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Gefrorene Leckerlis

  • Isabel Scheu
  • 06.09.2026
  • Leckerli

Gefrorene Leckerlis für Hunde – kühle Snacks für heiße Sommertage

Die Sonne brennt, die Temperaturen steigen und dein Hund sucht häufiger Schatten, legt sich auf kühle Böden oder möchte deutlich weniger aktiv sein. Heiße Sommertage können für Hunde anstrengend sein. Neben ausreichend frischem Wasser, Ruhe und einem kühlen Rückzugsort können kleine gefrorene Leckerlis eine schöne sommerliche Abwechslung sein.

Gefrorene Leckerlis für Hunde lassen sich mit wenigen Zutaten selbst herstellen. Ob Gurke, Wassermelone, Naturjoghurt, Gemüse oder etwas gekochtes Fleisch: Du kannst die Zusammensetzung an die Vorlieben und die individuelle Verträglichkeit deines Hundes anpassen und gleichzeitig selbst bestimmen, wie groß die Portionen ausfallen.

Gerade an warmen Tagen in Stuttgart – ob nach einer kleinen Morgenrunde im Kräherwald, am Bärensee, im Rotwildpark oder nach einem ruhigen Spaziergang durch den Schlossgarten – kann ein kleiner gefrorener Snack für deinen Hund eine besondere Belohnung sein. Wichtig ist allerdings: Hundeeis und gefrorene Snacks sind eine Ergänzung und niemals ein Ersatz für einen konsequenten Schutz vor Hitze.

In diesem ausführlichen Ratgeber erfährst du, welche Zutaten sich für Hundeeis eignen, wie du gefrorene Hundeleckerlis selber machen kannst, welche Rezepte unkompliziert funktionieren, wie viel dein Hund davon bekommen darf und welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest.

Kurze Antwort: Ja, Hunde dürfen kleine gefrorene Leckerlis bekommen, wenn alle Zutaten hundegeeignet und gut verträglich sind. Geeignet sind beispielsweise Wasser, Gurke, kernlose Wassermelone, kleine Mengen Banane oder Beeren, ungesüßter Naturjoghurt, Quark sowie gekochtes ungewürztes Fleisch. Sehr große oder steinharte Eisstücke solltest du besser kurz antauen lassen und immer passend zur Größe deines Hundes portionieren.

Warum gefrorene Leckerlis für Hunde im Sommer beliebt sind

Hunde können ihre Körpertemperatur nicht auf dieselbe Weise regulieren wie wir Menschen. Die Wärmeabgabe erfolgt vor allem über das Hecheln. Zusätzlich besitzen Hunde unter anderem an den Pfoten Schweißdrüsen, die bei der Temperaturregulation jedoch nur eine vergleichsweise kleine Rolle spielen.

Deshalb sind an heißen Tagen vor allem ein kühler Aufenthaltsort, genügend frisches Wasser und eine angepasste Aktivität wichtig. Gefrorene Snacks können zusätzlich eine kleine Erfrischung und gleichzeitig eine Beschäftigung darstellen.

Kleine Erfrischung

Ein leicht angetauter Snack kann an warmen Tagen eine angenehme Abwechslung sein. Er ersetzt jedoch weder Wasser noch Schatten oder einen kühlen Ruheplatz.

Ruhige Beschäftigung

Viele Hunde schlecken einen gefrorenen Snack langsam ab. Dadurch kann die Futteraufnahme länger dauern als bei einem normalen Leckerli.

Individuelle Zutaten

Wenn du Hundeeis selbst herstellst, kannst du Zutaten verwenden, die dein Hund bereits kennt und gut verträgt.

Portionen kontrollieren

Kleine Silikon- oder Eiswürfelformen erleichtern die Portionierung. Das ist besonders praktisch, wenn du die tägliche Leckerlimenge im Blick behalten möchtest.

Gefrorene Leckerlis sind kein Ersatz für Hitzeschutz

Auch wenn der Begriff „Hundeeis“ nach einer effektiven Abkühlung klingt, solltest du die Wirkung nicht überschätzen. Ein kleiner kalter Snack kann deinem Hund Freude machen, löst aber kein Hitzeproblem.

Besonders in Stuttgart können sich Asphalt, gepflasterte Flächen und dicht bebaute Bereiche an sonnigen Sommertagen stark aufheizen. Spaziergänge sollten deshalb möglichst in die kühleren Morgen- und Abendstunden gelegt werden. Schattige Waldwege rund um den Rotwildpark, den Bärensee, den Kräherwald oder den Schönbuch können angenehmer sein, dennoch kann auch dort die Temperatur an sehr heißen Tagen hoch sein.

Das braucht dein Hund an heißen Tagen wirklich:

  • jederzeit frisches Trinkwasser
  • einen schattigen oder kühlen Rückzugsort
  • Spaziergänge möglichst morgens und abends
  • keine intensive körperliche Belastung in der Mittagshitze
  • ausreichend Ruhephasen
  • besondere Vorsicht bei stark aufgeheiztem Asphalt
  • aufmerksame Beobachtung auf mögliche Anzeichen einer Überhitzung

Einen ausführlichen Überblick findest du in unserem Beitrag Hitze und Hund.

Welche Zutaten eignen sich für gefrorene Hundeleckerlis?

Für selbst gemachte gefrorene Leckerlis brauchst du keine komplizierten Zutaten. Besonders sinnvoll sind Lebensmittel, die dein Hund bereits kennt und gut verträgt. Neue Zutaten solltest du zunächst nur in kleinen Mengen ausprobieren.

Obst

Geeignet sind je nach Verträglichkeit beispielsweise Apfel ohne Kerngehäuse, Banane, geeignete Beeren oder kernlose Wassermelone. Obst sollte wegen des natürlichen Zuckergehalts nur in überschaubaren Mengen verwendet werden.

Gemüse

Gurke, Karotte, Kürbis oder Zucchini eignen sich klein geschnitten, geraspelt oder püriert als Basis für sommerliche Hundesnacks.

Milchprodukte

Naturjoghurt, Quark oder Hüttenkäse können eine cremige Grundlage bilden, sofern dein Hund Milchprodukte gut verträgt. Verwende ausschließlich ungesüßte Produkte ohne Süßstoffe.

Fleisch

Gekochtes, ungewürztes und mageres Huhn oder Pute lässt sich fein zerkleinern und mit etwas Wasser oder einer anderen geeigneten Basis einfrieren.

Obst für Hundeeis: Welche Sorten sind geeignet?

Früchte verleihen gefrorenen Hundesnacks Geschmack und lassen sich gut pürieren. Besonders im Sommer ist Wassermelone beliebt. Sie sollte ohne Schale und Kerne angeboten und nur in kleinen Portionen gefüttert werden. Mehr dazu findest du in unserem Beitrag Darf mein Hund Wassermelone essen?.

Banane eignet sich durch ihre cremige Konsistenz gut für Hundeeis, enthält allerdings vergleichsweise viel natürlichen Zucker und sollte entsprechend sparsam verwendet werden. Auch einige Beeren können in kleinen Mengen verwendet werden.

Bei Äpfeln solltest du das Kerngehäuse vollständig entfernen. Unabhängig von der Obstsorte gilt: Hundeeis muss nicht besonders süß sein. Häufig reicht bereits eine kleine Menge Obst kombiniert mit Wasser oder Naturjoghurt.

Gemüse als leichte Basis für gefrorene Snacks

Wenn du einen weniger süßen Snack herstellen möchtest, eignet sich Gemüse besonders gut. Gurke besteht zu einem großen Teil aus Wasser und lässt sich fein pürieren. Karotte, Kürbis oder Zucchini können ebenfalls verwendet werden.

Je nach Gemüseart kann es sinnvoll sein, es vorher zu garen. Kürbis sollte beispielsweise gekocht und anschließend püriert werden. Weitere Anregungen findest du in unserem Beitrag zur sommerlichen Ernährung beim Hund.

Naturjoghurt, Quark und Hüttenkäse für cremiges Hundeeis

Naturjoghurt, Quark und Hüttenkäse lassen sich gut mit Obst oder Gemüse kombinieren. Wichtig ist, dass du ungesüßte Produkte ohne künstliche Süßungsmittel verwendest.

Nicht jeder Hund verträgt Milchprodukte gleichermaßen. Wenn dein Hund Joghurt oder Quark bisher nicht kennt, solltest du deshalb mit einer kleinen Menge beginnen. Bei bekannten Unverträglichkeiten lässt du diese Zutaten besser vollständig weg.

Gefrorene Fleischsnacks für Hunde

Nicht jeder Hund begeistert sich für Obst oder Gemüse. Eine herzhafte Alternative sind kleine gefrorene Snacks aus gekochtem Fleisch. Mageres Huhn oder Pute kann fein zerkleinert und beispielsweise mit etwas Wasser vermischt werden.

Bei ernährungssensiblen Hunden kann es sinnvoll sein, bei einer bekannten und gut verträglichen Proteinquelle zu bleiben. Mehr Informationen dazu findest du im Beitrag über Monoprotein-Leckerlis.

Was gehört nicht in gefrorene Leckerlis für Hunde?

Nur weil ein Lebensmittel für Menschen geeignet ist, bedeutet das nicht automatisch, dass dein Hund es ebenfalls bekommen darf. Gerade bei selbst gemachtem Hundeeis solltest du Zutatenlisten sorgfältig prüfen.

Diese Zutaten gehören nicht ins Hundeeis:

  • Xylit beziehungsweise Birkenzucker
  • Schokolade und Kakao
  • Weintrauben und Rosinen
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Alkohol
  • stark gewürzte oder sehr salzige Lebensmittel
  • Produkte mit für Hunde ungeeigneten Süßstoffen oder Zusätzen

Einen ausführlicheren Sicherheitscheck findest du im Beitrag Was ist giftig für den Hund?.

Gefrorene Leckerlis für Hunde selber machen – so geht es

Das Grundprinzip ist unkompliziert und lässt sich immer wieder abwandeln. Kleine Silikonformen oder Eiswürfelformen eignen sich besonders gut, weil du damit portionsgerechte Snacks herstellen kannst.

  1. Zutaten waschen und gegebenenfalls schälen, entkernen oder garen.
  2. Obst oder Gemüse klein schneiden beziehungsweise pürieren.
  3. Fleisch vollständig garen und fein zerkleinern.
  4. Die Zutaten miteinander vermischen.
  5. Je nach Rezept etwas Wasser, Naturjoghurt oder Quark hinzufügen.
  6. Die Mischung in kleine Silikon- oder Eiswürfelformen füllen.
  7. Mehrere Stunden oder über Nacht einfrieren.
  8. Vor dem Füttern bei Bedarf einige Minuten antauen lassen.

Die Portionen sollten immer zur Größe deines Hundes passen. Für einen kleinen Hund reicht bereits eine sehr kleine Form, während bei einem größeren Hund entsprechend größere Portionen möglich sind.

Vier einfache Rezepte für Hundeeis

1. Fruchtiger Eiswürfel-Mix

Eine kleine Menge Beeren, Apfel ohne Kerngehäuse und Banane pürieren. Anschließend mit etwas Wasser oder ungesüßtem Naturjoghurt vermischen, in kleine Formen geben und einfrieren.

2. Gemüse-Quark-Snack

Gekochte Karotte oder Kürbis pürieren und mit etwas Quark oder Hüttenkäse vermischen. Die Masse in kleine Silikonformen geben und mehrere Stunden einfrieren.

3. Huhn-Joghurt-Happen

Gekochtes, ungewürztes Huhn oder Pute sehr fein schneiden und mit einer kleinen Menge ungesüßtem Naturjoghurt vermengen. In Mini-Förmchen portionieren und einfrieren.

4. Gurken-Wassermelonen-Eis

Gurke und kernlose Wassermelone pürieren, in kleine Formen füllen und einfrieren. Besonders bei diesem Rezept solltest du die Menge überschaubar halten, da Wassermelone natürlichen Zucker enthält.

Darf ein Hund Eiswürfel bekommen?

Kleine Eisstücke können von manchen Hunden problemlos abgeschleckt werden. Problematisch kann es werden, wenn ein Hund sehr harte und große Eiswürfel mit Kraft zerbeißen möchte. Besonders bei empfindlichen, vorgeschädigten oder schmerzenden Zähnen solltest du darauf verzichten.

Ein selbst gemachter gefrorener Snack darf deshalb ruhig einige Minuten antauen. Dadurch wird er etwas weicher und viele Hunde schlecken ihn langsamer ab, anstatt ihn sofort zu zerbeißen.

Wie viel Hundeeis darf mein Hund bekommen?

Auch selbst gemachte gefrorene Leckerlis zählen zur täglichen Futter- und Leckerlimenge. Besonders Snacks mit Banane, Milchprodukten oder Fleisch liefern zusätzliche Kalorien.

Wie viel dein Hund bekommen darf, hängt unter anderem von seinem Körpergewicht, seiner normalen Futterration, seinem Aktivitätsniveau und den verwendeten Zutaten ab. Ein kleiner Hund benötigt deutlich weniger als ein großer Hund.

Wenn du häufig belohnst, kann es sinnvoll sein, besonders kleine Portionen zu verwenden. Weitere Möglichkeiten findest du in unserem Beitrag über Low-Fat-Leckerlis und kalorienbewusstes Belohnen.

Gefrorene Leckerlis als Beschäftigung

Gefrorene Snacks können neben der Fütterung auch als ruhige Beschäftigung dienen. Das langsame Schlecken verlängert die Aufnahme und kann insbesondere an sehr warmen Tagen eine Alternative zu körperlich anstrengenden Beschäftigungen darstellen.

Trotzdem solltest du deinen Hund beim Fressen beobachten – insbesondere dann, wenn du eine neue Form, Konsistenz oder Rezeptur ausprobierst. Kleine Snacks sind in der Regel einfacher zu portionieren als sehr große gefrorene Blöcke.

Gefrorene Leckerlis beim Hundetraining im Sommer

Auch im Sommer dürfen kleine Belohnungen natürlich weiterhin Teil eures gemeinsamen Alltags sein. Entscheidend ist aber, das Training an die Temperaturen anzupassen. Ein gefrorenes Leckerli macht intensives Training in großer Hitze nicht sicher.

Verlege Trainingseinheiten möglichst auf kühlere Tageszeiten, halte sie kurz und achte auf deinen Hund. Eine Belohnung sollte das gemeinsame Lernen unterstützen, nicht dazu führen, dass der Hund trotz Hitze länger belastet wird. Weitere Gedanken dazu findest du im Beitrag Belohnung und Motivation mit Leckerlis.

Gefrorene Leckerlis richtig lagern

Selbst gemachte Snacks enthalten keine Konservierungsstoffe und sollten deshalb hygienisch zubereitet und gelagert werden. Das gilt besonders für Varianten mit Fleisch oder Milchprodukten.

Darauf solltest du bei der Lagerung achten:

  • saubere Arbeitsflächen und Formen verwenden
  • frische Zutaten benutzen
  • Snacks portionsweise einfrieren
  • nach dem Durchfrieren in einen geeigneten verschlossenen Gefrierbehälter umfüllen
  • nur die tatsächlich benötigte Portion entnehmen
  • aufgetaute Snacks nicht mehrfach einfrieren
  • bei auffälligem Geruch oder veränderter Konsistenz entsorgen

Mehr zum Thema Hygiene und Aufbewahrung findest du hier: Leckerlis richtig lagern.

Gefrorene Snacks und trinkfaule Hunde

Manche Hunde trinken bei warmem Wetter erstaunlich wenig. Ein wasserreicher Snack mit Gurke oder etwas Wassermelone bringt zwar ebenfalls Flüssigkeit mit, sollte aber niemals als Ersatz für Trinkwasser betrachtet werden.

Dein Hund muss auch dann jederzeit Zugang zu frischem Wasser haben, wenn du wasserreiche oder gefrorene Snacks anbietest. Wenn du dir Sorgen machst, weil dein Hund ungewöhnlich wenig trinkt, findest du weitere Informationen in unserem Beitrag Trinkfaule Hunde – wenn dein Hund bei Hitze zu wenig Flüssigkeit aufnimmt.

Diese Fehler solltest du bei gefrorenen Leckerlis vermeiden

Zu große Portionen

Auch gesund wirkende Zutaten liefern Kalorien. Große Mengen Hundeeis können deshalb unnötig viel zusätzliche Energie liefern oder den Verdauungstrakt belasten.

Ungeeignete Zutaten

Süßstoffe wie Xylit, Schokolade, Weintrauben, Rosinen, Zwiebeln oder Knoblauch gehören niemals in Hundeeis. Prüfe auch Fertigprodukte sorgfältig auf ihre Zutaten.

Steinharte große Eisstücke

Große gefrorene Blöcke können für Hunde, die kräftig hineinbeißen, ungünstig sein. Kleine Portionen oder kurz angetaute Snacks sind meist praktischer.

Hundeeis als Hitzeschutz betrachten

Ein gefrorener Snack verhindert keinen Hitzschlag. Wasser, Schatten, Ruhe und eine angepasste Tagesgestaltung bleiben entscheidend.

Zu viele neue Zutaten gleichzeitig

Wenn dein Hund empfindlich reagiert, lässt sich bei einer Mischung aus vielen neuen Zutaten nur schwer erkennen, was er nicht vertragen hat. Verwende lieber bekannte Lebensmittel.

Mangelnde Hygiene

Besonders Snacks mit Fleisch und Milchprodukten müssen hygienisch hergestellt und gelagert werden. Aufgetaute Reste solltest du nicht unbegrenzt aufbewahren.

FAQ – gefrorene Leckerlis für Hunde

Dürfen Hunde gefrorene Leckerlis essen?

Ja. Kleine gefrorene Snacks können für viele Hunde geeignet sein, wenn alle verwendeten Zutaten hundegeeignet und individuell gut verträglich sind. Die Portion sollte zur Größe und täglichen Futtermenge deines Hundes passen.

Dürfen Hunde Eis essen?

Selbst gemachtes Hundeeis mit geeigneten Zutaten ist etwas anderes als gewöhnliches Speiseeis für Menschen. Menschliches Eis ist häufig sehr zucker- und fettreich und kann ungeeignete Zutaten oder Süßstoffe enthalten. Besser sind speziell für den Hund zubereitete Varianten.

Welches Obst eignet sich für Hundeeis?

Je nach individueller Verträglichkeit können beispielsweise kernlose Wassermelone, kleine Mengen Banane, geeignete Beeren oder Apfel ohne Kerngehäuse verwendet werden. Obst sollte wegen des natürlichen Zuckergehalts nur in kleinen Mengen gefüttert werden.

Kann ich Naturjoghurt für Hundeeis verwenden?

Wenn dein Hund Milchprodukte verträgt, kannst du ungesüßten Naturjoghurt in kleinen Mengen verwenden. Produkte mit Zuckerersatzstoffen oder anderen ungeeigneten Zusätzen sind nicht geeignet.

Sollte Hundeeis vor dem Füttern antauen?

Sehr harte oder größere gefrorene Snacks kannst du einige Minuten antauen lassen. Das ist besonders bei empfindlichen Zähnen sinnvoll und erleichtert langsames Schlecken.

Wie viel Hundeeis darf mein Hund bekommen?

Das hängt von Größe, Gewicht, normaler Futterration und den verwendeten Zutaten ab. Gefrorene Leckerlis zählen zur täglichen Leckerli- und Energieaufnahme und sollten entsprechend berücksichtigt werden.

Dürfen Hunde Eiswürfel bekommen?

Manche Hunde schlecken kleine Eisstücke problemlos ab. Sehr große oder steinharte Eiswürfel sollten jedoch nicht kräftig zerbissen werden müssen, insbesondere wenn Zahnprobleme bestehen.

Kann Hundeeis meinem Hund bei Hitze helfen?

Ein kleiner gefrorener Snack kann eine angenehme sommerliche Abwechslung sein, ersetzt aber keinen wirksamen Hitzeschutz. Frisches Wasser, Schatten, Ruhe und Spaziergänge zu kühleren Tageszeiten sind wesentlich wichtiger.

Hilft gefrorenes Hundeeis bei einem Hitzschlag?

Nein. Bei Verdacht auf eine starke Überhitzung oder einen Hitzschlag benötigt dein Hund umgehend geeignete Erste-Hilfe-Maßnahmen und tierärztliche Hilfe. Ein gefrorener Snack ist keine Behandlung.

Wie lange kann ich selbst gemachte gefrorene Hundeleckerlis aufbewahren?

Die Haltbarkeit hängt von den verwendeten Zutaten, der Zubereitung und der Lagerung ab. Bereite besser kleinere Mengen zu, lagere sie hygienisch und gut verschlossen im Gefrierschrank und entsorge Snacks bei auffälligem Geruch, Gefrierbrand oder veränderter Konsistenz.

Kann ich gefrorene Leckerlis mit ins Hundetraining nehmen?

Direkt unterwegs sind gefrorene Snacks meist weniger praktisch als kleine Trainingsleckerlis. Zu Hause oder nach einer kurzen Trainingseinheit können sie jedoch eine besondere Belohnung sein. Bei hohen Temperaturen sollte das Training grundsätzlich kurz und körperlich wenig belastend bleiben.

Was muss ich mit meinem Hund im Sommer in Stuttgart beachten?

Verlege Spaziergänge möglichst auf die kühleren Morgen- und Abendstunden und achte besonders auf aufgeheizte Asphaltflächen. Auch schattige Gebiete wie Rotwildpark, Bärensee, Kräherwald oder Schönbuch können an sehr heißen Tagen warm sein. Wasser, Pausen und ein kühler Rückzugsort bleiben deshalb immer wichtig.

Fazit: Gefrorene Leckerlis für Hunde sind eine schöne Erfrischung für heiße Tage

Gefrorene Leckerlis für Hunde lassen sich unkompliziert selber machen und bieten dir die Möglichkeit, Zutaten und Portionsgrößen genau auf deinen Hund abzustimmen. Gurke, Wassermelone, etwas Naturjoghurt, geeignetes Gemüse oder gekochtes mageres Fleisch sind nur einige Möglichkeiten für abwechslungsreiche sommerliche Snacks.

Entscheidend ist nicht, möglichst ausgefallene Rezepte zu kreieren, sondern geeignete und gut verträgliche Zutaten zu verwenden. Kleine Portionen, eine hygienische Zubereitung und eine vorsichtige Einführung neuer Lebensmittel sind wichtiger als ein besonders aufwendiges Hundeeis.

Gerade an heißen Sommertagen in Stuttgart kann ein kleiner gefrorener Snack nach einer kurzen Morgen- oder Abendrunde eine schöne Belohnung sein. Trotzdem bleiben frisches Wasser, Schatten, Ruhe und eine an die Temperaturen angepasste Bewegung der eigentliche Schutz deines Hundes vor Hitze.

Sommertraining mit deinem Hund – ruhig, klar und angepasst

Du möchtest deinen Hund auch an warmen Tagen sinnvoll beschäftigen, ohne ihn unnötig körperlich zu belasten?

Bei Pfotenliebe Stuttgart geht es nicht darum, dass dein Hund möglichst viele Übungen „funktioniert“. Wir arbeiten über Kommunikation, Orientierung, Körpersprache und eine klare, ruhige Führung. Gerade im Sommer können kurze, durchdachte Trainingseinheiten, Ruhe und eine gute Ansprechbarkeit deutlich sinnvoller sein als körperlich intensive Beschäftigung.

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Praktische Empfehlungen

Meine Leckerli-Empfehlungen für Training und Alltag

Gefrorene Snacks sind besonders für zu Hause eine schöne sommerliche Abwechslung. Für Spaziergänge, Training und kleine Belohnungen unterwegs sind dagegen gut portionierbare Leckerlis häufig praktischer. Welche Variante zu deinem Hund passt, hängt von seinen Vorlieben, seiner Größe und seiner individuellen Verträglichkeit ab.

Christopherus Soft-Im-Biss mit Ente

Weiche Leckerlis sind praktisch, wenn du deinem Hund kleine Belohnungen geben möchtest. Gerade beim Training können kleinere, schnell gefressene Stückchen hilfreich sein, da ihr anschließend direkt mit der nächsten Übung weitermachen könnt.

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DIBO Leckerli mit Käse

Leckerlis mit Käsegeschmack bieten eine weitere Möglichkeit, Abwechslung in die Belohnungen deines Hundes zu bringen. Sie können sowohl unterwegs als auch beim gemeinsamen Training eingesetzt werden und sind eine Alternative zu Leckerlis mit Fleischgeschmack.

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Ein Probierpaket mit verschiedenen Trainingsleckerlis kann praktisch sein, wenn du herausfinden möchtest, welche Variante dein Hund besonders gerne mag. Unterschiedliche Sorten ermöglichen außerdem etwas Abwechslung bei Belohnungen im Alltag und beim Training.

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