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Strohballen und Hund

  • Isabel Scheu
  • 01.09.2026
  • Herbst

Strohballen und Hunde: Herbstliche Fotokulisse mit versteckten Gefahren – Tipps für Hundehalter in Stuttgart

Kaum ein Motiv gehört so sehr zum Spätsommer und Herbst wie große, goldene Strohballen auf abgeernteten Feldern. Nach der Ernte liegen sie als Rundballen oder rechteckige Quaderballen entlang vieler Feldwege und prägen die Landschaft rund um Stuttgart. Besonders auf den Fildern, in Plieningen, Vaihingen, Möhringen, Stammheim, Hedelfingen, im Remstal und in den landwirtschaftlich geprägten Gebieten der Region begegnen Hundehalter ihnen während ihrer Spaziergänge regelmäßig.

Für viele Menschen sind Strohballen eine wunderschöne Fotokulisse. Sie vermitteln ländliche Idylle, passen perfekt zu den warmen Farben des Herbstes und laden dazu ein, den eigenen Hund davor oder sogar darauf zu fotografieren. Auch für Hunde selbst sind die Ballen häufig ausgesprochen spannend. Sie riechen nach Feld, Getreide, Erde, Kleintieren und zahlreichen anderen Eindrücken, die wir Menschen kaum wahrnehmen können.

Doch so harmlos und einladend die großen Ballen wirken: Sie sind landwirtschaftliches Arbeitsmaterial und keine Klettergeräte oder Spielplätze. Rundballen können ins Rollen geraten, gestapelte Quaderballen können verrutschen und trockene Halme können Augen, Nase, Haut oder Pfoten verletzen. Darüber hinaus können sich in und unter den Ballen Mäuse, Igel, Insekten oder andere Tiere verstecken.

Informiere dich deshalb vor euren Touren in unseren Tipps zu herbstlichen Wald- und Feldspaziergängen, wie ihr sicher durch die Saison kommt. Beachte außerdem unsere Übersicht zu den allgemeinen Gefahren im Herbst, damit du mögliche Risiken frühzeitig erkennst und deinen Hund zuverlässig schützen kannst.

Mit etwas Aufmerksamkeit, einem angemessenen Abstand und Rücksicht auf die Landwirtschaft lassen sich die herbstlichen Feldwege rund um Stuttgart dennoch wunderbar genießen. Ein schönes Foto ist auch dann möglich, wenn dein Hund sicher vor den Strohballen sitzt und das Material nicht betreten muss.

Gerade für Hundehalter, die im Herbst mit ihrem Hund in Stuttgart und Umgebung auf Feldwegen unterwegs sind, lohnt es sich deshalb, Strohballen nicht nur als Fotomotiv zu betrachten. Die Kombination aus Erntezeit, landwirtschaftlichen Maschinen, Wildgerüchen, trockenen Halmen und spannenden Verstecken kann Hunde stark ablenken. Eine vorausschauende Führung macht den Spaziergang für Hund, Mensch und Landwirtschaft deutlich entspannter.

Kurz erklärt: Warum sind Strohballen für Hunde gefährlich?

Strohballen sind landwirtschaftliches Arbeitsmaterial und kein Spielplatz. Rundballen können wegrollen, gestapelte Quaderballen können einstürzen. Zudem bergen trockene Halme Verletzungsrisiken für Augen, Nase und Pfoten. Auch versteckte Wildtiere, Insekten oder Reste von Verpackungsschnüren stellen für Hunde eine Gefahr dar. Halte daher immer ausreichend Abstand.

Für einen sicheren Herbstspaziergang gilt deshalb: Hund nicht auf Strohballen klettern lassen, Ballenstapel nicht betreten, Abstand zu Erntefahrzeugen halten und nach dem Spaziergang Augen, Fell und Pfoten kontrollieren.

Erfahrungen aus unserer Hundeschule in Stuttgart

Besonders auf den Fildern, in Plieningen, Vaihingen, Möhringen, Stammheim, Hedelfingen, im Remstal und in den landwirtschaftlich geprägten Gebieten der Region begegnen Hundehalter ihnen während ihrer Spaziergänge regelmäßig. Bei unseren Trainings auf den Feldern rund um Stuttgart erleben wir oft, wie spannend die goldene Kulisse auf viele Hunde wirkt. Oft möchten Vierbeiner am Stroh graben, darauf klettern oder intensiv darin stöbern. Dabei vergessen viele Halter, dass Strohballen landwirtschaftliches Arbeitsmaterial sind und versteckte Gefahren bergen können. In unseren Alltagstrainings rund um die Fildern beobachten wir jedes Jahr im Herbst, dass viele Hunde Strohballen besonders spannend finden. Vor allem jagdlich motivierte Hunde möchten häufig daran schnüffeln oder darin stöbern. Genau deshalb trainieren wir frühzeitig Orientierung am Menschen, ein zuverlässiges „Lass es“ und einen sicheren Rückruf.

Besonders hilfreich ist es, nicht erst zu reagieren, wenn der Hund bereits am Ballen steht. Wer früh erkennt, dass der Hund seine Aufmerksamkeit auf das Stroh richtet, kann rechtzeitig Abstand vergrößern, die Leine ruhig führen und freiwillige Orientierung bestätigen. So entsteht im Alltag eine verlässliche Routine, die auch bei anderen spannenden Reizen auf Feldwegen hilfreich sein kann.

Hintergrundwissen und Risiken

Was sind Strohballen eigentlich?

Stroh entsteht nach der Getreideernte. Nachdem die Körner aus den Pflanzen gewonnen wurden, bleiben die trockenen Halme zurück. Diese werden auf dem Feld gesammelt und mithilfe landwirtschaftlicher Maschinen zu Ballen gepresst. Je nach Betrieb, Lagerung und Verwendungszweck entstehen unterschiedliche Formen (Rundballen, Quaderballen, Hochdruckballen). Das Stroh wird unter anderem als Einstreu verwendet. Die Ballen besitzen einen wirtschaftlichen Wert und gehören dem jeweiligen Betrieb.

Warum liegen Strohballen im Herbst auf den Feldern?

Nach dem Mähen und Dreschen werden die Pflanzenreste gepresst. Anschließend bleiben die Ballen oft für einige Zeit auf dem Feld liegen, bevor sie abtransportiert werden. Da man jederzeit mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen rechnen muss, ist Vorsicht geboten.

Für Spaziergänger bedeutet das, dass sich die Situation auf einem bekannten Feldweg kurzfristig verändern kann. Wo morgens noch Ruhe herrschte, können später Traktoren, Anhänger oder andere Maschinen unterwegs sein.

Warum faszinieren Strohballen Hunde?

Stroh speichert eine Vielzahl intensiver Gerüche: Getreide, Boden, Kleintiere, Maschinen. Für jagdlich motivierte Hunde wirkt das wie ein riesiger Geruchsspeicher. Sie möchten schnüffeln, graben oder klettern – das sollte jedoch aufgrund der Instabilität unterbunden werden.

Auch Hunde ohne ausgeprägten Jagdtrieb können von den ungewohnten Gerüchen stark angezogen werden. Gerade nach der Ernte verändert sich die Geruchskulisse auf Feldern deutlich, sodass selbst bekannte Spazierwege plötzlich besonders interessant wirken.

Respekt vor landwirtschaftlichem Eigentum

Strohballen sind kein frei verfügbares Naturmaterial. Wenn Hunde daran kratzen oder Stroh herausziehen, beschädigt das die Bindung des Materials. Respekt bedeutet: nicht klettern lassen, keine Halme ziehen, keine Ballen verschieben, nicht zwischen Stapeln laufen, keinen Kot auf Feldern hinterlassen. Ein Bild vor dem Ballen wirkt ebenso herbstlich und ist sicherer.

Gefahren von Strohballen für Hunde im Detail

Vorsicht vor rollenden Rundballen

Rundballen können auf unebenem Gelände ins Rollen geraten. Besonders gefährlich sind Hanglagen oder Ballen, die nicht gesichert sind. Nutze eine konsequente Leinenführung im Alltag, um deinen Hund ruhig vorbeizuführen.

Auch wenn ein großer Rundballen massiv und unbeweglich aussieht, solltest du dich niemals darauf verlassen, dass er sicher liegt. Hunde sollten weder dagegen springen noch daran hochklettern oder zwischen mehreren Ballen hindurchlaufen.

Gestapelte Quaderballen können einstürzen

Stapel können durch Feuchtigkeit oder Bewegung instabil werden. Gehe niemals zwischen hohen Ballenstapeln hindurch, da Hunde dort stecken bleiben oder von Material getroffen werden können.

Besonders Kinder und Hunde können die Stabilität eines Stapels kaum einschätzen. Deshalb sollte ein deutlicher Sicherheitsabstand selbstverständlich sein – auch dann, wenn die Ballen scheinbar ordentlich gestapelt wurden.

Scharfe Halme und Verletzungsrisiken

Trockene Halme können Augen, Nase, Maul oder Pfoten verletzen. Besonders gefährlich sind Halme im Auge. Kontrolliere nach dem Spaziergang gründlich die Pfotenpflege und Zwischenzehenräume.

Zeigt dein Hund nach dem Kontakt mit Stroh plötzlich starkes Blinzeln, hält ein Auge geschlossen, reibt mit der Pfote über das Gesicht oder beginnt zu humpeln, sollte die betroffene Stelle genauer kontrolliert werden. Bei einem Fremdkörper im Auge oder stärkeren Beschwerden ist eine tierärztliche Untersuchung sinnvoll.

Schnüre und Netze

Lose Schnüre oder Netze sind gefährlich, da sich Hunde darin verfangen oder diese verschlucken können. Halte deinen Hund von Verpackungsmaterial fern.

Besonders neugierige Hunde können lose Kunststoffteile als Spielzeug betrachten. Deshalb solltest du deinen Hund nicht unbeaufsichtigt an Ballen oder zurückgelassenem Verpackungsmaterial schnüffeln lassen.

Wildtiere und Kleintiere im Stroh

Stroh lockt Mäuse, Igel und andere Kleintiere an. Für Hunde mit Jagdinteresse kann bereits ein Rascheln genügen, um intensives Buddeln, Anspringen oder Nachsetzen auszulösen. Gleichzeitig sind solche Bereiche wichtige Rückzugsorte für Tiere.

Ein kontrollierter Abstand schützt deshalb nicht nur deinen Hund, sondern verhindert auch, dass Wild- und Kleintiere unnötig gestört werden.

Insekten können ebenfalls zum Problem werden

Zwischen trockenem Pflanzenmaterial können sich verschiedene Insekten aufhalten. Schnappt ein Hund danach oder steckt neugierig seine Nase tief in das Material, kann es zu Stichen kommen. Bei deutlichen Schwellungen im Bereich von Maul oder Rachen, Atemproblemen oder starken Allgemeinreaktionen sollte unverzüglich tierärztliche Hilfe gesucht werden.

Feuchtes oder schimmeliges Stroh

Stroh lockt Mäuse, Igel und Insekten an, was den Jagdtrieb wecken kann. Störe keine Rückzugsorte. Zudem kann feuchtes Stroh schimmeln – Schimmelsporen sind gesundheitsschädlich. Auch Staub kann die Atemwege reizen.

Hunde sollten deshalb weder in feuchtem Stroh wühlen noch daran kauen. Besonders bei empfindlichen Atemwegen ist Abstand zu stark staubendem oder sichtbar verändertem Material sinnvoll.

Stroh ist kein Kauspielzeug

Stroh sollte nicht gezielt gefressen werden. Harte Halme reizen die Schleimhäute, große Mengen können Magen-Darm-Probleme verursachen. Nutze das Abbruchsignal aus deinem Training zur Impulskontrolle.

Sicher mit Hund an Strohballen vorbeigehen

Checkliste für den Herbstspaziergang

  • Halte ausreichend Abstand zu Rundballen und Ballenstapeln.
  • Lass deinen Hund nicht auf Strohballen klettern oder daran graben.
  • Führe deinen Hund bei starkem Interesse frühzeitig an der Leine.
  • Achte auf Traktoren, Anhänger und andere Erntefahrzeuge.
  • Lass deinen Hund keine Schnüre, Netze oder Strohreste aufnehmen.
  • Respektiere bewirtschaftete Flächen und landwirtschaftliches Eigentum.
  • Kontrolliere nach dem Spaziergang Augen, Fell, Pfoten und Zwischenzehenräume.
  • Beobachte deinen Hund nach ungewöhnlichem Kontakt mit Stroh auf Beschwerden.

Sichere Fotomotive mit Strohballen und Hund

Ein herbstliches Foto gelingt auch sicher vor dem Ballen. Positioniere den Hund an einem ebenen Ort auf dem Weg, halte Abstand und achte auf landwirtschaftliche Maschinen. Setze den Hund niemals darauf.

Für ein schönes Herbstfoto braucht dein Hund keinen direkten Kontakt zum Strohballen. Bereits ein ausreichender Abstand erzeugt im Hintergrund die typische goldene Erntekulisse. Gleichzeitig bleibt dein Hund auf sicherem Untergrund und du respektierst das Eigentum des landwirtschaftlichen Betriebs.

Achte beim Fotografieren außerdem darauf, dass du dich nicht ausschließlich auf die Kamera konzentrierst. Landwirtschaftliche Fahrzeuge, Radfahrer, Wildtiere oder andere Hunde können sich auf Feldwegen schnell nähern. Sicherheit sollte deshalb immer wichtiger sein als das perfekte Foto.

Erntefahrzeuge und landwirtschaftliche Arbeit

Traktoren und Mähdrescher sind groß und laut. Viele Hunde erschrecken. Halte immer ausreichend Abstand zu Erntefahrzeugen und Maschinen und weiche rechtzeitig auf sichere Stellen am Wegesrand aus.

Gerade während der Erntezeit können landwirtschaftliche Fahrzeuge auch auf Wegen auftauchen, die normalerweise ruhig wirken. Durch ihre Größe benötigen sie viel Platz und der Fahrer kann einen kleinen Hund möglicherweise nicht sofort sehen. Führe deinen Hund deshalb frühzeitig zu dir und stelle dich an eine übersichtliche, sichere Stelle.

Training und Management an Strohballen

Nutze bei starkem Interesse eine Leine zur Kontrolle. Trainiere nach Anton Fichtlmeier: Führe den Hund ruhig, vermeide ständiges „Nein“ durch vorausschauende Führung und bestätige freiwillige Orientierung. Welpen, Junghunde und Seniorhunde profitieren von Management durch Leinenführung und dem Meiden von Matsch oder unebenen Flächen. Kontrolliere nach dem Spaziergang immer Augen, Fell und Pfoten.

Ein guter Trainingsmoment entsteht beispielsweise dann, wenn dein Hund einen Strohballen wahrnimmt, sich anschließend aber freiwillig wieder an dir orientiert. Diese Entscheidung kannst du bestätigen. Dadurch lernt der Hund, dass interessante Umweltreize wahrgenommen werden dürfen, ohne dass er ihnen sofort folgen muss.

Welpen und Junghunde

Welpen und junge Hunde erkunden neue Gegenstände besonders neugierig. Strohballen können durch ihre Größe, ihren Geruch und die vielen kleinen Bewegungen im Stroh ausgesprochen spannend sein. Halte genügend Abstand und nutze die Situation für ruhiges Beobachten, statt deinen jungen Hund auf oder zwischen die Ballen laufen zu lassen.

Jagdlich motivierte Hunde

Bei jagdlich motivierten Hunden können Mäusegerüche, Wildspuren oder raschelnde Geräusche die Aufmerksamkeit stark erhöhen. Eine frühzeitige Leinenführung und ein verlässliches Abbruch- beziehungsweise Orientierungssignal verhindern, dass der Hund sich immer weiter in den Reiz hineinsteigert.

Seniorhunde

Seniorhunde profitieren besonders von ebenen und übersichtlichen Wegen. Unebener Boden, tiefe Fahrspuren und lockeres Stroh können die Trittsicherheit erschweren. Ein ruhiger Spaziergang auf dem Feldweg ist deshalb meist die bessere Wahl als ein Ausflug direkt auf die abgeerntete Fläche.

Strohballen auf den Fildern und rund um Stuttgart

Die landwirtschaftlich geprägten Gebiete rund um Stuttgart machen die Erntezeit für Spaziergänger besonders sichtbar. Auf den Fildern sowie rund um Plieningen, Möhringen, Vaihingen, Stammheim, Hedelfingen und in Richtung Remstal gehören Felder und landwirtschaftliche Wege vielerorts zum Landschaftsbild.

Wer dort mit seinem Hund spazieren geht, sollte im Spätsommer und Herbst jederzeit mit Erntearbeiten, abgestellten Ballen und landwirtschaftlichem Verkehr rechnen. Gerade bekannte Gassirunden können sich dadurch von einem Tag auf den anderen verändern.

Für Hundehalter in Stuttgart bedeutet das nicht, auf Feldspaziergänge verzichten zu müssen. Ein vorausschauender Blick auf die Umgebung, Rücksicht auf die Landwirtschaft und eine sichere Führung des Hundes reichen in vielen Situationen bereits aus, um die Erntezeit entspannt zu erleben.

Häufige Fragen zu Strohballen und Hunden

Darf mein Hund auf einen Strohballen klettern?

Davon ist abzuraten. Der Ballen kann instabil sein, dem Hund fehlt auf der unebenen Oberfläche sicherer Halt und das Material gehört dem Landwirt.

Kann ein Hund einen Rundballen ins Rollen bringen?

Ein korrekt gelagerter Ballen lässt sich von einem Hund normalerweise nicht einfach bewegen. Liegt er jedoch an einem Hang, auf unebenem Boden oder bereits instabil, kann jede zusätzliche Bewegung gefährlich sein. Halte deshalb immer Abstand.

Ist Stroh giftig für Hunde?

Stroh ist grundsätzlich nicht giftig. Es sollte dennoch nicht gefressen werden, da harte Halme Mund und Magen-Darm-Trakt reizen können. Auch Schimmel, Staub oder anhaftende Rückstände sind problematisch.

Was mache ich, wenn mein Hund einen Strohhalm gefressen hat?

Bei einem einzelnen kleinen Halm und einem beschwerdefreien Hund reicht meist eine aufmerksame Beobachtung. Bei größeren Mengen, Würgen, Erbrechen, Bauchschmerzen oder fehlendem Kotabsatz solltest du einen Tierarzt kontaktieren.

Darf ich meinen Hund vor einem Strohballen fotografieren?

Ein Foto von einem öffentlichen Weg aus und mit ausreichendem Abstand ist in der Regel unproblematisch. Betritt jedoch keine bewirtschafteten Flächen und setze deinen Hund nicht auf fremde Ballen.

Warum schnüffelt mein Hund so intensiv an Strohballen?

Strohballen speichern zahlreiche Gerüche von Pflanzen, Boden, Kleintieren und der landwirtschaftlichen Umgebung. Für die empfindliche Hundenase kann ein Ballen deshalb besonders interessant sein. Vor allem jagdlich motivierte Hunde reagieren häufig stark auf mögliche Mäuse- oder Wildgerüche.

Was sollte ich nach einem Spaziergang an Strohballen kontrollieren?

Kontrolliere insbesondere Pfoten und Zwischenzehenräume, Fell, Augen und den Bereich rund um Nase und Maul. Trockene Halme und kleine Pflanzenteile können sich im Fell festsetzen oder empfindliche Körperstellen reizen.

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Fazit

Strohballen gehören zur herbstlichen Feldlandschaft rund um Stuttgart und sind eine wunderschöne Kulisse. Mit ausreichendem Abstand, einer sicheren Leinenführung und ruhiger Orientierung am Menschen lassen sich die Risiken gut vermeiden. So schützt du deinen Vierbeiner, respektierst die Landwirtschaft und sorgst für entspannte Spaziergänge.

Vor allem während der Erntezeit lohnt sich ein vorausschauender Blick auf Feldwege und angrenzende Flächen. Rundballen, Ballenstapel, trockene Halme, Verpackungsmaterial, Wildtiere und Erntefahrzeuge können aus einem scheinbar harmlosen Fotomotiv schnell eine unnötige Gefahr machen.

Für Hundehalter in Stuttgart und Umgebung gilt deshalb eine einfache Regel: Strohballen dürfen gerne Teil der herbstlichen Kulisse sein, sollten aber nicht zum Spielplatz für den Hund werden. Wer Abstand hält, seinen Hund aufmerksam führt und nach dem Spaziergang Augen, Fell und Pfoten kontrolliert, kann die goldene Erntezeit auf den Fildern und in der Region sicher und entspannt genießen.

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