Hundetraining Blog Stuttgart – Tipps für Alltag, Welpen & Erziehung
In meinem Blog rund um Hundetraining in Stuttgart findest du praktische Tipps für den Alltag mit deinem Hund – von der Welpenerziehung über Leinenführigkeit bis zum sicheren Rückruf.
Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.
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Welche Leckerlis fürs Training
- Isabel Scheu
- 12.09.2026
- Leckerli
Welche Leckerlis fürs Hundetraining? So findest du die passende Belohnung
Du rufst deinen Hund, er kommt zu dir zurück – und jetzt möchtest du ihn passend belohnen. Genau in solchen Situationen zeigt sich, wie praktisch ein gut ausgewähltes Trainingsleckerli sein kann. Doch nicht jedes Hundeleckerli eignet sich automatisch fürs Training.
Ein großer, harter Hundekeks kann für einen gemütlichen Snack zwischendurch völlig passend sein, bei vielen schnellen Wiederholungen aber den Trainingsfluss unterbrechen. Ein kleines, weiches Leckerli lässt sich dagegen schnell aufnehmen und gut portionieren. Gleichzeitig spielen Geschmack, Geruch, individuelle Vorlieben und die tägliche Futtermenge eine wichtige Rolle.
Das beste Trainingsleckerli für deinen Hund ist deshalb nicht automatisch das teuerste, fleischreichste oder intensivste Produkt. Entscheidend ist, ob die Belohnung zu deinem Hund, zur jeweiligen Übung und zur Schwierigkeit der Situation passt.
In diesem ausführlichen Ratgeber erfährst du, welche Leckerlis fürs Hundetraining geeignet sind, welche Größe und Konsistenz praktisch sind, wann besonders hochwertige Belohnungen sinnvoll sein können und wie du Futter beim Training in Stuttgart bewusst einsetzt, ohne dass dein Hund nur noch auf die Leckerlitasche schaut.
Kurze Antwort: Gute Trainingsleckerlis sind meist klein, gut verträglich, schnell gefressen und für deinen Hund attraktiv. Weiche oder leicht teilbare Snacks eignen sich häufig besonders gut für viele Wiederholungen. Für schwierigere Situationen kann eine besonders beliebte Belohnung sinnvoll sein. Wichtig ist außerdem, alle Trainingsleckerlis in die tägliche Futtermenge einzurechnen.
Was macht ein gutes Trainingsleckerli aus?
Ein Trainingsleckerli muss vor allem praktisch sein. Während einer Übung möchtest du nicht mehrere Sekunden warten, bis dein Hund einen großen Keks zerkaut hat. Besonders bei Übungen mit vielen Wiederholungen sind kleine, schnell aufnehmbare Stücke deshalb häufig leichter einzusetzen.
Kleine Portion
Je kleiner ein einzelnes Stück ist, desto häufiger kannst du belohnen, ohne unnötig große Futtermengen einzusetzen.
Schnell gefressen
Weiche oder leicht kaubare Snacks unterbrechen den Trainingsablauf meist weniger als sehr große oder harte Leckerlis.
Für den Hund attraktiv
Eine Belohnung funktioniert nur dann als Belohnung, wenn dein Hund sie auch wirklich gerne haben möchte. Die Vorlieben unterscheiden sich von Hund zu Hund.
Gut verträglich
Auch das beliebteste Trainingsleckerli ist ungeeignet, wenn dein Hund darauf mit Verdauungsproblemen oder anderen Beschwerden reagiert.
Gut portionierbar
Snacks, die bereits sehr klein sind oder sich problemlos teilen lassen, erleichtern die Kontrolle über die gefütterte Menge.
Praktisch für unterwegs
Für Spaziergänge und Training sind Leckerlis hilfreich, die sich gut transportieren lassen und nicht sofort zerbröseln oder die ganze Tasche verschmutzen.
Wie klein sollten Trainingsleckerlis sein?
Viele Trainingsleckerlis sind größer, als sie tatsächlich sein müssten. Für den Hund ist ein Belohnungsmoment nicht automatisch wertvoller, nur weil das Futterstück besonders groß ist.
Gerade bei Übungen mit vielen Wiederholungen lohnt es sich deshalb, größere Leckerlis noch einmal zu halbieren oder zu vierteln. Bei weichen Snacks ist das häufig problemlos möglich.
Für einen kleinen Hund kann bereits ein winziges Stück ausreichen. Ein Snack, der für einen 30 Kilogramm schweren Hund klein erscheint, kann für einen fünf Kilogramm schweren Hund bereits eine vergleichsweise große Belohnung darstellen.
Besonders bei Übergewicht beim Hund oder sehr häufigem Training sollte die Größe deshalb bewusst gewählt werden.
Weiche oder harte Leckerlis – was eignet sich fürs Training besser?
Für viele schnelle Wiederholungen sind weiche beziehungsweise leicht kaubare Snacks häufig praktischer. Dein Hund kann sie schnell aufnehmen und ihr könnt anschließend direkt weiterarbeiten.
Harte Hundekekse sind deswegen aber nicht grundsätzlich ungeeignet. Bei einer einzelnen Belohnung nach einer abgeschlossenen Übung oder für einen ruhigen Snackmoment können sie durchaus passen.
Entscheidend ist also nicht „weich ist gut und hart ist schlecht“, sondern die Frage: Passt die Konsistenz zu dem, was wir gerade trainieren?
Mehr über die unterschiedlichen Snackformen erfährst du in unserem Beitrag Kekse, Drops & Soft Snacks – welche Leckerlis eignen sich wofür?.
Wie wichtig ist der Geschmack eines Trainingsleckerlis?
Sehr wichtig – aber individuell. Was ein Hund begeistert, kann einen anderen völlig kaltlassen.
Manche Hunde arbeiten gerne für ihre normale Trockenfutterration, andere finden kleine Fleischstücke deutlich attraktiver. Wieder andere mögen bestimmte Käse- oder Fischsorten besonders gern.
Deshalb gibt es nicht das eine beste Trainingsleckerli für alle Hunde. Beobachte deinen Hund und finde heraus, welchen Wert unterschiedliche Belohnungen für ihn besitzen.
Die 5 praktischsten Leckerli-Arten fürs Hundetraining
Welche Variante tatsächlich die beste ist, entscheidet dein Hund. Einige Snackarten sind aufgrund ihrer Größe und Konsistenz im Training jedoch besonders praktisch.
1. Kleine Fleischwürfel
Kleine Fleischsnacks können für viele Hunde einen hohen Belohnungswert besitzen. Besonders praktisch sind Varianten, die bereits sehr klein geschnitten sind oder sich leicht teilen lassen.
Bei sensiblen Hunden kann außerdem eine klar definierte Proteinquelle sinnvoll sein. Mehr dazu findest du im Beitrag über Monoprotein-Leckerlis.
2. Gefriergetrocknete Leckerlis
Gefriergetrocknete Snacks bestehen je nach Produkt aus Fleisch, Fisch oder anderen Zutaten und besitzen durch das Herstellungsverfahren nur wenig Feuchtigkeit.
Viele Hunde mögen ihren intensiven Eigengeruch. Allerdings können manche Produkte relativ trocken oder bröselig sein. Ob sie sich für schnelle Wiederholungen eignen, hängt deshalb auch von Größe und Beschaffenheit ab.
3. Soft Snacks
Weiche Trainingsleckerlis sind besonders praktisch, weil sie sich häufig in sehr kleine Stücke teilen lassen. Dadurch kannst du die Belohnungsmenge gut anpassen.
Die Bezeichnung „Soft Snack“ sagt allerdings nichts über die Qualität der Zutaten aus. Auch bei weichen Leckerlis lohnt sich deshalb ein Blick auf die Zusammensetzung.
4. Belohnung aus der Tube
Futter aus einer geeigneten Tube kann in bestimmten Situationen praktisch sein. Dein Hund erhält nur eine kleine Menge und die Belohnung lässt sich gezielt einsetzen.
Wichtig ist auch hier die Zutatenliste. Verwende nur Produkte, die für Hunde geeignet sind, und berücksichtige die verfütterte Menge bei der Tagesration.
5. Ein Teil der normalen Futterration
Diese Variante wird häufig unterschätzt. Wenn dein Hund sein normales Futter attraktiv genug findet, kannst du einen Teil seiner ohnehin vorgesehenen Tagesration für einfache Trainingseinheiten verwenden.
Das hat einen großen Vorteil: Du musst für diese Übungen nicht automatisch zusätzliche Kalorien verfüttern.
Gemüse und Obst als Trainingsleckerli – funktioniert das?
Manche Hunde mögen kleine Stückchen Karotte, Gurke oder geeignetes Obst tatsächlich sehr gerne. Für andere Hunde besitzen solche Lebensmittel kaum Belohnungswert.
Auch hier entscheidet also dein Hund. Ein Stück Gurke ist nur dann eine sinnvolle Trainingsbelohnung, wenn dein Hund es tatsächlich als attraktiv empfindet.
Bei Obst solltest du zusätzlich den natürlichen Zuckergehalt berücksichtigen und ungeeignete Früchte selbstverständlich vermeiden. Weintrauben und Rosinen gehören beispielsweise nicht in den Hund.
Trainingsleckerlis für den Rückruf
Beim Rückruf empfehlen viele Trainingsansätze besonders hochwertige Belohnungen. Der Gedanke dahinter ist nachvollziehbar: Kommt dein Hund aus einer für ihn attraktiven Situation zu dir zurück, kann eine entsprechend wertvolle Konsequenz sinnvoll sein.
Bei Pfotenliebe Stuttgart betrachten wir den Rückruf trotzdem nicht als reinen Tausch „Komm her und du bekommst Futter“. Ein guter Rückruf entsteht aus Kommunikation, Orientierung und einem systematischen Trainingsaufbau.
Die Belohnung kann diesen Lernprozess unterstützen. Sie ersetzt aber nicht die Grundlage dafür, dass dein Hund dich auf Distanz wahrnimmt und deine Kommunikation versteht.
Trainingsleckerlis für Welpen und junge Hunde
Gerade bei jungen Hunden werden im Alltag häufig viele kleine Übungen gemacht. Dadurch kann sich die Leckerlimenge sehr schnell summieren.
Sehr kleine, gut verträgliche Stücke sind deshalb besonders praktisch. Häufig lässt sich außerdem ein Teil der normalen Futterration in das Training integrieren.
Entscheidend ist nicht, dem jungen Hund bei jeder richtigen Entscheidung möglichst viel Futter zu geben. Viel wichtiger ist, dass er verständliche Erfahrungen macht und lernt, sich an seinem Menschen zu orientieren.
Trainingsleckerlis bei Allergien und Futtermittelunverträglichkeiten
Bei einem Hund mit bekannten Futtermittelunverträglichkeiten solltest du auch die Trainingsleckerlis konsequent berücksichtigen.
Es bringt wenig, das Hauptfutter sorgfältig auszuwählen, wenn während des Trainings viele unterschiedliche Proteinquellen oder andere problematische Zutaten gegeben werden.
Eine kurze und transparente Zutatenliste beziehungsweise Monoprotein-Leckerlis können in solchen Fällen hilfreich sein.
Befindet sich dein Hund in einer medizinisch begleiteten Ausschlussdiät, müssen allerdings auch sämtliche Trainingsbelohnungen zum abgestimmten Futterplan passen.
Trainingsleckerlis bei Übergewicht
Ein Hund mit Übergewicht muss nicht automatisch komplett auf Futterbelohnungen verzichten. Entscheidend ist die Gesamtmenge.
Besonders sinnvoll sind sehr kleine Stücke und eine genaue Portionierung. Größere Snacks können häufig geteilt werden und ein Teil der normalen Tagesration kann ebenfalls fürs Training eingesetzt werden.
Mehr dazu findest du in unserem ausführlichen Ratgeber über Low-Fat-Leckerlis und kalorienbewusstes Belohnen.
Wie viele Trainingsleckerlis darf mein Hund bekommen?
Eine feste Stückzahl lässt sich nicht sinnvoll nennen. Ein winziger Soft Snack kann nur einen Bruchteil der Energie eines großen Hundekekses liefern.
Entscheidend sind deshalb unter anderem:
- Größe und Gewicht deines Hundes
- Kalorien beziehungsweise Energiegehalt des Leckerlis
- Anzahl der täglichen Trainingswiederholungen
- Art und Menge des Hauptfutters
- weitere Snacks und Kauartikel
- individuelle Aktivität und gesundheitliche Situation
Einen ausführlicheren Überblick findest du in unserem Beitrag zur Tagesration von Hundeleckerlis.
Belohnung muss nicht immer Futter sein
Ein häufiger Fehler besteht darin, die Begriffe „Belohnung“ und „Leckerli“ gleichzusetzen. Futter ist lediglich eine von mehreren möglichen Belohnungen.
Gemeinsames Spiel
Für einen spielfreudigen Hund kann ein kurzes gemeinsames Spiel einen hohen Wert besitzen.
Freigabe
Manchmal ist die Möglichkeit, weiterzulaufen oder eine interessante Stelle zu erkunden, die passende Konsequenz.
Soziale Bestätigung
Freundliche Ansprache oder gemeinsame Aktivität kann für manche Hunde in der jeweiligen Situation ebenfalls positiv sein.
Apportieren oder gemeinsame Aufgabe
Für Hunde, die gerne gemeinsam arbeiten, kann die Fortsetzung einer beliebten Beschäftigung selbst zur Belohnung werden.
Deshalb lohnt es sich, deinen Hund genau kennenzulernen und herauszufinden, welche Konsequenzen in welcher Situation tatsächlich einen Wert für ihn besitzen.
Timing beim Belohnen – wie schnell muss das Leckerli kommen?
Beim Lernen spielt der zeitliche Zusammenhang zwischen Verhalten und Konsequenz eine wichtige Rolle. Deshalb sollte für den Hund möglichst nachvollziehbar sein, welches Verhalten gerade belohnt wird.
Das bedeutet jedoch nicht, dass du in hektischer Geschwindigkeit Futter in den Hund schieben musst. Wichtiger ist ein sauberer Trainingsaufbau, bei dem der Hund versteht, worauf sich deine Reaktion bezieht.
Gerade deshalb sind schnell gefressene Trainingsleckerlis praktisch: Sie verkürzen unnötige Unterbrechungen zwischen einzelnen Übungen.
Trainingsleckerlis richtig vorbereiten
Wenn du vor einer Trainingseinheit bereits weißt, dass du häufiger mit Futter belohnen möchtest, kannst du die benötigte Menge vorher portionieren.
Praktisch für den Trainingsalltag:
- Leckerlis bereits zu Hause klein schneiden
- nur die benötigte Trainingsportion mitnehmen
- größere Snacks halbieren oder vierteln
- bei Bedarf verschiedene Belohnungsstufen vorbereiten
- den restlichen Vorrat hygienisch lagern
- Leckerlibeutel regelmäßig reinigen
Wie du geöffnete Snacks hygienisch aufbewahrst, erfährst du im Beitrag Leckerlis richtig lagern.
Hundetraining in Stuttgart – welches Leckerli passt unterwegs?
Ob ihr in Stuttgart-Ost trainiert, durch einen belebteren Bereich der Stadt lauft oder gemeinsam im Kräherwald, am Bärensee oder im Rotwildpark unterwegs seid: Die praktische Anforderung an ein Trainingsleckerli kann je nach Umgebung unterschiedlich sein.
Bei einem ruhigen Spaziergang reicht möglicherweise die normale Futterration. In einer schwierigeren Situation mit vielen Umweltreizen kann eine für deinen Hund attraktivere Belohnung sinnvoll sein.
Gleichzeitig gilt bei Pfotenliebe Stuttgart: Das Leckerli soll nicht die Umgebung „überbieten“ müssen. Ziel ist vielmehr, dass dein Hund lernt, dich auch unter Ablenkung wahrzunehmen und sich an deiner Kommunikation zu orientieren.
Warum das beste Leckerli kein schlechtes Training ersetzen kann
Ein besonders begehrtes Leckerli kann Trainingsprobleme nicht automatisch lösen. Wenn dein Hund eine Aufgabe nicht versteht, überfordert ist oder in der jeweiligen Situation nicht ansprechbar ist, hilft es häufig wenig, einfach immer hochwertigeres Futter einzusetzen.
Dann lohnt es sich vielmehr, den Trainingsaufbau zu überprüfen:
- Ist die Aufgabe für den Hund verständlich?
- Ist die Ablenkung bereits zu groß?
- Ist die Distanz passend?
- Ist deine Körpersprache eindeutig?
- Ist dein Hund körperlich und emotional überhaupt in der Lage, die Aufgabe auszuführen?
Ein Leckerli kann gutes Training ergänzen. Es kann schlechtes Timing, unklare Kommunikation oder einen zu schwierigen Trainingsaufbau jedoch nicht kompensieren.
Diese Fehler solltest du bei Trainingsleckerlis vermeiden
Zu große Stücke verwenden
Große Snacks verlängern die Fresspause und liefern bei vielen Wiederholungen schnell unnötig viel zusätzliche Energie.
Immer nur das hochwertigste Leckerli nehmen
Nicht jede Übung benötigt dieselbe Belohnungsstufe. Unterschiedliche Situationen können unterschiedlich bewertet werden.
Kalorien nicht mitzählen
Viele kleine Trainingshappen können sich über den Tag zu einer beträchtlichen Futtermenge summieren.
Nur mit sichtbarem Futter arbeiten
Wenn dein Hund immer zuerst das Leckerli sehen muss, kann Futter unbeabsichtigt zum eigentlichen Signal werden.
Verträglichkeit ignorieren
Auch ein sehr beliebtes Trainingsleckerli ist ungeeignet, wenn dein Hund die Zutaten nicht verträgt.
Belohnung mit Beziehung verwechseln
Futter kann eine Belohnung sein. Orientierung, Vertrauen und Beziehung entstehen jedoch nicht allein durch die Menge an Snacks.
FAQ – die besten Leckerlis fürs Hundetraining
Welche Leckerlis eignen sich am besten fürs Hundetraining?
Besonders praktisch sind kleine, gut verträgliche und schnell gefressene Leckerlis, die dein Hund gerne mag. Weiche oder leicht teilbare Snacks eignen sich häufig gut für viele Wiederholungen.
Wie groß sollten Trainingsleckerlis sein?
Für häufige Wiederholungen reichen meist sehr kleine Stücke. Besonders bei kleinen Hunden oder häufigem Training solltest du die Portionen möglichst klein halten.
Sind weiche Leckerlis besser fürs Training?
Weiche Leckerlis sind häufig praktisch, weil sie schnell gefressen und leicht geteilt werden können. Harte Snacks können für einzelne Belohnungen trotzdem geeignet sein.
Welche Leckerlis eignen sich für den Rückruf?
Für schwierigere Rückrufsituationen kann eine für deinen Hund besonders attraktive Belohnung sinnvoll sein. Wichtig ist jedoch, den Rückruf systematisch aufzubauen und nicht ausschließlich von besonders hochwertigem Futter abhängig zu machen.
Kann ich normales Trockenfutter als Trainingsleckerli verwenden?
Ja. Wenn dein Hund seine normale Futterration ausreichend attraktiv findet, kannst du einen Teil davon fürs Training verwenden und vermeidest dadurch zusätzliche Kalorien.
Wie viele Trainingsleckerlis darf mein Hund bekommen?
Eine feste Stückzahl gibt es nicht. Entscheidend sind Größe und Energiegehalt der Snacks sowie die gesamte Tagesration deines Hundes.
Welche Trainingsleckerlis eignen sich bei Übergewicht?
Besonders sinnvoll sind sehr kleine, gut portionierbare Belohnungen oder ein Teil der normalen Tagesration. Auch größere Leckerlis lassen sich häufig in mehrere kleine Stücke teilen.
Welche Leckerlis eignen sich bei Allergien?
Bei bekannten Futtermittelunverträglichkeiten können Leckerlis mit klarer und kurzer Zutatenliste beziehungsweise einer bekannten Proteinquelle sinnvoll sein. Bei einer Ausschlussdiät müssen alle Trainingsbelohnungen zum abgestimmten Futterplan passen.
Muss ich meinen Hund immer mit Futter belohnen?
Nein. Je nach Hund und Situation können auch Spiel, Freigabe, gemeinsame Aktivität oder andere für den Hund attraktive Konsequenzen als Belohnung dienen.
Warum reagiert mein Hund nur, wenn ich Leckerlis habe?
Wenn Futter immer sichtbar präsentiert wird, kann es unbeabsichtigt selbst zum Signal werden. Sinnvoll ist ein Trainingsaufbau, bei dem dein Hund deine eigentliche Kommunikation wahrnimmt und die Belohnung erst anschließend folgt.
Sind gefriergetrocknete Leckerlis gut fürs Training?
Sie können sich gut eignen, wenn dein Hund sie gerne mag und die Stücke klein genug sind. Manche Varianten sind allerdings relativ trocken oder bröselig, weshalb die praktische Eignung vom jeweiligen Produkt abhängt.
Welche Leckerlis eignen sich fürs Hundetraining in Stuttgart?
Für Training unterwegs eignen sich kleine, gut transportierbare und schnell gefressene Snacks. In besonders ablenkungsreichen Situationen kann eine für deinen Hund attraktivere Belohnung sinnvoll sein. Entscheidend bleibt jedoch ein Trainingsaufbau, bei dem dein Hund lernt, sich auch unter Ablenkung an dir zu orientieren.
Auch beim Thema Ernährung setzen wir auf Qualität und Vertrauen
Auf unserer Website findest du eine Übersicht unserer sorgfältig ausgewählten Kooperationspartner für hochwertiges Hundefutter sowie Leckerlis und Kauartikel. Diese Empfehlungen basieren auf Erfahrung und Überzeugung und sollen dich dabei unterstützen, passende Produkte für deinen Hund auszuwählen.
Fazit: Das beste Trainingsleckerli passt zum Hund und zur Situation
Das perfekte Trainingsleckerli gibt es nicht für jeden Hund. Entscheidend ist, dass die Belohnung für deinen Hund attraktiv, gut verträglich und für die jeweilige Trainingssituation praktisch ist.
Für viele Wiederholungen eignen sich kleine, weiche oder gut teilbare Snacks besonders gut. Bei schwierigen Aufgaben kann eine höherwertige Belohnung sinnvoll sein, während bei einfachen bekannten Übungen möglicherweise bereits ein Teil der normalen Futterration ausreicht.
Gleichzeitig solltest du die tägliche Futtermenge im Blick behalten. Gerade beim Training summieren sich viele winzige Snacks schneller, als man denkt.
Und vor allem: Das Leckerli ist nicht das Training. Es kann einen richtigen Moment bestätigen und einen Lernprozess unterstützen. Orientierung, Kommunikation und Vertrauen entstehen jedoch dadurch, dass dein Hund dich versteht und sich an dir orientieren kann – auch dann, wenn du gerade kein Futter in der Hand hältst.
Training beginnt mit Kommunikation – nicht mit der Leckerlitasche
Dein Hund arbeitet hervorragend mit, solange du ein Leckerli in der Hand hast – und plötzlich nicht mehr, sobald das Futter verschwindet?
Bei Pfotenliebe Stuttgart arbeiten wir nach der Methode von Anton Fichtlmeier mit Körpersprache, Orientierung, Ruhe und klarer Kommunikation. Leckerlis können gezielt eingesetzt werden, sollen aber nicht zur Voraussetzung dafür werden, dass dein Hund dich wahrnimmt. Gemeinsam schaffen wir eine Grundlage, auf der Zusammenarbeit auch ohne sichtbares Futter funktioniert.
Praktische Empfehlungen
Meine Leckerli-Empfehlungen fürs Hundetraining
Fürs Training sind vor allem kleine beziehungsweise gut teilbare Leckerlis praktisch, die dein Hund schnell aufnehmen kann. Welche Sorte am besten funktioniert, hängt von seinen persönlichen Vorlieben und seiner Verträglichkeit ab. Hier findest du drei unterschiedliche Varianten.
Christopherus Soft-Im-Biss mit Ente
Weiche Leckerlis eignen sich besonders gut für viele kurze Trainingswiederholungen. Die Stücke können je nach Größe zusätzlich geteilt werden, sodass du kleine Belohnungen einsetzen kannst, ohne den Trainingsfluss lange zu unterbrechen.
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DIBO Leckerli mit Käse
Eine andere Geschmacksrichtung kann sinnvoll sein, wenn du die Attraktivität deiner Belohnungen variieren möchtest. Auch hier sollte die Stückgröße zu deinem Hund und zur Anzahl der geplanten Wiederholungen passen.
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Ein Probierpaket mit unterschiedlichen Trainingsleckerlis kann hilfreich sein, wenn du herausfinden möchtest, welche Sorten dein Hund besonders attraktiv findet. So kannst du verschiedene Belohnungen auch gezielt für unterschiedlich schwierige Trainingssituationen einsetzen.
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