Hundetraining Blog Stuttgart – Tipps für Alltag, Welpen & Erziehung
In meinem Blog rund um Hundetraining in Stuttgart findest du praktische Tipps für den Alltag mit deinem Hund – von der Welpenerziehung über Leinenführigkeit bis zum sicheren Rückruf.
Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.
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Low - Fat - Leckerlis
- Isabel Scheu
- 05.09.2026
- Leckerli
Low-Fat-Leckerlis für Hunde – kalorienbewusst belohnen bei Übergewicht
Du öffnest die Leckerlitüte und dein Hund sitzt erwartungsvoll vor dir – gleichzeitig weißt du, dass ein paar Kilo weniger seiner Gesundheit guttun würden. Übergewicht beim Hund sollte ernst genommen werden, denn zusätzliches Körpergewicht kann den Bewegungsapparat belasten und mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen verbunden sein.
Trotzdem musst du Belohnungen nicht grundsätzlich aus eurem Alltag streichen. Entscheidend ist vielmehr, wie viel, was und wie häufig dein Hund zusätzlich zu seinem normalen Futter bekommt. Gerade beim Training können sich viele kleine Leckerlis über den Tag zu einer erstaunlich großen zusätzlichen Energiemenge summieren.
Genau hier kommen Low-Fat-Leckerlis für Hunde ins Spiel. Fettärmere beziehungsweise energieärmere Snacks können eine Möglichkeit sein, Belohnungen gezielter zu portionieren. Sie sind jedoch kein Freifahrtschein für unbegrenztes Füttern: Auch ein fettarmes Leckerli liefert Kalorien.
In diesem ausführlichen Ratgeber erfährst du, was Low-Fat-Leckerlis eigentlich sind, worauf du bei Fettgehalt und Kalorien achten solltest, welche Zutaten infrage kommen, wie du Snacks beim Hundetraining in Stuttgart sinnvoll einsetzt und welche Fehler du beim Abnehmen unbedingt vermeiden solltest.
Kurze Antwort: Low-Fat-Leckerlis können bei übergewichtigen Hunden sinnvoll sein, wenn sie tatsächlich weniger Energie liefern und passend portioniert werden. Wichtiger als die Bezeichnung „Low Fat“ ist deshalb der Blick auf die Kalorien beziehungsweise Energiedichte, die Zutaten, die Stückgröße und die gesamte Leckerlimenge des Tages. Besonders praktisch fürs Training sind sehr kleine, gut verträgliche Snacks.
Warum Leckerlis bei Übergewicht schnell zum Problem werden können
Ein einzelnes kleines Leckerli wirkt zunächst unbedeutend. Doch gerade bei regelmäßigem Training summieren sich viele kleine Belohnungen schnell. Morgens ein Snack nach dem Spaziergang, später einige Trainingshappen, zwischendurch etwas beim Rückruf und am Abend noch ein größerer Kauartikel – und schon kommt zusätzlich zur normalen Futterration eine beträchtliche Energiemenge zusammen.
Übergewicht entsteht langfristig, wenn ein Hund mehr Energie aufnimmt, als er verbraucht. Deshalb reicht es nicht, ausschließlich das Hauptfutter zu betrachten. Auch Belohnungen, Kauartikel, Tischreste und Extras zählen zur täglichen Energieaufnahme.
Wie du Snacks besser in den Alltag einrechnest, erklären wir ausführlich im Beitrag Tagesration Leckerli.
Warum Übergewicht beim Hund gesundheitlich relevant ist
Übergewicht ist nicht nur eine optische Frage. Zusätzliches Körpergewicht kann den Organismus dauerhaft belasten und die Bewegungsfreude deines Hundes beeinträchtigen.
Gelenke und Bewegungsapparat
Mehr Körpergewicht bedeutet zusätzliche mechanische Belastung für Gelenke und Bewegungsapparat – besonders bei bereits bestehenden orthopädischen Problemen.
Bewegungsfreude
Starkes Übergewicht kann Bewegung anstrengender machen. Manche Hunde werden dadurch weniger aktiv, wodurch ein ungünstiger Kreislauf entstehen kann.
Stoffwechsel
Übergewicht kann mit Stoffwechselproblemen verbunden sein. Auch das Risiko bestimmter Erkrankungen wie Diabetes spielt dabei eine Rolle.
Allgemeines Wohlbefinden
Ein gesundes Körpergewicht erleichtert vielen Hunden Bewegung, Spiel und Aktivität und ist deshalb ein wichtiger Bestandteil langfristiger Gesundheitsvorsorge.
Was bedeutet „Low Fat“ bei Hundeleckerlis?
„Low Fat“ bedeutet zunächst, dass ein Produkt vergleichsweise fettarm sein soll. Einen allgemein gültigen Fettwert, ab dem jedes Hundeleckerli automatisch als optimal für übergewichtige Hunde gilt, gibt es jedoch nicht.
Außerdem sagt der Fettgehalt allein noch nicht, wie viele Kalorien ein Snack liefert. Auch Kohlenhydrate und Proteine tragen zur Energiezufuhr bei. Ein fettarmes Produkt kann deshalb trotzdem relativ energiereich sein.
Deshalb solltest du bei einem Leckerli zur Gewichtskontrolle möglichst mehrere Faktoren gemeinsam betrachten:
Wichtiger als ein einzelner „Low-Fat“-Aufdruck sind:
- Energiegehalt beziehungsweise Kalorien des Produkts
- Fettgehalt
- Größe eines einzelnen Snacks
- Anzahl der täglichen Belohnungen
- Zutaten und individuelle Verträglichkeit
- gesamte Tagesration einschließlich Hauptfutter
Low Fat ist nicht automatisch Low Calorie
Dieser Unterschied ist besonders wichtig. Fett liefert zwar mehr Energie pro Gramm als Protein oder Kohlenhydrate, trotzdem kann auch ein fettarmes Leckerli durch andere Zutaten eine relevante Energiemenge enthalten.
Ein großer fettarmer Hundekeks kann beispielsweise mehr Kalorien liefern als ein winziger Snack mit etwas höherem Fettanteil. Für die Gewichtskontrolle zählt deshalb letztlich die tatsächlich aufgenommene Energiemenge.
Wenn du zwischen verschiedenen Produkten vergleichst, solltest du deshalb nicht nur auf „Rohfett“ schauen, sondern – sofern angegeben – auch auf den Energiegehalt und die empfohlene Fütterungsmenge.
Welche Zutaten eignen sich für kalorienbewusste Hundeleckerlis?
Es gibt nicht die eine perfekte Zutat für jeden Hund. Einige Lebensmittel lassen sich jedoch in kleinen Portionen gut als kalorienbewusste Belohnung einsetzen, sofern dein Hund sie verträgt.
Mageres Geflügel
Ungewürztes mageres Huhn oder Pute kann in sehr kleinen Portionen als proteinreiche Belohnung verwendet werden.
Geeignete Gemüsesorten
Manche Hunde mögen kleine Stücke Karotte, Gurke oder anderes geeignetes Gemüse auch ohne Verarbeitung als Snack.
Fettärmere Fischsorten
Je nach Sorte können auch Fischprodukte infrage kommen. Der tatsächliche Fett- und Energiegehalt unterscheidet sich allerdings erheblich zwischen verschiedenen Fischarten und Produkten.
Kleine Trainingshappen
Unabhängig von der Zutat ist eine sehr kleine Stückgröße oft einer der einfachsten Wege, die zusätzliche Energieaufnahme beim Training zu reduzieren.
Sind Gemüse-Leckerlis automatisch kalorienarm?
Frisches geeignetes Gemüse kann je nach Sorte eine kalorienbewusste Alternative sein. Bei verarbeiteten Gemüse-Leckerlis solltest du aber genauer hinschauen. Ein Keks mit Karotte kann beispielsweise zusätzlich Mehl, Stärke, Öl oder andere energiereiche Zutaten enthalten.
Das Bild einer Karotte auf der Verpackung sagt deshalb wenig über den tatsächlichen Kaloriengehalt aus. Entscheidend bleibt die gesamte Rezeptur.
Welche Leckerlis eignen sich bei Übergewicht fürs Hundetraining?
Beim Training sind besonders kleine Belohnungen sinnvoll. Dein Hund muss kein großes Stück bekommen, damit die Belohnung für ihn wertvoll ist.
Für häufige Wiederholungen können sehr kleine, schnell gefressene Snacks praktisch sein. Weitere Kriterien für gute Trainingsbelohnungen findest du im Beitrag Welche Leckerlis fürs Training?.
Für kalorienbewusstes Training hilfreich:
- sehr kleine Stücke verwenden
- größere Leckerlis in mehrere Teile schneiden
- einen Teil der normalen Tagesration als Belohnung nutzen
- die Trainingsmenge bereits vor Beginn portionieren
- nicht ständig nebenbei zusätzliche Snacks geben
- Belohnungen in die tägliche Gesamtfuttermenge einrechnen
Die Größe eines Leckerlis ist wichtiger, als viele denken
Hunde bewerten eine Belohnung nicht zwangsläufig danach, ob sie zwei Gramm oder zehn Gramm wiegt. Für viele Trainingssituationen reicht deshalb ein winziges Stück.
Gerade bei kleinen Hunden macht die Stückgröße einen erheblichen Unterschied. Ein Snack, der für einen 30-Kilogramm-Hund klein erscheint, kann für einen fünf Kilogramm schweren Hund bereits eine vergleichsweise große zusätzliche Portion darstellen.
Deshalb kannst du viele weiche Leckerlis noch einmal halbieren oder vierteln. Auf diese Weise bleibt die Zahl der Belohnungsmomente gleich, während die gesamte Futtermenge sinkt.
Muss mein Hund überhaupt für jede Übung ein Leckerli bekommen?
Nein. Futter kann eine sehr wertvolle Belohnung sein, sollte aber nicht automatisch die einzige Form der Bestätigung darstellen.
Je nach Hund und Situation können auch soziale Bestätigung, gemeinsames Spiel, Freigabe zu einer gewünschten Aktivität oder andere für deinen Hund bedeutsame Konsequenzen eine Rolle spielen.
Gerade bei einem Hund, der Gewicht reduzieren soll, lohnt es sich, bewusster zu überlegen, wann ein Futterstück tatsächlich sinnvoll ist und wann eine andere Form der Bestätigung ausreicht.
Low-Fat-Leckerlis im Training bei Pfotenliebe Stuttgart
Auch im Hundetraining in Stuttgart spielt die Art der Belohnung eine Rolle. Bei Übungen mit vielen Wiederholungen können kleine und gut portionierbare Snacks helfen, die Gesamtmenge besser im Blick zu behalten.
Gleichzeitig arbeiten wir bei Pfotenliebe Stuttgart nicht nach dem Prinzip, dass ein Hund für jede Handlung ausschließlich mit Futter „bezahlt“ werden muss. Nach der Methode von Anton Fichtlmeier stehen Kommunikation, Körpersprache, Orientierung und die Beziehung zwischen Mensch und Hund im Mittelpunkt.
Ein Leckerli kann einen Lernmoment unterstützen – es ersetzt aber keine verständliche Kommunikation. Gerade bei Hunden, die Gewicht reduzieren sollen, lässt sich diese bewusste Form der Belohnung sehr gut in den Trainingsalltag integrieren.
Kann ich einen Teil des normalen Futters als Belohnung verwenden?
Ja, bei vielen Hunden ist das eine sehr einfache Möglichkeit, zusätzliche Kalorien zu vermeiden. Ein Teil der ohnehin vorgesehenen Tagesration kann zurückbehalten und im Laufe des Tages für geeignete Trainingseinheiten eingesetzt werden.
Ob das praktisch funktioniert, hängt unter anderem vom verwendeten Hauptfutter und davon ab, wie attraktiv dein Hund es als Belohnung empfindet.
Für besonders schwierige Situationen kannst du weiterhin eine hochwertigere beziehungsweise für deinen Hund besonders attraktive Belohnung einsetzen und für einfache Übungen auf einen Teil der normalen Futterration zurückgreifen.
Low-Fat-Leckerlis allein führen nicht zur Gewichtsabnahme
Ein häufiger Denkfehler lautet: „Wenn ich jetzt nur noch fettarme Leckerlis gebe, nimmt mein Hund automatisch ab.“ So einfach ist es leider nicht.
Eine erfolgreiche Gewichtsreduktion hängt von der gesamten Energieaufnahme und dem individuellen Energiebedarf ab. Dazu gehören Hauptfutter, Leckerlis, Kauartikel, Essensreste und sämtliche weiteren Extras.
Bewegung spielt ebenfalls eine Rolle, sollte bei einem stark übergewichtigen Hund jedoch passend zur körperlichen Belastbarkeit gestaltet werden. Einfach deutlich mehr Bewegung zu verordnen, ohne Gesundheitszustand und Gelenke zu berücksichtigen, ist nicht immer sinnvoll.
Selbstgemachte Low-Fat-Leckerlis für Hunde
Wenn du selbst entscheiden möchtest, welche Zutaten in den Snacks deines Hundes landen, kannst du kleine Belohnungen auch selber machen.
Wichtig ist auch hier: Selbstgemacht bedeutet nicht automatisch kalorienarm. Entscheidend sind Zutaten und Portionsgröße.
Kleine Hühnerhappen
Gegartes, ungewürztes mageres Hühnerfleisch kann in sehr kleine Stücke geschnitten und portionsweise verwendet werden.
Karottenstücke
Wenn dein Hund rohe oder gegarte Karotte gerne frisst und gut verträgt, können kleine Stücke gelegentlich als einfache Belohnung dienen.
Gurkensnacks
Kleine Gurkenstücke können bei Hunden, die Gemüse gerne mögen, eine wasserreiche Alternative zu klassischen Snacks sein.
Tagesration portionieren
Häufig ist die einfachste „Low-Calorie-Belohnung“, einen Teil des ohnehin vorgesehenen Hauptfutters als Trainingshappen zu verwenden.
Worauf solltest du beim Kauf von Low-Fat-Leckerlis achten?
Lass dich nicht allein von Begriffen wie „Light“, „Fitness“, „Low Fat“ oder „Diät“ auf der Vorderseite einer Verpackung überzeugen. Entscheidend ist, was tatsächlich im Produkt steckt.
Praktische Checkliste für den Einkauf:
- Zutatenliste lesen
- Fettgehalt vergleichen
- Energiegehalt beachten, sofern angegeben
- Größe eines einzelnen Stücks berücksichtigen
- Fütterungsempfehlungen nicht mit einer Pflichtmenge verwechseln
- auf individuelle Verträglichkeit achten
- Snacks passend zur gesamten Tagesration auswählen
Diese Fehler solltest du bei Low-Fat-Leckerlis vermeiden
Low Fat mit kalorienfrei verwechseln
Auch fettarme Snacks liefern Energie. Große Mengen können deshalb eine Gewichtsabnahme verhindern.
Nur auf Prozent Fett schauen
Fettgehalt und Gesamtkalorien sind nicht dasselbe. Für die Gewichtskontrolle solltest du das gesamte Produkt betrachten.
Trainingsleckerlis nicht mitzählen
Gerade viele winzige Trainingshappen werden schnell vergessen. Auch sie gehören zur täglichen Futteraufnahme.
Belohnung vollständig streichen
Statt jede Belohnung zu verbieten, ist eine sinnvolle Portionierung häufig alltagstauglicher und erleichtert konsequentes Training.
Zu schnell Gewicht reduzieren wollen
Eine starke Kalorienreduktion auf eigene Faust ist nicht sinnvoll. Das Abnehmziel sollte zum individuellen Hund und Gesundheitszustand passen.
Nur Leckerlis verändern
Wenn Hauptfutter, Kauartikel und weitere Extras unverändert zu viel Energie liefern, wird der Wechsel auf fettärmere Leckerlis allein kaum ausreichen.
FAQ – Low-Fat-Leckerlis für Hunde
Welche Leckerlis eignen sich für übergewichtige Hunde?
Sinnvoll sind kleine, gut verträgliche und möglichst energiearme Belohnungen, deren Menge sich gut kontrollieren lässt. Auch ein Teil der normalen Tagesration kann als Trainingsbelohnung verwendet werden.
Was bedeutet Low Fat bei Hundeleckerlis?
Low Fat beschreibt einen vergleichsweise niedrigen Fettgehalt. Der Begriff allein sagt jedoch nicht aus, wie viele Kalorien ein Snack insgesamt liefert oder wie viel davon dein Hund bekommen sollte.
Sind Low-Fat-Leckerlis automatisch kalorienarm?
Nein. Auch fettarme Leckerlis enthalten Energie aus Proteinen, Kohlenhydraten und gegebenenfalls Fett. Für die Gewichtskontrolle ist deshalb die gesamte Energiemenge entscheidend.
Wie viele Leckerlis darf ein übergewichtiger Hund bekommen?
Das hängt vom individuellen Energiebedarf, dem Hauptfutter, dem Ausmaß des Übergewichts und dem Kaloriengehalt der Snacks ab. Leckerlis sollten in die gesamte Tagesration eingerechnet werden.
Kann ich Trockenfutter als Trainingsleckerli verwenden?
Ja. Wenn dein Hund sein normales Futter attraktiv genug findet, kannst du einen Teil der vorgesehenen Tagesration zurückbehalten und fürs Training einsetzen.
Ist Karotte ein gutes Leckerli für übergewichtige Hunde?
Kleine Karottenstücke können für Hunde, die Karotte vertragen und gerne fressen, eine mögliche kalorienbewusste Alternative sein. Auch Gemüse sollte jedoch in einer angemessenen Menge gefüttert werden.
Sind Hühnerleckerlis fettarm?
Mageres Hühnerfleisch kann vergleichsweise fettarm sein. Bei fertigen Snacks hängt der tatsächliche Fett- und Energiegehalt jedoch von der gesamten Rezeptur und Verarbeitung ab.
Kann mein Hund trotz Leckerlis abnehmen?
Grundsätzlich ja, sofern die gesamte Energieaufnahme so angepasst ist, dass eine kontrollierte Gewichtsreduktion möglich bleibt. Leckerlis müssen dafür in die Tagesration eingerechnet werden.
Sollte ich bei einer Diät alle Leckerlis streichen?
Nicht zwingend. Häufig lassen sich kleine Belohnungen in einen passenden Futterplan integrieren. Entscheidend ist die gesamte Tagesmenge und nicht allein die Frage, ob überhaupt Leckerlis gefüttert werden.
Welche Größe sollten Trainingsleckerlis für übergewichtige Hunde haben?
Möglichst kleine Stücke sind für häufige Wiederholungen besonders praktisch. Viele weiche Leckerlis lassen sich zusätzlich teilen, sodass dein Hund häufiger belohnt werden kann, ohne große Mengen zu fressen.
Wie erkenne ich, ob mein Hund wirklich übergewichtig ist?
Körpergewicht allein reicht zur Beurteilung nicht immer aus. Körperform, tastbare Rippen, Taille und individuelle Statur spielen ebenfalls eine Rolle. Bei Unsicherheit kann deine Tierarztpraxis den Ernährungszustand beurteilen und ein geeignetes Zielgewicht festlegen.
Welche Belohnungen eignen sich beim Hundetraining in Stuttgart für einen Hund mit Übergewicht?
Besonders praktisch sind sehr kleine, gut verträgliche Belohnungen oder ein Teil der normalen Tagesration. Entscheidend ist nicht der Trainingsort, sondern dass die zusätzliche Futtermenge kontrolliert bleibt und zur Ernährung deines Hundes passt.
Auch beim Thema Ernährung setzen wir auf Qualität und Vertrauen
Auf unserer Website findest du eine Übersicht unserer sorgfältig ausgewählten Kooperationspartner für hochwertiges Hundefutter sowie Leckerlis und Kauartikel. Diese Empfehlungen basieren auf Erfahrung und Überzeugung und sollen dich dabei unterstützen, passende Produkte für deinen Hund auszuwählen.
Fazit: Low-Fat-Leckerlis können helfen – entscheidend bleibt die Gesamtmenge
Wenn dein Hund übergewichtig ist, musst du Belohnungen nicht grundsätzlich aus eurem Alltag verbannen. Low-Fat-Leckerlis, sehr kleine Trainingshappen oder ein Teil der normalen Tagesration können dabei helfen, Belohnungsmomente bewusster zu gestalten.
Wichtig ist jedoch, „fettarm“ nicht mit „kalorienfrei“ zu verwechseln. Ein Low-Fat-Snack kann nur dann zur Gewichtskontrolle beitragen, wenn auch Portionsgröße und gesamte tägliche Energieaufnahme stimmen.
Gerade bei einem Hund, der Gewicht reduzieren soll, lohnt sich deshalb ein ganzheitlicher Blick: Wie viel Hauptfutter bekommt er? Wie viele Snacks kommen hinzu? Gibt es Kauartikel oder Essensreste? Wie viel Bewegung ist für ihn sinnvoll? Erst das Zusammenspiel dieser Faktoren entscheidet darüber, ob eine Gewichtsreduktion gelingt.
Belohnung und gesundes Gewichtsmanagement schließen sich also nicht aus. Wer Leckerlis bewusst auswählt, klein portioniert und in die Tagesration einrechnet, kann weiterhin gemeinsam trainieren – ohne dass aus vielen kleinen Belohnungen unbemerkt eine zweite Mahlzeit wird.
Belohnen mit Maß – trainieren mit Beziehung
Dein Hund soll im Training motiviert bleiben, ohne dass ständig große Mengen Leckerlis nötig sind?
Bei Pfotenliebe Stuttgart steht nicht das Futter in deiner Hand im Mittelpunkt. Nach der Methode von Anton Fichtlmeier arbeiten wir mit Kommunikation, Körpersprache, Orientierung und Vertrauen. Futter kann gezielt unterstützen – soll aber nicht zur Voraussetzung dafür werden, dass dein Hund sich an dir orientiert.
Praktische Empfehlungen
Meine Leckerli-Empfehlungen für Training und Alltag
Auch bei einem Hund, dessen Gewicht du im Blick behalten möchtest, kann die Größe einer Belohnung entscheidend sein. Kleine oder gut teilbare Leckerlis lassen sich beim Training häufig besser portionieren als große Snacks. Achte trotzdem immer auf Zutaten, Energiegehalt und die gesamte Tagesmenge.
Christopherus Soft-Im-Biss mit Ente
Weiche Leckerlis lassen sich je nach Größe häufig zusätzlich teilen. Dadurch kannst du kleine Belohnungsmomente schaffen, ohne deinem Hund jedes Mal ein großes Stück geben zu müssen.
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Diese Variante bietet eine weitere Geschmacksrichtung für Training und Alltag. Gerade bei der Gewichtskontrolle solltest du auch hier die Stückgröße und die gesamte gefütterte Menge berücksichtigen.
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Viele Themen entstehen direkt aus meiner Arbeit mit Mensch-Hund-Teams in Stuttgart. So bekommst du verständliche Impulse, die du im Alltag mit deinem Hund leichter umsetzen kannst.
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