Hundestrand-Regeln: Was du über Leinenpflicht, Hundekot & Rücksicht wissen musst
Ein Hundestrand klingt zunächst nach maximaler Freiheit: Sand unter den Pfoten, Wasser zum Planschen, andere Hunde zum Treffen und jede Menge Platz zum Erkunden. Doch auch ein offiziell ausgewiesener Hundestrand bedeutet nicht automatisch, dass dein Hund dort überall und jederzeit frei laufen darf.
Je nach Gemeinde, Küstenabschnitt, Saison und Naturschutzstatus können ganz unterschiedliche Regeln gelten. An manchen Hundestränden gibt es großzügige Freilaufbereiche, an anderen besteht zumindest zeitweise Leinenpflicht. Zusätzlich können Vorgaben zur Nutzung bestimmter Strandzonen, zu Badezeiten oder zum Schutz von Dünen und Wildtieren gelten.
Ebenso selbstverständlich sollte die Entsorgung von Hundekot sein. Gerade dort, wo viele Hunde, Familien und Badegäste denselben Strand nutzen, sind Hygiene und Rücksichtnahme besonders wichtig.
Wenn du einen Strandurlaub mit Hund planst, lohnt es sich deshalb, die Regeln des jeweiligen Urlaubsortes bereits vor der Anreise zu prüfen. So vermeidest du unnötigen Ärger und kannst den Strandtag von Anfang an entspannter genießen.
In diesem Ratgeber erfährst du ausführlich, was du über Leinenpflicht am Hundestrand wissen solltest, warum Hundekot immer entfernt werden muss, welche weiteren Regeln häufig gelten und wie du Konflikte mit anderen Strandbesuchern und Hunden vermeidest.
Wichtiger Hinweis: Hundestrand bedeutet nicht automatisch Freilauf
Die Regeln an Hundestränden unterscheiden sich je nach Ort und können sich zusätzlich zwischen Haupt- und Nebensaison verändern. Auch innerhalb eines Strandabschnitts können unterschiedliche Vorgaben gelten.
Maßgeblich sind deshalb immer die aktuelle örtliche Beschilderung und die Vorschriften der zuständigen Gemeinde beziehungsweise des jeweiligen Strandbetreibers.
Informiere dich am besten bereits vor dem Besuch und kontrolliere vor Ort nochmals die Hinweisschilder.
Welche Regeln gelten am Hundestrand? Die kurze Antwort
An einem Hundestrand gelten nicht automatisch überall dieselben Regeln. Ob dein Hund frei laufen darf oder angeleint bleiben muss, hängt von den örtlichen Vorschriften ab. Hundekot solltest du immer sofort aufnehmen und ordnungsgemäß entsorgen. Zusätzlich können Vorgaben zu Badezonen, Naturschutz, Saisonzeiten oder bestimmten Strandabschnitten bestehen. Unabhängig von offiziellen Regeln gilt: Dein Hund sollte andere Menschen und Hunde nicht bedrängen, zuverlässig ansprechbar bleiben und unter deiner Kontrolle sein.
Was bedeutet „Hundestrand“ eigentlich?
Ein Hundestrand ist ein Strandabschnitt, an dem Hunde ausdrücklich erlaubt sind. Das unterscheidet ihn von vielen regulären Badestränden, an denen Hunde während bestimmter Monate oder zu bestimmten Tageszeiten nicht zugelassen sind.
Trotzdem sagt die Bezeichnung „Hundestrand“ zunächst nur aus, dass Hunde dort grundsätzlich erlaubt sind. Daraus folgt nicht automatisch:
- dass überall Freilauf erlaubt ist,
- dass dein Hund jeden anderen Hund begrüßen darf,
- dass er uneingeschränkt im Wasser schwimmen darf,
- dass sämtliche Strandbereiche betreten werden dürfen
- oder dass keine weiteren Regeln gelten.
Deshalb lohnt es sich, zwischen einem offiziellen Hundestrand und einem nicht ausdrücklich ausgewiesenen Strandabschnitt zu unterscheiden.
Mehr dazu findest du unter Hundestrand oder wilder Strand?.
Gilt am Hundestrand Leinenpflicht?
Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort. Je nach Urlaubsort können völlig unterschiedliche Regelungen bestehen.
Möglich sind beispielsweise:
- vollständiger Freilauf innerhalb eines gekennzeichneten Bereichs,
- generelle Leinenpflicht,
- Leinenpflicht nur während der Hauptsaison,
- Freilauf nur zu bestimmten Tageszeiten,
- Leinenpflicht außerhalb der eigentlichen Hundezone
- oder besondere Regeln in Naturschutzgebieten.
Verlasse dich deshalb nicht darauf, dass andere Hunde frei laufen. Nur weil mehrere Hunde ohne Leine unterwegs sind, bedeutet das nicht automatisch, dass dies tatsächlich erlaubt ist.
Beschilderung
Die Hinweisschilder am Strand sind deine wichtigste Orientierung zu Leinenpflicht, Badezonen und saisonalen Regeln.
Saison
In vielen Urlaubsorten unterscheiden sich die Vorschriften zwischen Haupt- und Nebensaison.
Naturschutz
In Schutzgebieten können strengere Vorgaben gelten, insbesondere zum Schutz von Vögeln, Dünen und anderen Wildtieren.
Warum gibt es auch am Hundestrand Leinenpflicht?
Eine Leinenpflicht ist nicht grundsätzlich gegen Hunde gerichtet. Häufig soll sie unterschiedliche Interessen miteinander vereinbaren.
Typische Gründe können sein:
- Schutz von Brut- und Wildtieren,
- Schutz empfindlicher Dünen- und Küstenbereiche,
- Vermeidung von Konflikten zwischen Hunden,
- Sicherheit für andere Strandbesucher,
- starker Besucherandrang
- oder saisonale Schutzbestimmungen.
Auch für deinen eigenen Hund kann eine Leine sinnvoll sein, wenn die Umgebung ungewohnt ist, Rückruf oder Orientierung noch nicht zuverlässig funktionieren oder dein Hund auf fremde Hunde, Wildtiere oder Strandreize stark reagiert.
Wie findest du heraus, welche Regeln vor Ort gelten?
Informiere dich möglichst vor der Anreise. Besonders im Urlaub spart das unnötige Umwege und verhindert, dass du erst am Strand feststellst, dass dein Hund dort beispielsweise nur angeleint erlaubt ist.
Sinnvolle Informationsquellen sind:
- offizielle Webseiten der Gemeinde oder Stadt,
- örtliche Touristeninformationen,
- Hinweisschilder und Strandordnungen,
- Informationen des Strandbetreibers
- und Hinweise zu Natur- beziehungsweise Schutzgebieten.
Prüfe die Informationen möglichst aktuell. Saisonzeiten und Strandregelungen können sich ändern.
Freilauf am Hundestrand bedeutet trotzdem Verantwortung
Selbst wenn Freilauf ausdrücklich erlaubt ist, sollte dein Hund nicht völlig unkontrolliert über den Strand laufen.
Ein frei laufender Hund sollte sich zuverlässig zurückrufen beziehungsweise aus Situationen herausnehmen lassen.
Das ist besonders wichtig, wenn:
- andere Hunde keinen Kontakt wünschen,
- Menschen am Boden liegen oder essen,
- Kinder am Strand spielen,
- Wildtiere in der Nähe sind,
- dein Hund zu weit ins Wasser läuft
- oder gefährliche Fundstücke am Strand liegen.
„Freilauf erlaubt“ bedeutet deshalb nicht „alles erlaubt“.
Nicht jeder Hund möchte Kontakt zu fremden Hunden
Ein Hundestrand ist kein verpflichtender Sozialtreff. Manche Hunde freuen sich über Kontakt, andere möchten lieber Abstand halten.
Lass deinen Hund deshalb nicht ungefragt zu jedem Artgenossen laufen – auch dann nicht, wenn dein eigener Hund freundlich ist.
Ein angeleinter Hund kann beispielsweise gesundheitliche Probleme haben, Angst vor anderen Hunden haben oder gerade bewusst Abstand benötigen.
Rücksicht bedeutet deshalb auch, die Distanzwünsche anderer Hundehalter zu respektieren.
Leinenkontakt am Strand richtig einschätzen
Besonders ungünstig sind Situationen, in denen ein frei laufender Hund einen angeleinten Hund bedrängt und der angeleinte Hund keine Möglichkeit hat, Abstand herzustellen.
Siehst du einen angeleinten Hund, solltest du deinen eigenen Hund deshalb frühzeitig zu dir holen und gegebenenfalls ebenfalls anleinen.
Das ist eine einfache Form der Rücksichtnahme und verhindert viele unnötige Konflikte.
Hundekot am Strand muss immer entfernt werden
Die Hinterlassenschaften des eigenen Hundes zu beseitigen, sollte unabhängig vom Urlaubsort selbstverständlich sein.
Am Strand ist dies besonders wichtig, weil dort Menschen barfuß laufen, Kinder im Sand spielen und viele Hunde dieselben Flächen nutzen.
Hundekot ist deshalb nicht nur ein optisches Problem.
Eine konsequente Entfernung dient unter anderem:
- der Hygiene,
- der Rücksichtnahme auf andere Besucher,
- dem Schutz der Umgebung
- und einem verantwortungsvollen Miteinander.
Warum Hundekot am Strand hygienisch problematisch ist
Kot kann verschiedene Krankheitserreger oder Parasiten enthalten. Deshalb sollte er weder am normalen Strand noch am Hundestrand liegen bleiben.
Besonders problematisch ist, dass Hunde am Strand intensiv schnüffeln und manche Tiere fremden Kot sogar aufnehmen.
Gerade in der warmen Jahreszeit spielen zusätzlich Parasiten und andere Überträger eine Rolle. Mehr dazu findest du unter Zecken, Mücken & Co..
Wie entsorgst du Hundekot am Strand richtig?
Nimm immer ausreichend Beutel für euren Strandtag mit. Verlasse dich nicht darauf, dass direkt am Strand ein Spender vorhanden oder dieser gefüllt ist.
Nach dem Aufnehmen gehört der verschlossene Beutel in einen dafür vorgesehenen Abfallbehälter beziehungsweise entsprechend den örtlichen Entsorgungsregeln entsorgt.
Ist unmittelbar kein Mülleimer vorhanden, solltest du den verschlossenen Beutel mitnehmen und später ordnungsgemäß entsorgen.
Besonders wichtig: Ein gefüllter Beutel gehört nicht in Dünen, Gebüsch, Meer oder andere natürliche Bereiche.
Können Bußgelder drohen, wenn Hundekot liegen bleibt?
Je nach Ort können Verstöße gegen örtliche Vorschriften geahndet werden. Höhe und konkrete Regelungen unterscheiden sich jedoch regional.
Deshalb solltest du keine pauschalen Bußgeldbeträge aus allgemeinen Internetlisten auf deinen Urlaubsort übertragen.
Maßgeblich sind die jeweiligen kommunalen beziehungsweise örtlichen Vorschriften.
Welche weiteren Regeln können am Hundestrand gelten?
Neben Leinenpflicht und Kotentsorgung können weitere Vorgaben bestehen.
Dazu können beispielsweise gehören:
- Hunde nur in bestimmten Strandabschnitten erlaubt,
- Baden nur innerhalb markierter Bereiche,
- Betretungsverbote für Dünen oder Schutzflächen,
- saisonale Einschränkungen,
- Begrenzung der Anzahl geführter Hunde,
- besondere Vorgaben für bestimmte Hunde
- oder Einschränkungen zu bestimmten Tageszeiten.
Auch hier gilt: Vor Ort prüfen statt von einem anderen Urlaubsort auf den aktuellen Strand schließen.
Dünen und Naturschutzgebiete sind keine Hundespielplätze
Küstenlandschaften sind sensible Lebensräume. Dünen schützen Küsten und bieten zahlreichen Pflanzen- und Tierarten Lebensraum.
Deshalb solltest du deinen Hund nicht einfach in Dünenbereiche laufen oder dort buddeln lassen. Ist der Bereich abgesperrt beziehungsweise ausgeschildert, muss diese Grenze selbstverständlich respektiert werden.
Gerade während Brut- und Setzzeiten kann das Stören von Wildtieren besonders problematisch sein.
Löcher im Sand wieder schließen
Buddeln macht vielen Hunden großen Spaß. Tiefe Löcher können jedoch zur Stolper- und Verletzungsgefahr für Menschen und Tiere werden.
Hat dein Hund größere Löcher gegraben, solltest du sie deshalb vor dem Verlassen des Platzes wieder schließen.
Gleichzeitig solltest du darauf achten, dass dein Hund beim intensiven Buddeln nicht große Mengen Sand aufnimmt. Mehr dazu findest du im Beitrag Hund frisst Sand.
Andere Strandbesucher nicht anspringen oder bedrängen lassen
Auch an einem Hundestrand muss niemand ungefragt Kontakt zu deinem Hund haben.
Dein Hund sollte deshalb nicht:
- fremde Menschen anspringen,
- Handtücher oder Taschen untersuchen,
- Essen stehlen,
- Kinder verfolgen,
- Menschen beim Liegen bedrängen
- oder andere Hunde permanent verfolgen.
Besonders nach dem Schwimmen solltest du deinen Hund außerdem nicht direkt neben fremden Menschen ausschütteln lassen, wenn sich das vermeiden lässt.
Spielzeug am Hundestrand kann Konflikte auslösen
Bälle, Dummys und anderes Spielzeug können bei mehreren Hunden schnell zu Konkurrenz führen. Ein Hund, der sein Spielzeug zu Hause problemlos teilt, kann in einer hoch erregten Situation am Strand ganz anders reagieren.
Beobachte deshalb die anwesenden Hunde und verzichte gegebenenfalls auf Spielzeug, wenn dadurch unnötige Konflikte entstehen.
Außerdem solltest du endlose Apportierspiele vermeiden. Gerade im Wasser können Hunde dabei erhebliche Mengen Flüssigkeit aufnehmen.
Mehr dazu findest du unter Wasservergiftung beim Hund.
Hunde nicht an unbekannten Strandfunden knabbern lassen
Zwischen Muscheln, Seetang und angeschwemmtem Material können Dinge liegen, die für deinen Hund ungeeignet oder gefährlich sind.
Besonders unbekannte beziehungsweise tote Meerestiere sollte dein Hund nicht aufnehmen.
Welche Gefahren von Quallen, Seeigeln, Krebsen und anderen Strandbewohnern ausgehen können, erfährst du unter Quallen, Krebse & Co..
Regeln für das Schwimmen mit Hund
Nicht jeder Hundestrand besitzt automatisch einen unbegrenzten Badebereich. Informiere dich, ob Hunde an der jeweiligen Stelle ins Wasser dürfen und welche Grenzen einzuhalten sind.
Auch unabhängig davon solltest du deinen Hund beim Schwimmen beobachten.
Gefährlich können unter anderem sein:
- Strömungen,
- starker Wellengang,
- Boote und andere Wasserfahrzeuge,
- zu große Entfernung zum Ufer,
- übermäßige Salzwasseraufnahme
- und körperliche Überforderung.
Unsichere Hunde brauchen auch am Hundestrand Abstand
Ein voller Hundestrand ist nicht für jeden Hund automatisch eine angenehme Umgebung.
Manche Hunde reagieren auf fremde Hunde, Wellen, Wind, Kinder und die Vielzahl anderer Reize mit Unsicherheit oder Stress.
Beobachte deshalb die Körpersprache deines Hundes und zwinge ihn nicht in Situationen, die ihn überfordern.
Wenn insbesondere das Meer selbst ein Problem ist, findest du weitere Hinweise unter Hund hat Angst vor Wellen.
Auch Hitze gehört zu einem verantwortungsvollen Strandtag
Selbst wenn dein Hundestrand alle Freiheiten bietet, solltest du bei hohen Temperaturen Aktivitäten begrenzen.
Stundenlanges Rennen, Spielen und Schwimmen können einen Hund körperlich stark belasten. Das gilt besonders bei direkter Sonne und wenig Schatten.
Weitere Informationen findest du unter Wie heiß ist zu heiß?.
Freilauf ist kein Muss
Dein Hund muss an einem Hundestrand nicht frei laufen, nur weil andere Hunde es tun.
Fühlt er sich angeleint beziehungsweise mit mehr Abstand wohler oder ist der Rückruf noch nicht sicher, ist kontrolliertes Management vollkommen sinnvoll.
Entscheidend ist nicht, möglichst viel Freiheit zu geben, sondern eine Situation zu schaffen, in der dein Hund und andere Strandbesucher sicher und entspannt bleiben können.
Welche Leine eignet sich für den Hundestrand?
Welche Leine sinnvoll ist, hängt von der Situation ab. Eine normale Führleine eignet sich besonders für Wege, stark frequentierte Bereiche und Situationen, in denen dein Hund nah bei dir bleiben soll.
Auf geeigneten offenen Flächen kann eine Schleppleine mehr Bewegungsradius ermöglichen, wenn Freilauf nicht möglich oder noch nicht sicher ist.
Beim Schwimmen ist eine lange Schleppleine allerdings mit Vorsicht zu betrachten, da sie sich unter Umständen verfangen kann.
Hundestrand-Regeln im Ausland
Im Ausland können sich die Vorschriften deutlich von den Regeln unterscheiden, die du aus Deutschland kennst.
Informiere dich deshalb nicht nur darüber, ob Hunde am Strand erlaubt sind, sondern auch über:
- örtliche Leinenregeln,
- saisonale Hundeverbote,
- Vorgaben für bestimmte Hunderassen,
- Maulkorbvorschriften,
- Zugang zu Badezonen
- und örtliche Naturschutzregeln.
Gerade bei Reisen über Landesgrenzen hinweg solltest du dich bereits vor der Abfahrt mit den geltenden Vorschriften vertraut machen.
Hundestrand mit Hund aus Stuttgart gut vorbereiten
Für viele Hunde aus Stuttgart und der Region Stuttgart ist ein Strandurlaub eine völlig neue Umgebung. Freilaufende Hunde, Wasser, Wellen, Gerüche, Menschen und zahlreiche Fundstücke sorgen für eine deutlich höhere Reizdichte als auf vielen gewohnten Spaziergängen.
Gerade deshalb lohnt es sich, Orientierung und Rückruf bereits vor dem Urlaub zuverlässig aufzubauen.
In unserer Hundeschule Pfotenliebe Stuttgart ist uns wichtig, dass ein Hund nicht nur auf einem Trainingsplatz Signale ausführt, sondern sich auch in einer spannenden Umgebung an seinem Menschen orientieren kann.
Ein Hund, der gelernt hat, auf seinen Menschen zu achten, lässt sich am Strand leichter von fremden Hunden, Essensresten, Wildtieren oder anderen spannenden Dingen wegführen.
Das ist für Hundehalter aus Stuttgart, Esslingen, Ludwigsburg, Böblingen, Sindelfingen, Leonberg und dem weiteren Großraum Stuttgart genauso hilfreich wie im Urlaub an Nordsee, Ostsee oder Mittelmeer.
Hundestrand-Regeln: Deine Checkliste vor dem Strandbesuch
- Vorab prüfen, ob Hunde am Strand erlaubt sind.
- Aktuelle Leinenpflicht kontrollieren.
- Haupt- und Nebensaison beachten.
- Beschilderung vor Ort lesen.
- Naturschutz- und Dünenbereiche respektieren.
- Ausreichend Kotbeutel mitnehmen.
- Hundekot immer sofort entfernen.
- Andere Menschen und Hunde nicht bedrängen lassen.
- Angeleinte Hunde nicht ungefragt begrüßen lassen.
- Rückruf beziehungsweise Orientierung sicherstellen.
- Gebuddelte Löcher wieder schließen.
- Spielzeug nur einsetzen, wenn dadurch keine Konflikte entstehen.
- Unbekannte Strandfunde nicht aufnehmen lassen.
- Wasseraktivitäten regelmäßig unterbrechen.
- Auf Hitze und ausreichend Schatten achten.
- Örtliche Regeln im Ausland besonders sorgfältig prüfen.
Häufige Fragen zu Hundestrand-Regeln und Leinenpflicht
Darf mein Hund am Hundestrand immer frei laufen?
Nein. Auch an einem ausgewiesenen Hundestrand kann eine vollständige oder zeitweise Leinenpflicht gelten. Entscheidend sind die örtlichen Vorschriften und die aktuelle Beschilderung.
Warum gibt es am Hundestrand Leinenpflicht?
Gründe können unter anderem Naturschutz, Wildtierschutz, hoher Besucherandrang, die Vermeidung von Hundekonflikten oder saisonale Regelungen sein.
Wo erfahre ich, ob am Hundestrand Leinenpflicht gilt?
Informiere dich auf offiziellen Seiten der Gemeinde beziehungsweise des Urlaubsortes und beachte die Beschilderung direkt am Strand. Auch Touristeninformationen können aktuelle Hinweise geben.
Muss Hundekot am Hundestrand entfernt werden?
Ja. Die Hinterlassenschaften des eigenen Hundes sollten auch am Hundestrand unverzüglich aufgenommen und ordnungsgemäß entsorgt werden.
Was mache ich, wenn kein Mülleimer vorhanden ist?
Nimm den verschlossenen Beutel mit und entsorge ihn später in einem geeigneten Abfallbehälter. Der Beutel gehört nicht in Dünen, Gebüsch oder andere natürliche Bereiche.
Darf mein Hund zu jedem anderen Hund am Hundestrand laufen?
Nein. Nicht jeder Hund möchte Kontakt. Besonders bei angeleinten Hunden solltest du deinen Hund zunächst bei dir behalten und nur nach Rücksprache Kontakt zulassen.
Darf mein Hund am Hundestrand buddeln?
Das hängt von den örtlichen Regeln und dem jeweiligen Strandbereich ab. In Naturschutz- beziehungsweise Dünenbereichen sollte dein Hund nicht buddeln. Entstandene größere Löcher solltest du aus Sicherheitsgründen wieder schließen.
Brauche ich am Hundestrand eine Schleppleine?
Eine Schleppleine kann auf geeigneten Flächen hilfreich sein, wenn dein Hund noch nicht sicher im Freilauf ist. Beim Schwimmen sollte sie wegen möglicher Verwicklungen jedoch mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden.
Gelten im Ausland andere Hundestrand-Regeln?
Ja. Leinenpflicht, Maulkorbvorgaben, saisonale Verbote und Regelungen für bestimmte Hunde können sich von Land zu Land und sogar zwischen einzelnen Gemeinden unterscheiden. Informiere dich deshalb immer konkret für deinen Urlaubsort.
Was tun, wenn mein Hund andere Hunde am Strand bedrängt?
Hole deinen Hund aus der Situation und sichere ihn gegebenenfalls an der Leine. Ein Hundestrand ist kein Grund, anderen Hunden ungefragt Kontakt aufzuzwingen.
Fazit: Hundestrand bedeutet Freiheit mit Verantwortung
Ein Hundestrand kann für Mensch und Hund ein wunderbarer Ort sein. Damit das so bleibt, braucht es jedoch mehr als nur die Erlaubnis, einen Hund mit an den Strand zu nehmen.
Informiere dich vorab über Leinenpflicht, saisonale Regeln, Naturschutzbestimmungen und zugelassene Strandbereiche. Vor Ort gilt immer die aktuelle Beschilderung.
Hundekot sollte selbstverständlich sofort entfernt werden. Ebenso wichtig ist Rücksicht gegenüber anderen Menschen und Hunden. Nicht jeder Hund möchte Kontakt und nicht jeder Strandbesucher möchte von einem fremden Hund begrüßt werden.
Freilauf ist deshalb kein Selbstzweck. Dein Hund sollte auch ohne Leine ansprechbar und kontrollierbar bleiben.
Wer Regeln respektiert, Hundekot zuverlässig entfernt und die Bedürfnisse anderer Strandbesucher ebenso ernst nimmt wie die des eigenen Hundes, schafft die besten Voraussetzungen für einen entspannten Hundestrandtag.
Rückruf und Orientierung machen auch den Strandurlaub entspannter
Ein Hundestrand stellt hohe Anforderungen an Orientierung und Kommunikation: fremde Hunde, spannende Gerüche, Wasser, Menschen und zahlreiche neue Reize treten gleichzeitig auf.
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