Pfotenliebe Blog

Hundetraining Tipps & Wissen aus Stuttgart

In meinem Blog teile ich Wissen rund um Hundetraining, Alltag mit Hund, Welpen, Gesundheit, Verhalten und ein entspanntes Zusammenleben zwischen Mensch und Hund.

Hundetraining Blog Stuttgart – Tipps für Alltag, Welpen & Erziehung

In meinem Blog rund um Hundetraining in Stuttgart findest du praktische Tipps für den Alltag mit deinem Hund – von der Welpenerziehung über Leinenführigkeit bis zum sicheren Rückruf.

Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.

Themen im Blog

Wissen rund um Hundetraining, Alltag und Gesundheit

Hier findest du hilfreiche Artikel zu Welpen, Junghunden, Leinenführigkeit, Rückruf, Gesundheit, Ernährung und einem entspannten Alltag mit Hund.

BLOG DURCHSUCHEN

Wonach suchst du?

Durchsuche den Pfotenliebe Blog nach Themen rund um Hundetraining, Welpen, Gesundheit, Ernährung, Verhalten und Alltag mit Hund.

Die Suche zeigt passende Beiträge aus dem Pfotenliebe Blog.

Herbstgräser

  • Isabel Scheu
  • 01.09.2026
  • Herbst

Herbstgräser und Hunde: Die unterschätzte Gefahr auf Spaziergängen im Herbst

Der Herbst verwandelt Wiesen, Feldwege und Waldränder in eine wunderschöne Landschaft. Die Sonne steht tiefer, das Gras schimmert in warmen Farben und die Natur lädt zu langen Herbstspaziergängen ein. Gerade rund um Stuttgart mit seinen zahlreichen Parks, Wiesen und Wanderwegen zieht es jetzt viele Hundehalter nach draußen. Ob im Rotwildpark, am Bärensee, im Schlossgarten, im Rosensteinpark, auf den Feldwegen in Plieningen oder entlang der Weinberge – überall begleiten uns jetzt die typischen Herbstgräser.

Doch so idyllisch die Landschaft auch aussieht, viele Hundehalter unterschätzen die Gefahren, die von den trockenen Gräsern ausgehen können. Während im Sommer häufig über Grannen gesprochen wird, geraten Herbstgräser oft in Vergessenheit. Dabei können trockene Halme, scharfkantige Samenstände und verbliebene Grannen auch im Herbst zu schmerzhaften Verletzungen führen.

Vor allem Hunde, die gerne durch hohe Wiesen laufen oder sich im Gras wälzen, sind gefährdet. Kleine Pflanzenteile können sich im Fell verfangen, zwischen die Zehen gelangen oder in Ohren, Nase und Augen eindringen. Mit etwas Aufmerksamkeit lassen sich viele dieser Probleme jedoch vermeiden.

Für Hundehalter in Stuttgart ist das Thema besonders alltagsnah: Zwischen städtischen Grünanlagen, Waldrändern, Weinbergen und Feldwegen gibt es viele Bereiche mit Wildgräsern. Entscheidend ist deshalb nicht, Spaziergänge in der Natur zu vermeiden, sondern typische Risikostellen zu erkennen und den Hund anschließend gründlich zu kontrollieren.

Herbstgräser beim Hund – kurz erklärt

Kurze Antwort: Trockene Herbstgräser können für Hunde problematisch werden, wenn harte Halme, Samenstände oder verbliebene Grannen ins Fell, zwischen die Zehen, in Ohren, Nase oder Augen gelangen. Besonders nach Spaziergängen durch hohe trockene Wiesen sollte der Hund gründlich kontrolliert werden. Humpeln, Kopfschütteln, starkes Niesen oder tränende Augen sind Warnzeichen.

Warum Herbstgräser für Hunde problematisch sein können

Im Laufe des Sommers trocknen viele Gräser aus. Die Halme werden härter, Samenstände lösen sich leichter und zahlreiche Pflanzen bilden scharfkantige Bestandteile aus. Diese können sich beim Laufen im Fell festsetzen oder in empfindliche Körperregionen eindringen. Besonders nach trockenen und warmen Sommern bleiben viele Gräser bis weit in den Herbst hinein stehen. Deshalb endet die Gefahr nicht automatisch mit dem Kalender.

Das Problem entsteht häufig nicht durch die Wiese an sich, sondern durch einzelne trockene Pflanzenteile. Sie können am Fell hängen bleiben und bei jeder Bewegung näher an die Haut gelangen. Besonders ungünstig sind Stellen, die Hundehalter beim schnellen Blick auf den Hund leicht übersehen: Zwischenzehenräume, Achseln, Leistenbereich, langes Fell an den Ohren und die Unterseite des Bauches.

Hinzu kommt, dass ein Hund nicht sagen kann, wo genau etwas stört. Manchmal ist zunächst nur zu beobachten, dass er häufiger an einer Pfote leckt, den Kopf schüttelt oder nach dem Spaziergang unruhiger wirkt. Deshalb lohnt es sich, auch kleine Verhaltensänderungen ernst zu nehmen.

Grannen sind auch im Herbst noch ein Thema

Viele Menschen verbinden Grannen ausschließlich mit den Sommermonaten. Tatsächlich können sie jedoch bis in den frühen Herbst hinein auf Wiesen und Feldrändern vorkommen. Vor allem trockene Ähren von Wildgräsern lösen sich leicht und bleiben im Fell hängen. Sie besitzen kleine Widerhaken und können sich mit jeder Bewegung weiter in das Gewebe vorarbeiten. Gerade deshalb sollten Hunde auch im Herbst nach jedem Spaziergang kontrolliert werden.

Wann die Grannensaison tatsächlich endet, hängt weniger von einem bestimmten Datum als von Wetter und Vegetation ab. Bleibt es lange warm und trocken, können entsprechende Pflanzenreste noch vorhanden sein, obwohl der Hochsommer längst vorbei ist.

Für Hundehalter bedeutet das: Nicht allein auf die Jahreszeit verlassen. Siehst du am Wegesrand trockene, brüchige Ähren und Samenstände, ist etwas mehr Abstand sinnvoll – insbesondere dann, wenn dein Hund mit dem Kopf tief durch das Gras schnüffelt.

Wo Herbstgräser beim Hund besonders häufig Probleme verursachen

Pfoten und Zwischenzehenräume

Die Pfoten gehören zu den empfindlichsten Körperstellen des Hundes. Beim Laufen durch trockenes Gras gelangen Pflanzenteile häufig zwischen die Zehen oder unter die Ballen. Dort verursachen sie Reibung, kleine Verletzungen oder schmerzhafte Entzündungen. Viele Hunde beginnen dann plötzlich intensiv an den Pfoten zu lecken oder zu knabbern, was ein deutliches Zeichen für eine notwendige Pfotenpflege ist.

Ohren und Nase

Läuft ein Hund mit gesenktem Kopf durch hohes Gras, können trockene Samenstände oder Grannen in die Ohren oder Nasenlöcher gelangen. Ein plötzliches heftiges Kopfschütteln, Niesen oder das ständige Reiben der Schnauze können erste Hinweise sein. Solche Fremdkörper sollten niemals selbst entfernt werden, wenn sie tief sitzen. Eine Tierarztpraxis kann sie sicher entfernen.

Augen

Trockene Halme streifen beim Spaziergang häufig über das Gesicht. Gelangen Pflanzenteile ins Auge, können sie Reizungen oder kleine Verletzungen der Hornhaut verursachen. Tränende Augen, Blinzeln oder das Reiben mit der Pfote sollten deshalb ernst genommen werden.

Fell, Bauch und Achseln

Kleine Pflanzenteile können sich auch an weniger auffälligen Stellen festsetzen. Bauch, Achseln, Brust und Leistenbereich liegen beim Durchqueren höherer Gräser besonders nah an der Vegetation. Bei dichtem Fell können Fremdkörper dort längere Zeit unentdeckt bleiben.

Zwischen den Zehen beginnt das Problem oft

Gerade die Zwischenzehenräume verdienen nach einem Spaziergang besondere Aufmerksamkeit. Kleine trockene Pflanzenteile verschwinden dort schnell zwischen Fell und Haut. Bei Hunden mit stärker behaarten Pfoten sind sie manchmal kaum zu erkennen.

Typisch ist, dass der Hund zunächst normal weiterläuft und erst später beginnt, intensiv an einer Pfote zu lecken. Auch plötzliches Humpeln, das wieder verschwindet und erneut auftritt, sollte nicht einfach ignoriert werden.

Kontrolliere deshalb nicht nur die Ballen von unten. Spreize die Zehen vorsichtig auseinander und schau auch zwischen die Zehen. Die Kontrolle sollte ruhig erfolgen und für den Hund möglichst selbstverständlich sein.

Gefahr für Ohren und Nase

Besonders beim intensiven Schnüffeln kommt die Hundenase sehr nah an trockene Gräser heran. Gelangt ein Fremdkörper in ein Nasenloch, kann plötzliches und heftiges Niesen auftreten. Manche Hunde reiben zusätzlich mit der Pfote über die Nase oder wirken sichtbar unruhig.

Bei den Ohren kann plötzliches Kopfschütteln auffallen. Der Hund hält eventuell den Kopf schief, kratzt an einem Ohr oder möchte dort nicht berührt werden. Besonders Hunde mit langen oder stark behaarten Ohren sollten nach Wiesenrunden sorgfältig kontrolliert werden.

Auch die Augen sind empfindlich

Ein Hund läuft deutlich näher am Boden als wir Menschen. Gerade in hohem Gras befinden sich Augen und Gesicht deshalb mitten zwischen Halmen und Samenständen. Ein trockener Halm kann über die Augenoberfläche streifen oder ein kleines Pflanzenteil kann unter das Augenlid geraten.

Häufiges Blinzeln, Zusammenkneifen eines Auges, Tränenfluss, Rötungen oder wiederholtes Reiben mit der Pfote sind Gründe, genauer hinzusehen. Beschwerden am Auge sollten nicht unnötig lange beobachtet werden, da sich kleine Verletzungen verschlimmern können.

Welche Hunde sind besonders gefährdet?

Grundsätzlich kann jeder Hund mit trockenen Gräsern oder Grannen in Kontakt kommen. Das individuelle Risiko unterscheidet sich jedoch je nach Fell, Körperbau, Verhalten und Spazierroute.

Langhaarige Hunde

Hunde mit langem oder dichtem Fell sammeln deutlich mehr Pflanzenteile ein als kurzhaarige Rassen. Besonders das Fell an Pfoten, Ohren und Bauch wirkt wie ein kleiner Klettverschluss. Regelmäßige Fellpflege erleichtert die Kontrolle und verhindert, dass Fremdkörper unbemerkt bleiben.

Welpen

Für Welpen ist die Welt neu; sie laufen besonders gerne durch hohes Gras und untersuchen ihre Umgebung mit großer Neugier. Dadurch geraten Pflanzenteile häufiger ins Fell oder an empfindliche Körperstellen. Regelmäßige Kontrollen gehören deshalb zur täglichen Routine.

Seniorhunde

Ältere Seniorhunde bewegen sich häufig etwas ruhiger und bevorzugen gut ausgebaute Spazierwege. Dadurch sinkt zwar das Risiko, dennoch sollten auch ihre Pfoten und Ohren regelmäßig kontrolliert werden. Besonders Hunde mit dichter Behaarung zwischen den Zehen benötigen etwas mehr Aufmerksamkeit.

Intensive Schnüffler

Hunde, die mit der Nase tief durch Wiesenränder und trockene Vegetation schnüffeln, kommen besonders nah mit Samenständen in Kontakt. Das bedeutet nicht, dass Schnüffeln verhindert werden sollte. An erkennbar trockenen und grannenreichen Stellen kann eine bewusste Routenwahl jedoch sinnvoll sein.

Welche Symptome können Herbstgräser beim Hund verursachen?

Je nachdem, wo sich ein Pflanzenteil befindet, zeigen Hunde unterschiedliche Beschwerden. Typisch sind plötzliches Humpeln, starkes Pfotenlecken, heftiges Kopfschütteln, häufiges Niesen oder tränende Augen. Manche Hunde wirken auch unruhig oder reagieren empfindlich auf Berührungen. Solche Veränderungen sollten immer ernst genommen werden.

Achte nach dem Spaziergang besonders auf:

  • plötzliches oder wiederkehrendes Humpeln
  • intensives Lecken oder Knabbern an einer Pfote
  • Rötungen oder Schwellungen zwischen den Zehen
  • ungewöhnlich starkes Kopfschütteln
  • Kratzen an einem Ohr
  • plötzliches, heftiges oder wiederholtes Niesen
  • Reiben der Nase mit der Pfote
  • tränende oder gerötete Augen
  • Zusammenkneifen eines Auges
  • ungewöhnliche Berührungsempfindlichkeit

Hund nach dem Herbstspaziergang kontrollieren: So gehst du vor

Eine kurze Fellkontrolle dauert oft nur wenige Minuten und kann deinem Hund viel Leid ersparen. Kontrolliere besonders Pfoten, Zwischenzehenbereiche, Ohren, Achseln, Bauch und das Fell rund um die Augen. Je früher ein Fremdkörper entdeckt wird, desto einfacher lässt er sich entfernen.

1. Beginne bei den Pfoten

Schau die Ballen an und kontrolliere anschließend vorsichtig die Bereiche zwischen den einzelnen Zehen. Achte auf Rötungen, kleine Pflanzenteile und Stellen, die dein Hund nicht berühren lassen möchte.

2. Streiche über Beine und Bauch

Fahre mit den Händen langsam durch das Fell. Trockene Samenstände lassen sich häufig ertasten, bevor sie auf den ersten Blick sichtbar sind.

3. Kontrolliere Achseln und Leistenbereich

Diese Bereiche werden leicht vergessen. Gleichzeitig können sich dort Pflanzenteile besonders gut im Fell festsetzen.

4. Schau die Ohren von außen an

Entferne lose Pflanzenteile aus dem äußeren Fell. Nicht tief in den Gehörgang greifen oder mit Gegenständen darin suchen.

5. Prüfe Gesicht und Augen

Achte auf auffälliges Blinzeln, Tränenfluss oder sichtbare Pflanzenteile im Fell rund um Augen und Schnauze.

Typische Fehler nach einem Spaziergang durch trockenes Gras

  • Nur oberflächlich über das Fell schauen und die Zwischenzehenräume vergessen.
  • Plötzliches Pfotenlecken als harmlose Angewohnheit abtun.
  • Heftiges Niesen nach einer Wiesenrunde über längere Zeit beobachten, obwohl ein Fremdkörper möglich ist.
  • Mit Pinzetten oder anderen Gegenständen tief im Ohr oder in der Nase nach einem Fremdkörper suchen.
  • Davon ausgehen, dass Grannen im Herbst grundsätzlich kein Thema mehr sind.
  • Bei langhaarigen Hunden nur Rücken und Beine kontrollieren und Bauch, Achseln oder Ohren auslassen.

Herbstgräser beim Hund in Stuttgart: Wo besondere Aufmerksamkeit sinnvoll ist

Der Rotwildpark, der Bärensee, der Schönbuch, die Weinberge rund um Rotenberg oder die Feldwege in Plieningen und Vaihingen gehören zu den beliebten Spaziergebieten der Region. Gerade dort können jedoch zahlreiche Wildgräser wachsen. Wer auf den befestigten Wegen bleibt und hohe, trockene Wiesen meidet, kann das Risiko reduzieren.

Auch in Stuttgarter Parks und an Übergängen zwischen gemähten Flächen und naturbelassenen Wiesen lohnt sich ein genauer Blick. Entscheidend ist weniger der Name eines Spaziergebiets als die Vegetation unmittelbar am Weg. Ein gepflegter Weg kann wenige Meter später an einem trockenen Wiesenstreifen vorbeiführen.

Für Hundehalter in Stuttgart, Fellbach, Waiblingen, Esslingen, Ludwigsburg, Leonberg, Böblingen oder Sindelfingen gilt deshalb dasselbe Prinzip: Trockene hohe Vegetation erkennen, den Hund an problematischen Stellen gegebenenfalls näher bei sich führen und nach der Runde kontrollieren.

Spaziergänge sollen deshalb keinesfalls zu einem ständigen Gefahrencheck werden. Mit etwas Routine lässt sich die Kontrolle problemlos in den Hundealltag integrieren.

Kann man Herbstgräser komplett vermeiden?

Nicht vollständig. Gräser gehören zur Natur und begleiten uns auf nahezu jedem Spaziergang. Mit einer guten Routenwahl, regelmäßiger Fellpflege und sorgfältigen Kontrollen lässt sich das Risiko jedoch deutlich verringern.

Es wäre auch nicht sinnvoll, aus Sorge vor Gräsern nur noch auf versiegelten Wegen zu laufen. Schnüffeln, Erkunden und Bewegung in abwechslungsreicher Umgebung gehören für viele Hunde zu einem guten Spaziergang. Ziel ist deshalb ein vernünftiger Umgang mit dem Risiko.

Wann solltest du mit deinem Hund zum Tierarzt?

Humpelt dein Hund plötzlich, schüttelt dauerhaft den Kopf, niest ununterbrochen oder lässt sich eine Schwellung an der Pfote erkennen, sollte eine Tierarztpraxis aufgesucht werden. Je früher ein Fremdkörper entfernt wird, desto geringer ist das Risiko für Entzündungen oder größere Verletzungen. Im Falle des Verschluckens von anderen Objekten ist zudem das Wissen um Erste Hilfe hilfreich.

Besonders bei Beschwerden an Augen, Nase oder Ohren ist eigenständiges Herumprobieren keine gute Idee. Ein Fremdkörper kann schlecht sichtbar oder bereits tiefer gelangt sein. Auch eine Pfote, die deutlich geschwollen, schmerzhaft oder entzündet wirkt, sollte fachlich untersucht werden.

Vorbeugung ist der beste Schutz

Wähle möglichst gepflegte Wege, vermeide dichtes, trockenes Gras und kontrolliere deinen Hund nach jedem Spaziergang gründlich. Schon wenige Minuten Aufmerksamkeit können schmerzhafte Tierarztbesuche verhindern.

Herbstgräser-Check für deinen Spaziergang

  • Trockene, hohe Grasbestände frühzeitig erkennen.
  • An stark bewachsenen Stellen lieber auf dem Weg bleiben.
  • Bei intensiven Schnüfflern besonders auf trockene Ähren achten.
  • Nach der Runde Pfoten und Zwischenzehenräume kontrollieren.
  • Ohren, Gesicht, Bauch und Achseln nicht vergessen.
  • Lose Pflanzenteile frühzeitig aus dem Fell entfernen.
  • Ungewöhnliches Humpeln, Niesen oder Kopfschütteln ernst nehmen.

FAQ – Herbstgräser und Hunde

Sind trockene Herbstgräser für Hunde gefährlich?

Trockene Herbstgräser sind nicht grundsätzlich gefährlich. Problematisch können jedoch harte Halme, trockene Samenstände und verbliebene Grannen werden. Sie können sich im Fell festsetzen oder an empfindliche Stellen wie Pfoten, Ohren, Nase und Augen gelangen. Besonders Hunde, die durch hohes trockenes Gras laufen oder intensiv an Wiesenrändern schnüffeln, sollten anschließend kontrolliert werden.

Gibt es im Herbst noch Grannen?

Ja. Die Grannengefahr endet nicht automatisch mit dem Sommer. Bei warmer und trockener Witterung können trockene Ähren und Grannen auch im frühen Herbst noch an Feldrändern und auf Wiesen vorhanden sein. Entscheidend sind Vegetation und Wetter. Deshalb lohnt es sich, auch im September und darüber hinaus auf trockene Grasbestände zu achten.

Woran erkenne ich eine Granne in der Pfote meines Hundes?

Möglich sind plötzliches Humpeln, häufiges Lecken oder Knabbern an einer bestimmten Pfote, Rötung, Schwellung oder Berührungsempfindlichkeit. Nicht immer ist der Fremdkörper von außen sichtbar. Bleiben Beschwerden bestehen oder verschlimmern sie sich, sollte die Pfote tierärztlich untersucht werden.

Warum schüttelt mein Hund nach dem Spaziergang plötzlich den Kopf?

Plötzliches starkes Kopfschütteln kann verschiedene Ursachen haben. Nach einem Spaziergang durch trockenes hohes Gras kommt unter anderem ein Pflanzenteil oder Fremdkörper im Ohr infrage. Kratzt der Hund zusätzlich am Ohr, hält den Kopf schief oder zeigt Schmerzen, sollte das Ohr fachlich kontrolliert werden.

Warum niest mein Hund nach einer Wiesenrunde so stark?

Einzelnes Niesen kann harmlos sein. Beginnt ein Hund unmittelbar nach intensivem Schnüffeln im trockenen Gras jedoch plötzlich heftig und wiederholt zu niesen, kann auch ein Fremdkörper in der Nase eine mögliche Ursache sein. Anhaltende oder starke Beschwerden sollten tierärztlich abgeklärt werden.

Welche Körperstellen sollte ich nach einem Spaziergang kontrollieren?

Besonders wichtig sind Pfoten, Zwischenzehenräume, Beine, Bauch, Achseln, Leistenbereich, Ohren und das Fell rund um Augen und Schnauze. Bei langhaarigen Hunden lohnt es sich, mit den Fingern langsam durch das Fell zu fahren, weil sich kleine Pflanzenteile ertasten lassen können.

Darf mein Hund im Herbst noch durch hohe Wiesen laufen?

Ein generelles Verbot ist nicht notwendig. Siehst du allerdings viele trockene Ähren, harte Samenstände oder stark vertrocknete Grasflächen, kann es sinnvoll sein, diesen Bereich zu meiden. Auf übersichtlichen Wegen lässt sich das Risiko häufig deutlich reduzieren. Zusätzlich sollte der Hund nach der Runde kontrolliert werden.

Sind langhaarige Hunde stärker gefährdet?

Langes und dichtes Fell kann Pflanzenteile leichter festhalten. Besonders an Ohren, Beinen, Pfoten und Bauch bleiben Samenstände schnell hängen. Das bedeutet nicht, dass kurzhaarige Hunde nicht betroffen sein können. Bei langhaarigen Hunden sollte die Fellkontrolle lediglich besonders sorgfältig erfolgen.

Kann ich eine Granne selbst entfernen?

Ein locker im Fell liegendes Pflanzenteil lässt sich häufig vorsichtig entfernen. Anders sieht es aus, wenn ein Fremdkörper bereits in die Haut eingedrungen ist oder möglicherweise tief in Ohr, Nase oder Auge sitzt. Dort solltest du nicht selbst mit Werkzeugen danach suchen. Eine Tierarztpraxis kann beurteilen, wie der Fremdkörper sicher entfernt werden sollte.

Wo muss ich in Stuttgart besonders auf Herbstgräser achten?

Wildgräser können grundsätzlich überall dort vorkommen, wo Wege an Wiesen, Feldränder oder naturbelassene Grünflächen grenzen. Rund um Stuttgart betrifft das beispielsweise Spaziergebiete mit Wiesen- und Waldrändern sowie Feldwege und Weinbergslagen. Entscheidend ist immer die aktuelle Vegetation: Trockene Ähren und hohe Grasbestände sind wichtiger als ein bestimmter Ortsname.

Fazit

Herbstgräser wirken harmlos, können für Hunde jedoch unangenehme und teilweise schmerzhafte Probleme verursachen. Trockene Samenstände, Grannen und scharfkantige Halme gelangen leicht in Pfoten, Ohren, Nase oder Augen. Gerade auf den Spazierwegen rund um Stuttgart lohnt sich deshalb nach jeder Gassirunde eine gründliche Kontrolle. Mit etwas Aufmerksamkeit, regelmäßiger Fellpflege und einer passenden Routenwahl können Mensch und Hund die wunderschöne Herbstlandschaft sicher und unbeschwert genießen.

Für Hundehalter in Stuttgart und der Region bedeutet das vor allem: Die Natur weiterhin gemeinsam genießen, aber trockene Grasbestände bewusst wahrnehmen. Eine kurze Kontrolle nach dem Spaziergang kann schnell zur selbstverständlichen Routine werden und hilft dabei, kleine Probleme früh zu entdecken.

Praktisch für frühe Herbstspaziergänge

Meine Empfehlungen für sichere und entspannte Morgenrunden

Dämmerung, Wildgerüche und taunasse Wiesen gehören im Herbst schnell zu einer frühen Gassirunde dazu. Ein Leuchthalsband kann die Sichtbarkeit verbessern, eine Schleppleine bietet bei Rückruf- und Wildthemen zusätzliche Sicherung und ein saugfähiges Hundehandtuch ist nach einer feuchten Runde besonders praktisch.

Leuchthalsband für bessere Sichtbarkeit am Morgen

Wenn deine Morgenrunde noch in der Dämmerung beginnt, kann ein Leuchthalsband dabei helfen, deinen Hund für andere Spaziergänger, Radfahrer und Verkehrsteilnehmer besser sichtbar zu machen. Besonders an Straßen und gemeinsam genutzten Wegen ist gute Sichtbarkeit ein wichtiger Sicherheitsfaktor.

Leuchthalsband bei Amazon ansehen →

Werbung | Affiliate-Link · Bei einem Kauf über diesen Link erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.

XBEN Schleppleine für mehr Sicherheit bei Wildgerüchen

Gerade am frühen Morgen können frische Wildspuren besonders spannend sein. Wenn der Rückruf deines Hundes unter Ablenkung noch nicht zuverlässig sitzt, kann eine Schleppleine einen größeren Bewegungsradius ermöglichen und gleichzeitig zusätzliche Sicherheit bieten.

XBEN Schleppleine bei Amazon ansehen →

Werbung | Affiliate-Link · Bei einem Kauf über diesen Link erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Mikrofaser-Handtuch für taunasse Pfoten und Fell

Morgentau sorgt schnell für nasse Pfoten, Beine und einen feuchten Bauch. Mit einem eigenen Hundehandtuch kannst du deinen Hund nach der Rückkehr unkompliziert abtrocknen und dabei gleichzeitig Pfoten und Fell kurz kontrollieren.

Hundehandtuch bei Amazon ansehen →

Werbung | Affiliate-Link · Bei einem Kauf über diesen Link erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Top Neuigkeiten

Hundetraining Wissen aus Stuttgart

Im Pfotenliebe Blog findest du praktische Tipps rund um Hundetraining, Welpenzeit, Junghunde, Gesundheit und Alltag mit Hund.

Viele Themen entstehen direkt aus meiner Arbeit mit Mensch-Hund-Teams in Stuttgart. So bekommst du verständliche Impulse, die du im Alltag mit deinem Hund leichter umsetzen kannst.

Wenn du nicht nur lesen, sondern mit deinem Hund praktisch trainieren möchtest, findest du hier meine Kurse in Stuttgart, das Einzeltraining und die Welpenschule.