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5 Zutaten, die nicht in Leckerlis gehören

  • Isabel Scheu
  • 07.09.2026
  • Leckerli

5 Zutaten, die in Hundeleckerlis nichts zu suchen haben

Du greifst nach einem Leckerli für deinen Hund und auf der Verpackung stehen Begriffe wie „natürlich“, „mit viel Fleisch“ oder „gesunder Snack“. Doch wie hochwertig ein Hundeleckerli tatsächlich ist, lässt sich nicht allein an der Vorderseite der Verpackung erkennen. Entscheidend ist ein Blick auf die Zutatenliste.

Manche Zutaten sind für Hunde tatsächlich gefährlich und sollten niemals in einem Snack enthalten sein. Andere sind zwar nicht grundsätzlich giftig, können aber unnötige Kalorien liefern, die Deklaration unübersichtlich machen oder für einen bestimmten Hund ungeeignet sein.

Gerade wenn dein Hund regelmäßig Trainingsleckerlis bekommt, lohnt sich der genaue Blick. Viele kleine Snacks können sich über den Tag zu einer relevanten Futtermenge summieren und beispielsweise bei Übergewicht beim Hund eine wichtige Rolle spielen. Bei Allergien oder Futtermittelunverträglichkeiten ist die genaue Zusammensetzung ebenfalls besonders wichtig.

In diesem Ratgeber schauen wir uns fünf Zutaten beziehungsweise Zutatengruppen genauer an, auf die du bei Hundeleckerlis besonders achten solltest – und erklären, was wirklich gefährlich ist, was lediglich unnötig sein kann und woran du hochwertige Hundesnacks erkennst.

Kurze Antwort: In Hundeleckerlis solltest du besonders auf giftige Zutaten wie Xylit achten. Darüber hinaus lohnt es sich, zugesetzten Zucker, unnötige Farb- und Aromastoffe sowie unklare Zutatenangaben kritisch zu prüfen. Getreide, Mais oder Soja sind dagegen nicht grundsätzlich schlechte „Füllstoffe“ – entscheidend sind Qualität, Menge, Verarbeitung und die individuelle Verträglichkeit deines Hundes.

Warum du die Zutatenliste von Hundeleckerlis lesen solltest

Hundeleckerlis sind Futter. Auch wenn jedes einzelne Stück klein ist, können Snacks einen relevanten Teil der täglichen Ernährung ausmachen – insbesondere dann, wenn du beim Training häufig belohnst.

Deshalb gelten bei Leckerlis grundsätzlich ähnliche Qualitätsfragen wie beim Hauptfutter: Welche Zutaten sind enthalten? Sind sie klar bezeichnet? Wie energiereich ist das Produkt? Verträgt dein Hund die verwendeten Bestandteile?

Einen ausführlichen Überblick darüber, woran du Qualität erkennen kannst, findest du in unserem Beitrag Was macht ein gutes Leckerli aus?.

Ein Blick auf die Deklaration lohnt sich besonders bei:

  • Hunden mit bekannten Futtermittelunverträglichkeiten
  • Hunden mit Übergewicht
  • häufiger Verwendung von Trainingsleckerlis
  • einer Ausschlussdiät
  • sehr langen oder unübersichtlichen Zutatenlisten
  • unklar bezeichneten Zutaten

1. Xylit beziehungsweise Birkenzucker – für Hunde gefährlich

Wenn es eine Zutat gibt, die tatsächlich nichts in einem Hundeleckerli verloren hat, dann ist es Xylit. Der Zuckeralkohol wird auch als Xylitol oder Birkenzucker bezeichnet und kommt vor allem in zuckerfreien Produkten für Menschen vor.

Für Hunde kann Xylit bereits in vergleichsweise kleinen Mengen gefährlich werden. Es kann zu einer starken Insulinausschüttung und dadurch zu einem erheblichen Abfall des Blutzuckers kommen. Bei höheren aufgenommenen Mengen sind zudem schwere Leberschäden möglich.

Mögliche Anzeichen

Je nach aufgenommener Menge können unter anderem Schwäche, Erbrechen, Koordinationsstörungen, Zittern, Krampfanfälle oder Bewusstseinsstörungen auftreten.

Was tun?

Hat dein Hund möglicherweise Xylit aufgenommen, solltest du sofort eine Tierarztpraxis beziehungsweise einen tierärztlichen Notdienst kontaktieren und nicht erst abwarten, ob Symptome auftreten.

Xylit ist außerdem ein gutes Beispiel dafür, warum die pauschale Aussage „zuckerfrei ist gesünder“ problematisch sein kann. Bei Produkten, die ursprünglich für Menschen gedacht sind, solltest du deshalb besonders genau auf die Zutaten achten.

2. Zugesetzter Zucker – für Hundeleckerlis meist unnötig

Anders als Xylit ist gewöhnlicher Zucker nicht grundsätzlich giftig für Hunde. Trotzdem braucht ein Hundeleckerli normalerweise keinen zugesetzten Zucker, um für einen Hund attraktiv zu sein.

Zucker erhöht die Energiedichte eines Snacks und kann insbesondere bei häufigem Belohnen zusätzliche Kalorien liefern. Gerade bei einem Hund, der zu Übergewicht neigt, lohnt es sich deshalb, Produkte mit unnötig zugesetztem Zucker zu vermeiden.

Zucker kann in Zutatenlisten unter unterschiedlichen Bezeichnungen auftauchen. Dazu gehören beispielsweise Saccharose, Glukose, Dextrose, Glukosesirup oder andere Zuckerarten.

Mehr zu diesem Thema findest du in unserem ausführlichen Ratgeber Leckerlis mit Zucker, Farbstoff und Co..

Warum zugesetzter Zucker bei Hundesnacks meist verzichtbar ist:

  • liefert zusätzliche Energie
  • ist für die Akzeptanz eines guten Hundeleckerlis nicht notwendig
  • kann bei häufiger Fütterung die Kalorienbilanz ungünstig beeinflussen
  • erschwert bei Übergewicht eine kontrollierte Fütterung

3. Unnötige künstliche Farbstoffe

Rote Knochen, grüne Herzen oder gelbe Hundekekse sehen vor allem für uns Menschen attraktiv aus. Für deinen Hund ist diese optische Gestaltung eines Leckerlis dagegen weit weniger relevant als Geruch, Geschmack und Konsistenz.

Zugelassene Farbstoffe sind nicht automatisch giftig. Trotzdem darfst du dich fragen, welchen ernährungsphysiologischen Nutzen ein künstlich eingefärbtes Leckerli für deinen Hund haben soll.

Häufig lautet die Antwort: keinen. Die Farbe dient in erster Linie der Produktgestaltung für den Menschen.

Farbstoff bedeutet nicht automatisch Gefahr

Nicht jeder Zusatzstoff mit einer E-Nummer ist gesundheitsschädlich. E-Nummern kennzeichnen zugelassene Zusatzstoffe und sind nicht automatisch ein Warnsignal.

Trotzdem häufig verzichtbar

Bei einem einfachen Hundesnack besteht normalerweise kein Grund, ihn allein für eine ansprechendere Optik künstlich einzufärben.

4. Unnötige künstliche Aromen und Geschmacksstoffe

Auch Aromastoffe solltest du differenziert betrachten. Sie sind nicht automatisch gesundheitsschädlich und machen einen Snack nicht zwangsläufig minderwertig.

Trotzdem können stark aromatisierte Produkte eine Frage aufwerfen: Warum benötigt ein Hundeleckerli überhaupt intensive zusätzliche Aromatisierung, wenn seine eigentlichen Zutaten bereits schmackhaft sind?

Für viele Hunde reichen natürliche Geruchs- und Geschmackseigenschaften der verwendeten Zutaten völlig aus. Ein Leckerli aus geeigneten Fleisch-, Fisch- oder anderen Futterbestandteilen muss nicht besonders bunt oder intensiv aromatisiert sein, um als Belohnung interessant zu sein.

Deshalb würde ich künstliche Aromen nicht pauschal als „gefährlich“ einstufen, sondern als einen Punkt, bei dem sich ein genauerer Blick auf die gesamte Rezeptur lohnt.

5. Unklare und schwer nachvollziehbare Zutatenangaben

Für die Beurteilung eines Hundeleckerlis ist Transparenz besonders hilfreich. Je genauer du weißt, welche Rohstoffe enthalten sind, desto leichter kannst du einschätzen, ob ein Snack zu deinem Hund passt.

Besonders relevant ist das bei bekannten Allergien oder Futtermittelunverträglichkeiten. Eine klar bezeichnete Proteinquelle kann dann wesentlich hilfreicher sein als eine sehr allgemeine Beschreibung.

Das bedeutet nicht, dass jede Sammelbezeichnung automatisch ein minderwertiges Produkt kennzeichnet. Für Hundehalter, die bestimmte Bestandteile gezielt vermeiden müssen, können ungenaue Angaben die Auswahl jedoch erschweren.

Bei sensiblen Hunden können beispielsweise Monoprotein-Leckerlis mit eindeutig deklarierter tierischer Proteinquelle interessant sein.

Sind Weizen, Mais und Soja schlechte Füllstoffe?

Diese Aussage liest man im Internet sehr häufig – so pauschal stimmt sie jedoch nicht. Weizen, Mais und Soja sind nicht automatisch minderwertige oder gesundheitsschädliche Zutaten.

Getreide kann beispielsweise Kohlenhydrate, Protein und weitere Nährstoffe liefern. Ob eine bestimmte Zutat sinnvoll ist, hängt von der Rezeptur, der Menge, der Verarbeitung und natürlich davon ab, ob dein Hund sie verträgt.

Auch eine Getreideallergie sollte nicht automatisch vorausgesetzt werden. Wenn dein Hund eine bestimmte Zutat nachweislich nicht verträgt, sollte diese selbstverständlich vermieden werden. Für einen gesunden Hund besteht aber nicht allein deshalb ein Problem, weil ein Leckerli beispielsweise Weizen oder Reis enthält.

Mehr dazu erfährst du im Beitrag über getreidefreie Hundeernährung.

Sind Konservierungsstoffe in Hundeleckerlis grundsätzlich schlecht?

Auch hier lohnt sich eine differenzierte Betrachtung. Konservierung ist nicht automatisch etwas Negatives. Sie kann dazu beitragen, dass ein Produkt mikrobiologisch stabil bleibt und nicht so schnell verdirbt.

Besonders bei feuchteren Snacks ist Haltbarkeit ein wichtiger Sicherheitsfaktor. Ein Produkt ohne ausreichende Konservierung ist nicht automatisch gesünder, wenn es dafür schneller verdirbt oder falsch gelagert wird.

Auch Begriffe wie „synthetisch“ oder eine E-Nummer bedeuten nicht automatisch, dass ein Stoff gefährlich ist. Entscheidend sind der konkrete Stoff, seine zugelassene Verwendung und die eingesetzte Menge.

Wenn du möglichst wenig Zusatzstoffe möchtest, kannst du natürlich bewusst Produkte mit kurzer Zutatenliste auswählen. Daraus sollte aber nicht die pauschale Schlussfolgerung entstehen, jedes konservierte Leckerli sei gesundheitsschädlich.

Weitere Lebensmittel, die für Hunde gefährlich sein können

Neben Xylit gibt es verschiedene Lebensmittel, die dein Hund nicht bekommen sollte. Besonders wichtig wird dieses Wissen bei selbstgemachten Hundeleckerlis oder wenn dein Hund menschliche Lebensmittel erwischt.

Schokolade und Kakao

Kakao enthält unter anderem Theobromin. Die Gefährlichkeit hängt beispielsweise von der Kakaoart, der aufgenommenen Menge und dem Körpergewicht des Hundes ab.

Weintrauben und Rosinen

Weintrauben und Rosinen können bei Hunden schwere Vergiftungen verursachen und unter anderem die Nieren schädigen. Eine zuverlässig sichere Menge lässt sich nicht einfach festlegen.

Zwiebeln und Knoblauch

Zwiebelgewächse können in ausreichend hoher Menge beziehungsweise bei wiederholter Aufnahme die roten Blutkörperchen des Hundes schädigen.

Xylit

Xylit kann beim Hund eine gefährliche Unterzuckerung verursachen und bei höheren Mengen mit schweren Leberschäden verbunden sein.

Eine ausführlichere Übersicht findest du in unserem Beitrag Was ist giftig für den Hund?.

Woran erkennst du hochwertige Hundeleckerlis?

Ein gutes Leckerli muss weder besonders teuer sein noch eine extrem kurze Zutatenliste besitzen. Wichtig ist vielmehr, dass die Zusammensetzung zum jeweiligen Hund und zum Einsatzzweck passt.

Beim Einkauf kannst du auf Folgendes achten:

  • klar nachvollziehbare Zutaten
  • für deinen Hund geeignete Proteinquellen
  • keine für Hunde giftigen Bestandteile
  • möglichst kein unnötig zugesetzter Zucker
  • passende Größe für Training oder Alltag
  • Energiegehalt bei häufigem Belohnen berücksichtigen
  • bei Allergien und Unverträglichkeiten besonders genau deklarierte Produkte wählen

Wie du hochwertige und weniger geeignete Snacks besser unterscheiden kannst, erklären wir außerdem im Ratgeber Gesunde & ungesunde Leckerlis.

Hundeleckerlis fürs Training – weniger ist oft mehr

Gerade beim Hundetraining werden Leckerlis häufig eingesetzt. Dabei muss eine Belohnung nicht groß sein. Für viele Übungen reichen sehr kleine Stücke vollkommen aus.

Das hat gleich zwei Vorteile: Dein Hund ist nach wenigen Wiederholungen nicht bereits satt und die zusätzliche Energieaufnahme bleibt überschaubarer.

Besonders bei Hunden, die zu Übergewicht neigen, können gut teilbare oder kleine kalorienbewusste Leckerlis sinnvoll sein.

Welche Eigenschaften ein Trainingssnack außerdem haben sollte, erfährst du in unserem Beitrag Welche Leckerlis fürs Training?.

Leckerlis im Hundetraining bei Pfotenliebe Stuttgart

Auch bei Pfotenliebe Stuttgart können Futterbelohnungen gezielt eingesetzt werden. Sie sind jedoch nicht die Grundlage unserer Kommunikation mit dem Hund.

Nach der Methode von Anton Fichtlmeier stehen Körpersprache, Orientierung, Vertrauen und verständliche Kommunikation zwischen Mensch und Hund im Mittelpunkt. Ein Leckerli kann einen Lernprozess unterstützen – dein Hund sollte aber nicht nur deshalb auf dich achten, weil du gerade Futter in der Hand hältst.

Deshalb achten wir auch im Training auf einen bewussten Umgang mit Belohnungen: passend zum Hund, passend zur Situation und ohne unnötig große Futtermengen.

Diese Fehler solltest du beim Kauf von Hundeleckerlis vermeiden

Nur auf die Vorderseite schauen

Begriffe wie „Premium“, „Natural“ oder „mit viel Fleisch“ sagen allein noch wenig über die gesamte Zusammensetzung aus.

Jede E-Nummer für gefährlich halten

Eine E-Nummer bedeutet zunächst nur, dass es sich um einen zugelassenen Zusatzstoff handelt. Sie ist kein automatisches Zeichen für eine schädliche Zutat.

Getreide grundsätzlich ablehnen

Weizen, Mais, Reis oder andere Getreidesorten sind nicht automatisch minderwertig. Entscheidend ist die individuelle Verträglichkeit und die gesamte Rezeptur.

„Zuckerfrei“ automatisch für sicher halten

Gerade bei menschlichen Lebensmitteln kann „zuckerfrei“ bedeuten, dass Süßungsmittel enthalten sind. Xylit ist für Hunde besonders gefährlich.

Die Menge vergessen

Auch ein hochwertiges Leckerli liefert Energie. Viele kleine Snacks können über den Tag eine beträchtliche zusätzliche Futtermenge ergeben.

Individuelle Bedürfnisse ignorieren

Was ein Hund problemlos verträgt, kann für einen anderen ungeeignet sein. Alter, Gesundheitszustand, Allergien, Gewicht und Hauptfütterung spielen bei der Auswahl eine Rolle.

FAQ – problematische Zutaten in Hundeleckerlis

Welche Zutaten dürfen Hunde auf keinen Fall fressen?

Zu den für Hunde potenziell gefährlichen Lebensmitteln gehören unter anderem Xylit, Schokolade beziehungsweise Kakao, Weintrauben und Rosinen sowie Zwiebelgewächse. Wie gefährlich eine Aufnahme ist, hängt teilweise von Menge, Produkt und Körpergewicht ab. Bei Verdacht auf eine Vergiftung solltest du tierärztlichen Rat einholen.

Ist Zucker in Hundeleckerlis giftig?

Gewöhnlicher Haushaltszucker ist nicht mit Xylit gleichzusetzen und nicht grundsätzlich giftig für Hunde. Zugesetzter Zucker ist in Hundeleckerlis jedoch meist unnötig und liefert zusätzliche Energie.

Ist Xylit für Hunde gefährlich?

Ja. Xylit beziehungsweise Birkenzucker kann beim Hund eine gefährliche Unterzuckerung auslösen und bei höheren Mengen schwere Leberschäden verursachen. Bei möglicher Aufnahme solltest du sofort tierärztlichen Rat einholen.

Ist Weizen schlecht für Hunde?

Nein, nicht grundsätzlich. Hunde können Weizen und andere geeignete Getreidesorten grundsätzlich verwerten. Bei einer individuellen Allergie oder Unverträglichkeit muss die betreffende Zutat selbstverständlich vermieden werden.

Ist Mais in Hundeleckerlis ein billiger Füllstoff?

Diese Bezeichnung ist zu pauschal. Mais kann Bestandteil eines Futtermittels sein und Nährstoffe beziehungsweise Energie liefern. Ob ein Produkt hochwertig ist, lässt sich nicht allein daran beurteilen, ob Mais enthalten ist.

Sind E-Nummern in Hundeleckerlis gefährlich?

Nein, nicht automatisch. E-Nummern kennzeichnen zugelassene Zusatzstoffe. Ob ein bestimmter Zusatzstoff notwendig oder für ein Produkt sinnvoll ist, muss individuell betrachtet werden.

Sind Farbstoffe in Hundeleckerlis notwendig?

In den meisten Fällen nicht. Die Farbe eines Snacks ist vor allem für die optische Gestaltung des Produkts relevant. Ein Hund benötigt kein bunt eingefärbtes Leckerli.

Sind Konservierungsstoffe in Hundeleckerlis schädlich?

Konservierungsstoffe sind nicht grundsätzlich gesundheitsschädlich. Sie können für Haltbarkeit und Produktsicherheit eine wichtige Funktion erfüllen. Entscheidend sind der konkrete Stoff und seine Verwendung.

Was sollte in einem guten Hundeleckerli enthalten sein?

Ein gutes Leckerli sollte zu deinem Hund und zum Verwendungszweck passen. Hilfreich sind nachvollziehbare Zutaten, geeignete Rohstoffe, eine passende Portionsgröße und eine Zusammensetzung, die dein Hund gut verträgt.

Sind natürliche Hundeleckerlis immer besser?

Nicht automatisch. Auch der Begriff „natürlich“ sagt allein wenig über Nährwert, Kaloriengehalt oder Verträglichkeit aus. Entscheidend ist die tatsächliche Zusammensetzung.

Wie erkenne ich Zucker in der Zutatenliste?

Zucker kann unter verschiedenen Bezeichnungen erscheinen, beispielsweise Zucker beziehungsweise Saccharose, Glukose, Dextrose oder Glukosesirup. Wichtig ist außerdem, Zucker nicht mit Xylit beziehungsweise Birkenzucker gleichzusetzen, da Xylit für Hunde akut gefährlich sein kann.

Welche Hundeleckerlis eignen sich fürs Training?

Für viele Trainingseinheiten eignen sich kleine, gut verträgliche und schnell gefressene Stücke. Bei häufigem Belohnen solltest du außerdem die zusätzliche Energieaufnahme berücksichtigen.

Auch beim Thema Ernährung setzen wir auf Qualität und Vertrauen

Auf unserer Website findest du eine Übersicht unserer sorgfältig ausgewählten Kooperationspartner für hochwertiges Hundefutter sowie Leckerlis und Kauartikel. Diese Empfehlungen basieren auf Erfahrung und Überzeugung und sollen dich dabei unterstützen, passende Produkte für deinen Hund auszuwählen.

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Fazit: Zutaten prüfen statt pauschal verurteilen

Nicht jede Zutat, die kompliziert klingt, ist automatisch schlecht – und nicht jedes Produkt mit dem Aufdruck „natürlich“ automatisch hochwertig. Bei Hundeleckerlis lohnt sich deshalb ein differenzierter Blick.

Wirklich gefährliche Zutaten wie Xylit müssen konsequent vom Hund ferngehalten werden. Zugesetzter Zucker, künstliche Farbgebung oder eine unnötig komplizierte Rezeptur kannst du dagegen aus ernährungspraktischen Gründen kritisch hinterfragen, ohne sie automatisch als giftig zu bezeichnen.

Ebenso wichtig ist es, verbreitete Mythen nicht weiterzugeben: Weizen, Mais oder Soja sind nicht grundsätzlich „schlechte Füllstoffe“, und auch zugelassene Konservierungsstoffe sind nicht automatisch gesundheitsschädlich.

Die beste Wahl ist deshalb ein Leckerli, dessen Zusammensetzung du nachvollziehen kannst, das dein Hund gut verträgt und das hinsichtlich Größe und Energiegehalt zu eurem Alltag passt. Denn auch beim Belohnen gilt: Qualität entsteht nicht durch Werbeversprechen, sondern durch eine passende und transparente Zusammensetzung.

Gute Belohnung beginnt nicht bei der Leckerlitüte

Leckerlis können Lernen unterstützen – Orientierung entsteht aber nicht allein durch Futter.

Bei Pfotenliebe Stuttgart arbeiten wir nach der Methode von Anton Fichtlmeier mit Körpersprache, Kommunikation, Orientierung und Vertrauen. Futter kann dabei gezielt als Belohnung eingesetzt werden, soll aber nicht die Grundlage der Beziehung zwischen dir und deinem Hund sein.

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Praktische Empfehlungen

Meine Leckerli-Empfehlungen für deinen Hund

Bei Hundeleckerlis lohnt sich immer ein Blick auf Zutaten, Portionsgröße und individuelle Verträglichkeit. Für Training und Alltag können unterschiedliche Konsistenzen und Geschmacksrichtungen sinnvoll sein. Hier findest du einige Varianten zur Auswahl.

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