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Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.

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Erntefahrzeuge und Hund

  • Isabel Scheu
  • 01.09.2026
  • Herbst

Erntefahrzeuge und Hunde: Sicher unterwegs während der Herbsternte in Stuttgart

Der Herbst ist Erntezeit – und damit Hochsaison für Traktoren, Mähdrescher und andere Landmaschinen, die für Hunde gefährlich sein können. Rund um Stuttgart sind jetzt auf den Fildern, in Plieningen, Vaihingen, Möhringen, Stammheim, Hedelfingen, im Remstal sowie rund um Leinfelden-Echterdingen, Ostfildern, Denkendorf, Scharnhausen, Kornwestheim und Fellbach zahlreiche Erntefahrzeuge unterwegs. Wer mit seinem Hund im Herbst auf Feldwegen und landwirtschaftlichen Wegen spazieren geht, sollte deshalb besonders aufmerksam sein.

Bei unseren Alltagsspaziergängen rund um Stuttgart erleben wir im Herbst regelmäßig, dass viele Hunde von den massiven Erntefahrzeugen fasziniert oder stark verunsichert sind. Die Kombination aus tiefem Motorenbrummen, Vibrationen im Boden, ungewohnten Schmierstoffgerüchen und der imposanten Größe der Maschinen kann bei Hunden starke Reize auslösen, die oft in Flucht- oder Meideverhalten umschlagen.

Deshalb trainieren wir in unserer Hundeschule gezielt die Leinenführigkeit, eine feste Orientierung am Menschen und einen zuverlässigen Rückruf, damit Spaziergänge entlang landwirtschaftlicher Wege auch während der intensiven Erntezeit sicher und entspannt bleiben. Denke daran: Bei Anzeichen von Stress, wie übermäßigem Hecheln, Rutenklemmen oder Weglaufen, ist es vollkommen in Ordnung, den Spaziergang abzubrechen und in ein ruhigeres Gebiet auszuweichen.

Gerade während der Maisernte, Kartoffelernte oder Weinlese verändert sich das gewohnte Spaziergebiet manchmal innerhalb weniger Stunden. Wo morgens noch ein ruhiger Feldweg lag, können am Nachmittag Traktoren mit Anhängern, Häcksler oder Mähdrescher unterwegs sein. Für Hundehalter bedeutet das: vorausschauend laufen, den Hund rechtzeitig sichern und den arbeitenden Landmaschinen ausreichend Platz lassen.

Sind Erntefahrzeuge für Hunde gefährlich?

Ja. Traktoren, Mähdrescher und andere Erntefahrzeuge stellen für Hunde ein erhebliches Risiko dar. Große Maschinen haben weitreichende „tote Winkel“, benötigen bei Kurvenfahrten viel Platz und verursachen einen hohen Lärmpegel, der die Sinne des Hundes überlagert. Halte deinen Hund deshalb an Feldwegen immer eng bei dir, beachte stets einen angemessenen Sicherheitsabstand und zeige den Landwirten gegenüber durch vorausschauendes Handeln Respekt.

Besonders wichtig ist, deinen Hund frühzeitig anzuleinen und nicht erst dann zu reagieren, wenn sich ein Traktor oder Mähdrescher bereits unmittelbar nähert. Je früher du Abstand schaffst und deinem Hund Orientierung gibst, desto ruhiger lässt sich die Situation bewältigen.

Sicherheit bei Erntearbeiten

Feldweg ohne Maschinen
✅ Spaziergang möglich

Traktor nähert sich
⚠ Anleinen & Platz machen

Mähdrescher arbeitet
❌ Großen Abstand halten

Zwischen Maschinen laufen
❌ Strikte Vermeidung

Hund läuft locker an der Leine
✅ Empfehlenswert

Feldzufahrt blockieren
❌ Absolutes No-Go

Während Felder abgeerntet, Weintrauben gelesen oder Mais eingebracht werden, genießen viele Hundehalter die angenehmen Herbsttemperaturen. Um dabei sicher durch das Gelände zu kommen, lohnt sich ein Blick auf unsere allgemeinen Tipps zu herbstlichen Wald- und Feldspaziergängen. Gerade jetzt ist besondere Aufmerksamkeit gefragt. Große Maschinen, enge Feldwege und eingeschränkte Sichtverhältnisse können schnell zu brenzligen Situationen führen.

Für Hunde sind die ungewohnten Geräusche und Bewegungen der Maschinen oft spannend, aber auch beängstigend. Informiere dich zudem über weitere Gefahren im Herbst. Mit der richtigen Vorbereitung und etwas Rücksicht bleiben Spaziergänge sicher.

Warum sind im Herbst so viele Erntefahrzeuge unterwegs?

Die Ernte ist ein zeitkritischer Prozess. Mais, Kartoffeln oder Trauben müssen genau dann geerntet werden, wenn sie den optimalen Reifegrad erreicht haben. Witterungsbedingungen zwingen Landwirte oft dazu, innerhalb kurzer Zeitfenster zu arbeiten. Lange Arbeitstage und ein erhöhtes Aufkommen von Fahrzeugen auf Wirtschaftswegen sind die unvermeidbare Folge.

Das bedeutet auch, dass landwirtschaftliche Fahrzeuge nicht nur tagsüber unterwegs sein können. Je nach Wetterlage und Erntefortschritt wird teilweise bis in die Abendstunden gearbeitet. Gerade im Herbst, wenn es früher dunkel wird, können Hundehalter deshalb auch während einer gewohnten Abendrunde plötzlich auf große Maschinen treffen.

Hinzu kommt, dass Traktoren und Erntefahrzeuge zwischen Feldern, Höfen und Lagerplätzen wechseln müssen. Dadurch begegnen sie dir nicht ausschließlich direkt auf einem Feld. Auch auf Wirtschaftswegen, Zufahrten und kleineren Straßen im Stuttgarter Umland solltest du während der Erntezeit jederzeit mit landwirtschaftlichem Verkehr rechnen.

Warum reagieren manche Hunde stark auf Traktoren und Mähdrescher?

Ein Erntefahrzeug unterscheidet sich aus Sicht deines Hundes deutlich von einem normalen Auto. Die Maschine ist größer, bewegt sich teilweise langsam und ruckartig, verursacht tiefe Geräusche und kann starke Vibrationen erzeugen. Gleichzeitig kommen Gerüche von Erde, Pflanzen, Kraftstoffen und Maschinen hinzu.

Manche Hunde beobachten einen Traktor lediglich aufmerksam. Andere bleiben stehen, bellen, ziehen an der Leine oder möchten möglichst schnell Abstand gewinnen. Besonders sensible oder geräuschempfindliche Hunde können bereits auf ein weit entferntes Fahrzeug reagieren.

Auch Hunde, die Autos im Straßenverkehr problemlos kennen, müssen deshalb nicht automatisch entspannt auf einen Mähdrescher reagieren. Entscheidend ist, dass du die Reaktion deines Hundes ernst nimmst und genügend Distanz schaffst, bevor aus Unsicherheit starke Angst entsteht.

Risiken durch Erntefahrzeuge für Hunde

Platzbedarf und Dynamik

Landwirtschaftliche Gespanne sind oft überbreit und haben einen großen Wendekreis. Beim Abbiegen schwenken Anhänger weit aus. Ein Hund, der an der Wegseite schnüffelt, kann hier im Gefahrenbereich stehen. Weiche daher immer proaktiv und frühzeitig aus.

Tote Winkel

Moderne Landmaschinen sind gewaltig. Der Fahrer sitzt hoch oben, wodurch der Bereich direkt vor, neben und hinter dem Fahrzeug oft nur eingeschränkt einsehbar ist. Ein Hund ist in diesen Bereichen für den Fahrer unsichtbar. Verlasse dich niemals darauf, gesehen worden zu sein.

Lärmbelastung

Die akustische Belastung durch Mähdrescher oder Häcksler ist enorm. Diese Frequenzen und der Schalldruck können bei Hunden zu einer Reizüberflutung führen, die sich durch Panik oder Einfrieren äußert. Bleibe in solchen Momenten ruhig und signalisiere deinem Hund durch deine Körpersprache, dass keine Gefahr besteht.

Staub und Partikel

Erntemaschinen wirbeln massiv Staub, Erde und kleinste Pflanzenteile auf. Ein Sicherheitsabstand schützt nicht nur vor dem Überfahren, sondern auch vor Reizungen der empfindlichen Schleimhäute und Augen deines Hundes.

Schwenkende Anhänger

Besonders bei engen Kurven kann ein Anhänger einen deutlich anderen Weg nehmen als das Zugfahrzeug. Bleibe deshalb nicht direkt am Wegesrand stehen, wenn ein landwirtschaftliches Gespann an dir vorbeifährt, sondern suche frühzeitig eine ausreichend große und sichere Ausweichmöglichkeit.

Plötzlich flüchtende Wildtiere

Während der Ernte können Rehe, Hasen und andere Wildtiere unvermittelt aus Feldern flüchten. Für jagdlich motivierte Hunde entsteht dadurch eine zusätzliche Herausforderung. Eine Kombination aus Erntefahrzeug, Wildreiz und engem Feldweg kann schnell unübersichtlich werden.

Sicher mit Hund an Traktoren und Erntefahrzeugen vorbeigehen

Hund frühzeitig anleinen

Warte nicht, bis sich die Maschine direkt vor euch befindet. Sobald du ein Erntefahrzeug erkennst, solltest du deinen Hund zu dir holen und sichern. Dadurch verhinderst du, dass er unerwartet den Weg kreuzt oder aus Schreck davonläuft.

Leinenführung als Sicherheit

Ein Hund, der sicher an der Leine läuft, ist in der Erntezeit unverzichtbar. Nutze diese Zeit, um die Leinenführigkeit unter erhöhter Ablenkung zu festigen. Die Leine ist in diesem Kontext keine Einschränkung, sondern ein Schutzinstrument.

Großzügigen Abstand schaffen

Ein schmaler Abstand von wenigen Zentimetern zum vorbeifahrenden Traktor ist keine sichere Lösung. Nutze eine geeignete Ausweichstelle und halte so viel Abstand, dass dein Hund nicht unmittelbar neben Reifen, Anhänger oder Arbeitsgerät steht.

Jagdinstinkt bei Wildtieren

Durch die Ernte verlieren viele Wildtiere ihren Schutzraum und flüchten. Der Jagdreflex deines Hundes könnte durch das aufflatternde Wild geweckt werden. Ein zuverlässiger Rückruf ist hier lebenswichtig. Achte besonders auf den Randbereich der Felder.

Welpen und Junghunde

Für Welpen können die riesigen Maschinen einschüchternd wirken. Halte Abstand, bleibe gelassen und belohne ruhiges Verhalten. Vermeide Situationen, in denen der Hund überfordert wird, um keine negative Verknüpfung aufzubauen.

Was tun, wenn dein Hund Angst vor Erntefahrzeugen hat?

Zeigt dein Hund Angst, solltest du ihn nicht dazu zwingen, direkt an einer laufenden Maschine vorbeizugehen. Vergrößere stattdessen den Abstand. Je weiter der Hund vom Auslöser entfernt ist, desto leichter kann er sich häufig wieder an dir orientieren.

Versuche nicht, die Angst durch möglichst viele direkte Begegnungen „abzuhärten“. Wird dein Hund immer wieder über seine Belastungsgrenze gebracht, kann sich seine Unsicherheit verstärken. Sinnvoller ist ein kleinschrittiger Aufbau mit ausreichend Distanz.

Du kannst ruhiges Beobachten belohnen und deinem Hund einfache, bereits bekannte Aufgaben anbieten. Entscheidend ist, dass er noch ansprechbar bleibt. Nimmt er kein Futter mehr, versucht zu flüchten oder reagiert stark panisch, ist die Situation für ein Training zu schwierig.

Erntezeit mit Hund auf den Fildern und rund um Stuttgart

Gerade die Fildern und die landwirtschaftlich geprägten Gebiete rund um Stuttgart sind beliebte Spazierregionen für Hundehalter. Gleichzeitig werden dort intensiv Felder bewirtschaftet. Während der Herbsternte teilen sich Spaziergänger, Hundehalter, Radfahrer und landwirtschaftliche Fahrzeuge teilweise dieselben Wirtschaftswege.

In Plieningen, Möhringen und Vaihingen sowie rund um Leinfelden-Echterdingen, Ostfildern, Denkendorf und Scharnhausen können dir deshalb während eines Spaziergangs Traktoren und andere landwirtschaftliche Maschinen begegnen. Auch rund um Kornwestheim, Stammheim und Fellbach gibt es landwirtschaftlich genutzte Flächen und entsprechende Zufahrtswege.

Im Remstal und in Bereichen rund um Hedelfingen kommt zusätzlich die Weinlese hinzu. Dadurch können neben landwirtschaftlichen Maschinen auch Transportfahrzeuge und weitere Arbeitsabläufe für ungewohnte Situationen sorgen. Wer mit Hund unterwegs ist, sollte die Arbeit der Landwirte respektieren und Zufahrten sowie Arbeitsbereiche freihalten.

Warum Feldzufahrten unbedingt frei bleiben müssen

Eine Feldzufahrt wirkt für Spaziergänger manchmal wie eine praktische Stelle, um kurz stehen zu bleiben oder den Hund schnüffeln zu lassen. Während der Ernte kann genau diese Zufahrt jedoch jederzeit von einem Traktor, Anhänger oder anderen Arbeitsfahrzeug benötigt werden.

Bleibe deshalb nicht mit deinem Hund in Einfahrten oder engen Wegkreuzungen stehen. Wenn du eine Pause machen möchtest, suche einen Platz, an dem du weder landwirtschaftliche Fahrzeuge noch andere Verkehrsteilnehmer behinderst.

Auch parkende Autos können während der Ernte zum Problem werden, wenn sie Wirtschaftswege oder Zufahrten blockieren. Rücksicht auf die landwirtschaftliche Arbeit trägt wesentlich dazu bei, Konflikte zwischen Hundehaltern und Landwirten zu vermeiden.

Erntearbeiten und Wildtiere: zusätzliche Aufmerksamkeit für Hundehalter

Wenn Felder abgeerntet werden, verändern sich innerhalb kurzer Zeit große Lebens- und Rückzugsräume für Wildtiere. Tiere können plötzlich aus einem Feld herauslaufen und einen Weg überqueren. Für einen Hund mit ausgeprägtem Jagdinteresse ist dieser unerwartete Bewegungsreiz besonders stark.

Während aktiver Erntearbeiten solltest du deinen Hund deshalb nicht nur wegen der Maschinen sichern. Auch ein ansonsten zuverlässiger Hund kann auf ein plötzlich flüchtendes Tier anders reagieren als erwartet. Je näher ihr euch an einem gerade bearbeiteten Feld befindet, desto wichtiger sind Aufmerksamkeit und Kontrolle.

Eine sichere Leinenführung und ein gut aufgebauter Rückruf ergänzen sich dabei. Der Rückruf ist ein wichtiges Alltagssignal, ersetzt in einer offensichtlich riskanten Situation jedoch nicht die Leine.

Spaziergang nach der Ernte: Stoppeln, Pflanzenreste und Pfoten kontrollieren

Auch wenn die Maschinen das Feld bereits verlassen haben, kann sich der Untergrund verändert haben. Abgeerntete Flächen und Wegränder können trockene Stoppeln, Pflanzenreste, kleine Äste, Steine und aufgewühlte Erde enthalten.

Kontrolliere nach einem Spaziergang besonders die Pfoten und Zwischenzehenbereiche deines Hundes. Kleine Pflanzenteile können sich im Fell festsetzen und bei jedem Schritt reiben. Bei langhaarigen Hunden lohnt sich zusätzlich ein Blick auf Beine, Bauch und Rute.

Staub und trockene Pflanzenreste lassen sich nach dem Spaziergang vorsichtig ausbürsten. Sind Pfoten oder Fell durch feuchte Erde verschmutzt, kann ein saugfähiges Hundehandtuch helfen, deinen Hund nach der Runde gründlich abzutrocknen.

Checkliste für sichere Herbstspaziergänge an Feldwegen

Vor dem Spaziergang: Überlege, ob auf deiner üblichen Strecke aktuell Erntearbeiten stattfinden könnten.

Maschine früh erkannt: Hole deinen Hund rechtzeitig zu dir und leine ihn an.

Ausweichmöglichkeit suchen: Warte nicht bis zum letzten Moment, sondern schaffe frühzeitig ausreichend Abstand.

Feldzufahrten freihalten: Bleibe nicht an Stellen stehen, die von landwirtschaftlichen Fahrzeugen benötigt werden.

Wildtiere einkalkulieren: Rechne besonders an frisch bearbeiteten Feldern mit plötzlich flüchtendem Wild.

Stresssignale beachten: Hecheln, Erstarren, Fluchtversuche oder starke Unruhe können zeigen, dass dein Hund mehr Abstand benötigt.

Nach dem Spaziergang: Kontrolliere Pfoten, Fell und Zwischenzehenbereiche auf Stoppeln, Pflanzenreste und kleine Verletzungen.

Häufige Fragen zu Erntefahrzeugen und Hunden

Muss mein Hund bei Erntearbeiten immer an die Leine?

Ja, das ist dringend zu empfehlen. Die Erntezeit ist für Landwirte stressig. Erntefahrzeuge bewegen sich oft schneller, als man denkt, und haben einen massiven Bremsweg. An der Leine verhinderst du, dass dein Hund in Panik gerät oder den Fahrweg kreuzt.

Darf ich zwischen Traktor und Anhänger hindurchgehen?

Niemals. Dies ist lebensgefährlich. Ein Anhänger kann jederzeit ausschwenken oder das Gespann kann sich unvorhersehbar bewegen. Halte stets einen Sicherheitsabstand von mehreren Metern.

Was sollte ich nach dem Spaziergang kontrollieren?

  • Pfoten & Zehen: Suche nach kleinen Steinchen, Pflanzendornen oder Ernterückständen (wie scharfen Stoppeln), die sich festsetzen können.
  • Fell: Entferne Staub und Pflanzensamen durch gründliches Bürsten, da diese die Haut reizen können.
  • Verletzungen: Kontrolliere die Ballen auf kleine Schnittwunden durch scharfkantige Stoppel auf frisch abgeernteten Feldern.

Wie verhalte ich mich gegenüber Landwirten?

Bleib freundlich und respektvoll. Wenn dir eine Maschine entgegenkommt: Geh an den Rand, verkürze die Leine und lass das Fahrzeug passieren. Ein kurzes Handzeichen signalisiert dem Fahrer, dass die Situation sicher ist – das wird von Landwirten sehr geschätzt.

Warum hat mein Hund Angst vor Traktoren?

Traktoren und Erntefahrzeuge sind groß, laut und erzeugen Vibrationen. Für einen Hund können diese Reize ungewohnt und schwer einzuschätzen sein. Vergrößere den Abstand und gewöhne deinen Hund schrittweise an solche Situationen, ohne ihn zu überfordern.

Was mache ich, wenn mein Hund vor einem Mähdrescher panisch wird?

Sichere deinen Hund zuverlässig und vergrößere den Abstand zur Maschine. Suche einen ruhigeren Bereich auf, anstatt deinen Hund zum Vorbeigehen zu zwingen. Bei starker oder wiederkehrender Angst kann ein kleinschrittiges Training sinnvoll sein.

Warum sollte mein Hund nicht direkt neben einem Traktor warten?

Große landwirtschaftliche Fahrzeuge haben eingeschränkte Sichtbereiche und benötigen beim Rangieren und Abbiegen viel Platz. Zusätzlich können Anhänger ausschwenken. Ein großzügiger Sicherheitsabstand ist deshalb deutlich sicherer als ein Platz unmittelbar am Fahrweg.

Sind Feldwege während der Erntezeit für Hunde gesperrt?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Beachte immer die Beschilderung und örtliche Regelungen. Unabhängig davon solltest du aktive Arbeitsbereiche nicht betreten, Absperrungen respektieren und landwirtschaftlichen Fahrzeugen ausreichend Platz geben.

Wann ist rund um Stuttgart besonders mit Erntefahrzeugen zu rechnen?

Im Herbst steigt der landwirtschaftliche Verkehr während der jeweiligen Erntephasen deutlich an. Wann genau gearbeitet wird, hängt von Kultur, Reifegrad und Wetter ab. Deshalb können auch auf einer sonst ruhigen Spazierstrecke kurzfristig Traktoren und Erntemaschinen unterwegs sein.

Kann ich mit meinem Welpen an Erntefahrzeugen vorbeigehen?

Ja, wenn ausreichend Abstand vorhanden ist und dein Welpe entspannt bleibt. Eine ruhige Beobachtung aus größerer Entfernung ist für die Gewöhnung sinnvoller als eine erzwungene Begegnung direkt neben einer lauten Maschine.

Sicher entlang landwirtschaftlicher Wege

Eine zuverlässige Leinenführigkeit, ein sicherer Rückruf und eine gute Impulskontrolle helfen deinem Hund, auch bei großen Erntefahrzeugen ruhig und kontrolliert zu bleiben. Genau solche Alltagssituationen trainieren wir gemeinsam in unserer Hundeschule in Stuttgart, um den entspannten Spaziergang trotz Trubel zu garantieren.

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Fazit

Die Herbsternte ist ein fester Bestandteil unserer Kulturlandschaft. Mit einer guten Leinenführung, ausreichendem Abstand und Respekt vor der Arbeit der Landwirte bleiben eure Ausflüge sicher. Kommt es dennoch zu einem kleinen Unfall oder zeigt dein Hund anschließende Auffälligkeiten wie Lahmheit oder Schmerzen, zögere nicht, eine tierärztliche Praxis aufzusuchen.

Gerade auf den Fildern und in den landwirtschaftlich geprägten Gebieten rund um Stuttgart lohnt es sich, während der Erntezeit besonders vorausschauend unterwegs zu sein. Traktoren, Mähdrescher und andere Erntefahrzeuge können unvermittelt auf Wirtschaftswegen auftauchen und benötigen deutlich mehr Platz, als viele Spaziergänger zunächst erwarten.

Leine deinen Hund frühzeitig an, halte Feldzufahrten frei und schaffe ausreichend Abstand. Beobachte gleichzeitig, wie dein Hund auf Motorengeräusche, Vibrationen und große Maschinen reagiert. Ein Hund, der sich sicher an dir orientieren kann, lässt sich auch durch ungewohnte Situationen wesentlich leichter führen.

So können Spaziergänge mit Hund während der Herbsternte in Stuttgart, auf den Fildern und im Stuttgarter Umland weiterhin entspannt bleiben – mit Rücksicht auf deinen Hund, andere Spaziergänger und die Menschen, die auf den Feldern arbeiten.

Praktisch für nasse und dunkle Tage

Meine Empfehlungen für den Herbst mit Hund

Kürzere Tage, Regen, Nässe und schlechte Sicht gehören im Herbst schnell zum Hundealltag. Mit ein paar praktischen Helfern kannst du Spaziergänge bei Dunkelheit und Schmuddelwetter angenehmer gestalten und deinen Hund anschließend schneller wieder trocken bekommen.

Leuchthalsband für bessere Sichtbarkeit

Wenn es morgens später hell und abends früher dunkel wird, ist eine gute Sichtbarkeit besonders wichtig. Ein Leuchthalsband kann dabei helfen, deinen Hund bei Spaziergängen in der Dämmerung und Dunkelheit besser sichtbar zu machen.

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Hunderegenmantel für nasse Herbsttage

Bei ausgedehnten Spaziergängen im Regen kann ein gut sitzender Regenmantel vor allem für Hunde sinnvoll sein, die schnell auskühlen oder Nässe unangenehm finden. Wichtig ist, dass der Mantel gut sitzt, die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt und zur Größe und Statur deines Hundes passt.

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Mikrofaser-Handtuch für nasse und schlammige Hunde

Nach einem Spaziergang durch Regen, nasses Laub oder matschige Wege ist ein eigenes Hundehandtuch praktisch. Damit lassen sich Pfoten, Beine und Fell direkt nach dem Spaziergang abtrocknen, bevor sich Wasser und Schmutz in der Wohnung verteilen.

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Viele Themen entstehen direkt aus meiner Arbeit mit Mensch-Hund-Teams in Stuttgart. So bekommst du verständliche Impulse, die du im Alltag mit deinem Hund leichter umsetzen kannst.

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