Hundetraining Blog Stuttgart – Tipps für Alltag, Welpen & Erziehung
In meinem Blog rund um Hundetraining in Stuttgart findest du praktische Tipps für den Alltag mit deinem Hund – von der Welpenerziehung über Leinenführigkeit bis zum sicheren Rückruf.
Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.
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Wissen rund um Hundetraining, Alltag und Gesundheit
Hier findest du hilfreiche Artikel zu Welpen, Junghunden, Leinenführigkeit, Rückruf, Gesundheit, Ernährung und einem entspannten Alltag mit Hund.
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Leckerli - Liebe
- Isabel Scheu
- 11.09.2026
- Leckerli
Leckerli ist nicht gleich Liebe – warum Beziehung mehr als Futter bedeutet
Ein Blick in die Hundeaugen, ein erwartungsvolles Gesicht – und schon wandert das nächste Leckerli in Richtung Hund. Vielleicht einfach so. Vielleicht, weil dein Hund gerade besonders niedlich schaut. Vielleicht aber auch, weil du wenig Zeit hattest, ein schlechtes Gewissen hast oder ihm etwas Gutes tun möchtest.
Daran ist zunächst nichts verkehrt. Leckerlis für Hunde können Freude machen, im Training praktisch sein und Teil gemeinsamer Beschäftigung sein. Problematisch wird es erst, wenn Futter immer mehr Aufgaben übernehmen soll, die eigentlich nichts mit Futter zu tun haben: Nähe herstellen, Unsicherheit ausgleichen, Beschäftigung ersetzen oder dem Hund zeigen, wie sehr wir ihn lieben.
Denn ein Leckerli ist zunächst einmal Futter. Beziehung dagegen entsteht aus gemeinsamen Erfahrungen, Verlässlichkeit, Orientierung, Kommunikation und Vertrauen.
In diesem Ratgeber erfährst du, warum Leckerli nicht gleich Liebe bedeutet, wann Futter als Belohnung sinnvoll sein kann, warum ständiges Füttern ungünstige Gewohnheiten entstehen lassen kann und wie du deinem Hund auch ganz ohne Snack zeigen kannst, dass er sich auf dich verlassen kann.
Kurze Antwort: Nein, ein Leckerli ist für deinen Hund nicht dasselbe wie Liebe. Futter kann angenehm sein, motivieren und als Belohnung eingesetzt werden. Eine stabile Hund-Mensch-Beziehung entsteht jedoch durch Verlässlichkeit, gemeinsame Erfahrungen, Sicherheit, Orientierung und verständliche Kommunikation. Du musst deinem Hund also nicht ständig etwas zu fressen geben, um ihm etwas Gutes zu tun.
Warum wir Leckerlis so leicht mit Liebe verbinden
Für viele Menschen gehört der Hund fest zur Familie. Wir möchten, dass es ihm gut geht, möchten ihm Freude bereiten und ihm zeigen, wie wichtig er uns ist.
Futter bietet dafür eine besonders einfache Möglichkeit: Wir geben unserem Hund etwas, er nimmt es begeistert – und wir erhalten unmittelbar eine positive Reaktion.
Leckerlis sind unkompliziert
Ein Snack ist innerhalb weniger Sekunden gegeben. Gemeinsame Zeit, Beschäftigung oder bewusstes Training benötigen dagegen Aufmerksamkeit und Zeit.
Die Reaktion macht uns Freude
Viele Hunde reagieren begeistert auf Futter. Diese unmittelbare Freude fühlt sich auch für uns Menschen gut an.
Futter kann beruhigen
Nicht nur den Hund: Auch wir Menschen können uns besser fühlen, wenn wir glauben, unserem Hund gerade etwas besonders Gutes getan zu haben.
Schuldgefühle spielen eine Rolle
War der Tag stressig oder blieb wenig Zeit für den Hund, kann ein Snack schnell zum vermeintlichen Ausgleich werden. Mehr dazu findest du im Beitrag Schlechter Hundebesitzer? Warum Schuldgefühle oft trügen.
All das macht Leckerlis nicht schlecht. Es lohnt sich lediglich, gelegentlich zu hinterfragen: Warum gebe ich meinem Hund diesen Snack gerade?
Was bedeutet Liebe für einen Hund?
Wir können einen Hund nicht fragen, wie er menschliche Begriffe wie „Liebe“ definiert. Deshalb sollten wir menschliche Vorstellungen nicht einfach auf Hunde übertragen.
Was wir aber sehr wohl beobachten können: Hunde profitieren von verlässlichen sozialen Beziehungen, verständlicher Kommunikation, Sicherheit und gemeinsamen positiven Erfahrungen.
Eine gute Hund-Mensch-Beziehung zeigt sich deshalb nicht daran, wie häufig dein Hund etwas zu fressen bekommt.
Beziehung zeigt sich beispielsweise darin, dass du:
- deinen Hund und seine Körpersprache wahrnimmst
- für ihn verständlich kommunizierst
- verlässlich und berechenbar handelst
- ihm Orientierung in schwierigen Situationen gibst
- seine Bedürfnisse ernst nimmst
- gemeinsame Zeit bewusst gestaltest
- ihm Ruhe und Rückzug ermöglichst
- Grenzen klar und fair kommunizierst
- ihm angemessene Freiräume zugestehst
Ein Leckerli kann Teil eines solchen gemeinsamen Alltags sein. Es ist aber nur ein kleiner Bestandteil davon.
Beziehung entsteht nicht in der Leckerlitasche
Für eine stabile Beziehung ist entscheidend, dass dein Hund dich nicht ausschließlich als Quelle für Futter erlebt.
Orientierung bedeutet, dass dein Hund dich wahrnimmt und sich in unterschiedlichen Situationen an dir orientieren kann – nicht nur dann, wenn du gerade ein Leckerli in der Hand hältst.
Genau hier spielt die Körpersprache des Hundes ebenso eine Rolle wie deine eigene.
Wie stehst du? Wie bewegst du dich? Welche Distanz nimmst du ein? Wie eindeutig bist du? Wann gibst du deinem Hund Raum und wann übernimmst du Verantwortung?
Hunde kommunizieren zu einem großen Teil über Körpersprache. Wer seinen Hund verstehen möchte, sollte deshalb nicht nur darauf achten, was er tut, sondern auch darauf, welche feinen Signale seinem Verhalten vorausgehen.
Leckerlis aus schlechtem Gewissen – emotionales Füttern beim Hund
Der Begriff „emotionales Füttern“ wird häufig mit Menschen verbunden. Ein ähnliches Muster kann aber auch im Umgang mit Haustieren entstehen: Nicht der Hunger des Hundes oder eine konkrete Trainingssituation entscheidet über den Snack, sondern unser eigenes Gefühl.
Typische Situationen können sein:
- Du hattest heute wenig Zeit für deinen Hund und gibst ihm deshalb besonders viele Snacks.
- Du musst deinen Hund allein lassen und möchtest dein schlechtes Gewissen mit Futter ausgleichen.
- Dein Hund schaut dich erwartungsvoll an und du möchtest ihn nicht „enttäuschen“.
- Du möchtest ihn beschäftigen und greifst automatisch zu Futter.
- Du möchtest deinem Hund etwas Gutes tun und Futter ist zur Gewohnheit geworden.
Eine gelegentliche zusätzliche Belohnung ist kein Drama. Wenn solche Situationen allerdings täglich auftreten, können sich zusätzliche Kalorien schnell summieren.
Betteln: Hat der Hund gelernt, dass sich Fragen lohnt?
Hunde lernen aus Erfahrungen. Wenn ein bestimmtes Verhalten wiederholt zu einem für den Hund angenehmen Ergebnis führt, kann es wahrscheinlicher werden.
Das bedeutet allerdings nicht, dass jedes Leckerli automatisch Betteln verursacht.
Interessant wird vielmehr die Reihenfolge: Dein Hund stellt sich beispielsweise neben dich, schaut dich intensiv an oder stupst deine Hand an. Daraufhin greifst du regelmäßig in die Leckerlitasche.
Für den Hund kann daraus eine sehr einfache Erfahrung entstehen:
Bestimmtes Verhalten → Mensch reagiert → Futter erscheint.
Das ist keine Berechnung oder Manipulation. Dein Hund macht lediglich Erfahrungen mit den Konsequenzen seines Verhaltens.
Mehr dazu findest du im Beitrag Typische Fehler beim Belohnen – und wie du sie vermeidest.
Kann man unerwünschtes Verhalten versehentlich mit Futter verstärken?
Grundsätzlich können Konsequenzen beeinflussen, wie wahrscheinlich ein Verhalten künftig auftritt. Im Alltag ist die Situation allerdings häufig komplexer als „Hund bellt + bekommt Leckerli = Hund bellt künftig wegen des Leckerlis“.
Warum ein Hund bellt, fiept, springt oder unruhig wird, sollte deshalb immer im Zusammenhang betrachtet werden.
Ein Hund kann beispielsweise bellen, weil er aufgeregt, frustriert, unsicher oder überfordert ist. In solchen Situationen reicht es nicht, ausschließlich auf das sichtbare Verhalten zu schauen.
Wichtig sind unter anderem:
- Was ist unmittelbar vor dem Verhalten passiert?
- Welche Emotion beziehungsweise Motivation könnte dahinterstehen?
- Welche Körpersignale zeigt der Hund?
- Welche Reaktion folgt auf das Verhalten?
- Was lernt der Hund langfristig aus der gesamten Situation?
Genau deshalb sollte Futter nicht reflexartig eingesetzt werden, nur um ein Verhalten möglichst schnell „wegzubekommen“.
Leckerlis im Hundetraining – sinnvoll oder nicht?
Leckerlis können im Hundetraining durchaus sinnvoll sein. Futter ist für viele Hunde attraktiv, lässt sich gut portionieren und kann gezielt als Konsequenz beziehungsweise Belohnung eingesetzt werden.
Entscheidend ist jedoch, dass der Mensch weiß, warum er gerade füttert.
Futter sollte nicht automatisch zur Antwort auf jede Situation werden.
Bei Pfotenliebe Stuttgart steht deshalb nicht die Frage im Mittelpunkt: „Wie bekomme ich meinen Hund mit einem Leckerli dazu, etwas zu tun?“
Viel wichtiger ist: Versteht mein Hund mich? Nimmt er mich wahr? Kann er sich an mir orientieren? Ist meine Körpersprache eindeutig? Und weiß er überhaupt, was in dieser Situation von ihm erwartet wird?
Futter kann dann ergänzend eingesetzt werden – aber es ersetzt diese Kommunikation nicht.
Kommunikation statt Leckerli-Automat
Nach der Methode von Anton Fichtlmeier arbeiten wir bei Pfotenliebe Stuttgart stark über Körpersprache, Orientierung und Kommunikation.
Der Hund soll seinen Menschen nicht nur dann interessant finden, wenn dieser Futter in der Hand hält. Vielmehr soll eine Zusammenarbeit entstehen, bei der der Hund seinen Menschen wahrnimmt und dessen Kommunikation verstehen kann.
Das bedeutet nicht, dass Futter grundsätzlich ausgeschlossen wird. Es bekommt lediglich einen anderen Stellenwert.
Erst kommt die Kommunikation. Das Leckerli kann ergänzen – aber es sollte die Kommunikation nicht ersetzen.
Belohnen ohne Futter – welche Alternativen gibt es?
Eine Belohnung muss nicht automatisch essbar sein. Was für deinen Hund tatsächlich belohnend wirkt, hängt von ihm und von der jeweiligen Situation ab.
Gemeinsames Spiel
Für einen spielfreudigen Hund kann ein kurzes gemeinsames Spiel attraktiver sein als ein Snack.
Freigabe
Manchmal ist genau das eine Belohnung, was der Hund ohnehin gerne tun möchte – beispielsweise weiterlaufen oder eine interessante Stelle erkunden.
Soziale Aufmerksamkeit
Freundliche Ansprache, gemeinsame Aktivität oder Nähe können für manche Hunde in der passenden Situation angenehm sein.
Gemeinsame Beschäftigung
Apportieren, Suchen, Erkunden und andere gemeinsame Aktivitäten können wesentlich mehr bieten als ein beiläufig gereichter Snack.
Weitere Ideen findest du im Beitrag Belohnen ohne Futter: Diese Alternativen stärken die Bindung.
Was deinem Hund mehr gibt als ein Leckerli
Möchtest du deinem Hund wirklich etwas Gutes tun, brauchst du dafür nicht zwangsläufig eine Leckerlitasche.
Wertvoll für euren gemeinsamen Alltag sind beispielsweise:
- ein entspannter gemeinsamer Spaziergang
- Zeit zum Schnüffeln und Erkunden
- gemeinsames Spiel
- Ruhe und ungestörter Schlaf
- klare und verständliche Kommunikation
- angemessene Grenzen
- verlässliche Orientierung
- gemeinsame Aufgaben
- respektvoller Körperkontakt, wenn dein Hund ihn möchte
- das Wahrnehmen seiner Körpersprache
Beziehung entsteht nicht durch einen einzelnen besonderen Moment. Sie wächst aus vielen kleinen Erfahrungen im gemeinsamen Alltag.
Zu viele Leckerlis: Wenn aus Liebe zusätzliche Kalorien werden
Neben dem Verhalten gibt es noch einen ganz praktischen Grund, Leckerlis bewusst einzusetzen: Sie liefern Energie.
Ein einzelner kleiner Snack wirkt unbedeutend. Über den gesamten Tag können sich jedoch viele kleine Portionen ansammeln – besonders wenn mehrere Personen im Haushalt füttern.
Das kann relevant werden, wenn die zusätzlichen Kalorien nicht bei der übrigen Fütterung berücksichtigt werden.
Übergewicht beim Hund ist nicht nur eine Frage der Optik. Zusätzliches Körpergewicht kann die Gesundheit und Beweglichkeit beeinträchtigen.
Deshalb lohnt es sich, auch kleine Belohnungen zur gesamten Tagesration zu zählen.
Wie viele Leckerlis darf ein Hund am Tag bekommen?
Eine pauschale Stückzahl gibt es nicht. Ein winziger Trainingshappen und ein großer Hundekeks können hinsichtlich ihres Energiegehalts völlig unterschiedlich sein.
Außerdem spielen Körpergröße, Gewicht, Aktivität, Hauptfutter und individuelle gesundheitliche Faktoren eine Rolle.
Sinnvoller als „Wie viele Stück?“ ist deshalb die Frage: Wie viel Energie bekommt mein Hund insgesamt zusätzlich zu seiner normalen Futterration?
Wenn du es genauer wissen möchtest, lies unseren Beitrag Wie viele Leckerlis am Tag sind okay? Eine ehrliche Rechnung.
Leckerli oder Zuwendung – 5 Fragen für den Alltag
Du musst natürlich nicht jedes Leckerli analysieren. Wenn du allerdings merkst, dass du sehr häufig automatisch in die Leckerlitasche greifst, können fünf kurze Fragen helfen:
- Warum möchte ich meinem Hund gerade etwas geben?
- Belohne ich gerade bewusst ein Verhalten oder füttere ich aus Gewohnheit?
- Würde meinem Hund gerade gemeinsame Zeit mehr bringen?
- Gibt es eine andere passende Form der Belohnung?
- Habe ich die zusätzlichen Snacks bei seiner Tagesration berücksichtigt?
Wenn du dich bewusst für das Leckerli entscheidest: wunderbar. Genau darum geht es – nicht um Verbote, sondern um einen bewussten Umgang.
FAQ – Leckerlis, Liebe und Beziehung zum Hund
Sind Leckerlis für Hunde ein Zeichen von Liebe?
Für Menschen kann das Geben eines Leckerlis durchaus Ausdruck von Zuneigung sein. Für den Hund ist der Snack zunächst eine angenehme Futterressource. Eine stabile Beziehung entsteht dagegen durch gemeinsame Erfahrungen, Sicherheit, Verlässlichkeit und verständliche Kommunikation.
Kann ich meinem Hund auch einfach so ein Leckerli geben?
Natürlich. Nicht jedes Leckerli muss Teil einer Trainingsübung sein. Ein gelegentlicher Snack zwischendurch ist grundsätzlich kein Problem, sofern er zu deinem Hund und seiner gesamten Futterration passt.
Macht Futter die Bindung zum Hund stärker?
Futter kann Bestandteil positiver gemeinsamer Erfahrungen sein. Eine tragfähige Bindung lässt sich jedoch nicht auf Futter reduzieren. Verlässlichkeit, Sicherheit, Kommunikation und gemeinsame Erfahrungen spielen ebenfalls eine wesentliche Rolle.
Muss ich meinen Hund im Training mit Leckerlis belohnen?
Nein. Futter kann eine mögliche Belohnung sein, ist aber nicht die einzige. Je nach Hund und Situation können beispielsweise Spiel, Freigabe, soziale Interaktion oder eine gemeinsame Aktivität ebenfalls belohnend wirken.
Kann mein Hund ohne Leckerlis lernen?
Ja. Hunde lernen aus Erfahrungen und Konsequenzen in ihrem gesamten Alltag. Futter ist nur eine von vielen möglichen Ressourcen beziehungsweise Konsequenzen. Entscheidend sind verständliche Kommunikation, passende Rahmenbedingungen und ein sinnvoller Trainingsaufbau.
Verursachen Leckerlis Betteln?
Nicht automatisch. Wenn bestimmtes Bettelverhalten allerdings regelmäßig dazu führt, dass der Hund Futter bekommt, kann dieses Verhalten häufiger auftreten. Entscheidend ist deshalb der Zusammenhang zwischen Verhalten und Konsequenz.
Wie zeige ich meinem Hund ohne Futter Zuneigung?
Gemeinsame Zeit, verständliche Kommunikation, ruhige Nähe, gemeinsame Aktivitäten, Sicherheit, Orientierung und das Respektieren seiner individuellen Bedürfnisse sind wichtige Bestandteile einer guten Hund-Mensch-Beziehung.
Was kann ich statt Leckerlis zur Belohnung verwenden?
Das hängt vom Hund und von der Situation ab. Möglich sind beispielsweise gemeinsames Spiel, Freigabe zu einer gewünschten Aktivität, freundliche soziale Interaktion oder gemeinsames Erkunden.
Sind zu viele Leckerlis ungesund?
Auch Leckerlis liefern Energie und Nährstoffe. Werden dauerhaft mehr Kalorien aufgenommen als verbraucht, kann dies eine Gewichtszunahme begünstigen. Deshalb sollten Snacks bei der gesamten Tagesration berücksichtigt werden.
Ist ein Hund nur wegen Leckerlis auf seinen Menschen fixiert?
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Hunde orientieren sich aus vielen Gründen an ihren Menschen. Wenn Aufmerksamkeit jedoch fast ausschließlich dann entsteht, wenn Futter sichtbar ist, lohnt es sich, auch Orientierung und Kommunikation ohne sichtbare Futterbelohnung in den Alltag einzubauen.
Auch beim Thema Ernährung setzen wir auf Qualität und Vertrauen
Leckerlis dürfen selbstverständlich Teil des gemeinsamen Alltags sein. Entscheidend sind eine bewusste Auswahl, die passende Menge und ein sinnvoller Einsatz.
Auf unserer Website findest du eine Übersicht unserer sorgfältig ausgewählten Kooperationspartner für hochwertiges Hundefutter sowie Leckerlis und Kauartikel. Diese Empfehlungen basieren auf Erfahrung und Überzeugung und sollen dich dabei unterstützen, passende Produkte für deinen Hund auszuwählen.
Fazit: Leckerli ist Belohnung – Liebe ist Beziehung
Ein Leckerli kann deinem Hund Freude machen. Es kann beim Training eingesetzt werden, Teil einer gemeinsamen Beschäftigung sein oder einfach einmal als kleiner Snack zwischendurch gegeben werden. Daran ist grundsätzlich nichts falsch.
Aber ein Leckerli ersetzt keine Beziehung.
Eine vertrauensvolle Hund-Mensch-Beziehung entsteht durch viele gemeinsame Erfahrungen: dadurch, dass du deinen Hund wahrnimmst, seine Körpersprache lesen lernst, verständlich kommunizierst, ihm Sicherheit und Orientierung gibst und gleichzeitig seine Bedürfnisse respektierst.
Genau deshalb lohnt es sich, Futter bewusst einzusetzen. Nicht jeder Blick deines Hundes braucht einen Snack. Nicht jede schwierige Situation muss mit Futter gelöst werden. Und nicht jedes gute Verhalten braucht zwangsläufig etwas Essbares als Antwort.
Leckerlis dürfen eine schöne Ergänzung eures gemeinsamen Lebens sein. Die eigentliche Verbindung zwischen dir und deinem Hund entsteht jedoch dort, wo ihr euch versteht – auch dann, wenn deine Hände leer sind.
Beziehung beginnt mit Kommunikation
Du möchtest, dass dein Hund sich an dir orientiert – auch ohne permanent ein Leckerli vor der Nase zu haben?
Bei Pfotenliebe Stuttgart arbeiten wir nach der Methode von Anton Fichtlmeier mit Körpersprache, Orientierung, Ruhe und klarer Kommunikation. Dabei geht es nicht darum, Futter grundsätzlich abzulehnen. Dein Hund soll vielmehr lernen, dich wahrzunehmen und deine Kommunikation zu verstehen – sodass Leckerlis eine Ergänzung bleiben und nicht zur Voraussetzung für Zusammenarbeit werden.
Bewusst ausgewählt
Meine Leckerli-Empfehlungen für deinen Hund
Leckerlis ersetzen weder Beziehung noch Kommunikation – bewusst eingesetzt können sie aber eine praktische Ergänzung im Training und Alltag sein. Entscheidend sind passende Portionsgrößen und ein gezielter Einsatz. Hier findest du einige unterschiedliche Varianten.
Christopherus Soft-Im-Biss mit Ente
Weiche Leckerlis sind praktisch, wenn du deinem Hund kleine Belohnungen geben möchtest. Gerade beim Training können kleinere, schnell gefressene Stückchen hilfreich sein, da ihr anschließend direkt mit der nächsten Übung weitermachen könnt.
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DIBO Leckerli mit Käse
Leckerlis mit Käsegeschmack bieten eine weitere Möglichkeit, Abwechslung in die Belohnungen deines Hundes zu bringen. Sie können sowohl unterwegs als auch beim gemeinsamen Training eingesetzt werden.
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Fresco Dog Trainingsknöchelchen – Probierpaket
Ein Probierpaket mit verschiedenen Trainingsleckerlis kann praktisch sein, wenn du herausfinden möchtest, welche Variante dein Hund besonders gerne mag. Unterschiedliche Sorten ermöglichen außerdem etwas Abwechslung bei Belohnungen im Alltag und beim Training.
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Wenn du nicht nur lesen, sondern mit deinem Hund praktisch trainieren möchtest, findest du hier meine Kurse in Stuttgart, das Einzeltraining und die Welpenschule.