Pfotenliebe Blog

Hundetraining Tipps & Wissen aus Stuttgart

In meinem Blog teile ich Wissen rund um Hundetraining, Alltag mit Hund, Welpen, Gesundheit, Verhalten und ein entspanntes Zusammenleben zwischen Mensch und Hund.

Hundetraining Blog Stuttgart – Tipps für Alltag, Welpen & Erziehung

In meinem Blog rund um Hundetraining in Stuttgart findest du praktische Tipps für den Alltag mit deinem Hund – von der Welpenerziehung über Leinenführigkeit bis zum sicheren Rückruf.

Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.

Themen im Blog

Wissen rund um Hundetraining, Alltag und Gesundheit

Hier findest du hilfreiche Artikel zu Welpen, Junghunden, Leinenführigkeit, Rückruf, Gesundheit, Ernährung und einem entspannten Alltag mit Hund.

BLOG DURCHSUCHEN

Wonach suchst du?

Durchsuche den Pfotenliebe Blog nach Themen rund um Hundetraining, Welpen, Gesundheit, Ernährung, Verhalten und Alltag mit Hund.

Die Suche zeigt passende Beiträge aus dem Pfotenliebe Blog.

Meerwasser im Fell

  • Isabel Scheu
  • 01.08.2025
  • Urlaub mit Hund am Strand

Meerwasser im Fell: Warum du deinen Hund nach dem Strandtag abduschen solltest

Ein Strandtag mit Hund gehört für viele Vierbeiner zu den schönsten Erlebnissen im Sommer. Im Sand laufen, am Wasser entlangtoben, schwimmen und anschließend zufrieden am Strand liegen – für viele Hunde ist das Urlaub pur.

Doch nach dem letzten Sprung ins Meer bleibt einiges im Fell zurück. Salzwasser, Salzrückstände, Sand und feine Schmutzpartikel können sich zwischen den Haaren, an der Haut, zwischen den Zehen und in empfindlichen Körperregionen festsetzen. Besonders bei Hunden mit langem, dichtem oder lockigem Fell ist nach dem Trocknen häufig noch erstaunlich viel Sand vorhanden.

Viele Hundehalter fragen sich deshalb: Muss ich meinen Hund nach dem Baden im Meer wirklich abduschen? Reicht klares Wasser? Braucht mein Hund danach Shampoo? Und was passiert, wenn Salzwasser einfach im Fell trocknet?

Grundsätzlich ist es sinnvoll, Deinen Hund nach einem ausgiebigen Bad im Meer mit sauberem Süßwasser abzuspülen. Dabei geht es nicht darum, Deinen Hund nach jedem Strandbesuch intensiv zu baden. Vielmehr sollen Salzwasser, Salz und Sand aus Fell und von der Haut entfernt werden.

In diesem Ratgeber erfährst Du ausführlich, warum Du Deinen Hund nach dem Meer abduschen solltest, wie Salzwasser und Sand Haut und Fell belasten können, wie Du Deinen Hund nach dem Strand richtig abspülst und welche Pflege bei empfindlicher Haut sinnvoll ist.

Wichtiger Hinweis: Hautprobleme nach dem Strand nicht ignorieren

Zeigt Dein Hund nach einem Strandtag starken Juckreiz, ausgeprägte Hautrötungen, nässende oder offene Hautstellen, Schmerzen, Schwellungen oder andere auffällige Hautveränderungen, solltest Du die Ursache tierärztlich abklären lassen.

Besonders bei bereits bestehenden Hauterkrankungen oder Allergien kann Meerwasser gereizte Haut zusätzlich belasten. Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung.

Sollte man einen Hund nach dem Baden im Meer abduschen?

Ja, nach einem ausgiebigen Bad im Meer ist es sinnvoll, den Hund gründlich mit sauberem Süßwasser abzuspülen. Dadurch werden Salz, Sand und andere Rückstände aus Fell und von der Haut entfernt. Besonders Pfoten, Zehenzwischenräume, Bauch, Achseln und andere empfindliche Bereiche solltest Du kontrollieren. Hundeshampoo ist nach einem normalen Meerbad meist nicht erforderlich – klares Wasser reicht in vielen Fällen vollkommen aus.

Warum solltest du deinen Hund nach dem Baden im Meer abduschen?

Nach dem Schwimmen verdunstet das Wasser aus dem Fell. Die darin gelösten Salze verschwinden jedoch nicht einfach mit dem Wasser, sondern können als Rückstände auf Haut und Haar verbleiben.

Gleichzeitig haftet an nassem Fell besonders leicht Sand. Beim Trocknen können dadurch Salz- und Sandrückstände im Fell zurückbleiben und bei empfindlichen Hunden unangenehm werden.

Das gründliche Abspülen mit sauberem Süßwasser ist deshalb eine einfache Pflegemaßnahme nach einem langen Strandtag. Besonders sinnvoll ist es nach ausgiebigem Schwimmen oder wenn Dein Hund anschließend deutlich sandig und salzig ist.

Was macht Meerwasser mit Haut und Fell des Hundes?

Ein einzelnes Bad im Meer führt bei einem gesunden Hund nicht automatisch zu Hautproblemen. Wie gut ein Hund Meerwasser verträgt, hängt unter anderem von seinem Hautzustand, seiner Fellstruktur, bestehenden Hauterkrankungen und der Häufigkeit der Meerbäder ab.

Bleiben größere Mengen Salz im Fell zurück, kann die Haut bei empfindlichen Hunden jedoch trocken oder gereizt wirken. Besonders relevant ist das bei Hunden, die ohnehin zu Hautproblemen neigen.

Mögliche Folgen können sein:

  • trockene oder gespannte Haut,
  • Juckreiz und vermehrtes Kratzen,
  • Rötungen an empfindlichen Hautstellen,
  • sprödes oder stumpf wirkendes Fell,
  • stärkere Knotenbildung bei langem Fell
  • und eine zusätzliche Reizung bereits vorgeschädigter Haut.

Hat Dein Hund bereits Allergien oder wiederkehrende Hautbeschwerden, solltest Du besonders aufmerksam auf Veränderungen nach einem Meerbad achten.

Salz

Kann nach dem Verdunsten des Meerwassers als Rückstand auf Haut und Fell verbleiben und empfindliche Haut zusätzlich reizen.

Sand

Kann sich tief im Fell und zwischen den Zehen festsetzen und bei Bewegung unangenehm auf der Haut scheuern.

Feuchtigkeit

Dichtes oder langes Fell kann lange feucht bleiben. Deshalb sollte Dein Hund nach dem Abspülen anschließend gut abgetrocknet werden.

Warum ist Sand im Hundefell nach dem Strand problematisch?

Sand gehört zum Strand dazu und lässt sich bei einem ausgelassenen Hund kaum vollständig vermeiden. Problematisch wird er vor allem dort, wo sich viele Sandkörner sammeln und bei Bewegung dauerhaft an der Haut reiben.

Besonders aufmerksam solltest Du Bereiche kontrollieren, in denen Haut auf Haut liegt oder das Fell besonders dicht ist.

Dazu gehören unter anderem:

  • die Zehenzwischenräume,
  • die Ballen,
  • die Achselbereiche,
  • der Bauch,
  • die Leistengegend,
  • Bereiche unter Halsband oder Geschirr
  • und bei langhaarigen Hunden dicht behaarte Körperstellen.

Feiner Sand kann dort mechanisch scheuern und bereits empfindliche Haut zusätzlich reizen. Eine ausführliche Anleitung findest Du auch in unserem Beitrag zur Pfoten- und Hautpflege nach einem Strandtag.

Muss ich meinen Hund nach jedem Meerbad mit Shampoo waschen?

Nein. Nach einem normalen Bad im Meer reicht es in vielen Fällen aus, Deinen Hund gründlich mit sauberem Süßwasser abzuspülen.

Shampoo solltest Du nicht automatisch nach jedem Strandbesuch verwenden. Zu häufiges Waschen mit Shampoo kann die Haut unnötig belasten – insbesondere dann, wenn das verwendete Produkt nicht zum Hautzustand Deines Hundes passt.

Ein geeignetes Hundeshampoo kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn das Fell stark verschmutzt ist oder eine gezielte Reinigung erforderlich ist. Bei bestehenden Hautproblemen sollte die Produktauswahl gegebenenfalls tierärztlich abgestimmt werden.

Verwende außerdem kein Shampoo für Menschen. Hundehaut unterscheidet sich von menschlicher Haut und benötigt entsprechend geeignete Pflegeprodukte.

Weitere Grundlagen zum Waschen und zur Fellpflege findest Du in unserem Beitrag Hund richtig baden.

So duschst du deinen Hund nach dem Strand richtig ab

Das Abduschen muss weder kompliziert noch besonders lang sein. Entscheidend ist, dass Salz und Sand möglichst gründlich entfernt werden.

Verwende sauberes, lauwarmes Süßwasser

Spüle Deinen Hund nach dem Strand mit sauberem Süßwasser ab. Lauwarmes Wasser wird von vielen Hunden als angenehm empfunden.

Sehr heißes Wasser solltest Du vermeiden. Auch sehr kaltes Wasser ist insbesondere bei bereits ausgekühlten Hunden nicht notwendig.

Beginne an den Pfoten

An den Pfoten sammeln sich besonders viel Sand und Salz. Spüle die Ballen und Zehenzwischenräume sorgfältig aus.

Kontrolliere gleichzeitig, ob kleine Steinchen, Muschelreste oder andere Fremdkörper zwischen den Zehen hängen.

Spüle Bauch und Beine gründlich ab

Auch Bauch, Brust, Beine und Achselbereiche kommen beim Toben häufig mit Salzwasser und Sand in Kontakt. Gerade dort kann Sand bei Bewegung scheuern.

Spüle dichtes und langes Fell bis zur Haut

Bei langhaarigen oder sehr dicht behaarten Hunden reicht es nicht immer aus, lediglich oberflächlich Wasser über das Fell laufen zu lassen.

Teile das Fell gegebenenfalls vorsichtig mit den Fingern, damit das Süßwasser auch tiefer sitzende Salz- und Sandrückstände erreicht.

Sei am Kopf besonders vorsichtig

Dusche nicht mit kräftigem Wasserstrahl direkt in Augen, Nase oder Gehörgänge. Den Kopf kannst Du vorsichtig mit den Händen beziehungsweise einem feuchten Tuch reinigen, wenn das notwendig ist.

Hund nach dem Strand richtig trocknen

Nach dem Abduschen solltest Du Deinen Hund gründlich abtrocknen. Das gilt besonders für Hunde mit dichter Unterwolle oder langem Fell, bei denen Feuchtigkeit lange zwischen den Haaren verbleiben kann.

Verwende ein saugfähiges Handtuch und trockne besonders Bauch, Brust, Beine und Pfoten sorgfältig ab.

Bei einem Hund, der einen Föhn kennt und entspannt akzeptiert, kann dieser bei Bedarf mit ausreichendem Abstand und niedriger beziehungsweise angenehmer Temperatur eingesetzt werden.

Gleichzeitig kannst Du nach dem Trocknen kontrollieren, ob noch Sand im Fell vorhanden ist.

Pfoten nach dem Strand besonders sorgfältig kontrollieren

Die Pfoten verdienen nach einem Strandtag besondere Aufmerksamkeit. Sie kommen stundenlang mit Sand, Salzwasser, Muscheln, Steinen und teilweise sehr warmem Untergrund in Kontakt.

Kontrolliere deshalb:

  • die Ballen auf kleine Risse oder Verletzungen,
  • die Zehenzwischenräume auf Sand und Fremdkörper,
  • die Krallen,
  • die Haut zwischen den Zehen
  • und die Pfoten auf Rötungen oder Schwellungen.

Gerade feuchter Sand kann sich hartnäckig zwischen den Zehen festsetzen. Deshalb solltest Du die Pfoten nicht nur oberflächlich abspülen.

Was ist mit den Ohren nach dem Schwimmen im Meer?

Bei Hunden, die gerne schwimmen, solltest Du nach dem Strand auch einen Blick auf die Ohren werfen. Besonders bei Hunden mit hängenden Ohren oder wiederkehrenden Ohrenproblemen kann Feuchtigkeit länger im Bereich des Ohres verbleiben.

Trockne die von außen erreichbare Ohrmuschel vorsichtig ab. Führe keine Wattestäbchen oder andere Gegenstände in den Gehörgang ein.

Schüttelt Dein Hund nach dem Schwimmen dauerhaft den Kopf, kratzt auffällig am Ohr oder wirkt das Ohr gerötet, schmerzhaft oder unangenehm riechend, sollte das tierärztlich abgeklärt werden.

Was tun bei empfindlicher Haut nach dem Meerbad?

Hunde mit empfindlicher Haut oder Allergien benötigen möglicherweise eine individuell angepasste Pflege.

Gerade bei empfindlicher Haut gilt jedoch: Mehr Pflegeprodukte sind nicht automatisch besser.

Verzichte deshalb darauf, nach jedem Strandbesuch eigenständig verschiedene Öle oder Pflegeprodukte auf gereizte Haut aufzutragen. Auch vermeintlich natürliche Produkte können Hautreaktionen auslösen oder für den individuellen Hund ungeeignet sein.

Bei wiederkehrenden Hautproblemen ist es sinnvoller, die geeignete Pflege mit dem Tierarzt abzustimmen.

Ein passendes mildes oder rückfettendes Hundeshampoo kann in bestimmten Fällen sinnvoll sein – sollte aber gezielt und nicht automatisch nach jedem Bad eingesetzt werden.

Kann Meerwasser Hautprobleme beim Hund verschlimmern?

Bei einem gesunden Hund muss Meerwasser nicht automatisch zu Beschwerden führen. Bestehen jedoch bereits kleine Verletzungen, gereizte Hautstellen, Allergien oder andere Hauterkrankungen, kann der Kontakt mit Salzwasser unangenehm sein.

Achte deshalb besonders auf:

  • verstärktes Kratzen,
  • intensives Lecken einzelner Körperstellen,
  • Rötungen,
  • Schuppenbildung,
  • offene oder nässende Stellen
  • und Schmerzen bei Berührung.

Solche Veränderungen solltest Du nicht einfach mit zusätzlichen Pflegeprodukten überdecken. Bleiben die Beschwerden bestehen oder sind sie ausgeprägt, sollte die Ursache abgeklärt werden.

Hilft Abduschen nach dem Strand gegen Sandflöhe und Parasiten?

Nach einem Strandaufenthalt kann es sinnvoll sein, Haut und Fell Deines Hundes aufmerksam zu kontrollieren. In bestimmten Urlaubsregionen können außerdem verschiedene Parasiten eine Rolle spielen.

Das Abduschen kann lose Bestandteile und Verschmutzungen aus dem Fell entfernen. Es sollte jedoch nicht als zuverlässige Parasitenprophylaxe betrachtet werden.

Welche Risiken am jeweiligen Urlaubsort bestehen und welcher Parasitenschutz für Deinen Hund sinnvoll ist, hängt unter anderem vom Reiseziel ab.

Weitere Informationen findest Du in unserem Beitrag über Sandflöhe beim Hund.

Wie oft darf ein Hund im Meer schwimmen?

Dafür gibt es keine allgemeingültige Anzahl. Ein gesunder, wasserbegeisterter Hund kann während eines Strandurlaubs durchaus regelmäßig ins Meer gehen, sofern die Bedingungen geeignet sind.

Entscheidend sind unter anderem:

  • Gesundheitszustand und Kondition des Hundes,
  • Wassertemperatur,
  • Strömung und Wellengang,
  • Außentemperatur,
  • Dauer des Schwimmens,
  • Haut- und Fellzustand
  • und die Möglichkeit, sich anschließend auszuruhen und zu trocknen.

Achte außerdem darauf, dass Dein Hund beim Schwimmen nicht ständig Meerwasser schluckt. Warum das wichtig ist, erklären wir ausführlich im Beitrag Kein Salzwasser für Hunde.

Strandurlaub mit Hund aus Stuttgart – Pflege schon vor der Reise einplanen

Viele Hundehalter aus Stuttgart und der Region Baden-Württemberg verbringen ihren Sommerurlaub mit Hund an Nordsee, Ostsee oder an den Küsten von Frankreich, Italien, Kroatien und anderen europäischen Urlaubszielen.

Gerade wenn Dein Hund Meer und Strand noch nicht kennt, lohnt es sich, die Pflege bereits vor der Reise einzuplanen. Gewöhne Deinen Hund zu Hause in Ruhe daran, Pfoten kontrollieren, Fell abspülen und den Körper mit einem Handtuch trocknen zu lassen.

In unserer Hundeschule Pfotenliebe Stuttgart erleben wir immer wieder, wie hilfreich es ist, solche alltäglichen Pflegemaßnahmen nicht erst dann zu trainieren, wenn sie dringend notwendig werden. Ein Hund, der Berührungen und Körperpflege entspannt kennt, lässt sich auch im Urlaub wesentlich leichter versorgen.

Das ist für Hundehalter aus Stuttgart, Esslingen, Ludwigsburg, Böblingen, Sindelfingen, Leonberg und dem gesamten Großraum Stuttgart ein sinnvoller Bestandteil der Vorbereitung auf Reisen und gemeinsame Sommerausflüge.

Nach dem Strand: Deine Pflege-Checkliste für den Hund

  • Hund mit sauberem Süßwasser abspülen
  • Salz gründlich aus dem Fell entfernen
  • Pfoten und Zehenzwischenräume ausspülen
  • Bauch, Achseln und Leistengegend kontrollieren
  • Sand und kleine Fremdkörper entfernen
  • Ohren äußerlich kontrollieren und vorsichtig trocknen
  • Hund gründlich mit einem Handtuch abtrocknen
  • Langes oder dichtes Fell nach dem Trocknen kontrollieren und bürsten
  • Haut auf Rötungen und gereizte Stellen prüfen
  • Hundeshampoo nur bei Bedarf verwenden
  • Bei auffälligen Hautveränderungen tierärztlichen Rat einholen

Häufige Fragen zum Abduschen des Hundes nach dem Meer

Muss ich meinen Hund nach dem Baden im Meer abduschen?

Nach einem ausgiebigen Meerbad ist es sinnvoll, den Hund mit sauberem Süßwasser abzuspülen. Dadurch werden Salz, Sand und andere Rückstände aus Fell und von der Haut entfernt.

Was passiert, wenn ich meinen Hund nach dem Meer nicht abdusche?

Salz und Sand können im Fell zurückbleiben. Bei empfindlichen Hunden kann das zu trockener oder gereizter Haut, Juckreiz oder unangenehmem Scheuern führen.

Reicht Wasser nach dem Baden im Meer aus?

Ja, in vielen Fällen reicht gründliches Abspülen mit sauberem Süßwasser vollkommen aus. Hundeshampoo ist nach einem normalen Meerbad nicht automatisch erforderlich.

Soll ich meinen Hund nach jedem Strandtag mit Shampoo waschen?

Nein. Zu häufiges Shampoonieren kann die Haut unnötig belasten. Shampoo sollte gezielt eingesetzt werden, wenn es tatsächlich benötigt wird.

Ist Salzwasser schlecht für Hundefell?

Ein einzelnes Meerbad ist für einen gesunden Hund nicht automatisch schädlich. Zurückbleibende Salzrückstände können empfindliche Haut jedoch reizen und sollten deshalb nach ausgiebigem Baden abgespült werden.

Wie bekomme ich Sand aus dem Hundefell?

Spüle das Fell zunächst gründlich mit Süßwasser aus. Nach dem Trocknen kannst Du verbleibenden losen Sand vorsichtig ausbürsten. Kontrolliere besonders Pfoten, Bauch, Achseln und dicht behaarte Bereiche.

Kann Sand die Haut meines Hundes reizen?

Ja. Sand kann insbesondere zwischen den Zehen oder an Körperstellen mit viel Bewegung mechanisch scheuern und bereits empfindliche Haut zusätzlich reizen.

Sollte ich die Pfoten meines Hundes nach dem Strand waschen?

Ja. Spüle Salz und Sand sorgfältig von Ballen und aus den Zehenzwischenräumen und kontrolliere die Pfoten gleichzeitig auf kleine Verletzungen oder Fremdkörper.

Muss ich die Ohren meines Hundes nach dem Schwimmen trocknen?

Du kannst die äußerlich erreichbaren Bereiche vorsichtig trocknen. Führe jedoch keine Gegenstände in den Gehörgang ein. Bei anhaltendem Kopfschütteln, Schmerzen oder Rötungen sollte ein Tierarzt das Ohr untersuchen.

Kann ich meinen Hund nach dem Strand föhnen?

Wenn Dein Hund den Föhn entspannt kennt, kann er bei ausreichendem Abstand und niedriger beziehungsweise angenehmer Temperatur verwendet werden. Zu heiße Luft solltest Du vermeiden.

Was mache ich bei empfindlicher Hundehaut nach dem Meer?

Spüle Salz und Sand gründlich mit Süßwasser ab und beobachte die Haut. Bei wiederkehrenden oder deutlichen Beschwerden solltest Du die geeignete Hautpflege tierärztlich abstimmen lassen.

Hilft Abduschen gegen Sandflöhe?

Abduschen kann lose Verschmutzungen aus dem Fell entfernen, ersetzt aber keine geeignete Parasitenprophylaxe. Welche Parasiten am Urlaubsort relevant sind, hängt vom Reiseziel ab.

Fazit: Nach dem Meerbad ist Süßwasser die beste einfache Pflege

Ein ausgelassener Strandtag darf sandig und nass sein. Trotzdem lohnt es sich, Deinem Hund anschließend ein paar Minuten Pflege zu gönnen.

Durch gründliches Abspülen mit sauberem Süßwasser entfernst Du Salz, Sand und andere Rückstände aus dem Fell und von der Haut. Besonders Pfoten, Zehenzwischenräume, Bauch, Achseln und dicht behaarte Bereiche solltest Du sorgfältig kontrollieren.

Eine komplette Shampoo-Wäsche ist nach jedem Meerbad dagegen nicht notwendig. In vielen Fällen reicht klares Süßwasser vollkommen aus. Anschließend sollte Dein Hund gründlich abgetrocknet und auf Hautreizungen oder kleine Verletzungen kontrolliert werden.

So bleibt der Strandtag das, was er sein soll: ein schönes gemeinsames Sommererlebnis – ohne unnötige Probleme für Haut, Fell und Pfoten.

Pflege und Berührungen sind für deinen Hund noch schwierig?

Pfoten kontrollieren, Fell ausspülen, Ohren ansehen oder den Körper gründlich abtrocknen – solche Situationen gehören zum Hundealltag und lassen sich in Ruhe vorbereiten.

In unserer Hundeschule Pfotenliebe Stuttgart unterstützen wir Dich dabei, Alltagssituationen verständlich aufzubauen und Deinem Hund Sicherheit und Orientierung zu vermitteln.

Hundetraining in Stuttgart anfragen →

Praktisch für warme Tage

Meine Empfehlungen für den Sommer mit Hund

Gerade an warmen Tagen sind ausreichend frisches Wasser, Möglichkeiten zur Abkühlung und eine praktische Ausstattung für unterwegs besonders wichtig. Diese Produkte können euch Spaziergänge, Ausflüge und Reisen im Sommer erleichtern.

Trinkwasser für unterwegs – 500 ml oder 800 ml

Gerade bei sommerlichen Temperaturen solltest du auch unterwegs ausreichend Wasser für deinen Hund dabeihaben. Eine Hundetrinkflasche mit integrierter Trinkmöglichkeit ist dafür besonders praktisch. Je nach Größe deines Hundes und Länge eures Ausflugs kannst du zwischen einer kompakteren 500-ml-Flasche und einer größeren 800-ml-Variante wählen.

500-ml-Trinkflasche bei Amazon ansehen → 800-ml-Trinkflasche bei Amazon ansehen →

Werbung | Affiliate-Link · Bei einem Kauf über diese Links erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Kühlmatte für warme Sommertage

Eine Kühlmatte kann deinem Hund an warmen Tagen einen angenehm kühlen Liegeplatz bieten. Sie eignet sich beispielsweise für zu Hause, unterwegs oder im Urlaub. Wichtig ist trotzdem, dass dein Hund jederzeit selbst entscheiden kann, ob und wie lange er die kühlere Liegefläche nutzen möchte.

Kühlmatte bei Amazon ansehen →

Werbung | Affiliate-Link · Bei einem Kauf über diesen Link erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Faltbarer Wassernapf für unterwegs

Ein faltbarer Wassernapf nimmt wenig Platz ein und lässt sich deshalb unkompliziert auf Spaziergänge, Wanderungen, Reisen oder zum Camping mitnehmen. So kannst du deinem Hund auch unterwegs bequem Wasser anbieten und musst keinen großen Napf transportieren.

Faltbaren Wassernapf bei Amazon ansehen →

Werbung | Affiliate-Link · Bei einem Kauf über diesen Link erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Top Neuigkeiten

Hundetraining Wissen aus Stuttgart

Im Pfotenliebe Blog findest du praktische Tipps rund um Hundetraining, Welpenzeit, Junghunde, Gesundheit und Alltag mit Hund.

Viele Themen entstehen direkt aus meiner Arbeit mit Mensch-Hund-Teams in Stuttgart. So bekommst du verständliche Impulse, die du im Alltag mit deinem Hund leichter umsetzen kannst.

Wenn du nicht nur lesen, sondern mit deinem Hund praktisch trainieren möchtest, findest du hier meine Kurse in Stuttgart, das Einzeltraining und die Welpenschule.