver Präsenz begleiten
  • kleine Fortschritte ernst nehmen

Vertrauen entsteht nicht linear. Gute Tage und schwierigere Tage können sich abwechseln.

Woran du erkennst, dass das Geräuschtraining funktioniert

Trainingserfolg zeigt sich nicht daran, wie laut die Aufnahme inzwischen eingestellt werden kann. Viel wichtiger ist, wie dein Hund sich dabei fühlt.

Positive Veränderungen können sein

  • dein Hund bleibt bei Geräuschen körperlich locker
  • er kann weiterhin fressen
  • er kann sich mit anderen Dingen beschäftigen
  • er sucht nicht sofort einen Fluchtweg
  • er kann sich nach einem Geräusch schnell wieder entspannen
  • seine Reaktion auf bekannte Töne wird insgesamt kleiner

Auch im ursprünglichen Text werden Ruhe, Fressen oder Spielen trotz Geräusch als wichtige Hinweise auf einen guten Trainingsverlauf genannt. :contentReference[oaicite:10]{index=10}

Wann du kein Soundtraining durchführen solltest

Nicht jeder Zeitpunkt eignet sich für Geräuschtraining. Besonders problematisch ist es, ausgerechnet während einer akuten Panikreaktion Trainingsaufnahmen zusätzlich abzuspielen.

Verzichte auf Training, wenn dein Hund

  • bereits deutlich gestresst ist
  • gerade eine starke Angstreaktion erlebt hat
  • krank oder körperlich angeschlagen ist
  • sich nicht mehr konzentrieren oder entspannen kann
  • bei sehr niedriger Lautstärke bereits starke Angst zeigt

In solchen Situationen stehen Ruhe, Sicherheit und gegebenenfalls professionelle Unterstützung im Vordergrund.

Soundtraining für Silvester – wann solltest du damit beginnen?

Wer seinen Hund auf Silvester vorbereiten möchte, sollte möglichst nicht erst wenige Tage vor dem Jahreswechsel anfangen.

Je länger dein Hund Zeit hat, Geräusche in kleinen und positiven Schritten kennenzulernen, desto geringer ist der Druck, schnelle Fortschritte erzielen zu müssen.

Der vorhandene 10-Tage-Trainingsplan vor Silvester kann bei einem noch relativ entspannten Hund eine kurzfristige Orientierung geben. Bei ausgeprägter Geräuschangst sollte die Vorbereitung jedoch wesentlich früher beginnen.

Hat dein Hund bereits massive Silvesterpanik, solltest du kurz vor dem Jahreswechsel nicht versuchen, die Angst durch besonders intensives Soundtraining „noch schnell“ zu lösen.

Geräuschtraining mit Hund in Stuttgart

Gerade im Alltag mit Hund in Stuttgart können unterschiedliche Geräusche eine Rolle spielen: Straßenverkehr, Baustellen, Sirenen, Veranstaltungen, Gewitter und rund um Silvester zusätzlich Feuerwerk.

In dichter bebauten Bereichen können Geräusche zwischen Häusern reflektiert werden und für den Hund schwerer einzuschätzen sein. Deshalb ist es sinnvoll, nicht nur auf Silvester zu schauen, sondern allgemein darauf, wie dein Hund mit unerwarteten Geräuschen umgeht.

In unserer Hundeschule Pfotenliebe Stuttgart betrachten wir Geräuschempfindlichkeit deshalb individuell. Entscheidend ist nicht, ob ein Hund „mutig genug“ ist, sondern ab welchem Punkt Stress entsteht und wie wir ihn so begleiten können, dass Lernen überhaupt möglich bleibt.

Nach der Fichtlmeier-Methode: Erst kommunizieren – dann konditionieren

Bei Pfotenliebe Stuttgart arbeiten wir als lizenzierte Hundeschule nach der Methode von Anton Fichtlmeier. Die Kommunikation zwischen Mensch und Hund steht dabei im Mittelpunkt.

Gerade beim Soundtraining bedeutet das: Wir schauen nicht nur darauf, ob der Hund sitzen bleibt oder noch ein Leckerli nimmt. Wir beobachten seine gesamte Körpersprache.

Wird der Körper fester? Verändert sich die Atmung? Orientiert er sich weg? Sucht er Abstand? Kann er noch ruhig bleiben?

Diese Informationen bestimmen den nächsten Trainingsschritt.

Erst kommunizieren – dann konditionieren. Geräuschtraining funktioniert langfristig nicht dadurch, dass ein Hund Geräusche ertragen muss. Es funktioniert dann am besten, wenn wir seine individuelle Belastungsgrenze erkennen und innerhalb eines sicheren Rahmens trainieren.

Häufige Fehler beim Soundtraining

Zu laut starten

Wird der Hund bereits bei der ersten Einheit deutlich erschreckt, ist die Trainingsintensität zu hoch.

Zu schnell steigern

Ein gutes Training orientiert sich nicht am Kalender, sondern am Verhalten des Hundes.

Stress übersehen

Auch subtile Veränderungen der Körpersprache können zeigen, dass die aktuelle Stufe bereits schwierig ist.

Zu lange Einheiten

Lieber wenige positive Minuten als eine Einheit, die erst endet, wenn dein Hund erschöpft ist.

Nur kurz vor Silvester trainieren

Gute Geräuschgewöhnung braucht Zeit und sollte möglichst langfristig aufgebaut werden.

Echte Panik als Training nutzen

Ein panischer Hund befindet sich nicht in einer geeigneten Lernphase. Hier zählen Sicherheit und Stabilisierung.

FAQ – Soundtraining und Geräuschangst beim Hund

Was ist Soundtraining beim Hund?

Beim Soundtraining werden problematische Geräusche kontrolliert und zunächst sehr leise abgespielt. Ziel ist, dass dein Hund die Geräusche in einem sicheren Rahmen neu erleben kann.

Wie laut sollte ich beim Geräuschtraining starten?

So leise, dass dein Hund entspannt bleibt. Es gibt keine feste Lautstärke, die für jeden Hund passt. Entscheidend ist seine Reaktion.

Wie oft sollte ich Soundtraining machen?

Kurze, positive Einheiten sind meist sinnvoller als lange Trainingsphasen. Häufigkeit und Dauer sollten an den individuellen Hund angepasst werden.

Wie lange dauert es, Geräuschangst zu trainieren?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Manche Hunde machen relativ schnell Fortschritte, andere brauchen deutlich länger. Ausprägung der Angst, Lernerfahrungen und individuelle Belastbarkeit spielen eine große Rolle.

Kann ich Soundtraining kurz vor Silvester beginnen?

Bei einem noch entspannten Hund kann vorsichtiges Training sinnvoll sein. Eine ausgeprägte Geräuschangst sollte wenige Tage vor Silvester jedoch nicht durch intensive Konfrontation behandelt werden.

Was mache ich, wenn mein Hund beim Training Angst bekommt?

Reduziere die Intensität oder beende die Einheit. Gehe beim nächsten Training auf ein Niveau zurück, auf dem dein Hund wieder entspannt bleiben kann.

Hilft Soundtraining gegen Silvesterangst?

Es kann Bestandteil einer guten Vorbereitung sein. Echtes Feuerwerk enthält jedoch zusätzliche Reize wie Licht, Geruch und Vibrationen. Deshalb ist Soundtraining allein keine Garantie für einen angstfreien Jahreswechsel.

Soll ich meinen Hund während des Soundtrainings füttern?

Futter kann Teil einer positiven Verknüpfung sein, sofern dein Hund entspannt genug ist, es anzunehmen. Verweigert er plötzlich Futter, kann dies auf eine zu hohe Belastung hinweisen.

Kann ich einen panischen Hund mit Soundtraining behandeln?

Bei ausgeprägter Panik sollte kein intensives Training in Eigenregie durchgeführt werden. Hier ist eine individuelle fachliche und gegebenenfalls tierärztliche Einschätzung sinnvoll.

Kann eine Hundeschule in Stuttgart bei Geräuschangst helfen?

Ja. Eine Hundeschule kann helfen, Stresssignale und Körpersprache besser einzuschätzen, ein passendes Trainingsniveau zu finden und Geräuschtraining individuell aufzubauen.

Fazit: Soundtraining funktioniert in kleinen Schritten – nicht mit Druck

Soundtraining ist keine schnelle Lösung für Geräuschangst. Aber richtig aufgebaut kann es deinem Hund helfen, bestimmte Geräusche neu zu erleben und mit weniger Stress zu verknüpfen.

Der wichtigste Faktor ist dabei nicht die Lautstärke, die ihr irgendwann erreicht. Entscheidend ist, dass dein Hund während des Lernens emotional ansprechbar und möglichst entspannt bleibt.

Beginne leise. Beobachte genau. Verknüpfe Geräusche mit positiven Erfahrungen. Steigere nur dann, wenn dein Hund wirklich bereit dafür ist. Und gehe bei Rückschritten wieder einen Schritt zurück.

Der Kern deines ursprünglichen Beitrags bleibt damit unverändert: Soundtraining ist ein Prozess, bei dem Vertrauen langsam wächst – und kleine, sichere Schritte langfristig mehr bewirken als ein schneller Sprung in zu hohe Lautstärke. :contentReference[oaicite:11]{index=11}

Dein Hund reagiert empfindlich auf Geräusche?

Du bist unsicher, wie leise du beginnen solltest, wann du steigern kannst oder ob dein Hund bereits zu viel Stress zeigt?

Bei Pfotenliebe Stuttgart schauen wir individuell darauf, wie dein Hund Geräusche verarbeitet und welche Signale er dabei zeigt. Als lizenzierte Hundeschule nach Fichtlmeier stehen Kommunikation, Körpersprache, Orientierung und ein kleinschrittiger Aufbau im Mittelpunkt.

Gemeinsam können wir ein Training entwickeln, das sich an deinem Hund orientiert – statt deinen Hund an einen starren Trainingsplan anzupassen.

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Ein Gehörschutz kann für manche Hunde eine zusätzliche Möglichkeit sein, Geräusche von außen etwas abzuschirmen. Wichtig ist, dass dein Hund den Gehörschutz bereits vor Silvester in Ruhe kennenlernen kann. Er sollte niemals erst während einer akuten Angstsituation angelegt oder gegen den Willen des Hundes verwendet werden.

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Gerade rund um Silvester ist eine gute Sicherung besonders wichtig. Ein GPS-Tracker kann eine zusätzliche Absicherung sein, falls dein Hund trotz aller Vorsichtsmaßnahmen entlaufen sollte. Er ersetzt natürlich weder Leine noch eine sichere Ausrüstung.

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Wichtig: Hilfsmittel ersetzen kein individuell angepasstes Training. Zeigt dein Hund an Silvester starke Angst oder Panik, sollte die Situation frühzeitig mit einer fachkundigen Ansprechperson und gegebenenfalls tierärztlich besprochen werden.

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