Hundetraining Blog Stuttgart – Tipps für Alltag, Welpen & Erziehung
In meinem Blog rund um Hundetraining in Stuttgart findest du praktische Tipps für den Alltag mit deinem Hund – von der Welpenerziehung über Leinenführigkeit bis zum sicheren Rückruf.
Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.
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Wissen rund um Hundetraining, Alltag und Gesundheit
Hier findest du hilfreiche Artikel zu Welpen, Junghunden, Leinenführigkeit, Rückruf, Gesundheit, Ernährung und einem entspannten Alltag mit Hund.
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Was du bei Abholung dabei haben solltest
- Isabel Scheu
- 03.03.2026
- Welpe zieht ein
Welpen abholen: Was du am Abholtag dabeihaben solltest – die komplette Checkliste
Der große Tag ist da: Du holst deinen Welpen ab. Wochenlange Vorfreude, Planung und Gedanken münden in diesem einen Moment. Für dich beginnt ein lang ersehntes gemeinsames Leben – für deinen Welpen verändert sich dagegen innerhalb weniger Stunden fast seine gesamte bisherige Welt.
Mutter, Geschwister, vertraute Menschen, Gerüche und Tagesabläufe bleiben zurück. Gleichzeitig erlebt dein Welpe neue Bezugspersonen, die erste gemeinsame Fahrt und anschließend ein völlig unbekanntes Zuhause. Damit dieser Übergang nicht zusätzlich von Chaos, Stress oder Unsicherheit geprägt wird, lohnt sich eine gute Vorbereitung.
Gerade wenn dein Welpe anschließend nach Stuttgart zieht, warten möglicherweise Straßenverkehr, Straßenbahnen, Mehrfamilienhäuser, fremde Geräusche und viele neue Umweltreize auf ihn. Umso wichtiger ist, dass die eigentliche Welpenabholung ruhig, überschaubar und gut organisiert abläuft.
In diesem ausführlichen Ratgeber erfährst du, was du am Abholtag unbedingt dabeihaben solltest, welche Dinge für die Heimfahrt wirklich sinnvoll sind, welche Unterlagen du vom Züchter mitnehmen solltest und warum Zeit und Ruhe mindestens genauso wichtig sind wie Transportbox, Wasser und Leine.
Kurze Antwort: Zur Welpenabholung gehören vor allem eine sichere Transportmöglichkeit, ein gut sitzendes Halsband oder Geschirr mit Leine, Wasser und Napf, Handtücher, Küchenrolle, saugfähige Unterlagen, Kot- und Müllbeutel sowie möglichst eine vertraut riechende Decke. Sinnvoll sind außerdem wenige bereits bekannte Leckerlis, eine Mappe für die Unterlagen des Züchters und eine Liste mit offenen Fragen. Wenn möglich, sollte dich eine ruhige zweite Person auf der Heimfahrt begleiten.
Welpenabholung vorbereiten: Das Wichtigste im Überblick
Sicherer Transport
Transportbox oder geeignetes Rückhaltesystem bereits vor der Abholung vorbereiten und sicher im Fahrzeug befestigen.
Vertrauter Geruch
Eine Decke oder ein Tuch aus dem bisherigen Zuhause kann deinem Welpen einen vertrauten Geruchsreiz mitgeben.
Wasser und Zubehör
Wasser, Reisenapf, Handtücher, Unterlagen, Küchenrolle sowie Kot- und Müllbeutel griffbereit einpacken.
Wichtige Unterlagen
Kaufvertrag, Heimtierausweis beziehungsweise Impfpass, Chipnummer, Gesundheitsinformationen und Futterplan kontrollieren.
Zeit und Ruhe
Nach der Abholung keine zusätzlichen Termine, Besuche oder großen Unternehmungen einplanen.
Ruhige Heimfahrt
Wenn möglich, fährt eine Person das Auto, während eine zweite ruhige Begleitperson den Welpen im Blick behalten kann.
Warum eine gute Vorbereitung am Abholtag so wichtig ist
Am Abholtag selbst wirst du vermutlich aufgeregt sein. Genau dann entstehen schnell kleine organisatorische Probleme: Die Leine liegt zu Hause, das Wasser steckt ganz unten im Kofferraum oder die Transportbox muss erst noch eingerichtet werden.
Für dich sind solche Situationen vielleicht nur lästig. Für deinen Welpen kommen zu einem ohnehin ereignisreichen Tag jedoch weitere Bewegungen, Geräusche, Wartezeiten und Veränderungen hinzu.
Deshalb lohnt es sich, Tasche, Auto und Transportmöglichkeit bereits am Vorabend vollständig vorzubereiten. Alles, was du während der Fahrt möglicherweise benötigst, sollte schnell erreichbar sein und nicht unter anderem Gepäck verschwinden.
So kannst du dich bei der eigentlichen Übergabe auf deinen Welpen und die wichtigen Informationen des Züchters konzentrieren. Gleichzeitig schaffst du dir selbst mehr Ruhe – und genau diese Ruhe hilft dir dabei, deinen Welpen aufmerksam wahrzunehmen.
Checkliste Welpenabholung: Das sollte in deine Tasche
Das solltest du für den Abholtag vorbereiten
- sichere Transportbox oder geeignetes Rückhaltesystem
- weiche und möglichst rutschfeste Unterlage
- gut sitzendes Halsband oder Geschirr
- passende Leine
- frisches Wasser
- kleiner Reisenapf
- mehrere Handtücher
- Küchenrolle
- saugfähige Ersatzunterlagen
- Kotbeutel
- Müllbeutel
- wenige bekannte und gut verträgliche Leckerlis
- gegebenenfalls geeigneter Kauartikel
- Mappe für Impfpass, Kaufvertrag und weitere Unterlagen
- Liste mit offenen Fragen an den Züchter
- möglichst eine ruhige zweite Person für die Heimfahrt
Transportbox oder geeignetes Rückhaltesystem für den Welpen
Eine sichere Transportmöglichkeit gehört zu den wichtigsten Dingen am Abholtag. Dein Welpe sollte während der Fahrt weder frei im Fahrzeug herumlaufen noch ungesichert auf einem Sitz oder auf dem Schoß transportiert werden.
Eine stabile Transportbox kann gleichzeitig einen überschaubaren und geschützten Bereich schaffen. Lege sie mit einer weichen und möglichst rutschfesten Unterlage aus. Handtücher oder saugfähige Unterlagen sind zusätzlich praktisch, falls deinem Welpen während der ersten Autofahrt übel wird oder ein Missgeschick passiert.
Achte darauf, dass dein Welpe bequem liegen und sich drehen kann. Die Box sollte weder unnötig riesig noch zu klein sein. Entscheidend ist außerdem, dass die Transportlösung im Fahrzeug selbst zuverlässig gesichert wird.
Informationen rund um sicheres Unterwegssein findest du auch im Beitrag über Transport und öffentliche Verkehrsmittel mit Hund.
Wenn keine Transportbox verwendet wird, muss ein geeignetes Rückhaltesystem zum Einsatz kommen. Auch ein gut sitzendes Sicherheitsgeschirr kann je nach Fahrzeug und Sicherungssystem eine Möglichkeit sein. Mehr über Sicherheit im neuen Alltag findest du unter welpensicheres Zuhause.
Eine Decke mit vertrautem Geruch vom Züchter
Eine kleine Decke oder ein Tuch aus dem bisherigen Zuhause deines Welpen gehört zu den besonders sinnvollen Dingen für den Abholtag.
Der Geruch von Mutter, Geschwistern und der gewohnten Umgebung stellt zumindest einen vertrauten Reiz inmitten all der neuen Eindrücke dar. Das bedeutet nicht, dass jeder Welpe dadurch automatisch entspannt – die Decke kann ihm aber etwas Bekanntes mit in die neue Umgebung geben.
Lege die Decke während der Fahrt in den gesicherten Liegebereich und später an den neuen Schlafplatz. Gerade rund um den Schlaf deines Welpen können vertraute Abläufe und Gerüche hilfreich sein.
Wenn der Züchter nicht automatisch eine solche Decke mitgibt, kannst du bereits einige Tage vorher danach fragen. Wasche sie nach dem Einzug nicht sofort – ihr vertrauter Geruch ist gerade ihr besonderer Wert.
Wasser und einen kleinen Reisenapf mitnehmen
Frisches Trinkwasser für deinen Hund sollte besonders bei längeren Fahrten und warmem Wetter griffbereit sein.
Ein kleiner, stabiler oder faltbarer Reisenapf reicht vollkommen aus. Bei einer ruhigen Pause kannst du deinem Welpen Wasser anbieten. Stelle Wasser und Napf deshalb nicht ganz unten in den Kofferraum, sondern so, dass du beides schnell erreichen kannst.
Zwinge deinen Welpen jedoch nicht zum Trinken. Manche Welpen nehmen aufgrund der Aufregung während der Heimfahrt zunächst nur wenig Wasser auf. Frisches Wasser sollte trotzdem angeboten werden können.
Futter am Abholtag – keine pauschale Fastenregel
Häufig liest man den Tipp, ein Welpe dürfe vor der Heimfahrt grundsätzlich nichts mehr fressen. So pauschal sollte diese Empfehlung bei einem sehr jungen Hund nicht gegeben werden.
Frage den Züchter stattdessen, wann dein Welpe zuletzt gefressen hat, wie sein normaler Fütterungsrhythmus aussieht und ob bereits Erfahrungen mit Autofahrten oder Reiseübelkeit bestehen. So kannst du die Heimfahrt besser an die bisherigen Gewohnheiten deines Welpen anpassen.
Manche Welpen reagieren auf Autofahrten mit Übelkeit oder Erbrechen. Mehr über mögliche Beschwerden des Verdauungstrakts findest du im Beitrag zu Magen-Darm-Erkrankungen beim Hund.
Bei einer sehr langen Fahrt oder bereits bekannter Reiseübelkeit solltest du die Fütterung vorab individuell mit Züchter beziehungsweise Tierarzt abstimmen.
Wenige bekannte Leckerlis für die Welpenabholung
Ein paar kleine, gut verträgliche Leckerlis können sinnvoll sein. Wichtig ist allerdings, keine Vielzahl neuer Snacks mitzunehmen. Der Abholtag bringt bereits genügend Veränderungen mit sich – auch beim Futter muss nicht gleichzeitig alles neu sein.
Am besten fragst du den Züchter, welche Leckerlis dein Welpe bereits kennt und verträgt. Alternativ kann ein kleiner Teil seines gewohnten Futters mitgegeben werden.
Nimmt dein Welpe aufgrund der Aufregung kein Futter an, ist das ebenfalls kein Grund, ihn zum Fressen zu überreden. Der Abholtag ist keine Trainingseinheit und dein Welpe muss sich seine Sicherheit oder deine Nähe nicht mit Futter erarbeiten.
Einen geeigneten Kauartikel nur bei Bedarf
Manche Welpen entspannen beim Kauen. Ein altersgerechter und bereits bekannter Kauartikel kann deshalb in bestimmten Situationen hilfreich sein.
Während einer Autofahrt sollte jedoch immer geprüft werden, ob das Kauen unter den jeweiligen Bedingungen überhaupt sicher ist. Ein Welpe sollte mit einem Kauartikel nicht unbeaufsichtigt bleiben.
Häufig braucht dein Welpe auf der ersten Heimfahrt ohnehin keine zusätzliche Beschäftigung. Wenn er zur Ruhe kommt und schlafen kann, ist Schlaf meist die bessere Wahl als zusätzliche Unterhaltung.
Handtücher, Küchenrolle und Unterlagen für kleine Missgeschicke
Kleine Missgeschicke gehören zum Welpenalltag. Gerade bei Aufregung oder einer längeren Autofahrt kann sich dein Welpe lösen oder ihm kann übel werden. Wenn du darauf vorbereitet bist, kannst du ruhig reagieren und musst unterwegs nicht improvisieren.
Praktischer Reinigungsbeutel für die Heimfahrt
- mehrere Handtücher
- Küchenrolle
- saugfähige Ersatzunterlagen
- Müllbeutel
- Kotbeutel
- gegebenenfalls Feuchttücher für deine Hände
Auch im Zusammenhang mit der späteren Stubenreinheit sind Missgeschicke kein Grund für Ärger oder Schimpfen. Dein Welpe muss erst lernen, wo und wann er sich lösen soll.
Halsband oder Geschirr und eine passende Leine
Dein Welpe braucht am Abholtag zwar keinen ersten großen Spaziergang, aber eine zuverlässige Sicherung. Besonders beim Aussteigen, während einer Pause oder bei der Ankunft zu Hause kann ein junger Hund plötzlich erschrecken und versuchen, sich zu entfernen.
Gerade ein noch unbekanntes oder schlecht sitzendes Geschirr kann problematisch werden, wenn sich der Welpe rückwärts herauswindet. Prüfe die Passform deshalb möglichst vor der ersten Fahrt beziehungsweise gemeinsam mit dem Züchter.
Vor dem Aussteigen kontrollieren
- Sitzt das Geschirr beziehungsweise Halsband passend?
- Sind alle Verschlüsse vollständig geschlossen?
- Ist die Leine sicher befestigt?
- Kann sich der Welpe rückwärts herausziehen?
- Ist der Welpe gesichert, bevor eine Fahrzeugtür geöffnet wird?
Eine Mappe für alle Unterlagen des Welpen
Zwischen Decken, Taschen und Welpenutensilien können wichtige Dokumente schnell verloren gehen. Nimm deshalb eine feste Mappe mit und lege alle Unterlagen direkt hinein.
Welche Dokumente du erhältst, hängt unter anderem vom Hund und vom Züchter ab. Kontrolliere die übergebenen Unterlagen möglichst noch vor Ort und frage nach, wenn Angaben unklar sind.
Mögliche Unterlagen bei der Welpenabholung
- Kaufvertrag
- Impfpass oder Heimtierausweis
- Chipnummer und entsprechende Angaben
- Gesundheitsunterlagen
- gegebenenfalls Zuchtunterlagen
- Informationen zur bisherigen Fütterung
- weitere Hinweise zur bisherigen Versorgung
Diese Fragen solltest du dem Züchter am Abholtag stellen
Gerade weil der Abholtag emotional ist, vergisst man schnell eine Frage, die zu Hause plötzlich wichtig wird. Schreibe deine offenen Punkte deshalb vorher auf und gehe sie bei der Übergabe in Ruhe durch.
Fragen für die Übergabe deines Welpen
- Wann hat mein Welpe zuletzt gefressen?
- Wann hat er sich zuletzt gelöst?
- Welche Futtersorte bekommt er genau?
- Wie viele Mahlzeiten bekommt er täglich?
- Wie sieht sein bisheriger Schlafrhythmus aus?
- Welche Geräusche und Umweltreize kennt er bereits?
- Ist er bereits Auto gefahren und wie hat er darauf reagiert?
- Wann wurde er zuletzt entwurmt beziehungsweise wie wurde die Parasitenvorsorge bisher gehandhabt?
- Welche Impfungen wurden bereits durchgeführt?
- Gab es bisher gesundheitliche Auffälligkeiten?
- Welche Leckerlis und Kauartikel kennt und verträgt er?
Wenn möglich: eine ruhige Begleitperson mitnehmen
Wenn möglich, solltest du die Heimfahrt nicht allein antreten. Eine Person fährt und kann sich vollständig auf den Straßenverkehr konzentrieren. Die andere Person kann den Welpen im Blick behalten und ruhig reagieren, falls er unruhig wird oder Anzeichen von Reiseübelkeit zeigt.
Dafür braucht es keine große Gruppe. Mehrere Erwachsene, aufgeregte Kinder oder ein kompletter Familienausflug können zusätzliche Reize bedeuten. Eine ruhige Begleitperson reicht vollkommen aus.
Auch wenn dein Welpe Nähe sucht, bleibt eine sichere Transportlösung wichtig. Die Begleitperson ersetzt während der Fahrt keine geeignete Sicherung des Hundes.
Das Wichtigste steht auf keiner Einkaufsliste: Zeit und Ruhe
Du kannst jede Tasche perfekt gepackt haben – wenn du nach der Abholung unter Zeitdruck stehst, hilft dir die beste Ausstattung wenig. Plane den Tag deshalb möglichst großzügig und halte dir auch nach der Ankunft Zeit frei.
Das solltest du nach der Abholung möglichst nicht mehr einplanen
- keine zusätzlichen Einkäufe
- keinen Besuch bei Freunden oder Familie
- keine weiteren Termine
- keinen ersten großen Spaziergang
- keine Begrüßungsparty zu Hause
- keine unnötigen Ausflüge oder Besichtigungen
Der Abholtag ist kein Tag für möglichst viele erste Erlebnisse. Er ist der Beginn des Ankommens. Dein Welpe darf beobachten, schlafen, Nähe suchen oder auch etwas Abstand brauchen.
Was du am Abholtag deines Welpen nicht unbedingt brauchst
Gerade vor dem Welpeneinzug entsteht schnell das Gefühl, für jede denkbare Situation etwas kaufen zu müssen. Für den eigentlichen Abholtag brauchst du jedoch deutlich weniger, als viele Einkaufslisten vermuten lassen.
Darauf kannst du am Abholtag meist verzichten
- mehrere neue Spielzeuge
- eine große Auswahl verschiedener Leckerlis
- komplizierte Beschäftigungsartikel
- unnötige Dekoration für die Transportbox
- viele verschiedene neue Kauartikel
- Produkte, die dein Welpe am ersten Tag gar nicht benötigt
Weniger Gepäck bedeutet häufig auch weniger Organisation und Unruhe. Entscheidend ist nicht, möglichst viel dabeizuhaben, sondern auf die wirklich relevanten Situationen vorbereitet zu sein.
Was solltest du direkt nach der Ankunft mit deinem Welpen machen?
Nach der Fahrt darf dein Welpe zunächst an einem möglichst ruhigen und sicheren Ort die Gelegenheit bekommen, sich zu lösen. Vermeide daraus einen ersten ausgedehnten Spaziergang zu machen – für den Anfang geht es lediglich darum, deinem Welpen eine passende Lösemöglichkeit zu geben.
Anschließend darf er sein neues Zuhause in einem überschaubaren Rahmen kennenlernen. Nicht jedes Zimmer muss sofort geöffnet und nicht jedes Familienmitglied muss den Welpen ausgiebig begrüßen.
Für die ersten Stunden reichen
- frisches Wasser
- ein überschaubarer Bereich im Zuhause
- ein vorbereiteter Schlaf- und Ruheplatz
- wenig unnötige Ansprache
- Gelegenheit zum Lösen
- ausreichend Schlaf und Ruhe
Das neue Zuhause muss nicht am ersten Tag komplett erkundet werden. Dein Welpe hat bereits die Trennung von seiner bisherigen Umgebung, neue Menschen, die Fahrt und zahlreiche unbekannte Eindrücke zu verarbeiten.
Welpenabholung in Stuttgart – was beim Ankommen in der Stadt wichtig ist
Wenn dein Welpe nach Stuttgart zieht, kann sein neues Umfeld deutlich reizintensiver sein als die bisherige Umgebung beim Züchter. Straßenbahnen, dichter Straßenverkehr, Mehrfamilienhäuser, Treppenhäuser, Aufzüge, Fahrräder, fremde Menschen und Hundebegegnungen gehören in vielen Stuttgarter Wohnlagen zum Alltag.
Genau deshalb musst du deinem Welpen diese neue Welt nicht direkt am Abholtag zeigen. Nach der Heimfahrt reicht zunächst ein ruhiger und sicherer Löseplatz in der Nähe des Zuhauses. Anschließend darf dein Welpe schlafen und sein neues Umfeld nach und nach kennenlernen.
Auch beliebte Spaziergebiete rund um Stuttgart müssen nicht in den ersten Tagen auf dem Programm stehen. Rotwildpark, Bärensee, Schurwald oder die Stuttgarter Weinberge können später gemeinsam entdeckt werden. Für einen gerade eingezogenen Welpen ist zunächst sein unmittelbares neues Lebensumfeld relevant.
Für einen gelungenen Welpeneinzug in Stuttgart ist nicht entscheidend, wie schnell dein Hund möglichst viele Orte kennenlernt. Entscheidend ist, dass neue Erfahrungen in einem Tempo stattfinden, das er verarbeiten kann und bei dem du ihm Orientierung und Sicherheit geben kannst.
Nach der Fichtlmeier-Methode: Vorbereitung schafft Raum für Beziehung
Bei Pfotenliebe Stuttgart arbeiten wir nach der Methode von Anton Fichtlmeier. Im Mittelpunkt stehen Wahrnehmung, verständliche Kommunikation und eine Beziehung, in der sich der Hund freiwillig an seinem Menschen orientieren kann.
Genau deshalb ist eine gute Vorbereitung am Abholtag so wertvoll. Wenn Transportbox, Leine, Unterlagen und Heimfahrt bereits organisiert sind, musst du dich nicht ständig mit organisatorischen Kleinigkeiten beschäftigen.
Stattdessen kannst du deinen Welpen beobachten: Sucht er Nähe? Möchte er Abstand? Ist er neugierig? Wird ihm die Situation zu viel? Kann er schlafen? Wie reagiert er auf die neue Umgebung?
Erst kommunizieren – dann konditionieren. Der Abholtag ist deshalb nicht der Beginn eines Trainingsprogramms, sondern der Beginn eures gegenseitigen Kennenlernens. Dein Welpe muss an diesem Tag noch keine Signale lernen oder Erwartungen erfüllen.
Diese Fehler solltest du bei der Welpenabholung vermeiden
Den Welpen ungesichert transportieren
Ein Welpe gehört während der Fahrt nicht ungesichert auf den Sitz oder Schoß. Bereite bereits vor der Abholung eine geeignete und zum Fahrzeug passende Sicherung vor.
Die Fahrzeugtür zu früh öffnen
Ein erschrockener Welpe kann überraschend schnell reagieren. Sichere ihn deshalb zuverlässig, bevor Türen oder Heckklappe geöffnet werden.
Zu viele Menschen mitnehmen
Die Abholung muss kein Familienausflug sein. Eine ruhige Begleitperson ist meist hilfreicher als mehrere Menschen, die sich gleichzeitig mit dem Welpen beschäftigen möchten.
Zu viele neue Snacks anbieten
Neue Leckerlis und Kauartikel sind am Abholtag nicht notwendig. Bleibe möglichst bei Dingen, die dein Welpe bereits kennt und verträgt.
Direkt ein volles Programm planen
Besuche, Stadtspaziergänge und Begrüßungsrunden können warten. Dein Welpe hat am Abholtag bereits sehr viele neue Eindrücke zu verarbeiten.
Die Informationen des Züchters vergessen
Schreibe wichtige Fragen vorher auf und kontrolliere Unterlagen direkt bei der Übergabe. Zu Hause lassen sich fehlende Informationen oft nur umständlicher klären.
Den Abholtag zur ersten Trainingseinheit machen
Dein Welpe muss nicht sofort Sitz, Blickkontakt oder andere Signale zeigen. Beobachte ihn, gib ihm Orientierung und ermögliche ihm zunächst, bei dir anzukommen.
Ruhe mit Beschäftigung verwechseln
Ein müder Welpe braucht nicht automatisch Spielzeug oder Beschäftigung. Wenn er schlafen kann, ist Ruhe häufig genau das, was er benötigt.
FAQ – häufige Fragen: Was brauche ich am Abholtag meines Welpen?
Was sollte ich zur Welpenabholung unbedingt mitnehmen?
Besonders wichtig sind eine sichere Transportmöglichkeit, Halsband beziehungsweise Geschirr mit Leine, Wasser, ein kleiner Napf, Handtücher, Küchenrolle, saugfähige Unterlagen, Kot- und Müllbeutel sowie eine Mappe für alle Unterlagen des Züchters. Eine vertraut riechende Decke ist ebenfalls sinnvoll.
Brauche ich eine Transportbox für meinen Welpen?
Eine entsprechend gesicherte Transportbox ist eine mögliche sichere Transportlösung. Je nach Fahrzeug können auch andere geeignete Rückhaltesysteme infrage kommen. Entscheidend ist, dass dein Welpe während der Fahrt zuverlässig gesichert ist.
Welche Größe sollte die Transportbox für einen Welpen haben?
Dein Welpe sollte bequem darin liegen, sitzen und sich drehen können. Gleichzeitig sollte die Box nicht unnötig groß sein. Wichtig sind außerdem eine sichere Befestigung im Fahrzeug und eine möglichst rutschfeste Unterlage.
Sollte ich eine Decke vom Züchter mitnehmen?
Ja, wenn das möglich ist. Eine Decke oder ein Tuch mit vertrautem Geruch kann deinem Welpen während der Heimfahrt und in den ersten Nächten einen bekannten Geruchsreiz bieten. Bitte den Züchter am besten bereits einige Tage vor der Abholung darum.
Brauche ich Futter während der Welpenabholung?
Bei einer kurzen Heimfahrt ist meist keine komplette Mahlzeit unterwegs nötig. Entscheidend ist, dass du weißt, wann dein Welpe zuletzt gefressen hat und welches Futter er bisher kennt. Bei einer längeren Fahrt sollte der individuelle Fütterungsrhythmus berücksichtigt werden.
Darf ich meinem Welpen vor der Autofahrt Futter geben?
Hier sollte keine pauschale Fastenregel gelten. Frage den Züchter nach dem bisherigen Fütterungsrhythmus. Bei bekannter Reiseübelkeit oder einer sehr langen Fahrt kann zusätzlich eine tierärztliche Rücksprache sinnvoll sein.
Sollte ich Leckerlis zur Welpenabholung mitnehmen?
Einige wenige bekannte und gut verträgliche Leckerlis können sinnvoll sein. Viele neue Snacks solltest du am Abholtag jedoch vermeiden. Nimmt dein Welpe aufgrund der Aufregung nichts an, musst du ihn nicht zum Fressen überreden.
Warum brauche ich Handtücher und Küchenrolle?
Aufregung, eine volle Blase oder Reiseübelkeit können während der Heimfahrt zu kleinen Missgeschicken führen. Mit Handtüchern, Küchenrolle und Ersatzunterlagen kannst du ruhig reagieren, ohne unterwegs improvisieren zu müssen.
Sollte ich alleine oder zu zweit zur Welpenabholung fahren?
Wenn möglich, ist eine zweite Person sehr hilfreich. Eine Person fährt und konzentriert sich auf den Straßenverkehr, während die andere den Welpen beobachten kann. Eine große Gruppe sollte dagegen vermieden werden.
Welche Unterlagen sollte ich bei der Welpenabholung bekommen?
Je nach Hund und Züchter können dazu Kaufvertrag, Impfpass oder Heimtierausweis, Chipinformationen, Gesundheitsunterlagen, gegebenenfalls Zuchtunterlagen sowie Informationen zur bisherigen Fütterung gehören. Kontrolliere die Unterlagen möglichst noch beim Züchter.
Was sollte ich direkt nach der Abholung mit meinem Welpen machen?
Fahre möglichst direkt nach Hause. Nach der Ankunft sollte dein Welpe zunächst Gelegenheit zum Lösen bekommen und anschließend in einem ruhigen, überschaubaren Bereich ankommen dürfen. Besuch, Ausflüge und größere Aktivitäten können warten.
Was muss ich bei einer langen Heimfahrt mit meinem Welpen beachten?
Bei einer längeren Heimfahrt solltest du Wasser, einen Napf, ausreichend Ersatzunterlagen und Handtücher griffbereit haben und ruhige Pausen einplanen. Fütterung und mögliche Reiseübelkeit solltest du vorher mit dem Züchter und bei besonderen Fragen gegebenenfalls tierärztlich abstimmen.
Fazit: Für die Welpenabholung brauchst du weniger Dinge – aber die richtigen
Wenn du deinen Welpen abholst, muss der Tag nicht perfekt durchgeplant sein. Eine gute Vorbereitung sorgt jedoch dafür, dass du dich nicht mit vermeidbarem organisatorischem Stress beschäftigen musst und deine Aufmerksamkeit dort bleiben kann, wo sie hingehört: bei deinem Welpen.
Packe deshalb nicht möglichst viel ein, sondern genau das, was du wirklich brauchst: eine sichere Transportmöglichkeit, Leine und Geschirr beziehungsweise Halsband, Wasser, praktische Reinigungsutensilien, wichtige Unterlagen und möglichst eine vertraut riechende Decke.
Noch wichtiger als jedes Zubehör sind Zeit, Ruhe und ein freier Tagesplan. Besonders wenn dein Welpe in Stuttgart ankommt und künftig mit vielen städtischen Umweltreizen leben wird, muss er nicht schon am ersten Tag möglichst viel kennenlernen.
Dein Welpe muss am Abholtag nichts leisten, niemanden beeindrucken und kein Trainingsprogramm absolvieren. Er darf bei dir ankommen, dich kennenlernen und die vielen neuen Eindrücke verarbeiten. Damit beginnt euer gemeinsamer Weg.
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Zusätzlich findest du in der Welpenfibel von Anton Fichtlmeier auf unserer Website wertvolle Impulse für die ersten Wochen mit deinem Welpen – rund um Orientierung, Kommunikation, Vertrauen und einen sicheren gemeinsamen Start.
Welpeneinzug und Abholtag in Stuttgart gut vorbereiten
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Meine Empfehlung für die Welpenzeit
Grunderziehung für Welpen
Grunderziehung für Welpen – Die erfolgreiche Fichtlmeier-Methode
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Der Ratgeber beschäftigt sich mit den ersten Schritten der Welpenerziehung und legt den Schwerpunkt auf eine verständliche Kommunikation zwischen Mensch und Hund sowie den Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung.
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