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Kälteschutz für Hunde

  • Isabel Scheu
  • 11.01.2025
  • Winter

Kälteschutz für Hunde: So schützt du deinen Hund vor Kälte, Nässe und Winterwetter

Wenn die Temperaturen sinken, stellen sich viele Hundehalter die Frage, ab wann ein Hund friert und wie viel Kälteschutz er im Winter wirklich braucht. Während manche Hunde dank dichter Unterwolle, kräftigem Körperbau und guter Anpassung selbst frostige Temperaturen problemlos genießen, reagieren andere deutlich empfindlicher auf Kälte, Wind und Nässe.

Besonders kleine, kurzhaarige, sehr schlanke, ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Hunde können schneller auskühlen. Auch Welpen sind noch nicht immer so belastbar wie erwachsene Hunde. Entscheidend ist deshalb nicht allein die Außentemperatur, sondern immer das Zusammenspiel aus Fell, Körperbau, Alter, Gesundheitszustand, Bewegung, Wind und Feuchtigkeit.

Gerade feuchte Kälte wird häufig unterschätzt. Ein Hund mit nassem Fell kann deutlich schneller Wärme verlieren als bei trockenen Wintertemperaturen. Auch langes Stehen, langsames Gehen oder Warten im Freien können dazu führen, dass ein Hund schneller friert als während eines aktiven Spaziergangs.

In diesem Beitrag erfährst du, wie du erkennst, ob dein Hund friert, welche Hunde besonders kälteempfindlich sind, wann ein Wintermantel sinnvoll sein kann und wie du Pfoten, Fell und Körper im Winter richtig schützt. Zusätzlich zeigen wir dir, worauf du bei Winterspaziergängen in Stuttgart achten solltest.

Kälte individuell beurteilen

Fell, Körpergröße, Alter, Gesundheit, Wind und Nässe entscheiden gemeinsam darüber, wie gut dein Hund Kälte verträgt.

Frieren erkennen

Zittern, angespannte Körperhaltung, Pfotenanheben oder deutliches Drängen nach Hause können Hinweise auf Kälte sein.

Nässe ernst nehmen

Feuchtes Fell kann die Wärmeisolierung beeinträchtigen und dazu führen, dass dein Hund schneller auskühlt.

Warum brauchen manche Hunde im Winter besonderen Kälteschutz?

Hunde unterscheiden sich stark darin, wie gut sie niedrige Temperaturen vertragen. Entscheidend sind vor allem Fellstruktur, Körperbau und individuelle Anpassung.

Ein Hund mit dichter Unterwolle kann selbst bei Frost lange entspannt bleiben, während ein kurzhaariger Hund ohne Unterwolle schon deutlich früher friert.

Hinzu kommen äußere Bedingungen wie:

  • Wind,
  • Regen,
  • Schneematsch,
  • Temperatur,
  • Dauer des Aufenthalts im Freien,
  • Bewegungsintensität.

Einen guten Überblick über typische Winterrisiken findest du außerdem in unseren winterlichen Dos and Don'ts für Hunde.

Welche Hunde frieren besonders schnell?

Bestimmte Hunde reagieren häufiger empfindlich auf niedrige Temperaturen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • kleine und sehr leichte Hunde,
  • kurzhaarige Hunde ohne ausgeprägte Unterwolle,
  • sehr schlanke Hunde,
  • ältere Hunde,
  • Welpen,
  • kranke oder geschwächte Hunde,
  • Hunde mit eingeschränkter Beweglichkeit.

Gerade bei älteren Hunden im Winter spielen zusätzlich Gelenkprobleme, Muskulatur und allgemeine Belastbarkeit eine wichtige Rolle.

Frieren kleine Hunde schneller?

Kleine Hunde können aufgrund ihres Körperbaus schneller Wärme verlieren. Sie bewegen sich außerdem näher am kalten Boden und kommen mit Bauch und Brust schneller mit Schnee oder Schneematsch in Kontakt.

Trotzdem gilt auch hier: Die Körpergröße allein entscheidet nicht.

Ein kleiner Hund mit dichtem Fell und Unterwolle kann winterliche Temperaturen deutlich besser vertragen als ein größerer kurzhaariger Hund.

Beobachte deshalb immer deinen individuellen Hund statt nur nach Größe oder Rasse zu entscheiden.

Frieren ältere Hunde schneller?

Viele Seniorhunde können im Alter empfindlicher auf Kälte reagieren.

Mögliche Gründe sind:

  • weniger Muskulatur,
  • geringere Aktivität,
  • chronische Erkrankungen,
  • eingeschränkte Beweglichkeit,
  • veränderte Körperkondition.

Gleichzeitig sollte Bewegungsunlust bei einem älteren Hund nicht automatisch als Kälteproblem eingestuft werden. Schmerzen oder andere Erkrankungen können ebenfalls dahinterstecken.

Wie erkennst du, dass dein Hund friert?

Hunde zeigen Kälte nicht immer gleich deutlich.

Typische Hinweise können sein:

  • Zittern,
  • angespannte oder gekrümmte Körperhaltung,
  • langsameres Laufen,
  • häufiges Stehenbleiben,
  • Anheben einzelner Pfoten,
  • Suche nach geschützten Bereichen,
  • deutliches Drängen in Richtung Zuhause,
  • Vermeidung kalter oder nasser Untergründe.

Zeigt dein Hund mehrere dieser Signale, solltest du den Spaziergang anpassen oder beenden.

Weitere wichtige Warnzeichen findest du im Beitrag Symptome beim Hund, die du nicht ignorieren solltest.

Ab welcher Temperatur frieren Hunde?

Eine feste Temperaturgrenze, ab der alle Hunde frieren, gibt es nicht.

Ein kräftiger Hund mit dichtem Winterfell kann Temperaturen vertragen, bei denen ein kleiner kurzhaariger Hund längst friert.

Zusätzlich können Wind und Feuchtigkeit dafür sorgen, dass sich dieselbe Außentemperatur deutlich unangenehmer anfühlt.

Deshalb ist die Frage „Ab wie viel Grad braucht mein Hund einen Mantel?“ nicht allein mit einer Temperaturzahl zu beantworten.

Warum ist nasse Kälte für Hunde besonders unangenehm?

Nässe verändert die isolierende Wirkung des Fells. Besonders bei Hunden ohne ausgeprägte Unterwolle kann ein durchnässtes Fell dazu führen, dass Körperwärme schneller verloren geht.

Regen, Schneematsch und kalter Wind können deshalb belastender sein als trockene Kälte.

Nach nassen Spaziergängen solltest du deinen Hund deshalb gründlich trocknen.

Hund nach einem nassen Winterspaziergang richtig trocknen

Kontrolliere nach dem Spaziergang besonders:

  • Pfoten,
  • Beine,
  • Bauch,
  • Brust,
  • langes Fell zwischen den Zehen.

Entferne Schnee- und Eisklumpen vorsichtig und trockne feuchte Körperbereiche gründlich ab.

Eine ausführlichere Pflegeroutine findest du in unserem Beitrag zur Winterpflege für Hunde.

Was ist eine Unterkühlung beim Hund?

Eine Unterkühlung entsteht, wenn der Körper über längere Zeit mehr Wärme verliert, als er produzieren kann.

Das Risiko steigt beispielsweise:

  • bei sehr niedrigen Temperaturen,
  • bei starkem Wind,
  • bei nassem Fell,
  • bei langem unbewegtem Aufenthalt draußen,
  • nach einem Einbruch in kaltes Wasser.

Eine ausgeprägte Unterkühlung ist ein medizinischer Notfall.

Welche Symptome können auf eine Unterkühlung hinweisen?

Mögliche Warnzeichen sind:

  • starkes Zittern,
  • deutliche Schwäche,
  • langsame oder steife Bewegungen,
  • Teilnahmslosigkeit,
  • veränderte Atmung,
  • auffällige Schleimhautfarbe,
  • Bewusstseinsveränderungen.

Mehr über das richtige Verhalten in solchen Situationen findest du im Beitrag Erste Hilfe im Winter.

Erfrierungen beim Hund

Bei starker oder lang anhaltender Kälteeinwirkung können einzelne Körperbereiche geschädigt werden.

Besonders gefährdet können sein:

  • Ohren,
  • Pfoten,
  • Rute,
  • wenig behaarte Körperstellen.

Bei Verdacht auf Erfrierungen solltest du betroffene Bereiche nicht kräftig reiben oder mit extremer Hitze behandeln. Bring deinen Hund ins Warme und lass ihn tierärztlich untersuchen.

Mehr über winterliche Risiken findest du im Beitrag Gefahren im Winter für Hunde.

Braucht dein Hund im Winter einen Mantel?

Nicht jeder Hund benötigt einen Wintermantel.

Ein Mantel kann aber sinnvoll sein bei:

  • kurzhaarigen Hunden,
  • Hunden ohne ausreichende Unterwolle,
  • sehr kleinen Hunden,
  • älteren Hunden,
  • kranken oder geschwächten Hunden,
  • sehr schlanken Hunden,
  • Hunden, die sichtbar frieren.

Besonders bei kaltem Wind, Regen oder Schneematsch kann ein geeigneter Mantel zusätzlich helfen, den Rumpf trocken und warm zu halten.

Mehr über die Auswahl findest du im Beitrag Hundemantel und Schutzkleidung für Hunde.

Worauf solltest du bei einem Wintermantel achten?

Ein Hundemantel sollte schützen, ohne die natürliche Bewegung deines Hundes einzuschränken.

Achte auf:

  • passende Rückenlänge,
  • ausreichende Schulterfreiheit,
  • kein Scheuern oder Einschneiden,
  • guten Schutz von Rücken und Rumpf,
  • geeignetes Material für Nässe und Kälte,
  • sicheren Sitz während der Bewegung.

Kontrolliere die Passform nicht nur im Stehen, sondern auch beim normalen Laufen.

Hundepullover oder Wintermantel: Was ist besser?

Ein Pullover kann bei trockener Kälte zusätzliche Wärme bieten, schützt aber häufig weniger vor Wind und Nässe.

Ein wetterfester Wintermantel kann deshalb bei Regen, Schneematsch oder Wind die praktischere Lösung sein.

Entscheidend ist immer, welche Bedingungen herrschen und welchen Schutz dein Hund tatsächlich benötigt.

Warum Pfoten im Winter besonderen Schutz brauchen

Hundepfoten kommen direkt mit dem winterlichen Untergrund in Kontakt.

Belastend können sein:

  • Streusalz,
  • Splitt,
  • Eis,
  • gefrorene Schneekanten,
  • Schneeklumpen zwischen den Zehen.

Dadurch können Ballen trocken, rissig oder gereizt werden.

Eine regelmäßige Pfotenpflege ist deshalb im Winter besonders wichtig.

Wie schützt du Hundepfoten vor Streusalz?

Nach Spaziergängen auf gestreuten Wegen solltest du Salzreste möglichst entfernen.

Sinnvoll ist:

  • Pfoten mit lauwarmem Wasser reinigen,
  • Zwischenzehenbereiche kontrollieren,
  • Splitt und Fremdkörper entfernen,
  • Pfoten anschließend gründlich trocknen.

Weitere Tipps findest du in unserem Beitrag zur Pfotenpflege im Winter.

Ist Pfotenbalsam als Kälteschutz sinnvoll?

Ein geeigneter Pfotenbalsam kann Teil der Winterpflege sein und besonders trockene oder beanspruchte Ballen unterstützen.

Je nach Produkt kann er vor dem Spaziergang als zusätzliche Schutzschicht oder anschließend zur Pflege eingesetzt werden.

Pfotenbalsam ersetzt jedoch nicht die Kontrolle und Reinigung der Pfoten.

Braucht ein Hund im Winter Hundeschuhe?

Hundeschuhe sind nicht für jeden Hund notwendig.

Sie können sinnvoll sein:

  • bei verletzten Pfoten,
  • bei sehr empfindlichen Ballen,
  • bei medizinischen Gründen,
  • auf besonders problematischen Untergründen.

Wichtig ist eine gute Passform, damit der Schuh nicht drückt, scheuert oder verrutscht.

Wie lange darf ein Hund im Winter draußen bleiben?

Eine allgemeine Zeitvorgabe gibt es nicht.

Die geeignete Aufenthaltsdauer hängt ab von:

  • Temperatur,
  • Wind,
  • Nässe,
  • Fellstruktur,
  • Körpergröße,
  • Gesundheitszustand,
  • Alter,
  • Aktivität.

Ein Hund, der sich aktiv bewegt, produziert mehr Körperwärme als ein Hund, der längere Zeit stillsteht.

Darf ein Hund bei Minusgraden spazieren gehen?

Ja. Viele gesunde Hunde können problemlos auch bei Minusgraden spazieren gehen.

Entscheidend ist, die Dauer und Intensität an deinen Hund anzupassen.

Bei starkem Wind, Nässe oder sehr niedrigen Temperaturen kann es sinnvoll sein, mehrere kürzere Spaziergänge statt einer sehr langen Runde zu machen.

Bewegung schützt vor Auskühlung – aber nicht unbegrenzt

Bewegung fördert die Wärmeproduktion des Körpers. Deshalb kann ein Hund beim aktiven Laufen niedrigere Temperaturen besser vertragen als beim langen Warten.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Bewegung jeden Hund unbegrenzt vor Kälte schützt.

Zeigt dein Hund Anzeichen von Frieren, sollte der Spaziergang angepasst werden – unabhängig davon, wie lange ihr ursprünglich unterwegs sein wolltet.

Was solltest du bei Schnee beachten?

Schnee kann für viele Hunde spannend sein, gleichzeitig können sich Schneeklumpen in langem Fell und zwischen den Zehen bilden.

Kontrolliere nach dem Spaziergang:

  • Pfoten,
  • Zwischenzehenbereiche,
  • Beinfell,
  • Bauch und Brust.

Entferne größere Schneeklumpen vorsichtig und trockne feuchte Bereiche anschließend.

Darf ein Hund Schnee fressen?

Kleine Mengen Schnee werden von vielen Hunden beim Spielen aufgenommen.

Größere Mengen solltest du jedoch möglichst verhindern, insbesondere wenn der Schnee:

  • an Straßenrändern liegt,
  • mit Streusalz belastet sein könnte,
  • sichtbar verschmutzt ist,
  • andere Fremdstoffe enthalten könnte.

Sehr kalter Schnee kann bei empfindlichen Hunden außerdem Magen-Darm-Beschwerden begünstigen.

Warmer Schlafplatz nach dem Winterspaziergang

Nach dem Spaziergang sollte dein Hund einen trockenen, zugluftgeschützten Ruheplatz haben.

Besonders wichtig ist dies für:

  • Seniorhunde,
  • kleine Hunde,
  • kranke Hunde,
  • sehr schlanke Hunde.

Nasse Mäntel oder Decken sollten nicht am Hund bleiben, während er ruht.

Braucht ein Hund im Winter mehr Futter?

Ein Hund benötigt nicht automatisch mehr Futter, nur weil es draußen kalt ist.

Der Energiebedarf hängt unter anderem davon ab:

  • wie aktiv der Hund ist,
  • wie lange er draußen bleibt,
  • ob er viel Zeit in beheizten Innenräumen verbringt,
  • welche Körperkondition er besitzt.

Viele Familienhunde bewegen sich im Winter sogar etwas weniger. Eine pauschale Erhöhung der Futtermenge kann dann zu Gewichtszunahme führen.

Mehr dazu findest du im Beitrag über winterliche Hundeernährung.

Wie schützt du deinen Hund bei Wind?

Kalter Wind kann dafür sorgen, dass ein Hund schneller Wärme verliert.

Besonders bei:

  • kurzem Fell,
  • wenig Unterwolle,
  • kleiner Körpergröße,
  • Nässe

kann Wind den Kälteeffekt deutlich verstärken.

Wähle bei starkem Wind gegebenenfalls geschütztere Strecken und beobachte deinen Hund besonders aufmerksam.

Kälteschutz für Hunde in Stuttgart

Auch im Winter in Stuttgart können die Bedingungen innerhalb eines Spaziergangs stark wechseln. Windige Straßen, schattige Wege, feuchte Parks, vereiste Abschnitte, Streusalz und Splitt stellen unterschiedliche Anforderungen an deinen Hund.

Besonders auf gestreuten Gehwegen lohnt sich nach dem Spaziergang eine kurze Kontrolle der Pfoten.

Für Winterspaziergänge mit Hund in Stuttgart kann es sinnvoll sein:

  • Strecken an die aktuelle Wetterlage anzupassen,
  • stark vereiste Bereiche zu meiden,
  • bei kälteempfindlichen Hunden einen passenden Mantel zu nutzen,
  • Pfoten nach gestreuten Wegen zu reinigen,
  • nasses Fell nach der Rückkehr gut zu trocknen.

Entscheidend ist nicht, möglichst lange draußen zu bleiben, sondern die Bewegung so zu gestalten, dass dein Hund sich dabei wohlfühlt.

Häufige Fragen zum Kälteschutz für Hunde

Ab wann frieren Hunde?

Dafür gibt es keine allgemeine Temperaturgrenze. Fell, Unterwolle, Körpergröße, Gewicht, Alter, Gesundheit, Wind, Nässe und Aktivität beeinflussen die Kälteempfindlichkeit.

Wie erkenne ich, dass mein Hund friert?

Zittern, gekrümmte Körperhaltung, langsameres Laufen, Pfotenanheben, Stehenbleiben oder deutliches Drängen nach Hause können auf Kälte hinweisen.

Bei wie viel Grad braucht ein Hund einen Mantel?

Eine feste Gradzahl gibt es nicht. Entscheidend sind der individuelle Hund sowie Wind, Nässe, Fell, Körperbau und Gesundheitszustand.

Welche Hunde brauchen im Winter einen Mantel?

Besonders kleine, kurzhaarige, sehr schlanke, ältere, kranke oder deutlich kälteempfindliche Hunde können von einem gut sitzenden Wintermantel profitieren.

Darf ein Hund bei Minusgraden spazieren gehen?

Ja, viele Hunde kommen auch mit Minusgraden gut zurecht. Dauer und Intensität sollten aber individuell und an die Wetterbedingungen angepasst werden.

Wie lange darf ein Hund bei Kälte draußen bleiben?

Eine feste Zeitangabe gibt es nicht. Temperatur, Wind, Nässe, Aktivität, Fell, Alter und Gesundheitszustand entscheiden über die geeignete Dauer.

Was ist gefährlicher für Hunde: trockene oder nasse Kälte?

Nässe kann die isolierende Wirkung des Fells beeinträchtigen. Deshalb kann feuchtkaltes Wetter für manche Hunde belastender sein als trockene Kälte.

Wie schütze ich Hundepfoten vor Kälte und Streusalz?

Kontrolliere die Pfoten regelmäßig, entferne Salzreste mit lauwarmem Wasser und trockne Ballen und Zwischenzehenbereiche gründlich. Ein geeigneter Pfotenbalsam kann ergänzend eingesetzt werden.

Braucht mein Hund im Winter Hundeschuhe?

Nicht grundsätzlich. Bei verletzten, sehr empfindlichen Pfoten oder bestimmten medizinischen Gründen können gut passende Hundeschuhe sinnvoll sein.

Braucht mein Hund im Winter mehr Futter?

Nicht automatisch. Der tatsächliche Energiebedarf hängt von Aktivität, Haltung, Körpergewicht und individueller Belastung ab.

Was muss ich beim Kälteschutz für Hunde in Stuttgart beachten?

Achte im Winter besonders auf gestreute und vereiste Gehwege, Splitt, nasse Untergründe und wechselnde Temperaturen. Passe Spazierwege und Dauer an deinen Hund an und kontrolliere anschließend die Pfoten.

Fazit: Der richtige Kälteschutz richtet sich immer nach deinem Hund

Nicht jeder Hund braucht im Winter dieselbe Unterstützung. Während Hunde mit dichter Unterwolle selbst frostige Temperaturen genießen können, frieren kleine, kurzhaarige, ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Hunde teilweise deutlich schneller.

Beobachte deshalb nicht nur das Thermometer, sondern vor allem deinen Hund. Zittern, Stehenbleiben, Pfotenanheben oder deutliches Drängen nach Hause können wichtige Hinweise darauf sein, dass die Kälte unangenehm wird.

Ein gut sitzender Wintermantel kann bei kälteempfindlichen Hunden sinnvoll sein. Ebenso wichtig sind saubere und gepflegte Pfoten, ein gründliches Trocknen nach nassen Spaziergängen und eine Spaziergangsdauer, die zu Wetter und individuellem Hund passt.

Mit etwas Aufmerksamkeit und einem an den Hund angepassten Kälteschutz können gemeinsame Winterspaziergänge auch bei niedrigen Temperaturen sicher und angenehm bleiben.

Praktische Empfehlungen

Praktische Begleiter für den Winter mit Hund

Kälte, Nässe, Eis, Streusalz und Split können den Hundealltag im Winter verändern. Je nach Hund und Wetterlage können eine gute Pfotenpflege und bei kälteempfindlichen Hunden ein passender Wintermantel praktische Begleiter sein.

GLÜCKSPFOTE Pfotenbalsam

Im Winter können Streusalz, Splitt, Eis und trockene Kälte die Pfoten deines Hundes zusätzlich beanspruchen. Ein Pfotenbalsam kann Teil der regelmäßigen Pfotenpflege sein. Kontrolliere die Ballen trotzdem regelmäßig auf Rötungen, kleine Verletzungen oder Fremdkörper.

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Wintermantel für Hunde

Nicht jeder Hund benötigt im Winter einen Mantel. Für kälteempfindliche Hunde oder bei besonders kaltem und nassem Wetter kann ein gut sitzender Wintermantel jedoch eine praktische Ergänzung sein. Entscheidend sind eine passende Größe, ausreichend Bewegungsfreiheit und die individuellen Bedürfnisse deines Hundes.

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Alternativ kannst du dir auch den HUNTER Hundemantel ansehen:

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Im Winter zählt der individuelle Hund

Wie viel Kälte dein Hund verträgt, lässt sich nicht allein an Rasse, Größe oder Temperatur festmachen. Entscheidend ist, wie dein Hund sich tatsächlich bewegt, kommuniziert und auf die jeweiligen Bedingungen reagiert.

Bei Pfotenliebe Stuttgart unterstützen wir dich dabei, deinen Hund auch unter wechselnden Alltagsbedingungen aufmerksam zu beobachten und ihm durch klare Kommunikation Orientierung und Sicherheit zu geben.

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