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Leckerlis richtig lagern

  • Isabel Scheu
  • 08.09.2026
  • Leckerli

Leckerlis richtig lagern – so bleiben Hundesnacks frisch & hygienisch

Du öffnest die Leckerlitüte und plötzlich riechen die Snacks anders als sonst, fühlen sich weich oder klebrig an oder haben ihre typische Konsistenz verloren? Dann stellt sich schnell die Frage: Kann mein Hund diese Leckerlis noch fressen – oder gehören sie besser in den Müll?

Die richtige Lagerung von Hundeleckerlis wird häufig unterschätzt. Dabei entscheidet sie nicht nur darüber, wie lange ein Snack appetitlich bleibt. Feuchtigkeit, Wärme, Sauerstoff, Licht und Verunreinigungen können die Qualität verändern und unter ungünstigen Bedingungen auch den Verderb begünstigen.

Besonders wichtig ist die richtige Aufbewahrung bei geöffneten Packungen, Soft Snacks und anderen weichen Leckerlis, naturbelassenen Kauartikeln sowie selbstgemachten Hundeleckerlis.

In diesem Ratgeber erfährst du, wie du Hundeleckerlis richtig lagerst, welche Unterschiede es zwischen trockenen, weichen, gefriergetrockneten und selbstgemachten Snacks gibt, woran du verdorbene Leckerlis erkennen kannst und welche typischen Lagerungsfehler du besser vermeidest.

Kurze Antwort: Die meisten trockenen Hundeleckerlis sollten kühl, trocken, dunkel und gut verschlossen gelagert werden. Feuchtere Snacks können nach dem Öffnen eine andere Lagerung benötigen und müssen je nach Herstellerangabe gegebenenfalls in den Kühlschrank. Selbstgemachte Leckerlis sind meist deutlich kürzer haltbar. Entscheidend sind immer Produktart, Feuchtigkeitsgehalt, Verpackung und Herstellerhinweise.

Warum die richtige Lagerung von Hundeleckerlis so wichtig ist

Hundeleckerlis sind Lebensmittel beziehungsweise Futtermittel. Ob Fleischwürfel, Hundekeks, Trainingssnack oder Kauartikel – nach dem Öffnen der Verpackung sind die Produkte verschiedenen Umwelteinflüssen ausgesetzt.

Vor allem Feuchtigkeit kann problematisch werden. Trockene Snacks können Wasser aus der Umgebung aufnehmen und dadurch ihre Konsistenz verändern. Gleichzeitig können ungünstige Lagerbedingungen das Wachstum von Mikroorganismen und die Bildung von Schimmel begünstigen.

Wärme, Licht und Sauerstoff können darüber hinaus bestimmte Bestandteile eines Futtermittels verändern. Besonders fetthaltige Snacks können bei ungeeigneter Lagerung mit der Zeit ranzig werden.

Falsche Lagerung kann unter anderem dazu führen, dass:

  • trockene Leckerlis Feuchtigkeit aufnehmen und weich werden
  • weiche Snacks schneller verderben
  • Fette oxidieren und ranzig werden
  • Aroma und Geschmack nachlassen
  • Schimmel entsteht
  • Schädlinge an die Vorräte gelangen
  • unterschiedliche Snacks Gerüche und Feuchtigkeit übertragen

Die wichtigsten Regeln: Hundeleckerlis richtig aufbewahren

Auch wenn unterschiedliche Snackarten unterschiedliche Anforderungen haben, gibt es einige Grundregeln, die für viele handelsübliche Hundeleckerlis gelten.

Trocken lagern

Feuchtigkeit ist für viele trockene Leckerlis einer der wichtigsten Faktoren. Bewahre sie deshalb nicht in feuchten Räumen oder unmittelbar neben Wasserdampfquellen auf.

Vor Wärme schützen

Ein Platz direkt neben der Heizung, auf der sonnigen Fensterbank oder dauerhaft im heißen Auto ist für die Lagerung von Hundesnacks ungeeignet.

Lichtgeschützt aufbewahren

Direkte Sonneneinstrahlung kann Qualität und Haltbarkeit ungünstig beeinflussen. Ein geschlossener Vorratsschrank ist deshalb meist besser geeignet als ein sonniger Platz.

Verpackung gut verschließen

Wiederverschließbare Originalverpackungen oder geeignete saubere Vorratsbehälter schützen den Inhalt vor Feuchtigkeit, Schmutz und Schädlingen.

Herstellerhinweise beachten

Nicht jedes Leckerli darf gleich gelagert werden. Hinweise auf der Verpackung haben deshalb immer Vorrang vor allgemeinen Empfehlungen.

Regelmäßig kontrollieren

Prüfe geöffnete Snacks regelmäßig auf ungewöhnlichen Geruch, auffällige Verfärbungen, Feuchtigkeit, Schimmel oder deutliche Veränderungen der Konsistenz.

Hundeleckerlis in der Originalverpackung oder in einer Dose lagern?

Eine dekorative Leckerlidose sieht schön aus – trotzdem ist das Umfüllen nicht immer automatisch die beste Lösung.

Die Originalverpackung hat einen wichtigen Vorteil: Produktname, Chargennummer, Mindesthaltbarkeitsdatum, Zusammensetzung und Lagerhinweise bleiben direkt beim Produkt. Bei einer möglichen Rückrufaktion kann insbesondere die Chargeninformation wichtig sein.

Ist die Verpackung wiederverschließbar und für die weitere Aufbewahrung geeignet, kannst du die Snacks deshalb problemlos darin belassen.

Möchtest du sie in einen anderen Behälter umfüllen, sollte dieser sauber, vollständig trocken und für Lebensmittel beziehungsweise Futtermittel geeignet sein. Bewahre die Originalverpackung oder zumindest die Produkt- und Chargeninformationen zusätzlich auf, bis die Leckerlis verbraucht sind.

Knusprige Hundekekse richtig lagern

Knusprige Hundekekse besitzen normalerweise einen vergleichsweise geringen Feuchtigkeitsgehalt. Dadurch sind sie häufig länger haltbar als sehr weiche Snacks.

Ihr größter Feind ist Feuchtigkeit. Werden trockene Kekse längere Zeit offen gelagert, können sie Feuchtigkeit aus der Umgebung aufnehmen, weich werden und unter ungünstigen Bedingungen schneller verderben.

So lagerst du Hundekekse:

  • trocken und vor direkter Sonne geschützt aufbewahren
  • Verpackung nach jeder Entnahme wieder gut verschließen
  • nur in vollständig trockene Vorratsdosen umfüllen
  • nicht mit feuchten oder weichen Snacks vermischen
  • Herstellerangaben zur Haltbarkeit nach dem Öffnen beachten

Soft Snacks und weiche Leckerlis richtig aufbewahren

Bei Soft Snacks ist besondere Aufmerksamkeit sinnvoll. Ihre weiche Konsistenz entsteht häufig durch einen höheren Feuchtigkeitsgehalt oder eine spezielle Rezeptur.

Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass jeder Soft Snack nach dem Öffnen in den Kühlschrank gehört. Viele handelsübliche Produkte sind so hergestellt und verpackt, dass sie auch geöffnet bei Raumtemperatur aufbewahrt werden können. Andere Produkte müssen gekühlt werden.

Deshalb gilt hier besonders: Lies die Lagerungshinweise auf der Verpackung und halte dich an die Angaben des Herstellers.

Bei weichen Hundeleckerlis wichtig:

  • Packung nach jeder Verwendung sorgfältig schließen
  • nicht mit feuchten oder schmutzigen Händen hineingreifen
  • Herstellerangaben nach dem Öffnen beachten
  • nur dann kühlen, wenn es für das Produkt vorgesehen beziehungsweise empfohlen ist
  • bei auffälligem Geruch oder sichtbarer Veränderung nicht weiterfüttern

Gefriergetrocknete Leckerlis richtig lagern

Gefriergetrocknete Hundeleckerlis enthalten durch das Herstellungsverfahren nur sehr wenig Wasser. Genau das trägt zu ihrer langen Haltbarkeit bei.

Nach dem Öffnen können sie jedoch Feuchtigkeit aus der Umgebung aufnehmen. Deshalb sollten sie möglichst trocken und gut verschlossen aufbewahrt werden.

Für gefriergetrocknete Snacks gilt:

  • Verpackung nach jeder Entnahme wieder gut verschließen
  • vor hoher Luftfeuchtigkeit schützen
  • nicht offen in Küche oder Badezimmer stehen lassen
  • vor direkter Sonneneinstrahlung und Wärme schützen
  • nur mit trockenen Händen beziehungsweise trockenem Zubehör entnehmen

Fleischsnacks und Kauartikel richtig lagern

Getrocknete Fleischsnacks und Kauartikel unterscheiden sich hinsichtlich Feuchtigkeits- und Fettgehalt teilweise erheblich. Deshalb lässt sich auch hier keine einzige Lagerregel auf jedes Produkt übertragen.

Besonders fettreiche Kauartikel können bei längerer oder zu warmer Lagerung an Qualität verlieren. Produkte mit höherer Restfeuchte sind wiederum empfindlicher gegenüber mikrobiologischem Verderb.

Lagere solche Produkte entsprechend den Herstellerangaben trocken und vor Wärme geschützt und kaufe besser Mengen, die dein Hund innerhalb eines sinnvollen Zeitraums verbrauchen kann.

Wenn ein Kauartikel ungewöhnlich riecht, feucht geworden ist, sichtbaren Schimmel zeigt oder sich deutlich verändert hat, solltest du ihn entsorgen.

Trainingsleckerlis unterwegs richtig aufbewahren

Trainingsleckerlis verbringen häufig viel Zeit in Jackentaschen, Leckerlibeuteln oder im Auto. Gerade hier entstehen schnell ungünstige Bedingungen.

Krümel und Fettrückstände sammeln sich im Leckerlibeutel, im Sommer kann es im Auto extrem warm werden und bei Regen gelangen möglicherweise Feuchtigkeit und Schmutz an die Snacks.

Nur Tagesportion mitnehmen

Fülle besser nur die Menge in deinen Leckerlibeutel, die du für den Spaziergang oder die Trainingseinheit benötigst.

Leckerlibeutel reinigen

Entferne regelmäßig Krümel und Futterreste und reinige den Beutel entsprechend den Herstellerangaben.

Nicht dauerhaft im Auto lagern

Im Sommer können im Fahrzeug sehr hohe Temperaturen entstehen. Das Auto ist deshalb kein geeigneter dauerhafter Vorratsort für Hundeleckerlis.

Restbestände prüfen

Übrig gebliebene weiche oder feuchte Snacks solltest du nicht automatisch wieder zurück in die große Vorratspackung geben.

Welche Snacks sich für häufige Belohnungen besonders gut eignen, erfährst du außerdem in unserem Ratgeber Welche Leckerlis fürs Training?.

Selbstgemachte Hundeleckerlis richtig lagern

Bei selbstgemachten Hundeleckerlis ist die Lagerung besonders wichtig. Anders als bei industriell hergestellten Produkten kennst du ohne entsprechende Messverfahren weder die genaue Wasseraktivität noch kannst du die Haltbarkeit zuverlässig aus der Optik ableiten.

Ein weicher selbstgebackener Fleischsnack ist beispielsweise etwas völlig anderes als ein sehr trocken ausgebackener Hundekeks. Deshalb wäre eine pauschale Aussage wie „selbstgemachte Leckerlis halten fünf Tage“ nicht zuverlässig.

Bei selbstgemachten Snacks solltest du:

  • die Leckerlis vor dem Verpacken vollständig auskühlen lassen
  • bei feuchten oder fleischhaltigen Rezepten besonders vorsichtig sein
  • kleine Mengen herstellen
  • geeignete Snacks gekühlt aufbewahren
  • für längere Aufbewahrung portionsweise einfrieren
  • auf auffällige Veränderungen achten
  • im Zweifel einen Snack lieber entsorgen

Durch das Einfrieren kleiner Portionen musst du nicht den gesamten Vorrat gleichzeitig auftauen. Einmal aufgetaute Produkte solltest du hygienisch behandeln und nicht beliebig oft erneut einfrieren.

Gefrorene Hundeleckerlis richtig aufbewahren

Selbstgemachte gefrorene Leckerlis mit Joghurt, Obst, Gemüse oder Fleisch gehören selbstverständlich in den Gefrierschrank.

Besonders praktisch ist es, sie direkt in kleinen Portionen einzufrieren. Dadurch kannst du jeweils nur die benötigte Menge entnehmen.

Beschrifte selbstgemachte Vorräte am besten mit Inhalt und Herstellungsdatum. So weißt du später noch, welche Zutaten enthalten sind und wie lange die Snacks bereits eingefroren sind.

Kann man Hundeleckerlis im Kühlschrank lagern?

Ja – aber der Kühlschrank ist nicht automatisch der beste Lagerort für jedes Hundeleckerli.

Feuchte oder selbstgemachte Snacks können eine Kühlung benötigen. Bei trockenen Keksen oder gefriergetrockneten Produkten ist der Kühlschrank dagegen häufig nicht erforderlich und kann aufgrund der dort vorhandenen Feuchtigkeit beziehungsweise durch Kondensation sogar ungünstig sein.

Deshalb solltest du gekaufte Leckerlis nicht vorsorglich in den Kühlschrank legen, sondern dich an die jeweiligen Lagerungshinweise halten.

Wie lange sind geöffnete Hundeleckerlis haltbar?

Darauf gibt es keine pauschale Antwort. Die Haltbarkeit hängt unter anderem von Zusammensetzung, Feuchtigkeitsgehalt, Herstellungsverfahren, Verpackung und Lagerbedingungen ab.

Ein trockener Hundekeks kann sich hinsichtlich seiner Haltbarkeit erheblich von einem weichen Fleischsnack unterscheiden. Auch zwei Soft Snacks unterschiedlicher Hersteller können nach dem Öffnen unterschiedliche Anforderungen haben.

Deshalb ist die auf der Verpackung angegebene Haltbarkeit beziehungsweise Verbrauchsempfehlung die wichtigste Orientierung.

Woran erkennst du verdorbene Hundeleckerlis?

Nicht jede Veränderung bedeutet automatisch, dass ein Leckerli verdorben ist. Ein trockener Snack kann beispielsweise etwas weicher werden, ohne sofort gesundheitsschädlich zu sein. Bestimmte Veränderungen sollten dich jedoch aufmerksam machen.

Diese Warnzeichen solltest du ernst nehmen:

  • sichtbarer Schimmel
  • ungewöhnlicher oder muffiger Geruch
  • ranziger Geruch bei fetthaltigen Snacks
  • ungewöhnliche Feuchtigkeit oder Schleimbildung
  • auffällige Verfärbungen
  • aufgeblähte oder beschädigte Verpackungen
  • Schädlingsbefall

Bei sichtbarem Schimmel solltest du nicht einfach nur das betroffene Stück entfernen und den Rest weiterfüttern. Im Zweifel gehört die betroffene Packung entsorgt.

Warum du Schimmel bei Hundeleckerlis ernst nehmen solltest

Schimmel ist nicht nur ein optisches Problem. Bestimmte Schimmelpilze können Stoffwechselprodukte bilden, die gesundheitsschädlich sein können. Ob und in welcher Menge solche Stoffe vorhanden sind, lässt sich einem Snack von außen nicht zuverlässig ansehen.

Deshalb solltest du verschimmelte Leckerlis nicht verfüttern. Hat dein Hund eine größere Menge verdächtiger oder sichtbar verschimmelter Nahrung aufgenommen und zeigt anschließend Beschwerden, solltest du tierärztlichen Rat einholen.

Zu Symptomen, bei denen eine tierärztliche Abklärung wichtig sein kann, findest du weitere Informationen im Beitrag Symptome, die du nicht ignorieren solltest.

Verschiedene Leckerlis getrennt aufbewahren

Es kann verlockend sein, verschiedene Leckerlis gemeinsam in eine große Dose zu füllen. Aus hygienischer und praktischer Sicht ist das jedoch nicht immer sinnvoll.

Ein weicher Snack kann beispielsweise Feuchtigkeit an trockene Kekse abgeben. Sehr geruchsintensive Fleischprodukte können das Aroma anderer Snacks beeinflussen. Außerdem weißt du später möglicherweise nicht mehr, welches Produkt welches Mindesthaltbarkeitsdatum besitzt.

Besonders bei Hunden mit Allergien oder Futtermittelunverträglichkeiten ist eine getrennte Aufbewahrung sinnvoll, damit unterschiedliche Proteinquellen nicht versehentlich vermischt werden.

Die häufigsten Fehler bei der Lagerung von Hundeleckerlis

Packung offen stehen lassen

Dadurch gelangen Luft und Feuchtigkeit leichter an die Snacks. Verschließe die Verpackung nach jeder Verwendung.

Feuchte Snacks mit trockenen mischen

Unterschiedliche Feuchtigkeitsgehalte können die Eigenschaften der Produkte gegenseitig beeinflussen.

Leckerlis im heißen Auto lassen

Hohe Temperaturen sind für die dauerhafte Aufbewahrung von Hundesnacks ungeeignet.

Neue Snacks auf alte Reste schütten

Reinige und trockne Vorratsbehälter, bevor du sie mit einer neuen Charge befüllst.

Verpackung sofort wegwerfen

Damit gehen möglicherweise Haltbarkeits-, Lagerungs- und Chargeninformationen verloren.

Nur auf das Mindesthaltbarkeitsdatum schauen

Auch ein Produkt innerhalb des Mindesthaltbarkeitszeitraums kann durch beschädigte Verpackung oder falsche Lagerung beeinträchtigt werden.

Leckerlidosen richtig reinigen

Auch der beste Vorratsbehälter hilft wenig, wenn sich darin alte Krümel, Fett oder Feuchtigkeit sammeln.

Bevor du eine neue Packung Hundeleckerlis einfüllst, solltest du vorhandene Reste entfernen und den Behälter entsprechend seinem Material gründlich reinigen.

Besonders wichtig: Lass die Dose anschließend vollständig trocknen. Feuchtigkeit im Behälter ist gerade bei trockenen Hundesnacks unerwünscht.

Neue Leckerlis solltest du nicht einfach auf alte Reste schütten. So verhinderst du außerdem, dass alte und neue Chargen dauerhaft miteinander vermischt werden.

FAQ – Hundeleckerlis richtig lagern

Wie lagert man Hundeleckerlis am besten?

Viele trockene Hundeleckerlis werden am besten kühl, trocken, dunkel und gut verschlossen gelagert. Je nach Produkt können jedoch andere Anforderungen gelten. Beachte deshalb immer die Lagerungshinweise des Herstellers.

Müssen Hundeleckerlis in den Kühlschrank?

Nicht grundsätzlich. Manche feuchten oder selbstgemachten Snacks müssen gekühlt werden, während trockene Kekse und viele gefriergetrocknete Produkte normalerweise keine Kühlschranklagerung benötigen. Entscheidend sind Produkt und Herstellerangaben.

Wie lange halten Hundeleckerlis nach dem Öffnen?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Feuchtigkeitsgehalt, Zusammensetzung, Herstellungsverfahren und Lagerung beeinflussen die Haltbarkeit. Orientiere dich an den Angaben auf der Verpackung.

Kann man Hundeleckerlis in einer Dose aufbewahren?

Ja. Die Dose sollte sauber, trocken, gut verschließbar und für Lebensmittel beziehungsweise Futtermittel geeignet sein. Produktinformationen und Chargennummer solltest du trotzdem aufbewahren.

Kann man verschiedene Hundeleckerlis zusammen in einer Dose lagern?

Besser ist häufig eine getrennte Lagerung. Unterschiedliche Feuchtigkeits- und Fettgehalte können sich gegenseitig beeinflussen. Bei Allergien verhindert die getrennte Aufbewahrung außerdem unerwünschte Vermischungen.

Kann man Hundeleckerlis einfrieren?

Viele selbstgemachte Leckerlis lassen sich portionsweise einfrieren. Ob ein gekauftes Produkt dafür geeignet ist, hängt von seiner Zusammensetzung ab. Beachte gegebenenfalls die Herstellerangaben.

Woran erkenne ich verdorbene Hundeleckerlis?

Sichtbarer Schimmel, ungewöhnlicher oder ranziger Geruch, auffällige Verfärbungen, Schleimbildung, Schädlingsbefall oder eine ungewöhnlich aufgeblähte Verpackung können Warnzeichen sein. Im Zweifel solltest du das Produkt nicht mehr verfüttern.

Darf mein Hund verschimmelte Leckerlis fressen?

Nein. Sichtbar verschimmelte Hundeleckerlis solltest du entsorgen. Es reicht nicht, lediglich den sichtbaren Schimmel abzuschneiden oder einzelne betroffene Stücke auszusortieren.

Sollte man Hundeleckerlis in der Originalverpackung lassen?

Das kann sinnvoll sein, besonders wenn die Verpackung wiederverschließbar ist. So bleiben Mindesthaltbarkeitsdatum, Lagerhinweise und Chargennummer direkt beim Produkt erhalten.

Wie bewahre ich Trainingsleckerlis unterwegs auf?

Nimm möglichst nur die benötigte Tages- beziehungsweise Trainingsportion mit, halte den Leckerlibeutel sauber und vermeide längere Lagerung in Hitze, direkter Sonne oder Feuchtigkeit.

Wie lagere ich selbstgemachte Hundekekse?

Das hängt vom Rezept und insbesondere vom verbleibenden Feuchtigkeitsgehalt ab. Lass selbstgemachte Kekse vollständig auskühlen, stelle eher kleine Mengen her und bewahre feuchtere beziehungsweise leicht verderbliche Varianten gekühlt oder portionsweise eingefroren auf.

Darf man neue Leckerlis zu alten Resten in die Dose geben?

Besser nicht. Entferne alte Reste, reinige den Behälter und lasse ihn vollständig trocknen, bevor du eine neue Packung einfüllst.

Auch beim Thema Ernährung setzen wir auf Qualität und Vertrauen

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Fazit: Hundeleckerlis richtig lagern und länger frisch halten

Die richtige Lagerung von Hundeleckerlis hängt immer von der jeweiligen Snackart ab. Ein trockener Hundekeks benötigt andere Bedingungen als ein weicher Fleischsnack, ein gefriergetrocknetes Leckerli oder ein selbstgemachter Hundekeks.

Für viele trockene Produkte gilt: kühl, trocken, dunkel und gut verschlossen lagern. Bei feuchteren oder leicht verderblichen Snacks solltest du besonders genau auf die Herstellerangaben achten. Selbstgemachte Hundeleckerlis benötigen aufgrund ihrer individuellen Zusammensetzung zusätzliche Sorgfalt.

Kontrolliere geöffnete Snacks regelmäßig, halte Vorratsdosen und Leckerlibeutel sauber und vermeide Feuchtigkeit, starke Wärme und direkte Sonneneinstrahlung. Bei sichtbarem Schimmel, ungewöhnlichem Geruch oder anderen deutlichen Veränderungen gilt: Im Zweifel lieber entsorgen als verfüttern.

So bleiben Hundeleckerlis nicht nur länger appetitlich – du sorgst gleichzeitig dafür, dass die kleinen Belohnungen hygienisch und sicher aufbewahrt werden.

Die richtige Belohnung gehört auch zum Training

Leckerlis können im Hundetraining unterstützen – gute Kommunikation entsteht aber nicht allein durch Futter.

Bei Pfotenliebe Stuttgart arbeiten wir nach der Methode von Anton Fichtlmeier mit Körpersprache, Orientierung, Vertrauen und klarer Kommunikation. Futter kann dabei gezielt eingesetzt werden, soll aber nicht zum Mittelpunkt der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund werden.

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Praktische Empfehlungen

Meine Leckerli-Empfehlungen für deinen Hund

Unabhängig davon, für welches Leckerli du dich entscheidest, solltest du nach dem Öffnen immer auf eine saubere und produktspezifische Aufbewahrung achten. Hier findest du einige unterschiedliche Varianten für Training und Alltag.

Christopherus Soft-Im-Biss mit Ente

Weiche Leckerlis sind praktisch, wenn du deinem Hund kleine Belohnungen geben möchtest. Gerade beim Training können kleinere, schnell gefressene Stückchen hilfreich sein. Beachte nach dem Öffnen immer die Lagerungshinweise auf der jeweiligen Verpackung.

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DIBO Leckerli mit Käse

Leckerlis mit Käsegeschmack bieten eine weitere Möglichkeit, Abwechslung in die Belohnungen deines Hundes zu bringen. Nach dem Öffnen solltest du die Packung sorgfältig verschließen und die Lagerhinweise des Herstellers beachten.

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Fresco Dog Trainingsknöchelchen – Probierpaket

Ein Probierpaket mit verschiedenen Trainingsleckerlis kann praktisch sein, wenn du herausfinden möchtest, welche Variante dein Hund besonders gerne mag. Für unterwegs kannst du jeweils nur eine kleine Trainingsportion abfüllen und den übrigen Vorrat entsprechend den Herstellerangaben lagern.

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Viele Themen entstehen direkt aus meiner Arbeit mit Mensch-Hund-Teams in Stuttgart. So bekommst du verständliche Impulse, die du im Alltag mit deinem Hund leichter umsetzen kannst.

Wenn du nicht nur lesen, sondern mit deinem Hund praktisch trainieren möchtest, findest du hier meine Kurse in Stuttgart, das Einzeltraining und die Welpenschule.