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Leckerli bei Allergien

  • Isabel Scheu
  • 15.05.2026
  • Allergie

Leckerli bei Allergien – welche Snacks darf dein Hund bekommen?

Du hast endlich ein Futter gefunden, das dein Hund gut verträgt. Der Juckreiz wird weniger, die Haut beruhigt sich, die Ohren machen weniger Probleme oder die Verdauung stabilisiert sich. Und dann kommen die Beschwerden plötzlich zurück – obwohl du am Hauptfutter überhaupt nichts verändert hast.

Was dabei schnell übersehen wird: Leckerlis, Kauartikel und kleine Snacks gehören genauso zur Ernährung deines Hundes wie sein Hauptfutter. Gerade bei einer vermuteten oder bestätigten Futtermittelallergie kann deshalb schon die kleine Belohnung zwischendurch die gesamte Fütterungsstrategie durcheinanderbringen.

Besonders wichtig ist das während einer Ausschlussdiät . Hier entscheidet Konsequenz darüber, ob sich überhaupt zuverlässig beurteilen lässt, ob dein Hund auf bestimmte Futterbestandteile reagiert.

Bei Pfotenliebe Stuttgart begegnet uns das Thema auch im Hundetraining: Leckerlis werden beim Spaziergang, in Kursen oder im Alltag schnell nebenbei gegeben. Bei einem allergischen Hund lohnt es sich jedoch, genau hinzuschauen.

In diesem Beitrag erfährst du ausführlich, welche Leckerlis bei Allergien geeignet sein können, warum Monoprotein allein nicht automatisch sicher ist, welche Rolle die Deklaration spielt und welche Belohnungen während einer Ausschlussdiät überhaupt erlaubt sind.

Kurze Antwort: Bei einer Futtermittelallergie dürfen Leckerlis nur Zutaten enthalten, die dein Hund nachweislich verträgt beziehungsweise die Bestandteil seiner aktuellen Diät sind. Während einer Ausschlussdiät ist die sicherste Belohnung häufig ein Teil des dafür vorgesehenen Futters. „Hypoallergen“, „Monoprotein“ oder „getreidefrei“ auf der Verpackung bedeutet nicht automatisch, dass ein Snack für deinen Hund geeignet ist.

Warum Leckerlis bei Allergien schnell zum Problem werden

Viele Hundehalter achten sehr genau auf das Hauptfutter – und betrachten Leckerlis gleichzeitig als kleine Ausnahme. Bei einem Hund mit Allergie kann genau das zum Problem werden.

Eine Futtermittelallergie richtet sich nicht gegen eine bestimmte Futtermarke oder Fütterungsform. Das Immunsystem reagiert auf bestimmte Bestandteile der Nahrung – häufig auf Proteine beziehungsweise Proteinbestandteile.

Diese können selbstverständlich auch in einem kleinen Trainingsleckerli, Kauknochen oder Zahnpflegesnack enthalten sein.

Zu den möglichen Auslösern einer Futtermittelallergie gehören grundsätzlich Bestandteile, mit denen der Hund zuvor in Kontakt gekommen ist. Deshalb lässt sich nicht pauschal sagen, dass beispielsweise Huhn oder Rind für jeden Allergiker ungeeignet und Pferd oder Kaninchen automatisch geeignet sind.

Welche Symptome können nach einem ungeeigneten Leckerli auftreten?

Die Symptome einer Allergie beim Hund können sehr unterschiedlich aussehen. Nicht jeder Hund reagiert unmittelbar nach dem Fressen eines Snacks.

Mögliche Beschwerden sind unter anderem

  • Juckreiz
  • verstärktes Pfotenlecken oder Pfotenknabbern
  • gerötete oder entzündete Haut
  • wiederkehrende Ohrenprobleme
  • weicher Kot oder Durchfall
  • Blähungen oder andere Verdauungsbeschwerden
  • bei manchen Hunden Erbrechen

Wichtig ist allerdings: Solche Symptome beweisen allein keine Futtermittelallergie. Auch andere Erkrankungen können ähnliche Beschwerden verursachen. Deshalb sollte bei wiederkehrenden Problemen nicht einfach immer das nächste Futter oder Leckerli ausprobiert werden.

Während einer Ausschlussdiät zählt wirklich jeder Snack

Besonders streng musst du bei Leckerlis sein, wenn dein Hund gerade eine Ausschlussdiät beziehungsweise Eliminationsdiät bekommt.

Ziel dieser Diät ist es, über einen festgelegten Zeitraum möglichst genau zu kontrollieren, welche Nahrungsbestandteile dein Hund aufnimmt. Zusätzliche Proteinquellen können die Aussagekraft der Diät beeinträchtigen.

Das bedeutet: Auch das eine kleine Leckerli vom Nachbarn, ein Stück Käse beim Training oder der Kausnack am Abend zählen.

Während einer Ausschlussdiät musst du unter anderem an Folgendes denken

  • Trainingsleckerlis
  • Kauartikel
  • Zahnpflegesnacks
  • Essensreste
  • Futter anderer Tiere im Haushalt
  • Nahrungsergänzungsmittel
  • bestimmte Medikamente oder Präparate mit Aromastoffen
  • Futterbelohnungen von Freunden, Familie oder anderen Hundehaltern

Die einfachste Lösung: Das Diätfutter als Trainingsleckerli verwenden

Gerade während einer Ausschlussdiät ist häufig die einfachste Lösung auch die sicherste: Verwende einen Teil der täglichen Futterration als Belohnung.

Bekommt dein Hund ein geeignetes Trockenfutter, lassen sich einzelne Kroketten unkompliziert in den Alltag oder ins Training integrieren. Bei Nassfutter oder selbst zusammengestellten Rationen kann die praktische Umsetzung etwas aufwendiger sein.

Wichtig ist, die verwendeten Belohnungen von der Tagesration abzuziehen. Gerade bei intensivem Training können sonst schnell zusätzliche Kalorien zusammenkommen.

Diese Lösung hat einen weiteren entscheidenden Vorteil: Du führst keine neue Zutat ein und behältst die Kontrolle über die Diät.

Monoprotein-Leckerli – sinnvoll, aber nicht automatisch geeignet

Häufig werden für Allergiker sogenannte Monoprotein-Snacks empfohlen. Dabei stammt das tierische Protein idealerweise aus einer einzigen deklarierten Quelle.

Das kann hilfreich sein – allerdings nur dann, wenn genau diese Proteinquelle für deinen Hund geeignet ist.

Auch beim hypoallergenen Füttern gilt deshalb: „Monoprotein“ bedeutet nicht automatisch „allergiesicher“.

Reagiert dein Hund beispielsweise auf Rind, wird ein Snack aus 100 Prozent Rind nicht dadurch verträglich, dass er nur diese eine Proteinquelle enthält.

Umgekehrt ist eine exotische Fleischsorte wie Pferd, Ziege, Kaninchen oder Känguru nicht automatisch hypoallergen. Entscheidend ist die individuelle Fütterungsgeschichte deines Hundes.

Leckerli richtig lesen – warum die Zutatenliste entscheidend ist

Gerade bei einem allergischen Hund solltest du dich nicht allein von Aussagen auf der Vorderseite einer Verpackung leiten lassen.

Begriffe wie „mit Pferd“, „Sensitive“, „für sensible Hunde“ oder „hypoallergen“ sagen allein noch nicht zuverlässig, ob das Produkt für deinen Hund geeignet ist.

Lies deshalb die vollständige Zusammensetzung. Ungenaue Sammelbezeichnungen können die Beurteilung erschweren.

Auch Fütterungsfehler entstehen häufig dadurch, dass einzelne Snacks oder Kauartikel bei der Gesamtfütterung nicht berücksichtigt werden.

Achte beim Kauf besonders auf

  • eine möglichst transparente Deklaration
  • die tatsächlich enthaltenen Proteinquellen
  • weitere tierische Bestandteile
  • Milch- oder Eibestandteile
  • Zusammensetzung von Überzügen und Füllungen
  • weitere Zutaten, die nicht Bestandteil der aktuellen Diät sind

Müssen Leckerlis für Allergiker getreidefrei sein?

Nein. Ein häufiger Irrtum besteht darin, Futtermittelallergien beim Hund automatisch mit Getreide gleichzusetzen.

Wie wir auch in unserem Beitrag über Getreide im Hundefutter erklären, ist Getreide nicht grundsätzlich schlecht oder allergieauslösend.

Ein getreidefreier Snack kann trotzdem eine Proteinquelle enthalten, auf die dein Hund reagiert. Umgekehrt kann ein Hund mit einer Allergie gegen ein bestimmtes tierisches Protein Reis oder andere geeignete Kohlenhydratquellen problemlos vertragen.

„Getreidefrei“ ist deshalb kein Qualitätssiegel und kein Synonym für „für Allergiker geeignet“.

Hypoallergene Leckerlis – nicht vom Etikett täuschen lassen

Ähnlich vorsichtig solltest du mit dem Begriff „hypoallergen“ umgehen.

Wie im Beitrag „Hypoallergen bedeutet nicht automatisch gut“ ausführlich erklärt, entscheidet letztlich die individuelle Verträglichkeit.

Besonders während einer diagnostischen Ausschlussdiät solltest du deshalb nicht einfach einen zusätzlichen Snack kaufen, nur weil dieser als hypoallergen beworben wird.

Ist er nicht Bestandteil des vereinbarten Diätplans, kann er die Diagnostik unnötig erschweren.

Kauartikel bei Allergien – auch Beschäftigung ist Futter

Ein weiterer klassischer Fehler: Der Kausnack wird nicht als Bestandteil der Ernährung betrachtet.

Dabei liefern Kauartikel selbstverständlich ebenfalls Nahrungsbestandteile und können deshalb bei einem allergischen Hund relevant sein.

Getrocknete Ohren, Kopfhaut, Sehnen, Pansen, Kaustangen oder andere tierische Kauprodukte sollten deshalb nach denselben Kriterien beurteilt werden wie jedes andere Futter.

Während einer Ausschlussdiät bedeutet das: Kein zusätzlicher Kauartikel, wenn er nicht ausdrücklich zur Diät gehört.

Leckerlis selbst machen – eine kontrollierbare Alternative

Wenn die für deinen Hund geeigneten Zutaten bereits feststehen, können selbst zubereitete Snacks eine praktische Möglichkeit sein.

Der Vorteil liegt vor allem darin, dass du genau weißt, welche Zutaten verwendet wurden. Das macht selbstgemachte Snacks jedoch nicht automatisch für jede Ausschlussdiät geeignet.

Verwende ausschließlich Bestandteile, die innerhalb des aktuellen Fütterungsplans erlaubt sind.

Einfaches Prinzip für selbstgemachte Belohnungen

  • nur eine bereits freigegebene Proteinquelle verwenden
  • keine Gewürze hinzufügen
  • keine zusätzlichen Zutaten „für den Geschmack“ ergänzen
  • kleine Portionen herstellen
  • auf hygienische Zubereitung und Lagerung achten
  • Belohnungen in die Tagesration einrechnen

Besonders einfach kann es sein, einen Teil einer geeigneten selbst gekochten Ration separat als Trainingsbelohnung vorzubereiten.

Hundetraining mit Allergiker – Belohnung muss nicht kompliziert sein

Gerade im Hundetraining werden häufig viele kleine Futterbelohnungen eingesetzt. Das kann bei einer Ausschlussdiät zunächst schwierig wirken.

Trotzdem musst du deshalb nicht auf gemeinsames Training verzichten. Entscheidend ist lediglich, dass die Belohnungen zum aktuellen Fütterungskonzept passen.

Bei Pfotenliebe Stuttgart steht ohnehin nicht die permanente Bestechung des Hundes mit Futter im Mittelpunkt. Als lizenzierte Hundeschule nach Fichtlmeier arbeiten wir mit Kommunikation, Orientierung und einer klaren Beziehung zwischen Mensch und Hund.

Futter kann situationsabhängig eine sinnvolle Belohnung sein – aber es ist nicht die einzige Möglichkeit, einem Hund zu zeigen, dass sich Kooperation lohnt.

Das größte Risiko im Alltag: „Nur ein kleines Leckerli“

Die größte Herausforderung ist häufig gar nicht der eigene Haushalt. Auf Spaziergängen, im Training, bei Freunden oder innerhalb der Familie bekommen Hunde schnell etwas zugesteckt.

Für einen gesunden Hund ist das möglicherweise nur eine zusätzliche Kalorie. Während einer diagnostischen Ausschlussdiät kann es dagegen ein echtes Problem darstellen.

Informiere deshalb alle Personen, die Kontakt zu deinem Hund haben

  • Familienmitglieder
  • Freunde und Besucher
  • Hundesitter
  • Dogwalker
  • Trainerinnen und Trainer
  • gegebenenfalls Nachbarn

Eine einfache Regel hilft enorm: Niemand gibt deinem Hund Futter, das du nicht selbst freigegeben hast.

Leckerlis für allergische Hunde in Stuttgart – Alltag und Training zusammendenken

Gerade im Alltag mit Hund in Stuttgart und Stuttgart-Ost gibt es viele Situationen, in denen schnell ein Snack zum Einsatz kommt: beim Spaziergang, in der Hundeschule, im Café, bei Hundebegegnungen oder beim gemeinsamen Training.

Hat dein Hund eine Futtermittelallergie oder befindet er sich gerade in einer Ausschlussdiät, lohnt es sich deshalb, seine passenden Belohnungen immer selbst dabeizuhaben.

So musst du unterwegs keine unbekannten Snacks verwenden und kannst gleichzeitig sicherstellen, dass auch das Training zum aktuellen Ernährungsplan passt.

Besonders bei einem Hund, dessen Beschwerden gerade diagnostisch abgeklärt werden, kann diese kleine Vorbereitung im Alltag einen großen Unterschied machen.

Leckerlis unbedingt im Futter- und Symptomtagebuch notieren

Wenn du für deinen allergischen Hund bereits ein Futtertagebuch führst, solltest du darin nicht nur Frühstück und Abendessen dokumentieren.

Auch jedes Leckerli und jeder Kauartikel gehört hinein. Gerade kleine Snacks werden sonst schnell vergessen.

Dokumentiere möglichst

  • Produkt beziehungsweise verwendete Zutaten
  • Proteinquelle
  • Menge
  • Zeitpunkt
  • eventuelle Hautreaktionen
  • Juckreiz
  • Ohrenprobleme
  • Kotbeschaffenheit und Verdauungsbeschwerden

Dadurch lassen sich mögliche Zusammenhänge später wesentlich besser nachvollziehen.

Leckerli bei Allergien – darauf solltest du achten

  • Behandle jedes Leckerli als Bestandteil der gesamten Ernährung
  • Nutze während einer Ausschlussdiät nur ausdrücklich erlaubte Belohnungen
  • Verwende wenn möglich einen Teil des Diätfutters fürs Training
  • Verlasse dich nicht allein auf Begriffe wie „hypoallergen“ oder „Sensitive“
  • Prüfe die vollständige Deklaration
  • Monoprotein ist nur sinnvoll, wenn die Proteinquelle für deinen Hund geeignet ist
  • Getreidefrei bedeutet nicht automatisch allergikergeeignet
  • Berücksichtige auch Kauartikel und Zahnpflegesnacks
  • Informiere Familie, Freunde und Betreuungspersonen
  • Dokumentiere sämtliche Snacks im Futtertagebuch

FAQ – Leckerli bei Allergien beim Hund

Welche Leckerlis darf ein Hund mit Futtermittelallergie bekommen?

Geeignet sind nur Snacks, deren Bestandteile der Hund verträgt und die zu seinem aktuellen Fütterungsplan passen. Während einer Ausschlussdiät sollte jede zusätzliche Belohnung mit der tierärztlich beziehungsweise ernährungsmedizinisch begleiteten Diät vereinbar sein.

Darf mein Hund während einer Ausschlussdiät Leckerlis bekommen?

Ja, aber nur, wenn diese vollständig Bestandteil der Ausschlussdiät sind. Häufig ist es am einfachsten, einen Teil des vorgesehenen Diätfutters als Belohnung zu verwenden.

Sind Monoprotein-Leckerlis für Allergiker geeignet?

Sie können geeignet sein, wenn die verwendete Proteinquelle für den jeweiligen Hund verträglich und mit seiner Diät vereinbar ist. Monoprotein allein bedeutet nicht automatisch hypoallergen.

Müssen Leckerlis bei Allergien getreidefrei sein?

Nein. Getreide ist nicht grundsätzlich für Futtermittelallergien verantwortlich. Entscheidend ist, auf welche konkreten Bestandteile dein Hund reagiert.

Sind Pferd oder Kaninchen automatisch gute Allergiker-Leckerlis?

Nein. Eine Proteinquelle ist nicht automatisch hypoallergen, nur weil sie seltener verwendet wird. Entscheidend ist unter anderem, welche Proteinquellen dein Hund bisher bereits aufgenommen hat.

Darf mein Hund mit Allergie Kauartikel bekommen?

Grundsätzlich können passende Kauartikel möglich sein. Während einer Ausschlussdiät dürfen sie jedoch nur gegeben werden, wenn ihre Bestandteile ausdrücklich zur Diät passen. Auch Kauartikel sind Futter.

Kann ein einziges falsches Leckerli eine Ausschlussdiät beeinflussen?

Eine nicht vorgesehene Futterkomponente kann die Aussagekraft einer konsequent geplanten Ausschlussdiät beeinträchtigen. Deshalb sollte während der diagnostischen Phase möglichst keine Ausnahme gemacht werden.

Kann ich Allergiker-Leckerlis selbst herstellen?

Ja, sofern ausschließlich Zutaten verwendet werden, die dein Hund verträgt und die innerhalb seines aktuellen Fütterungsplans erlaubt sind. Bei einer Ausschlussdiät solltest du zusätzliche Zutaten vorher abstimmen.

Fazit: Bei Allergien ist auch das kleinste Leckerli Teil der Ernährung

Wenn dein Hund unter einer Futtermittelallergie leidet oder gerade eine Ausschlussdiät durchführt, gibt es eigentlich keine „Kleinigkeit zwischendurch“. Jeder Snack, jeder Kauartikel und jede Trainingsbelohnung gehört zur gesamten Fütterung.

Das bedeutet jedoch nicht, dass dein Hund künftig auf Belohnungen verzichten muss. Entscheidend ist vielmehr, die verwendeten Snacks genauso sorgfältig auszuwählen wie das Hauptfutter.

Besonders während einer Ausschlussdiät ist ein Teil des vorgesehenen Futters häufig die unkomplizierteste Lösung. Später können – abhängig von der individuellen Verträglichkeit – weitere geeignete Snacks hinzukommen.

Lass dich dabei nicht von Begriffen wie „hypoallergen“, „Sensitive“, „getreidefrei“ oder „Monoprotein“ allein überzeugen. Entscheidend ist immer die tatsächliche Zusammensetzung und die individuelle Verträglichkeit deines Hundes.

Mit einer klaren Fütterungsstrategie, konsequenter Dokumentation und etwas Vorbereitung kannst du deinen Hund deshalb auch bei einer Allergie sinnvoll belohnen – ohne die Ursachenforschung unnötig zu erschweren.

Praktische Empfehlungen

Praktische Helfer bei empfindlicher Haut

Bei empfindlicher Haut oder allergiebedingten Beschwerden kann es im Alltag hilfreich sein, auf eine möglichst schonende Pflege und einen sauberen Liegeplatz zu achten. Die folgenden Produkte können dabei eine praktische Ergänzung sein. Sie ersetzen selbstverständlich keine tierärztliche Abklärung der Ursache.

Shampoo für empfindliche Hundehaut

Ein mildes Shampoo kann bei Hunden mit empfindlicher Haut eine praktische Ergänzung der regelmäßigen Pflege sein. Besonders wichtig ist dabei, die Haut nicht unnötig zu reizen und das Produkt entsprechend den Herstellerangaben anzuwenden.

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DOUXO Pflege für empfindliche Haut

Eine gezielte Hautpflege kann bei empfindlicher oder zu Irritationen neigender Haut eine sinnvolle Ergänzung sein. Bei bestehenden Hautproblemen sollte die Auswahl eines geeigneten Pflegeprodukts möglichst auf die individuellen Bedürfnisse deines Hundes abgestimmt werden.

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Waschbare Hundedecke

Eine waschbare Hundedecke kann dabei helfen, den Liegeplatz deines Hundes regelmäßig zu reinigen. Gerade bei empfindlicher Haut kann eine gute Alltagshygiene sinnvoll sein. Die Decke lässt sich flexibel im Zuhause oder unterwegs einsetzen.

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Training mit allergischem Hund?

Auch mit einer eingeschränkten Futterauswahl ist gutes Hundetraining möglich.

Bei Pfotenliebe Stuttgart betrachten wir deinen Hund individuell und alltagsnah. Wenn bestimmte Futterbelohnungen aufgrund einer Allergie nicht infrage kommen, lässt sich Training entsprechend anpassen.

Als lizenzierte Hundeschule nach Fichtlmeier stehen für uns Kommunikation, Orientierung und eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Mensch und Hund im Mittelpunkt.

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Wenn du nicht nur lesen, sondern mit deinem Hund praktisch trainieren möchtest, findest du hier meine Kurse in Stuttgart, das Einzeltraining und die Welpenschule.