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Erkältung beim Hund

  • Isabel Scheu
  • 01.09.2026
  • Herbst

Erkältung beim Hund: Symptome erkennen, richtig handeln und Atemwegsinfekte vermeiden

Husten, Niesen, eine laufende Nase und plötzlich deutlich weniger Energie – Symptome, die wir Menschen schnell mit einer Erkältung verbinden, können auch bei Hunden auftreten. Umgangssprachlich ist dann häufig von einer Erkältung beim Hund die Rede. Tatsächlich können hinter solchen Beschwerden jedoch unterschiedliche Erkrankungen der Atemwege stecken.

Besonders in der kühleren Jahreszeit fällt Hundehaltern häufig auf, dass ihr Hund hustet, häufiger niest oder Nasenausfluss entwickelt. Dabei ist wichtig zu wissen: Kälte oder Regen allein verursachen keine infektiöse Erkältung. Atemwegsinfektionen können beispielsweise durch unterschiedliche Viren oder Bakterien ausgelöst werden. Enger Kontakt zu anderen Hunden kann die Übertragung bestimmter Erreger begünstigen.

Gerade in einer Stadt wie Stuttgart begegnen sich viele Hunde regelmäßig beim Spaziergang, in Hundeschulen, auf Trainingsplätzen, bei gemeinsamen Aktivitäten oder in Betreuungseinrichtungen. Zeigt dein Hund plötzlich Husten oder andere mögliche Symptome einer ansteckenden Atemwegserkrankung, solltest du deshalb nicht nur seinen Gesundheitszustand beobachten, sondern zunächst auch engen Kontakt zu anderen Hunden vermeiden.

Wichtig ist außerdem, Husten, Nasenausfluss oder Atemprobleme nicht vorschnell als harmlose Erkältung abzutun. Hinter diesen Symptomen können unterschiedliche Ursachen stecken. Verschlechtert sich der Allgemeinzustand oder bist du unsicher, findest du weitere Orientierung in unserem Beitrag Wann zum Tierarzt?.

Kurze Antwort: Hunde können Atemwegsinfektionen entwickeln, die umgangssprachlich häufig als Erkältung bezeichnet werden. Typische Symptome können Husten, Niesen, Nasenausfluss, tränende Augen, Müdigkeit, verminderter Appetit oder Fieber sein. Da hinter diesen Beschwerden unterschiedliche Erkrankungen stecken können, sollten anhaltende, ausgeprägte oder sich verschlechternde Symptome tierärztlich abgeklärt werden.

Können Hunde überhaupt eine Erkältung bekommen?

Ja – allerdings ist der Begriff „Erkältung“ beim Hund eher eine umgangssprachliche Beschreibung verschiedener Beschwerden als eine eindeutige Diagnose.

Hunde können an Infektionen der oberen und unteren Atemwege erkranken. Je nach Ursache können Nase, Rachen, Kehlkopf, Luftröhre oder Bronchien betroffen sein. Entsprechend unterschiedlich können auch die Symptome ausfallen.

Deshalb sollte nicht automatisch davon ausgegangen werden, dass ein hustender oder niesender Hund lediglich eine harmlose Erkältung hat. Auch andere Erkrankungen können ähnliche Beschwerden verursachen.

Wie entsteht eine Atemwegsinfektion beim Hund?

Infektiöse Atemwegserkrankungen können durch verschiedene Krankheitserreger verursacht werden. Dazu gehören unter anderem Viren und Bakterien.

Besonders dort, wo viele Hunde miteinander in Kontakt kommen, können sich ansteckende Atemwegserkrankungen leichter verbreiten. Dazu zählen beispielsweise Hundebetreuungen, Tierheime, Ausstellungen, Hundegruppen oder andere Situationen mit engem Kontakt zwischen mehreren Hunden.

Ein Hund, der hustet oder andere Anzeichen einer möglichen Atemwegsinfektion zeigt, sollte deshalb bis zur Klärung nicht am Gruppentraining teilnehmen und engen Kontakt zu anderen Hunden möglichst vermeiden.

Macht Kälte Hunde krank?

Ein Spaziergang bei niedrigen Temperaturen verursacht nicht automatisch eine Infektion. Für eine ansteckende Atemwegserkrankung sind entsprechende Krankheitserreger erforderlich.

Trotzdem können nasskaltes Wetter und Auskühlung für manche Hunde belastend sein. Wie gut ein Hund mit niedrigen Temperaturen zurechtkommt, hängt unter anderem von Fell, Unterwolle, Körpergröße, Körperbau, Alter, Gesundheitszustand, Aktivität und individueller Kälteempfindlichkeit ab.

Besonders nach einem Spaziergang bei starkem Regen sollte ein durchnässter Hund deshalb nicht unnötig lange nass bleiben. Trockne Fell und Pfoten gründlich ab und ermögliche deinem Hund anschließend einen trockenen, zugfreien Ruheplatz.

Erkältung beim Hund: Welche Symptome sind typisch?

Die Symptome einer Atemwegserkrankung können unterschiedlich ausgeprägt sein. Manche Hunde zeigen lediglich gelegentliches Husten oder Niesen, während andere deutlich in ihrem Allgemeinbefinden beeinträchtigt sind.

Mögliche Symptome sind:

  • Husten
  • Niesen
  • Nasenausfluss
  • tränende oder gereizte Augen
  • vermehrtes Schlucken oder Würgen
  • Müdigkeit und erhöhtes Ruhebedürfnis
  • verminderter Appetit
  • Fieber
  • reduzierte Belastbarkeit
  • veränderter Allgemeinzustand

Nicht jeder Hund zeigt alle Symptome gleichzeitig. Entscheidend ist deshalb immer das Gesamtbild.

Husten beim Hund: Nicht automatisch eine Erkältung

Husten ist eines der auffälligsten Symptome einer Atemwegserkrankung. Er kann trocken, bellend, würgend oder feuchter wirken und sowohl vereinzelt als auch in Hustenanfällen auftreten.

Wichtig ist jedoch: Husten ist ein Symptom und keine Diagnose. Neben infektiösen Atemwegserkrankungen kommen beispielsweise Reizungen der Atemwege, Fremdkörper sowie Erkrankungen von Herz oder Lunge als mögliche Ursachen infrage.

Wiederkehrender, starker oder länger anhaltender Husten sollte deshalb tierärztlich untersucht werden.

Niesen beim Hund: Wann ist es auffällig?

Gelegentliches Niesen ist bei Hunden zunächst nichts Ungewöhnliches. Staub, Pollen oder andere Reize können die Nasenschleimhaut kurzfristig reizen.

Häufiges oder plötzlich sehr starkes Niesen sollte dagegen genauer beobachtet werden – insbesondere wenn zusätzlich Nasenausfluss, Husten, Schmerzen, Blut aus der Nase oder Veränderungen des Allgemeinzustands auftreten.

Nasenausfluss beim Hund richtig einschätzen

Nasenausfluss kann bei Atemwegserkrankungen auftreten. Dabei solltest du nicht nur auf die Farbe, sondern auch auf Menge, Konsistenz, Dauer und darauf achten, ob der Ausfluss aus einem oder beiden Nasenlöchern kommt.

Klarer Ausfluss kann beispielsweise bei Reizungen oder verschiedenen Erkrankungen auftreten. Gelblicher oder grünlicher Ausfluss kann ebenfalls unterschiedliche Ursachen haben und beweist allein keine bakterielle Infektion.

Blutiger, deutlich eitriger, stark zunehmender oder länger anhaltender Nasenausfluss sollte tierärztlich abgeklärt werden.

Fieber beim Hund erkennen

Ob ein Hund Fieber hat, lässt sich nicht zuverlässig daran erkennen, ob seine Nase warm oder trocken ist. Auch warme Ohren sind kein sicherer Hinweis.

Wenn du vermutest, dass dein Hund Fieber hat, ist eine tatsächliche Messung der Körpertemperatur wesentlich aussagekräftiger. Die normale Körpertemperatur eines erwachsenen Hundes liegt ungefähr im Bereich von 38 bis 39 Grad Celsius, wobei individuelle und situationsbedingte Schwankungen möglich sind.

Eine erhöhte Körpertemperatur sollte immer gemeinsam mit dem Allgemeinzustand beurteilt werden. Bei deutlich erhöhter Temperatur oder zusätzlichen Krankheitssymptomen solltest du tierärztlichen Rat einholen.

Müdigkeit und Appetitlosigkeit ernst nehmen

Viele Hunde ziehen sich bei einer Erkrankung stärker zurück, schlafen mehr oder zeigen weniger Interesse an Spaziergängen und Beschäftigung.

Auch der Appetit kann nachlassen. Das kann unterschiedliche Gründe haben und sollte insbesondere dann ernst genommen werden, wenn dein Hund über längere Zeit kaum oder gar nicht frisst, zusätzlich erbricht, sehr matt wirkt oder weitere Symptome auftreten.

Gerade die Veränderung des Allgemeinzustands ist häufig ein wichtiger Hinweis darauf, wie stark ein Hund durch eine Erkrankung beeinträchtigt ist.

Zwingerhusten beim Hund: Was steckt dahinter?

Der umgangssprachliche Begriff Zwingerhusten bezeichnet keine einzelne Erkrankung durch nur einen bestimmten Erreger. Vielmehr handelt es sich um einen Komplex ansteckender Atemwegserkrankungen, an dem verschiedene Viren und Bakterien beteiligt sein können.

Besonders auffällig ist häufig ein trockener, kräftiger oder bellender Husten. Manche Hunde wirken dabei ansonsten relativ fit, andere entwickeln zusätzliche Beschwerden.

Da entsprechende Atemwegserkrankungen ansteckend sein können, solltest du mit einem hustenden Hund keine Hundeschule, Hundegruppe oder Betreuungseinrichtung besuchen und engen Kontakt zu anderen Hunden zunächst vermeiden.

Erkältung oder etwas anderes? Diese Ursachen können ähnlich aussehen

Husten, Niesen und Nasenausfluss sind nicht ausschließlich typische Symptome einer infektiösen Atemwegserkrankung. Unterschiedliche gesundheitliche Probleme können ein ähnliches Erscheinungsbild verursachen.

Atemwegsinfektion

Verschiedene infektiöse Erkrankungen können Husten, Niesen, Nasenausfluss und Veränderungen des Allgemeinzustands verursachen.

Fremdkörper

Gräser, Pflanzenteile oder andere Fremdkörper können beispielsweise plötzliches Niesen, Husten, Würgen oder Nasenprobleme verursachen.

Herz- und Lungenerkrankungen

Auch Erkrankungen von Herz oder Lunge können sich unter anderem durch Husten, reduzierte Belastbarkeit oder Atemprobleme bemerkbar machen.

Reizung der Atemwege

Rauch, Staub, Aerosole oder andere Reizstoffe können ebenfalls Beschwerden der Atemwege hervorrufen.

Genau deshalb ist eine tierärztliche Untersuchung wichtig, wenn Beschwerden stärker werden, wiederkehren oder nicht zeitnah verschwinden.

Was tun, wenn der Hund erkältet wirkt?

Zeigt dein Hund leichte Atemwegssymptome und ist sein Allgemeinzustand ansonsten gut, kannst du zunächst für ausreichend Ruhe sorgen und ihn aufmerksam beobachten.

Darauf solltest du jetzt achten:

  • körperliche Belastung reduzieren
  • ruhige und kürzere Spaziergänge wählen
  • ausreichend Ruhe und Schlaf ermöglichen
  • frisches Trinkwasser bereitstellen
  • nasses Fell nach Spaziergängen abtrocknen
  • einen warmen und zugfreien Ruheplatz anbieten
  • Kontakt zu anderen Hunden zunächst vermeiden
  • Symptome und Allgemeinzustand beobachten

Spaziergänge mit einem erkälteten Hund

Bewegung muss bei leichten Beschwerden nicht zwangsläufig vollständig entfallen. Auf ausgedehnte Wanderungen, wildes Spielen oder anstrengendes Training solltest du während einer Erkrankung jedoch verzichten.

Kurze, ruhige Runden zum Lösen sind meist sinnvoller. Beobachte deinen Hund dabei genau und passe Dauer und Tempo an seinen Zustand an.

Zeigt dein Hund deutliche Schwäche, Atemprobleme oder Fieber, solltest du die weitere Belastung mit deinem Tierarzt abstimmen.

Warum Ruhe bei einer Atemwegsinfektion wichtig ist

Während einer Erkrankung benötigt der Körper Energie für die Genesung. Ausreichend Schlaf und Ruhe sind deshalb wichtiger als zusätzliche Beschäftigung.

Auch wenn dein Hund zwischendurch wieder fitter wirkt, sollte die Belastung nicht sofort auf das gewohnte Niveau gesteigert werden. Gib ihm ausreichend Zeit, sich vollständig zu erholen.

Warum ausreichend Flüssigkeit wichtig ist

Frisches Wasser sollte deinem Hund jederzeit zur Verfügung stehen. Besonders bei Fieber oder reduziertem Allgemeinzustand ist eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme wichtig.

Trinkt dein Hund auffällig wenig oder verweigert er Wasser vollständig, sollte dies insbesondere zusammen mit weiteren Krankheitssymptomen tierärztlich abgeklärt werden.

Keine Medikamente aus der Hausapotheke geben

Auch vermeintlich harmlose Hausmittel, ätherische Öle oder frei verkäufliche Erkältungspräparate sind nicht automatisch für Hunde geeignet. Bei Unsicherheit solltest du immer zuerst tierärztlichen Rat einholen.

Kann mein Hund mich mit seiner Erkältung anstecken?

Viele typische Erreger infektiöser Atemwegserkrankungen des Hundes sind an Hunde angepasst. Eine klassische menschliche Erkältung und eine Atemwegsinfektion beim Hund sind deshalb nicht einfach dieselbe Erkrankung.

Wesentlich relevanter ist im Alltag meist die mögliche Übertragung zwischen Hunden. Hustet dein Hund oder besteht der Verdacht auf eine ansteckende Erkrankung, sollte enger Hundekontakt zunächst vermieden werden.

Hundeschule trotz Husten?

Zeigt dein Hund Husten, deutlichen Nasenausfluss, Fieber oder andere Anzeichen einer möglichen ansteckenden Erkrankung, sollte er nicht am Gruppentraining teilnehmen.

Das schützt nicht nur deinen eigenen Hund vor zusätzlicher Belastung, sondern auch die anderen Hunde der Gruppe vor einer möglichen Ansteckung.

Wann dein Hund nach einer Erkrankung wieder am Training teilnehmen kann, sollte bei einer diagnostizierten infektiösen Erkrankung mit der behandelnden Tierarztpraxis abgestimmt werden.

Erkältung beim Hund vorbeugen: Was kannst du tun?

Nicht jede Atemwegsinfektion lässt sich verhindern. Ein gesunder Allgemeinzustand und ein an den Hund angepasster Alltag schaffen jedoch gute Voraussetzungen.

Sinnvolle Maßnahmen im Alltag:

  • ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung
  • regelmäßige, angemessene Bewegung
  • ausreichend Ruhe und Schlaf
  • nasses Fell nach Spaziergängen gründlich trocknen
  • längere Auskühlung vermeiden
  • engen Kontakt zu erkennbar kranken Hunden vermeiden
  • Impfstatus regelmäßig tierärztlich überprüfen lassen
  • bei ersten Krankheitssymptomen Belastung reduzieren

Auch eine bedarfsgerechte Ernährung gehört zu einer guten gesundheitlichen Basis. Mehr dazu findest du in unserem Beitrag über die 6 Bausteine der Hundeernährung.

Wann sollte ein erkälteter Hund zum Tierarzt?

Ob und wie schnell eine tierärztliche Untersuchung notwendig ist, hängt von Art, Dauer und Stärke der Symptome sowie vom Allgemeinzustand des Hundes ab.

Tierärztlichen Rat solltest du insbesondere einholen bei:

  • starkem oder anhaltendem Husten
  • deutlich reduziertem Allgemeinzustand
  • Fieber
  • anhaltender Futterverweigerung
  • auffälligem oder anhaltendem Nasenausfluss
  • Blut aus Nase oder Atemwegen
  • ungewöhnlichen Atemgeräuschen
  • deutlich reduzierter Belastbarkeit
  • wiederkehrenden Beschwerden
  • einer Verschlechterung statt Besserung

Weitere Orientierung findest du in unserem ausführlichen Beitrag Wann zum Tierarzt? Symptome beim Hund richtig einschätzen.

Atemnot beim Hund ist ein Notfall

Versuche bei deutlichen Atemproblemen nicht, deinen Hund durch Bewegung „aufzumuntern“. Halte ihn möglichst ruhig und vermeide zusätzliche Belastung auf dem Weg zur tierärztlichen Versorgung.

FAQ – Erkältung beim Hund

Können Hunde eine Erkältung bekommen?

Hunde können an Atemwegsinfektionen erkranken, die umgangssprachlich häufig als Erkältung bezeichnet werden. Mögliche Symptome sind Husten, Niesen, Nasenausfluss, Müdigkeit und Fieber.

Wie erkenne ich eine Erkältung beim Hund?

Mögliche Anzeichen sind Husten, häufiges Niesen, Nasenausfluss, tränende Augen, Müdigkeit, verminderter Appetit, Fieber oder eine geringere Belastbarkeit. Da diese Symptome auch andere Ursachen haben können, ist bei anhaltenden Beschwerden eine tierärztliche Untersuchung sinnvoll.

Was hilft einem erkälteten Hund?

Ruhe, ausreichend Flüssigkeit, ein trockener und zugfreier Liegeplatz sowie eine vorübergehend reduzierte körperliche Belastung können die Genesung unterstützen. Medikamente oder Hausmittel solltest du nicht ohne tierärztliche Rücksprache geben.

Darf ein erkälteter Hund spazieren gehen?

Bei leichten Beschwerden und gutem Allgemeinzustand können kurze, ruhige Spaziergänge zum Lösen möglich sein. Anstrengendes Training, lange Touren und wildes Spielen sollten während einer Erkrankung vermieden werden.

Wie lange dauert eine Erkältung beim Hund?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten, da Dauer und Verlauf von der zugrunde liegenden Ursache abhängen. Bleiben Beschwerden bestehen, werden stärker oder kehren immer wieder zurück, sollte der Hund tierärztlich untersucht werden.

Ist Husten beim Hund ansteckend?

Das hängt von der Ursache ab. Bestimmte infektiöse Atemwegserkrankungen können zwischen Hunden übertragen werden. Bis die Ursache geklärt ist, sollte ein hustender Hund deshalb engen Kontakt zu anderen Hunden vermeiden.

Darf mein Hund mit Husten in die Hundeschule?

Nein. Bei Husten oder anderen Anzeichen einer möglichen ansteckenden Atemwegserkrankung sollte dein Hund nicht am Gruppentraining teilnehmen. So vermeidest du zusätzliche Belastung und schützt andere Hunde vor einer möglichen Ansteckung.

Kann ich meinem Hund menschlichen Hustensaft oder Schmerzmittel geben?

Nein, nicht ohne ausdrückliche tierärztliche Anweisung. Medikamente für Menschen können für Hunde ungeeignet oder giftig sein. Die Behandlung sollte immer auf die Ursache und den einzelnen Hund abgestimmt werden.

Wann wird Husten beim Hund zum Notfall?

Deutliche Atemnot, Kollaps, extreme Schwäche oder bläulich beziehungsweise grau wirkende Schleimhäute sind Warnzeichen eines medizinischen Notfalls und erfordern sofortige tierärztliche Hilfe.

Fazit: Erkältungssymptome beim Hund aufmerksam beobachten

Eine sogenannte Erkältung beim Hund kann sich durch Husten, Niesen, Nasenausfluss, Müdigkeit, verminderten Appetit oder Fieber bemerkbar machen. Hinter diesen Beschwerden können jedoch unterschiedliche Atemwegserkrankungen und andere gesundheitliche Ursachen stecken.

Deshalb solltest du vor allem den Allgemeinzustand deines Hundes im Blick behalten. Leichte Beschwerden können zunächst mit Ruhe, reduzierter Belastung, ausreichend Flüssigkeit und einem warmen, trockenen Ruheplatz begleitet werden. Stärkere, länger anhaltende oder sich verschlechternde Symptome gehören dagegen tierärztlich abgeklärt.

Besonders wichtig ist Rücksicht auf andere Hunde: Hustet dein Hund oder besteht der Verdacht auf eine ansteckende Atemwegsinfektion, sollte er vorübergehend keinen engen Hundekontakt haben und nicht am Gruppentraining teilnehmen.

So schützt du deinen eigenen Hund und gleichzeitig andere Vierbeiner – ob beim Spaziergang in Stuttgart, im Alltag oder in der Hundeschule.

Gesundheit geht immer vor Training

Dein Hund hustet, wirkt krank oder zeigt andere ungewöhnliche Symptome?

Dann sollte zunächst die Gesundheit im Mittelpunkt stehen. Bei Pfotenliebe Stuttgart nehmen Hunde mit möglichen ansteckenden Erkrankungen nicht am Gruppentraining teil. Nach vollständiger Genesung freuen wir uns darauf, euch wieder gesund im Training begrüßen zu dürfen.

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