Hundetraining Blog Stuttgart – Tipps für Alltag, Welpen & Erziehung
In meinem Blog rund um Hundetraining in Stuttgart findest du praktische Tipps für den Alltag mit deinem Hund – von der Welpenerziehung über Leinenführigkeit bis zum sicheren Rückruf.
Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.
Themen im Blog
Wissen rund um Hundetraining, Alltag und Gesundheit
Hier findest du hilfreiche Artikel zu Welpen, Junghunden, Leinenführigkeit, Rückruf, Gesundheit, Ernährung und einem entspannten Alltag mit Hund.
BLOG DURCHSUCHEN
Wonach suchst du?
Durchsuche den Pfotenliebe Blog nach Themen rund um Hundetraining, Welpen, Gesundheit, Ernährung, Verhalten und Alltag mit Hund.
Die Suche zeigt passende Beiträge aus dem Pfotenliebe Blog.
Was macht ein gutes Leckerli aus?
- Isabel Scheu
- 27.08.2026
- Leckerli
Was macht ein gutes Leckerli aus? Zutaten, Qualität & Auswahl richtig beurteilen
Die Auswahl an Hundeleckerlis ist riesig: kleine Trainingshappen, weiche Soft Snacks, knusprige Kekse, getrocknetes Fleisch, gefriergetrocknete Snacks und zahlreiche weitere Varianten füllen die Regale und Online-Shops. Doch woran erkennst du eigentlich ein gutes Leckerli für deinen Hund?
Ein ansprechendes Etikett, ein hoher Fleischanteil oder die Aufschrift „natürlich“ reichen allein nicht aus, um die Qualität eines Hundesnacks zu beurteilen. Entscheidend sind unter anderem die Zusammensetzung, eine nachvollziehbare Deklaration, die Verträglichkeit für deinen Hund, die Portionsgröße und der Einsatzzweck.
Auch der Energiegehalt spielt eine Rolle. Denn selbst ein hochwertiges Leckerli bleibt zusätzliche Nahrung und kann sich bei häufiger Fütterung auf die tägliche Energiezufuhr auswirken.
In diesem Ratgeber erfährst du deshalb ausführlich, was ein gutes Hundeleckerli ausmacht, wie du die Zutatenliste richtig beurteilst, welche Rolle Fleischanteil, Fett, Zucker und Zusatzstoffe spielen und warum das beste Leckerli immer zu deinem individuellen Hund passen muss.
Kurze Antwort: Ein gutes Leckerli besitzt eine möglichst nachvollziehbare Zusammensetzung, passt zu den individuellen Bedürfnissen deines Hundes und lässt sich dem jeweiligen Einsatzzweck entsprechend portionieren. Zucker oder Farbstoffe sind für einen Hundesnack nicht notwendig. Gleichzeitig solltest du Leckerlis immer als Bestandteil der gesamten Fütterung betrachten und ihre Energie bei der Tagesration berücksichtigen.
Was ist überhaupt ein gutes Hundeleckerli?
Die Antwort hängt stärker vom einzelnen Hund ab, als viele Produktversprechen vermuten lassen. Ein Leckerli, das für einen gesunden, aktiven Hund problemlos geeignet ist, kann für einen Hund mit einer Futtermittelallergie, Übergewicht oder einer Erkrankung ungeeignet sein.
Deshalb gibt es nicht das eine perfekte Leckerli für alle Hunde. Ein guter Hundesnack sollte vielmehr zu deinem Hund und zum jeweiligen Verwendungszweck passen.
Nachvollziehbare Zutaten
Du solltest möglichst gut erkennen können, welche Zutaten im Produkt enthalten sind.
Gute Verträglichkeit
Auch eine hochwertige Zusammensetzung hilft wenig, wenn dein Hund einzelne Bestandteile nicht verträgt.
Passende Größe
Trainingshappen dürfen sehr klein sein, während ein gelegentlicher Snack auch größer ausfallen kann.
Sinnvoller Energiegehalt
Die gefütterte Menge sollte zur gesamten Tagesration und zum individuellen Energiebedarf deines Hundes passen.
Geeignete Konsistenz
Weich, knusprig oder getrocknet – die passende Beschaffenheit hängt davon ab, wofür du den Snack verwenden möchtest.
Akzeptanz beim Hund
Ein Leckerli kann noch so hochwertig sein: Wenn dein Hund es nicht gerne frisst, besitzt es für ihn als Belohnung wenig Wert.
1. Die Zutaten – was sollte in einem guten Leckerli enthalten sein?
Ein erster Blick sollte immer auf die Zusammensetzung des Produktes gehen. Sie verrät dir, welche Rohstoffe verwendet wurden und gibt wichtige Hinweise darauf, ob das Leckerli zu deinem Hund passt.
Besonders praktisch sind Produkte, deren Zutaten möglichst konkret benannt werden. Angaben wie „Huhn“, „Rind“, „Kartoffel“ oder „Karotte“ sind für Verbraucher leichter einzuordnen als sehr allgemein gehaltene Sammelbezeichnungen.
Eine kurze Zutatenliste kann die Beurteilung erleichtern. Sie ist allerdings nicht automatisch ein Qualitätsbeweis. Entscheidend ist immer, welche Zutaten enthalten sind und ob sie für deinen Hund geeignet sind.
Einen ausführlichen Vergleich findest du auch in unserem Ratgeber über gesunde und ungesunde Leckerlis.
2. Wie wichtig ist der Fleischanteil bei Hundeleckerlis?
Ein hoher Fleischanteil wird häufig mit besonders hoher Qualität gleichgesetzt. Ganz so einfach ist die Beurteilung allerdings nicht.
Entscheidend ist nicht nur die Prozentzahl auf der Verpackung, sondern auch, welche tierischen Bestandteile verwendet werden und wie das gesamte Produkt zusammengesetzt ist.
Auch Innereien sind beispielsweise nicht automatisch minderwertig. Leber, Herz und andere geeignete tierische Bestandteile können wertvolle Nährstoffe liefern. Der Begriff „Nebenerzeugnisse“ allein bedeutet deshalb nicht zwangsläufig, dass ein Produkt schlecht ist. Für dich als Hundehalter ist jedoch eine möglichst genaue Deklaration hilfreich, damit du nachvollziehen kannst, was dein Hund bekommt.
3. Muss ein gutes Leckerli getreidefrei sein?
Nein. Getreidefrei ist nicht automatisch gesünder. Viele Hunde vertragen geeignete Getreidesorten problemlos.
Relevant wird die Auswahl einzelner Zutaten vor allem dann, wenn bei deinem Hund eine bekannte Futtermittelunverträglichkeit oder Allergie besteht beziehungsweise eine tierärztlich begleitete Ausschlussdiät durchgeführt wird.
Statt pauschal nach „getreidefrei“ zu suchen, solltest du deshalb darauf achten, welche Zutaten dein individueller Hund verträgt.
Mehr zu diesem Thema erfährst du in unserem Beitrag über getreidefreie Hundeernährung.
4. Zucker im Hundeleckerli – notwendig oder überflüssig?
Zugesetzter Zucker ist für ein Hundeleckerli nicht notwendig. Er kann beispielsweise als Zucker, Glukose, Dextrose, Sirup oder Melasse in der Zutatenliste auftauchen.
Besonders bei häufig gefütterten Snacks lohnt es sich deshalb, auf Produkte ohne unnötig zugesetzten Zucker zurückzugreifen. Schließlich erhält dein Hund durch Leckerlis ohnehin zusätzliche Energie.
Mehr dazu findest du in unserem Beitrag über Zucker, Farbstoffe und weitere Zusätze in Hundeleckerlis.
5. Zusatzstoffe – sind sie automatisch schlecht?
Auch bei diesem Thema lohnt sich eine differenzierte Betrachtung. Nicht jeder Zusatzstoff ist automatisch problematisch. Manche Stoffe erfüllen technologische Aufgaben, beispielsweise bei Konsistenz oder Haltbarkeit.
Gleichzeitig gibt es Zusätze, die für den ernährungsphysiologischen Nutzen eines Hundeleckerlis nicht erforderlich sind. Künstliche Farbstoffe sollen beispielsweise in erster Linie das Produkt für den Menschen optisch attraktiver machen.
Statt einzelne Begriffe grundsätzlich als „gut“ oder „schlecht“ einzustufen, lohnt sich deshalb der Blick auf die gesamte Zusammensetzung und den Zweck der jeweiligen Zutat.
6. Wie wichtig ist die Größe eines guten Leckerlis?
Die ideale Größe hängt davon ab, wofür du das Leckerli einsetzen möchtest. Gerade beim Training sind sehr kleine Portionen häufig praktischer als große Snacks.
Muss dein Hund nach jeder Belohnung lange kauen, wird der Ablauf einer Übung immer wieder unterbrochen. Kleine und leicht aufnehmbare Stücke eignen sich deshalb besonders für viele Wiederholungen.
Gleichzeitig reduziert eine kleine Portionsgröße die Futtermenge. Das ist besonders hilfreich, wenn du während einer Trainingseinheit häufig belohnst.
Welche Varianten sich dafür besonders gut eignen, erklären wir ausführlich im Beitrag Welche Leckerlis fürs Hundetraining am besten funktionieren.
7. Weich oder hart – welche Konsistenz ist besser?
Auch hier gibt es kein grundsätzliches „besser“. Die Konsistenz sollte zum Einsatzzweck passen.
Weiche Leckerlis
Lassen sich häufig gut teilen und schnell fressen. Dadurch sind sie besonders praktisch für kurze Trainingssequenzen mit mehreren Wiederholungen.
Knusprige Kekse
Können sich gut als gelegentlicher Snack eignen. Für sehr schnelle Trainingsfolgen sind größere Kekse häufig weniger praktisch.
Getrocknete Snacks
Je nach Größe und Härte eignen sie sich als Belohnung oder kleiner Snack. Sehr harte Stücke benötigen entsprechend mehr Kauzeit.
Gefriergetrocknete Snacks
Sind sehr trocken und besitzen je nach Produkt einen intensiven Eigengeruch. Manche Varianten lassen sich gut in kleine Stücke teilen.
Einen direkten Vergleich findest du in unserem Ratgeber über Kekse, Drops und Soft Snacks.
8. Der Geruch – muss ein gutes Leckerli stark riechen?
Hunde nehmen ihre Umwelt zu einem großen Teil über den Geruch wahr. Deshalb können aromatische Snacks für viele Hunde besonders interessant sein.
Ein intensiver Geruch ist allerdings kein Qualitätsmerkmal an sich. Er sagt zunächst nur etwas darüber aus, wie attraktiv ein bestimmter Snack für deinen Hund sein könnte.
Manche Hunde finden beispielsweise Fisch, Leber oder bestimmte Fleischsorten besonders interessant. Andere Hunde bevorzugen völlig andere Geschmacksrichtungen.
Deshalb gilt auch hier: Dein Hund entscheidet, welchen Wert ein Leckerli für ihn besitzt.
9. Fettgehalt – muss ein gutes Leckerli fettarm sein?
Nicht grundsätzlich. Ein pauschaler Grenzwert wie „ein gutes Leckerli muss weniger als 10 % Fett enthalten“ ist wenig sinnvoll, weil unterschiedliche Snackarten sehr verschiedene Wassergehalte und Zusammensetzungen besitzen.
Ein getrocknetes Produkt kann beispielsweise auf dem Etikett einen höheren prozentualen Fettgehalt aufweisen als ein feuchter Snack, weil ihm deutlich mehr Wasser entzogen wurde.
Wichtiger ist deshalb, die gesamte Energiezufuhr und die verfütterte Menge zu betrachten.
Bei einem Hund, der zu Übergewicht neigt oder aus gesundheitlichen Gründen fettarm ernährt werden soll, können gezielt ausgewählte fettärmere Leckerlis sinnvoll sein. Bei medizinisch notwendigen Fütterungsvorgaben sollte die Auswahl mit der behandelnden Tierarztpraxis abgestimmt werden.
10. Wie viele Kalorien sollte ein gutes Leckerli haben?
Auch hier gibt es keine sinnvolle pauschale Zahl pro Stück. Ein Leckerli für einen sehr kleinen Hund muss anders bewertet werden als ein Snack für einen großen Hund.
Außerdem macht die Stückgröße einen enormen Unterschied. Ein großes Leckerli kann leicht in mehrere kleine Trainingsportionen geteilt werden.
Viel wichtiger als eine starre Kalorienzahl ist deshalb die Frage:
Besonders beim Training wird die Menge schnell unterschätzt. 20 oder 30 winzige Belohnungen wirken einzeln unbedeutend, ergeben zusammen aber ebenfalls eine relevante Futtermenge.
Deshalb solltest du Leckerlis bei der gesamten Tagesration berücksichtigen. Das gilt besonders bei Übergewicht beim Hund.
11. Was macht ein gutes Trainingsleckerli aus?
Ein gutes Leckerli für das Hundetraining muss etwas andere Anforderungen erfüllen als ein gelegentlicher Snack.
Fürs Training sind besonders praktisch:
- kleine beziehungsweise gut teilbare Stücke
- eine Konsistenz, die dein Hund schnell aufnehmen kann
- eine für deinen Hund attraktive Geschmacksrichtung
- gute Verträglichkeit
- einfache Portionierung
- praktische Mitnahme unterwegs
Dabei muss nicht jede Übung mit einem besonders hochwertigen Snack belohnt werden. Wenn dein Hund seine normale Futterration gerne frisst, kann beispielsweise ein Teil davon für einfache Trainingseinheiten verwendet werden.
12. Ein gutes Leckerli bei Allergien und Unverträglichkeiten
Hat dein Hund eine bekannte Futtermittelallergie oder Unverträglichkeit, wird die Zusammensetzung besonders wichtig.
Entscheidend ist dabei nicht, bestimmte Zutaten wie Weizen, Rind oder Soja grundsätzlich als problematisch einzustufen. Ein Allergen ist immer individuell. Ein Hund kann Rind problemlos vertragen, während ein anderer darauf reagiert.
Hilfreich können deshalb Leckerlis mit einer klar definierten Proteinquelle und überschaubarer Zusammensetzung sein.
Monoprotein-Leckerlis können die Auswahl erleichtern, weil nur eine tierische Proteinquelle verwendet wird – vorausgesetzt, dein Hund verträgt genau diese Proteinquelle.
13. Leckerlis während einer Ausschlussdiät
Besonders sorgfältig musst du während einer Ausschlussdiät sein.
Zusätzliche Snacks mit anderen Zutaten können das Ergebnis einer diagnostischen Diät verfälschen. Deshalb müssen auch Leckerlis, Kauartikel und andere Belohnungen konsequent zum abgestimmten Fütterungsplan passen.
Exotische Proteinquellen wie Pferd, Känguru, Strauß oder Insekten sind dabei nicht automatisch für jeden Hund geeignet. Entscheidend ist, welche Proteinquelle im Rahmen der jeweiligen Diät gezielt ausgewählt wurde.
14. Woran erkenne ich hochwertige Hundeleckerlis auf der Verpackung?
Lass dich nicht allein von Bildern, Werbeaussagen oder Begriffen auf der Vorderseite der Verpackung leiten. Drehe die Packung um und schau dir die tatsächlichen Angaben an.
Darauf kannst du beim Kauf achten:
- Welche Zutaten sind angegeben?
- Werden die verwendeten tierischen Bestandteile konkret benannt?
- Passt die Proteinquelle zu deinem Hund?
- Enthält das Produkt zugesetzten Zucker?
- Welche Zusatzstoffe werden angegeben?
- Wie hoch sind Rohprotein und Rohfett?
- Wie groß sind die einzelnen Stücke?
- Kannst du sie für das Training teilen?
- Wie soll das Produkt nach dem Öffnen gelagert werden?
- Wie lange ist es nach dem Öffnen haltbar?
15. „Natürlich“, „Premium“ und „Superfood“ – was sagen solche Begriffe aus?
Verpackungen von Hundeleckerlis sind häufig mit Begriffen versehen, die besonders hochwertig klingen. Für deine Kaufentscheidung solltest du dich davon jedoch nicht allein leiten lassen.
Entscheidend bleibt die tatsächliche Zusammensetzung. Ein hübsches Verpackungsdesign oder eine besonders emotionale Produktbeschreibung sagt zunächst wenig darüber aus, ob der Snack zu deinem Hund passt.
Deshalb gilt: Vorderseite anschauen – Rückseite lesen.
16. Sind teure Leckerlis automatisch besser?
Nein. Ein höherer Preis kann beispielsweise mit aufwendigeren Rohstoffen, Herstellungsverfahren oder kleineren Produktionsmengen zusammenhängen. Er garantiert aber nicht automatisch, dass das Produkt für deinen Hund besser geeignet ist.
Umgekehrt muss ein günstiger Snack nicht automatisch schlecht sein. Vergleiche deshalb nicht nur den Preis, sondern vor allem Zusammensetzung, Menge, Verwendungszweck und Verträglichkeit.
17. Selbstgemacht oder gekauft – was ist besser?
Beide Varianten können sinnvoll sein. Bei selbstgemachten Leckerlis bestimmst du die verwendeten Zutaten selbst und kannst Größe und Zusammensetzung individuell anpassen.
Dafür musst du bei selbstgemachten Snacks besonders auf Hygiene, Trocknung und Haltbarkeit achten. Sie enthalten in der Regel keine industriell standardisierte Konservierung und können – abhängig vom Rezept und Feuchtigkeitsgehalt – schneller verderben.
Wenn du selbst backen möchtest, findest du in unserem Beitrag Leckerlis selber machen passende Grundlagen und Rezepte.
18. Die richtige Lagerung gehört ebenfalls zur Qualität
Auch das hochwertigste Leckerli kann durch falsche Lagerung verderben. Feuchtigkeit, Wärme und eine lange geöffnete Verpackung können die Qualität beeinträchtigen.
Beachte deshalb immer die Lagerhinweise des Herstellers und verschließe angebrochene Packungen sorgfältig.
Besonders weiche und feuchtere Snacks können andere Anforderungen an die Aufbewahrung haben als sehr trockene Produkte.
Mehr dazu erfährst du in unserem Ratgeber Leckerlis richtig lagern – Tipps für Frische und Hygiene.
19. Wann solltest du ein Leckerli besser nicht mehr verfüttern?
Verlasse dich nicht ausschließlich auf das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum. Kontrolliere geöffnete Produkte regelmäßig.
Entsorge ein Leckerli lieber, wenn:
- sichtbarer Schimmel vorhanden ist
- es ungewöhnlich oder ranzig riecht
- sich Farbe oder Oberfläche auffällig verändert haben
- Feuchtigkeit in eine eigentlich trockene Verpackung gelangt ist
- du Zweifel an der hygienischen Qualität hast
Bei sichtbarem Schimmel solltest du nicht lediglich die betroffenen Stücke entfernen und den Rest weiterfüttern.
20. Ein gutes Leckerli muss zur Situation passen
Qualität bedeutet nicht nur, was in einem Snack steckt. Ebenso wichtig ist, ob er für den vorgesehenen Zweck geeignet ist.
Fürs Training
Klein, gut portionierbar und schnell gefressen.
Für unterwegs
Gut transportierbar und möglichst unkompliziert zu handhaben.
Für sensible Hunde
Eine Zusammensetzung, die zu den bekannten individuellen Verträglichkeiten passt.
Bei Übergewicht
Besonders kleine Portionen und eine konsequente Berücksichtigung in der Tagesration.
Leckerlis und Hundetraining – Belohnung ist nicht gleich Bestechung
Leckerlis können im Hundetraining gezielt eingesetzt werden, um einen Lernmoment zu bestätigen. Problematisch wird es, wenn Futter ständig sichtbar sein muss, damit der Hund überhaupt reagiert.
Bei Pfotenliebe Stuttgart steht deshalb nicht die Leckerlitasche im Mittelpunkt. Wir arbeiten nach der Methode von Anton Fichtlmeier mit Körpersprache, Kommunikation und Orientierung.
Ein Leckerli kann dabei eine mögliche Belohnung sein – neben sozialer Bestätigung, gemeinsamer Aktivität, Spiel oder einer Freigabe.
Das Ziel sollte nicht sein, dass dein Hund nur dann mit dir zusammenarbeitet, wenn du besonders gutes Futter in der Hand hältst.
Die wichtigsten Kriterien für ein gutes Leckerli auf einen Blick
- nachvollziehbare und für deinen Hund geeignete Zutaten
- gute individuelle Verträglichkeit
- kein unnötig zugesetzter Zucker
- passende Größe und Konsistenz
- bei Bedarf gut teilbar
- für deinen Hund attraktiv
- passend zum jeweiligen Einsatzzweck
- Energiegehalt und Menge werden berücksichtigt
- korrekte Lagerung und hygienisch einwandfreier Zustand
FAQ – häufige Fragen zu guten Hundeleckerlis
Was macht ein gutes Leckerli für Hunde aus?
Ein gutes Hundeleckerli besitzt eine nachvollziehbare Zusammensetzung, wird vom Hund gut vertragen, passt zum jeweiligen Einsatzzweck und wird in einer angemessenen Menge gefüttert. Auch Größe, Konsistenz und Energiegehalt spielen eine Rolle.
Woran erkenne ich hochwertige Hundeleckerlis?
Schau vor allem auf die Zutatenliste und nicht nur auf Werbeaussagen auf der Vorderseite. Möglichst konkrete Angaben zu den verwendeten Zutaten erleichtern die Beurteilung.
Sind Leckerlis mit hohem Fleischanteil automatisch besser?
Nein. Der Fleischanteil ist nur ein Kriterium. Ebenso wichtig sind die verwendeten Rohstoffe, die gesamte Zusammensetzung, die Verträglichkeit und der Einsatzzweck.
Müssen gute Hundeleckerlis getreidefrei sein?
Nein. Viele Hunde vertragen Getreide problemlos. Entscheidend ist die individuelle Verträglichkeit deines Hundes.
Sollten Hundeleckerlis zuckerfrei sein?
Zugesetzter Zucker ist für ein Hundeleckerli nicht notwendig. Besonders bei regelmäßig gefütterten Snacks lohnt es sich, auf die Zutatenliste zu achten.
Sind Monoprotein-Leckerlis besser?
Nicht grundsätzlich. Sie können besonders bei bekannten Unverträglichkeiten hilfreich sein, weil nur eine tierische Proteinquelle verwendet wird. Entscheidend ist allerdings, dass dein Hund genau diese Proteinquelle verträgt.
Wie viel Fett darf ein gutes Hundeleckerli haben?
Ein pauschaler Prozentwert ist wenig aussagekräftig, da sich Snackarten unter anderem im Wassergehalt stark unterscheiden. Wichtiger sind die gesamte Energiezufuhr, die Portionsgröße und die individuellen Bedürfnisse deines Hundes.
Welche Leckerlis sind fürs Training am besten?
Für viele Trainingssituationen sind kleine, gut teilbare und schnell gefressene Snacks besonders praktisch. Entscheidend ist außerdem, dass dein Hund sie gerne mag und gut verträgt.
Sind natürliche Leckerlis automatisch gesund?
Nein. Auch ein natürliches Lebensmittel liefert Energie und kann in ungeeigneter Menge problematisch sein. Der Begriff „natürlich“ allein sagt wenig darüber aus, ob ein Snack für deinen Hund geeignet ist.
Wie viele Leckerlis darf mein Hund pro Tag bekommen?
Das hängt unter anderem von Größe, Energiebedarf, Hauptfutter sowie Art und Energiegehalt der Snacks ab. Leckerlis sollten bei der gesamten Tagesration berücksichtigt werden.
Welche Leckerlis eignen sich für Allergiker?
Geeignet sind Leckerlis, deren Zutaten zu den individuell bekannten Verträglichkeiten des Hundes passen. Produkte mit klar definierter Proteinquelle können die Auswahl erleichtern.
Sind selbstgemachte Leckerlis besser als gekaufte?
Nicht automatisch. Selbstgemachte Snacks bieten Kontrolle über die verwendeten Zutaten, benötigen aber besondere Sorgfalt bei Hygiene, Lagerung und Haltbarkeit. Auch gekaufte Produkte können eine gute Wahl sein, wenn Zusammensetzung und Qualität passen.
Auch beim Thema Ernährung setzen wir auf Qualität und Vertrauen
Auf unserer Website findest du eine Übersicht unserer sorgfältig ausgewählten Kooperationspartner für hochwertiges Hundefutter sowie Leckerlis und Kauartikel. Diese Empfehlungen basieren auf Erfahrung und Überzeugung und sollen dich dabei unterstützen, passende Produkte für deinen Hund auszuwählen.
Fazit: Ein gutes Leckerli muss vor allem zu deinem Hund passen
Ein gutes Hundeleckerli lässt sich nicht an einem einzigen Merkmal erkennen. Weder ein besonders hoher Fleischanteil noch die Bezeichnungen „getreidefrei“, „natürlich“ oder „Premium“ garantieren automatisch eine bessere Wahl.
Achte stattdessen auf eine nachvollziehbare Zusammensetzung, die individuelle Verträglichkeit, eine zum Einsatzzweck passende Größe und Konsistenz sowie auf die tatsächlich verfütterte Menge.
Fürs Hundetraining sind kleine und gut portionierbare Snacks besonders praktisch. Bei Allergien oder Unverträglichkeiten wird dagegen die genaue Zusammensetzung wichtiger. Bei Hunden mit Übergewicht solltest du insbesondere die zusätzliche Energie im Blick behalten.
Und am Ende gilt: Ein gutes Leckerli ist keine Frage möglichst vieler Werbeversprechen, sondern eine bewusste Entscheidung für deinen individuellen Hund.
Dein Hund soll sich an dir orientieren – nicht an deiner Leckerlitasche?
Leckerlis können Training unterstützen. Gute Kommunikation können sie nicht ersetzen.
Bei Pfotenliebe Stuttgart arbeiten wir nach der Methode von Anton Fichtlmeier mit Körpersprache, Orientierung, Ruhe und klarer Kommunikation. Futter kann gezielt als Belohnung eingesetzt werden, soll aber nicht zur Voraussetzung dafür werden, dass dein Hund dich wahrnimmt und mit dir zusammenarbeitet.
Praktische Empfehlungen
Meine Leckerli-Empfehlungen für Hunde
Welches Leckerli zu deinem Hund passt, hängt von Einsatzzweck, Vorlieben und individueller Verträglichkeit ab. Fürs Training sind vor allem kleine beziehungsweise gut teilbare Snacks praktisch. Hier findest du drei unterschiedliche Varianten.
Christopherus Soft-Im-Biss mit Ente
Weiche Leckerlis lassen sich besonders gut für kurze Trainingssequenzen einsetzen. Je nach Größe können die Stücke zusätzlich geteilt und damit an deinen Hund und die Anzahl der Wiederholungen angepasst werden.
Christopherus Soft-Im-Biss bei Amazon ansehen →Werbung | Affiliate-Link · Bei einem Kauf über diesen Link erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.
DIBO Leckerli mit Käse
Unterschiedliche Geschmacksrichtungen können praktisch sein, wenn du herausfinden möchtest, welche Belohnungen dein Hund besonders gerne annimmt. Berücksichtige auch hier die Stückgröße und die gesamte Tagesration.
DIBO Leckerli mit Käse bei Amazon ansehen →Werbung | Affiliate-Link · Bei einem Kauf über diesen Link erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.
Fresco Dog Trainingsknöchelchen – Probierpaket
Ein Probierpaket kann hilfreich sein, wenn du zunächst herausfinden möchtest, welche Geschmacksrichtungen dein Hund bevorzugt. So kannst du unterschiedliche Belohnungen ausprobieren und anschließend gezielter auswählen.
Fresco Dog Trainingsknöchelchen bei Amazon ansehen →Werbung | Affiliate-Link · Bei einem Kauf über diesen Link erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.
Kategorien
Hundetraining Wissen aus Stuttgart
Im Pfotenliebe Blog findest du praktische Tipps rund um Hundetraining, Welpenzeit, Junghunde, Gesundheit und Alltag mit Hund.
Viele Themen entstehen direkt aus meiner Arbeit mit Mensch-Hund-Teams in Stuttgart. So bekommst du verständliche Impulse, die du im Alltag mit deinem Hund leichter umsetzen kannst.
Wenn du nicht nur lesen, sondern mit deinem Hund praktisch trainieren möchtest, findest du hier meine Kurse in Stuttgart, das Einzeltraining und die Welpenschule.