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Hundetraining Tipps & Wissen aus Stuttgart

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Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.

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Dürfen Hunde Eis essen?

  • Isabel Scheu
  • 07.08.2025
  • Sommer

Dürfen Hunde Eis essen? Hundeeis selber machen – Rezepte, Zutaten & Tipps

Wenn im Sommer die Temperaturen steigen, greifen wir Menschen gerne zu einem Eis. Da liegt die Frage nahe: Dürfen Hunde eigentlich auch Eis essen? Und wenn ja – welches Eis ist für Hunde geeignet?

Die kurze Antwort lautet: Ja, Hunde dürfen Eis bekommen – allerdings kommt es entscheidend auf die Zutaten und die Menge an. Herkömmliches Speiseeis aus Supermarkt oder Eisdiele ist für Hunde häufig keine gute Wahl. Zucker, bestimmte Milchprodukte, Schokolade oder ungeeignete Süßstoffe können problematisch und teilweise sogar gefährlich sein.

Eine bessere Alternative ist selbstgemachtes Hundeeis. Mit wenigen hundegeeigneten Zutaten kannst Du Deinem Vierbeiner an warmen Tagen eine kleine sommerliche Erfrischung zubereiten. Besonders praktisch: Du bestimmst selbst, was im Eis landet und kannst das Rezept an die Verträglichkeit Deines Hundes anpassen.

Ob Hundeeis mit Banane, Wassermelone, Joghurt, Karotte, Apfel oder eine herzhafte Variante – die Möglichkeiten sind vielfältig. Wichtig bleibt jedoch: Hundeeis ist ein Snack und keine Maßnahme gegen eine gefährliche Überhitzung.

Wenn Du unsicher bist, ob Deinem Hund bereits zu warm ist, findest Du weitere Informationen unter Hitze und Hund.

In diesem ausführlichen Ratgeber erfährst Du, welches Eis Hunde essen dürfen, welche Zutaten tabu sind, wie Du Hundeeis selber machen kannst und welche einfachen Hundeeis-Rezepte sich für heiße Sommertage eignen.

Wichtiger Hinweis zu Hundeeis

Hundeeis ist eine kleine Erfrischung beziehungsweise ein Leckerli und ersetzt weder frisches Trinkwasser noch einen kühlen Schattenplatz oder konsequenten Hitzeschutz.

Hunde mit Allergien, Unverträglichkeiten, Magen-Darm-Erkrankungen, Diabetes, Übergewicht oder anderen Erkrankungen sollten nur Zutaten erhalten, die individuell für sie geeignet sind.

Xylit beziehungsweise Birkenzucker darf niemals im Hundeeis enthalten sein. Der Süßstoff ist für Hunde hochgiftig.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Hunde dürfen speziell für sie zubereitetes Eis in kleinen Mengen essen.
  • Selbstgemachtes Hundeeis ist meist die beste Möglichkeit, die Zutaten zu kontrollieren.
  • Normales Speiseeis ist aufgrund von Zucker und weiteren Zutaten häufig ungeeignet.
  • Schokolade und Xylit gehören niemals ins Hundeeis.
  • Geeignete Zutaten können beispielsweise Wassermelone, Banane, Karotte, Apfel oder bestimmte Beeren sein.
  • Naturjoghurt eignet sich nur, wenn Dein Hund Milchprodukte gut verträgt.
  • Hundeeis ohne Joghurt lässt sich problemlos nur mit Obst, Gemüse und Wasser herstellen.
  • Beginne bei neuen Zutaten immer mit einer kleinen Portion.
  • Große harte Eisstücke solltest Du vermeiden.
  • Hundeeis ersetzt niemals frisches Trinkwasser.

Hundeeis für Hunde in Stuttgart – Abkühlung an heißen Sommertagen

Auch in Stuttgart und der Region Baden-Württemberg können sommerliche Temperaturen für Hunde belastend werden. Besonders in dicht bebauten Stadtgebieten heizen sich Asphalt, Gehwege und Plätze stark auf.

In unserer Hundeschule Pfotenliebe Stuttgart sprechen wir deshalb im Sommer regelmäßig darüber, wie Beschäftigung, Spaziergänge und Tagesabläufe an hohe Temperaturen angepasst werden können.

Viele Hundehalter aus Stuttgart, Esslingen, Ludwigsburg, Böblingen, Sindelfingen, Leonberg, Fellbach und Waiblingen suchen dabei nach kleinen Möglichkeiten, ihrem Hund den Sommer angenehmer zu gestalten.

Selbstgemachtes Hundeeis kann eine solche Ergänzung sein. Es sollte allerdings immer als kleiner Snack und nicht als eigentliche Kühlmaßnahme gegen Überhitzung verstanden werden.

Dürfen Hunde Eis essen?

Ja, Hunde dürfen Eis essen, wenn es aus hundegeeigneten Zutaten hergestellt und nur in kleinen Mengen angeboten wird. Besonders geeignet ist selbstgemachtes Hundeeis ohne Zucker und Süßstoffe. Normales Speiseeis für Menschen ist dagegen häufig ungeeignet, weil es Zucker, Milchprodukte, Schokolade oder für Hunde gefährliche Zutaten enthalten kann.

Warum normales Eis für Hunde häufig ungeeignet ist

Ein kleiner Löffel Eis scheint zunächst harmlos. Doch normales Speiseeis wurde für Menschen entwickelt und nicht für Hunde.

Je nach Sorte können Zutaten enthalten sein, die für Hunde ungeeignet oder sogar gefährlich sind.

Zucker im Eis

Viele handelsübliche Eissorten enthalten große Mengen Zucker.

Ein Hund benötigt diesen zugesetzten Zucker nicht. Regelmäßige zusätzliche Kalorien können unter anderem Übergewicht begünstigen.

Milch und Laktose

Nicht jeder erwachsene Hund verträgt größere Mengen Milch beziehungsweise Laktose problemlos.

Mögliche Folgen können sein:

  • Blähungen,
  • Bauchschmerzen,
  • weicher Kot
  • oder Durchfall.

Wenn Du Joghurt für selbstgemachtes Hundeeis verwenden möchtest, sollte Dein Hund ihn gut vertragen.

Schokolade im Eis

Schokoladeneis ist für Hunde tabu.

Kakao beziehungsweise Schokolade enthält Theobromin. Dieser Stoff kann für Hunde giftig sein.

Xylit und andere Süßstoffe

Besondere Vorsicht gilt bei zuckerreduzierten beziehungsweise zuckerfreien Produkten.

Xylit, auch Birkenzucker genannt, ist für Hunde hochgiftig und kann einen lebensbedrohlichen Notfall verursachen.

Kontrolliere deshalb bei Fertigprodukten immer die Zutatenliste.

Dürfen Hunde Vanilleeis essen?

Normales Vanilleeis ist für Hunde nicht empfehlenswert. Es enthält typischerweise Zucker und Milchprodukte und bietet dem Hund keinen gesundheitlichen Vorteil.

Eine speziell für Hunde zubereitete Alternative ist die bessere Wahl.

Dürfen Hunde Schokoladeneis essen?

Nein. Schokolade beziehungsweise Kakao gehört aufgrund des enthaltenen Theobromins nicht in Hundefutter oder Hundeeis.

Dürfen Hunde Wassereis essen?

Bei gekauftem Wassereis kommt es auf die Zutaten an. Viele Produkte enthalten große Mengen Zucker, Aromen oder Süßstoffe.

Die sicherere Variante ist selbstgemachtes Hundeeis aus Wasser und einer geeigneten Obst- oder Gemüsekomponente.

Gut geeignet

Selbstgemachtes Hundeeis aus wenigen bekannten und gut verträglichen Zutaten.

Nur bei Verträglichkeit

Naturjoghurt und andere Milchprodukte solltest Du nur verwenden, wenn Dein Hund sie verträgt.

Tabu

Schokolade, Xylit, Weintrauben, Rosinen und andere für Hunde ungeeignete Zutaten.

Welches Eis dürfen Hunde essen?

Am einfachsten ist Hundeeis, wenn Du nur wenige Zutaten verwendest, die Dein Hund bereits kennt und gut verträgt.

Eissorte Für Hunde geeignet?
Selbstgemachtes Hundeeis Ja, mit geeigneten Zutaten und in kleinen Portionen
Hundeeis mit Wassermelone Ja, ohne Schale und geeignete Kerne
Hundeeis mit Banane Ja, in angemessener Menge
Joghurt-Hundeeis Bei guter Verträglichkeit
Vanilleeis für Menschen Nicht empfehlenswert
Schokoladeneis Nein
Eis mit Xylit Nein – hochgiftig

Hundeeis selber machen – so einfach geht es

Für selbstgemachtes Hundeeis brauchst Du normalerweise keine besonderen Küchengeräte.

Je nach Rezept reichen:

  • ein Mixer oder Pürierstab,
  • eine geeignete Form,
  • wenige hundegeeignete Zutaten
  • und ein Gefrierfach.

Viele Rezepte funktionieren nach demselben Prinzip:

  1. Geeignete Zutaten vorbereiten.
  2. Mit Wasser beziehungsweise einer verträglichen Basis pürieren.
  3. In kleine Portionen füllen.
  4. Einfrieren.
  5. Vor dem Füttern kurz antauen lassen.

Welche Formen eignen sich für Hundeeis?

Gut geeignet sind kleine Formen, aus denen sich das Hundeeis einfach lösen lässt.

Die Größe sollte zur Größe und zum Fressverhalten Deines Hundes passen.

Verwende keine Holzstiele, die Dein Hund verschlucken oder zerbeißen könnte.

Hundeeis mit Wassermelone – einfaches Rezept

Wassermelone enthält viel Wasser und eignet sich deshalb gut für ein einfaches sommerliches Hundeeis.

Weitere Informationen findest Du unter Darf mein Hund Wassermelone essen?

Zutaten

  • 100 g Wassermelonen-Fruchtfleisch
  • 100 ml Wasser

Zubereitung

  1. Schale entfernen.
  2. Fruchtfleisch entsprechend vorbereiten.
  3. Mit dem Wasser fein pürieren.
  4. In kleine Formen geben.
  5. Einfrieren.

Vor dem Servieren kannst Du die Portion kurz antauen lassen.

Bananeneis für Hunde mit Joghurt

Banane sorgt für eine cremige Konsistenz und wird von vielen Hunden gerne gefressen.

Zutaten

  • 1 reife Banane
  • 100 g Naturjoghurt beziehungsweise eine individuell verträgliche Alternative

Zubereitung

  1. Banane schälen.
  2. Mit dem Joghurt pürieren.
  3. In kleine Portionen füllen.
  4. Einfrieren.

Tipp: Wenn Dein Hund Milchprodukte nicht gut verträgt, kannst Du die Banane stattdessen mit etwas Wasser pürieren.

Hundeeis ohne Joghurt – Karotteneis

Du möchtest Hundeeis ohne Joghurt zubereiten? Dann eignet sich beispielsweise eine einfache Kombination aus Karotte und Wasser.

Zutaten

  • 100 g gekochte Karotten
  • 100 ml Wasser

Zubereitung

  1. Karotten weich kochen.
  2. Abkühlen lassen.
  3. Mit Wasser pürieren.
  4. Portionieren und einfrieren.

Diese Variante kommt vollständig ohne Milchprodukte aus.

Apfel-Hundeeis selber machen

Zutaten

  • 1 Apfel
  • 100 ml Wasser

Zubereitung

Apfel waschen und das Kerngehäuse sowie die Kerne vollständig entfernen. Anschließend das Fruchtfleisch klein schneiden, mit Wasser pürieren und in kleinen Portionen einfrieren.

Beeren-Hundeeis selber machen

Zutaten

  • 50 g Heidelbeeren
  • 50 g Erdbeeren
  • 100 ml Wasser

Zubereitung

Beeren gründlich waschen, mit Wasser pürieren und anschließend portionsweise einfrieren.

Gerade bei neuen Lebensmitteln solltest Du zunächst nur eine kleine Menge anbieten und beobachten, wie Dein Hund sie verträgt.

Herzhaftes Hundeeis mit Leberwurst

Nicht jeder Hund begeistert sich für Obst. Für solche Hunde kann eine herzhafte Variante interessanter sein.

Zutaten

  • 1 Teelöffel hundegeeignete Leberwurst
  • 150 ml Wasser

Zubereitung

Leberwurst gründlich mit dem Wasser vermischen, in kleine Formen geben und einfrieren.

Achte bei der Auswahl darauf, dass die verwendete Leberwurst für Deinen Hund geeignet ist und keine problematischen Zutaten enthält.

Welche Zutaten eignen sich für selbstgemachtes Hundeeis?

Je nach individueller Verträglichkeit können verschiedene Lebensmittel verwendet werden.

Mögliche Zutaten sind beispielsweise:

  • Wassermelone,
  • Banane,
  • Apfel ohne Kerne und Kerngehäuse,
  • Heidelbeeren,
  • Erdbeeren,
  • gekochte Karotten,
  • Gurke,
  • Naturjoghurt bei guter Verträglichkeit
  • oder kleine Mengen geeigneter herzhafter Zutaten.

Am besten verwendest Du Lebensmittel, die Dein Hund bereits kennt und gut verträgt.

Welche Früchte dürfen nicht ins Hundeeis?

Nicht jedes Obst ist für Hunde geeignet.

Weintrauben und Rosinen gehören beispielsweise niemals ins Hundeeis.

Auch bei Steinobst müssen Kerne beziehungsweise Steine vollständig entfernt werden.

Darf Avocado ins Hundeeis?

Avocado ist für ein Hundeeis keine sinnvolle Zutat. Verwende lieber bekannte und eindeutig geeignete Alternativen wie Wassermelone, Banane oder Beeren.

Vorsicht bei zuckerfreien Lebensmitteln

„Zuckerfrei“ bedeutet nicht automatisch hundegeeignet.

Prüfe bei Joghurt, Erdnussbutter, Aufstrichen und anderen verarbeiteten Lebensmitteln immer die Zutatenliste.

Xylit beziehungsweise Birkenzucker ist für Hunde hochgiftig und darf niemals verwendet werden.

Wie viel Hundeeis darf mein Hund essen?

Hundeeis sollte ein Leckerli bleiben und entsprechend in die gesamte Futterration eingerechnet werden.

Eine allgemeingültige Portionsgröße gibt es nicht. Sie hängt unter anderem ab von:

  • Körpergröße,
  • Gewicht,
  • Alter,
  • Aktivität,
  • Gesundheitszustand,
  • verwendeten Zutaten
  • und der sonstigen Fütterung.

Beim ersten Ausprobieren ist eine kleine Portion besonders sinnvoll.

Darf mein Hund jeden Tag Hundeeis essen?

Hundeeis muss kein täglicher Bestandteil der Ernährung sein. Besonders kalorienreichere Varianten mit Banane, Joghurt oder Leberwurst solltest Du als gelegentliches Leckerli betrachten.

Kann Hundeeis Durchfall verursachen?

Ja. Zu große Mengen, ungewohnte Zutaten oder nicht verträgliche Milchprodukte können bei empfindlichen Hunden Verdauungsprobleme verursachen.

Beginne deshalb mit kleinen Mengen.

Wie sollte Hundeeis serviert werden?

Hundeeis muss nicht steinhart direkt aus dem Gefrierschrank angeboten werden.

Du kannst es kurz antauen lassen und anschließend beobachten, wie Dein Hund damit umgeht.

Soll der Hund Hundeeis lecken oder kauen?

Ruhiges Lecken ist meist die angenehmere Variante.

Hunde, die große gefrorene Stücke sofort vollständig ins Maul nehmen oder hastig herunterschlucken, sollten entsprechend kleinere beziehungsweise weichere Portionen erhalten.

Darf ich Hundeeis am Stiel machen?

Auf einen klassischen Holzstiel solltest Du verzichten. Er könnte zerkaut, verschluckt oder gesplittert werden.

Kann ich Hundeeis in einem Beschäftigungsspielzeug anbieten?

Geeignete befüllbare Beschäftigungsspielzeuge können grundsätzlich verwendet werden, sofern sie zur Größe und zum Fressverhalten Deines Hundes passen.

Beaufsichtige Deinen Hund bei der Verwendung.

Kühlt Hundeeis einen Hund wirklich ab?

Hundeeis kann sich im Maul angenehm kühl anfühlen und eine kleine sommerliche Beschäftigung darstellen.

Es darf aber nicht mit einer wirksamen Behandlung einer Überhitzung verwechselt werden.

Für einen sicheren Sommer sind vor allem wichtig:

  • ausreichend frisches Trinkwasser,
  • Schatten,
  • angepasste Spazierzeiten,
  • weniger körperliche Belastung bei Hitze,
  • Ruhe
  • und das frühzeitige Erkennen von Hitzestress.

Wie Hunde ihre Körpertemperatur regulieren, erklären wir ausführlicher unter Wie schwitzen Hunde?.

Kann Hundeeis einen Hitzschlag verhindern?

Nein. Hundeeis ist kein Schutz vor einem Hitzschlag.

Ein Hund darf bei hohen Temperaturen nicht körperlich überfordert werden und benötigt jederzeit Zugang zu einem kühlen Bereich und Wasser.

Checkliste für sicheres Hundeeis

  • Nur hundegeeignete Zutaten verwenden.
  • Keine Schokolade verwenden.
  • Niemals Xylit beziehungsweise Birkenzucker verwenden.
  • Keine Weintrauben oder Rosinen verwenden.
  • Obstkerne und harte Steine vollständig entfernen.
  • Bei Milchprodukten auf individuelle Verträglichkeit achten.
  • Neue Zutaten zunächst in kleiner Menge testen.
  • Hundeeis nur als Leckerli anbieten.
  • Portionsgröße an den Hund anpassen.
  • Sehr große harte Eisstücke vermeiden.
  • Keine Holzstiele mitfüttern.
  • Den Hund beim Fressen beobachten.
  • Hundeeis niemals als Ersatz für Trinkwasser betrachten.
  • Bei Anzeichen einer Überhitzung nicht auf Hundeeis als Kühlmaßnahme verlassen.

Hundeeis als Beschäftigung an heißen Tagen

Selbstgemachtes Hundeeis kann neben der kleinen Erfrischung auch eine ruhige Beschäftigung sein.

Das kann gerade im Sommer interessant sein, wenn körperlich anstrengende Aktivitäten während der heißen Tageszeiten reduziert werden sollten.

Statt einer zusätzlichen langen Runde in der Mittagshitze kann eine ruhige Beschäftigung zu Hause eine sinnvolle Alternative darstellen.

Wichtig bleibt trotzdem: Auch eine Futterbeschäftigung sollte zur individuellen Situation und zum Hund passen.

Hundeeis für Welpen – dürfen Welpen Eis essen?

Auch ein Welpe kann grundsätzlich eine sehr kleine Menge selbstgemachtes Hundeeis aus bereits bekannten und verträglichen Zutaten bekommen.

Gerade bei Welpen solltest Du jedoch besonders sparsam mit zusätzlichen Snacks umgehen und keine unnötig komplizierten Rezepturen verwenden.

Eine kleine Portion aus einer einzigen bekannten Zutat und etwas Wasser ist häufig vollkommen ausreichend.

Hundeeis für Senioren

Auch ältere Hunde können Hundeeis bekommen, sofern die verwendeten Zutaten zu ihrem Gesundheitszustand und ihrer Ernährung passen.

Bei bestehenden Erkrankungen sollte die Auswahl entsprechend angepasst werden.

Hundeeis für Hunde mit empfindlichem Magen

Bei einem empfindlichen Verdauungssystem gilt besonders: wenige Zutaten verwenden und nichts Neues wild miteinander kombinieren.

Eine einfache Variante aus einem bekannten Lebensmittel und Wasser kann besser geeignet sein als ein Rezept mit vielen verschiedenen Komponenten.

Häufige Fragen zu Hundeeis

Dürfen Hunde Eis essen?

Ja. Hunde dürfen in kleinen Mengen speziell für sie hergestelltes oder selbstgemachtes Eis aus geeigneten Zutaten bekommen.

Welches Eis dürfen Hunde essen?

Besonders geeignet ist selbstgemachtes Hundeeis aus wenigen hundegeeigneten Zutaten wie Wassermelone, Banane, Karotte oder Beeren.

Dürfen Hunde normales Eis essen?

Normales Speiseeis ist nicht empfehlenswert, da es häufig viel Zucker, Milchprodukte oder andere für Hunde ungeeignete Zutaten enthält.

Dürfen Hunde Vanilleeis essen?

Normales Vanilleeis für Menschen ist aufgrund von Zucker und Milchprodukten keine empfehlenswerte Wahl für Hunde.

Dürfen Hunde Schokoladeneis essen?

Nein. Schokolade beziehungsweise Kakao enthält Theobromin und kann für Hunde giftig sein.

Dürfen Hunde Wassereis essen?

Gekauftes Wassereis ist häufig zuckerhaltig oder enthält weitere Zusätze. Selbstgemachtes Wassereis aus geeigneten Zutaten ist die bessere Alternative.

Ist Hundeeis gesund?

Hundeeis aus geeigneten Zutaten kann in kleinen Mengen ein passendes Leckerli sein. Es sollte trotzdem nicht als notwendiger Bestandteil einer gesunden Ernährung betrachtet werden.

Wie kann ich Hundeeis selber machen?

Geeignete Zutaten mit etwas Wasser oder einer verträglichen Basis pürieren, in kleine Formen geben und einfrieren.

Kann ich Hundeeis ohne Joghurt machen?

Ja. Obst oder Gemüse kann einfach mit Wasser püriert und anschließend eingefroren werden.

Welcher Joghurt eignet sich für Hundeeis?

Wenn Dein Hund Milchprodukte verträgt, kann ungesüßter Naturjoghurt verwendet werden. Bei empfindlichen Hunden kann eine laktosearme beziehungsweise laktosefreie Alternative sinnvoller sein.

Dürfen Hunde gefrorene Banane essen?

Banane kann in kleinen Mengen Bestandteil eines Hundeeises sein. Aufgrund ihres natürlichen Zuckergehalts sollte sie trotzdem nur maßvoll gefüttert werden.

Dürfen Hunde gefrorene Wassermelone essen?

Wassermelonen-Fruchtfleisch kann in geeigneter Form für Hundeeis verwendet werden. Die harte Schale sollte entfernt werden.

Wie viel Hundeeis darf mein Hund bekommen?

Die Menge hängt von Größe, Gewicht, Gesundheitszustand und Zutaten ab. Beginne mit einer kleinen Portion und betrachte Hundeeis als Leckerli.

Wie oft darf ein Hund Hundeeis essen?

Hundeeis sollte eine gelegentliche Ergänzung bleiben und muss nicht täglich angeboten werden.

Kann Hundeeis Durchfall verursachen?

Ja. Unverträgliche Zutaten, Milchprodukte oder zu große Portionen können Verdauungsprobleme auslösen.

Dürfen Welpen Hundeeis essen?

Grundsätzlich ja, allerdings nur in sehr kleinen Mengen und möglichst aus bereits bekannten und gut verträglichen Zutaten.

Dürfen Hunde Eiswürfel essen?

Sehr große und harte Eisstücke sind nicht ideal. Für eine sommerliche Beschäftigung sind kleinere, kurz angetaute Portionen häufig besser kontrollierbar.

Kühlt Hundeeis den Hund ab?

Hundeeis kann sich angenehm kühl anfühlen, ersetzt aber keine wirksamen Maßnahmen gegen Überhitzung wie Schatten, Ruhe, Wasser und angepasste Aktivität.

Kann Hundeeis einen Hitzschlag verhindern?

Nein. Hundeeis schützt nicht vor einem Hitzschlag. Entscheidend sind konsequenter Hitzeschutz und das frühzeitige Erkennen einer Überhitzung.

Welche Zutaten dürfen niemals ins Hundeeis?

Unter anderem Schokolade, Xylit beziehungsweise Birkenzucker, Weintrauben und Rosinen gehören nicht ins Hundeeis.

Kann ich Hundeeis als Beschäftigung verwenden?

Ja. Eine kleine gefrorene beziehungsweise angetaute Portion kann eine ruhige Beschäftigung an warmen Tagen sein, sofern sie zum Hund und seinem Fressverhalten passt.

Fazit: Hunde dürfen Eis essen – auf die richtigen Zutaten kommt es an

Hunde dürfen Eis essen, wenn es aus geeigneten Zutaten besteht und in einer angemessenen Menge angeboten wird. Am einfachsten und kontrollierbarsten ist selbstgemachtes Hundeeis.

Wassermelone, Banane, Beeren, Apfel oder Karotte bieten verschiedene Möglichkeiten für einfache Hundeeis-Rezepte. Auch Joghurt kann verwendet werden, wenn Dein Hund ihn gut verträgt.

Normales Speiseeis für Menschen solltest Du dagegen nicht zur Gewohnheit machen. Besonders Schokolade und Xylit sind für Hunde tabu.

Beginne bei neuen Rezepten mit kleinen Portionen, passe die Größe an Deinen Hund an und beobachte die Verträglichkeit.

Und vor allem: Hundeeis ist eine nette sommerliche Ergänzung – aber kein Ersatz für Schatten, Ruhe, angepasste Spazierzeiten und ausreichend frisches Trinkwasser.

Weitere Informationen findest Du unter Sommer mit Hund, Hitze und Hund und Wie Hunde schwitzen.

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Bei hohen Temperaturen sollte Hundetraining immer an Wetter, Alter, Rasse, Kondition und Gesundheitszustand des Hundes angepasst werden.

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