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Stürmische Tage

  • Isabel Scheu
  • 01.09.2026
  • Herbst

Stürmische Tage mit Hund: So meisterst du Wind, Regen und Herbststürme sicher in Stuttgart

Der Herbst zeigt sich nicht nur mit buntem Laub und goldenen Sonnenstrahlen. Immer häufiger ziehen kräftige Tiefdruckgebiete über Deutschland und bringen starken Wind, Regen und stürmisches Wetter mit sich. Gerade in Stuttgart und der Region können Herbststürme innerhalb weniger Stunden aufziehen. Im Rotwildpark rauschen plötzlich die Baumwipfel, am Bärensee peitscht der Wind über das Wasser und auf den Höhen rund um Degerloch oder in den Weinbergen werden Waldspaziergänge deutlich anspruchsvoller.

Viele Hunde reagieren auf stürmisches Wetter ganz unterschiedlich. Manche genießen den Wind und rennen voller Begeisterung durch fliegendes Laub, andere werden unsicher, erschrecken sich vor plötzlich herabfallenden Ästen oder reagieren empfindlich auf laute Windgeräusche. Gleichzeitig entstehen bei Sturm echte Gefahren, die Hundehalter nicht unterschätzen sollten.

Mit der richtigen Vorbereitung und einer angepassten Spaziergangsplanung lassen sich auch stürmische Herbsttage sicher genießen. Wer das Verhalten seines Hundes versteht und mögliche Risiken kennt, sorgt dafür, dass gemeinsame Ausflüge trotz Wind und Wetter entspannt bleiben.

Besonders für Hundehalter in Stuttgart lohnt es sich, die Wetterlage vor der Gassirunde genauer einzuschätzen. Zwischen dicht bewaldeten Gebieten, offenen Höhenlagen, Weinbergen und innerstädtischen Grünflächen können sich die Bedingungen deutlich unterscheiden. Während ein geschützter Spazierweg noch angenehm sein kann, können starke Böen auf offenen Flächen oder lose Äste in Waldgebieten bereits ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Kurz erklärt: Was ist bei Sturm mit Hund wichtig?

Bei starkem Wind und Herbststürmen sollten Hunde möglichst kontrolliert geführt werden. Wälder, große alte Bäume und besonders exponierte Wege können durch herabfallende Äste gefährlich werden. Gleichzeitig können Windgeräusche, fliegende Gegenstände und intensive Gerüche Hunde stärker ablenken oder verunsichern. Eine sichere Route, eine gut sitzende Leine und eine an das Wetter angepasste Spaziergangsdauer helfen dabei, Risiken zu reduzieren.

Warum reagieren Hunde auf stürmisches Wetter?

Hunde nehmen ihre Umgebung deutlich intensiver wahr als wir Menschen. Während wir hauptsächlich den Wind spüren, verändern sich für Hunde gleichzeitig Gerüche, Geräusche und Bewegungen. Der Wind trägt Düfte über weite Strecken, Äste knarren, Blätter wirbeln durch die Luft und überall entstehen ungewohnte Geräusche. Für viele Hunde wirkt die gewohnte Umgebung plötzlich völlig anders. Deshalb reagieren manche Vierbeiner auf stürmische Tage deutlich aufmerksamer oder nervöser.

Hinzu kommt, dass Veränderungen oft gleichzeitig auftreten. Ein flatternder Gegenstand bewegt sich plötzlich, ein Geräusch kommt aus einer ungewohnten Richtung und gleichzeitig trägt der Wind einen interessanten Geruch heran. Für sensible oder leicht erregbare Hunde kann diese Kombination anstrengend sein. Beobachte deshalb nicht nur das Wetter, sondern auch die Körpersprache deines Hundes.

Welche Gefahren entstehen bei Sturm für Hunde?

Stürmisches Wetter verändert einen gewöhnlichen Spaziergang gleich auf mehreren Ebenen. Neben herabfallenden Ästen können lose Gegenstände, nasse und rutschige Wege, plötzlich auftretende Geräusche und starke Böen zum Problem werden. Gleichzeitig reagieren manche Hunde durch die Vielzahl neuer Reize weniger vorhersehbar als an ruhigen Tagen.

Besonders wichtig ist deshalb eine flexible Planung. Eine Strecke, die bei normalem Herbstwetter ideal für eine lange Gassirunde ist, kann bei starkem Wind ungeeignet sein. Sicherheit sollte immer wichtiger sein als die geplante Länge des Spaziergangs.

Herabfallende Äste

Starke Böen können Äste lösen oder vorgeschädigte Bäume weiter destabilisieren. Wälder und große Baumbestände sind deshalb bei Sturm besonders kritisch.

Fliegende Gegenstände

Mülltonnen, Planen, Schilder oder kleinere Gegenstände können sich plötzlich bewegen und Hunde erschrecken oder verletzen.

Rutschige Wege

Regen, Matsch und nasses Herbstlaub können Wege glatt machen. Besonders bei schnellem Laufen oder abrupten Richtungswechseln steigt das Risiko auszurutschen.

Ungewohnte Reaktionen

Wind verändert Gerüche und Geräusche. Selbst normalerweise entspannte Hunde können dadurch aufmerksamer, schreckhafter oder stärker abgelenkt sein.

Fliegende Blätter sorgen für Spielspaß

Viele Hunde lieben es, hinter wirbelnden Blättern herzurennen. Besonders junge Hunde und Welpen sehen die tanzenden Blätter als spannendes Spielzeug. Solange dies in einer sicheren Umgebung geschieht, spricht nichts gegen diesen herbstlichen Spaß. In der Nähe von Straßen oder Radwegen sollte der Hund jedoch gut kontrolliert werden.

Achte außerdem darauf, dass dein Hund nicht unkontrolliert in Laubhaufen springt. Unter dem Laub können Äste, Glasscherben, Essensreste oder andere Gegenstände verborgen liegen. Besonders nach einem Sturm können zudem kleinere abgebrochene Zweige auf Wegen und Grünflächen liegen.

Starker Wind verändert die Geruchswelt

Wind verteilt Duftstoffe über große Entfernungen. Wildgerüche, andere Hunde oder interessante Spuren werden plötzlich an völlig anderen Orten wahrgenommen. Dadurch schnüffeln viele Hunde intensiver oder bleiben häufiger stehen. Gib deinem Hund genügend Zeit, seine Umgebung zu erkunden.

Für Hunde mit ausgeprägtem Jagdinteresse kann diese veränderte Geruchslage besonders spannend sein. Ein Wildtier muss nicht sichtbar sein, damit dein Hund dessen Spur wahrnimmt. Gerade an Waldrändern, auf den Stuttgarter Höhen oder entlang der Weinberge kann der Wind Gerüche über größere Entfernungen transportieren.

Vorsicht vor herabfallenden Ästen

Eine der größten Gefahren bei Herbststürmen sind abbrechende Äste oder umstürzende Bäume. Gerade in älteren Waldgebieten oder Parkanlagen sollte bei starkem Wind besondere Vorsicht gelten. Spaziergänge im dichten Wald können bei Sturm gefährlich werden. In solchen Fällen sind offene Wege oder Parks mit ausreichendem Abstand zu großen Bäumen oft die bessere Wahl.

Problematisch sind nicht nur große Äste, die während eines Sturms herunterfallen. Kleinere Zweige können ebenfalls Verletzungen verursachen, und vorgeschädigte Äste können noch Stunden später abbrechen. Deshalb solltest du auch unmittelbar nach einem stärkeren Sturm aufmerksam bleiben.

Nicht jeder Wald ist bei Sturm sicher

Beliebte Spaziergebiete wie der Rotwildpark, der Kräherwald oder der Schönbuch sind wunderschön, sollten bei offiziellen Sturmwarnungen jedoch gemieden werden. Abgebrochene Äste oder umgestürzte Bäume stellen eine erhebliche Gefahr für Mensch und Hund dar. Informiere dich vor längeren Spaziergängen über die Wetterlage.

Das gilt auch dann, wenn es an deinem Ausgangspunkt gerade noch ruhig erscheint. Windböen können örtlich sehr unterschiedlich ausfallen. Besonders exponierte Höhen, Waldränder und Bereiche mit großen Bäumen solltest du bei angekündigtem Sturm nicht als Spazierroute wählen.

Auch Schilder und Gegenstände können umkippen

Starker Wind bewegt nicht nur Bäume. Mülltonnen, Baustellenabsperrungen, Gartenmöbel oder Werbeschilder können plötzlich umfallen oder über Wege geweht werden. Manche Hunde erschrecken sich vor diesen unerwarteten Bewegungen. Bleibe ruhig und gib deinem Hund Sicherheit.

Gerade im Stadtgebiet von Stuttgart können flatternde Planen, klappernde Baustellenelemente oder umherfliegende Gegenstände zusätzliche Reize darstellen. Halte ausreichend Abstand und vermeide Situationen, in denen dein Hund zwischen dir und einem beweglichen Gegenstand eingeklemmt werden könnte.

Leine statt Freilauf

An stürmischen Tagen empfiehlt es sich häufig, den Hund angeleint zu führen. Laute Geräusche oder plötzlich fliegende Gegenstände können selbst gut trainierte Hunde erschrecken. Eine lockere Leinenführung vermittelt Sicherheit und verhindert gefährliche Situationen.

Besonders in der Nähe von Straßen, Radwegen und stark frequentierten Bereichen ist die Leine bei stürmischem Wetter eine wichtige Absicherung. Auch Hunde, die normalerweise zuverlässig frei laufen, können auf einen plötzlich umfallenden Gegenstand oder einen lauten Knall unerwartet reagieren.

Der Rückruf wird noch wichtiger

Wind trägt Wildgerüche über große Entfernungen. Dadurch steigt die Ablenkung für viele Hunde. Ein zuverlässiger Rückruf ist deshalb gerade an windigen Herbsttagen besonders wertvoll. Kannst du deinen Hund nicht sicher einschätzen, bietet eine Schleppleine zusätzliche Kontrolle.

Plane bei starkem Wind lieber mit etwas mehr Sicherheitsreserve. Training muss nicht bedeuten, den Hund möglichst schwierigen Situationen auszusetzen. Ein erfolgreicher Rückruf unter kontrollierbaren Bedingungen ist sinnvoller als eine Übung, bei der die Ablenkung bereits zu groß ist.

Regen und Wind kühlen den Körper schneller aus

Feuchtes Fell verliert deutlich schneller Wärme als trockenes. Vor allem kleine Hunde, Welpen, Seniorhunde oder kurzhaarige Rassen können bei Regen und Wind schneller frieren. Nach dem Spaziergang sollte dein Hund gut abgetrocknet werden.

Zittern, eine angespannte Körperhaltung, das Anheben einzelner Pfoten oder der deutliche Wunsch, nach Hause zu gehen, können Hinweise darauf sein, dass deinem Hund kalt ist. Die passende Dauer einer Gassirunde hängt deshalb nicht nur von der Temperatur, sondern auch von Wind, Niederschlag, Felltyp, Alter und Aktivität des Hundes ab.

Pfoten nicht vergessen

Nach einem Spaziergang durch Regen, Matsch und nasses Laub lohnt sich eine gründliche Pfotenpflege. Kleine Äste, Dornen oder Schmutz können sich zwischen den Zehen festsetzen. Saubere und trockene Pfoten beugen Hautreizungen vor.

Kontrolliere besonders die Zwischenzehenbereiche und das Fell rund um die Ballen. Kleine Fremdkörper fallen im nassen Fell leicht weniger auf. Bei langhaarigen Hunden lohnt sich zusätzlich ein Blick auf Bauch, Beine und Achselbereiche.

Hundetraining trotz Herbststurm?

Auch an windigen Tagen kann trainiert werden. Kurze Übungen zur Leinenführigkeit, Orientierung oder Impulskontrolle fördern die Aufmerksamkeit deines Hundes. Die Einheiten sollten jedoch kürzer sein als bei ruhigem Wetter.

Orientierungsübungen eignen sich besonders gut: Belohne deinen Hund beispielsweise dafür, dass er trotz spannender Umweltreize freiwillig Kontakt zu dir aufnimmt. Ist dein Hund durch Wind, Geräusche und Bewegungen bereits stark angespannt, sollte jedoch nicht zusätzlich anspruchsvoll trainiert werden.

Welpen brauchen Sicherheit

Für Welpen sind Herbststürme oft eine völlig neue Erfahrung. Laute Windgeräusche oder flatternde Gegenstände können zunächst verunsichern. Kurze Spaziergänge mit vielen positiven Erfahrungen helfen dabei, Selbstvertrauen aufzubauen.

Neue Umweltreize sollten dabei in einem Tempo kennengelernt werden, das zum jeweiligen Welpen passt. Abstand zu beängstigenden Gegenständen und ruhiges Beobachten können hilfreicher sein, als den jungen Hund unmittelbar an etwas Unbekanntes heranzuführen.

Seniorhunde bevorzugen geschützte Wege

Ältere Hunde genießen meist ruhige Spaziergänge auf windgeschützten Wegen. Seniorhunde bevorzugen Waldstücke ohne hohes Risiko oder geschützte Parkanlagen gegenüber offenen Feldern oder Höhenlagen. Das Tempo sollte immer an die körperliche Verfassung angepasst werden.

Bei nasskaltem Wind können kürzere Runden angenehmer sein. Gerade Hunde mit eingeschränkter Beweglichkeit profitieren davon, wenn sie nicht lange auf kaltem oder rutschigem Untergrund unterwegs sein müssen.

Die richtige Route in Stuttgart wählen

Nicht jeder Spazierweg eignet sich bei Sturm gleich gut. Offene Parkanlagen mit ausreichend Abstand zu großen Altbäumen oder geschützte Wege entlang kleiner Grünflächen sind häufig sicherer als dicht bewaldete Gebiete. Informiere dich bei Sturmwarnungen über mögliche Sperrungen von Parks oder Wäldern.

Bei der Routenplanung für einen Spaziergang mit Hund in Stuttgart solltest du außerdem bedenken, dass Rotwildpark, Kräherwald, Bärensee, Weinberge und Höhenlagen je nach Wetterlage sehr unterschiedliche Bedingungen bieten können. Eine bekannte kurze Runde in Wohnortnähe kann bei starkem Wind sinnvoller sein als ein längerer Ausflug in ein Waldgebiet.

Was tun, wenn dein Hund bei Sturm Angst bekommt?

Zeigt dein Hund bei Wind deutliche Unsicherheit, solltest du seine Reaktion ernst nehmen. Manche Hunde möchten schneller nach Hause, suchen mehr Nähe oder reagieren empfindlich auf plötzlich auftretende Geräusche. Zwinge deinen Hund nicht dazu, sich einem beängstigenden Reiz unmittelbar zu nähern.

Vergrößere stattdessen den Abstand, wähle eine ruhigere Route und gib deinem Hund Gelegenheit, sich wieder zu orientieren. Bei Hunden, die regelmäßig starke Angst bei Wind oder anderen Wetterereignissen zeigen, kann professionelle Unterstützung durch qualifizierte Fachpersonen sinnvoll sein.

Was gehört bei stürmischem Wetter zur Ausrüstung?

Checkliste für stürmische Gassirunden
  • Gut sitzendes Halsband oder Geschirr kontrollieren
  • Stabile Leine verwenden
  • Bei Bedarf eine Schleppleine für zusätzliche Kontrolle nutzen
  • Wetter- und Sturmwarnungen vor dem Spaziergang prüfen
  • Wälder und große Altbäume bei starkem Sturm meiden
  • Handtuch für nasses Fell und schmutzige Pfoten bereithalten
  • Nach dem Spaziergang Pfoten, Fell und Zwischenzehenbereiche kontrollieren
  • Bei Dunkelheit auf gute Sichtbarkeit achten

Wann sollte die Gassirunde lieber kürzer ausfallen?

Ein Hund muss auch bei schlechtem Wetter nach draußen, aber nicht jede Gassirunde muss lang sein. Bei starken Böen, Gewitter, offiziellen Unwetterwarnungen oder erkennbar gefährlichen Bedingungen solltest du die Runde auf das Notwendige beschränken und einen möglichst geschützten Bereich wählen.

Die körperliche und geistige Beschäftigung kann anschließend teilweise nach drinnen verlagert werden. Suchspiele, ruhige Nasenarbeit oder kleine Trainingseinheiten bieten Beschäftigung, ohne unnötige Risiken durch einen Herbststurm einzugehen.

Nach dem Sturm aufmerksam bleiben

Auch wenn der Wind bereits nachgelassen hat, können lose Äste oder beschädigte Bäume noch eine Gefahr darstellen. Bleibe aufmerksam und meide Bereiche, in denen noch Aufräumarbeiten stattfinden. So schützt du dich und deinen Hund.

Kontrolliere nach stärkeren Stürmen bekannte Spazierwege besonders aufmerksam. Umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste, beschädigte Zäune oder herumliegende Gegenstände können Wege verändern, die ihr normalerweise problemlos nutzt.

Häufige Fehler bei Sturm und starkem Wind

Waldspaziergänge unterschätzen

Auch ein vertrauter Waldweg kann bei Sturm durch herabfallende Äste oder beschädigte Bäume gefährlich werden.

Den Hund trotz Unsicherheit ableinen

Ein plötzliches Geräusch oder ein fliegender Gegenstand kann auch bei normalerweise sicheren Hunden eine unerwartete Fluchtreaktion auslösen.

Nur auf die Temperatur achten

Wind und Nässe beeinflussen das Wärmeempfinden zusätzlich. Deshalb sollte die Spaziergangsdauer immer an die tatsächlichen Wetterbedingungen angepasst werden.

Direkt nach dem Sturm in den Wald gehen

Beschädigte Äste können auch nach dem eigentlichen Sturm noch herunterfallen. Ein scheinbar ruhiger Wald ist deshalb nicht automatisch sofort wieder sicher.

Häufige Fragen zu Sturm und Wind mit Hund

Sollte man bei Sturm mit dem Hund spazieren gehen?

Bei starkem Sturm oder offiziellen Unwetterwarnungen sollten Spaziergänge möglichst kurz gehalten und gefährdete Bereiche wie Wälder, große Baumbestände und exponierte Wege gemieden werden. Eine kurze Gassirunde an einem geschützten Ort ist dann meist die sicherere Alternative.

Warum ist mein Hund bei starkem Wind so unruhig?

Wind verändert gleichzeitig Gerüche, Geräusche und Bewegungen in der Umgebung. Dadurch können vertraute Orte für Hunde plötzlich anders wirken. Manche Hunde werden neugieriger und aufmerksamer, andere reagieren unsicher oder angespannt.

Sollte mein Hund bei Sturm an der Leine bleiben?

Bei starkem Wind ist eine Leine häufig sinnvoll. Plötzliche Geräusche, fliegende Gegenstände oder intensive Wildgerüche können auch einen gut trainierten Hund überraschen und seine Reaktion schwerer vorhersehbar machen.

Warum sollte man bei Sturm nicht mit dem Hund in den Wald gehen?

Starke Böen können Äste abbrechen oder Bäume beschädigen und umstürzen lassen. Diese Gefahren sind teilweise schwer vorherzusehen. Bei entsprechenden Wetterwarnungen sollte deshalb auf Waldspaziergänge verzichtet werden.

Was kann ich tun, wenn mein Hund Angst vor Wind hat?

Wähle möglichst ruhige und geschützte Wege, halte ausreichend Abstand zu beängstigenden Reizen und passe die Dauer des Spaziergangs an deinen Hund an. Zeigt dein Hund regelmäßig starke Angst, kann fachkundige Unterstützung sinnvoll sein.

Welche Spazierwege in Stuttgart eignen sich bei Sturm?

Bei stürmischem Wetter ist weniger ein bestimmter Spazierweg entscheidend als die aktuelle Situation vor Ort. Dichte Wälder, große Altbäume und exponierte Höhenlagen sollten bei starkem Wind gemieden werden. Geschützte, übersichtliche und kurze Routen können die bessere Wahl sein. Aktuelle Warnungen und mögliche Sperrungen sollten immer berücksichtigt werden.

Fazit

Stürmische Herbsttage bringen nicht nur frische Luft und spannende Gerüche, sondern auch einige Herausforderungen für Hunde und ihre Halter. Herabfallende Äste, umstürzende Bäume, starke Windgeräusche und nasse Wege verlangen etwas mehr Aufmerksamkeit. Mit einer guten Routenplanung, einem zuverlässigen Rückruf und angepassten Spaziergängen lassen sich auch windige Tage sicher genießen. Rund um Stuttgart gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den Herbst gemeinsam mit deinem Hund zu erleben – solange Sicherheit und Rücksicht immer an erster Stelle stehen.

Für Hundehalter in Stuttgart bedeutet das vor allem: Wetterlage prüfen, die Route flexibel auswählen und den eigenen Hund aufmerksam beobachten. Nicht jeder Hund reagiert gleich auf starken Wind, Regen oder ungewohnte Geräusche. Wer Spaziergänge an Wetter, Umgebung, Alter und Temperament des Hundes anpasst, schafft die besten Voraussetzungen für sichere Herbstspaziergänge.

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