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Warme Septembertage

  • Isabel Scheu
  • 01.09.2026
  • Herbst

Warme Septembertage mit Hund: Warum der Spätsommer oft unterschätzt wird und wie du deinen Hund in Stuttgart schützt

Der Kalender zeigt bereits September, doch draußen fühlt es sich noch immer nach Hochsommer an. Die Sonne scheint kräftig, die Temperaturen steigen auf über 25 Grad und an einzelnen Tagen werden sogar noch einmal Werte um 30 Grad erreicht. Für viele Menschen sind solche warmen Septembertage ein Geschenk, denn sie verlängern den Sommer und laden zu Spaziergängen, Wanderungen und Ausflügen mit dem Hund ein.

Genau darin liegt jedoch eine Gefahr: Hitze wird im September mit Hund häufig unterschätzt. Während im Juli oder August fast selbstverständlich an Wasser, Schatten, kurze Spaziergänge und heißen Asphalt gedacht wird, vermittelt der beginnende Herbst schnell ein falsches Gefühl von Sicherheit. Morgens ist es bereits frisch, Tau liegt auf den Wiesen und die ersten Blätter verfärben sich – am Nachmittag kann die Belastung durch Sonne und Wärme trotzdem noch erheblich sein.

Für deinen Hund spielt es keine Rolle, ob ein heißer Tag im Juli, August oder September auftritt. Entscheidend sind die tatsächliche Umgebungstemperatur, Sonneneinstrahlung, Luftfeuchtigkeit, körperliche Belastung und die individuellen Voraussetzungen deines Hundes. Gerade nach einigen kühleren Tagen werden längere Spaziergänge schnell wieder eingeplant, obwohl ein plötzlicher Temperaturanstieg die Belastung deutlich verändern kann.

Rund um Stuttgart gibt es im September besonders viele attraktive Ausflugsziele. Rotwildpark, Bärensee, Schönbuch, Schlossgarten, Max-Eyth-See oder die Weinberge rund um Rotenberg, Uhlbach und Untertürkheim laden zu langen Touren ein. An warmen Tagen können offene Wege, aufgeheizte Flächen und fehlender Schatten jedoch schnell problematisch werden.

Deshalb lohnt es sich, den Sommermodus noch nicht vollständig zu verabschieden. Weitere saisonale Hinweise findest du in unserem Beitrag zur Herbstzeit mit Hund.

Kurze Antwort: Warme Septembertage solltest du mit deinem Hund ähnlich ernst nehmen wie heiße Sommertage. Plane längere Spaziergänge möglichst für die kühleren Morgen- oder Abendstunden, nimm ausreichend Trinkwasser mit, bevorzuge schattige Wege und reduziere intensive körperliche Aktivitäten. Auch heißer Asphalt, aufgeheizte Fahrzeuge und belastete Badegewässer können im Spätsommer weiterhin gefährlich werden.

Warum warme Septembertage mit Hund so leicht unterschätzt werden

Im Hochsommer gehört Hitzeschutz für viele Hundehalter selbstverständlich zum Alltag. Die große Runde findet früh morgens statt, Wasser kommt mit in den Rucksack und während der heißesten Tageszeit bleibt der Hund möglichst im Schatten oder zu Hause.

Im September verändert sich diese Wahrnehmung häufig. Die Nächte werden länger, morgens ist es kühler und die Natur kündigt bereits den Herbst an. Dadurch entsteht schnell der Eindruck, dass Hitze keine wesentliche Rolle mehr spielt.

Steigen die Temperaturen am Nachmittag jedoch wieder deutlich an, können dieselben Belastungen entstehen wie während eines heißen Sommertages. Besonders problematisch wird das, wenn eine lange Wanderung oder sportliche Aktivität bereits für vermeintlich angenehmes Herbstwetter geplant wurde.

Morgens Herbst, nachmittags Sommer: große Temperaturunterschiede beachten

Gerade der Frühherbst kann innerhalb eines Tages sehr unterschiedliche Bedingungen mit sich bringen. Am frühen Morgen kann eine Jacke angenehm sein, während wenige Stunden später kräftige Sonne und sommerliche Temperaturen herrschen.

Startest du beispielsweise früh morgens zu einer längeren Wanderung, solltest du deshalb nicht nur auf die Temperatur beim Losgehen achten. Entscheidend ist auch, wie warm es während der nächsten Stunden werden soll.

Plane bei längeren Touren möglichst eine schattige Strecke, ausreichend Wasser und gegebenenfalls eine Möglichkeit ein, die Runde abzukürzen.

Wie Hunde mit Wärme umgehen

Hunde können ihre Körpertemperatur nicht auf dieselbe Weise regulieren wie Menschen. Einen großen Teil überschüssiger Wärme geben sie über das Hecheln ab.

Je wärmer die Umgebung ist und je stärker sich dein Hund körperlich belastet, desto mehr Wärme muss sein Organismus wieder abgeben. Direkte Sonneneinstrahlung, hohe Luftfeuchtigkeit und intensive Bewegung können diese Aufgabe zusätzlich erschweren.

Deshalb solltest du dich nicht ausschließlich daran orientieren, ob dein Hund noch laufen oder spielen möchte. Manche Hunde würden trotz zunehmender Belastung weiterlaufen oder einem Ball hinterherjagen.

Kann ein Hund im September noch einen Hitzschlag bekommen?

Ja. Ein Hitzschlag ist nicht an Juli oder August gebunden. Kann der Körper überschüssige Wärme nicht mehr ausreichend abgeben, kann die Körpertemperatur gefährlich ansteigen.

Besonders intensive körperliche Belastung kann das Risiko erhöhen. Joggen, Fahrradfahren, lange Wanderungen, intensives Ballspielen oder ausdauerndes Apportieren erzeugen zusätzliche Körperwärme.

Deshalb kann auch ein fitter Hund an einem warmen Septembertag überfordert werden, wenn Temperatur, Sonneneinstrahlung und Aktivität ungünstig zusammenkommen.

Wie du im Ernstfall richtig reagierst, erfährst du ausführlich in unserem Beitrag über Erste Hilfe bei Hitzschlag beim Hund.

Anzeichen einer Überhitzung beim Hund erkennen

Je früher du bemerkst, dass deinem Hund die Wärme zu schaffen macht, desto schneller kannst du Belastung reduzieren und ihn in eine kühlere Umgebung bringen.

Mögliche Warnzeichen sind:

  • auffällig starkes oder anhaltendes Hecheln
  • starker Speichelfluss
  • Unruhe oder deutlicher Stress
  • ungewöhnliche Erschöpfung
  • Schwäche
  • unsicherer Gang oder Koordinationsprobleme
  • Erbrechen
  • Teilnahmslosigkeit
  • Zusammenbrechen oder Bewusstseinsstörungen

Besteht der Verdacht auf einen Hitzschlag, handelt es sich um einen tiermedizinischen Notfall. Organisiere umgehend tierärztliche Hilfe und beginne gleichzeitig mit geeigneten Maßnahmen zur kontrollierten Kühlung.

Welche Hunde bei warmen Septembertagen besonders gefährdet sind

Grundsätzlich kann jeder Hund bei ausreichender Wärmebelastung überhitzen. Manche Hunde besitzen jedoch ein erhöhtes Risiko und benötigen bereits bei moderater Wärme mehr Aufmerksamkeit.

Kurznasige Hunde

Möpse, Französische Bulldoggen, Boxer und andere brachycephale Hunde können aufgrund ihrer anatomischen Voraussetzungen Probleme bei der Wärmeabgabe über die Atmung haben.

Übergewichtige Hunde

Zusätzliches Körpergewicht kann Bewegung und Wärmeabgabe erschweren. Aktivitäten sollten deshalb besonders sorgfältig an den Hund angepasst werden.

Gesundheitlich eingeschränkte Hunde

Hunde mit Herz-Kreislauf- oder Atemwegsproblemen können bei Wärme schneller belastet sein und benötigen gegebenenfalls deutlich kürzere Spaziergänge.

Individuell hitzeempfindliche Hunde

Nicht jeder Hund reagiert gleich auf Wärme. Beobachte deshalb immer deinen eigenen Hund und orientiere dich nicht ausschließlich daran, was andere Hunde bei derselben Temperatur problemlos schaffen.

Heißer Asphalt bleibt auch im September gefährlich

Die Lufttemperatur allein sagt nicht aus, wie warm der Untergrund ist. Asphalt und andere dunkle Flächen können sich durch direkte Sonneneinstrahlung deutlich stärker erwärmen als die Umgebungsluft.

Das gilt auch im September. Ein sonniger Gehweg, Parkplatz oder asphaltierter Weg kann für Hundepfoten unangenehm oder im Extremfall schädlich werden.

Bevorzuge bei Hitze natürliche und schattige Untergründe und vermeide unnötig lange Abschnitte über stark aufgeheizte Flächen.

Weitere Hinweise findest du in unserem Beitrag zum Pfotenschutz auf heißem Asphalt.

Pfoten nach warmen Spaziergängen kontrollieren

Nach einer längeren Runde lohnt sich ein kurzer Blick auf die Ballen. Das gilt besonders dann, wenn dein Hund längere Strecken über Asphalt, Pflaster oder andere warme und raue Oberflächen gelaufen ist.

Achte unter anderem auf:

  • auffällige Rötungen
  • empfindliche Stellen
  • kleine Risse oder Verletzungen
  • ungewöhnliches Lecken an den Pfoten
  • plötzliches Humpeln
  • sichtbare Veränderungen der Ballen

Weitere Tipps findest du in unserem Beitrag zur Pfotenpflege beim Hund.

Die richtige Tageszeit für den Spaziergang wählen

An warmen Septembertagen sind die frühen Morgenstunden häufig die angenehmste Zeit für eine längere Runde. Die Luft ist noch kühl und viele Bodenflächen haben sich über Nacht abgekühlt.

Am späten Nachmittag oder frühen Abend sinkt die Lufttemperatur häufig wieder. Beachte jedoch, dass Asphalt und andere Oberflächen gespeicherte Wärme noch längere Zeit abgeben können.

Deshalb gibt es keine feste Uhrzeit, die automatisch für jeden Tag geeignet ist. Prüfe Wetter, Sonne und Untergrund vor Ort.

Schattige Spazierwege rund um Stuttgart bevorzugen

Die Wahl der Strecke kann bei Wärme einen erheblichen Unterschied machen. Waldwege bieten häufig mehr natürlichen Schatten als offene Felder, Weinberge oder stark versiegelte Stadtwege.

Rotwildpark und Bärensee

Die Waldgebiete rund um Rotwildpark und Bärensee bieten viele schattigere Abschnitte und können deshalb an warmen Tagen eine angenehmere Alternative zu offenen Wegen sein.

Schönbuch

Auch im Schönbuch findest du zahlreiche bewaldete Strecken. Länge und Schwierigkeit der Tour solltest du trotzdem an die aktuelle Temperatur anpassen.

Schlossgarten

Im städtischen Umfeld solltest du besonders auf sonnenexponierte Pflaster- und Asphaltflächen achten und nach Möglichkeit schattige Wege wählen.

Max-Eyth-See

Die Nähe zum Wasser wirkt an warmen Tagen verlockend. Trotzdem können auch hier sonnige Wege stark aufgeheizt sein und die Wasserqualität muss berücksichtigt werden.

Warme Septembertage in den Stuttgarter Weinbergen

Rotenberg, Uhlbach, Untertürkheim und die umliegenden Weinberge gehören gerade im September zu den schönsten Ausflugsgebieten rund um Stuttgart.

Die Landschaft beginnt sich herbstlich zu verändern und die Weinlese sorgt für eine besondere Atmosphäre. Gleichzeitig verlaufen viele Weinbergwege offen und bieten nur wenig natürlichen Schatten.

Bei hohen Temperaturen solltest du längere Weinbergrunden deshalb möglichst früh starten, ausreichend Wasser einpacken und die Streckenlänge realistisch wählen.

Denke außerdem daran, dass während der Weinlese einzelne Weintrauben auf Wegen liegen können. Diese gehören nicht in den Hundemagen.

Wasser gehört auch im September ins Gepäck

Auf längeren Spaziergängen solltest du bei warmem Wetter ausreichend frisches Trinkwasser für deinen Hund mitnehmen.

Verlasse dich nicht darauf, unterwegs automatisch einen geeigneten Bach, Brunnen oder eine andere sichere Wasserquelle zu finden.

Gerade in offenen Weinbergen oder auf längeren Waldwegen ist eine eigene Wasserreserve sinnvoll.

Weitere Grundlagen zur Versorgung deines Hundes findest du in unserem Beitrag über die 6 Bausteine der Hundeernährung.

Baden zur Abkühlung: Blaualgen auch im September beachten

Bei warmem Wetter suchen viele Hunde gerne Abkühlung im Wasser. Ein See oder anderes Gewässer ist jedoch nicht automatisch eine sichere Badestelle.

Besonders bei stehenden oder langsam fließenden Gewässern können unter geeigneten Bedingungen Cyanobakterien auftreten, die umgangssprachlich häufig als Blaualgen bezeichnet werden.

Achte auf aktuelle Warnhinweise und lass deinen Hund nicht in Wasser schwimmen oder daraus trinken, wenn auffällige Verfärbungen, Schlieren, Schaum oder entsprechende Warnungen vorhanden sind.

Mehr dazu erfährst du in unserem Beitrag über Blaualgen und die Gefahr für Hunde.

Sportliche Aktivitäten an warmen Septembertagen reduzieren

Nach den heißen Sommermonaten freuen sich viele Hundehalter darauf, endlich wieder sportlicher mit ihrem Hund unterwegs zu sein. Sind die vorherigen Tage bereits kühl gewesen, wird schnell wieder mit Jogging, Fahrradfahren oder längeren Trainingseinheiten begonnen.

Steigt die Temperatur plötzlich wieder an, solltest du solche Pläne neu bewerten. Körperliche Aktivität erzeugt zusätzliche Wärme und erhöht damit die Belastung für den Organismus.

Ruhiges Schnüffeln, kleine Suchaufgaben oder kurze Trainingseinheiten im Schatten können an solchen Tagen die bessere Alternative sein.

Das Auto bleibt auch im September eine Hitzefalle

Dass der Sommer offiziell vorbei ist, macht ein abgestelltes Fahrzeug nicht automatisch sicher.

Direkte Sonneneinstrahlung kann den Innenraum auch an einem warmen Septembertag stark aufheizen. Ein teilweise geöffnetes Fenster sorgt nicht für eine verlässliche Kühlung.

Lass deinen Hund deshalb bei warmem und sonnigem Wetter nicht unbeaufsichtigt im abgestellten Auto zurück.

Wenn der Hund plötzlich nicht mehr weiterlaufen möchte

Nimmt dein Hund während einer warmen Runde deutlich Tempo heraus, sucht selbstständig Schatten oder möchte immer wieder stehen bleiben, solltest du diese Signale ernst nehmen.

Ein Spaziergang muss nicht zu Ende gebracht werden, nur weil ursprünglich eine bestimmte Strecke geplant war.

Drehe um, verkürze die Runde oder gönne deinem Hund eine längere Pause an einem kühlen und schattigen Ort.

Flexibilität ist an ungewöhnlich warmen Herbsttagen wesentlich sinnvoller als das Festhalten an einem ursprünglichen Trainings- oder Ausflugsplan.

Checkliste: Sicher durch warme Septembertage mit Hund

Darauf solltest du achten:

  • Wetterentwicklung und Tageshöchsttemperatur prüfen
  • längere Runden möglichst in kühlere Tageszeiten legen
  • schattige Wege bevorzugen
  • ausreichend frisches Trinkwasser mitnehmen
  • regelmäßige Pausen ermöglichen
  • Asphalt und andere aufgeheizte Untergründe berücksichtigen
  • intensive sportliche Aktivitäten reduzieren
  • Warnzeichen einer Überhitzung ernst nehmen
  • bei Badegewässern aktuelle Warnhinweise beachten
  • den Hund niemals in einem aufgeheizten Auto zurücklassen
  • bei langen Touren eine kürzere Alternativroute einplanen

Diese Fehler solltest du an warmen Septembertagen vermeiden

Nur auf den Kalender schauen

September bedeutet nicht automatisch kühles Hundewetter. Orientiere dich an den tatsächlichen Bedingungen und nicht allein an der Jahreszeit.

Eine geplante Tour unbedingt durchziehen

Wird der Tag wärmer als erwartet, darf eine Wanderung jederzeit verkürzt, verschoben oder durch eine schattigere Runde ersetzt werden.

Kein Wasser mehr mitnehmen

Auch im September gehört bei warmem Wetter auf längeren Spaziergängen ausreichend Trinkwasser ins Gepäck.

Heißen Asphalt unterschätzen

Intensive Sonneneinstrahlung kann dunkle Bodenflächen auch im Frühherbst deutlich aufheizen.

Warnzeichen als normale Müdigkeit abtun

Starkes Hecheln, deutliche Schwäche, Taumeln oder Teilnahmslosigkeit sollten bei Wärme immer ernst genommen werden.

Abkühlung in jedem Gewässer erlauben

Auch Ende des Sommers solltest du Wasserqualität und mögliche Warnungen vor Cyanobakterien berücksichtigen.

FAQ – Warme Septembertage mit Hund

Kann mein Hund im September noch einen Hitzschlag bekommen?

Ja. Ein Hitzschlag kann bei entsprechender Wärmebelastung unabhängig vom Monat auftreten. Auch ein ungewöhnlich heißer September- oder Oktobertag kann für einen Hund gefährlich werden.

Sind 25 Grad im September für meinen Hund zu warm?

Eine pauschale Grenze gibt es nicht. Körperbau, Gesundheit, Aktivität, Sonneneinstrahlung und Luftfeuchtigkeit spielen eine Rolle. Für intensive oder lange körperliche Aktivitäten können 25 Grad für manche Hunde bereits deutlich belastend sein.

Wann sollte ich an warmen Septembertagen mit meinem Hund spazieren gehen?

Häufig sind frühe Morgenstunden und der spätere Abend angenehmer. Entscheidend sind jedoch die tatsächliche Temperatur, Sonneneinstrahlung und Bodentemperatur vor Ort.

Kann Asphalt im September noch zu heiß für Hundepfoten sein?

Ja. Bei starker Sonneneinstrahlung können sich Asphalt und andere dunkle Flächen auch im September stark erwärmen. Nutze nach Möglichkeit schattige Wege und natürliche Untergründe.

Braucht mein Hund im September unterwegs noch Trinkwasser?

Ja. Besonders an warmen Tagen und auf längeren Spaziergängen oder Wanderungen solltest du ausreichend frisches Trinkwasser für deinen Hund mitnehmen.

Welche Hunde vertragen warme Septembertage schlechter?

Besonders aufmerksam solltest du unter anderem bei kurznasigen, übergewichtigen oder gesundheitlich vorbelasteten Hunden sein. Grundsätzlich kann jedoch jeder Hund bei ausreichender Wärmebelastung überhitzen.

Was sind erste Anzeichen dafür, dass meinem Hund zu warm wird?

Auffällig starkes Hecheln, zunehmende Erschöpfung, Unruhe oder das gezielte Suchen nach Schatten können Hinweise darauf sein, dass du die Belastung reduzieren solltest. Schwäche, Taumeln, Erbrechen, Teilnahmslosigkeit oder ein Zusammenbruch sind ernsthafte Warnzeichen.

Darf mein Hund an heißen Septembertagen im See baden?

Das hängt vom jeweiligen Gewässer und der aktuellen Wasserqualität ab. Achte insbesondere auf örtliche Warnungen vor Cyanobakterien beziehungsweise Blaualgen und lass deinen Hund bei auffälligem Wasser nicht schwimmen oder daraus trinken.

Kann ich im September mit meinem Hund durch die Stuttgarter Weinberge wandern?

Ja. Bei hohen Temperaturen solltest du jedoch möglichst früh starten, ausreichend Wasser mitnehmen und berücksichtigen, dass viele Weinbergwege rund um Rotenberg, Uhlbach oder Untertürkheim nur wenig Schatten bieten.

Darf mein Hund im September im Auto warten?

Bei warmem oder sonnigem Wetter sollte dein Hund nicht unbeaufsichtigt in einem abgestellten Fahrzeug zurückbleiben. Der Innenraum kann sich auch außerhalb der klassischen Sommermonate stark aufheizen.

Fazit: Warme Septembertage mit Hund nicht unterschätzen

Warme Septembertage mit Hund können wunderschön sein. Die ersten Herbstfarben treffen auf spätsommerliche Temperaturen und viele Spazierwege rund um Stuttgart laden noch einmal zu langen gemeinsamen Touren ein.

Gleichzeitig solltest du dich nicht vom Kalender täuschen lassen. Für deinen Hund zählt nicht, ob gerade August oder September ist. Entscheidend sind Temperatur, Sonneneinstrahlung, körperliche Belastung und seine persönlichen Voraussetzungen.

Schattige Waldgebiete rund um Rotwildpark, Bärensee oder Schönbuch können an sehr warmen Tagen angenehmer sein als offene Weinberge und lange asphaltierte Strecken. Auch dort sollten Länge und Tempo jedoch immer an die Bedingungen angepasst werden.

Nimm ausreichend Wasser mit, reduziere an heißen Tagen sportliche Aktivitäten und beobachte deinen Hund aufmerksam. Bei deutlichen Anzeichen einer Überhitzung solltest du nicht abwarten, sondern schnell reagieren.

Mit einer flexiblen Planung könnt ihr die letzten warmen Tage des Jahres genießen und gleichzeitig sicher in die Herbstsaison starten.

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