Hundetraining Blog Stuttgart – Tipps für Alltag, Welpen & Erziehung
In meinem Blog rund um Hundetraining in Stuttgart findest du praktische Tipps für den Alltag mit deinem Hund – von der Welpenerziehung über Leinenführigkeit bis zum sicheren Rückruf.
Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.
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Vorbereitung wichtiger als Training
- Isabel Scheu
- 22.02.2026
- Welpe zieht ein
Warum Vorbereitung beim Welpen wichtiger ist als Training nach dem Einzug
Ein Welpe zieht ein – und plötzlich drehen sich viele Gedanken um Sitz, Platz, Rückruf, Leinenführung und die ersten Übungen in der Hundeschule. Die Motivation ist verständlich: Schließlich möchtest du deinem jungen Hund von Anfang an zeigen, wie euer gemeinsamer Alltag funktionieren soll.
Doch bevor dein Welpe überhaupt sinnvoll lernen kann, muss zunächst etwas viel Grundlegenderes entstehen: Orientierung, Sicherheit, verständliche Kommunikation und ein verlässlicher Rahmen. Genau deshalb ist die Vorbereitung auf den Welpeneinzug mindestens genauso wichtig wie das spätere Training – und in den ersten Tagen häufig sogar entscheidender.
Dein Welpe verlässt seine bisher vertraute Welt. Mutter, Wurfgeschwister, bekannte Menschen, Gerüche und Tagesabläufe bleiben zurück. Gleichzeitig erwarten ihn eine neue Wohnung oder ein neues Haus, unbekannte Geräusche, fremde Menschen und möglicherweise ein vollkommen anderes Lebensumfeld.
In dieser Phase braucht dein Welpe nicht möglichst viele Übungen. Er braucht Menschen, die Situationen vorausschauend gestalten, ihn aufmerksam wahrnehmen und ihm verständlich Orientierung geben. In diesem Ratgeber erfährst du deshalb, warum Vorbereitung vor Training kommt, was du bereits vor dem Einzug klären solltest, welche Rolle Ruhe, Sicherheit und Tagesstruktur spielen und wie dieser Ansatz zur Fichtlmeier-Methode passt.
Kurze Antwort: Gute Vorbereitung ist beim Welpeneinzug wichtiger als möglichst frühes Training, weil sie den Rahmen schafft, in dem dein Welpe überhaupt sinnvoll lernen kann. Ein welpensicheres Zuhause, ein ruhiger Schlafplatz, klare Zuständigkeiten, bekannte Fütterung, verlässliche Abläufe und ausreichend Ruhe verhindern unnötige Konflikte und Überforderung. Erst wenn dein Welpe dich, sein neues Umfeld und eure Kommunikation zunehmend versteht, kann gezieltes Training sinnvoll darauf aufbauen.
Vorbereitung vor Training – das Wichtigste im Überblick
Orientierung zuerst
Dein Welpe muss zunächst verstehen, wer zu seinem neuen Umfeld gehört und wie euer gemeinsamer Alltag funktioniert.
Ruhe ermöglichen
Schlaf und Erholung sind gerade in den ersten Tagen wichtiger als ein voller Trainingsplan.
Sicherheit vorbereiten
Ein welpensicheres Zuhause verhindert, dass dein Hund ständig korrigiert oder aus gefährlichen Situationen geholt werden muss.
Abläufe klären
Füttern, Schlafen, Lösen und Ruhe können einen verlässlichen Rahmen bekommen, ohne zu einem starren Stundenplan zu werden.
Kommunikation aufbauen
Körpersprache, Wahrnehmung und verständliche Signale sind im Alltag wichtiger als möglichst viele früh gelernte Kommandos.
Training später darauf aufbauen
Gezielte Übungen werden leichter, wenn dein Hund bereits gelernt hat, sich an dir zu orientieren und Situationen mit dir gemeinsam zu bewältigen.
Vorbereitung bedeutet zunächst Orientierung – nicht möglichst frühe Erziehung
Noch bevor dein Welpe versteht, was ein bestimmtes Signal bedeutet, muss er lernen, sich in seinem vollkommen neuen Leben zurechtzufinden. Die Fragen, die für ihn in den ersten Tagen tatsächlich relevant sind, haben wenig mit klassischen Kommandos zu tun.
Für deinen Welpen geht es zunächst um Fragen wie
- Wo bin ich?
- Wer gehört zu meinem neuen Umfeld?
- Wo kann ich schlafen und mich zurückziehen?
- Wo bekomme ich Wasser und Futter?
- Wann kann ich mich lösen?
- Welche Geräusche und Bewegungen gehören zu meinem neuen Alltag?
- An wem kann ich mich in unbekannten Situationen orientieren?
Diese Orientierung entsteht nicht durch möglichst viele Kommandos. Sie entwickelt sich aus vielen kleinen Alltagserfahrungen und deiner Fähigkeit, Situationen ruhig und verständlich zu gestalten.
Genau deshalb lohnt es sich, schon vor dem Einzug über Tagesablauf, Wohnumgebung, Ruheplatz und die eigene Kommunikation nachzudenken. Mehr über die Wahrnehmung deines Hundes erfährst du im Beitrag zur Körpersprache beim Hund.
Warum zu viele Übungen direkt nach dem Einzug wenig sinnvoll sind
Ein Welpe lernt vom ersten Moment an. Das bedeutet jedoch nicht, dass du ab dem ersten Tag möglichst viele Trainingsziele verfolgen solltest.
Allein das neue Zuhause liefert bereits enorme Mengen an Informationen: neue Böden, Türen, Geräusche, Bewegungen, Menschen, Gerüche und Abläufe. Kommt zusätzlich ein umfangreiches Trainingsprogramm hinzu, steigt die Menge an Anforderungen weiter.
Besonders problematisch wird es, wenn Erwartungen nicht zum Entwicklungsstand und zur aktuellen Situation des Welpen passen. Ein Hund, der gerade müde, aufgeregt oder unsicher ist, kann nicht dieselben Leistungen zeigen wie ein ausgeruhter Hund in vertrauter Umgebung.
Das bedeutet nicht, dass Lernen unter Stress grundsätzlich unmöglich wäre. Entscheidend ist vielmehr: Hohe Erregung und Überforderung können es deutlich erschweren, neue Informationen sinnvoll aufzunehmen und angemessen auf deine Kommunikation zu reagieren.
Auch später im Hundeleben zeigt sich, wie stark Verhalten vom jeweiligen Entwicklungszustand abhängt. Mehr dazu findest du im Beitrag Warum verlernt der Hund in der Pubertät scheinbar alles?.
Ruhe ist eine der wichtigsten Grundlagen vor dem ersten Training
Welpen haben einen sehr hohen Schlaf- und Ruhebedarf. Gleichzeitig finden viele junge Hunde nach aufregenden Erlebnissen nicht automatisch in die Entspannung zurück.
Genau deshalb solltest du bereits vor dem Einzug überlegen, wo dein Welpe schlafen kann und wie ihr Ruhephasen im Alltag schützen möchtet.
Ein junger Hund, der ständig geweckt, beschäftigt, bespielt oder von einem Termin zum nächsten mitgenommen wird, bekommt wenig Gelegenheit, die vielen neuen Eindrücke zu verarbeiten.
Für mehr Ruhe kannst du bereits vor dem Einzug
- einen geeigneten Schlaf- und Rückzugsort vorbereiten
- den ersten Tagen bewusst wenig Termine geben
- Besuche zunächst reduzieren
- aktive Phasen nicht unnötig verlängern
- den Welpen nicht ständig beschäftigen
- Schlafphasen konsequent respektieren
Mehr zum Aufbau von Ruhe findest du im Beitrag Ruhe lernen.
Sicherheit verhindert unnötige Konflikte im Alltag
Gute Vorbereitung zeigt sich besonders darin, dass problematische Situationen möglichst gar nicht erst entstehen. Liegen Stromkabel offen, Medikamente auf niedrigen Tischen und Schuhe überall in der Wohnung, musst du deinen Welpen ständig stoppen oder Gegenstände wegnehmen.
Ist die Umgebung dagegen sinnvoll vorbereitet, kann dein Welpe deutlich freier erkunden und du musst weniger korrigierend eingreifen.
Auch ein sicherer Rückzugsort gehört zu dieser Vorbereitung. Dein Welpe braucht einen Bereich, an dem nicht ständig etwas von ihm erwartet wird.
Sicherheit bedeutet deshalb nicht permanente Kontrolle. Gute Vorbereitung ermöglicht vielmehr, dass du deinem Welpen innerhalb eines sinnvollen Rahmens Freiraum geben kannst.
Verlässliche Tagesstruktur gibt deinem Welpen Orientierung
Ein Welpe braucht keinen minutengenauen Stundenplan. Wiederkehrende Abläufe können ihm jedoch helfen, seinen neuen Alltag schneller einzuordnen.
Fressen, Lösen, Schlafen und gemeinsame Aktivität bekommen nach und nach einen gewissen Rhythmus. Dadurch wird nicht jeder Tag vollständig identisch – aber viele Situationen werden verständlicher.
Ein sinnvoll geplanter Welpeneinzug und Tagesrhythmus kann dir dabei helfen, die ersten Tage bewusst ruhig zu gestalten.
Auch später können wiederkehrende Abläufe und verlässliche Ruhephasen helfen, Aktivität und Erholung im Alltag sinnvoll miteinander zu verbinden.
Was du bereits vor dem Einzug deines Welpen vorbereiten kannst
Vorbereitung bedeutet nicht nur, Leine und Futternapf zu kaufen. Einige der wichtigsten Entscheidungen betreffen eure Organisation und deinen Umgang mit dem neuen Familienmitglied.
Diese Punkte solltest du möglichst vorher klären
- Wo schläft und ruht der Welpe?
- Welche Räume sind zunächst zugänglich?
- Wer übernimmt morgens, tagsüber und abends welche Aufgaben?
- Wie wird die Fütterung organisiert?
- Wo kann sich der Welpe lösen?
- Wie wird er im Auto sicher transportiert?
- Welche Regeln gelten für Kinder und Besucher?
- Wie geht ihr mit Ruhephasen um?
- Welche Erwartungen habt ihr an die ersten Tage?
- Welche Hundeschule beziehungsweise welche Trainingsphilosophie passt zu euch?
Eine praktische Übersicht über Ausstattung und Organisation findest du in unserer Checkliste für den Welpeneinzug.
Warum realistische Erwartungen Teil guter Vorbereitung sind
Viele Schwierigkeiten entstehen nicht, weil mit dem Welpen grundsätzlich etwas nicht stimmt, sondern weil die Erwartungen des Menschen nicht zu einem jungen Hund passen.
Ein Welpe ist nicht stubenrein, läuft nicht automatisch entspannt an der Leine, bleibt nicht selbstverständlich allein und kann seine Impulse noch nicht wie ein erwachsener Hund kontrollieren.
Wenn du das bereits vor dem Einzug weißt, kannst du viele Situationen anders bewerten. Ein Missgeschick auf dem Teppich wird dann nicht zum „Ungehorsam“, und ein aufgeregter Welpe am Abend ist nicht automatisch unterfordert.
Gute Vorbereitung schützt deshalb auch vor unnötigem Frust – auf beiden Seiten.
Beziehung entsteht im Alltag – nicht erst in einer Trainingseinheit
Beziehung zwischen Mensch und Hund entsteht nicht ausschließlich beim Training. Sie entwickelt sich vor allem in den vielen scheinbar unspektakulären Situationen des Alltags.
Wie reagierst du, wenn dein Welpe erschrickt? Wie führst du ihn durch eine Tür? Wie gehst du damit um, wenn er müde wird? Wie verständlich ist deine Körpersprache? Wie verlässlich reagierst du auf seine Signale?
Genau in diesen Situationen lernt dein Welpe, wie Kommunikation mit dir funktioniert.
Ein Sitzkommando kann innerhalb weniger Wiederholungen gelernt werden. Die Erfahrung, dass du Situationen wahrnimmst, sinnvoll handelst und verständlich kommunizierst, entsteht dagegen über viele gemeinsame Erlebnisse.
Gutes Training baut auf Orientierung und Kommunikation auf
Vorbereitung und Training stehen nicht im Gegensatz zueinander. Im Gegenteil: Gute Vorbereitung schafft die Bedingungen für späteres Training.
Wenn dein Hund dich wahrnimmt, sich an deiner Körpersprache orientieren kann und eure Kommunikation zunehmend versteht, werden viele Übungen im Alltag leichter.
Ein guter Rahmen hilft später beispielsweise bei
- Leinenführung
- Rückruf
- Ruhe in Begegnungssituationen
- Impulskontrolle
- Apportieren
- Alltagssituationen in Stadt und Öffentlichkeit
Training wird dann nicht zum isolierten Abarbeiten von Übungen, sondern zu einem weiteren Bestandteil eurer gemeinsamen Kommunikation.
Nach der Fichtlmeier-Methode: Erst kommunizieren – dann konditionieren
Bei Pfotenliebe Stuttgart arbeiten wir nach der Methode von Anton Fichtlmeier. Ein zentraler Gedanke dabei lautet: Erst kommunizieren – dann konditionieren.
Genau deshalb steht für uns beim Welpen nicht an erster Stelle, möglichst schnell eine lange Liste an Signalen aufzubauen. Zunächst möchten wir verstehen, wie der Hund Situationen wahrnimmt, wie er kommuniziert und wie wir ihm durch unsere Körpersprache Orientierung geben können.
Das beginnt bereits am ersten Tag. Wie betritt ihr gemeinsam das Zuhause? Wie gestaltest du Ruhe? Wie reagierst du auf Unsicherheit? Wie nimmst du Kontakt auf? Wie führst du deinen Welpen durch neue Situationen?
Konditionierung kann später sinnvoll eingesetzt werden. Sie ersetzt jedoch keine Beziehung und keine verständliche Kommunikation.
Gute Vorbereitung ist deshalb aus unserer Sicht kein organisatorisches Nebenthema. Sie ist bereits ein wesentlicher Bestandteil des späteren gemeinsamen Lebens.
Welpenstart in Stuttgart: Vorbereitung auf einen reizreichen Alltag
Wenn dein Welpe in Stuttgart aufwächst, können schon die ersten Tage zahlreiche neue Umweltreize mit sich bringen. Straßenbahnen, dichter Verkehr, Fahrräder, Treppenhäuser, Aufzüge, Menschen und andere Hunde gehören je nach Wohnlage schnell zum Alltag.
Gerade deshalb ist es sinnvoll, zuhause bereits einen ruhigen und verlässlichen Rahmen geschaffen zu haben. Dein Welpe muss nicht gleichzeitig sein neues Zuhause kennenlernen, die Innenstadt erkunden, Besucher begrüßen und mit einem umfangreichen Trainingsprogramm beginnen.
Auch spätere Ausflüge zum Killesberg, in den Rotwildpark, an den Bärensee oder in die Stuttgarter Weinberge dürfen Schritt für Schritt entstehen.
In unserer Welpenbegleitung bei Pfotenliebe Stuttgart geht es deshalb nicht darum, möglichst viele Situationen möglichst schnell abzuhaken. Entscheidend ist, dass der Welpe Erfahrungen verarbeiten kann und dabei zunehmend Orientierung an seinem Menschen findet.
Diese Fehler solltest du beim Welpenstart vermeiden
Direkt ein Trainingsprogramm starten
Dein Welpe muss nicht am ersten Tag Sitz, Platz, Rückruf und Leinenführung lernen. Das Ankommen hat zunächst Vorrang.
Ruhe mit Langeweile verwechseln
Ein Welpe braucht nicht ständig Beschäftigung. Schlaf und unspektakuläre Phasen gehören genauso zu seiner Entwicklung.
Erziehung statt Umgebung optimieren
Kabel, Schuhe und Giftstoffe sollten gesichert werden, statt deinen Welpen ständig dafür korrigieren zu müssen.
Zu hohe Erwartungen haben
Ein Welpe kann viele Dinge entwicklungsbedingt noch nicht zuverlässig leisten. Das ist kein Zeichen mangelnder Erziehung.
Zu viele Reize anbieten
Sozialisation bedeutet nicht, innerhalb weniger Tage möglichst viele Orte, Menschen und Hunde kennenzulernen.
Nur auf Kommandos achten
Körpersprache, Orientierung und gegenseitige Wahrnehmung sind mindestens genauso wichtig wie einzelne trainierte Signale.
FAQ – häufige Fragen: Warum ist Vorbereitung beim Welpen wichtiger als frühes Training?
Wann sollte man mit dem Training eines Welpen beginnen?
Lernen beginnt ab dem ersten gemeinsamen Moment. Ein umfangreiches Trainingsprogramm ist jedoch unmittelbar nach dem Einzug nicht notwendig. Zunächst sind Orientierung, Ruhe, Alltag und verständliche Kommunikation besonders wichtig. Gezielte Übungen können anschließend schrittweise hinzukommen.
Was sollte ein Welpe in den ersten Tagen lernen?
In den ersten Tagen lernt dein Welpe vor allem sein neues Zuhause, seine Bezugspersonen und eure Abläufe kennen. Wo wird geschlafen, wo gibt es Wasser und Futter, wie funktioniert die Kommunikation und wo kann er sich lösen? Diese Alltagserfahrungen sind zunächst wichtiger als eine lange Liste an Kommandos.
Sollte ein Welpe am ersten Tag schon Sitz und Platz lernen?
Das ist nicht notwendig. Wenn sich eine kleine Lernsituation natürlich ergibt, ist das unproblematisch. Der erste Tag muss jedoch nicht für gezieltes Kommandotraining genutzt werden. Ruhe und Ankommen haben Vorrang.
Warum ist Ruhe für einen Welpen so wichtig?
Welpen müssen zahlreiche neue Eindrücke verarbeiten und haben einen hohen Schlaf- und Ruhebedarf. Ausreichende Erholung unterstützt ihre körperliche und mentale Entwicklung und hilft, übermäßige Erregung zu vermeiden.
Kann man einen Welpen mit zu viel Training überfordern?
Ja. Viele Übungen, lange Trainingsphasen und hohe Erwartungen können für einen jungen Hund zu viel werden – besonders wenn gleichzeitig zahlreiche neue Umweltreize verarbeitet werden müssen. Kurze, passende Lernsituationen sind sinnvoller als ein voller Trainingsplan.
Wie bereite ich mich richtig auf einen Welpen vor?
Bereite einen sicheren Ruheplatz vor, sichere Gefahrenquellen, besorge die notwendige Grundausstattung, kläre Fütterung und Tagesorganisation und halte die ersten Tage möglichst frei von unnötigen Terminen. Überlege außerdem bereits vorher, welche Form der Hundeerziehung und Kommunikation zu dir passt.
Braucht ein Welpe feste Tagesabläufe?
Ein minutengenauer Stundenplan ist nicht nötig. Wiederkehrende Abläufe rund um Fressen, Schlafen, Lösen und gemeinsame Aktivität können deinem Welpen jedoch Orientierung und Vorhersehbarkeit geben.
Was bedeutet „Erst kommunizieren – dann konditionieren“?
Nach der Fichtlmeier-Methode geht es zunächst darum, den Hund wahrzunehmen, seine Körpersprache zu verstehen und eine verständliche Kommunikation aufzubauen. Konditionierte Signale können später hinzukommen, sollen aber nicht die eigentliche Beziehung und Orientierung ersetzen.
Wann sollte ich mit meinem Welpen in die Hundeschule gehen?
Eine gute Welpenschule kann frühzeitig unterstützen. Entscheidend ist jedoch, dass sie zum Entwicklungsstand des Hundes passt und nicht darauf ausgerichtet ist, in kurzer Zeit möglichst viele Kommandos aufzubauen. Beobachtung, Kommunikation, Ruhe und Alltag sollten ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.
Ist Bindung wichtiger als Erziehung?
Beziehung, Orientierung und Erziehung lassen sich nicht sinnvoll vollständig voneinander trennen. Eine tragfähige Beziehung und verständliche Kommunikation erleichtern jedoch den gesamten weiteren Alltag und bilden eine wichtige Grundlage für Training und Führung.
Was ist der häufigste Fehler nach dem Welpeneinzug?
Häufig wird zu schnell zu viel erwartet: viele Besucher, zahlreiche neue Orte, lange Spielphasen und gleichzeitig erste Trainingsziele. Ein ruhigerer Start mit überschaubaren Eindrücken und ausreichend Schlaf ist für viele Welpen sinnvoller.
Fazit: Gute Vorbereitung schafft die Grundlage für späteres Training
Die Zeit vor dem Einzug deines Welpen ist kein bloßes Warten. Sie ist der Moment, in dem du viele Voraussetzungen für euren späteren Alltag schaffen kannst.
Ein sicher vorbereitetes Zuhause, ein ruhiger Rückzugsort, realistische Erwartungen, klare Zuständigkeiten und ein bewusster Umgang mit den ersten Tagen helfen deinem Welpen, sich in seiner neuen Welt zu orientieren.
Training wird dadurch nicht unwichtig. Es bekommt lediglich den richtigen Platz. Statt möglichst schnell eine Liste an Kommandos abzuarbeiten, kann es auf einer bereits vorhandenen Kommunikation und Orientierung aufbauen.
Nach der Fichtlmeier-Methode bedeutet das: erst wahrnehmen und kommunizieren – dann konditionieren. Dein Welpe muss nicht möglichst schnell funktionieren. Er darf zunächst lernen, dich zu verstehen und sich an dir zu orientieren.
Du möchtest deine Vorbereitung auf ein solides Fundament stellen? Die individuelle Kaufberatung von Pfotenliebe Stuttgart unterstützt dich bei allen Fragen rund um Welpeneinzug, Erstausstattung, Tagesstruktur, Ruhe und die ersten gemeinsamen Schritte.
Zusätzlich findest du in der Welpenfibel von Anton Fichtlmeier auf unserer Website wertvolle Impulse für die erste gemeinsame Zeit – rund um das Wesen des Welpen, verständliche Kommunikation, Orientierung und einen gut vorbereiteten Start.
Welpenstart in Stuttgart von Anfang an sinnvoll begleiten
Du möchtest nicht einfach möglichst früh trainieren, sondern deinen Welpen wirklich verstehen und ihm von Anfang an Orientierung geben?
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Gemeinsam betrachten wir nicht nur einzelne Übungen, sondern euren gesamten Alltag: Ruhe, Kontaktaufnahme, Orientierung, Grenzen, Sicherheit und die Frage, wie du deinen jungen Hund verständlich durch neue Situationen führst.
Meine Empfehlung für die Welpenzeit
Grunderziehung für Welpen
Grunderziehung für Welpen – Die erfolgreiche Fichtlmeier-Methode
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Der Ratgeber beschäftigt sich mit den ersten Schritten der Welpenerziehung und legt den Schwerpunkt auf eine verständliche Kommunikation zwischen Mensch und Hund sowie den Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung.
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