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Hundetraining Tipps & Wissen aus Stuttgart

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Hundetraining Blog Stuttgart – Tipps für Alltag, Welpen & Erziehung

In meinem Blog rund um Hundetraining in Stuttgart findest du praktische Tipps für den Alltag mit deinem Hund – von der Welpenerziehung über Leinenführigkeit bis zum sicheren Rückruf.

Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.

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Richtige Züchter stellt mehr Fragen als du denkst

  • Isabel Scheu
  • 10.02.2026
  • Welpenkauf & Züchter

Der richtige Züchter stellt dir mehr Fragen, als du ihm

Du hast dich in eine bestimmte Hunderasse verliebt, recherchierst Züchter und stehst vielleicht kurz davor, einen Welpen zu reservieren. Doch dann passiert etwas, womit viele zukünftige Hundehalter zunächst gar nicht rechnen: Der Züchter stellt dir eine Frage nach der anderen.

Wie wohnst du? Wie sieht dein Arbeitstag aus? Wie lange müsste der Hund später allein bleiben? Warum möchtest du gerade diese Rasse? Was machst du im Urlaub? Wer kümmert sich um den Hund, wenn du krank wirst? Und was passiert, wenn sich dein Leben in einigen Jahren verändert?

Vielleicht fragst du dich irgendwann, ob das nicht ein bisschen viel ist. Doch genau diese Rückfragen können ein sehr gutes Zeichen sein. Denn ein verantwortungsvoller Züchter möchte seine Welpen nicht möglichst schnell verkaufen. Er möchte herausfinden, welches Zuhause wirklich zu welchem Hund passt. Genau das ist ein wichtiges Zeichen verantwortungsvoller Zucht.

In diesem Beitrag erfährst du, warum ein guter Züchter dir so viele Fragen stellt, welche Themen dabei besonders wichtig sind und warum du sogar aufmerksam werden solltest, wenn sich ein Anbieter überhaupt nicht für dein zukünftiges Leben mit dem Hund interessiert.

Kurze Antwort: Ein verantwortungsvoller Züchter möchte wissen, in welches Leben sein Welpe ziehen wird. Deshalb fragt er nach deinem Alltag, deiner Wohnsituation, Hundeerfahrung, Arbeitszeit, Betreuung, Urlaubsplanung, Familie, Erwartungen an die Rasse und deinen Vorstellungen vom Zusammenleben. Je genauer er dich kennenlernen möchte, desto eher zeigt das, dass ihm nicht nur der Verkauf, sondern die langfristige Zukunft seiner Hunde wichtig ist.

Warum ein guter Züchter viele Fragen stellt

Züchter, die ihre Arbeit ernst nehmen, sehen ihre Welpen nicht als Produkte. Sie begleiten sie vom ersten Lebenstag an, beobachten ihre Entwicklung, kümmern sich um Gesundheit und Aufzucht und lernen mit der Zeit die unterschiedlichen Charaktere innerhalb eines Wurfs kennen.

Entsprechend schwer wiegt die Entscheidung, wem ein Welpe später anvertraut wird. Ein verantwortungsvoller Züchter möchte deshalb nicht nur wissen, ob du einen Hund möchtest. Er möchte herausfinden, ob dein Alltag, deine Erwartungen und deine Möglichkeiten zu seiner Rasse und möglichst auch zu einem bestimmten Welpen passen.

Verantwortungsvolle Zucht endet schließlich nicht bei der Auswahl gesunder Elterntiere. Sie umfasst auch die Frage, wo die gezüchteten Hunde später leben werden.

Deshalb ist ein ausführliches Gespräch keine unnötige Kontrolle. Es zeigt vielmehr, dass sich der Züchter mit der Zukunft seiner Welpen auseinandersetzt.

Wie sieht dein Tagesablauf aus?

Eine der wichtigsten Fragen betrifft deinen ganz normalen Alltag. Schließlich muss der Hund später genau in diesem Alltag leben – nicht nur an Wochenenden, im Urlaub oder während der ersten aufregenden Wochen nach seinem Einzug.

Ein Züchter könnte beispielsweise wissen wollen

  • Wie viele Stunden arbeitest du täglich?
  • Arbeitest du im Homeoffice oder außer Haus?
  • Wie lange wäre der Hund später regelmäßig allein?
  • Wer übernimmt Spaziergänge und Betreuung?
  • Wie flexibel ist dein Tagesablauf?
  • Was passiert, wenn sich deine Arbeitszeiten verändern?

Diese Fragen helfen nicht nur dem Züchter. Sie können auch dich dazu bringen, noch einmal sehr konkret darüber nachzudenken, ob ein Hund tatsächlich dauerhaft in dein Leben passt.

Wie und wo wirst du mit deinem Hund leben?

Wohnung oder Haus? Innenstadt oder ländliche Umgebung? Garten oder kein Garten? Aufzug oder viele Treppen? Auch deine Wohnsituation kann für den Züchter interessant sein.

Dabei sollte es nicht um pauschale Regeln gehen. Ein Hund braucht nicht automatisch ein Haus mit riesigem Garten, um ein gutes Leben führen zu können. Ebenso garantiert ein Garten noch lange keine artgerechte Haltung.

Interessant ist vielmehr, wie du deinen Alltag mit dem Hund gestalten möchtest und ob die individuellen Bedürfnisse der Rasse berücksichtigt werden können.

Gerade wenn du beispielsweise mitten in Stuttgart wohnst, können andere Alltagssituationen eine Rolle spielen als bei einem Zuhause außerhalb der Stadt: Straßenverkehr, öffentliche Verkehrsmittel, viele Menschen, Begegnungen auf engem Raum oder ein Mehrfamilienhaus gehören möglicherweise täglich dazu.

Warum möchtest du genau diese Hunderasse?

Diese Frage solltest du besonders ernst nehmen. Ein verantwortungsvoller Züchter möchte wissen, warum du dich gerade für seine Rasse interessierst.

Vielleicht gefällt dir das Aussehen. Vielleicht kennst du bereits Hunde dieser Rasse. Vielleicht suchst du einen Begleiter für bestimmte Aktivitäten. All das darf Teil deiner Entscheidung sein – sollte aber nicht die einzige Grundlage bilden.

Ein guter Züchter wird deshalb herausfinden wollen, ob du dich auch mit den typischen Eigenschaften, ursprünglichen Aufgaben und möglichen Herausforderungen der Rasse beschäftigt hast. Genau deshalb ist die Frage „Welcher Hund passt wirklich zu mir?“ vor dem Kauf so wichtig.

Du solltest dich unter anderem mit diesen Punkten beschäftigt haben

  • ursprüngliche Aufgabe der Rasse
  • Bewegungs- und Beschäftigungsbedürfnis
  • Größe und körperliche Entwicklung
  • mögliche jagdliche Motivation
  • Wach- und Schutzverhalten
  • Fell- und Pflegeaufwand
  • rassetypische gesundheitliche Risiken
  • mögliche Herausforderungen im Alltag

Hast du bereits Erfahrung mit Hunden?

Auch diese Frage gehört häufig zu einem ausführlichen Kennenlernen. Dabei sollte fehlende Hundeerfahrung nicht automatisch bedeuten, dass du keinen Welpen bekommen kannst.

Viel interessanter ist, wie du dich vorbereitest. Ein engagierter Ersthundehalter, der sich informiert, Unterstützung sucht und bereit ist zu lernen, kann wesentlich besser vorbereitet sein als jemand, der seit Jahren Hunde hält und davon überzeugt ist, bereits alles zu wissen.

Deshalb könnte ein Züchter auch danach fragen, ob du bereits eine Hundeschule ausgewählt hast, wie du dir die ersten Wochen vorstellst oder an wen du dich bei Schwierigkeiten wenden würdest.

Wer lebt noch mit dir zusammen?

Ein Hund zieht selten nur zu einer einzelnen Person – selbst wenn diese offiziell der Halter ist. Partner, Kinder, Mitbewohner und andere Tiere gehören ebenfalls zum späteren Alltag.

Deshalb können Fragen kommen wie

  • Leben Kinder im Haushalt?
  • Wie alt sind die Kinder?
  • Gibt es bereits andere Hunde?
  • Leben Katzen oder andere Tiere im Haushalt?
  • Sind alle Familienmitglieder mit dem Hund einverstanden?
  • Gibt es bekannte Allergien?
  • Wer trägt später hauptsächlich die Verantwortung?

Diese Informationen können für die Einschätzung wichtig sein, welcher Welpe und welche individuellen Eigenschaften besonders gut zu deinem Zuhause passen könnten.

Was passiert im Urlaub, bei Krankheit oder in einem Notfall?

Ein Hund begleitet dich viele Jahre. In dieser Zeit wird nicht immer alles nach Plan laufen.

Deshalb ist es vollkommen nachvollziehbar, wenn ein Züchter wissen möchte, ob du bereits darüber nachgedacht hast, wer deinen Hund betreuen könnte, wenn du einmal ausfällst.

Auch Urlaubsplanung kann Thema sein. Reist der Hund mit? Gibt es eine vertraute Betreuung? Was passiert, wenn du kurzfristig ins Krankenhaus musst? Unser Beitrag Hund wird krank im Urlaub zeigt zusätzlich, warum eine gute Vorbereitung auch für unerwartete Situationen wichtig ist.

Niemand muss für jede Eventualität einen perfekten Plan besitzen. Aber es zeigt Verantwortungsbewusstsein, wenn du dir über solche Situationen bereits Gedanken gemacht hast.

Wie stellst du dir die ersten Wochen mit deinem Welpen vor?

Der Einzug eines Welpen verändert den Alltag erheblich. Deshalb wird ein guter Züchter möglicherweise wissen wollen, ob du für die erste Zeit ausreichend Freiraum eingeplant hast.

Typische Themen sind

  • freie Tage oder Urlaub rund um den Einzug
  • Aufteilung der Betreuung innerhalb der Familie
  • Schlaf- und Ruheplatz des Welpen
  • Stubenreinheit
  • erste kurze Trennungen
  • Tierarzt und Hundeschule
  • Ruhe und Eingewöhnung
  • Umgang mit Besuch und neuen Reizen

Gerade die ersten Tage sollten nicht mit einem möglichst großen Erlebnisprogramm gefüllt werden. Ein Welpe muss zunächst ankommen, seine neue Umgebung kennenlernen und Sicherheit entwickeln.

Welche Erwartungen hast du an deinen zukünftigen Hund?

Diese Frage kann besonders aufschlussreich sein. Manche Menschen suchen einen sportlichen Begleiter, andere einen Familienhund, einen Wanderpartner oder einen Hund, der sie möglichst überallhin begleitet.

Problematisch wird es, wenn Erwartungen und tatsächliche Eigenschaften eines Hundes weit auseinanderliegen.

Ein verantwortungsvoller Züchter wird dir deshalb nicht einfach versprechen, dass sein Welpe später all deine Wünsche erfüllt. Er sollte vielmehr offen erklären, welche Eigenschaften wahrscheinlich sind, welche Entwicklung nicht vorhergesagt werden kann und welche Herausforderungen zu seiner Rasse gehören können.

Was passiert, wenn sich dein Leben verändert?

Ein Welpe bleibt nicht wenige Monate bei dir. Im besten Fall begleitet dich dein Hund über viele Jahre – und in dieser Zeit kann sich sehr viel verändern.

Arbeitsplatz, Beziehung, Wohnort, Familienplanung oder finanzielle Situation können heute völlig anders aussehen als in einigen Jahren.

Niemand kann seine Zukunft vollständig planen. Ein guter Züchter möchte aber erkennen, ob du einen Hund als langfristige Verantwortung begreifst und bereit bist, bei Veränderungen nach Lösungen zu suchen.

Warum die vielen Fragen auch für dich ein großer Vorteil sind

Vielleicht fühlt sich ein ausführliches Gespräch zunächst ungewohnt an. Tatsächlich kann es aber auch für dich sehr wertvoll sein.

Du hinterfragst deine Entscheidung

Gute Fragen bringen dich dazu, deinen zukünftigen Alltag mit Hund realistischer zu betrachten.

Der Züchter kann besser beraten

Je mehr er über dich weiß, desto besser kann er einschätzen, welcher Welpe möglicherweise zu deinem Leben passt.

Du lernst die Rasse besser kennen

Im Gespräch können Erwartungen korrigiert und typische Herausforderungen offen besprochen werden.

Es entsteht Vertrauen

Ein ausführliches gegenseitiges Kennenlernen kann die Grundlage für einen langfristigen Kontakt schaffen.

Im besten Fall entsteht eine langfristige Beziehung zum Züchter. Der Mensch, der dich heute ausführlich kennenlernen möchte, kann später ein wertvoller Ansprechpartner sein, weil er deinen Hund bereits seit seiner Geburt kennt.

Warum fehlende Rückfragen ein Warnzeichen sein können

Das Gegenteil sollte dich ebenfalls aufmerksam machen: Ein Anbieter beantwortet deine Fragen knapp, möchte möglichst schnell eine Reservierung und interessiert sich überhaupt nicht dafür, wie der Hund bei dir später leben wird.

Natürlich führt nicht jeder seriöse Züchter exakt dasselbe Gespräch. Manche fragen bereits ausführlich am Telefon, andere nutzen Fragebögen oder besprechen bestimmte Themen beim persönlichen Kennenlernen.

Wenn jedoch überhaupt kein Interesse an dir und deinem zukünftigen Alltag besteht, solltest du genauer hinschauen.

Mögliche Warnzeichen sind

  • es geht fast ausschließlich um Kaufpreis und Zahlung
  • deine Wohn- und Lebenssituation spielt keine Rolle
  • niemand fragt nach deiner Erfahrung mit Hunden
  • die Wahl des Welpen erfolgt ausschließlich nach Farbe oder Foto
  • du sollst möglichst schnell reservieren oder anzahlen
  • es interessiert niemanden, warum du diese Rasse möchtest
  • eine persönliche Beziehung zwischen Züchter und Käufer scheint unerwünscht
  • nach der Übergabe ist keine weitere Kontaktmöglichkeit vorgesehen

Solche Punkte sollten immer gemeinsam mit den übrigen Umständen betrachtet werden. Weitere Hinweise findest du in unserem Beitrag Woran erkenne ich einen unseriösen Züchter?.

Rückfragen sind Fürsorge – aber kein Verhör

Ein gutes Auswahlgespräch sollte trotz aller wichtigen Fragen respektvoll bleiben. Verantwortungsbewusstsein bedeutet nicht, zukünftige Hundehalter herablassend zu behandeln oder ihnen das Gefühl zu geben, sich für jeden Aspekt ihres Lebens rechtfertigen zu müssen.

Es sollte vielmehr ein offenes Gespräch entstehen, bei dem beide Seiten herausfinden dürfen, ob die Vorstellungen zusammenpassen.

Du darfst genauso Fragen stellen, Zweifel äußern und dir Bedenkzeit nehmen. Der Züchter prüft dich – aber du prüfst genauso den Züchter.

Genau deshalb gehören Transparenz und gegenseitiger Respekt zu einer verantwortungsvollen Vermittlung.

Ein guter Züchter darf dir auch von einem Welpen abraten

Dieser Punkt ist besonders wichtig: Ein verantwortungsvoller Züchter muss nicht jedem Interessenten einen Welpen verkaufen.

Kommt er nach mehreren Gesprächen zu dem Schluss, dass seine Rasse oder ein bestimmter Welpe nicht gut zu deiner Lebenssituation passt, kann eine ehrliche Absage sogar ein Zeichen besonderer Verantwortung sein.

Das kann im ersten Moment enttäuschend sein. Langfristig ist eine ehrliche Einschätzung jedoch wesentlich besser als eine Vermittlung, bei der bereits vorher absehbar ist, dass Bedürfnisse und Erwartungen kaum zusammenpassen.

Ebenso darfst auch du nach einem Gespräch feststellen: Dieser Züchter oder diese Rasse passt nicht zu mir. Niemand sollte sich aufgrund bereits investierter Zeit oder emotionaler Vorfreude zu einem Welpenkauf verpflichtet fühlen.

Nach der Fichtlmeier-Methode: Nicht irgendein Welpe muss passen

Bei Pfotenliebe Stuttgart arbeiten wir als lizenzierte Hundeschule nach der Methode von Anton Fichtlmeier. Ein zentraler Gedanke dabei ist, den Hund als individuelles Wesen wahrzunehmen und seine Kommunikation zu verstehen.

Dieser Blick beginnt für uns nicht erst mit dem Training. Schon bei der Auswahl eines Hundes lohnt es sich, nicht ausschließlich nach Optik, Geschlecht oder einem einzelnen kurzen Eindruck zu entscheiden.

Innerhalb eines Wurfs können Welpen unterschiedliche Verhaltensweisen, Temperamente und Strategien zeigen. Ein Züchter, der seine Hunde täglich beobachtet, besitzt deshalb Informationen, die du bei einem kurzen Besuch kaum sammeln kannst.

Genau deshalb sind seine Fragen an dich so wertvoll: Je besser er deinen Alltag, deine Erwartungen und deine Persönlichkeit kennt, desto fundierter kann er einschätzen, welcher seiner Welpen möglicherweise gut zu deinem Leben passt.

Welpenkauf in Stuttgart: Lass dich nicht von der Entfernung unter Druck setzen

Wenn du aus Stuttgart oder der Umgebung kommst, ist es verständlich, zunächst nach Züchtern in Stuttgart, Esslingen, Ludwigsburg, Böblingen, im Remstal oder der weiteren Region zu suchen.

Die räumliche Nähe sollte jedoch nicht das wichtigste Auswahlkriterium sein. Ein verantwortungsvoller Züchter, dessen Hunde, Aufzucht und Zuchtziele wirklich zu deinen Vorstellungen passen, kann eine längere Anfahrt wert sein.

Umgekehrt wird eine Zucht nicht automatisch empfehlenswert, nur weil du sie innerhalb weniger Minuten erreichen kannst. Du entscheidest dich nicht für einen kurzen Fahrtweg, sondern im besten Fall für einen Begleiter für viele gemeinsame Jahre.

Diese Fragen eines Züchters sind ein gutes Zeichen

Ein verantwortungsvoller Züchter möchte beispielsweise wissen

  • Warum möchtest du einen Hund?
  • Warum interessiert dich gerade diese Rasse?
  • Wie sieht dein normaler Tagesablauf aus?
  • Wie lange müsste dein Hund später allein bleiben?
  • Wie und wo wohnst du?
  • Wer lebt mit dir im Haushalt?
  • Hast du bereits Hundeerfahrung?
  • Wie bereitest du dich auf deinen Welpen vor?
  • Welche Erwartungen hast du an deinen zukünftigen Hund?
  • Wie möchtest du deinen Hund beschäftigen?
  • Wer übernimmt die Betreuung im Urlaub?
  • Was passiert, wenn du krank wirst?
  • Welche Unterstützung hast du für die erste Zeit?
  • Wie gehst du mit möglichen Schwierigkeiten um?
  • Was passiert mit dem Hund, wenn sich dein Leben verändert?

Du musst auf diese Fragen keine perfekten Antworten liefern. Viel wichtiger ist, dass du dich ehrlich mit ihnen auseinandersetzt.

FAQ – häufige Fragen zu Rückfragen eines Züchters

Ist es normal, dass ein Züchter mir viele persönliche Fragen stellt?

Fragen zu deinem Alltag, deiner Wohnsituation, Hundeerfahrung, Betreuung und deinen Erwartungen sind bei einer verantwortungsvollen Vermittlung durchaus sinnvoll. Der Züchter möchte einschätzen können, ob seine Hunde zu deinem Leben passen.

Muss ich bereits Erfahrung mit Hunden haben?

Nicht grundsätzlich. Auch Ersthundehalter können sehr gute Voraussetzungen mitbringen. Entscheidend sind realistische Erwartungen, Vorbereitung, Lernbereitschaft und die Bereitschaft, sich bei Bedarf fachliche Unterstützung zu holen.

Kann ein Züchter entscheiden, dass ich keinen Welpen bekomme?

Ja. Ein verantwortungsvoller Züchter kann zu dem Ergebnis kommen, dass seine Rasse, ein bestimmter Wurf oder ein einzelner Welpe nicht gut zu deiner Lebenssituation passt.

Ist es ein schlechtes Zeichen, wenn ein Züchter keine Fragen stellt?

Vollständiges Desinteresse an deinem zukünftigen Alltag mit dem Hund sollte dich aufmerksam machen. Manche Züchter nutzen jedoch Fragebögen oder führen Gespräche zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Entscheidend ist deshalb das Gesamtbild.

Warum möchte ein Züchter wissen, wie lange ich arbeite?

Weil regelmäßige Betreuung und die Dauer des späteren Alleinbleibens wichtige Bestandteile des Hundealltags sind. Der Züchter möchte einschätzen, ob die geplante Lebenssituation zu seinen Hunden passt.

Sucht der Züchter den Welpen für mich aus?

Das Vorgehen unterscheidet sich von Zucht zu Zucht. Eine fundierte Einschätzung des Züchters kann jedoch sehr wertvoll sein, weil er die Welpen über Wochen hinweg in unterschiedlichen Situationen erlebt.

Darf ich dem Züchter genauso viele Fragen stellen?

Unbedingt. Eine verantwortungsvolle Vermittlung ist keine einseitige Prüfung. Du solltest genauso nach Gesundheit, Elterntieren, Aufzucht, Sozialisierung, Zuchtzielen und den Bedingungen der Abgabe fragen.

Fazit: Viele Rückfragen können ein sehr gutes Zeichen sein

Wenn ein Züchter dich ausführlich kennenlernen möchte, solltest du das nicht automatisch als Misstrauen verstehen. Im Gegenteil: Fragen nach deinem Alltag, deiner Familie, deiner Hundeerfahrung und deinen Zukunftsplänen zeigen, dass sich jemand Gedanken darüber macht, wo sein Welpe später leben wird.

Ein verantwortungsvoller Züchter möchte nicht möglichst schnell verkaufen. Er möchte möglichst passend vermitteln. Und dafür muss er mehr über dich wissen als deinen Namen und deine Telefonnummer.

Gleichzeitig solltest auch du kritisch bleiben. Viele Fragen allein garantieren noch keine verantwortungsvolle Zucht. Schau dir immer das Gesamtbild aus Gesundheit, Aufzucht, Transparenz, Umgang mit den Hunden und Vermittlung an.

Besonders wertvoll ist ein Gespräch dann, wenn beide Seiten offen fragen dürfen. Je mehr wichtige Fragen vor dem Welpenkauf geklärt werden, desto besser können Erwartungen und Realität zusammenpassen.

Du möchtest wissen, woran du einen verantwortungsvollen Züchter erkennst oder ob eine bestimmte Rasse und ein bestimmter Welpe wirklich zu deinem Leben passen? Die individuelle Kaufberatung von Pfotenliebe Stuttgart unterstützt dich ehrlich, unabhängig und individuell – von der ersten Rassewahl über die Züchtersuche bis zur Entscheidung für deinen zukünftigen Hund.

Zusätzlich empfehlen wir dir die Welpenfibel von Anton Fichtlmeier auf unserer Website. Sie gibt dir wertvolle Impulse für die erste gemeinsame Zeit und hilft dir dabei, deinen Welpen von Anfang an als individuelles Wesen wahrzunehmen und seine Kommunikation besser zu verstehen.

Welcher Hund passt wirklich zu dir?

Du möchtest deine Entscheidung nicht nur nach Gefühl treffen?

Bei Pfotenliebe Stuttgart unterstützen wir dich bereits vor dem Einzug deines Hundes. Gemeinsam betrachten wir deine Lebenssituation, deine Wünsche, die passende Rasse, mögliche Züchter und später auch die Auswahl eines Welpen, der wirklich zu dir passen kann.

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